| (19) |
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(11) |
EP 0 222 788 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.07.1990 Patentblatt 1990/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.04.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A47B 21/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8600/171 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8606/575 (20.11.1986 Gazette 1986/25) |
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| (54) |
BILDSCHIRMTISCH
DISPLAY SCREEN TABLE
TABLE A ECRAN DE VISUALISATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
10.05.1985 DE 3516855
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.1987 Patentblatt 1987/22 |
| (73) |
Patentinhaber: RITTEL, Johannes |
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D-7950 Biberach-Rissegg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RITTEL, Johannes
D-7950 Biberach-Rissegg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Braito, Herbert |
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Widdersteinstrasse 17 D-88400 Biberach D-88400 Biberach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-85/03626 FR-A- 2 403 762
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CA-A- 1 106 895
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bildschirmtisch mit einem durch eine anhebbare Tischplatte
abgedeckten Tischgestell, einem unterhalb der Tischplatte angeordneten Computer und
mit Anschlüssen für Peripheriegeräte, wenigstens einer Eingabeeinheit, einer Ausgabeeinheit
und einer Bildschirmeinheit, einem Sichtgerät bzw. einem Display oder dergleichen,
wobei mindestens eine Geräteeinheit außer Gebrauch unterhalb der Tischoberseite angeordnet
ist und sämtliche Anschlüsse und Zwischenverbindungen der Geräteeinheiten unter Ausschluß
der Tischplatte am Tischgestell angeordnet sind und wobei die Tischplatte zum Aufblick
auf den Bildschirm oder das Display wenigstens in begrenzter Fläche durchsichtig gestaltet
ist, die Oberseite (82) der Tischplatte (1) durchgehend eben ausgebildet ist und der
Bildschirm (20) oder das Display unterhalb einer sich in die Oberseite (82) der Tischplatte
(2) satt einfügenden durchsichtigen Abschirmung (77) angeordnet ist.
[0002] Computertische und andere Bildschirmtische mit ebener, in der Regel waagerechter
Tischplatte sind in verschiedener Ausführung bekannt. Dabei sind das Bildschirmgerät
und andere Einheiten fest oder lösbar auf der Tischplatte angebracht. Hin und wieder
werden sie auch versenkt vorgesehen. Auf diese Weise können zwar ausschließlich Bildschirmarbeitsplätze
gestaltet werden, es bereitet aber außerordentliche Schwierigkeiten, wenn an diesem
Arbeitsplatz, und das sogar über längere Zeit hinweg, nach herkömmlicher Weise gearbeitet
werden soll.
[0003] Für solche Tätigkeiten werden daher in der Regel zwei Arbeitstische bereitgestellt,
ein herkömmlicher Schreibtisch und ein Computertisch. Mitunter wird auch ein Schreibtisch
mit einem gesonderten Gerätetisch kombiniert, der dann alles aufnimmt, was auf einem
normalen Schreibtisch keinen Platz findet. Dabei kann man zwar schneller von der einen
auf die andere Tätigkeit umstellen, die Arbeit mit einem Computer oder Terminal ist
dann aber verhältnismäßig beschwerlich, da man wenigstens die Sitzstellung wechseln
muß und die Körperhaltung of sehr unbequem ist, was auch die Gesamtleistung mindert.
Zudem haben solche Tischgruppen großen Platzbedarf und sind kostenaufwendig.
[0004] Bekannt ist durch die FR-A-2 403 762 ein Bildschirmtisch für einen Spielcomputer
mit einem Video-Monitor, der in einer oben offenen Wanne angebracht ist. Die Seitenwände
der Wanne sind durch Steuerbretter gebildet, die zur Seite ausgeschwenkt werden können,
um Zugang zum Monitor zu schaffen, und jeweils einen Joystick und einen Auslöseknopf
aufweisen.
[0005] Dabei ist der waagerechte Bildschirm beim Spiel von einer transparenten Scheibe der
Tischplatte überdeckt, an der sich zwei Spieler gegen- übersitzen und unter der Tischplatte
Joystick und Auslöseknopf bedienen. Sie müssen sich dabei weit vorbeugen, um überhaupt
unter geeignetem Winkel auf den Bildschirm aufblicken zu können.
[0006] Die Tischplatte ist hochschwenkbar, um Zugang zu den Installationsgruppen zu schaffen,
sie enthält keinerlei Steuerungs- oder andere Installationsteile. Der Computer hat
einen festeingebauten Programmspeicher, dessen Informationen durch vom Joystick und
Auslöseknopf eingegebene Befehle überlagert werden.
[0007] Zwar ist auch dort die Oberseite der Tischplatte weitgehend eben, wird aber am Rand
von einem Rahmen überdeckt, der bei Büro-Arbeitstischen das Schreiben von Hand erschwert
und den Wert als Schreibauflage mindert.
[0008] Bei der Vorveröffentlichung handelt es sich um eine geschlossene Funktionseinheit
aus Bildschirm mit Programmspeicher, Programm und Steuerung, die einheitlich in ein
vorgegebenes Gehäuse eingegeben sind. Eine Programmänderung kann ausschließlich dadurch
bewirkt werden, daß man Programmbausteine auswechselt.
[0009] Die Erfindung geht aus von dem eingangs definierten Bildschirmtisch und verfolgt
die Aufgabe, diesen in solcher Weise weiterzubilden, daß er sich abwechselnd in der
herkömmlichen Weise als Büro-Arbeitstisch verwenden oder als Computertisch einsetzen
läßt und ein bequemes und wenig ermüdendes Arbeiten mit oder ohne Steuerung von Bildschirmvorgängen
ermöglicht.
[0010] Die Mittel zur Lösung dieser Aufgabe sind im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegeben.
Durch die Schrägstellung des Bildschirmes ist der Aufblickwinkel an der Voderseite
des Tisches vergrößert, was bei der üblichen Sitzhaltung ein weitgehend anstrengungsfreies
Beobachten des Bildschirmes durch den durchsichtigen Teil des völlig ebenen Tischplatte
hindurch ermöglicht, während die Anordnung der Eingabeeinheit eine schnelle und leichte
Umstellung zwischen der konventionellen Tischform und dem Computertisch ermöglicht.
[0011] Dabei kann dieser Bildschirmtisch grundsätzlich die Ausbildung eines herkömmlichen
Büroschreibtisches haben, bei dem auch vollständige elektronische Gerätegruppen fest
oder beweglich so angeordnet sind, daß sie außer Gebrauch nicht in Erscheinung treten.
Trotzdem lassen sich praktisch alle benötigten Geräte in Sicht- und Griffweite anordnen
und in der herkömmlichen Weise bedienen.
[0012] Der erfindungsgemäße Bildschirmtisch wird zwar in der Regel für die Aufnahme aller
notwendigen Geräteeinheiten und Anschlüsse des Computertisches vorbereitet, kann aber
seiner maximalen Bestimmung entsprechend auf recht unterschiedliche Weise eingerichtet
sein. Ohne jede technische Installation ist der Tisch in herkömmlicher Weise als Schreibtisch,
auch für Schüler, verwendbar-mit Bildschirmeinheit, Eingabeeinheit und gegebenenfalls
Protokolldrucker und der erforderlichen oder vollständigen Installations als Terminal-Tisch
und schließlich mit der Ausstattung einer Zentraleinheit als Computertisch. Auch dabei
wird zweckmäßigerweise der Computer bzw. die Zentraleinheit so angeschlossen, daß
er bzw. sie nach Bedarf ausgewechselt werden kann. Es ist also auch der Einsatz eines
portablen Computers möglich, der zweckmäßigerweise einen gesonderten Ausgang haben
sollte, um an die ortsgebunden einzubauende Bildschirmeinheit angeschlossen zu werden.
[0013] Ein weiterer Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Bildschirmtisches liegt in Ladengeschäften,
um etwa Kassentisch und Packtisch platzsparend zusammenzufassen. Ebenso kann der Bildschirmtisch
auf zweckmäßige Weise in Klassenräumen installiert werden, die wenigstens teilweise
für den Informatik-Unterricht herangezogen werden. In ausgesprochenen EDV-Anlagen
eignet sich der erfindungsgemäße Bildschirmtisch als "Konsole", den Arbeitsort des
Operators, der von seinem Sitz aus alle Bedienungsfunktionen einer möglicherweise
weitverzweigten Anlage steuern kann. Selbst im privaten Bereich kann es zweckmäßig
sein, die Bildschirmeinheit bzw. den Heimcomputer in einem Möbelstück unterzubringen,
das sich für mancherlei andere Zwecke heranziehen läßt.
[0014] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sollen nun anhand der Zeichnung,
welche die Erfindung beispielsweise wiedergibt, erläutert werden.
Es zeigen
[0015]
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer zur Zeit bevorzugten Ausführung eines erfindungsgemäßen
Bildschirmtisches mit abgehobener Tischplatte,
Fig. 2 eines Ansicht des Tischgestelles mit der schematischen Darstellung der in diesem
angebrachten Geräteeinheiten,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Computertisch nach der Linie 111-111 in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht des gleichen Computertisches in Richtung des Pfeiles IV in Fig.
2 gesehen,
Fig. 5 einen Fig. 3 entsprechenden Teilquerschnitt durch eine Ausführung mit pultartig
schräggestellter Tischplatte,
Fig. 6 eine Vorderansicht eines gegenüber der erstbeschribenen Ausführung abgewandelten
Ausführungsform des Bildschirmtisches,
Fig. 7 eine Ansicht dieses Bildschirmtisches von oben in Fig. 6 gesehen,
Fig. 8 eine elektromagnetische Zentralverriegelung für einen Schreibtisch nach Fig.
7 und
Fig. 9 einen Teilschnitt durch eine elektromagnetische Riegelanordnung gemäß der Linie
IX-IX in Fig. 8.
[0016] Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Bildschirmtisch gliedert sich in das Tischuntergestell
1 und die abhebbar auf dieses auflegbare Tischplatte 2. Während die Tischplatte eine
weitgehend passive Funktion übernimmt, also keine Anschlüsse oder Verbindungen zu
Geräten und nach außen aufweist, sind alle Installationen und für eine Datenverarbeitung
notwendigen Geräte am Untergestell 1 angebracht.
[0017] Dieses Tischuntergestell besteht im wesentlichen aus einem metallischen Profilrahmen
3, der von einem Querstab 4 und einem bis zu diesem reichenden, vom Rahmen-Querstab
12 ausgehenden Längsstab 5 durchzogen und von Fußstützen 6, die mit höheneinstellbaren
Auflageteilen 9 versehen sind, gehalten ist. Sie überragen den Rahmen 3 mit ihren
Halsteilen 7 um die Höhe einer üblichen Tischschublade und enden in einer gemeinsamen
Auflageebene 8 für die Tischplatte 2.
[0018] Die Fußstützen 6, der vordere Rahmen-Längsstab 11 und der Rahmen-Querstab 12 sind
als Rohre mit quadratischem Querschnitt ausgeführt. Der Längsstab 5 und der hintere
Rahmen-Längsstab 13 haben gleiche Außenform mit C-förmigem Querschnitt und bilden
mit ihren einander zugewandten offenen Seiten eine Längsführung 16. Entsprechend bilden
der Querstab 4 und der andere Rahmen-Querstab 14 eine Querführung 17.
[0019] Fest unter den Längsstäben 5 und 11 ist ein Korb 18 oder ein Kasten aufgehängt, der
eine Computer-Zentraleinheit 10 mit Plattenspeicher, Diskettenlaufwerk und dgl. aufnimmt.
Ferner sind verstellbar am Tischgestell angebracht eine Bildschirmeinheit 19 mit Bildschirm
20, eine Eingabeeinheit 21 mit Tastatur 22 und ein Protokolldrukker 23.
[0020] Die Bildschirmeinheit 19 ist um eine waagerechte Schwenkachse 26 schwenkeinstellbar
an einem Lagerbock 27 gehalten, der mit seiner Bodenplatte 40 um eine lotrechte Drehachse
28 drehbar in einem in der Längsführung 16 gehaltenen Wagen 29 gelagert ist. Zur Verstellung
um die Schwenkachse 26 gemäß Doppelpfeil 31 (Fig. 3) dient eine Motor-Spindeleinheit
32 zwischen einem Anschlußgelenk 33 und einem am untersten Ende der Bildschirmeinheit
angebrachten Steuergelenk 34.
[0021] Zur Dreheinstellung der Bildschirmeinheit 19 gemäß Doppelpfeil 36 (Fig. 2) dient
ein Getriebe-Drehmotor 37, dessen Ritzel 38 in ein Verzahnungssegment 39 der Bodenplatte
40 des Lagerbockes 27 eingreift. Schließlich dient zum Längsverfahren des Wagens 29
gemäß Doppelpfeil 30 ein am Wagen angebrachter Getriebe-Fahrmotor 41, dessen Ritzel
42 in eine Zahnstange 43 auf dem Rahmen-Längsstab 13 greift.
[0022] Die Eingabeeinheit 21 mit der Tastatur 22 ist fest auf einer Hub-Plattform 46 angebracht,
die gegenüber einer auf den Stäben 5, 11 befestigten Grundplatte 47 heb- und senkbar
ist. Zur lotrechten Führung dienen dabei vier an den Ecken zwischen Hub-Plattform
und Grundplatte 47 angebrachte Führungssäulen 48 und zur Verstellung gemäß Doppelpfeil
49 eine durch einen Getriebe-Hubmotor 50 in der Grundplatte 47 drehbare Mutter 51
auf einer Spindel 52, die an der Unterseite der Hub-Plattform 46 befsti
gt ist. Zweckmäßigerweise werden mehrere parallel wirkende Spindeln oder vergleichbare
Stellorgane eingesetzt.
[0023] Zur Führung des Wagens 29 zwischen den Stäben 5 und 13 dienen Rollen 56, die nach
der Darstellung in Fig. 3 fliegend gelagert in die C-förmigen Stabprofile der Längsführung
hineinragen. In der gleichen Weise ist auch der rechteckförmige Auszugrahmen 57 durch
an seinem inneren Ende vorgesehene Rollen in der Führung 17 der Stäbe 4 und 14 geführt
und hält an seinem äußeren Ende den Protokolldrucker 23 mit einem darunter angebrachten
Papierkasten 58 zum Abziehen des Druckbogens 59. Mit 60 sind die Drucker-Bedienungstasten
bezeichnet.
[0024] Weitere Bedienungstasten 63 sind an einer Schalterleiste 62 angebracht, die oberhalb
der Zentraleinheit 10 auf dem Rahmen-Längsstab 11 befestigt ist, damit sich von dort
alle Verstellfunktionen für die Bildschirmeinheit 19 und die Eingabeeinheit 21 steuern
lassen. Zusätzliche Einschubeinheiten für weitere Peripherie-Geräte oder andere Einrichtungen
sind beispielsweise noch in Fig. 4 gezeigt und werden später erläutert.
[0025] Außen am Rahmen-Querstab 12 und den dort hochragenden Halsteilen 7 ist ein Steckerpaneel
65 mit Steckbuchsen 66 angebracht. Weitere Steckbuchsen können unter Umständen auch
an der Schalterleiste 62 vorgesehen sein. Auf diese Weise lassen sich nach Bedarf,
wie teilweise in Fig. 3 dargestellt, die einzelnen Geräte über Stekker 67 und Kabel
68 an die Stromversorgung anschließen und miteinander verbinden. Die Kabel 68 können
dabei, wie an sich bekannt, in Einfach- oder Mehrfachschleifen, eventuell über verstellbare
Zwischenträger geführt werden.
[0026] Da die ganze Installation mit sämtlichen elektrisch betätigten Aggregaten ausschließlich
am Tischgestell angebracht ist, kann auch die ganze Datenverarbeitungseinrichtung
im Prinzip bei abgenommener Tischplatte 2 bedient werden, wie dies Fig. 1 (abgehobene
Tischplatte) und Fig. 2 (Strichpunkt-Begrenzung der Tischplatte) erkennen lassen.
Anhand dieser Figuren soll unter zusätzlicher Bezugnahme auf Fig. 3 auch die Verstellung
der Bildschirmeinheit 19 erläutert werden:
Die Bedienungsperson nimmt normalerweise die in Fig. 2 gezeigte Position ein, wobei
vom Sichtzentrum 71 aus der Blick normalerweise in Schreibtisch-Querrichtung gemäß
der Sichtachse 72 mit der Einblickrichtung 73 (Fig. 3) gerichtet ist. Abhängig von
den durchzuführenden Arbeiten bei aufgesetzter Tischplatte wird man den Wagen 29 mit
der Bildschirmeinheit 19 in Richtung des Doppelpfeils 30 (Fig. 2) zwischen den extremen
Einstellungen 19a und 19b verfahren, was sich leicht mittels der Tasten 63 für den
Getriebe-Fahrmotor 41 steuern läßt.
[0027] Da sich hierbei die Blickrichtung ändert, etwa zwischen 72a und 72b, muß auch diese
durch den Getriebe-Drehmotor (37) nachgesteuert werden. Da sich schließlich hierbei
die Entfernung zwischen Auge und Bildschirm ändert, kann ein Nachregeln der Bildschirmneigung
über die Motor-Spindeleinheit 32 notwendig werden. Auch dies ist grundsätzlich individuell
über die Tasten 63 nachzusteuern, wozu sich zweckmäßigerweise Schrittschaltmotoren
einsetzen lassen.
[0028] . Es kann aber auch eine selbsttätige Korrektur dadurch vorgesehen werden, daß man
Drehmotor und Schwenkmotor in Abhängigkeit der Einschaltzeit des Fahrmotors oder des
Stellweges des Wagens 29 steuert. Verhältnismäßig einfach läßt sich dies mit einer
linearen Korrektur bewerkstelligen, wobei in der Mittelstellung gemäß Blickrichtung
72 (Fig. 2) und 73 (Fig. 3) entweder unmittelbar ein Normalwert eingestellt wird und
man in den Endlagen mit Blickrichtungen 72a, 72b kleine Abweichungen in Kauf nimmt.
Diese können gerade beim Einsatz von Schrittschaltmotoren individuell auskorrigiert
werden, da sich Grundkommando und Einzelkommando überlagern, Man kann aber auch bei
der normalen Blickrichtung 72 geringe Abweichungen zulassen. Ebenso lassen sich stufenlos
exakte Korrekturen vornehmen, etwa durch Fahrantrieb betätigte Steuerkurven, elektronische
Funktionsumformer und dgl. Verhältnismäßig einfach ist es, wenn man zwischen Bodenplatte
40 und Wagen 29 Kurvenelemente anbringt, die jeweils einen Impulsgeber für die beiden
anderen Stellmotoren steuern.
[0029] Um den Blick auf den Bildschirm 20 in allen Fahrstellungen des Wagens 29 freizugeben,
ist in der Tischplatte 2 eine langgestreckte rechteckförmige Aussparung 75 mit einer
ringsumlaufenden Winkelnut mit Auflagerand 76 für eine Glasplatte 77 angebracht. Diese
Glasplatte kann aushebbar sein; ihre Dicke entspricht exakt der Tiefe der Winkelnut.
[0030] Eine weitere rechteckförmige Ausnehmung 79 ist im Bereich der Eingabeeinheit 21 vorgesehen
und vom vorderen Seitenrand 80 der Tischplatte durch ein Randleistenteil 81 getrennt,
der als Handauflage beim Eintasten von Daten oder Text dienen kann. Die Eingabeeinheit
21 mit der Tastatur 22 läßt sich daher in eine individuell zu wählende Lage bis etwa
über die Oberseite 82 der Tischplatte 2 hochfahren. Diese Endstellung kann dann für
spätere Hubvorgänge durch einen Endschalter vorgegeben werden.
[0031] Während die Glasscheibe 77 randdicht in die Winkelnut mit dem Auflagerand 76 eingepaßt
ist und dort auch, etwa durch Verkleben, festgelegt sein kann, dient zum Abdecken
der Aussparung 78 eine gemäß Pfeil 85 (Fig. 3) aushebbar Füllplatte 86, die ebenso
wie die Glasplatte 77 am Rand satt und möglichst ohne merkbare Übergängen in die Ausnehmung
79 eingepaßt ist. Bei abgesenkter Eingabeeinheit 21 stützt sich die Füllplatte 86
durch zwei Stützen 87 rastend in Aussparungen der Eingabeeinheit 21 oder deren Träger
ab. Dadurch wird auch gewährleistet, daß sich die Oberseite 88 der Füllplatte exakt
in die Oberseite 82 der Tischplatte 2 einordnet. Beide Oberseiten sollten auch möglichst
aus dem gleichen Werkstoff bestehen, gleich beschaffen sein und sich ohne merkbaren
Übergang aneinanderfügen.
[0032] Beim Hochfahren der Eingabeeinheit 21 wird die Füllplatte 86 mit hochgefahren und
kann leicht durch Anheben ausgerastet werden. Sie läßt sich je nach Bedarf in Normallage
oder Umkehrlage in einer geeigneten Halterung anbringen oder ablegen. Eine Ablagemöglichkeit
besteht im größeren Teil des Bereiches zwischen Profilrahmen 3 und Tischplatte 2,
sofern nicht irgendwelche Teile, wie etwa die verfahrbare Bildschirmeinheit 19 oder
die Eingabeeinheit 21 in diesen Raum hochragen. Dort kann man beispielsweise ein kleines
Brett mit zwei Ausnehmungen für die Stützen 87 anbringen.
[0033] In Fig. 4 sind schematisch zwei weitere Auszüge 91 und 92 auf der Seite des Druckers
23 dargestellt. Der Auszug 91 kann gleiche oder eine abgewandelte Eingabeeinheit 21
nach der bisherigen Darstellung tragen, wie dies in Fig. 5 näher dargestellt ist.
Auf dem Auszug 92 läßt sich ein Telefon 93 mit einem Modem 94 unterbringen. Ein weiterer,
unterhalb des Profilrahmens 3 eingehängter Auszug 95 kann beispielsweise irgendwelche
Organisationsmittel 96 oder dgl. aufnehmen, z.B. ein Gegensprechgerät.
[0034] Bei versenkter, abgeschwenkter oder um 180° gewendeter Eingabeeinheit bleibt die
ganze Oberseite 82 völlig eben und glatt. Sie kann in jeder Weise, etwa für Schreibzwecke,
Notizen, Sortieren von Schriftstücken usw. genutzt werden wie jeder herkömmliche Schreibtisch.
[0035] Da die Oberseite 82 normalerweise waagerecht liegt, ist es oftmals schwierig, hinreichend
großen Aufblickwinkel auf den Bildschirm 20 zu ermöglichen. Aus diesem Grunde ist
nach Fig. 8 die Tischplatte 2 unter einem Winkel von etwa 12° schräg gestellt. Sie
kann, wie dies bei Zeichenbrettern üblich ist, mit einem unteren Randwulst 112 versehen
sein, der sich wiederum als Handauflage verwenden läßt, falls die Tastatur in der
Ausführung nach den Fig. 1 bis 3 auf der Oberseite der Tischplatte angebracht werden
soll. Die Führung für die Eingabeeinheit 21 könnte dann entsprechend schrägt gestellt
werden.
[0036] Um die von der Tischplatte 2 überdeckten Geräte für Wartungs-, Einrichtungs- und
Reparaturzwecke leicht zugängig zu machen, kann es auch zweckmäßig sein, die Tischplatte
2, etwa in einem Gelenk 113 am Untergestell 1 zu lagern, um sie aus ihrer Schrägstellung
oder auch aus ihrer Waagerechtstellung hochzuschwenken, wie dies bei Klavierdeckeln,
Autohauben und dgl. üblich ist. Hierfür können Gewichtsausgleich, Stützgestänge und
dgl. in bekannter Weise herangezogen werden.
[0037] Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführung besteht das Untergestell 1 schließlich
aus einem oben offenen und von der abhebbaren Tischplatte 2 abgedeckten Tischkasten
123, der lösbar auf zwei Kastenstützen 124 und 125 ruht, wie dies der Grundform älterer
Büroschreibtische entspricht. Dabei ist zwar der Protokolldrucker 23 wiederum an einem
Auszugsrahmen 57 angebracht, und es können auch weitere Einrichtungen wie Band- und
Festplattenspeicher in den beiden Kastenstützen untergebracht werden. Grundsätzlich
ist aber die für die Datenverarbeitung maßgebliche elektronische Einrichtung innerhalb
des Tischkastens 123 untergebracht, dessen Innenraum etwa dem Raum zwischen Profilrahmen
3 und Tischplatte 2 der zuvor beschriebenen Ausführung entspricht.
[0038] Dies ist dort vor allem deshalb möglich, weil die Bildschirmeinheit 19 lediglich
entsprechend der Darstellung in Fig. 3 um die hochliegende Schewnkachse verstellbar,
im übrigen aber ortsfest angeordnet ist. Daher kann auch der Aufnahmeraum für die
Bildschirmeinheit durch einen Gehäuseansatz 126 in Form eines Pyramidenstumpfes begrenzt
werden, der aus der Bodenplatte 127 heraus nach unten ragt.
[0039] Während sich die Eingabeeinheit 21 grundsätzlich in der gleichen Weise hebbar anbringen
läßt wie bei der erstgeschilderten Ausführung und in der gleichen Weise oder auch
schräggestellt angeordnet wird, ist der Bildschirm 20 unter einem ergonomisch angemessenen
Winkel schräg links zum Sitzplatz angeordnet. Auch dabei liegt zwar eine die Bildschirmeinheit
überdeckende Glasplatte 177 in der Aussparung 175 in einer Winkelnut auf einem Auflagerand
76 auf. Diese Randschulter ist aber zur rechts unteren Ecke in Fig. 7 etwa innerhalb
des Dreiecks 128 unterbrochen. Drückt man dort auf die Glasplatte, so schwenkt sie
hoch und kann herausgehoben werden. Dies ist wichtig für Vorgänge, mit welchen sich
Steuerungen durch Antasten des Bildschirmes auslösen lassen.
[0040] Der seitliche Rand 131 des Tischkastens 123 besteht aus einzelnen Platten, die miteinander
und mit der Bodenplatte 127, etwa durch Winkelschienen oder dgl. lösbar verbunden
sind. Auch zwischen einzelnen Plattenteilen geführte Leitungen sind durch lösbare
Kupplungen unterbrochen. Auf diese Weise lassen sich die Einzelteile des Kastens nach
der Demontage getrennt transportieren, leichter handhaben und besser vor Beschädigung
schützen, soweit die Geräte nicht als Ganzes ausgebaut und getrennt verpackt werden.
[0041] Um Schäden durch elektrostatische Ladungen zu verhindern, wird die ganze Innenfläche
des Tischkastens 123 einschließlich der Unterseite der Tischplatte 2 mit einer elektrisch
leitenden und geerdeten Schicht überzogen. Hierzu wird in der Regel eine Metallfolie
verwendet. Durch eine Kühl- oder Klimatisierungseinrichtung kann die Temperatur in
diesem Raum in engen Grenzen gehalten werden. Die einfachste Ausführung ist ein Lüfter
117, die exaktere sind Peltier-Elemente 118.
[0042] Zweckmäßigerweise wird dem innerhalb oder außerhalb des Tischkastens anzubringenden
Netzanschluß ein Strom-Spannungsstabilisator zugeordnet. Von diesem Anschluß ausgehend
sollten allerdings alle elektrischen und Datenleitungen ausschließlich innerhalb des
Kastens verlegt sein. Wenigstens dieser Kasten, zweckmäßigerweise der ganze Tisch
wird jedoch vornehmlich aus Holz, unter Umständen auch aus Kunststoff gefertigt. Für
besondere Zwecke kann jedoch auch Verwendung von Ganzmetallkästen vorteilhaft sein,
wie überhaupt unterschiedliche Bestimmungen eine andere Gestaltung des ganzen Tisches
oder einzelner Tischelemente erfordern können.
[0043] So ist es zweckmäßig, die einzelnen Halterungen so zu gestalten, daß man dort unterschliedliche
Geräte unterbringen kann, um im Zuge der technischen Entwicklung am gleichen Bildschirmtisch
die nächste Elektronikgeneration anbringen kann. Eine Eingabeeinheit läßt sich mit
einer Zentraleinheit zusammenfassen und kann auch dann, wenn sie um 180° wendbar vorgesehen
ist, eine irgendwie geartete Höheneinstellung der Tastatur zur individuellen Anpassung
an die Handauflage haben.
[0044] In Fig. 8 sind die Begrenzungslinien des im übrigen der Darstellung von Fig. 11 entsprechenden
Schreibtisches in Strichpunktlinien dargestellt; in vollen Linien ausgezeichnet sind
dagegen die Teile einer Zentralverriegelung 134 mit einem durch ein Zylinderschloß
135 zu betätigenden Schlüsselschalter 136, der die ganze Stromversorgung der in dem
Schreibtisch angebrachten eleketrischen und elektronischen Anlage einschließlich eines
Transformators steuert. Von diesem Transformator ist eine Ringleitung 137 über eine
Vielzahl elektromagnetischer Riegelvorrichtungen geführt, die somit zentral ein- und
ausgeschaltet werden können. Dabei halten die Riegelvorrichtungen 138, 139 die Tischplatte
2 auf dem Tischkasten 23, die Riegelvorrichtungen 141, 142 die in Fig. 8 nicht gezeigten
Auszüge 57 in den Kastenstützen 124, 125 und die Riegelvorrichtungen 143 und 144 die
Füllplatte 86 über der Eingabeeinheit 21 in der Ausnehmung 79. Schließlich sichert
die Riegelvorrichtung 145 die Glasplatte 177 im Bereich des Dreiecks 128 gegen Hochkippen
und damit Ausheben von oben.
[0045] Zwar kann diese Glasplatte ebenso wie die Füllplatte 86 mit einer formsteifen Umrahmung
aus Metall, Kunststoff oder dergleichen versehen sein, um einen formschlüssigen Eingriff
eines Riegels in diese Umrahmung zu ermöglichen. Hier ist jedoch, wie auch Fig. 13
erkennen läßt, ein randdichtes, nahezu spiefreies Einpassen in die jeweilige Ausnehmung
in der Tischplatte 2 vorgesehen, so daß der Riegel 146 nur die Abstützung der Glasplatte
177 zu übernehmen hat. Da die Füllplatte 86 wenigstens im Randbereich aus hinreichend
festem Material bestehen kann, dürfte sich dort ein formschlüssiger Eingriff des Riegels
146 empfehlen, der die Platte auch auf ihrer Auflagefläche niederhält.
[0046] Auf diese Weise werden mit der Abschaltung der gesamten elektrischen Einrichtung
alle Innenräume des Schreibtisches durch Betätigen des Schlüsselschalters 136 zuverlässig
nach außen abgeschlossen. Damit sind auch die eingeschlossenen Geräte, deren Informationseinheiten
und die gespeicherten Daten abgesichert. Der Riegel einer jeden elektromagnetischen
Riegelvorrichtung wird durch Federkraft in der Auschubstellung gehalten, sichert also
auch bei Stromausfall. Auch die Teile der Zentralverriegelung 134, die auf die Tischplatte
oder an dieser vorgesehene Bauelemente einwirken, sollten möglichst unabhängig von
der Tischplatte gehalten sein, um den Zugang nach Einschaltung zu ermöglichen.
1. (2, 5, 6, 11, 12) Bildschirmtisch mit einem durch eine anhebbare Tischplatte (2)
abgedeckten Tischgestell (1), einem unterhalb der Tischplatte angeordneten Computer
(10) und mit Anschlüssen für Peripheriegeräte, wenigstens einer Eingabeeinheit (21),
einer Ausgabeeinheit (23, 20) und einer Bildschirmeinheit (19), einem Sichtgerät bzw.
einem Display oder dergleichen, wobei mindestens eine Geräteeinheit (10, 21, 23) außer
Gebrauch unterhalb der Tischoberseite (82) angeordnet ist und sämtliche Anschlüsse
und Zwischenverbindungen (62, 63, 65, 68) der Geräteeinheiten (10,21,23) unter Ausschluß
der Tischplatte (2) am Tischgestell (1) angeordnet sind und wobei die Tischplatte
(2) zum Aufblick auf den Bildschirm (20) oder das Display wenigstens in begrenzter
Fläche durchsichtig gestaltet ist, die Oberseite (82) der Tischplatte (1) durchgehend
eben ausgebildet ist und der Bildschirm (20) oder das Display unterhalb einer sich
in die Oberseite (82) der Tischplatte (2) satt einfügenden durchsichtigen Abschirmung
(77) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildschirm oder das Display zwecks
Vergrößerung des Aufblickwinkels zum an der Vorderseite (80) des Tisches befindlichen
Sichtzentrum (71) hin schräggestellt ist, und daß die Eingabeeinheit (21) innerhalb
bzw. unterhalb einer Ausnehmung (79) der Tischplatte (2) angebracht und von einer
mit der Oberseite (82) der Tischplatte (2) bündig abschließenden Füllplatte (86) überdeckbar
ist.
2. (5) Bildschirmtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtige
Abschirmung bzw. eine Glasplatte (77) abhebbar in der Aussparung (75) angebracht ist.
3. (7) Bildschirmtisch nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch insbesondere elektrisch
steuerbare Einstellmittel (32) für die Schrägstellung des Bildschirmes (19).
4. (8) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bildschirmeinheit (19) um eine etwa lotrechte Achse (28) dreheinstellbar gelagert
ist.
5. (9) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschirmung (Glasplatte 77) langgestreckt ist, sich insbesondere parallel zur
Vorderseite (80) des Tisches erstreckt, und daß die Bildschirmeinheit (19) in Längsrichtung
der Abschirmung (77) verfahrbar vorgesehen ist.
6. (10) Bildschirmtisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreheinstellung
(28, 36) und/oder die Schwenkeinstellung (26, 31) der Bildschirmeinheit (19) in Abhängigkeit
von deren Längseinstellung (16, 30) unterhalb der durchsichtigen Abschirmung (77)
selbsttätig steuerbar ist.
7. (12) Bildschirmtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere
als Tastenbrett ausgebildete Eingabeeinheit (21) zwischen ihrer Ruhestellung unterhalb
der Tischoberseite (82) und einer Betriebslage im Bereich der Tischoberseite (82)
bewegbar vorgesehen ist.
8. (14) Bildschirmtisch nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllplatte
(86) aushebbar in der Ausnehmung (79) für die Eingabeeinheit (21) gehalten ist und
sich mittels wenigstens zweier Stützen (87) an einem Träger (46) abstützt.
9. (15) Bildschirmtisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (87)
an die Unterseite der Füllplatte (86) anschwenkbar, insbesondere in dort vorgesehene
Vertiefungen einschwenkbar, vorzugsweise einrastbar vorgesehen sind.
10. (18) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Bedienungseinheit wie Eingabeeinheit (21), Telefonapparat (93),
Modem (94) oder dgl. an einem etwa waagerecht bewegbaren Auszug (91, 92) zwischen
Ruhestellung und Bedienungsstellung bewegbar geführt ist.
11. (19) Bildschirmtisch nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Protokolldrucker (23), insbesondere mit Vorratskasten (58) für Druckpapier, an einem
seitlich des Benutzer-Sitzplatzes vorgesehenen Auszug (57) angebracht ist.
12. (20) Bildschirmtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tischgestell
(1) durch Metallrohre mit insbesondere quadratischem Querschnitt gebildet ist und
wenigstens im oberen Abschlußbereich, insbesondere in das Tragwerk des Tischgestells
integrierte Führungsschienen (5, 13) für das Bildschirmgerät aufweist.
13. (21) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischplatte (2) als Ganzes pultartig, insbesondere unter einem Winkel von
10 bis 15° zur Waagerechten schräggestellt ist.
14. (22) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischplatte (2) auf dem Rand eines nach oben offenen flachen quaderförmigen
Tischkastens (123) aufliegt, in dem fest die mechanische und elektrische Installation
und der überwiegende Teil der benötigten Geräteeinheiten (10, 19, 21) untergebracht
sind.
15. (23) Bildschirmtisch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischkasten
(123) auf zwei seitlichen Kastenstützen (124, 125) ruht, die für die Aufnahme weiterer
Geräteeinheiten (23) eingerichtet sind.
16. (24) Bildschirmtisch nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenseite des Tischkastens (123) und ggf. der Kastenstützen (124, 125) mit einer
Schicht aus elektrisch leitendem Werkstoff, insbesondere einer Metallfolie, überzogen
ist, die ebenso geerdet ist wie die einzelnen Geräteeinheiten (10, 19, 21).
17. (25) Bildschirmtisch nach Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß
der Innenraum des Tischkastens (123) und ggf. der Kastenstützen (124, 125) mit einer
z.B. einen Lüfter (117) umfassenden Klimatisierungseinrichtung versehen ist.
18. (26) Bildschirmtisch nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Klimatisierungseinrichtung
wenigstens ein Peltier-Element (118) aufweist.
19. (27) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Bodenplatte (127) und einzelne seitliche Randplatten (131) des Tischkastens
lösbar miteinander verbunden und die an ihnen angebrachten Installationseinrichtung
mit lösbaren Kupplungselementen versehen sind.
20. (28) Bildschirmtisch nach einem der Ansprüche 14 bis 19, mit einer eine Mehrzahl
lösbar bzw. zueinander bewegbar angeordneter Tischbauelemente bzw. Öffnungsverschlüsse,
gekennzeichnet durch eine Zentralverriegelung (134) für wenigstens einen Teil der
bewegbar angeordneten Bauelemente (2, 57, 86, 177).
21. (29) Bildschirmtisch nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl
elektromagnetischer Riegelvorrichtungen (138 bis 142) wenigstens mittelbar an einen
zentralen Schlüsselschalter (135) angeschlossen sind, der insbesondere mit einem Zylinder-Sicherheitsschloß
(135) versehen ist und die gesamte elektrische Einrichtung speist.
22. (30) Bildschirmtisch nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Riegelvorrichtungen
(138-142) über eine Ringleitung (137) in Reihe an den Schlüsselschalter (136) bzw.
einen diesem nachgeschalteten Transformator (133) angeschlossen sind.
1. Table à écran de visualisation, comportant un bâti (1) couvert par un plateau.
de table (2) pouvant être levé, un ordinateur (10) monté en dessous du plateau et
pourvu de raccordements pour des appareils périphériques, à savoir au moins une unité
d'entrée (21), une unité de sortie (23, 20) et un moniteur (19) à écran, un appareil
de visualisation ou d'affichage ou analogue, dans laquelle au moins un desdits appareils
(10, 21, 23) a une position hors service en dessous de la face supérieure (82) de
la table et tous les raccordements et interconnexions (62, 63, 65, 68) des appareils
(10, 21, 23) sont disposés sur le bâti (1) et non sur le plateau (2), et dans laquelle
le plateau (2) est transparent au moins dans une zone limitée pour laisser voir d'en
haut l'écran (20) ou l'affichage, la face supérieure (82) du plateau (2) formant un
plan continu, et l'écran (20) ou l'affichage étant disposé en dessous d'un élément
transparent (77) logé dans le plateau (2) à fleur de la face supérieure (82) de celui-ci,
caractérisée en ce que l'écran ou l'affichage est incliné en direction d'un point
de vue (71) situé du côté avant (80) de la table, afin d'apparaître sous un plus grand
angle de vue, et en ce que l'unité d'entrée (21) est disposée dans ou sous une ouverture
(79) du plateau (2) et peut être recouverte par une plaque de fermeture (86) venant
à fleur de la surface supérieure (82) du plateau (2).
2. Table selon la revendication 1, caractérisée en ce que ledit élément transparent,
notamment une plaque de verre (77), est monté de manière amovible dans une découpe
(75).
3. Table selon la revendication 1, caractérisée par des moyens (32) d'ajustage de
la position inclinée de l'écran (19), notamment des moyens à commande électrique.
4. Table selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le moniteur
(19) est monté de manière réglable en rotation autour d'un axe sensiblement vertical
(28).
5. Table selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que ledit élément
transparent (plaque de verre 77) est allongé et s'étend notamment parallèlement au
côté avant (80) de la table, et en ce que le moniteur (19) est monté de manière mobile
dans la direction longitudinale de cet élément (77).
6. Table selon la revendication 5, caractérisée en ce que le positionnement en pivotement
(28, 36) et/ou le positionnement en inclinaison (26,31) du moniteur (19) est commandé
automatiquement en fonction de son positionnement longitudinal (16, 30) en dessous
dudit élément transparent (77).
7. Table selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité d'entrée (21), constituée
notamment par un clavier, est mobile entre sa position de repos en dessous de la face
supérieure (82) de la table et une position de service à proximité de cette face supérieure
(82).
8. Table selon la revendication 1 ou 7, caractérisée en ce que la plaque de fermeture
(86) est montée dans l'ouverture (79) prévue pour l'unité d'entrée (21) de manière
à pouvoir être enlevée vers le haut et s'appuie sur un support (46) au moyen d'au
moins deux jambes (87).
9. Table selon la revendication 8, caractérisée en ce que lesdites jambes (87) sont
rabattables à la face inférieure de la plaque de fermeture (86), notamment dans des
renfoncements prévus à cet effet, dans lesquels elles sont de préférence retenues
par clipsage.
10. Table selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'au moins une
unité de travail telle que l'unité d'entrée (21), un appareil téléphonique (93), un
modem (94) ou une unité analogue, est installée de manière mobile entre une position
de repos et une position d'utilisation, sur un tiroir (91, 92) mobile approximativement
horizontalement.
11. Table selon la revendication 1 ou 10, caractérisée en ce qu'une imprimante (23),
notamment équipée d'un casier (58) d'alimentation en papier, est montée sur un tiroir
(57) prévu latéralement par rapport à la place assise d'un utilisateur.
12. Table selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bâti (1) est formé par
des tubes métalliques, notamment à section carrée et comporte des rails (5,13) de
guidage du moniteur, ces rails étant disposés au moins dans la partie supérieure de
couverture et notamment intégrés dans la structure du bâti.
13. Table selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le plateau
(2) de la table est incliné dans son ensemble comme un pupitre, notamment sous un
angle de 10 à 15° par rapport à l'horizontale.
14. Table selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le plateau
(2) repose sur le bord d'un compartiment de table (123) à forme aplatie rectangulaire
et ouvert vers le haut, dans lequel sont disposées des installations mécaniques et
électriques et la majeure partie des appareils nécessaires (10, 19, 21).
15. Table selon la revendication 14, caractérisée en ce que le compartiment de table
(123) repose sur deux compartiments latéraux (124, 125) formant des piliers qui sont
agencés pour recevoir d'autres appareils (23).
16. Table selon la revendication 14 ou 15, caractérisée en ce que la surface intérieure
du compartiment de table (123) et, le cas échéant, des compartiments latéraux (124,125)
est revêtue d'une couche d'un matériau électriquement conducteur, notamment d'une
feuille métallique, qui est mise à la terre comme les différents appareils (10, 19,
21).
17. Table selon la revendication 14, 15 ou 16, caractérisée en ce que l'intérieur
du compartiment de table (123) et, le cas échéant, des compartiments latéraux (124,
125) est pourvu d'un dispositif de climatisation, comprenant par exemple un ventilateur
(117).
18. Table selon la revendication 17, caractérisée en ce que le dispositif de climatisation
comporte au moins un élément Peltier (118).
19. Table selon l'une des revendications 14 à 16, caractérisée en ce qu'une plaque
de fond (127) et des plaques latérales (131) du compartiment de table sont fixées
les unes aux autres de manière amovible, et en ce que les dispositifs d'installation
prévus sur elles sont pourvus d'éléments de couplage amovibles.
20. Table selon l'une des revendications 14 à 19, comportant une série de composants
ou d'éléments de fermeture qui sont montés de manière amovible ou mobile les uns par
rapport aux autres, caractérisée par un dispositif de verrouillage central (134) pour
au moins une partie des composants mobiles (2, 57, 86, 177).
21. Table selon la revendication 20, caractérisée en ce que plusieurs dispositifs
électromagnétiques de verrouillage (138-142) sont raccordés au moins indirectement
à un commutateur central à clé (135), lequel comporte notamment une serrure de sécurité
à cylindre (135) et alimente toute l'installation électrique.
22. Table selon la revendication 21, caractérisée en ce que plusieurs dispositifs
de verrouillage (138-142) sont connectés en série, par une ligne en boucle (137),
au commutateur à clé (136) ou à un transformateur (133) commandé par celui-ci.
1. Computer workstation having a table frame (1) covered by a raisable table-top (2),
a computer (10) disposed beneath the table-top, and terminals for peripheral equipment,
at least one input unit (21), one output unit (23, 20) and one visual display unit
(19), a visual apparatus or respectively a display or the like, wherein at least one
unit assembly (10, 21, 23) is disposed beneath the upper surface (82) of the table
when not in use, and all the terminals and intermediate connections (62, 63, 65, 68)
of the unit assemblies (10, 21, 23), with the exception of the table-top (2), are
disposed on the table frame (1), and wherein the table-top (2) is transparent, at
least over a limited area, for viewing the display screen (20) or the display, the
upper surface (82) of the table-top (2) extends in a continuously flat manner, and
the display screen (20) or the display is disposed beneath a transparent protective
screen (77), which is fully inserted in the upper surface (82) of the table-top (2),
characterised in that the display screen or the display slopes towards the viewing
centre (71), at the front end (80) of the table, in order to enlarge the viewing angle,
and in that the input unit (21) is mounted within or beneath a cutaway portion (79)
of the table-top (2) and is coverable by a filler plate (86), which terminates flush
with the upper surface (82) of the table-top (2).
2. Computer workstation according to claim 1, characterised in that the transparent
protective screen, or respectively a glass plate (77), is mounted in the aperture
(75) so as to be raisable therefrom.
3. Computer workstation according to claim 1, characterised by, more especially, electrically
controllable adjusting means (32) for setting the inclined position of the display
screen (19).
4. Computer workstation according to one of claims 1 to 3, characterised in that the
display screen unit (19) is mounted so as to be rotatably adjustable about a substantially
vertical axis (28).
5. Computer workstation according to one of claims 1 to 4, characterised in that the
protective screen (glass panel 77) is elongate and, more especially, extends parallel
to the front end (80) of the table, and in that the visual display unit (19) is provided
so as to be displaceable in the longitudinal direction of the protective screen (77).
6. Computer workstation according to claim 5, characterised in that the rotary adjusting
means (28, 36) and/or the pivot adjusting means (26, 31) for the visual display unit
(19) is automatically controllable in dependence on its longitudinal adjusting means
(16, 30) beneath the transparent protective screen (77).
7. Computer workstation according to claim 1, characterised in that the input unit
(21), which is more especially a keyboard, is provided so as to be displaceable between
its position of rest beneath the upper surface (82) of the table and an operational
position in the region of the upper surface (82) of the table.
8. Computer workstation according to claim 1 or 7, characterised in that the filler
plate (86) is retained, in a removable manner, in the cutaway portion (79) for the
input unit (21) and is supported on a carrier member (46) by means of at least two
supporting members (87).
9. Computer workstation according to claim 8, characterised in that the supporting
members (87) are provided so as to be pivotable onto the lower surface of the filler
plate (86), more especially pivotable into, and preferably lockable in, recessed portions
provided therein.
10. Computer workstation according to one of claims 1 to 9, characterised in that
at least one operating unit, such as input unit (21), telephone (93), modem (94) or
the like, is guided on a substantially horizontally displaceable extension (91, 92)
so as to be displaceable between the position of rest and the operational position.
11. Computer workstation according to claim 1 or 10, characterised in that a document
printer (23), more especially having a storage box (58) for storing printing paper,
is mounted on an extension (57), which is provided laterally of the seat of the operator.
12. Computer workstation according to claim 1, characterised in that the table frame
(1) is formed by metal tubes having a cross-section which is, more especially, square
and, at least in the upper end region, said frame is provided with guide rails (5,13),
which are incorporated, more especially, in the supporting structure of the table
frame, for guiding the visual display unit.
13. Computer workstation according to one of claims 1 to 12, characterised in that
the table-top (2) is generally inclined in a desk-like manner, more especially at
an angle of 10° to 15° relative to the horizontal.
14. Computer workstation according to one of claims 1 to 11, characterised in that
the table-top (2) rests on the edge of a flat, parallelepiped box-like table construction
(123), which is open at its upper end and in which the mechanical and electrical installation
equipment and most of the required unit assemblies (10, 19, 21) are securely accommodated.
15. Computer workstation according to claim 14, characterised in that the box-like
table construction (123) rests on two lateral box-like supporting members (124, 125),
which are provided for the accommodation of additional unit assemblies (23).
16. Computer workstation according to claim 14 or 15, characterised in that the inner
surface of the box-like table construction (123), and possibly the box-like supporting
members (124, 125), are coated with a layer of electrically conductive material, more
especially a metal foil, which is earthed in the same way as are the individual unit
assemblies (10, 19,21).
17. Computer workstation according to claim 14, 15 or 16, characterised in that the
interior of the box-like table construction (123), and possibly the box-like supporting
members (124, 125), are provided with a ventilation arrangement which includes, for
example, a fan (117).
18. Computer workstation according to claim 17, characterised in that the ventilation
arrangement has at least one Peltier element (118).
19. Computer workstation according to one of claims 14 to 16, characterised in that
a base plate (127) and individual lateral edge plates (131) of the box-like table
construction are detachably interconnected, and the installation equipment mounted
thereon is provided with detachable coupling elements.
20. Computer workstation according to one of claims 14 to 19, having a plurality of
table component parts, or respectively openable closures, which are disposed so as
to be detachable or displaceable relative to one another, characterised by a central
locking mechanism (134) for at least some of the displaceably disposed component parts
(2, 57, 86, 177).
21. Computer workstation according to claim 20, characterised in that a plurality
of electromagnetic locking devices (138 to 142) are connected, at least indirectly,
to a central key switch (136), which is provided, more especially, with a barrel-type
safety lock (135) and actuates the entire electrical installation.
22. Computer workstation according to claim 21, characterised in that a plurality
of locking devices (138-142) are connected in series to the key switch (136), or respectively
to a transformer (133) connected to the output end thereof, via the intermediary of
a ring circuit (137).