(19)
(11) EP 0 270 558 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.07.1990  Patentblatt  1990/30

(21) Anmeldenummer: 87902429.7

(22) Anmeldetag:  08.05.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A47B 17/02
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE8700/211
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 8706/808 (19.11.1987 Gazette  1987/25)

(54)

BÜROTISCH

OFFICE DESK

TABLE DE BUREAU


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 12.05.1986 DE 8612889 U
12.05.1986 DE 8612905 U
05.07.1986 DE 8617999 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.06.1988  Patentblatt  1988/24

(73) Patentinhaber: KÖNIG & NEURATH KG
D-61174 Karben (DE)

(72) Erfinder:
  • JOHANNES, Karl
    D-6368 Bad Vilbel (DE)

(74) Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.Ing. 
Patentanwälte, Dipl.-Ing. Amthor, Dipl.-Ing. Wolf, Postfach 70 02 45
63427 Hanau
63427 Hanau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 511 626
DE-U- 8 612 880
DE-C- 6 572
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Bürotisch gemäß Oberbegriff des Anspruches 1. Ein derartiges Bürotisch ist durch die DE-A-251162 bekannt.

    [0002] Derartige Bürotische sind allgemein bekannt und in Benutzung, die aus ergonomischen Gründen bzw. für eine Einstellung der günstigsten Position zum Benutzer in der Regel nicht nur höhensondern auch neigungseinstellbar bezüglich der Tischplatte ausgebildet sind. Wegen der zu fordernden möglichst unbehinderten Beinbewegungsfreiheit unterhalb der Tischplatte sind heute derartige Tische mehr oder weniger pultartig ausgebildet, d.h., die Tischplatte ist zur Sitzseite stärker auskragend lediglich zwischen zwei Seitenwangen angeordnet, an deren unteren Enden sich entsprechend auskragende, aber im Vergleich zur Tischplatte kürzergehaltene Fußstützen befinden. Bei derartig vorbekannten Tischen ist es nun relativ schwierig, die Tischplatte sowohl höhen- als auch neigungsverstellbar den beiden Seitenwangen bzw. dem eigentlichen Tischgestell zuzuordnen, da dies zu relativ aufwendigen Beschlägen führt, die zwischen Tischplatte und Gestell anzuordnen sind.

    [0003] Aufgrund der pultartig dem Gestell zugeordneten Tischplatte bedarf diese zur auskragenden Seite hin einer ausreichenden Unterstützung, wenn die Tischplatte in jeder Höhen- und Neigungsstellung stabil sein soll.

    [0004] Bei den bekannten Seitenwangen für derartige Tische handelt es sich in der Regel um zweiteilig teleskopartig ausgebildete, im Querschnitt flache Profilrohre, von denen die nach oben ausziehbaren Teile durch eine geeignete Traverse verbunden sein müssen, um an dieser die Stütz- und Kippbeschläge für die Neigungseinstellung der Tischplatte ansetzen zu können, da dafür die relativ dünnwandigen Profilrohre der Seitenwangen nicht ausgenutzt werden können, in denen zwecks Höhenverstellbarkeit bspw. Verstellspindeln angeordnet sind, die untereinander verbunden sein müssen, um von einer Betätigungskurbel aus beiden Seitenwangen gleichmäßig verstellen zu können.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bürotisch der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die sowohl für die Höhen- als auch für die Neigungsverstellung der Tischplatte erforderlichen Elemente einfach zu verwirklichen und die Verstellvorgänge einfach zu handhaben sind und zwar mit der Maßgabe, die Seitenwangen nicht als zweiteilige teleskopartig verschiebliche Profilrohre ausbilden zu müssen und auf mechanisch aufwendige Kippbeschläge zur Neigungsverstellung der Tischplatte verzichten zu können.

    [0006] Diese Aufgabe ist mit einem Bürotisch der eingangs genannten Art nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den abhüngigen Ansprüchen 2-11.

    [0007] Diese Lösung stellt praktisch ein in sich verstellbares Dreieck dar, dessen Seiten vom Schieber, von der Tischplattenstützstrebe und von der Tischplatte selbst bzw. dem Tischplattenträger gebildet werden, wobei das ganze Dreieck mit seinem Schieberteil in der betreffenden Seitenwange höhenverstellbar ist, d.h. die Stützstreben und die Tischplatte nehmen gemeinsam an der Höhenverstellung mit teil; nicht aber die Seitenwangen, von denen lediglich ein kleiner Teil als Führungskanal für die Schieberstangen ausgebildet ist, was noch näher erläutert wird. Wesentlich ist dabei, daß die Tischplatte in Höchststellung mit den oberen Enden der Seitenwangen fluchtet in den Seitenwangen sind innenseitig vertikale Schlitzführungen für die Tischplatten- bzw. Tischplattenträgergelenke angeordnet. Für die Druckbelastung der Schieberstangen sind ebenfalls die in den Seitenwangen angeordneten Führungskanäle ausgenutzt, in denen einfach Druckfedern unter den Schieberstangen sitzen. Die "Normalstellung" der Tischplatte entspricht also ihrer Höchststellung, die keiner besonderen Anschlagbegrenzung bedarf, weil dafür die an den Schieberstangen sitzenden Gelenkfortsätze sorgen, an denen die Stützstreben für die Tischplatte angelenkt sind. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist auch die vorteilhafte Möglichkeit geschaffen, einen sich längs der hinteren Tischplattenkante erstreckenden Kabelkanal, deren Anbringung an solchen Tischen in der Regel gefordert wird, vorteilhaft an den oberen Enden der Schieberstangen anbringen zu können, der somit an einer etwaigen Höhenverstellung teilnimmt und in jeder Stellung der Tischplatte bündig zugeordnet bleibt. Ausgehend von der "Normalstellung", erfolgt also eine Höhenverstellung der Tischplatte beim erfindungsgemäßen Bürotisch immer zwischen dieser Normalstellung und einer möglichen Tiefststellung, die durch den unteren Rand der beteiligten Schlitze in den Seitenwangen definiert ist.

    [0008] Der erfindungsgemäße Bürotisch und vorteilhafte Weiterbildungsformen werden nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.

    [0009] Es zeigt schematisch

    Fig. 1 teilweise im Schnitt und in Seitenansicht den Bürotisch;

    Fig. 2 einen Schnitt durch eine Seitenwange;

    Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gestell des Bürotisches ohne Tischplatte;

    Fig. 4 eine konstruktive Einzelheit;

    Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Bürotisches;

    Fig. 6 eine Draufsicht auf den Bürotisch gemäß Fig. 1;

    Fig. 7 einen Schnitt längs Linie IV-IV in Fig. 6;

    Fig. 8 in Pfeilrichtung A eine Ansicht eines seitlichen Tragrahmenholmes;

    Fig. 9 vergrößert im Schnitt und in Seitenansicht die Zuordnung von Kabelkanal und Tischplatte;

    Fig. 10 eine besondere und bevorzugte Ausführungsform für die Höhenverstellung und Parallelführung der Schieberstangen;

    Fig. 11 in Seitenansicht den Bürotisch in Verbindung mit der Ausführungsform nach Fig. 10 und

    Fig. 12 perspektivisch die gesamte Verstelleinheit für die Ausführungsform des Tisches nach Fig. 1.



    [0010] Wie aus Fig. 1 erkennbar, besteht der Bürotisch aus einem aus zwei untereinander verbundenen Seitenwangen 1 gebildeten Gestell 33, an dem die Tischplatte 7 höhenund neigungseinstellbar angeordnetist. In den Führungskanälen 2 der Seitenwangen 1 sind dabei höhenverstell- und fixierbar Schieberstangen 4 gelagert, an deren oberen Enden 5 die Tischplatte 7 angelenkt ist und an denen schwenkbar Tischplattenstützträger 11 angeordnet sind, deren tischplattenseitigen Enden 12 in mindestens zwei Stellungen mit der Tischplatte 7 fixierbar ausgebildet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anlenkung der Tischplatte 7 nicht direkt an den Schieberstangen und den Stützträgern 11 vorgesehen, sondern zwischen diesen Elementen und der Tischplatte 7 ist ein Tragrahmen 15 als Tischplattenträger 8 angeordnet, auf bzw. an dem die Tischplatte 7 in geeigneter Weise, in ihrer Ebene verbleibend, verschieblich gelagert ist, um auf diese Weise den vorteilhaft mit an den Schieberstangen 4 befestigten Kabelkanal 17 zugänglich machen zu können. Die Schieberstangen 4 sind, wie deutlicher aus Fig. 12 erkennbar, mit Klemmbacken 3 und mit Klemmschrauben 3' versehen, die gemäß Fig. 12 die Schieberstangen 4 im Bereich eines Schlitzes 4' durchgreifen. Jede Schieberstange 4 ist dabei in den Führungskanälen 2 mittels nach unten abgestützter Druckfeder 13 elastisch gelagert, wodurch bei gelösten Klemmschrauben 3' die Tischplatte 7 in gewünschte Stellung nach unten gedrückt und in dieser durch Feststellen der beiden Klemmschauben 3' fixiert werden kann. Vorteilhaft sind ferner die Schieberstangen 4 und die betreffenden Wände der Führungskanäle 2 jeweils mit mehreren Schnappverrastungselementen 14 ausgestattet, die in ausgewählten Stellungen eine vorläufige Verrastung der entsprechend niedergedrückten Tischplatte 7 ermöglichen, die dann durch Festsapnnen der Klemmschrauben 3' gesichert wird. Die Tischplattenstützträger 11, die nicht zwingend die dargestellte Bogenform aufweisen müssen, sind an den Schieberstangen 4 gelenkig gelagert und mit ihren tischplattenseitigen Enden 12 verschieblich und schwenkbar an der Tischplatte 7 bzw. am Tragrahmen 15, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, befestigt. Hierfür sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich (links), kleine exzenterartige Festspannelemente 16 geeignet, mit denen ein Schraubenkopf gegen die geschlitzte Anlenklasche 12' am Ende jeden Tischplattenstützträgers 11 festgespannt werden kann. Da sich die Anlenkstelle jedes Stützträgers 11 bei Höhenverstellung der Schieberstangen 4 mitbewegt, müssen natürlich die Seitenwangen 1 in diesem Bereich mit einem entsprechend langen Schlitz 10 versehen sein. Gleiches gilt für die Gelenke 6 am oberen Ende jeder Schieberstange, an dem die Tischplatte 7 bzw. der Tragrahmen 15 angelenkt ist. Diese seitlichen Schlitzführungen an den Seitenwangen 1 sind mit 29 bezeichnet.

    [0011] Alternativ kann statt der Festspannelemente 16 gemäß Fig. 3 (linke Seite) ein Verrastungsgestänge 35 (rechte Seite in Fig. 3) mit einem Stellhebel 36 vorgesehen werden, mit dem dann gleichzeitig die Enden 12 beider Stützträger 11 fixiert werden können.

    [0012] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Flankenwandungsteile 18 der Seitenwangen 1 mit einem zurückgesetzten Wandungsteil versehen, wodurch außen an jeder Seitenwange 1 eine Wangenausnehmung 19 entsteht, in der der jeweilige Stützträger 11 geführt ist und zwar, wie beschrieben, mittels der in der Seitenwange 1 angeordneten verstell- und fixierbaren Schieberstange 4. Innerhalb des langlochartigen Schlitzes 10' kann dabei eine Rolle 37 angeordnet sein, die auf einem Verbindungszapfen zwischen wangenseitigen Ende 20 des Stütztträgers 11 und Schieberstange 4 sitzt. Die Fixierung des anderen tischplattenseitigen Endes 12 der Stützträger 11 an der Tischplatte 7 oder am Tragrahmen 15 erfolgt in der einen oder anderen Art, wie zu Fig. 3 beschrieben.

    [0013] Wie aus den Fig. 1 und 3 erkennbar, ist die Tischplatte 7 vorteilhaft auf einem Tragrahmen 15 und der Kabelkanal 17 an diesem bzw. den Schieberstangen 4 angeordnet, wobei die Tischplatte 7 parallel zum Tragrahmen 15 verschieblich an diesem und in Endstellung an dem trogartig ausgebildeten und nach oben offenen Kabelkanal 17 überdeckend gelagert ist. Unter der Tischplatte 7 ist gemäß Fig. 6, 7 auf jeder Seite mindestens ein mit Rolle 21 versehener Beschlag 22 vorgesehen, wobei die jeweilige Rolle 21 am Tragrahmen 15 geführt und der Tragrahmen 15 dafür vorteilhaft aus Hohlprofilen 23 gebildet ist. Die die Tischplattenführung bildenden Hohlprofile 23 sind mit seitlichen Profileintiefungen 24 versehen (Fig. 8). In diese seitlichen Profileintiefungen 24 greifen- diemit ihrer Drehachse senkrecht zur Tischplatte 7 angeordneten Rollen 21 ein. Diese Eintiefungen 24 werden an den die Seitenholme des Tragrahmens 15 bildenden Hohlprofilen 23 einfach durch entsprechende Prägeverformung ausgebildet. Durch diese Ausbildung ergibt sich ein räumlich wenig auftragendes Gebilde aus Tischplatte 7 und Tragrahmen 15, wobei vorteilhaft die Tischplatte 7 bis auf die kabelkanalseitige Kante 7" (Fig. 9) mit einem Randprofil 7' versehen ist, das den Tragrahmen 15, wie aus Fig. 7 erkennbar, seitlich überdeckt.

    [0014] Wie aus Fig. 10, 11 ersichtlich, besteht eine vorteilhafte und bevorzugte Ausführungsform darin, daß am oberen Ende jeder Seitenwange 1 ein Kurbeltrieb 25 angeordnet ist und die beiden Kurbeltriebe 25 mit einer gemeinsamen, am Gestell 33 bzw. einer Gestelltraverse 30 gelagerten Drehachse 26 verbunden sind, wobei das Stellglied 27 jedes Kurbeltriebes 25 mit dem Tischplattengelenk 6 in einer vertikalen Schlitzführung 29 der Seitenwange 1 geführt ist. In Rücksicht auf eine raumsparende Anordnung und inbezug auf die vertikale Verstellbewegung der Gelenke 6 ist das Stellglied 27 mit einem abgeknickten, kurbelfernen Ende 31 versehen, an dem das jeweilige Gelenk 6 angeordnet ist. Sofern lediglich die beiden Kurbeltriebe für die Höheneinstellung und eine Parallelführung zur Anwendung kommen, was grundsätzlich möglich wäre, ist zumindest ein Kurbeltrieb 25 in unterschiedliche Stellungen in bezug auf das Gestell 33 fixierbar ausgebildet, was nicht besonders dargestellt ist, da sich für derartige Fixierungen die unterschiedlichsten Möglichkeiten (Spannschrauben, Klemmschrauben, Verrastungselemente od. dgl.) anbieten und zwar ebenfalls an den unterschiedlichsten Stellen, d.h., entweder an der der Drehachse 26 selbst oder am Stellglied 27 bzw. dem Kurbelarm oder im Bereich der Schlitzführung 29.

    [0015] Es kann auch jedem Kurbeltrieb 25 eine Druckfeder 32, wie bspw. dargestellt, zugeordnet werden, die den Kurbeltrieb immer in Höchststellung drückt, wobei, sofern kein anderes Verstellbetätigungselement vorgesehen ist (bspw. Stellhebel an der Außenflanke einer der Seitenwangen 1 mit der Drehachse 4 in Verbindung stehend), die Höhenverstellung einfach durch Drukkausübung auf die Tischplatte 7 bzw. den Tragrahmen 15 bewirkt und die neu eingenommene Höheneinstellung in geeigneter Weise mit entsprechenden Elementen fixiert wird. Bevorzugt wird jedoch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 11, bei dem der Bürotisch derart ausgebildet ist, daß die Tischplatten- bzw. Tischplattentragrahmengelenke 6 jedes Kurbeltriebes 25 mit der in den betreffenden Seitenwange 1 angeordneten Schiebrstange 4 gelenkig verbunden ist.

    [0016] Bei dieser Ausführungsform haben die beiden durch die Drehachse 26 verbundenen Kurbeltriebe 25 lediglich eine Parallelführungsfunktion. Vorteilhaft sind aber die Kurbeltriebe auch, wie ohne weiteres vorstellbar, für die Höhenverstellung selbst ausnutzbar, wenn nämlich mit geeigneten Mitteln an der die beiden Kurbeltriebe 25 starr verbindenden Drehachse 26 dafür gesorgt wird, daß man diese verdrehen kann. Sofern, wie vorerwähnt, Fixierungselemente an mindestens einem der Kurbeltriebe 25 angeordnet sind, können die vorbeschriebenen Fixierungselemente an den Schieberstangen 4 entfallen. Gleiches gilt für die Druckfedern 13, wenn an den Kurbeltrieben 25 Druckfedern 32 angeordnet sind. Für die Höhenverstellung der Tischplatte 7 genügen 10 bis 12 cm, und entsprechend lang sind alle Schlitze bzw. Schlitzführungen ausgebildet.


    Ansprüche

    1. Bürotisch mit höhen- und neigungseinstellbar ausgebildeter Tischplatte (2), bestehend aus einem Gestell (33) mit zwei in sich höhenverstellbaren Stützen, an deren unteren Enden nach der gleichen Seite wie die um Gelenke (6) neigbare Tischplatte (7) orientierte Fußstützen (34) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen in Form von stationären Seitenwangen (1) ausgebildet und in diesen Führungskanäle (2) mit in diesen geführten, höhenverstell- und höhenfixierbare Schieberstangen (4) angeordnet sind, wobei

    die Tischplatte (7) in Höchststellung mit den oberen Enden (5) der Seitenwangen (1) fluchtet, daß

    an den oberen Enden (5) jeder druckbelasteten Schieberstange (4) das Gelenk (6) für die Tischplatte (7) oder einen Tischplattenträger (8) angeordnet ist;

    daß jede Schieberstange (4) mit einem Gelenkfortsatz (9) versehen ist, der einen Schlitz (10) im jeweiligen Führungskanal (2) der Seitenwangen (1) durchgreift,

    daß an den Gelenkfortsätzen (9) Stützstreben (11) angelenkt und deren tischplattenseitigen Enden (12) in mindestens zwei Stellungen mit der Tischplatte (7) oder dem Tischplattenträger (8) fixierbar ausgebildet sind, und daß

    in den Seitenwangen (1) innenseitig vertikale Schlitzführungen (29) für die Gelenke (6) angeordnet sind.


     
    2. Bürotisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren unteren Enden mit Klemmbacken (3) versehenen Schieberstangen (4) und die Führungskanäle (2) mit mehreren Schnappverrastungselementen (14) ausgestattet und die Schieberstangen (4) und die Führungskanäle (2) mit mehreren Schnappverrastungselementen (14) ausgestattet sind.
     
    3. Bürotisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tischplattenträger (8) als Tragrahmen (15) ausgebildet und die Tischplatte (7) parallel zu diesem verschieblich gelagert ist.
     
    4. Bürotisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Tischplatte (7) oder am Tischplattenträger (8) fixierbaren Enden (12) der Stützstreben (11) mit unterhalb der Tischplatte (7) angeordneten Festspannelementen (16) versehen sind.
     
    5. Bürotisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen Enden (5) der Schieberstangen (4) ein sich zwischen beiden Schieberstangen (4) erstreckender Kabelkanal (17) angeordnet ist.
     
    6. Bürotisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen (1) mit einem zurückgesetzten Flankenwandungsteil (18) versehen und in der dadurch gebildeten Wangenausnehmung (19) die Stützstreben (11) mit ihrem wangenseitigen Ende (20) geführt angeordnet sind.
     
    7. Bürotisch nach Anspruch 3 und 5 oder 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zum Tragrahmen (15) verschiebliche Tischplatte (7) in Endstellung den trogartig ausgebildeten Kabelkanal (17) überdeckend angeordnet ist.
     
    8. Bürotisch nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Tischplatte (7) auf jeder Seite mindestens ein mit Rolle (21) versehener Beschlag (22) angeordnet und die Rollen (21) am aus Hohlprofilen (23) gebildeten Tragrahmen (15) geführt sind, wobei die die Tragplattenführungen bildenden Hohlprofile (23) mit seitlichen Profileintiefungen (24) versehen und in diesen die mit ihrer Drehachse senkrecht zur Tischplatte (7) angeordneten Rollen (21) geführt sind.
     
    9. Bürotisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Endbereich jeder Seitenwange (1) ein Kurbeltrieb (25) und jeder Kurbeltrieb mit einer gemeinsamen, am Gestell (33) gelagerten Drehachse (26) verbunden ist und daß das Stellglied (27) jedes Kurbeltriebes (25) mit seinem Gelenkzapfen (28) in einer vertikalen Schlitzführung (29) der Seitenwangen (1) geführt ist, wobei der Gelenkzapfen (28) das Gelenk (6) für die jeweilige Schieberstange (4) und die Tischplatte (7) oder den Tischplattenträger (8) bildet.
     
    10. Bürotisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (26) an einer zur Schlitzführung (29) vertikal fluchtenden und zwischen den Seitenwangen (1) angeordneten Gestelltraverse (30) gelagert und das Stellglied (27) mit einem abgeknickten, kurbelfernen Ende (31) versehen ist, an der der jeweilige Gelenkzapfen (28) sitzt.
     
    11. Bürotisch nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbeltriebe (25) mit am Gestell (33) oder an den Seitenwangen (1) abgestützten Druckfedern (32) versehen sind.
     


    Revendications

    1. Table de bureau avec dessus de table (2) réglable en hauteur et en inclinaison, constituée d'un bâti (33) avec deux montants réglables en hauteur, aux extrémités inférieures desquelles sont prévus des repose pieds (34) orientés du même côté que le dessus de table (7) inclinable autour d'articulations (6), caractérisée en ce que les supports ont la forme de parois latérales fixes (1), et des canaux de guidage (2) avec des tiges coulissantes (4) réglables et fixables en hauteur, guidées dans ceux-ci sont disposés dans les dites parois, le dessus de table (7) affleurant, en position haute, les extrémités supérieures (5) des parois latérales (1), et en ce que l'articulation (6) pour le dessus de table (7) ou un support de dessus de table (8) est disposée aux extrémités supérieures (5) de chaque tige coulissante (4) sollicitée en compression, en ce que chaque tige coulissante (4) est dotée d'un prolongement d'articulation (9) qui passe dans une fente (10) du canal de guidage (2) correspondant des parois latérales (1), en ce que des entretoises d'appui (11) s'articulent sur les prolongements d'articulation (9), et leurs extrémités (12) du côté dessus de table sont formées de façon à pouvoir être fixées, dans deux positions au moins, au dessus de table (7) ou au support de dessus de table (8) et en ce que des guides à rainure (29) verticaux sont disposés à l'intérieur des parois latérales (1 pour les articulations (6).
     
    2. Table de bureau selon la revendication 1, caractérisée en ce que les tiges coulissantes (4), pourvues à leurs extrémités inférieures de mâchoires de serrage (3), et les canaux de guidage (2) sont équipés de plusieurs éléments d'enclenchement à déclic (14), et les tiges coulissantes (4) et les canaux de guidage (2) sont équipés de plusieurs éléments d'enclenchement à déclic (14).
     
    3. Table de bureau selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le support du dessus de table (8) a la forme d'un cadre support (15), et le dessus de table (7) est monté pour pouvoir être déplacé parallèlement à celui-ci.
     
    4. Table de bureau selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les extrémités (12) des entretoises d'appui (11) à fixer au dessus de table (7) ou au support de dessus de table (8), sont pourvues d'éléments de blocage (16) disposés sous le dessus de table (7).
     
    5. Table de bureau selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un passage de câbles (17) s'étendant entre les deux tiges coulissantes (4) est disposé aux extrémités supérieures (5) des tiges coulissantes (4).
     
    6. Table de bureau selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les montants (1) sont dotés d'un élément de flanc (18) en retrait, et que dans l'évidement (19) ainsi formé les entretoises d'appui (11) sont disposées de manière à être guidées avec leur extrémité (20) côté paroi.
     
    7. Table de bureau selon les revendications 3 et 5 ou 3, 5 et 6, caractérisée en ce que le dessus de table (7) déplaçable parallèlement au cadre support (15) est disposé de manière à recouvrir le passage de câbles (17) en auge, en position extrême.
     
    8. Tableau de bureau selon une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que, sous le dessus de table 7, de chaquez coôté au moins, une ferrure (22) pourvue d'un galet (21) est disposée, et les galets (21) sont guidés sur le cadre support (15) formé de profilés creux (23), les dits profilés (23) formant les guides du cadre support étant dotés d'approfondissements latéraux (24), les galets (21) étant guidés dans ceux-ci avec leur axe de rotation perpendiculaire par rapport au dessus de table (7).
     
    9. Table de bureau selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une commande à manivelle (25) est reliée à la zone d'extrémité supérieure de chaque montant (1), et chaque commande à manivelle est reliée à un axe de rotation (26) commun logé sur le bâti (33), et en ce que l'élément de réglage (27) de chaque commande à manivelle (25) est disposé avec son tourillon d'articulation (28) dans un guide à rainure verticale (29) des montants (1), le tourillon d'articulation (28) formant l'articulation (6) pour la tige coulissante (4) correspondante et le dessus de table (7) ou le support de dessus de table (8).
     
    10. Table de bureau selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'axe de rotation (26) est logé sur une traverse de bâti (30) disposée à affleurement vertical avec le guide rainuré (29) et entre les montants (1), et l'élément de réglage (27) repose par une extrémité recourbée, éloignée de la manivelle (31), sur les tourillons d'articulation correspondants (28).
     
    11. Table de bureau selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que les commandes à manivelle (25) sont pourvues de ressorts de pression (32) s'appuyant sur le bâti (33) ou sur les montants (1).
     


    Claims

    1. Office desk having a desk-top (2) constructed to be adjustable in height and slope, comprising a frame (33) having two supports which are themselves vertically adjustable, on whose lower ends are arranged foot supports (34) oriented in the same direction as the desk-top (7) which is inclinable about hinges (6), characterised in that the supports are in the form of fixed side panels (1) and in them are provided guide channels (2) having height-adjustable and height-securable sliding bars (4) guided therein, the desk-top (7), in its highest position, lying flush with the top ends (5) of the side panels (1), that the hinge (6) for the desk-top (7) or a desk-top carrier (8) is provided at the upper ends (5) of each pressure-loaded sliding bar (4); that each sliding bar (4) is provided with a hinge projection (9) which protrudes through a slot (10) in the corresponding guide channel (2) of the side panels (1), that hinged to the hinge projections (9) are support stays (11), the ends (12) of which, on the desktop side, are constructed to be fixable, in at least two positions, to the desk- top (7) or desk-top support (8), and that in the side panels (1) on the inside, vertical slot guides (29) are provided for the hinges (6).
     
    2. Office desk according to claim 1, characterised in that the sliding bars (4) which are provided at their lower ends with clamping jaws (3) and the guide channels (2) are provided with a plurality of snap-fit locating elements (14) and the sliding bars (4) and the guide channels (2) are equipped with a plurality of snap-fit locating elements (14).
     
    3. Office desk according to claim 1 or 2, characterised in that the desk-top support (8) is constructed as a support frame (15) and the desk-top (7) is mounted so as to be movable parallel thereto.
     
    4. Office desk according to one of claims 1 to 3, characterised in that the ends (12) of the support stays (11) which can be fixed to the desk-top (7) or desk-top support (8) are provided with clamping means (16) arranged below the desk-top (7).
     
    5. Office desk according to one of claims 1 to 4, characterised in that at the upper ends (5) of the sliding bars (4) there is a cable channel (17) extending between the two sliding bars (4).
     
    6. Office desk according to one of claims 1 to 5, characterised in that the side panels (1) are provided with a set-back flanking wall portion (18) and in the panel recess (19) thus formed the support stays (11) are arranged, guided by means of their end (20) nearest the side panel.
     
    7. Office desk according to claims 3 and 5 or 3, 5 and 6, characterised in that the desk-top (7) which is movable parallel to the support frame (15) is arranged so as to overlap the trough-like cable channel (17) in the end position.
     
    8. Office desk according to one of claims 3 to 7, characterised in that, below the desk-top (7), on each side there is provided at least one fitting (22) equipped with a roller (21) and the rollers (21) are guided on the support frame (15) constructed from hollow sections (23), the hollow sections (23) which form the support guides being provided with lateral profile depressions (24) and in them are guided the rollers (21) which are arranged with their rotation axis perpendicular to the desk-top (7).
     
    9. Office desk according to one of claims 1 to 8, characterised in that, at the upper end region of each side panel (1), a crank drive (25) is provided and each crank drive is connected to a common rotation spindle (26) mounted on the frame (33) and the positioning member (27) of each crank drive (25) is guided by its hinge pin (28) in a vertical slot guide (29) in the side panels (1), the hinge pin (28) forming the hinge (6) for the sliding bar (4) in question and the desk-top (7) or desk- top support (8).
     
    10. Office desk according to claim 9, characterised in that the rotation spindle (26) is mounted on a frame crosspiece (30) which is vertically aligned with the slot guide (29) and disposed between the side panels (1) and the positioning member (27) is provided with a bent end (31) remote from the crank, on which the hinge pin (28) in question is located.
     
    11. Office desk according to claim 9 or 10, characterised in that the crank drives (25) are provided with compression springs (32) supported on the frame (33) or on the side panels (1
     




    Zeichnung