(19)
(11) EP 0 155 971 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.07.1990  Patentblatt  1990/27

(21) Anmeldenummer: 83112068.8

(22) Anmeldetag:  01.12.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A61H 9/00, B05B 1/34

(54)

Brausekopf

Shower head

Pomme de douche


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE LI

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.10.1985  Patentblatt  1985/40

(73) Patentinhaber: Bröker, Ernst
D-8850 Donauwörth (DE)

(72) Erfinder:
  • Bröker, Ernst
    D-8850 Donauwörth (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 1 976 062
US-A- 2 127 883
US-A- 3 920 187
US-A- 2 069 733
US-A- 2 186 804
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Armatur im Naßbereich. Sie wirkt durch Umwandlung des herausfließenden Leitungswassers ohne mechanische und chemische Mittel. Aus hartem Wasserstrahl wird ein weicher, milder, der leicht pulsierend Teile der Hautoberfläche massiert. Das Trinkwasser wird um viele Grade verfeinert. Eine energieaufbauende Wirkung wird auf Pflanze, Tier und Mensch übertragen.

    [0002] Der Brausekopf ist uber ein Außengewinde mit auswechselbaren Brauseformen verschraubt. Ein Gummiring dichtet ab. Zwei stutzen mit Außengewinde übernehmen die zuführenden Wasseranschlüsse. Wahlweise kann der Brausekopf von oben oder seitlich verbunden werden. Eine Verschlußkappe verschließt die nicht benutzte Anschlußseite des Brausekopfes. Das Material besteht aus Plexiglas, das den Lebensmittelbestimmungen entspricht. Erstmalig können Beobachtungen in der Wirkungsweise der Verwirbelung des einströmenden Wassers vorgenommen werden. Jedermann erkennt die Umwandlung des Wassers .

    [0003] Der Stand der Technik kennt in den handelsüblichen Brausen nur Ausführungen, die auf Wasserdruck Wasser brausen lassen. Die Brausen sind mit mechanischen Innenteilen versehen, die mit Verschleißerscheinungen ausgesetzt sind, sie nehmen Kalkablagerungen auf. Haüfig verbleibt das Restwasser zwischen den Brauseteilen, es bilden sich Algen und Bakterien, ein Schmutzfilm gehört zur Tagesordnung. Eine Reinigung ist kaum möglich, nach Bestimmungen der Hersteller soll gegebenenfalls ein Wasserinstallateur Ersatzteile auswechseln. Von Reinigung ist keine Rede. Der Laie kann es nicht, wie oft viele Teile zusammenzusetzen sind. Die Arbeit über einen Wasser-Installateur ist zu kostenaufwendig. Ein Teil des Schmutzes verbleibt zur Vermehrung weiterer Bakterien. Der klebrige Fettfilm zwischen den Teilen hinterläßt Wasserstropfen, die Druckwasser nicht beseitigt. Druckwasser ist unnatürliches Wasser. Ein Brausekopf gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der US-A-2 127 883 bekannt. Der Brausekopf gemäß der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist.

    [0004] Der Brausekopf gemäß der Erfindung wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, hat keine mechanischen Behinderungen. Die Sogkomponente herrscht vor, also nicht allein Druck. Dabei handelt es sich um eine von der Achse aus gesehenen Schiefstellung des fließenden Wassers durch zwei Bohrungen in rechts auslaufender Lage. Damit wird die Coriolis-Kraft wirksam. Eine Verwirbelung des einströmenden Wassers tritt auf. Jedermann sieht es. Erstmalig gibt es im Badewesen eine selbsttätige Kraft, die eine diamagnetische Aufladung auf Teile des Körpers überträgt. Die ständige Verquirlung des Luft/Sauerstoff-Gemisch und die zentripetale, schraubenförmige Bewegung des fließenden Wassers bauen Energien auf. Der erfindungsgemäße Brausekopf kann in der Naßzelle für therapeutische Zwecke, wie sie aus der DE-U-8 033 136, DE-U-8136 289 und DE-U-8136 290 bekannt ist, eingesetzt werden. Hierbei wird Wasser und Energie eingespart und dabei das erste Wasser-Luft-Überwärmungsbad höherer Leistungsqualität erzielt.

    [0005] Der Brausekopf ist nunmehr das I-Tüpfelchen aufgrund von vier Innovationen, die einzeln einen neuen Markt darstellen und "das umfassendste, balneologische Wannen-Therapie-Prinzip, das es je gab" nach Prof. Dr. Dr. U. Stocksmeier, der über eine Anlage verfügt.

    [0006] Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Brausekopfes ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen

    Figur 1 den Drallkopf eines erfindungsgemäßen Brausekopfes,

    Figur 2 den ersten Teil der Brauseform des Brausekopfes,

    Figuren 3 bis 5 Ausführungsformen für den zweiten Teil der Brauseform des Brausekopfes,

    Figur 6 die Befestigung eines erfindungsgemäßen Brausekopfer mittels einer Schiene mit Doppelrolle und

    Figur 7 einen Verteilerstab für zwei oder drei Anschlüsse mit je einem Brausekopf.



    [0007] Der Brausekopf mit den dazugehörenden Brauseformen aus Plexiglas dient einmal zur Versorgung des BIOMAT-Wasserstoff-Luft-Überwärmungsbades. Z.a. aber wird jede Wasserverbindung mit gewöhnlichen Leitungswasser, also jede Badedusche nur durch die Überwurfmutter der Schlauchverbindung R 1/2" auf den Brausekopf aufgeschraubt. Der Wasserhahn reguliert das Brausen, wie gewohnt. Man kann auch einen Handgriff zwischenschrauben oder den Verteilerstab mit zwei Anschlüssen. Er erfüllt einmal die Aufgabe, den Rücken selbet zu bebrausen oder einerseits zu bebürsten (Naßbürste, s. Figur 5 als kleine Massagebürste mit Rotor, als große Bürste nicht abgebildet. Der Brausestab mit Zubehör der Aufhängeschiene 30 x 30 und den abgebildeten Doppelrollen (Figuren 6 und 7) ermöglicht gleichzeitig die Deckenaufhängung, wenn durch Zusatzeinrichtung der Wassersparkreislauf hergestellt wird. Eine bequeme Verschiebung der Brause oder zwei Brausen ist geboten. Weiterhin dient der Brausestab auch für feste Montagen in einer Badeduschkabine. Der Einbau von Regenbrausen in Treibhäusern zum automatisch eingestellten Betrieb mit einem Verteilerstab und zwei Brausen auf eine Länge von vier Meter bzw. nach Wahl gehört ebenfalls zum Anwendungsgebiet (s. Figuren 6 und 7).

    [0008] Jede morgendliche Energie-Aufbau-Phase beginnt als erstes mit der Naßburste, gemäß Figur 5, als zweites mit der Energie-Schwallbrauseform gemäß Figur 3. Wenn der Spar-Endlos-Wasserkreislauf eingerichtet ist mit einer Brauseform von oben, entweder die Strahlbrause (s. Figur 4, Bezugsziffer 4.04) oder als Regenbrause (s. Figur 4, Bezugsziffer 4.06). Auch im Fall des Auswechselns der Brauseformen bedarf es keiner besonderen Anleitung Die Bajonettverbindung macht es jedem Benutzer leicht. Auch vom Design her einfach, von der Hygiene und Haltbarkeit von Vorteil. Durch Mengenfertigung ein neuer Konsumartikel, den sich jeder leicht anschaffen kann. Für den Endlos-Wasserumlauf ein erster Schritt, um jede Badewanne zusätzlich mit Energie- und Wasser-Sparmaßnahmen auszurüsten und damit eine höhere Leistungsqualität schon im Wohnbereich zu erreichen. Für die Darlegung der mit der Erfindung erzielbaren Vorteile möchte ich auf die Zusammenhänge hinweisen: Die Energieübertragung auf Teile der Haut zeigt sich durch Verbesserung der Spannkraft der Muskeln. Erstmalig können Gesicht, Augen, Kopf, Hals und alle Weichtelle schonend und wirksam behandelt werden. Die Wirkprinzipien gehen in und durch die Haut und über die Atemwege; das ist wissenschaftlich nachgewiesen (Balneologie). Durch das Berieseln der Wassertropfen beginnt der erste Schritt, damit die Menschheit das Ausatmen wieder kennen lernt. Die Reizaufnahme des veredelten Wasserstrahls auf die Hautoberfläche ist nicht allein aüßerelich wirksam, sondern innerlich über Rezeptoren des Nervensystems. Besondere zuführende (afferente) Nervenfasern leiten die empfangenen Reize zu den zentralen Sammelstellen. Gehirn und Rückenmark. Dort werden sie verarbeitet. Die Befehle dieser Zentralen gelangen auf ableitenden (efferenten) Nervenfasern zu den Organen, wo sie entsprechende Reaktionen auslösen. Leichte Reize fachen an, harte schaden. Dieses Arend'sche Gesetz wird mit Wasseranwendungen unter Leitungsdruck grobfahrlässig verletzt. Das millionenfach ausgedehnte Nervennetz mißachtet. Eine feinstoffliche Diagnose kann die Wirkprinzipien auseinanderhalten. Eine schonendere Verbesserung der Wasserqualität ohne zusätzliche Hilfen dürfte erstmalig allen Behandlern und der Menschheit dienen. Es ist bekannt, daß alle elektrischen Vorgänge auf Bewegungen von Elektronen beruhen. Vermutlich hat diese Verwirbelung einen wesentlichen Einfluß auf molekulare Prozesse. Die höhere Leistungsqualität ist ergänzend auf darin zu erkennen, daß durchlüftetes, fließendes Wasser Lebenskraft und Magnetismus enthält, Z.B. wenn das einströmende Wasser den Dauerbrausekopf durchströmt, entsteht ein doppelter Widerstand mit entsprechender Reibung, durch die statische Elektrizität ähnlich wie beim Blitz entsteht. Diese wird vom Wasser mitgerissen, die zentripetale Verwirbelung erhöht die Wirkung, und die Energieübertragung durch das Wasser oder über das auf den Körper sprühende Wasser und auch alle einzelnen Wassertropfen werden vom Körper bzw. von der Haut aufgesogen. Heiße und kalte Reize beeinflussen den ganzen Organismus. Daß diese Art der Elektrizität die belebendsten und anregendsten Kräfte in sich birgt, ist leicht wahrnehmbar, wenn wir Blumen und Pflanzen nach einem Gewittersturm beobachten und die anregend treibende Kraft auf das gesamte zellulare Leben als Beispiel nahmen, wie es sich bei einem fast plötzlich nach einem Gewittersturm hervorschie- ßenden Pilz äußert. Aüberdem wird sich jeder erinnern, wie wohl und gekräftigt er sich fühlte, wenn er unbeabsichtigt von einem Gewitterregen durchnäßt wurde.

    [0009] Durch den Brausekopf mit auswechselbaren Brauseformen dürfte der Zweck in vollkommener Weise ohne komplizierte mechanische Hilfsmittel, ohen chemische Zusätze und ohne Verwendung von beweglichen Teilen unter Ausnahme des Rotors in einer besonderen Form erreicht sein, seine Zuverlässigkeit ist damit unübertroffen.


    Ansprüche

    1. Brausekopf bestehend auf einem Drallkopf und einer auswechselbaren Brauseform, wobei der Drallkopf (Figur 1) mindestens einen Wasseranschlüß (1.02, 1.03) aufweist, der in einen Hohlraum mündet, von dem mindestens zwei windschief zur Achse (1.00) des Brausekopfes verlaufende Bohrungen (1.06) ausgehen, die in einer ein Aüßengewinde zur Aufnahme der Brauseform tragenden Stirnfläche des Drallkopfes münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Brauseform aus zwei Teilen besteht, wobei der erste Teil (Figur 2) zum Anschlüß an die Stirnfläche des Drallkopfes mit einem Innengewinde (2.01) und zur Aufnahme des zweiten Teils mit einem Bajonettverschluß (2.02) versehen ist und Glokkenform mit vom Einlauf zum Auslauf zunehmender, lichter Weite aufweist, und wobei

    a) der zweite Teil zur Ausbildung einer Schwallbrause von Bajonettverschluß (3.01) zum Austrittsende (3.02) hin eine abnehmende lichte Weite aufweist (Figur 3), oder

    b) der zweite Teil zweiteilig (4.02, 4.03) und als Strahlbrause (4.04) oder als Regenbrause (4.06) ausgebildet ist (Figur 4), oder

    c) der zweite Teil zweiteilig und als Naßbürste ausgebildet ist und einen Rotor (5.03) mit Massagebürste aufweist (Figur 5).


     
    2. Brausekopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Drallkopf zwei windschiefe Bohrungen rotationssymmetrisch zur Achse (1.00) so angeordnet sind, daß das strömende Wasser mit Rechtsdrall in die Brauseform eintritt.
     
    3. Brausekopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Plexiglass oder einem geeigneten Material besteht.
     


    Revendications

    1. Pomme de douche composée d'une tête à tourbillon et d'un embout de douche échangeable, la tête à tourbillon (ill.l) présentant au minimum une prise d'eau (102,1.03) qui débouche dans un espace vide d'où partent au minimum deux alésages (1.06) inclinés par rapport à l'axe (1.00) de la pomme de douche, les alésages débouchant dans une surface extérieure dé la tête à tourbillon portant un filet extérieur (mâle) pour la réception de l'embeut de douche, caractérisée par le fait que l'embout de douche est composée de deux pièces, la première pièce 011.2) étant munie d'un filet intérieur (femelle) (2.01) pour la raccordement à la surface extérieure de la tête à tourbillon et d'un joint à bainnette (2.02) pour la réception de la deuxième pièce et se présentant sous forme de cloche dont le diamètre intérieur augmente de l'entrée à la sortie et

    a) la deuxième pièce pour la formation d'une douche à flots présentant un diamètre intérieur décroissant du joint à baionnette (3.01) à l'extrémité de sortie (3.02) (ill.3) ou

    b) la deuxième pièce étant conçue en deux parties (4.02, 4.03) en tant que douche à jet (4.04) ou que douche à ondée (4.06) (ill.4) ou

    c) la deuxième pièce étant conçue en deux parties en tant que brosse humide et présentant un rotor (5.03) avec brosse de massage (ill.5).


     
    2. Pommes de douche conformément à la specification 1, caractérisée par le fait que deux alésages inclinés à symétrie de révolution par rapport à l'axe (1.00) sont placés dans la tête à tourbillon, de sorte que l'eau s'écoulant péntètre dans l'embout de douche avec une rotation à droite.
     
    3. Pommes de douche conformément aux spécifications 1 ou 2, caractérisée par le fait qu'elle est en plexiglas ou en un autre matériau approprié.
     


    Claims

    1. Shower head, consisting of a twist adjustment head and a replaceable shower section, whereby the twist adjustment head (Figure 1) has at least one water connection (1.02, 1.03) which opens into a hollow space from which at least two bores (1.06), which themselves run askew to the axis of the shower head (1.00), emanate, which end in an external thread to receive the face side of the twist adjustment head which bears the shower section consists of two parts, whereby the first part (Figure 2) is provided with an internal thread for connection onto the face side of the twist adjustment head (2.01) and with a bajonet joint (2.02) to receive the second part, and displays a bell shape with an increasing inner width from the inlet to the outlet, and hereby

    a) the second part displays a decreasing inner width from the bajonet joint (301) to the end of the outlet (302) to form a swell shower (Figure 3), or

    b) the second part is designed as a two-part section (4.02, 4.03) as a jet shower (404) or a rain shower (4.06) (Figure 4), or

    c) the second part is a two-part section and designed as a wet brush and displays a rotating element (5.03) with massage brush (Figure 5).


     
    2. Shower head in accordance with claim 1, characterized by the fact that two skew bores are arranged in the twist adjustment head dynamically balanced to its axis (1.00) in such a way that the flow of water enters the shower section with a right-handed twist.
     
    3. Shower head in accordance with claim 1 or 2, characterized by the fact that it consists of plexiglas or a suitable material.
     




    Zeichnung