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EP 0 291 841 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.07.1990 Patentblatt 1990/29 |
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Anmeldetag: 11.05.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B41F 23/04 |
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Vorrichtung zur Kühlung einer Papierbahn
Device for cooling a paper web
Dispositif pour refroidir une bande de papier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.05.1987 DE 8707392 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1988 Patentblatt 1988/47 |
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Patentinhaber: Baldwin-Gegenheimer GmbH |
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D-86068 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Waizmann, Franz
D-8901 Gessertshausen (DE)
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Vertreter: Vetter, Ewald Otto, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwaltsbüro
Allgeier & Vetter
Postfach 10 26 05 86016 Augsburg 86016 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Rollenrotationsdruck mit einem einer
Rollenrotationsdruckmaschine nachgeordnetem Trockner und einer diesem nachgeordneten
Kühleinrichtung.
[0002] Frisch bedrucktes Papier ist unter anderm ölhaltig, da die gängigen Druckfarben,
insbesondere in Form der Offsetdruckfarben, ölhaltig sind. Dieses Öl soll verdampfen,
was jedoch bei einer vorgegebenen Temperatur eine bestimmte Zeitspanne erforderlich
macht. Die zur Verfügung stehende Zeit verkürzt sich jedoch mit zunehmender Durchsatzgeschwindigkeit.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei modernen Rollenrotationsdruckmaschinen mit nachgeordnetem
Trockner infolge der hohen Bahngeschwindigkeit nur noch ein Teil des Öls innerhalb
des Trockners verdampft, so daß es zu einem Niederschlag von beim Verlassen des Trockners
noch nicht verdampftem Öl auf den Kühlwalzen der dem Trockner nachgerodnetem Kühleinrichtung
kommt. Insbesondere die einlaufseitigen Kühlwalzen sind in dieser Hinsicht gefährdet.
Im Laufe längerer Betriebszeiten kommt es dabei erfahrungsgemäß zu einem mehr oder
weniger dicken Ölfilm auf diesen Kühlwalzen. Die Folge davon sind nicht nur Ölfleαæn
auf dem Papier, sondern insbesondere ein sogenanntes Schwimmen der Papierbahn, was
die Gefahr eines Reißens der Papierbahn außerordentlich erhöht.
[0003] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bei einer Vorrichtung
eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln eine Verschmutzung
der Kühlwalzen mit Öl verhindern.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsemäß dadurch gelöst, daß zur Erhöhung der Geschwindigkeit
der Papierbahn durch den Trockner zumindest an die einlaufseitige Kühlwalze der Kühleinrichtung
eine Abstreifeinrichtung anstellbar ist.
[0005] Mittels dieser Abstreifeinrichtung wird die zugeordnete Kühlwalze permanent gereinigt.
Ein eventueller Ölniederschlag wird daher sofort entfernt und damit unschädlich gemacht.
Im Falle einer Rollenrotationsdruckmaschine mit nachgeordnetem Trockner und diesem
nachgeordneter Kühleinrichtung kann daher auch bei vergleichsweise kompakter Trocknerbauweise
in vorteilhafter Weise mit einer hohen Bahngeschwindigkeit gearbeitet werden, ohne
daß sich dies ungünstig auf die Produktqualität und die Störungssicherheit auswirken
könnte. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen ermöglichen daher in vorteilhafter Weise eine
hohe Produktionsgeschwindigkeit bei hoher Produktionssicherheit und geben damit insgesamt
eine hohe Wirtschaftlichkeit.
[0006] Zweckmäßig kann im Falle einer Kühleinrichtung mit mehreren Kühlwalzen den beiden
einlaufseitigen Kühlwalzen jeweils eine Abstreifeinrichtung zugeordnet sein. Hierdurch
werden ein besonders hoher Reinigungseffekt und damit eine besonders hohe Sicherheit
erreicht. Die den beiden einlaufseitigen Kühlwalzen nachgeordneten Kühlwalzen kommen
ohne Abstreifeinrichtung aus, da diese Kühlwalzen hinsichtlich eines Ölniederschlags
nicht gefährdet sind.
[0007] Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen kann
die Abstreifeinrichtung ein vorzugsweise changierend antreibbares, am Umfang der jeweils
zugeordneten Kühlwalze anliegendes Gummirakel aufweisen. Diese Bauweise gewährleistet
äußerst lange Wartungsintervalle und erweist sich daher als sehr wartungsfreundlich.
[0008] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen kann darin bestehen,
daß die Abstreifeinrichtung ein von einer Vorratsrolle abwickelbares und auf eine
Speicherrolle aufwickelbares Tuch aufweist, das über ein am Umfang der jeweils zugeordneten
Kühlwalze anliegendes Andrückorgan geführt ist. Das hier Verwendung findende Tuch
streift das Öl vom Umfang der zugeordneten Kühlwalze nicht nur ab, sondern ist gleichzeitig
in der Lage, dieses Öl aufzunehmen und abzutransportieren. Eine anderweitige Ableitung
des Öls kann daher entfallen. Zweckmäßig werden dabei die das Tuch freigebende bzw.
aufnehmende Rolle schrittweise bewegt, so daß einerseits ein möglichst geringer Tuchverbrauch
gewährleistet ist, und andererseits eine Überladung des Tuchs mit aufgenommenem Öl
unterbunden werden kann.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
[0010] In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 Eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung Druckprodukten
teilweise im Schnitt,
Figur 2 eine vergrößerte Darstellung des Kühlaggregats der Anordnung gemäß Figur 1
mit den oberen Kühlwalzen zugeordneter Abstreifeinrichtung,
Figur 3 ein Beispiel für eine mit einer Gummirakel versehene Abstreifeinrichtung und
Figur 4 ein Beispiel für eine mit einem Abstrefftuch arbeitende Abstreifeinrichtung.
[0011] Die der Figur 1 zugrundeliegende Vorrichtung zur Herstellung von Druckprodukten aus
einer bedruckten Papierbahn 1 besteht in an sich bekannter Weise aus einer Rollenrotationsdruckmaschine
2, hier in Form einer Rollenrotationsoffsetdruckmaschine, zum Bedrucken der Papierbahn
1, einem im Anschluß an den Druck von der Papierbahn 1 durchlaufenen Trockner 3, einem
dem Trockner 3 nachgeordneten Kühlaggregat 4 sowie einem anschließend die Papierbahn
1 aufteilenden und die Abschnitte entsprechend weiterverarbeitenden Falzapparat 5.
Das Kühlaggregat 4 besitzt vier von der Papierbahn 1 nacheinander umschlungene Kühlwalzen
6, die auf den zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden 7 des Kühlaggregats 4
aufgenommen sind. Der Aufbau und die Wirkungsweise einer Vorrichtung hier vorliegender
Art sind an sich bekannt und bedürfen daher keiner näheren Erläuterung.
[0012] Die auf die Papierbahn 1 aufgedruckte Offsetdruckfarbe ist ölhaltig. Im Bereich des
Trockners 3 findet eine Verdampfung von Öl statt. Bei der im Falle moderner Druckmaschinen
vorliegenden Bahngeschwindigkeit und kompakter Trocknerbauweise reicht die Verweilzeit
der Papierbahn 1 im Trockner 3 jedoch nicht aus, um das gesamte Öl zu verdampfen.
Das beim Verlassen des Trockners 3 noch nicht verdampfte 01 schlägt sich daher auf
den Kühlwalzen 6 des Kühlaggregats 4 nieder. Insbesondere die beiden einlaufseitigen,
hier oberen Kühlwalzen 6 sind in dieser Hinsicht gefährdet. Zur Vermeidung von Ölflecken
auf der Papierbahn 1 und von Bahnrissen infolge eines sogenannten Schwimmens der Papierbahn
1 auf den Kühlwalzen 6 werden die bezüglich einer Verschmutzung mit Öl gefährdeten,
oberen Kühlwalzen 6 permanent abgestreift und damit gereinigt. Hierzu sind, wie am
besten aus Figur 2 erkennbar ist, den oberen Kühlwalzen 6 zugeordnete Abstreifeinrichtungen
8 vorgesehen, die an den Seitenwänden 7 des Kühlaggregats 4 aufgenommen sein können
und die mit einem entsprechenden Abstreifelement permanent am Umfang der jeweils zugeordneten
Kühlwalze 6 anliegen.
[0013] Zur Bildung einer derartigen Abstreifeinrichtung 8 kann, wie am besten aus Figur
3 erkennbar ist, eine Rakeleinrichtung vorgesehen sein. Die der Figur 3 zugrundeliegende
Rakeleinrichtung besteht aus einem auf einem zugeordneten Rakelhalter 9 aufgenommenen
Rakelblatt 10. Hierbei handelt es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um ein
vergleichseweise dickes, aus Hartgummi oder gummiähnlichem Material bestehendes Rakelblatt,
das mit positivem Anstellwinkel am Umfang der zugeordneten Kühlwalze 6 anliegt. Der
das Rakelblatt 10 aufnehmende Rakelhalter ist seinerseits an den Seitenwänden 7 des
Kühlaggregats 4 gelagert. Zur Bildung einer changierenden Bewegung des Rakelblatts
10 kann der Rakelhalter 9 oszillierend angetrieben sein. Zur Erleichterung des Einzugs
der Papierbahn 1 ist der Rakelhalter 9 schwenkbar angeordnet, so daß das Rakelblatt
10 von der zugeordneten Kühlwalze 6 abgeschwenkt werden kann. Die Verwendung eines
mit positivem Anstellwinkel anliegenden Gummirakels gewährleistet eine starke Schonung
der Umfangsfläche der zugeordneten Kühlwalze 6. Das mittels des Rakelsblatts 10 abgestreifte
Öl wird mittels einer geeigneten Drainage abgeleitet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
tropft dieses ÖI über die hintere Kante des Rakelblatts 10 ab und wird durch eine
diese Tropfkante unterfassende, mit Gefälle angeordnete Rinne 11 abgeleitet, die ebenfalls
am Rakelhalter 9 befestigt sein kann.
[0014] Die der Figur 4 zugrundeliegende Abstreifeinrichtung arbeitet mit einem an den Umfang
der jeweils zugeordneten Kühlwalze 6 andrückbaren Tuch 12, welches das Öl abstreift
und gleichzeitig abtransportiert, so daß eine zusätzliche Drainage entfallen kann.
Die der Figur 4 zugrundeliegende Abstreifeinrichtung besteht aus einem am Umfang der
zugeordneten Kühlwalze 6 zur Anlage bringbaren, kühlwalzenparallelen Andrückbalken
13, über den das Tuch 12 geführt ist, das von einer Vorratsrolle 14 abwickelbar und
auf eine Speicherrolle 15 aufwickelbar ist. Das Tuch 12 wird in vorgegebenen Abständen
schrittweise bewegt, wobei bei jedem Schritt ein neuer, unverbrauchter Streifen des
Tuchs 12 zur Anlage an der abzuschreifenden Kühlwalze 6 kommt. Dementsprechend sind
die Vorratsrolle 14 und Speicherrolle 15 intermittierend schrittweise antreibbar.
Der Durchmesser der auf der Vorratsrolle 14 vorhandenen Tuchwicklung wird mittels
eines Tasters 16 abgetastet, der beim Erreichen eines minimalen Wickeldurchmessers
ein das Ende des Tuchs 12 anzeigendes Signal auslöst, so daß ein neues Tuch, das heißt
neue Rollen, eingelegt werden können. Es kann daher nicht vorkommen, daß der Umfang
der zugeordneten Kühlwalze 6 längere Zeit nicht abgestreift wird. Das Tuch 12 kommt
in trockenem Zustand zur Anlage am Umfang der zugeordneten Kühlwalze 6. Eine Tuchbefeuchtungseinrichtung
ist daher nicht erforderlich. Bei dem Tuch 12 handelt es sich dementsprechend um ein
trockenes Wischtuch z. B. aus Baumwolle und/oder geeigneter Kunstfaser.
[0015] Der Andrückbalken 13 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer durchgehenden,
auf seitlichen Haltern 17 aufgenommenen Schiene 18, die im Bereich ihrer der zugeordneten
Kühlwalze 6 zugewandten Seite von einer Kappe 19 aus elastischem Material wie Gummi
oder dergleichen, umfaßt ist, über welche das Tuch 12 hinweg geht. Die Längskanten
der Kappe 19 können durch an der leistenförmigen Schiene 18 befestigte Halteklauen
20 gesichert sein. Die auf den Andrückbalken 13 auf- bzw. hiervon ablaufenden Bereiche
des Tuchs 12 sind über Ablenkbügel 21 bzw. 22 geführt, um das Tuch 12 von den Seitenflanken
des Andrückbalkens 13 wegzuhalten und eine leichte Bewegbarkeit des Tuchs 12 zu gewährleisten.
Die Ablenkbügel 21 bzw. 22 können einfach als an den Haltern 19 aufgenommene Bleche
ausgebildet sein.
[0016] Die seitlichen Lagerzapfen der Rollen 14 bzw. 15 sind auf seitlichen Lagerschildem
23 aufgenommen. Dasselbe gilt für die Halter 19 des Andrückbalkens 13, der somit praktisch
eine die Lagerschilde 23 starr miteinander verbindende Traverse bildet, so daß sich
praktisch ein in sich starres Gestell 24 ergibt. Dieses kann mittels einer Achse 25
schwenkbar an den Seitenwänden 7 des zugeordneten Kühlaggregats 4 gelagert sein. Die
der Figur 4 zugrundeliegende Anpreßstellung des Gestells 24 kann mittels einer feststellbaren,
zwecks Nachstellbarkeit einstellbaren Halteeinrichtung 26 gesichert sein. Dasselbe
gilt auch für den Rakelhalter 9 der Figur 3.
1. Vorrichtung für Rollenrotationsdruck mit einem einer Rollenrotationsdruckmaschine
(2) nachgeordneten Trockner (3) und einer diesem nachgeordneten Kühleinrichtung (4),
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Geschwindigkeit der Papierbahn (1) durch
den Trockner (3) zumindest an die einlaufseitige Kühlwalze (6) der Kühleinrichtung
(4) eine Abstreifeinrichtung (8) anstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Kühleinrichtung
mit mehreren, vorzugsweise vier Kühlwalzen (6), mehreren, vorzugsweise den beiden
einlaufseitigen Kühlwalzen (6), jeweils eine Abstreifeinrichtung (8) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstreifeinrichtung (8) ein vorzugsweise changierend antreibbares Rakelblatt (10)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rakelblatt (10) als
mit positivem Anstellwinkel an der zugeordneten Kühlwalze (6) anliegendes Gummirakel
ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifeinrichtung (8) ein Tuch (12) aufweist, das über ein am Umfang der
zugeordneten Kühlwalze (6) anliegendes Andrückorgan geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch (12) von einer
Vorratsrolle (14) abwickelbar und auf eine Speicherrolle (15) aufwickelbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsrolle (14)
und Speicherrolle (15) intermittierend schrittweise antreibbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Andrückorgan als Andrüdcbalken (13) mit einer von einer elastischen Kappe
(17) umfaßten Schiene (18) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifeinrichtung (8) ein Gestell (24) mit zwei seitlichen, durch Traversen
miteinander verbundenen Lagerschildem (23) aufweist, das an den Seitenwänden (7) der
Kühleinrichtung (4) aufgenommen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstreifeinrichtung (8) vorzugsweise in Form des Gestells (24), schwenkbar und
in der Abstreifstellung feststellbar an den Seitenwänden (7) der Kühleinrichtung (4)
aufgenommen ist.
1. A device for web-printing having a dryer (3) following to a web-feed printing press
(2) and a cooling device (4) following to the dryer (3) characterized in that a stripping
device (8) is provided able to be brought in engagement of at least the cooling roll
(6) arranged at the intake side of the cooling device (4) in order to increase the
web-speed through the dryer.
2. A device as claimed in claim 1, characterized in that in case of a cooling device
with several, preferably four cooling rolls (6), several cooling rolls (6), preferably
on the intake side, are arranged each with one stripping means (8).
3. A device as claimed in anyone of the preceding claims characterized in that the
stripping means (8) comprise a rubber doctor blade (10) which is preferably provided
with means for axially oscillating it.
4. The device as claimed in claim 3, characterized in that the doctor blade (10) is
in the form of a rubber doctor blade arranged to engage the respective cooling roll
with a positive angle of incidence.
5. The device as claimed in anyone of the preceding claims 1 to 2, characterized in
that such stripping means (8) comprises a cloth (12) and a press member for over which
such cloth is trained and which is adapted onto the circumference of the respective
cooling roll (6).
6. A device as claimed in claim 5 characterized in that the cloth (12) is able to
be removed form a supply roll (14) and is able to be rolled up on a take-up roll (15).
7. The device as claimed in claim 6 characterized in that the supply roll (14) and
the take-up roll (15) are able to be driven in steps and intermittently.
8. The device as claimed in anyone of the preceding claims 5 to 7, characterized in
that the press member is in the form of a press beam (13) with an elastic cap (17)
and a rail (18) therein supporting it.
9. The device as claimed in anyone of the preceding claims 5 to 8, characterized in
that the stripping means (8) is mounted on a frame (24) including two lateral bearer
plates (23) and a crosspiece connecting them together, such frame being mounted on
side frames (7) of the cooling device (4).
10. The device as claimed in anyone of the preceding claims, characterized in that
the stripping means (8) which is preferably in the form of the frame (24), is mounted
in a pivoting manner and adjustable in stripping position on side walls (7) of the
cooling device (4).
1. Dispositif destiné à l'impression sur rotative, muni d'un dessiccateur (3) disposé
à la suite d'une presse rotative à imprimer (2) et d'un dispositif de refroidissement
(4) disposé à la suite du dessiccateur, caractérisé en ce que, afin d'accélérer la
vitesse de passage de la bande de papier (1) à travers le dessiccateur (3), on peut
mettre en place un dispositif de reclage (8) au moins contre le cylindre de refroidissement
(6) côté entrée du dispositif de refroidissement (4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le cas d'un dispositif
de refroidissement muni de plusieurs, de préférence, quatre cylindres de refroidissement
(6), un dispositif de raclage (8) est chaque fois attribué à plusieurs, de préférence,
aux deux cylindres de refroidissement (6) côté entrée.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le dispositif de raclage (8) présente une feuille de raclage (10) que l'on
peut actionner, de préférence, de manière changeante.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la feuille de raclage
(10) est réalisée en forme d'un racloir en caoutchouc venant se disposer contre le
cylindre de refroidissement (6) qui lui est attribué, en formant un angle positif
réglable.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que le dispositif de raclage (8) présente un tissu (12) qui est guidé pardessus un
organe de pression venant se disposer contre la périphérie du cylindre de refroidissement
(6) correspondant.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'on peut dérouler le tissu
(12) à partir d'un cylindre d'alimentation (14) et l'enrouler sur un cylindre de stockage
(15).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le cylindre d'alimentation
(14) et le cylindre de stockage (15) peuvent être actionnés en pas à pas, de manière
intermittente.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que
l'organe de pression est réalisé en forme de barre de pression (13) munie d'une barre
(18) entourée d'une coiffe élastique (17).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que
le dispositif de reclage (8) présente un bâti (24), muni de deux plaques de montage
latérales (23) reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire de traverses, ce bâti venant
se loger dans les parois latérales (7) du dispositif de refroidissement (4).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le dispositif de raclage (8), de préférence, sous forme du bâti (24), vient
se loger dans les parois latérales (7) du dispositif de refroidissement (4), en pivotement
et de manière à pouvoir être fixé dans la position de raclage.

