| (19) |
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EP 0 223 869 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.1990 Patentblatt 1990/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.11.1985 |
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Durchführungsklemmenanordnung
Arrangement of feed-through terminals
Assemblage de bornes de traversée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.06.1987 Patentblatt 1987/23 |
| (73) |
Patentinhaber: C.A. Weidmüller GmbH & Co. |
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D-32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Schild, Wolfgang
D-4900 Herford (DE)
- Conrad, Horst
D-4930 Detmold (DE)
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| (74) |
Vertreter: Loesenbeck, Karl-Otto, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 101 637 US-A- 2 422 379
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GB-A- 2 143 996 US-A- 4 073 563
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Durchführungsklemmenanordnung bestehend aus
einer Mehrzahl von Klemmen mit aneinanderreihbaren Gehäusen, Anschlüssen zum Anschließen
von ankommenden oder abgehenden elektrischen Leitern und mit mit den Anschlüssen verbundenen
Stromschienen, die durch die Wand eines Kastens, Gehäuses oder dergleichen in dessen
Innenraum geführt sind. Derartige in ihrem Grundaufbau übliche Durchführungsklemmenanordnungen
sind problemlos, wenn der Innenraum des Kastens oder Gehäuses nicht besonders nach
außen abgedichtet sein muss.
[0002] Bei in ihrem grundsätzlichen konstruktiven Aufbau abweichenden Mehrfachsteckverbindern,
bestehend aus einem Steckerteil und einem Buchsenteil (GB-A 1 101 637) ist ein Montagerahmen
vorgesehen, mit dem die Gehäuse der Steckerteile des Steckverbinders und sonstiger
Elemente unter Ausfüllung des Innenraumes des Montagerahmens verrastet werden können.
Diese Gesamtanordnung wird durch den Wanddurchbruch gesteckt. Der Montagerahmen wird
mit der Wand, die insoweit Durchtrittsbohrungen hat, verschraubt. Innerhalb der einzelnen
Steckergehäuse sind in Durchgangsbohrungen die elektrischen Stecker selbst mittels
federnder Zungen festgelegt. Die Stecker ragen in das Innere hinter der Wand. Dort
kann dann das Buchsenteil des Mehrfachsteckverbinders aufgesteckt werden. Zur Abdichtung
zwischen den beiden Wandseiten sind bei den Steckerteilen lediglich die elektrischen
Stecker durch eine Materialschicht aus nachgiebigem Material gesteckt.
[0003] Die Schnappverbindung zwischen den Steckergehäusen und dem Montagerahmen ist flächenbündig
ausgestaltet. Der Montagerahmen selbst wird mit der Wand verschraubt. Hier soll eine
Abdichtung durch die Ausbildung einer schmalen flexiblen Kante am Montagerahmen bewirkt
werden, die an der Wand aufliegt. Abgesehen von dem grundsätzlich abweichenden konstruktiven
Aufbau zu Durchführungsklemmenanordnungen läßt sich mit den geschilderten Abdichtmaßnahmen
eine zuverlässige Abdichtung zwischen den beiden Wandseiten nicht gewährleisten.
[0004] Es ist ferner bei Rundsteckern allgemein bekannt (US-A 242 379; GB-A 2 143 996),
die elektrisch leitenden Stecker gegenüber umgebenden insbesondere auch elektrisch
leitenden Wandungsteilen mit zylindrischen Dichtungen und Dichtringen isolierend abzudichten.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Durchführungsklemmenanordnung
der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die es bei einfachem Aufbau und einfacher Montage
ermöglicht, die Durchführungsklemmen unter Einschluß der Hindurchführung der Stromschienen
durch die Wandung des Kastens völlig gegenüber dem Kasteninnenraum abzudichten.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Stromschienen Dichtungsstücke
tragen und ein aus einem Flanschrahmen und einem Durchführungsblock bestehender Montageflansch
vorgesehen ist, wobei in dem Durchführungsblock 25 Durchtrittsöffnungen für die abgedichtete
Aufnahme der Stromschienen mit ihren Dichtungsstücken vorgesehen sind, die Klemmengehäuse
an dem Flanschrahmen gehalten sind und der Flanschrahmen unter Zwischenlage einer
den Wanddurchbruch umgebenden, verformbaren Umfangsdichtung an die Wand angedrückt
ist. Dank dieser Ausgestaltung ist eine das Innere des Kastens oder des Gehäuses völlig
nach aussen abgedichtete Hindurchführung der Stromschienen durch die Wand möglich.
Die Abdichtung der Klemmen gegenüber dem Kasteninneren kann insgesamt praktisch als
flüssigkeits- und gasdicht bezeichnet werden. Die Stromschienen ihrerseits sind mit
ihren Dichtungsstücken in den Durchtrittsöffnungen des Durchführungsblockes völlig
dicht angeordnet, während um den Durchführungsblock herum der Montageflansch durch
die verformbare und bei der Andrückung entsprechend verformte Umfangsdichtung seinerseits
völlig dicht an der Wandung anliegt. Die aneinandergereihten Klemmengehäuse außerhalb
der Wandung werden dabei zugleich von dem Flanschrahmen des Montageflansches gehalten,
der insoweit als Halter für die Klemmen wirkt, was zum einfachen Aufbau und zur einfachen
Montage der Anordnung wesentlich beiträgt.
[0007] Je nach gewählter konstruktiver Ausgestaltung insbesondere der Befestigungsart der
Klemmengehäuse am Flanschrahmen des Montageflansches können beispielsweise die Klemmen
der Anreihung nach und nach mit den Stromschienen, den Anschlüssen für die elektrischen
Leiter und ihren Gehäusen am Montageflansch angebracht werden, bis eine feste, kompakte
Baugruppe vorliegt, die dann lediglich durch Hindurchstecken des Durchführungsblockes
des Montageflansches durch die Öffnung in der Wand und durch Festsetzen des Montageflansches
unter Zwischenlage der Umfangsdichtung an der Wand befestigt wird. Bei entsprechender
Ausgestaltung der Befestigungselemente zwischen Klemmengehäuse und Montageflanschrahmen
können die einzelnen Klemmen mit den Stromschienen zuvor auch als Klemmenblock vormontiert
werden und dieser Klemmenblock dann mit dem Montageflansch unter gleichzeitiger Einbringung
der Stromschienen und ihrer Dichtungsstücke in den Durchführungsblock baulich vereinigt
werden, worauf dann die so gebildete Baueinheit wieder unter Einführung des Durchführungsblocks
in das Innere des Kastens oder Gehäuses an dessen Wand festgelegt wird.
[0008] Bevorzugte bauliche Ausführungsformen einer derartigen Durchführungsklemmenanordnung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0009] Ausführungsbeispiele derartiger Durchführungsklemmenanordnungen werden nachfolgend
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 eine Durchführungsklemmenanordnung - gemäß der Erfindung in sprengbildlicher.
Darstellung,
Figur 2 eine schematisierte Schnittdarstellung durch die an der Wand montierte Durchführungsklemmenanordnung
nach Figur 1,
Figur 3 eine weitere Durchführungsklemmenanordnung gemäß der Erfindung in sprengbildlicher
Darstellung,
Figur 4 eine schematisierte Schnittdarstellung durch die an der Wand montierte Durchführungsklemmenanordnung
nach Figur 3,
Figur 5 eine weitere Durchführungsklemmenanordnung gemäß der Erfindung in vereinfachter,
schematisierter Sprengbilddarstellung.
[0010] Bei der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Durchführungsklemmenanordnung ist ein
Montageflansch 1 vorgesehen, der einen Durchführungsblock 2 hat, der an seinem einen
Ende einen abgesetzt aufgebauten Flanschrahmen, bestehend aus einem inneren Rahmenstück
3 und einem äußeren Rahmenstück 4, trägt. In dem inneren Flanschrahmenstück 3 ist
eine umlaufende Nut 5 für die Aufnahme einer umlaufenden Dichtung, beispielsweise
einer umlaufenden Moosgummidichtung, vorgesehen. Aus Gründen der Klarheit ist dabei
in Figur 1 in der sprengbildlichen Darstellung die hier aufzunehmende umlaufende Dichtung
6 nicht mit dargestellt. Sie ist jedoch aus Figur 2 ersichtlich.
[0011] In dem Durchführungsblock 2 befindet sich entsprechend der Anzahl der aufzunehmenden
Stromschienen eine entsprechende Anzahl von Durchtrittsöffnungen 7. Ferner befinden
sich bei dieser Ausführungsform seitlich an dem Durchführungsblock 2 Steckschlitze
8 zur Aufnahme einer Schnellverschlußspange 9.
[0012] Bei dieser Durchführungsklemmenanordnung bestehen die Klemmen aus aneinander anreihbaren
Klemmengehäusen 10, in deren Innerem jeweils Zugbügelanschlüsse 11 liegen, die ihrerseits
auf Stromschienen 12 sitzen, die mittels des geschilderten Montageflansches 1 durch
die Wand 13 eines Kastens, Gehäuses oder dergleichen hindurch in dessen Inneres in
einer das Innere des Kastens oder Gehäuses völlig nach außen abisolierenden Weise
hindurchgeführt werden sollen. Die Stromschienen 12 tragen Dichtungsstücke bestehend
aus einem auf die metallische Stromschiene 12 aufgespritzten Zylinderstück 14 aus
Kunststoff, das seinerseits einen Dichtring 15 trägt.
[0013] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Klemmengehäuse 10 rückwärtig
sich quer zu den Stromschienen 12 in Anreihrichtung erstreckende T-Nuten 16 auf, die
zur Aufnahme des äußeren Flanschrahmenteiles 4 bestimmt sind. Im Grund dieser T-Nuten
16 weisen die Klemmengehäuse 10 ferner zu einer Seite hin offene Einstecköffnungen
17 für den rückwärtigen Durchtritt der Stromschienen 12 auf.
[0014] Der Montageablauf dieser Durchführungsklemmenanordnung sei im Zusammenhang geschildert.
Es wird zunächst die Stromschiene 12 der ersten Klemme in die entsprechende Durchtrittsöffnung
7 im Durchführungsblock 2 des Montageflansches 1 gesteckt, wobei hier hervorzuheben
ist, daß diese Durchtrittsöffnung 7 in ihrem Verlauf in der Form genau der Stromschiene
12 samt darauf geformtem Dichtungsstück 14, 15 angepaßt ist, so daß es hier unter
entsprechender leichter Verformung der Dichtung 15 auf dem zylindrischen Kunststoffstück
14 zu einer völligen Abdichtung kommt. Zweckmäßig hat dabei die Durchtrittsöffnung
7 in ihrem Inneren auch noch eine kleine Trennwand 18 mit einem Durchtrittsschlitz
19 für den metallischen Teil der Stromschiene 12, wie es im Ausführungsbeispiel nach
Figur 3 illustriert ist. Es kommt somit auch noch in Art eines Anschlages zu einer
Anlage der Stirnwand des zylindrischen Kunststoffstückes 14 an der Trennwand 18, was
nicht nur die exakte Einstecktiefe der Stromschiene 12 definiert, sondern auch in
Art eines Labyrinthes noch mit zur Abdichtung beiträgt.
[0015] Es wird dann der entsprechende Zugbügel 11 auf die betroffene Stromschiene 12 aufgesteckt
und es wird dann das entsprechende erste Klemmengehäuse 10 von der Seite her mit der
T-Nut 16 auf das äußere Flanschrahmenstück 4 des Flanschrahmens 3, 4 des Montageflansches
1 aufgeschoben, wobei die Stromschiene 12 in die Einstecköffnung 17 einrastet. Auf
genau die gleiche Art und Weise werden nach und nach die weiteren Klemmen an dem Montageflansch
1 angebracht. Ist dieser dann mit allen vorgesehenen Klemmen bestückt, wird die ganze
Baueinheit, nachdem zuvor die umlaufende Dichtung 6 in die Nut 5 eingelegt ist, mit
dem Durchführungsblock 2 durch die entsprechende Öffnung in der Wand 13 des Kastens
gesteckt. Im Inneren des Kastens wird dann nur noch die Schnellverschlußspange 9 in
die Steckschlitze 8 des Durchführungsblockes 2 geschoben, wobei die Anordnung hier
so getroffen ist, daß hierdurch das innere Flanschrahmenstück 3 unter leichter Verformung
der etwas aus der Nut vorstehenden umlaufenden Dichtung 6 fest außen an der Wand 13
anliegt.
[0016] Die Durchführungsklemmenanordnung nach den Figuren 3 und 4 hat grundsätzlich den
gleichen Aufbau und unterscheidet sich vom vorhergehenden Ausführungsbeispiel im wesentlichen
durch die Art und Weise der Festlegung des Montageflansches an der Wand 13. Bei dieser
Ausführungsform hat der Montageflansch 1a einen abgesetzten Durch- ' führungsblock
2a, der in seinem Inneren wieder die für die abgedichtete Aufnahme der Stromschienen
12 mit ihrem Dichtungsstück 14, 15 versehenen Durchtrittsöffnungen 7 hat, der aber
darüberhinaus ein im Umfang vergrößertes Schulterstück 20 hat, das zur Rückseite hin
offene Schraubbohrungen 21 hat.
[0017] Der Flanschrahmen des Montageflansches hat hier nur ein durchgehendes äußeres Rahmenstück
4, das mit den rückwärtigen T-Nuten 16 der Klemmengehäuse 10 zusammenwirken kann.
Zwischen dem vergrößerten Schulterstück 20 des Durchführungsblockes 2a und dem Flanschrahmen
4 ist eine umlaufende Nut 5a gebildet, in die eine umlaufende Dichtung 6a eingesetzt
werden kann.
[0018] Bei dieser Ausführungsform werden die Klemmen nach und nach mit den Stromschienen
in der gleichen Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 beschrieben
an den Montageflansch 1 a montiert. Dieser wird dann, fertig mit den Klemmen bestückt,
mit dem Durchführungsblock 2a durch die entsprechende Öffnung der Wand 13 des Kastens
gesteckt und die Fest legung der ganzen Baugruppe an der Wand 13 erfolgt nun dadurch,
daß im Kasteninneren eine Befestigungsplatte 22 über den hier vorstehenden kleineren
Abschnitt des Durchführungsblockes 2a geschoben wird, bis sie auf der Innenfläche
der Wand 13 aufliegt. Die Festlegung erfolgt dann mittels Schrauben 23, die durch
Durchtrittsöffnungen 24 der Befestigungsplatte 2 hindurchgesteckt und in die Schraubbohrungen
21 des Schulterstückes 20 eingeschraubt werden. Hierbei kommt es wiederum zu einem
die Abdichtung nach außen bewirkenden Zusammendrücken der Dichtung 6a. Sind die Schrauben
23 solche mit selbstschneidendem Gewinde, brauchen die Schraubbohrungen 21 nicht selbst
mit Gewinde versehen zu sein.
[0019] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Montageflansch 1 b vorgesehen,
der einen abgesetzten Flanschrahmen 3b, 4b hat, wobei in dem inneren Flanschrahmenstück
3b zur Rückseite offene Gewindebuchsen 25 eingesetzt sind, während im äußeren Flanschrahmenstück
4b Bohrungen 26 für Befestigungsschrauben vorgesehen sind. Auf der der Wand 13 zugewandt
liegenden Rückseite des inneren Flanschrahmenstückes 3b kann eine Umfangsdichtung
6b angeordnet werden. Diese umgibt den Durchführungsblock 2b dieses Montageflansches
1b, in dem wieder in der vorstehend geschilderten Weise die Stromschienen 12 in abgedichteter
Form unterzubringen sind. Wie in Figur 5 angedeutet, haben bei dieser Ausführungsform
die Klemmengehäuse 10b anstelle der bei den Ausführungsformen nach den Figuren 1 und
3 geschilderten T-Nuten kleine nach oben und unten weisende Winkelstücke 27 angeformt,
die Bohrungen 28 für Befestigungsschrauben haben.
[0020] Bei dieser Ausführungsform werden die Klemmengehäuse 10b mit den darin gehaltenen
Zugbügeln als Block auf die zuvor in den Montageflansch 1 b eingesteckten Stromschienen
12 geschoben und mit ihren Winkelstücken 27 mit dem äußeren Flanschrahmenstück 4b
verschraubt. Die so hergestellte Baugruppe wird dann unter Hinzufügung der Dichtung
6b, die im Bereich der Gewindebuchsen 25 mit Durchtrittsöffnungen 29 versehen ist,
durch die entsprechende Öffnung der Wand 13 des Kastens gesteckt. In diesem Fall ist
die Wand 13 zusätzlich mit Durchtrittsöffnungen versehen, durch die hindurch vom Kasteninneren
her die Befestigungsschrauben gesteckt werden können, die in die Gewindebuchsen 25
eingeschraubt werden, wobei diese Befestigungsschrauben selbst das innere Flanschrahmenstück
3b unter Verformung der Umfangsdichtung 6b gegen die Wand festsetzen.
1. Durchführungsklemmenanordnung bestehend aus einer Mehrzahl von Klemmen mit aneinanderreihbaren
Gehäusen (10,10b), Anschlüssen (11) zum Anschließen ankommender oder abgehender elektrischer
Leiter und mit mit den Anschlüssen (11) verbundenen Stromschienen (12), die durch
die Wand (13) eines Kastens, Gehäuses oder dergleichen in dessen Innenraum geführt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschienen (12) Dichtungsstücke (14, 15)
tragen und ein aus einem Flanschrahmen (3, 4, 3b, 4b) und einem Durchführungsblock
(2, 2a, 2b) bestehender Montageflansch (1, 1a, 1 b) vorgesehen ist, wobei in dem Durchführungsblock
(2, 2a, 2b) Durchtrittsöffnungen (7) für die abgedichtete Aufnahme der Stromschienen
(12) mit ihren Dichtungsstücken (14, 15) vorgesehen sind, die Gehäuse (10, 1 Ob) der
Klemmen an dem Flanschrahmen (3, 4, 3b, 4b) des Montageflansches (1, 1 a, 1 b) gehalten
sind und der Flanschrahmen (3, 4, 3b, 4b) unter Zwischenlage einer den Wanddurchbruch
umgebenden verformbaren Umfangsdichtung (6, 6a, 6b) an die Wand (13) angedrückt ist.
2. Durchführungsklemmenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Montageflansch (1, 1a) ein Flanschrahmenstück (4) aufweist, auf das die Klemmengehäuse
(10) mit rückwärtigen T-Nuten (16) aufschiebbar sind, wobei rückwärtig im Klemmengehäuse
(10) seitlich offene Einstecköffnungen (17) für die Stromschienen (12) vorgesehen
sind.
3. Durchführungsklemmenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stromschienen (12) zylindrische Kunststoffstücke (14) mit einer Dichtung (15)
tragen, die Durchtrittsöffnungen (7) in dem Durchführungsblock (2, 2a, 2b) in der
Form daran angepaßt sind und in ihrem Inneren eine als Anschlag wirkende Trennwand
(18) mit einem Durchtrittsschlitz (19) aufweisen.
4. Durchführungsklemmenanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Durchführungsblock (2) im Bereich seines freien
Endes seitliche Eckschlitze (8) vorgesehen sind, in die eine Schnellverschlußspange
(9) einsetzbar ist.
5. Durchführungsklemmenanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Montageflansch (1a) einen abgesetzten Durchführungsblock (2a)
mit einem vergrößerten Schulterstück (20) aufweist, in dem rückwärtig Schraubbohrungen
(21) für Befestigungsschrauben vorgesehen sind, mit denen eine Befestigungsplatte
(22), die der Durchführungsblock (2a) mit seinem kleineren Abschnitt durchtritt, gegen
die Wand (13) festsetzbar ist.
6. Durchführungsklemmenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Schulterstück (20) und dem Flanschrahmenstück (4) des Montageflansches (1 a) eine
umlaufende Nut (5a) für die Umfangsdichtung(6a) gebildet ist.
7. Durchführungsklemmenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmengehäuse (10b) rückwärtig in oberen und unteren Winkelstücken (27) Bohrungen
(28) für Befestigungsschrauben aufweisen, mit denen sie als vormontierter Block mit
einem äußeren Flanschrahmenstück (4b) des Montageflansches (1b) verschraubbar sind.
8. Durchführungsklemmenanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Montageflansch (1 b) ein inneres Flanschrahmenstück (3b) aufweist,
in das rückwärtig Gewindebuchsen (25) für Befestigungsschrauben eingesetzt sind, wobei
die auf dem inneren Flanschrahmenstück (3b) angeordnete Umfangsdichtung (6b) Durchtrittsöffnungen
(29) für die Befestigungsschrauben aufweist.
1. A lead-through terminal arrangement comprising a plurality of terminals with housings
(10, 10b) which can be arranged in a row, connections (11) for connecting incoming
or outgoing electrical conductors, and current bars (12) which are connected to the
connections (11) and which are passed through the wall of a box, housing or the like
into the interior thereof, characterised in that the current bars (12) carry sealing
portions (14, 15) and there is provided a mounting flange (1, 1a, 1b) comprising a
flange frame (3, 4, 3b, 4b) and a lead-through block (2, 2a, 2b) are through-passage
openings (7) for sealingly receiving the current bars (12) with their sealing portions
(14, 15), the housings (10, 10b) of the terminals are held to the flange frame (3,
4, 3b, 4b) of the mounting flange (1, 1 a, 1b) and the flange frame (3, 4, 3b, 4b)
is pressed against the wall (13) with the interposition of a deformable peripheral
seal (6, 6a, 6b) which surrounds the opening through the wall.
2. A lead-through terminal arrangement according to claim 1 characterised in that
the mounting flange (1, 1a) has a flange frame portion (4) on to which the terminal
housings (10) can be pushed with rearward T-shaped grooves (16), wherein provided
rearwardly in the terminal housing (10) are laterally open insertion openings (17)
for the current bars (12).
3. A lead-through terminal arrangement according to claim 1 or claim 2 characterised
in that the current bars (12) carry cylindrical plastics portions (14) with a seal
(15), the through-passage openings (7) in the lead-through block (2, 2a, 2b) are adapted
thereto in respect of shape and in their interior have a separating wall (18), which
acts as an abutment means, with a through slot (19) therein.
4. A lead-through terminal arrangement according to one or more of the preceding claims
characterised in that provided in the lead-through block (2) in the region of its
free end are lateral corner slots (8) into which a quick-action fastening clip (9)
can be fitted.
5. A lead-through terminal arrangement according to one ore more of claims 1 to 3
characterised in that the mounting flange (1 a) has a reduced lead-through block (2a)
with an enlarged shoulder portion (20) in which there are rearwardly provided screw
bores (21) for fixing screws with which a fixing plate (22) can be fixed against the
wall (13), the lead-through block (2a) passing with its smaller portion through the
fixing plate.
6. A lead-through terminal arrangement according to claim 5 characterised in that
a peripherally extending groove (5a) for the peripheral seal (6a) is formed between
the shoulder portion (20) and the flange frame portion (4) of the mounting flange
(1 a).
7. A lead-through terminal arrangement according to claim 1 characterised in that
the terminal housings (10b) are rearwardly provided in upper and lower angle portions
(27) with bores (28) for fixing screws with which they can be screwed as a pre-assembled
block to an outer flange frame portion (4b) of the mounting flange (1 b).
8. A lead-through terminal arrangement according to one or more of claims 1 to 3 characterised
in that the mounting flange (1b) has an inner flange frame portion (3b) into the rear
of which are inserted screwthreaded bushes (25) for fixing screws, wherein the peripheral
seal (6b) which is disposed on the inner flange frame portion (3b) has through openings
(29) for the fixing screws.
1. Ensemble de bornes de traversée, constitué d'une pluralité de bornes avec des boîtiers
(10, 10b) pouvant être mis en ligne, des connecteurs (11) pour raccorder des conducteurs
électriques entrants ou sortants, et des barres collectrices (12) reliées aux connecteurs
(11 lesquelles sont guidées à travers la paroi (13) d'un carter, boîtier ou similaire
vers l'espace intérieur de ce dernier, caractérisé en ce que les barres collectrices
(12) portent des éléments d'étanchéité (14, 15), et en ce qu'il est prévu un fiasque
de montage (1,1 1 a, 1 b) constitué d'un bâti de flasque (3, 4, 3b, 4b) et d'un bloc
de traversée (2, 2a, 2b), des ouvertures de traversée (7) étant prévues dans le bloc
de traversée (2, 2a, 2b) pour recevoir de manière étanche les barres collectrices
(12) avec leurs éléments d'étanchéité (14, 15), les boîtiers (10, 1 Ob) des bornes
étant maintenus sur le bâti de flasque (3, 4, 3b, 4b) du flasque de montage (1, 1a,
1b), et le bâti de flasque (3, 4, 3b, 4b) étant pressé contre la paroi (13) avec intercalation
d'un joint périphérique déformable (6, 6a, 6b) entourant l'ouverture traversante de
la paroi.
2. Ensemble de bornes de traversée selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le flasque de montage (1, 1a) présente un élément de bâti de fiasque (4) sur lequel
les boîtiers de bornes (10) peuvent être enfilés par des rainures arrière en T (16),
des ouvertures d'enfichage (17) latéralement ouvertes étant prévues à l'arrière dans
les boîtiers de bornes (10) pour les barres collectrices (12).
3. Ensemble de bornes de traversée selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que les barres collectrices (12) portent des éléments cylindriques en matière plastique
(14) munis d'un joint d'étanchéité (15), en ce que la forme des ouvertures de traversée
(7) prévues dans le bloc de traversée (2, 2a, 2b) est adaptée à ces éléments, et en
ce que ces ouvertures présentent à l'intérieur une paroi séparatrice (18) servant
de butée et munie d'une fente de passage (19).
4. Ensemble de bornes de traversée selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu dans le bloc de traversée (2), dans la région de
son extrémité libre, des fentes en forme coins latérales (8) dans lesquelles peut
être insérée une agrafe de fermeture rapide (9).
5. Ensemble de bornes de traversée selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le flasque de montage (1 a) présente un bloc de traversée décalé
(2a) avec un élément d'épaulement agrandi (20) dans lequel sont prévus, à l'arrière,
des alésages (21) pur des vis de fixation à l'aide desquelles une plaque de fixation
(22), qui traverse le bloc de traversée (2a) par sa plus petite partie, peut être
fixée contre la paroi (13).
6. Ensemble de bornes de traversée selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'une
rainure (5a) pour le joint d'étanchéité périphérique (6a) est prévue tout autour entre
l'élément d'épaulement (20) et l'élément de bâti de flasque (4) du flasque de montage
(1a).
7. Ensemble de bornes de traversée selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les boîtiers de bornes (10b) présentent à l'arrière, dans des parties en équerres
supérieures et inférieures (27), des alésages (28) pour des vis de fixation à l'aide
desquelles ils peuvent être vissés, comme bloc préassemblé, à un élément de bâti extérieur
(4b) du flasque de montage (1b).
8. Ensemble de bornes de traversée selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le flasque de montage (1b) présente un élément de bâti intérieur
(3b) dans lequel sont insérées, à l'arrière, des douilles filetées (25) pour des vis
de fixation, le joint périphérique (6b) disposé sur l'élément de bâti de flasque intérieur
(3b) présentant des ouvertures de passage (29) pour les vis de fixation.