(19)
(11) EP 0 157 725 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.07.1990  Patentblatt  1990/30

(21) Anmeldenummer: 85730020.6

(22) Anmeldetag:  06.02.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B41J 2/265

(54)

Matrixdruckkopf mit verstellbarer Drucknadelführung

Matrix print head with an adjustable print wire guide

Tête d'impression matricielle avec guidage réglable des aiguilles d'impression


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 03.04.1984 DE 3412856

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.10.1985  Patentblatt  1985/41

(73) Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft
40027 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Niebel, Harald, Dipl.-Ing.
    D-7913 Senden 2 (DE)

(74) Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al
Meissner & Meissner, Patentanwaltsbüro, Postfach 33 01 30
14171 Berlin
14171 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 535 699
JP-A- 5 644 676
JP-A- 5 627 363
   
  • PATENTS ABSTRACTS OF JAPAN, Band 5, Nr. 101 (M-76)[773], 30. Juni 1981; & JP - A - 56 44 676 (CANON K.K.) 23-04-1981
  • PATENTS ABSTRACTS OF JAPAN, Band 5, Nr. 76 (M-69)[748], 20. Mai 1981; & JP - A - 56 27 363 (CANON K.K.) 17-03-1981
  • IBM TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN, Band 20, Nr. 12, Mai 1978, Seiten 5097,5098, Armonk, US; J.E. LISINSKI et al.: "Print head dipper"
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Matrixdruckkopf mit verstellbarer Drucknadelführung, ferner mit einer auf der zum Druckwiderlager abgewandten Seite angeordneten Drucknadelantriebsbaugruppe und einer dem Druckwiderlager zugewandten Drucknadelverstellbaugruppe, die ein elektromagnetisch antreibbares, an einem parallel zu den Drucknadeln verlaufenden gelennigen Führungsträger befestigtes Fuhrungsmundstück für die Drucknadeln aufweist, wobei der Führungsträger aus einen starren Stab besteht, der im Bereich oder Drucknadelantriebsbaugruppe schwenkbar mittels eines spielfreien Gelenkes gelagert ist und durch Federkraft in seiner Ruhestellung gehalten bzw. zu dieser zurückgeführt wird.

[0002] Derartige verstellbare Führungsmundstücke dienen dazu, einen sich in Druckstellung gegenüber einem in Schritten der kontinuierlich bewegten Aufzeichnungsträger, wie z.B. einer randgelochten Papierbahn, befindlichen Matrixdruckkopf nicht mit seiner vollen Masse, sondern möglichst nut mit der Masse des Führungsmundstückes zu verstellen. Die Verstellung einzelner oder mehrerer Drucknadelspalten, die z.B. aus fünf bis neun übereinander angeordneten Drucknadeln bestehen, dient der Erzeugung von Schönschrift bzw. von Schnellschrift, wobei der Schönschrift eine oder mehrere Drucknadelspalten in Richtung der Drucknadelspalte verstellt werden.

[0003] Es ist bekannt (DE-A-30 41 877; DE-A-26 32 293), das Verstellorgan des eingangs bezeichneten Matrixdruckkopfes aus einem Hebel zu bilden, der aus federndem Werkstoff hergestellt und um eine Achse schwenkbar gelagert ist. Ein solches Verstellorgan bedarf, wie sich gezeigt hat, einer genauen Führung und einer Bauweise, die eine bessere Einsichtnahme auf den Druckvorgang ermöglicht, die wirtschaftliche Herstellung gewährleistet, wozu auch eine leichte Montage gehört und eine vorbereitende Gestaltung für die Umrüstung von einem auf zwei oder mehr verstellbaren Führungsmundstücken.

[0004] Es ist außerdem bekannt (JP-A-56 27 363) einen Matrixdruckkopf mit verstellbarer Drucknadelführung dahingehende zu gestalten, daß der zum Verstellen benötigte Elektromagnet an dem Druckkopf befestigt wird, so daß das von der Elektromagnetspule umgebene Magnetjoch mit seiner Stirnseite einem parallel zu den Drucknadeln verlaufenden Führungsträger gegenüberliegt und mit diesem einen Verstell-Luftspalt bildet. Hier ist weder eine genaue Verstellung für das Führungsmundstück wegen einer Vielzahl von Fertigungstoleranzen möglich, noch können in der Fertigung ausreichend gleichgroße Verstell-Luftspalte erzielt werden, außerdem baut der Matrixdruckkopf relativ hoch und eine Erweiterung des Systems auf zwei Führungsmundstücke ist überhaupt nicht möglich.

[0005] Eine andere bekannte Lösung (JP-A-56-44 676) weist einen auf dem Druckkopfwagen montierten Elektromagneten zum Verstellen des Führungsträgers auf, wobei eine Verstellschraube und eine Fixierschraube zum Einstellen des Luftspaltes vorgesehen sind. Diese Lösung ist bezüglich Genauigkeit noch schwieriger in den Griff zu bekommen, weil der Matrixdruckkopf für sich separat am Druckkopfwagen gelagert ist und die Elektromagnetverstellbaugruppe senkrecht zum Velauf der Drucknadeln ebenfalls für sich getrennt am Druckkopfwagen befestigt sein muß. Allein die Befestigungsstellen außerhalb des Matrixdruckkopfes sind problematisch.

[0006] Ein besonderes Problem stellen außerdem die Endlagen des Führungsmundstückes dar, die wegen der angestrebten Druckgenauigkeit für Schönschrift sehr exakt eingehalten werden müssen.

[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine genaue Verstellung für das Führungsmundstück bei leicht zu beherrschenden Fertifungstoleranzen, bei flacher Bauweise im Bereich des Führungsmundstückes, bei leichter Montage, ferner für die Möglichkeit der Umgestaltung von einem auf mehrere Führungsmundstücke und für eine sichere Einstellung der Endlagen zu schaffen.

[0008] Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß einer horizontal quer zum Führungsträger verlaufenden auf dem Führungsträger mittels Stützvorsprüngen aufliegt enden, und in einer spielfreien Schwenklagerung abgestützten Ankerbrücke ein neben dem Führungsträger im innern des Druckkopfgehäuses befestigter Elektromagnet zugeordnet ist, wobei die Ankerbrücke den Führungsträger bei Betätigung des Elektromagneten aus seiner Ruhestellung bewegt. Das spielfreie Gelenk und die spielfreie Schwenklagerung gewährleisten eine äußerst genaue Verstellung des Führungsmundstücks. Die Ankerbrücke gestattet eine raumausnutzende Anordnung des Elektromagneten, ohne eine hohe Bauweise im Bereich des Führungsmundstückes zu erfordern. Die Aufgliederung in einen Führungsträger und eine Ankerbrücke sichern leichte Montage und wirtschaftliche Herstellung des Matrixdruckkopfes. Die Aufstützung der Ankerbrücke gewährleistet überdies die Einhaltung der Endlagen mit großer Genauigkeit.

[0009] Eine Ausgestaltung dieses Grundgedankens ist dadurch gegeben, daß das spielfreie Gelenk aus einer Blattfeder besteht, die einerseits starr am Körper des Führungsträger und andererseits im Bereich der Drucknadelantriebsbaugruppe starr am Druckkopfgehäuse befestigt ist. Vorteilhaft ist neben der Spielfreiheit, daß der Körper des Führungsträger selbst starr sein kann und keine Feder bildet.

[0010] Zur genauen Verstellung des Führungsträgers trägt auch bei, daß die spielfreie Schwenklagerung für die Ankerbrücke aus einer Schneidenlagerung gebildet ist. Bei einer solchen Schneidenlagerung kann hier der Vorteil einer geringer Reibung ausgenutzt werden.

[0011] Fertigungstechnisch ist hierbei vorteilhaft, daß die Schneidenlagerung aus einem im Druckkopfgehäuse gelagerten runden Stab und einer korrespondierenden Mulde in der Ankerbrücke gebildet ist. Diese Gestaltung sichert eine wirtschaftliche Herstellung der Teile bei günstiger Toleranzwahl.

[0012] Die Montage wird zusätzlich dadurch erleichtert, daß der runde Stab der Schneidenlagerung in einem abnehmbaren Deckel des Druckkopfgehäuses befestigt ist.

[0013] Das vorstehend beschriebene System erlaubt nunmehr ohne großen Aufwand, daß mehr als ein Führungsträger in Parallelanordnung vorgesehen ist.

[0014] Für die genaue Einhaltung der Mittelstellung in einem Mehr-Verstellorgan-System ist ferner vorteilhaft, wenn die Ankerbrücke mittels symmetrisch zur Schneidenlagerung verlaufender Arme eines Halters unterfaßt ist.

[0015] Die Einhaltung der zwischen den Druckpässen vorzunehmenden Verstellung des Führungsmundstückes bzw. der Führungsmundstücke für die Drucknadelspalte bzw. Drucknadelspalten kann hierbei besonders vorteilhaft gestaltet sein, indem die Stützvorsprünge an der Ankerbrücke in einem festgelegten Abstandsverhältnis zur Schneidenlagerung vorgesehen sind. Dieser Gedanke umfaßt einen breiten Anwendungsbereich der einzelnen Verstellstufen, wobei es möglich gemacht wird, alleine durch Austauschen der Ankerbrücke andere Verstellabstände für Schnell-und Schönschrift zu erzielen.

[0016] Eine Auswahl von unterschiedlichen Ankerbrücken kann daher eine breite Fächerung unterschiedlicher Schriftarten bzw. Schriftqualitäten darstellen.

[0017] Eine raumsparende Anordnung, d.h. eine flache Bauweise wird auch bei mehr als einem Führungsträger erzielt, indem bei zwei parallel verlaufenden Führungsträgern die Elektromagnete jeweils seitlich zu den Führungsträgern angeordnet sind.

[0018] Eine zusätzliche Justierungsmöglichkeit wird außerdem dadurch erzielt, daß der Elektromagnet von außen am Matrixdruckkopfgehäuse bezüglich des Arbeitsluftspaltes einstellbar vorgesehen ist.

[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 einen axialen Teillängsschnitt durch einen Matrixdruckkopf mit einem Führungsträger;

Fig. 2 einen Querschnitt durch den Gegenstand der Fig. 1 entsprechend dem Schnitt 11-11 in Fig. 1;

Fig. 3 einen axialen Teillängsschnitt durch den Matrixdruckkopf mit zwei Führungsträgern;

Fig. 4 einen Querschnitt durch den Gegenstand der Fig. 3 entsprechend dem Schnitt 111-111 in Fig. 3.



[0020] Der Matrixdruckkopf mit verstellbarer Drucknadelführung liegt als Ganzes im Betrieb des Matrixdruckers dem Druckwiderlager 1 gegenüber. Das Druckwiderlager 1 besteht am allgemeinen aus einer zylindrischen Schreibwalze. Die Drucknadelantriebsgruppe 2 liegt auf der zum Druckwiderlager 1 abgewandten Seite. Der Aufbau dieser Drucknadelantriebsbaugruppe 2 kann unabhängig von der Drucknadelverstellbaugruppe 3 bzw. in üblicher Weise gestaltet sein. Der Aufbau wird daher nicht beschrieben. Es ist lediglich von Bedeutung, daß die Drucknadelantriebsbaugruppe 2 z.B. für neun oder zwei mal neun Drucknadeln 4 ausgerüstet ist.

[0021] Die Drucknadelverstellbaugruppe 3 weist ein elektromagnetisch angreibbares, vertikal auf- und abverstellbares Führungsmundstück 5 auf, das an einem Verstellorgan 6 befestigt ist. Das Verstellorgan 6 wird im wesentlichen aus dem Führungsträger 7 (einem starren Stab) und einem rückwärtigen spielfreien Gelenk 8 gebildet. Das Gelenk ist spielfrei, weil es aus einer Blattfeder 9 besteht, die mit dem Körper 7a des Führungsträgers 7 z.B. durch Punktschweißung verbunden ist und mittels der Schraube 10 an einem Lager 11a des Druckkopfgehäuses 11 starr befestigt ist, wobei die Blattfeder 9 einen Spalt 12 zwischen dem Körper 7a und dem Lager 11a überbrückt. Dieser Spalt 12 ist funktionell Teil des spielfreien Gelenkes 8.

[0022] Das Steuerglied für die Verstellbewegung stellt die Ankerbrücke 13 dar, die in einer ebenso spielfreien Schwenklagerung 14 ruht. Der Elektromagnet 15 ist unterhalb und seitlich von der Ankerbrücke 13 angeordnet (Fig 2 und 4). Die Ankerbrücke 13 überragt den Magnetkern 15a, wobei der Arbeitsluftspalt mit 16a bezeichnet ist. Bei Bestromung des Elektromagneten 15 schwenkt die Ankerbrücke 13 um die Schneidenlagerung 17 und drückt durch die Stützvorsprünge 18 bzw. 19 dem Führungsträger 7 nach unten.

[0023] Die Schneidenlagerung 17 kann in mehrere Ausgestaltungen verwirklicht werden, wobei ein Spiel vermieden werden muß. Eine spielfreie Schwenklagerung 14 bzw. eine speilfreie Schneidenlagerung 17 wird durch einen im Druckkopfgehäuse 11 bzw. einem aufgesetzten Deckel 11c in Lagerköpfen 20a und 20b fixierten runden Stab 21 und der korrespondierenden Mulde 22 der Ankerbrücke 13 gebildet. Die spielfreie Schwenklagerung 14 bzw. die speilfreie Schneidenlagerung 17 wird bei Montage des Deckels 11c und durch Festziehen der Schraube 23 erreicht, wodurch der Deckel 11c eine fixierte Lage auf einer Randfläche 11 des Druckkopfgehäuses 11 erhält. Nach dieser Montage durch den Deckel 11 c ist die Ankerbrüche 13 durch ihre Mulde 22 und den runden Stab 21 über die Stützvorsprünge 18 und 19 eigentlich in der Betriebslage zum Führungsträger 7, ber bedingt durch die Blattfeder 9 spielfrei in einer der beiden Endlagen liegt. Die zweite Endlage wird durch den Elektromagneten 15 erzielt, wobei der Arbeitsluftspalt 16a zusätzlich justierbar ist. Diese zweite Justiermöglichkeit ergibt sich durch den einstellbar gelagerten Elektromagneten 15, der am äußeren Abschnitt des U-förmig gebogenen Magnetkerns 15a mittels einer Einstellschraube 24 befestigt ist. Die Einstellschraube 24 ist innerhalb einer Langnute 25 vorgesehen, so daß der Elektromagnet 15 von der unten teilweise offenen Seite 2a der Drucknadelantriebsbaugruppe 2 eingestellt werden kann.

[0024] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind zwei Führungsträger 7 vorgesehen, die durch einen Spalt getrennt zueinander parallel verlaufen. Hier wird die Ankerbrücke 13 mittels der Arme 26a und 26b eines Halters 26 unterfaßt, wobei der Halter 26 mittels einer Blattfeder 27 an der Innenseite des Deckels 11c befestigt ist.

[0025] Bei beiden Ausführungsbeispielen stehen die Stützvorsprünge 18, 19 der Ankerbrücke 13 in dem festgelegten Abstandverhältnis A:B (Fig. 2), das dort wie gezeichnet mit 1:3 angenommen ist, jedoch für austauschbare Ankerbrücken 13 jeden beliebigen Wert, der für Schnellschrift oder Schönschrift sinnvoll ist, annehmen kann, so daß solche Ankerbrücken mit unterschiedlichen Abständen der Stützvorsprünge 18 und 19 bevorratet sein können.

[0026] Die Elektromagnete 15 sind für zwei Führungsträger 7 (Fig. 3 und 4) jeweils seitlich neben den Führungsträgern 7 (insbesondere Fig. 4) angeordnet und liegen mit ihrer Wirkungsachse lotrecht.


Ansprüche

1. Matrixdruckkopf mit verstellbarer Drucknadelführung, ferner mit einer auf der zum Druckwiderlager (1) abgewandten Seite angeordneten Drucknadelantriebsbaugruppe (2) und einer dem Druckwiderlager (1) zugewandten Drucknadelverstellbaugruppe (3), die ein elektromagnetisch antreibbares, an einem parallel zu den Drucknadel (4) verlaufenden gelenkigen Führungsträger (7) befestigten Führungsmundstück (5) für die Drucknadeln (4) aufweist, wobei der Führungsträger (7) aus einem starren Stab besteht, der im Bereich der Drucknadelantriebsbaugruppe (2) schwenkbar mittels eines speilfreien Gelenkes (8) gelagert ist und durch Federkraft in seiner Ruhestellung gehalten bzw. zu dieser zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß einer horizontal quer zum Führungsträger (7) verlaufenden, auf dem Führungsträger (7) mittels Stützvorsprüngen (18, 19) aufliegenden und in einer spielfreien Schwenklagerung (14) abgestützten Ankerbrücke (13) ein neben dem Führungsträger (7) im Innern des Druckkopfgehäuses (11) befestigter Elektromagnet (15) zugeordnet ist, wobei die Ankerbrücke (13) den Führungsträger (7) bei Betätigung des Elektromagneten (15) aus seiner Ruhestellung bewegt.
 
2. Matrixdruckkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das spielfreie Gelenk (8) aus einer Blattfeder (9) besteht, die einerseits starr am Körper (7a) des Führungsträgers (7) und andererseits im Bereich der Drucknadelantriebsbaugruppe (2) starr am Druckkopfgehäuse (11) befestigt ist.
 
3. Matrixdruckkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spielfreie Schwenklagerung (14) für die Ankerbrücke (13) aus einer Schneidenlagerung (17) gebildet is.
 
4. Matrixdruckkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidenlagerung (18) aus einem im Druckkopfgehäuse (11) gelagerten runden Stab (21) und einer korrespondierenden Mulde (22) in der Ankerbrücke (13) gebildet ist.
 
5. Matrixdruckkopf nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der runde Stab (21) der Schneidenlagerung (17) in einem abnehmbaren Deckel (11c) des Druckkopfgehäuses (11) befestigt ist.
 
6. Matrixdruckkopf nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehr als ein Führungsträger (7) in Parallelanordnung vorgesehen ist.
 
7. Matrixdruckkopf nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerbrücke (13) mittels symmetrisch zur Schneidenlagerung (17) verlaufender Arme (26a, 26b) eines Halters (26) unterfaßt ist.
 
8. Matrixdruckkof nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorsprünge (18,19) an der Ankerbrücke (13) in einem festgelegten Abstandsverhältnis zur Schneidenlagerung (17) vorgesehen sind.
 
9. Matrixdruckkopf nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei parallel verlaufenden Führungsträgern (7) die Elektromagnete (15) jeweils seitlich zu den Führungsträgern (7) angeordnet sind.
 
10. Matrixdruckkopf nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (15) von außen am Matrixdruckkopfgehäuse (11) bezüglich des Arbeitsluftspaltes (16a) einstellbar vorgesehen ist.
 


Revendications

1. Tête d'impression à matrice comportant un guidage réglable des aiguilles d'impression, et, de plus, un bloc (2) d'entraînement des aiguilles d'impression agencé du côté opposé à la butée d'impression (1) et un bloc (3) de réglage des aiguilles d'impression proche de la butée (1), qui présente un bec de guidage (5) pour les aiguilles d'impression (4), entraînable électromagnétique- ment, fixé à un support de guidage (7) articulé s'étendant parallèlement aux aiguilles d'impression (4), le support de guidage (7) étant constitué d'une barre rigide, qui est montée de façon pivotante au moyen d'une articulation sans jeu (8) dans la zone du bloc (2) d'entraînement des aiguilles d'impression et est maintenue dans sa position de repos ou ramenée vers celle-ci par élasticité, caractérisée en ce que, à un pont d'ancre (13) s'étendant horizontalement transversalement au support de guidage (7), reposant sur le support de guidage (7) au moyen de saillies d'appui (18, 19) et supporté dans un logement de palier pivotant sans jeu (14), est associé un électroaimant (15) fixé à côté du support de guidage (7) à l'intérieur du carter (11) de la tête d'impression, le point d'ancre (13) déplaçant le support de guidage (7) hors de sa position de repos lors de l'actionnement de l'électroaimant (15).
 
2. Tête d'impression à matrice selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'articulation sans jeu (8) est constituée d'un ressort à lame (9), qui est fixé, d'une part, rigidement au corps (7a) du support de guidage (7) et, d'autre part, rigidement au carter (11) de la tête d'impression dans la zone du bloc (2) d'entraînement des aiguilles d'impression.
 
3. Tête d'impression à matrice selon la revendication 1, caractérisée en ce que le logement de palier pivotant sans jeu (14) pour le pont d'ancre (13) est formé d'un support à couteau (17).
 
4. Tête d'impression à matrice selon la revendication 3, caractérisée en ce que le support à couteau (17) est formé d'une barre ronde (21) montée dans le carter (11) de la tête d'impression et d'une cavité correspondante (22) dans le point d'ancre (13).
 
5. Tête d'impression à matrice selon les revendications 3 et 4, caractérisée en ce que la barre ronde (21) du support à couteau (17) est fixée dans un couvercle amovible (11c) du carter (11) de la tête d'impression.
 
6. Tête d'impression à matrice selon les revendications 1 à 5, caractérisée en ce que plus d'un support de guidage (7) sont prévus, agencés parallèlement.
 
7. Tête d'impression à matrice selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le pont d'ancre (13) est supporté par des bras (26a, 26b), s'étendant symétriquement par rapport au support à couteau (17), d'un appui (26).
 
8. Tête d'impression à matrice selon les revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les saillies d'appui (18, 19) sur les pont d'ancre (13) sont prévues à un rapport de distances déterminée par rapport au support à couteau (17).
 
9. Tête d'impression à matrice selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, dans le cas où il existe deux supports de guidage (7) s'étendant parallèlement, les électroaimants (15) sont agencés, à chaque fois, latéralement par rapport aux supports de guidage (7).
 
10. Tête d'impression à matrice selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'électroaimant (15) est réglable de l'extérieur sur le carter (11) de la tête d'impression en ce qui concerne l'entrefer de travail (16a).
 


Claims

1. A matrix print head with adjustable print wire guide, print wire drive components (2) located on the side remote from the print surface (1) and print wire adjustment components (3) close to the print surface (1), which adjustment components have an electromagnetically drivable guide mouthpiece (5) for the print wires (4) which is attached to an articulated guide support (7) extending parallel to the print wires (4), the guide support (7) consisting of a rigid bar which is pivoted in the vicinity of the print wire drive components (2) by means of a play-free link (8) and is held in or returned to its rest position by spring force, characterised in that an electromagnet (15) attached next to the guide support (7) in the interior of the print head housing (11) is allocated to an armature bridge (13) which extends horizontally transversely to the guide support (7) and rests on the guide support (7) by means of supporting projections (18, 19) and is supported in a play-free swivel bearing (14), the armature bridge (13) moving the guide support (7) from its rest position when the electromagnet (15) is operated.
 
2. A matrix print head according to Claim 1, characterised in that the play-free link (8) consists of a leaf spring (9) which is attached rigidly to the body (7a) of the guide support (7) on one side and is attached rigidly to the print head housing (11) in the vicinity of the print wire drive components (2) on the other side.
 
3. A matrix print head according to Claim 1, characaterised in that the play-free swivel bearing (14) for the armature bridge (13) is formed by a knife-edge bearing (7).
 
4. a matrix print head according to Claim 3, characterised in that the knife-edge bearing (17) is formed by a round bar (21) mounted in the print head housing (11) and a corresponding depression (22) in the armature bridge (13).
 
5. A matrix print head according to Claims 3 and 4, characterised in that the round bar (21) of the knife-edge bearing (17) is fastened in a removable cover (11c) of the print head housing (11).
 
6. A matrix print head according to Claims 1 to 5, characterized in that more than one guide support (7) is provided in a parallel layout.
 
7. A matrix print head according to Claims 1 to 6, characterised in that the armature bridge (13) is held underneath by means of arms (26a, 26b) of a holder (26) which extend symmetrically to the knife-edge bearing (17).
 
8. A matrix print head according to Claims 1 to 7, characterised in that the supporting projections (18,19) are provided on the armature bridge (13) in a fixed spacing ratio to the knife-edge bearing (17).
 
9. A matrix print head according to Claims 1 to 8, characterised in that in the case of two parallel guide supports (7) the electromagnets (15) are each arranged laterally to the guide supports (7).
 
10. A matrix print head according to Claims 1 to 9, characterised in that the electromagnet (15) is provided on the matrix print head housing (11) to be adjustable from outside with respect to the operating air gap (16a).
 




Zeichnung