(19)
(11) EP 0 246 179 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.07.1990  Patentblatt  1990/30

(21) Anmeldenummer: 87730049.1

(22) Anmeldetag:  07.05.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A61H 33/06

(54)

Kühlraumzelle zur Verwendung in einer Sauna-Anlage

Cold chamber for use in a sauna bath

Chambre froide destinée à être installée dans un sauna


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 10.05.1986 DE 3615760

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.11.1987  Patentblatt  1987/47

(73) Patentinhaber: Thesen, Herbert
D-3300 Braunschweig (DE)

(72) Erfinder:
  • Thesen, Herbert
    D-3300 Braunschweig (DE)

(74) Vertreter: Thömen, Uwe, Dipl.-Ing. 
Patentanwalt U. Thömen Zeppelinstrasse 5
30175 Hannover
30175 Hannover (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 027 906
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kühlraumzelle zur Verwendung in einer Sauna-Anlage oder dergleichen, mit Seitenwänden, einer Deckenwand und einem Fußboden, die einen abgegrentzten Raum bilden, sowie mit einem Zugang zur Kühlraumzelle, und mit einem Kühlaggregat für die Kühlung.

    [0002] Ein entscheidender Faktor beim Saunieren ist neben dem Schwitzvorgang bekanntlich die anschließende Abkühlung sowohl der Haut als vor allem auch der Lunge und der Atemwege.

    [0003] Nach dem Aufenthalt und dem Schwitzen in dem Saunaraum begibt sich der Besucher daher zunächst an die frische Luft, um die Lunge abzukühlen und anschließend wird die Haut mit kaltem Wasser unter einer Körperbrause bzw. Schwallbrause oder dergleichen gekühlt.

    [0004] Während sich nun die Abkühlung der Haut leicht erzielen läßt, da die Bereitstellung von normalem kalten Wasser keine Schwierigkeiten bereitet, ist die daneben unerläßliche Abkühlung der Lungen häufig problematisch. Im Winter genügt es zwar, wenn sich der Saunagast einfach ins Freie und in die der Jahreszeit entsprechende kalte Luft begibt, allerdings ist die angestrebte Kühlwirkung etwa im Sommer bei warmer Lufttemperatur kaum zu erzielen.

    [0005] Der Saunagast, der aus dem üblicherweise mit 80° C - 90° C beheizten Saunaraum ins Freie tritt und beispielsweise eine Lufttemperatur von 25° C bis 30° C vorfindet, wird eine kühlende Wirkung der Lunge kaum verspüren, und tatsächlich läßt sich bei den angenommenen Temperaturwerten auch eine optimale Abkühlung nicht durchführen.

    [0006] Die fehlende Kühlung der Lunge und der Atemwege führt aber dazu, daß die beim Saunieren angestrebte Wirkung, die gerade auf den extremen Temperaturunterschieden basiert, nicht eintritt. Der Saunagast fühlt sich weniger entspannt und erholt, als er es bei richtiger Abkühlung gewohnt ist.

    [0007] Als Folge der geschilderten Umstände ist in den Sauna-Anlagen ein beachtlicher Besucherrückgang zu beobachten, wenn die Lufttemperatur erhöhte Werte annimmt. Viele Saunagäste verzichten dann auf die Möglichkeit des Saunierens und unterbrechen damit einen zuvor eingehaltenen Rythmus.

    [0008] Hierbei besteht nun die Gefahr, daß der vorher aufgrund regelmäßiger Saunabesuche erzielte gesundheitliche Effekt - vor allem eine Abwehr gegen Erkältungskrankheiten - wegen der Unterbrechung wieder verloren geht und die vorangegangenen Saunabesuche insofern nutzlos gewesen sind. Es ist nämlich davon auszugehen, daß der Erfolg des Saunierens dann am größten ist, wenn die Saunabesuche in einer gewissen Regelmäßigkeit erfolgen.

    [0009] Durch die Literaturstelle "Schwimmbad & Sauna", 13,1972, Seite 114 und 116 ist schon einem Sauna-Anlage bekannt, welche einen Kaltwasser- und Abkühlraum besitzt (vgl. Zeichnung auf Seite 114 oben, Position 4 und Beschreibung Seite 116, linke Spalte unten). Um auch bei hochsommerlichen Temperaturen einen Temperatur-Wechselreiz zu gewährleisten, sind Luft-Kühlaggregate vorgesehen. Außerdem befinden sich in dem Kaltluftraum noch Körperbrausen für die Kaltwasserabkühlung der Haut.

    [0010] Die Anwendung des bekannten Kühlluftraumes beschränkt sich allerdings darauf, die Temperatur im Sommer auf Werte unterhalb der relativ hohen Außentemperatur abzukühlen, also subjectiv gesehen Kaltluft zur Verfügung zu stellen. Keinesfalls darf die Luft unterhalb des Gefrierpunktes abgekühlt werden, weil dann das Wasser der Körperbrausen zu Eis frieren würde und die Körperbrausen nicht mehr benutzbar wären. Verhältnisse, wie sie im Winter bei kalter Jahreszeit herrschen, lassen sie nicht erzielen.

    [0011] Ferner ist durch die DE-OS 30 27 906 eine Sauna bekannt geworden, bei welcher dem Saunaraum ein separater Frischluftraum zugeordnet ist. Der Frischluftraum ist von dem Saunaraum durch eine mit einem Durchbruch versehene Trennwand abgeteilt, wobei die Trennwand in Kopfhöhe liegt. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, daß der Benutzer der Sauna seinen Kopf kühler halten kann, während der übrige Körper aber der Wärme des Saunaraumes ausgesetzt bleibt. Die übliche Abkühlung der Haut nach Beendigung des Saunavorganges läßt sich also hiermit nicht erzielen.

    [0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kühlraumzelle für eine Sauna-Anlage zu schaffen, welche die beschriebenen Nachteile vermeiditet, und die dem Saunabenutzer unabhängig vor der Jahreszeit die Möglichkeit einer optimalen Sauna-Behandlung mit der sich an den Saunagang anschließenden Abkühlungsphase ermöglicht.

    [0013] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Kühlraumzelle dadurch, daß die Kühlraumzelle in einer ihrer Wände ein Rohr einer Schneekanone zur künstlichen Erzeugung von Schnee aufweist, und daß die Seitenwände und die Deckenwand mit einer Dämmung versehen sind.

    [0014] Bei der Erfindung wird davon ausgegangen, die Kühlraumzelle auf Werte unter den Gefrierpunkt abzukühlen, und ein entscheidender Gesichtspunkt ist das Merkmal, die neuartige Kühlraumzelle nach Art einer Schneezelle auszubilden und innerhalb der Kühlraumzelle künstlichen Schnee vorzusehen. Der Erfindung lieft der Gedanke zugrunde, unter Ausnutzung einer an sich bekannten Schneekanone zur Erzeugung von künstlichem Schnee sowie unter der Verwendung eines Kühlaggregats eine Kühlraumzelle zu schaffen, die dem Saunagast die Möglichkeit bietet, unabhängig von der Temperatur der Außenluft die angestrebte Abkühlung der Lungen und der Atemwege bei einem Saunabesuch durchführen zu können.

    [0015] Mit der Schneekanone kann innerhalb der neuen Raumzelle künstlich Schnee erzeugt werden, und mit Hilfe des Kühlaggregats lassen sich die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt halten. Damit findet der Besucher einer Sauna im Anschluß an den Schwitzvorgang geradezu ideale Verhältnisse in der Kühlraumzelle vor, und zwar völlig unabhängig von der Jahreszeit und den Lufttemperaturen.

    [0016] Bei großer Schneemenge innerhalb der Kühlraumzelle besteht sogar die Möglichkeit, sich im Schnee zu wälzen, um so auch die Haut abkühlen zu können. Solche ideale Bedingungen sind normalerweise nur in ganz seltenen Fällen im Winter anzutreffen.

    [0017] Die Erfindung bietet also den Vorteil, daß der Saunagast auch im Sommer an seinen regelmäßigen Saunabesuchen festhalten kann und daß er dabei optimale Verhältnisse vorfindet, wie sie sonst nur ganz selten im Winter gegeben sind.

    [0018] Die Erzeugung von künstlichem Schnee ist beispielsweise beim Bau von Sprungschanzen usw. an sich bekannt, so daß auf diesen Aspekt heir nicht eingegangen zu werden braucht. Ebenso bereitet auch die Kühlung der Kühlraumzelle mit an sich bekannten Mitteln keine weiteren Schwierigkeiten. Gleichwohl wird durch die Kombination aller Merkmale überraschend eine neuartige Kühlraumzelle geschaffen, die in idealer Weise in Sauna-Anlagen eingesetzt werden kann.

    [0019] Die komplette Kühlraumzelle mit der Schneekanone zur Erzeugung des künstlichen Schnees und mit dem Kühlaggregat kann als eine integrierte Einheit ausgebildet werden. Es ist aber auch möglich, die zur Schneekanone gehörenden Bestandteile: Verdichter, Kälteaggregat und Vorkühler außerhalb in einem gesonderten Maschinenraum anzuordnen und lediglich das Rohr der Schneekanone in der Seitenwand der Raumzelle zu befestigen. Über eine Schlauchverbindung läßt sich in einfacher Weise der Anschluß zu dem genannten Aggregat herstellen. Der Machinenraum kann auch als integrierter Bestandteil der Kühlraumzelle ausgebildet sein.

    [0020] Das Schneerohr ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung verschwenkbar innerhalb einer Seitenwand der Raumzelle angeordnet, so daß es möglich ist, durch unterschiedliche Ausrichtung und durch unterschiedliche Stellungen des Schneerohrs möglichst viele Bereiche innerhalb der Raumzelle mit künstlichem Schnee zu versorgen.

    [0021] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in der dem Rohr der Schneekanone gegenüberliegenden Seitenwand ein Ventilator angeordnet, der einen Luftstrom in Richtung auf das genannte Rohr zu erzeugt. Dadurch wird eine Verwirbelung des künstlichen Schnees mit der Folge erreicht, daß sich alle Bereiche innerhalb der neuen Kühlraumzelle mit Schnee belegen lassen.

    [0022] Der Fußboden der neuen Kühlraumzelle besteht in vorteilhafter Weise aus Edelstahl und ist mit Abflüssen nach Art eines Gully's versehen, um einen Wasserablauf beim Reinigen bzw. beim Schmelzen des Schnees zu ermöglichen. Durch die Verwendung von Edelstahl wird verhindert, daß der Fußboden rosten kann.

    [0023] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben und der Zeichnung zu entnehmen.

    [0024] Nachfolgend wird die Erfindung zum besseren Verständnis anhand des in der Zeichnung dargestellen Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer Kühlraumzelle, und

    Fig. 2 als Querschnitt eine Draufsicht der Kühlraumzelle gemäß Fig. 1.



    [0025] Die zeichnerisch dargestellte Kühlraumzelle 10 umfaßt vier Seitenwände 12, 14, 16 und 18, eine Deckenwand 20 sowie einen Fußboden 22. Als Zugang zur Kühl raumzelle 10 ist eine Tiefkühlraumtür 24 vorgesehen, die in an sich bekannter Weise eine Türrahmenheizung besitzt. Ferner können in den Seitenwänden 12 - 18 noch Fenster 26 angeordnet werden.

    [0026] Innerhalb der Seitenwand 18 ist ein Rohr 28 einer Schneekanone nach allen Richtungen verschwenkbar gelagert. Der Rohraustritt befindet sich im Inneren der Kühlraumzelle 10, und außerhalb der Seitenwand 18 bzw. der Kühlraumzelle 10 besitzt das Rohr 28 einen Anschluß 30 für eine Schlauchverbindung 32 zur eigentlichen Schneekanone mit einem Verdichter 34, einem Kälteaggregat 36 und einem Vorkühler 38.

    [0027] Weiterhin umfaßt die Kühlraumzelle 10 an den Seitenwänden 12 - 18 angeordnete statische Verdampfer 44 als Bestandteil eines Kühlaggregats 40. Somit kann die Kühlraumzelle 10 - einem Kühlhaus vergleichbar - auf Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes abgekühlt werden.

    [0028] An der dem Rohr 28 der Schneekanone gegenüberliegenden Seitenwand 14 befindet sich ein Ventilator 42, der einen Luftstrom in Richtung auf das Rohr 28 erzeugt. Dadurch läßt sich eine Verwirbelung und gleichmäßige Verteilung des aus dem Rohr 28 austretenden künst lichen Schnees erzeugen.

    [0029] Die Seitenwände 12 - 18 der Raumzelle 10 weisen eine Dämmung 46 auf und sind innen und außen mit einer Holzverkleidung 48 versehen. Besonders zweckmäßig ist es, jeweils zwischen den Holzverkleidungen 48 und der Dämmung 46 eine Aluminium-Panele vorzusehen, um eine besonders günstige Isolierung zu erzielen.

    [0030] Weiterhin umfaßt die Kühlraumzelle in die hintere Seitenwand 16 integriert einen künstlichen Wasserfall 52 mit einem Wasserzulauf 54 und treppenförmigen Absätzen 56. Das die treppenförmigen Absätze 56 hinuntergließende Wasser gefriert unterhalb von 0° C, wodurch sich Eiszapfen bilden, die den Gesamteindruck des Innenraums der Kühlraumzelle 10 verschönern.

    [0031] Der Fußboden 22 der Kühlraumzelle 10 besteht aus Edelstahl und besitzt mehrere Abläufe 50, durch die Schmelzwasser abfließen kann. Dies ist von Bedeutung bei der Reinigung der Kühlraumzelle 10, wenn das Kühlaggregat 40 abgeschaltet und der innerhalb der Kühlraumzelle 10 befindliche Schnee geschmolzen wird. Eine solche Reinigung ist aus hygienischen Gründen erforderlich.

    [0032] Für die Inbetriebnahme der neuen Kühlraumzelle 10 wird der Innenraum zunächst abgekühlt, beispielsweise auf - 2° C bis etwa - 100 C. Im Anschluß daran wird die Schneekanone in Betrieb genommen, wobei durch das Rohr 28 künstlicher Schnee austritt, der durch Verschwenken des Rohrs und unter der Einwirkung des Ventilators 22 gleichmäßig verteilt werden kann.

    [0033] In Fig. 2 ist noch eine weitere Ausführungsform der Kühlraumzelle 10 dargestellt, bei welcher sich an die eine Seitenwand unmittelbar ein Maschinenraum 60 anschließt, wie durch die gestrichelt gezeichnete Linie 58 angedeutet ist.

    [0034] Der Maschinenraum 60 kann als integrierter Bestandteil der gesamten Kühlraumzelle 10 ausgebildet sein und die benötigten Aggregate und Maschinen aufnehmen. Dadurch wird eine Komplett-Kühlraumzelle 10 mit allen erforderlichen Vorrichtungen geschaffen.

    [0035] Weiterhin ist es von Vorteil, daß die Kühlraumzelle 10 mit Anschlüssen für die Zufuhr von reinem Sauerstoff in die Kühlraumzelle 10 versehen ist. Vorzugsweise wird der reine Sauerstoff durch geeignete Dü sen im oberen Bereich der Kühlraumzelle 10 zugeführt.


    Ansprüche

    1. Kühlraumzelle zur Verwendung in einer Sauna-Anlage oder dergleichen, mit Seitenwänden, einer Deckenwand und einem Fußboden, die einen abgegrenzten Raum bilden, sowie mit einem Zugang zur Kühlraumzelle, und mit einem Kühlaggregat für die Kühlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlraumzelle (10) in einer ihrer Wände ein Rohr (28) einer Schneekanone zur künstlichen Erzeugung von Schnee aufweist, und daß die Seitenwände (12 - 18) und die Deckenwand (20) mit einer Dämmung (46) versehen sind.
     
    2. Kühlraumzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (28) der Schneekanone verschwenkbar in einer Seitenwand (18) der Kühlraumzelle (10) gelagert ist.
     
    3. Kühlraumzelle nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (28) der Schneekanone als integrierter Bestandteil der Kühlraumzelle (10) ausgebildet und mit einem Anschluß (30) zur Verbindung mit dem Verdichter (34), dem Kälteaggregat (36) und dem Vorkühler (38) der Schneekanone versehen ist.
     
    4. Kühlraumzelle nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die komplette Schneekanone mit Rohr (28), Verdichter (34), Kälteaggregat (36) und Vorkühler (38) integrierter Bestandteil der Kühlraumzelle (10) ist.
     
    5. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden (12 - 18) und/oder der Deckenwand (20) statische Verdampfer (44) des Kühlaggregats (40) angeordnet sind.
     
    6. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlaggregat (40) mitsamt den statischen Verdampfern (44) als integrierter Bestandteil der Kühlraumzelle (10) ausgebildet ist.
     
    7. Kühlraumzelle nach einem der vorgehenden Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der dem Rohr (28) der Schneekanone gegenüberliegenden Seitenwand (14) ein Ventilator (42) angeordet ist.
     
    8. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Kühlraumzelle (10) ein künstlicher Wasserfall (52) angeordnet ist.
     
    9. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußboden (22) aus Edelstahl besteht und mindestens einen Wasserabfluß (50) besitzt.
     
    10. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugang zur Kühlraumzelle (10) eine Tiefkühlraumtür (24) mit einer Rahmenheizung vorgesehen ist.
     
    11. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (18 - 20) innen und außen mit Holz (48) verkleidet sind.
     
    12. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Fußbodens aus im Abstand voneinander angeordneten Holzbrettern besteht.
     
    13. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlraumzelle (10) mit Anschlüssen für die Zufuhr von reinem Sauerstoff in die Kühlraumzelle (10) versehen ist.
     
    14. Kühlraumzelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der reine Sauerstoff im oberen Bereich der Kühlraumzelle (10) zuführbar ist.
     
    15. Kühlraumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlraumzelle einem Maschinenraum (60) umfaßt.
     


    Revendications

    1. Chambre froide destinée à être installée dans un sauna ou des installations semblables, avec parois latérales, plafond et plancher, qui forment une pièce délimitée, et avec accès à la chambre froide, et un groupe frigorifique pour le refroidissement, caractérisée en ce que la chambre froide (10) présente dans une de ses parois un tuyau (28) d'un canon à neige pour la fabrication de neige artificielle, et en ce que les parois latérales (12 à 18) et le plafond (20) sont pourvus d'une isolation (46).
     
    2. Chambre froide selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tuyau (28) du canon à neige est installé orientable dans une paroi latérale (18) de la chambre froide (10).
     
    3. Chambre froide selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisée en ce que le tuyau (28) du canon à neige est formé comme une partie intégrante de la chambre froide (10) et pourvu d'un raccord (30) de liaison avec le compresseur (34), le groupe fri- gorique (36) et le précondenseur (38) du canon à neige.
     
    4. Chambre froide selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisée en ce que le canon à neige complet avec son tuyau (28), le compresseur (34), le groupe frigorifique (36) et le précondenseur (38) fait partie intégrante de la chambre froide (10).
     
    5. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisée en ce que des vaporisateurs statiques de l'installation de refroidissement (40) sont disposés sur les parois latérales (12 à 18) et/ou le plafond (20).
     
    6. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, caractérisée en ce que l'installation de refroidissement (40) avec les vaporisateurs statiques (44) fait partie intégrante de la chambre froide (10).
     
    7. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1 à 6, caractérisée en ce que dans la paroi (14) située en face du tuyau (28) à canon à neige est installé un ventilateur (42).
     
    8. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1 à 7, caractérisée en ce qu'à l'intérieur de la chambre froide (10) est prévue une chute d'eau artificielle (52).
     
    9. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1 à 8, caractérisé en ce que le plancher (22) est en acier spécial et comprend au moins un écoulement d'eau (50).
     
    10. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1 à 9, caractérisée en ce que comme accès de la chambre froide (10) est prévue une porte de surgélateur (24) avec un chauffage du cadre.
     
    11. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1-10, caractérisée en ce que les parois latérales (18-20) sont revêtues à l'intérieur et à l'extérieur de bois (48).
     
    12. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1-11, caractérisée en ce que la surface du plancher est en lattes de bois écartées les unes des autres.
     
    13. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1-12, caractérisée en ce que la chambre froide (10) est pourvu d'un raccord pour l'alimentation en oxygène pur dans la chambre froide (10).
     
    14. Chambre froide selon la revendication 13, caractérisée en ce que de l'oxygène pur peut être envoyé dans la partie supérieure de la chambre froide (10).
     
    15. Chambre froide selon l'une des revendications précédentes 1-14, caractérisée en ce que la chambre froide comprend une chambre des machines (60).
     


    Claims

    1. Cooling room for use in a sauna or the like, with side walls, a ceiling and a floor, which lead to the formation of a clearly defined area, as well as with an access to the cooling room, as well as with a cooling unit for cooling purposes, characterized in that the cooling room (10) is provided in one of its walls with a tube (28) of a snow gun for artificial snow production and that the side walls (12-18) and the ceiling (20) are provided with an insulation (46).
     
    2. Cooling room according to claim 1, characterized in that the snow gun tube (28) is mounted in pivotable manner in a side wall (18) of the cooling room (10).
     
    3. Cooling room according to claims 1 and/or 2, characterized in that the snow gun tube (28) is constructed as an integrated component of the cooling room (10) and is provided with a connection (30) for connecting to the compressor (34), the refrigerating unit (36) and the precooler (38) of the snow gun.
     
    4. Cooling room according to claims 1 and/or 2, characterized in that the complete snow gun with tube (28), compressor (34), refrigerating unit (36) and precooler (38) forms an integrated component of the cooling room (10).
     
    5. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 4, characterized in that static evaporators (44) of cooling unit (40) are located on the side walls (12-18) and/or ceiling (20).
     
    6. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 4, characterized in that the cooling unit (40), together with the static evaporators (44), is constructed as an integrated component of the cooling room (10).
     
    7. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 6, characterized in that a fan (42) is located in the side wall (14) facing the snow gun tube (28).
     
    8. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 7, characterized in that an artificial waterfall (52) is located within the cooling room (10).
     
    9. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 8, characterized in that the floor (22) is made from high-grade steel and has at least one water drain (50).
     
    10. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 9, characterized in that the access to the cooling room (10) is constituted by a super freeze door (24) with a frame heating system.
     
    11. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 10, characterized in that the side walls (18-20) are internally and externally lined with wood (48).
     
    12. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 11, characterized in that the floor surface is made from spaced wooden boards.
     
    13. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 12, characterized in that the cooling room (10) is provided with connections for feeding pure oxygen into it.
     
    14. Cooling room according to claim 13, characterized in that the pure oxygen can be supplied in the upper area of the cooling room (10).
     
    15. Cooling room according to one of the preceding claims 1 to 14, characterized in that the cooling room incorporates a machine room (60).
     




    Zeichnung