(19)
(11) EP 0 376 417 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.07.1990  Patentblatt  1990/27

(21) Anmeldenummer: 89250106.5

(22) Anmeldetag:  04.12.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B66C 23/70
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE ES FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 19.12.1988 DE 3842726

(71) Anmelder: MANNESMANN Aktiengesellschaft
D-40027 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Franzen, Hermann
    D-4050 Mönchengladbach 2 (DE)
  • Köllner, Walter
    D-4052 Korschenbroich 2 (DE)
  • Klessinger, Dieter
    D-4000 Düsseldorf 13 (DE)
  • Kröll, Joachim
    D-4053 Jüchen 1 (DE)

(74) Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al
Meissner & Meissner, Patentanwaltsbüro, Postfach 33 01 30
D-14171 Berlin
D-14171 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Mehrschnittige Bolzenverbindung


    (57) Die Erfindung betrifft eine mehrschnittige Bolzenverbindung für vorzugsweise in Gitterbauweise ausgeführte Kran-Auslegerteile, bei denen einem Bolzen bzw. Bolzen-Paar jeweils eine Anschlagpaarung zugeordnet ist. Um eine solche Bolzenverbindung so zu gestalten, daß sie nicht nur schnell sondern auch sicher montiert werden kann, insbesondere das erforderliche Einschieben bzw. Einschlagen von Bolzen erleichtert wird, wird vorgeschlagen, eine Hinterklemm-Paarung mit Bolzen (5) und hakenförmigen Anschlag (23) bei den zur Montage liegenden Auslegerteilen (1,2) in der Obergurt(7)-Ebene vorzusehen und ein Gabelstück (3) mit Bügelstück (4) für einen Bolzen (5) im Untergurt (8) vorzusehen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft mehrschnittige Bolzenverbindungen, insbesondere für vorzugsweise in Gitterbauweise ausgeführte Kran-Auslegerteile.

    [0002] Derartige Bolzenverbindungen sind beispielsweise aus der DE-PS 37 06 301 bekannt und dienen unter anderem zur Verbin­dung von Auslegerschüssen, insbesondere von Gittermast-Tei­len, wobei an den Gurtrohren sogenannte Bolzenstöße ange­schweißt sind. Dabei sind die Verbindungen in aller Regel dreiteilig ausgeführt und bestehen jeweils aus einem Gabel­stück, einem Bügelstück und einem Bolzen.

    [0003] Bei der Montage der Auslegerteile bzw. -schüsse müssen zunächst das jeweilige Gabelstück mit dem zugehörigen Bügel­stück mit ihren Bohrungen in Flucht gebracht und dann je­weils ein Bolzen eingeschoben bzw. eingeschlagen werden. An jeder Verbindungsstelle befinden sich vier dieser drei­teiligen Verbindungen, nämlich zwei im Ober- und zwei im Untergurt.

    [0004] Es ist ohne weiteres einzusehen, daß diese manuelle Tätig­keit sehr zeitaufwendig ist, wobei insbesondere zu berück­sichtigen ist, daß durch das erhebliche Gewicht der Aus­legerteile eine besondere Schwierigkeit darin besteht, die jeweils einander zugeordneten Bohrungen zum Zwecke des Ein­schlagens der Bolzen in Flucht zu bringen. Dabei kann ins­besondere der vierte Bolzen häufig nur mit erheblichem Kraftaufwand eingeschoben bzw. eingeschlagen werden. Dies resultiert nicht nur aus gerade bei derartigen zu verbinden­den Teilen, wie den Auslegerschüssen, fertigungstechnisch gegebenen Herstell- bzw. Anbringtoleranzen für die Gabel­ stücke und Bügelstücke, sondern insbesondere daraus, daß in der vertikalen Auslegerlängsebene für die Schüsse bei der Montage zwei Bewegungsfreiheitsgrade gegeben sind, da nur quer zur Längsachse des Auslegers durch die Formgebung von Gabelstück und Bügelstück - letzteres ist mit seiner "Öse" in das Gabelstück einzuführen - eine Fixierung gegeben ist. In der vertikalen Auslegerlängsebene muß diesbezüglich die fluchtende Lage manuell erreicht werden.

    [0005] Darüber hinaus sind die Bolzen in der Obergurtebene in al­ler Regel nur mit Hilfe einer Arbeitsbühne zu erreichen, was den Montageaufwand noch weiter erhöht.

    [0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine mehr­schnittige Bolzenverbindung der eingangs genannten Art der­art zu verbessern, daß sie nicht nur schneller sondern auch sicherer montiert werden kann, insbesondere das erforderli­che Einschieben bzw. Einschlagen von Bolzen erleichtert wird. Ausgehend von dem der Erfindung zugrundeliegenden Lösungsgedanken, die freie Beweglichkeit in der vertikalen Auslegerlängsebene zu beschränken, d.h. die erwähnten zwei Bewegungsfreiheitsgrade zu begrenzen, wird dieser Gedanke erfindungsgemäß durch mindestens eine Anschlagpaarung reali­siert. Der Lösungsgedanke besteht somit im wesentlichen darin, daß das Bügelstück im Gabelstück in der senkrecht zu seiner Bohrungsachse verlaufenden Ebene quasi zwangsgeführt derart an einen Anschlag gebracht wird, daß dann die Bohrun­gen vom Gabelstück und Bügelstück fluchten und der jeweili­ge Bolzen ohne Schwierigkeit eingeschoben werden kann.

    [0007] Die erfindungsgemäße selbstzentrierende Begrenzung eines Be­wegungsfreiheitsgrades durch mindestens eine Anschlagpaa­rung wird bevorzugt durch mindestens einen hakenförmigen Anschlag mindestens einer Anschlagpaarung (Hakenanschlag) erreicht, wobei in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zu jeder einen hakenförmigen Anschlag aufweisenden Anschlag­paarung ein mit dem Haken korrespondierender Schubklotz bzw. eine Gegendruckfläche gehört. Dabei wird der hakenför­mige Anschlag bzw. der Haken vorzugsweise auf der Bügel­seite der Verbindung vorgesehen, während der mit dem Haken korrespondierende Schubklotz bzw. die Gegendruckfläche auf der Gabelseite vorgesehen wird. Haken und Schubklotz bzw. Gegendruckfläche können in weiterer Ausgestaltung der Erfin­dung auch in das Bügelstück bzw. Gabelstück integriert sein. In jedem Falle wird durch die erfindungsgemäße Zuord­nung der Anschlagpaarung eine genaue Fixierung der Verbin­dungsstelle der zu verbindenden Auslegerteile erreicht.

    [0008] Wenn die Anschlagpaarung(en) in der Obergurtebene vorgese­chen ist (sind), kann die Montagezeit nicht zuletzt dadurch optimiert werden, daß die eingangs erwähnte, zum Erreichen der Bolzen in der Obergurtebene erforderliche Arbeitsbühne in aller Regel entfällt. Dabei werden zweckmäßig zwei An­schlagpaarungen in der Obergurtebene jedes Auslegerstoßes vorgesehen.

    [0009] Eine noch bessere Fixierung der Stoßstelle kann dadurch erreicht werden, daß zusätzlich mindestens eine aus zwei ebenen Flächen bestehende Anschlagpaarung (Flächenanschlag) vorgesehen ist, so daß in bevorzugter Ausführung zwei Haken­anschläge in der Obergurtebene und zwei Flächenanschläge in der Untergurtebene jedes Auslegerstoßes für eine mühelose Montage und auch Demontage sorgen. Durch die in der Obergurtebene vorgesehenen Hakenanschläge, und zwar vorzugs­weise je einen in den beiden im Stoßbereich zu verbindenden Ecken der Obergurtebene, also an den Enden der zu verbinden­den Gurtrohre, lassen sich die Gittermastteile sehr einfach dadurch in die die fluchtende Lage der Bohrungen für die einzubringenden Bolzen garantierende Position bringen, daß zunächst die Hakenanschläge zum Eingriff gebracht werden, wobei wegen der hakenförmigen Ausbildung der Bügelstücke die Bolzen bereits vor der Montage in die zugehörigen Gabelstücke eingebracht sind, d.h. es braucht in der Ober­gurtebene nur noch "eingehakt" zu werden. Sobald dies ge­schehen ist, kann dann ohne weiteres die Bolzenverbindung in der Untergurtebene fertiggestellt werden, denn durch das "Einhaken" in der Obergurtebene ist nunmehr auch der verti­kale Freiheitsgrad begrenzt, d.h. die in der Untergurtebene zur Deckung zu bringenden Bohrungen befinden sich auf ein und demselben Kreisbogen um den vertikal oberhalb liegenden Bolzen der Bolzenverbindung der Obergurtebene.

    [0010] Bei der zuvor als Vorzugsausführung angegebenen Verbindung, bei der in der Untergurtebene zwei Flächenanschläge vorge­sehen sind, wird dann schließlich auch der dritte Freiheits­grad begrenzt, nämlich durch diese Flächenanschläge, d.h. in gestreckter, fluchtender Lage der zu verbindenden Gitter­mastteile liegen dann in der Untergurtebene, die den jewei­ligen Flächenanschlag bildenden Flächen, die jeweils am Gabelstück und korrespondierend am Bügelstück vorgesehen sind, so aneinander an, daß dort nunmehr der Bolzen nur noch eingesteckt oder mühelos eingeschlagen zu werden braucht.

    [0011] Es ist selbstverständlich auch möglich, in beiden Gurtebe­nen ausschließlich Hakenanschläge vorzusehen, so daß dann beim Zusammenbau quasi insgesamt ein "Zusammenhaken" der zu verbindenden Gittermastteile durchgeführt wird.

    [0012] Zur fertigungstechnischen Optimierung empfiehlt es sich, den bzw. die Haken jeder Anschlagpaarung am jeweiligen Bügelstück vorzusehen bzw. in bevorzugter Ausführung aus diesem zu formen, d.h. das Bügelstück selbst bildet den Haken anstatt einer allseitig geschlossenen Bohrung. Vor­zugsweise wird dementsprechend die eine Fläche jedes Flä­chenanschlages durch eine stirnseitige Abflachung am Bügel­stück gebildet und die andere Fläche im Fuß des Gabelstücks dieses Flächenanschlages vorgesehen.

    [0013] Zur optimalen Kraftübertragung an der Verbindungsstelle der Gittermastteile über die mehrschnittigen Bolzenverbindungen und um dort problemlos auch Druckkräfte aufnehmen und über­tragen zu können, ist bzw. sind der bzw. die Haken jeder Anschlagpaarung stirnseitig zu einer Anschlagdruckfläche verformt, die in montiertem Zustand vorzugsweise im wesent­lichen senkrecht verläuft und der korrespondierenden, im Fuß des Gabelstücks vorgesehenen Gegendruckfläche eben an­liegt.

    [0014] Eine weitere Verbesserung der Übertragung von Druckkräften in der Obergurtebene kann dann erreicht werden, wenn die ebene Gegendruckfläche von der Auslegermitte weg in eine konkave, in ihrer Krümmung der Außenkontur des ihr zugeord­neten Hakens angepaßte Fläche übergeht, die im montierten Zustand der Außenfläche des Hakenendes satt anliegt, wobei die Haken mit ihrer Öffnung von der Auslegermitte weg weisen.

    [0015] Um eine sichere Verbindung bei guten Kräfteübertragungs­eigenschaften zu gewährleisten, sollten die Haken in mon­tiertem Zustand den jeweils zugehörigen Bolzen um zwischen 90o und 180o umschlingen, und zwar vorzugsweise auf der der Gegendruckfläche zugewandten Seite bei Anordnung in der Obergurtebene bis oberhalb des Horizontaldurchmessers des Bolzens und bei Anordnung in der Untergurtebene bis unter­halb des Horizontaldurchmessers.

    [0016] Anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind, wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 eine erfindungsgemäße Bolzenverbindung zweier Git­termast-Auslegerschüsse, von denen nur die hier interessierenden, zusammenzufügenden Enden in ei­ner Seitenansicht dargestellt sind;

    Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 und 3;

    Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht, je­doch mit in der Obergurtebene erfindungsgemäßer, alternativer Lösung mit im Bügelstück integrier­tem Haken und im Gabelstück integriertem Schub­klotz;

    Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV;

    Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des in Fig. 3 für die Obergurtebene dargestellten Hakenanschla­ges;

    Fig. 6 eine erfindungsgemäße Vorzugsausführung der bei­den zusammenzufügenden Enden zweier benachbarter Auslegerschüsse vor dem Zusammenfügen;

    Fig. 7 die in Fig. 6 dargestellte Ausführung in der An­sicht A, und zwar als zweischnittige Verbindung;

    Fig. 8 die erfindungsgemäß im wesentlichen entsprechend der Ausführung nach Fig. 6 gestaltete Verbindung vor dem Zusammenfügen der Auslegerteile, in Sei­tenansicht, jedoch als vierschnittige Verbindung;

    Fig. 9 eine Draufsicht auf die in Fig. 8 dargestellte Verbindung, in der Ansicht A;

    Fig. 10 zwei Auslegerschußenden im Moment des Einhakens mit darunter dargestellter, vergrößerter Einzel­heit X in zwei Versionen;

    Fig. 11 die zusammengefügten, fest verbundenen Ausleger­teile nach Fig. 10 in ihrer fluchtenden Endlage mit darunter dargestellten Einzelheiten Y und Z zur Verdeutlichung der jeweiligen gegenseitigen Anlage der korrespondierenden Flächen; und

    Fig. 12a bis c Schnitte entlang der Linie XII-XII in Fig. 11 zur Verdeutlichung verschiedener Verbindungsmöglich­keiten für die Untergurtebene.



    [0017] In Fig. 1 sind zwei miteinander verbundene Auslegerschüsse 1 und 2 mit ihren die Bolzenverbindungen tragenden Enden in einer Seitenansicht dargestellt. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, die einen Schnitt durch die Obergurtebene zeigt, besteht die Erfindung nach einer ersten Ausführungsform aus nor­malen, jeweils aus einem Gabelstück 3 und einem Bügelstück 4 gebildeten Bolzenstößen, wobei zur Fertigstellung der Bol­zenstoßverbindung jeweils Bolzen 5 (im dargestellten Ausfüh­rungsbeispiel insgesamt vier Stück für diese Verbindungs­stelle) benötigt werden. Mit 6 sind die Obergurt- und Untergurtrohre 7 bzw. 8 verbindende Querstreben bezeichnet.

    [0018] Die insoweit beschriebene Bolzenverbindung ist herkömmlich, d.h. die vier Bolzen müssen jeweils in die in fluchtender Lage zu bringenden Bohrungen der jeweiligen Gabel- und Bügelstücke eingeschlagen werden und müssen als ausschließ­lich tragende bzw. kräfteübertragende Teile die herkömmlich großen Abmessungen besitzen, es sei denn es würde eine vier- oder mehrschnittige Verbindung anstelle der darge­stellten zweischnittigen Verbindung vorgesehen.

    [0019] Im Unterschied zum Stand der Technik besitzt die Ausfüh­rungsform gemäß den Fig. 1 und 2 jedoch in der Obergurtebe­ne in einer ersten Ausführungsform der Erfindung eine An­schlagpaarung, die als Hakenanschlag ausgebildet ist und im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem auf der Ober­seite der Obergurtrohre 7 im Bereich des Endes des Aus­legerschusses 2 angeschweißten oder anderweitig unlösbar angebrachten Haken 9 besteht, dessen hakenförmiges freies Ende 9a die Gabelseite des Schusses 1 oberseitig überragt und hinter einen oberseitig an jedem Obergurtrohr befestig­ten Schubklotz 11 greift.

    [0020] Mit dieser Ausbildung wird eine wesentliche Erleichterung für das Einbringen der Bolzen 5 dadurch geschaffen, daß die beiden zu verbindenden Schüsse bzw. ihre Enden zueinander in eine Lage gebracht und in dieser fixiert werden können, in der die korrespondierenden Bohrungen des Gabelstücks und des Bügelstücks fluchten, so daß dann in gegenüber dem Stand der Technik wesentlich einfacherer Weise die Ver­bindungsbolzen eingeschlagen werden können.

    [0021] Damit auch in der Untergurtebene das Fluchten der Bohrungen ohne umständliches Manipulieren erreicht werden kann, sieht die Erfindung im Bereich der Untergurtrohre eine weitere Anschlagpaarung, und zwar als Flächenanschlag vor, der aus einer stirnseitigen Abflachung 12 der Bügelstücke und einer mit der Abflachung 12 korrespondierenden und dieser im Mon­tagezustand eben anliegenden Gegenfläche 13 im Fuß der Ga­belstücke 3 der Untergurtebene besteht. In der Anschlag­lage, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, fluchten dann auch die Bohrungen der Bügel- und Gabelstücke der Untergurtebene und ermöglichen somit ein leichtes Einbringen der Verbin­dungsbolzen.

    [0022] Eine Weiterentwicklung der in den Fig. 1 und 2 dargestell­ten, zuvor beschriebenen Verbindung ist in den Fig. 3 bis 5 gezeigt, wobei der erfindungsgemäße Haken mit dem korres­pondierenden Schubklotz derart in die Bügel- bzw. Gabel­stücke der Obergurtebene integriert sind, daß eine Bolzen­verbindung entsteht, die in ihren Außenkonturen mit den Außenumrissen der Bügel- und Gabelstücke fluchten, und sich somit nicht über die Oberkante der Obergurtrohre hinaus erstrecken. Dadurch werden insbesondere Beschädigungen am jeweiligen Hakenanschlag vermieden. Im einzelnen ist diese Anschlagversion folgendermaßen aufgebaut:

    [0023] Die Untergurtebene ist im wesentlichen wie beim Ausführungs­beispiel gemäß den Fig. 1 und 2 aufgebaut, d.h. dort sind insgesamt zwei Flächenanschläge als Anschlagpaarungen vorge­sehen, und zwar im Bereich jedes Untergurtrohres jeweils einer mit einer Fläche und der korrespondierenden Fläche am zugehörigen Untergurt 8 des anzuschließenden Schußendes des anderen Auslegerteils. Insoweit wird auf die vorangehende Beschreibung der Untergurtebene des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 verwiesen.

    [0024] Wie bereits erwähnt, ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Hakenanschlag in der Obergurtebene in die herkömmliche Bol­zenverbindung integriert. Dabei besteht das die Hakenfunk­tion erfüllende Bauteil aus einer oberseitigen, im we­ sentlichen T-förmigen Verlängerung 14 des am Obergurtrohr 7 des Auslegerschusses 2 angebrachten Bügelstücks 15 (siehe insbesondere Fig. 5), so daß sich ein senkrecht zur Längs­achse der in zusammengebautem Zustand fluchtenden Obergurt­rohre 7 der beiden zu verbindenden Schüsse 1 und 2 verlau­fender Ansatz (endseitiger Abschnitt des T-Stücks) ergibt, der sich passend in eine entsprechende, oberseitige Ausneh­mung 16 im Fußbereich des strichpunktiert dargestellten Gabelstücks 17 einlegt. Um das Einlegen der T-Verlängerung 14 in die Ausnehmung 16 zu erleichtern, verengt sich die Ausnehmung 16 zu ihrem Grund hin leicht konisch und besitzt die T-Verlängerung entsprechend geneigt verlaufende Pas­sungsflächen, von denen die den den in Fig. 5 nicht dar­gestellten Bolzen 5 aufnehmenden Bohrungen 18 zugewandte Fläche 19 den erfindungsgemäßen hakenförmigen Anschlag des Bügelstücks darstellt bzw. dessen Funktion übernimmt, wäh­rend die gegenüberliegende Fläche 20 der Ausnehmung 16 des Gabelstücks 17 den Schubklotz bzw. die Gegendruckfläche bildet.

    [0025] Wie insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht, fluchten durch die­se erfindungsgemäße Ausgestaltung die oberseitigen Flächen der Bolzenverbindung, so daß sich nach außen hin ein glat­ter Abschluß ergibt. Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß bei den beiden bisher beschriebenen Ausführungen der Erfin­dung die jeweiligen Hakenanschläge nur zur Montageerleich­terung der Auslegerteile dienen und im Betrieb des Kranes nicht für Kraftübertragungen ausgelegt und vorgesehen sind; die Zug- und Druckkräfte in der Obergurtebene werden dort nach wie vor durch den normalen Bolzenstoß übertragen, jedoch die die Montageerleichterung betreffenden Vorteile der Erfindung voll und zuverlässig erreicht.

    [0026] Bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen ge­mäß den Fig. 6 bis 12 ist die Erfindung jedoch in einer Weise ausgestaltet, die neben der Montageerleichterung den zusätzlichen Vorteil mit sich bringt, daß über den Bolzen­stoß der Obergurtebene auch die Druckkräfte in dieser Ebene ohne Bolzenbelastung - im Gegensatz zu den bisher beschrie­benen Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 bis 5 - über­tragen werden, während die Zugkräfte vom Haken auf den jeweils zugeordneten Bolzen übertragen werden. In der Unter­gurtebene werden durch die Abflachungen 12 und die damit korrespondierenden Gegenflächen 13, die primär Zentrierhil­fen für die Bolzen im Untergurt sind, auch Druckkräfte in dieser Ebene ohne Bolzenbelastung übertragen.

    [0027] Zunächst wird auf die Fig. 6 und 7 verwiesen, in denen die beiden zu verbindenden Enden der beiden Auslegerschüsse 1 und 2 vor ihrem Zusammenfügen dargestellt sind, und zwar in Fig. 6 in der Seitenansicht mit ihren jeweiligen Obergurt­rohren 7 und Untergurtrohren 8, während die Fig. 7 eine Draufsicht gemäß Ansicht A in Fig. 6 zeigt. Bei dieser bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Gabelstück 21 in seinem Fußbereich mit einer Gegendruckfläche 22 ausge­stattet. Das Bügelstück der Obergurtebene - an jedem Stoß zwei, d.h. für jedes Obergurtrohr eines - ist als Haken 23 gestaltet, der nach oben hin geöffnet ist; die den Bolzen 5 aufnehmende Bohrung des Bügelstücks ist nicht allseitig geschlossen, wobei die oberseitige Öffnung mindestens so breit ist wie die Länge des Durchmessers des Bolzens 5. An seinem freien stirnseitigen Ende ist der Haken 23 zu einer Anschlagdruckfläche 24 verformt, die ebenso wie die Gegend­druckfläche 22, mit der sie in zusammengebautem Zustand korrespondiert und der sie dann eben anliegt, im wesent­lichen vertikal ausgerichtet und in ihren Abmessungen die­ser angepaßt ist. Vom freien Ende des Hakens 23 erstreckt sich nach unten zurückversetzt eine Verstärkung 25, die der Aufnahme des Versatzmomentes im Haken 23 dient.

    [0028] Im Untergurtbereich ist der Bolzenstoß entsprechend den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 1 bis 5 gestaltet, d.h. das Bügelstück 4 ist am freien Ende mit einer Abfla­chung 12 versehen, die ebenfalls im wesentlichen vertikal verläuft und mit der im Fuß des Gabelstücks 3 vorgesehenen Gegenfläche 13 korrespondiert. Die Abflachung 12 stellt somit die Anschlagdruckfläche in der Untergurtebene dar, durch die im Zusammenwirken mit der korrespondierenden Ge­gendruckfläche 13 die Bolzenzentrierung in der Untergurt­ebene erreicht wird.

    [0029] In den Fig. 8 und 9 ist die zuvor beschriebene, erfindungs­gemäße Ausführungsform als vierschnittige Verbindung ge­staltet, die dazu führt, daß die Bolzen 5 im Durchmesser kleiner als bei einer zweischnittigen Verbindung gehalten werden können, da anstelle der bisher zwei auf Abscherung beanspruchten Schnittstellen der Bolzen 5 jetzt vier vorhan­den sind, so daß letztendlich die gesamte Verbindung wesent­lich kleiner ausgebildet sein kann. Ansonsten ist die Ge­staltung der Gabel- und Bügelstücke wie beim zuvor beschrie­benen Ausführungsbeispiel, so daß darauf Bezug genommen werden kann und die entsprechenden Teile mit denselben Be­zugsziffern versehen sind. Durch die Vierschnittigkeit er­gibt sich natürlich für die Obergurtebene beim Bügelstück eine Doppelausbildung der Haken 23, wie insbesondere aus Fig. 9 hervorgeht. Diese Doppelhaken 23 greifen dann im zusammengebauten Zustand in die entsprechend doppelt ausge­bildeten Ausnehmungen des zugehörigen Gabelstücks 21 unter Hintergreifen der Bolzen 5 ein. Entsprechend verdoppelt sind auch die Gegendruckflächen 22 bzw. 13 und die Anschlag­druckflächen 24 bzw. 12.

    [0030] In Fig. 10 sind die beiden Auslegerschüsse 1 und 2 in einer Zwischenposition während des Montagevorgangs dargestellt, wobei im unteren Teil Einzelheiten der erfindungsgemäßen Gestaltung des Bolzenstoßes mit Hakenanschlag vergrößert in zwei Versionen dargestellt sind. Die Montage geschieht fol­gendermaßen:

    [0031] Die zusammenzufügenden Auslegerteile werden senkrecht zur Zeichenebene durch die obergurtseitigen Bolzenverbindungen über Gabel- und Bügelstück fluchtend geführt, jedoch in der Zeichenebene mit ihren Längsachsen im Winkel zueinander derart eingehakt, daß die hakenförmigen Bügelstücke 23 die jeweils zugeordneten Bolzen 5 untergreifen, wie dies aus der Einzelheit X deutlich hervorgeht. Die Haken 23 sind so gestaltet, daß ein problemloses Einhaken des Auslegerteils 2 gewährleistet ist, wobei die Anschlagdruckflächen 24 und die Gegendruckflächen 22 in dieser Montagesituation genü­gend Spiel für die nachfolgende Ausrichtbewegung bis zur fluchtenden Lage der Auslegerteile bzw. Schüsse gemäß Fig. 11 haben. Nach dem Einhaken wird - im dargestellten Ausfüh­rungsbeispiel gemäß Fig. 10 - der Auslegerschuß 1 um den Bolzenstoß der Obergurtebene nach unten verschwenkt, bis die Anschlagdruckflächen 12 der Untergurtebene an den Gegen­druckflächen 13 dieser Ebene anliegen, so daß die Mit­tellängsachsen 26 der beiden Auslegerschüsse 1 und 2 fluch­ten (siehe Fig. 11). Nunmehr können die Bolzen in der Unter­gurtebene in die Bolzenverbindung, d.h. in die nunmehr fluchtenden Bohrungen des jeweiligen Bügelstücks und Gabel­stücks problemlos eingeschlagen werden; für die Obergurt­ebene erübrigt sich im Unterschied zum Stand der Technik zu diesem Zeitpunkt ein Einschlagen der Bolzen, da diese be­reits im Vormontagezustand dort als Gegenelement für die Haken in die Gabelstücke eingebracht worden sind, was neben den geschilderten Vorteilen einer fixierten Montageausrich­ tung mit den Ausrichterleichterungen den zusätzlichen Vor­teil ergibt, daß eine Arbeitsbühne zum Erreichen der Ober­gurtebene entfällt. Darüber hinaus ist damit der weitere Vorteil verbunden, daß durch die erfindungsgemäße Gestal­tung das Einhaken mit allenfalls geringfügiger manueller Hilfe automatisch und zwangsgeführt erfolgt.

    [0032] Wie die Einzelheit Y zeigt, legen sich im montierten Zustand auch die Anschlagdruckflächen 24 der Obergurtebene an die mit ihnen korrespondierenden Gegendruckflächen 22 satt an, so daß sie außer zur Lagefixierung auch in der Lage sind, die in der Obergurtebene auftretenden Druckkräf­te zu übertragen, da dies durch den nach seitlich oben geöffneten Haken 23 nicht mehr möglich und somit auch nicht mehr nötig ist.

    [0033] In der Untergurtebene (Einzelheit Z) liegen die entspre­chenden Anschlagdruckflächen 12 und Gegendruckflächen 13 ebenfalls auf Kontaktstoß und sind gleichfalls in der Lage, Druckkräfte zu übertragen, nachdem sie während der Montage als Fixierung und Anschlag zur korrekten, gestreckten, fluchtenden Ausrichtung der zu verbindenden Auslegerschüsse 1 und 2 gedient haben.

    [0034] In Fig. 10 sind als Einzelheit X zwei mögliche Varianten der Ausbildung der Gegendruckfläche 22 im obergurtseitigen Gabelstück dargestellt. In beiden Fällen ist jeweils die Gegendruckfläche 22 im unteren Bereich eben und an die Anschlagdruckfläche 24 in ihren Abmessungen und ihrer Aus­richtung angepaßt gestaltet, während sie zur Oberseite hin im oberen dargestellten Beispiel etwa von der Mittellängs­achse des Obergurtrohres des Auslegerschusses 1 nach hinten vom freien Ende weg schräg fluchtend geformt ist, wohin­ gegen im unteren dargestellten Beispiel die Gegendruck­fläche 22 von der Auslegermitte weg oberhalb der Mittel­längsachse des Obergurtrohres des Auslegerschusses 1 in eine konkave, in ihrer Krümmung der Außenkontur des ihr zugeordneten Hakens angepaßte Fläche 27 übergeht, die im montierten Zustand der Außenfläche 27a des Hakenendes satt anliegt. Dadurch wird eine außerordentlich günstige Anlage­situation erreicht, die eine zentrische Einleitung der Druckkräfte in die Obergurtrohre des Schusses 1 gewährlei­stet, da nunmehr sowohl oberhalb als auch unterhalb der Mittellängsachse der Obergurtrohre kraftübertragende Flä­chen aneinander anliegen.

    [0035] Die Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 6 bis 10 haben den besonderen Vorteil, daß die Bolzen 5 in aller Regel dadurch entlastet werden, daß einerseits die obergurtseitigen Haken mit ihren Anschlagdruckflächen 24 im Zusammenspiel mit den Gegendruckflächen 22 und andererseits die in der Untergurt­ebene liegenden Kontaktflächen 12 und 13 im Berührungszu­stand Kräfte übertragen, so daß in diesen Betriebszuständen der Bolzen entlastet wird. Insoweit wirken die Anschlag­druckflächen und Gegendruckflächen sowohl in der Obergurt­als auch in der Untergurtebene zusätzlich sichernd und ins­besondere die Bolzen schonend entlastend im Falle einge­leiteter Druckkräfte, die dann von ihnen übertragen werden.

    [0036] Im Rahmen der Erfindung sind Abwandlungen möglich. So kön­nen die verschiedenen Anschlagpaarungen in den jeweiligen speziellen Erfordernissen entsprechend abgewandelter Form und Anzahl angebracht bzw. kombiniert werden. Dabei ergibt sich zum Beispiel für die Untergurtebene bei grundsätzlich hakenförmigen Bolzenverbindungen in der Obergurtebene die Möglichkeit der Variation beispielsweise gemäß den Fig. 12a bis 12c. Wie Fig. 12a zeigt, kann die Untergurtebene zwei­ schnittig mit entsprechend größer dimensionierten Bolzen 5 ausgebildet sein, jedoch erlaubt eine beispielsweise vier­schnittige Bolzenverbindung gemäß Fig. 12b eine Reduzierung des Durchmessers der Bolzen 5. Als Alternative zu den Ausführungen gemäß den Fig. 12a und 12b kann in der Unter­gurtebene gemäß Fig. 12c auch eine Flanschverbindung vorge­sehen werden, indem nämlich die zu verbindenden Schüsse 1 und 2 an ihren einander zugewandten Enden mit jeweils korrespondierenden Flanschen 28 versehen werden, die mit­tels Schrauben 29 zu verbinden sind. Während der Montage dienen dann die Flansche 28 als Anschläge mit ihren einan­der zugekehrten freien Kontaktflächen, und können bei ent­sprechender Gestaltung auch Montage-Führungs und -Fixier­aufgaben ähnlich den erfindungsgemäß gestalteten Gabel- und Bügelstücken übernehmen, während sie dann im Betrieb sowohl Druck- als auch Zugkräfte zu übertragen in der Lage sind.


    Ansprüche

    1. Mehrschnittige Bolzenverbindung für vorzugsweise in Gitterbauweise ausgeführte kran-Auslegerteile, bei denen einem Bolzen bzw. Bolzen-Paar jeweils eine Anschlagpaarung zugeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Hinterklemm-Paarung mit Bolzen (5) und hakenförmigem Anschlag (23) bei den zur Montage liegenden Auslegerteilen (1,2) in der Obergurt(7)-Ebene vorhanden und im Untergurt (8) ein Gabelstück (3) mit Bügelstück (4) für einen Bolzen (5) vorhanden ist.
     
    2. Bolzenverbindung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder einen hakenförmigen Anschlag aufweisenden Anschlagpaa­rung ein mit dem Haken (9, 14; 23) korrespondierender Schubklotz (11, 19) bzw. eine Gegendruckfläche (22) gehört.
     
    3. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hakenför­mige Anschlag am Bügelstück (4, 23) und der Schubklotz (11) bzw. die Gegendruckfläche (22) am Gabelstück (3 bzw. 21) der Bolzenverbindung angeordnet bzw. jeweils in dieses integriert ist.
     
    4. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine integrierte Ausbildung von Schubklotz (20) und Haken (14) im Ga­bel- (17) bzw. Bügelstück (15) bei außenseitig fluch­tender Gestaltung (Fig. 5).
     
    5. Bolzenverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Anschlagpaarungen in der Obergurtebene jedes Aus­legerstoßes.
     
    6. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich mindestens eine aus zwei ebenen Flächen (12, 13) beste­hende Anschlagpaarung (Flächenanschlag) vorgesehen ist.
     
    7. Bolzenverbindung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei Hakenanschläge in der Obergurtebene und zwei Flä­chenanschläge in der Untergurtebene jedes Ausleger­stoßes.
     
    8. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Gurtebenen ausschließlich Hakenanschläge vorgesehen sind.
     
    9. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Haken (9, 14, 23) jeder Anschlagpaarung am jeweiligen Bügelstück (4, 15) vorgesehen oder aus diesem geformt sind (23).
     
    10. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Fläche jedes Flächenanschlags durch eine stirnseitige Abflachung (12) am Bügelstück (4) gebildet und die andere Fläche (13) im Fuß des Gabelstücks (3) vor­gesehen ist.
     
    11. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Haken (23) jeder Anschlagpaarung stirnseitig zu einer Anschlagdruckfläche (24) verformt ist bzw. sind.
     
    12. Bolzenverbindung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­net, daß die Anschlagdruckfläche (24) in montiertem Zustand im wesentlichen senkrecht verläuft und der korrespondierenden, im Fuß des Gabelstücks (21) vor­gesehenen Gegendruckfläche (22) eben anliegt.
     
    13. Bolzenverbindung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Gegendruckfläche (22) von der Auslegermitte weg in eine konkave, in ihrer Krümmung der Außenkontur des ihr zugeordneten Hakens (23) angepaßte Fläche (27) übergeht, die im montierten Zustand der Außenfläche (27a) des Hakenendes satt an­liegt.
     
    14. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (23) in montiertem Zustand mit ihrer Öffnung von der Auslegermitte (26) wegweisen.
     
    15. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (23) in montiertem Zustand den jeweils zugehörigen Bolzen (5) um zwischen 90o und 180o umschlingen.
     
    16. Bolzenverbindung nach einem oder mehreren der Ansprü­che 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (23) in montiertem Zustand den Bolzen (5) auf der der Gegendruckfläche (22) zugewandten Seite bei Anordnung in der Obergurtebene bis oberhalb dessen Horizontal­durchmessers und bei Anordnung in der Untergurtebene bis unterhalb dessen Horizontaldurchmessers umschlin­gen.
     




    Zeichnung