(19)
(11) EP 0 276 416 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.07.1990  Patentblatt  1990/30

(21) Anmeldenummer: 87117957.8

(22) Anmeldetag:  04.12.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E03C 1/08, B05B 1/16

(54)

Allseitiges schwenkbares, strahlverstellbares Auslaufmundstück für Wasserauslaufventile

Omnilaterally pivoting water tap outlet nozzle with an adjustable jet

Bouche d'écoulement pour robinets orientable dans tous les sens et comprenant un jet d'eau réglable


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR GB IT

(30) Priorität: 06.12.1986 DE 8632798 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.08.1988  Patentblatt  1988/31

(73) Patentinhaber:
  • Hane, Birgit
    D-8000 München 21 (DE)
  • Hane, Monika
    D-8000 München 90 (DE)

(72) Erfinder:
  • Hane, Heinrich Wilhelm
    D-8900 Augsburg (DE)

(74) Vertreter: Wey, Hans-Heinrich, Dipl.-Ing. 
c/o Kanzlei Hansmann, Vogeser und Partner Albert Rosshaupter-Strasse 65
81369 München
81369 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 8 704 165
FR-E- 49 957
FR-A- 2 182 878
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Auslaufmundstück für Wasserauslaufventile nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Bei bekannten Auslaufmundstücken dieser Art bilden das Kugelgelenk und der Mundstückkörper jeweils gesonderte, durch eine Schraubverbindung miteinander verbindbare Baugruppen. Die mit dem Schraubgewindestutzen zum Befestigen am Ventilauslauf verbundene Gelenkkugel ist axial vom Wasserzulaufkanal durchzogen und wird von einem hülsenartigen, die Gelenkpfanne bildenden Bauteil umgriffen, das einen mit Außengewinde versehenen axialen Ansatz zum Einschrauben in das obere Ende des Mundstückkörpers aufweist. Der Mundstückkörper besteht im wesentlichen aus zwei teleskopartig ineinandergreifenden, zum Umstellen zwischen Vollstrahl und Perlstrahl zwischen zwei Stellungen axial relativ zueinander verschiebbaren Bauteilen. Dabei weist das untere Bauteil zwei konzentrisch angeordnete Ringwände auf. Die innere Ringwand umschließt die zentrale Vollstrahl-Auslauföffnung, und der zwischen den beiden Ringwänden gebildete Ringraum mündet unten in den die zentrale Auslauföffnung konzentrisch umschließenden Perlstrahl-Lockkranz. Das obere Bauteil greift mit einem Ringansatz zwischn die konzentrischen Ringwände des unteren Bauteils, und die beiden zwischen zwei Grenzstellungen axial relativ zueinander beweglichen Bauteile sind konstruktiv so gestaltet, daß in der einen Grenzstellung ihrer relativ Bewegbarkeit Wasser in den Ringraum zwischen den beiden konzentrischen Ringwänden des unteren Bauteils eintreten kann, während gleichzeitig die zentrale Auslauföffnung durch ein im Mundstückkörper eingebautes Kolbenelement verschlossen ist, und daß in der anderen Grenzstellung das Kolbenelement die zentrale Auslauföffnung freigibt und der Ringraum zwischen den beiden Ringwänden des unteren Bauteils verschlossen wird. Die bekannten Auslaufmundstücke erreichen damit eine gewisse, nicht unwesentliche Bauhöhe und sind im allgemeinen aus Kunststoff gefertigt.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vorzugsweise aus Metall herstellbares Auslaufmundstück der eingangs genannten Art mit nur geringer Bauhöhe zu schaffen.

    [0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch das im Anspruch gekennzeichnete Auslaufmundstück gelöst.

    [0005] Da der Mundstückkörper selbst die Gelenkpfanne bildet und damit nach unten nur geringfügig über die Gelenkkugel übersteht, und weil die Umschaltung zwischen Vollstrahl und Perlstrahl durch Drehen des Mundstückkörpers relativ zur Gelenkkugel erfolgt, um die im Mundstückkörper gebildeten Strömungsweg-Einlaßöffnungen wahlweise mit der radialen Ausmündungsöffnung des Wasserzulaufkanals in der Gelenkkugel zur Deckung zu bringen, hat das erfindungsgemäße Auslaufmundstück nur eine sehr geringe Bauhöhe.

    [0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Auslaufmundstücks sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0007] Ein Ausführungsbeispiel des Auslaufmundstücks nach der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen mehr im einzelnen beschrieben, in welchen zeigen:

    Fig. 1 das Auslaufmundstück in auseinandergezogener Darstellung

    Fig. 2 das Auslaufmundstück in der Vollstrahlstellung,

    Fig. 3 das Auslaufmundstück in der Perlstrahl-Stellung, und

    Fig. 4 das Mundstückkörper-Unterteil in Draufsicht.



    [0008] In den Zeichnungen ist das Auslaufmundstück der besseren Erkennbarkeit der Einzelheiten wegen in vergrößertem Maßstab dargestellt.

    [0009] Das Auslaufmundstück besteht aus folgenden Bauteilen: einem Schraubgewindestutzen 10, einem Gelenkkugelelement 20, einem Mundstückkörper, d.h. Mundstückkörper-Oberteil 30 und einem Mundstückkörper-Unterteil 40.

    [0010] Der Schraubgewindestutzen 10 weist einen mit Innengewinde oder Außengewinde versehenen Gewindeabschnitt 11 zum Aufschrauben auf oder Einschrauben in ein entsprechendes Gegengewinde des Ventilauslaufs und einen griffigen, gerändelten oder gerillten oder mit einem anderen Griffprofil versehenen Griffabschnitt 12 auf. Dieser Griffabschnitt kann natürlich auch mit Schlüsselangriffsflächen versehen und glatt ausgebildet sein.

    [0011] Das Gelenkkugelelement 20 bildet eine Gelenkkugel 21 mit einem Hals 22 und einem sich daran anschließenden verdickten Schaft 23 sowie einem Wasserzulaufkanal 24, der Schaft, Hals und den größten Teil der Gelenkkugel axial durchzieht und dann in zwei diametral gegenüberliegenden radialen Ausmündungsöffnungen 25 endigt. Der Schaft 23 des Gelenkkugelelements 20 und der Schraubgewindestutzen 10 sind durch Einpressen, Verlöten oder auf andere Weise miteinander verbunden.

    [0012] Das Mundstückkörper-Oberteil 30 wird vor dem Verbinden von Gelenkkugelelement 20 und Schraubgewindestutzen 10 über Schaft und Hals des Gelenkkugelelements übergeschoben. Es weist an seiner mit der Gelenkkugel 21 zusammenwirkenden Kugelfläche 31 eine Ringnut 32 zum Einlegen eines Dichtungsringes 33 auf.

    [0013] Das Mundstückkörper-Unterteil 40 weist einen im wesentlichen massiven, mit nachstehend erläuterten Aussparungen versehenen Mittelteil 41, eine diesen Mittelteil unter Freilassen eines Ringraums 42 umschließenden und mit dem Mittelteil durch einen Bodenwandbereich verbundene Mantelwand 43 auf, die nach oben um eine gewisse Distanz über die ebene Oberseite des Mittelteils 41 übersteht.

    [0014] Das Mittelteil 41 weist eine zentrische, etwa einer Halbkugel entsprechende kugelige Vertiefung 44, die mit der Kugelfläche 31 die Gelenkpfanne bildet, zur Aufnahme der Gelenkkugel 21 auf. Die Gelenkpfanne und die Gelenkkugel 21 bilden das Kugelgelenk. Außerdem ist der Mittelteil 41 von einem Strömungsweg, d.h. einer diametralen Nut 45 durchzogen, welche die kugelige Vertiefung 44 mit dem Ringraum 42 verbindet (Fig. 3 und 4). Ist der Mundstückkörper 30 bezüglich der Gelenkkugel 21 in eine solche Stellung gedreht, daß die diametrale Nut 45 mit den beiden ebenfalls diametral gegenüberliegenden radialen Ausmündungsöffnungen 25 des Wasserzulaufkanals der Gelenkkugel 21 sich in Deckung befindet, strömt das durch den im Gelenkkugelelement 20 gebildeten Wasserzulaufkanal 24 zulaufende Wasser durch die Nut 45 in den Ringraum 42 und tritt aus diesem durch einen in dessen Bodenwand gebildeten Lochkranz 46 als Perlstrahl nach unten aus dem Mundstückkörper aus.

    [0015] Außerdem ist in dem Mittelteil 41 des Mundstückkörper-Unterteils 40 ein weiterer Strömungsweg, d.h. eine zu der Nut 45 um 90° winkelversetzte weitere diametrale Nut 47 eingearbeitet, die aber an beiden Enden blind endigt, also keine Verbindung mit dem Ringraum 42 hat, sondern davon durch einen dazwischen stehenbleibenden Wandbereich getrennt ist (Fig. 2 und 4). Befindet sich der Mundstückkörper 40 relativ zur Gelenkkugel 21 in einer Drehstellung, in welcher die diametrale Nut 47 mit den beiden Ausmündungsöffnungen 25 der Gelenkkugel fluchtet, strömt das durch den Wasserzulaufkanal 24 zulaufende Wasser in die Nut 47 und gelangt durch zwei in deren Nutboden gebildete Durchgangsbohrungen 48 in die an der Unterseite des Mundstückkörper-Unterteils 40 gebildete zentrale Vollstrahl-Auslauföffnung 49 und tritt folglich als Vollstrahl nach unten aus dem Mundstückkörper aus.

    [0016] Durch Verdrehen des Mundstückkörpers um jeweils 90° auf der Gelenkkugel 21 läßt sich also das Auslaufmundstück zwischen seiner Vollstrahl-Stellung und seiner Perlstrahl-Stellung umschalten.

    [0017] Alle Bauteile des Auslaufmundstücks mit Ausnahme des 30 aus Weichgummi oder dgl. bestehenden Dichtungsringes 33 sind vorzugsweise aus Metall gefertigt. Die Montage erfolgt derart, daß zunächst das Mundstückkörper-Oberteil 30 über den Schaft 23 und den Hals 22 auf das Gelenkkugelelement 20 aufgeschoben wird, sodann das 35 Einpressen des Gelenkkugelelement-Schaftes 23 in den Schraubgewindestutzen 10 erfolgt und schließlich nach Einsetzen der Gelenkkugel 21 in die kugelige Vertiefung 44 des Mundstückkörper-Unterteils 40 das Mundstückkörper-Oberteil 30 von oben in das Mundstückkörper-Unterteil 40 eingepreßt wird und dessen Deckel bildet. Das Mundstückkörper-Oberteil 30 wird dabei in den nach oben über den Mittelteil 41 überstehenden Abschnitt der Mantelwand 43 eingepreßt, bis es mit seiner ebenen Unterseite auf der ebenen Oberseite des Mittelteils 41 aufliegt.

    [0018] Selbstverständlich können die Bauteile des Auslaufmundstücks auch aus Kunststoffen gefertigt und ihre Verbindungen auch durch Verkleben, Verschweißen oder dgl. bewerkstelligt werden.


    Ansprüche

    1. Am Auslauf von Wasserauslaufventilen anschraubbares, allseitig schwenkbares und strahlverstellbares Auslaufmundstück mit

    einem zwischen zwei Stellungen beweglichen Mundstückkörper (30, 40), der eine zentrale Vollstrahl-Auslauföffnung (49) und einen diese umschließenden Perlstrahllochkranz (46) und voneinander räumlich getrennte Strömungswege (45, 47), d.h. einen zur zentralen Auslauföffnung hin und einen zum Lochkranz hin, aufweist, um jeweils einen der beiden Strömungswege (45, 47) wahlweise unter gleichzeitigem Absperren des anderen Strömungswegs mit dem Wasserzulauf (24, 25) in Verbindung zu bringen, und

    einem Kugelgelenk (21, 31, 44) mit einer von einem Wasserzulaufkanal (24) durchzogenen Gelenkkugel (21) und einem daran angeordneten Schraubgewindestutzen (10) zum Befestigen am Ventilauslauf sowie mit einer dem Mundstückkörper zugeordneten Gelenkpfanne (31, 44), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

    der Mundstückkörper (30, 40) bildet selbst die Gelenkpfanne,

    der die Gelenkkugel (21) durchziehende Wasserzulaufkanal (24) mündet radial aus der Gelenkkugel aus,

    im Mundstückkörper befinden sich zwei in einer gemeinsamen Ebene, gegeneinander winkelversetzt angeordnete, radiale Strömungswege (45, 47) mit Einlaßöffnungen, die durch Drehen des Mundstückkörpers wahlweise mit der Ausmündungsöffnung (25) des Wasserzulaufkanals (24) der Gelenkkugel (21) zur Deckung bringbar sind.


     
    2. Auslaufmundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mundstückkörper (30, 40) aus einem Unterteil (40) mit einer mittigen kugeligen Vertiefung (44) zur Aufnahme der Gelenkkugel (21) und einem deckelartigen Oberteil (30) mit einer ebenfalls mit der Gelenkkugel zusammenwirkenden Kugelfläche (31) zusammengesetzt ist.
     
    3. Auslaufmundstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelfläche (31) des Mundstückkörper-Oberteiis (30) eine Ringnut (32) zum Einlegen eines Dichtungsrings aufweist.
     
    4. Auslaufmundstück nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstückkörper-Unterteil (40) einen im wesentlichen massiven Mittelteil (41), in welchem die mittige kugelige Vertiefung (44) gebildet ist, und eine den Mittelteil unter Bildung eines dazwischenliegenden Ringraums (42) umschließende, mit dem Mittelteil durch einen Bodenwandabschnitt verbundene Mantelwand (43) aufweist, und daß in dem Mittelteil (41) die beiden gegeneinander winkelversetzt angeordneten Strömungswege (45, 47) gebildet sind, von denen der eine (47) zu der an der Unterseite des Mittelteils gebildeten Vollstrahl-Auslauföffnung (49) und der andere in den Ringraum (42) führt, in dessen Bodenwandabschnitt der Perlstrahl-Lochkranz (46) gebildet ist.
     
    5. Auslaufmundstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Strömungswege (45, 47) durch jeweils radial verlaufende Nuten gebildet sind, von denen die eine Nut (47) die kugelige Vertiefung (44) mit einer im Nutgrund gebildeten Durchtrittsöffnung (48) zur Volistrahl-Auslauföffnung (49) verbindet und die andere (45) die kugelige Vertiefung (44) mit dem Ringraum (42) verbindet.
     
    6. Auslaufmundstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkugel (21) zwei diametral gegenüberliegende Ausmündungsöffnungen (25) des Wasserzulaufkanals (24) aufweist und der eine Strömungsweg (47) als diametral verlaufende, die kugelige Vertiefung (44) kreuzende Nut ausgebildet ist, die über zwei beiderseits der kugeligen Durchtrittsöffnung im Nutgrund gebildete Durchtrittsöffnungen (48) mit der Vollstrahl-Auslauföffnung (49) in Verbindung steht, und der andere Strömungsweg (45) durch eine dazu winkelversetzte, ebenfalls diametral verlaufende und die kugelige Vertiefung (44) kreuzende Nut gebildet ist, die an beiden Nutenden in den Ringraum (42) ausmündet.
     
    7. Auslaufmundstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden diametral verlaufenden Nuten (45, 47) um 90° gegeneinander winkelversetzt angeordnet sind.
     
    8. Auslaufmundstück nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelwand (43) des Mundstückkörper-Unterteils (40) über die ebene Oberseite des Mittelteils (41) übersteht und das Mundstückkörper-Oberteil (30) in den überstehenden Mantelwandabschnitt eingesetzt ist und in seiner ebenen Unterseite auf der ebenen Oberseite des Mittelteils (41) aufliegt.
     
    9. Auslaufmundstück nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstückkörper-Oberteil (30) und das Mundstückkörper-Unterteil (40) jeweils aus Metall bestehen und durch Einpressen des Oberteils in das Unterteil miteinander verbunden sind.
     
    10. Auslaufmundstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkkugel (21) mit einem daran angeordneten Schaft (22, 23) und der Schraubgewindestutzen (10) jeweils aus Metall bestehen und durch Einpressen des Schaftes (23) in den Schraubgewindestutzen (10) miteinander verbunden sind.
     


    Claims

    1. Outlet nozzle, which can be pivoted in all directions, has an adjustable jet and can be screwed on at the outlet of water outlet taps, having a nozzle body (30, 40) which can move between two positions and has a central, full-jet outlet aperture (49), and a ring of holes (46) in the manner of a string of beads enclosing the said central outlet aperture (49), and flow paths (45, 47) separated spatially from each other, one leading to the central outlet aperture and one to the ring of holes, in order to bring each of the two flow paths (45, 47), selectively and with simultaneous blocking of the other flow path, into communication with the water supply (24, 25), and having a ball-and-socket joint (21, 31, 44) with a joint ball (21), through which a water supply channel (24) passes, and a screw thread connection piece (10) arranged on the said joint ball (21) for fastening to the tap outlet, as well as a joint socket (31, 44) which is assigned to the nozzle body,
    characterised by the following features:
    the nozzle body (30, 40) itself forms the joint socket; the water supply channel (24) passing through the joint ball (21) discharges radially from the joint ball; in the nozzle body are located two radial flow paths (45, 47), which are arranged in a common plane and offset at an angle to each other, with inlet apertures which, by rotating the nozzle body, can selectively be brought into coincidence with the discharging aperture (25) of the water supply channel (24) of the joint ball (21).
     
    2. Outlet nozzle according to claim 1, characterised in that the nozzle body (30, 40) is assembled from a lower part (40) having a central spherical recess (44) for receiving the joint ball (21), and from a lid-like upper part (30) having a spherical surface (31) which also cooperates with the joint ball.
     
    3. Outlet nozzle according to claim 2, characterised in that the spherical surface (31) of the upper part (30) of the nozzle body has an annular groove (32) into which a sealing ring is placed.
     
    4. Outlet nozzle according to claim 2 or 3, characterised in that the lower part (40) of the nozzle body has a substantially solid central part (41) in which the central, spherical recess (44) is formed, and a casing wall (43), which encloses the central part with the formation of an intermediate annular space (42), and which is in communication with the central part by way of a base wall section, and in that the flow paths (45, 47), which are arranged offset at an angle to each other, are formed in the central part (41), the one flow path (47) leading to the full-jet outlet aperture (49) formed on the underside of the central part, and the other flow path (45) leading into the annular space (42), in the base wall section of which the ring of holes (46) is formed in the manner of a string of beads.
     
    5. Outlet nozzle according to claim 4, characterised in that the flow paths (45, 47) are each formed by radially extending grooves, one groove (47) connecting the spherical recess (44) with an opening (48) formed in the groove base for the full-jet outlet aperture (49), and the other groove (45) connecting the spherical recess (44) with the annular space (42).
     
    6. Outlet nozzle according to claim 4, characterised in that the joint ball (21) has two diametrically opposite discharging apertures (25) of the water supply channel (24), and one flow path (47) is constructed as a groove which extends diametrically and crosses the spherical recess (44), which groove is in communication with the full-jet outlet aperture (49) by way of two openings (48) formed in the groove base on either side of the spherical opening, and the other flow path (45) is formed by a groove offset at an angle thereto, which likewise extends diametrically and crosses the spherical recess (44), this groove discharging at both ends into the annular space (42).
     
    7. Outlet nozzle according to claim 6, characterised in that the two diametrically extending grooves (45, 47) are arranged offset at an angle of 90° to each other.
     
    8. Outlet nozzle according to one of claims 4 to 7, characterised in that the casing wall (43) of the lower part (40) of the nozzle body projects beyond the flat upper side of the central part (41), and the upper part (30) of the nozzle body is inserted in the projecting casing wall section and rests, in the flat underside thereof, on the flat upper side of the central part (41).
     
    9. Outlet nozzle according to one of claims 2 to 8, characterised in that the upper part (30) of the nozzle body and the lower part (40) of the nozzle body each consist of metal and are connected together by the upper part being pressed into the lower part.
     
    10. Outlet nozzle according to one of claims 1 to 9, characterised in that the joint ball (21) with a shaft (22, 23) arranged thereon, and the screw thread connection piece (10), each consist of metal and are connected together by the shaft (23) being pressed into the screw connection piece (10).
     


    Revendications

    1. Bouche d'écoulement orientable dans tous les sens et à jet d'eau réglable, vissable sur la sortie de robinets d'écoulement d'eau, du type comprenant: un corps de bouche (30, 40), mobile entre deux positions, qui comporte un orifice central d'écoulement pour jet plein (49), une couronne de trous pour jet diffusé (46) entourant cet orifice (49) et deux trajets d'écoulement (45, 47) séparés matériellement l'un de l'autre et conduisant l'un à l'orifice central d'écoulement et l'autre à la couronne de trous, de façon que, d'une manière sélective, suivant la position, l'un de ces deux trajets d'écoulement (45, 47) communique avec l'arrivée d'eau (24, 25), tandis que l'autre est simultanément obturé, et

    une articulation à rotule (21, 31, 44) comprenant une rotule (21), traversée par un passage d'arrivée d'eau (24), et une douille filetée (10) montée sur cette rotule (21) et destinée à être fixée sur la sortie du robinet, ainsi qu'un logement de rotule (31, 44) associé au corps de bouche, caractérisée en ce que:

    le corps de bouche (30, 40) constitue le logement de rotule lui-même,

    le passage d'arrivée d'eau (24) traversant la rotule (21) débouche radialement hors de cette rotule.et le corps de bouche comporte deux trajets radiaux d'écoulement (45, 47) qui sont disposés, suivant un certain décalage angulaire l'un par rapport à l'autre, dans un plan commun et qui offrent des orifices d'entrée qu'on peut amener, de manière sélective, en faisant tourner le corps de bouche, en coïncidence avec l'orifice (25) par lequel le passage d'arrivée d'eau (24) débouche de la rotule (21).


     
    2. Bouche d'écoulement suivant la revendication 1, caractérisée en ce quête corps de bouche (30, 40) est composé d'un élément inférieur (40), comportant un évidement central sphérique (44) destiné à recevoir la rotule (21), et d'un élément supérieur (30) en forme de couvercle et comportant une surface sphérique (31) coopérant aussi avec la rotule.
     
    3. Bouche d'écoulement suivant la revendication 2, caractérisée en ce que la surface sphérique (31) de l'élément supérieur (30) du corps de bouche comporte une gorge annulaire (32) prévue pour la mise en place d'une bague d'étanchéité.
     
    4. Bouche d'écoulement suivant la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que l'élément inférieur (40) du corps de bouche comprend une partie centrale (41) pratiquement pleine, dans laquelle est ménagé l'évidement central sphérique (44), et une paroi cylindrique périphérique (43), qui entoure cette partie centrale en formant entre elles une chambre annulaire (42) et est réunie à cette même partie centrale par une section de paroi de fond, et en ce que les deux trajets d'écoulement (45, 47) disposés avec un décalage angulaire l'un par rapport à l'autre sont ménagés dans la partie centrale (41), un premier (47) de ces trajets d'écoulement conduisant à l'orifice d'écoulement pour jet plein (49) ménagé sur la face inférieure de la partie centrale, tandis que l'autre conduit à la chambre annulaire (42) dans la section de paroi de fond de laquelle est ménagée la couronne de trous pour jet diffusé (46).
     
    5. Bouche d'écoulement suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les deux trajets d'écoulement (45, 47) sont constitués par des rainures, s'étendant chacune radialement, dont l'une (47) fait communiquer l'évidement sphérique (44) avec un orifice de passage (48) ménagé dans le fond de la rainure et conduisant à l'orifice d'écoulement pour jet plein (49), tandis que l'autre (45) fait communiquer cet évidement sphérique (44) avec la chambre annulaire (42).
     
    6. Bouche d'écoulement suivant la revendication 4, caractérisée en ce que la rotule (21) comporte deux orifices (25), diamétralement opposés, de débouché du passage d'arrivée d'eau (24) et en ce que le premier trajet d'écoulement (47) est réalisé sous forme d'une rainure qui s'étend diamétralement et croise l'évidement sphérique (44) et qui communique avec l'orifice d'écoulement pour jet plein (49) par l'intermédiaire de deux orifices de passage (48) ménagés dans le fond de la rainure de part et d'autre de l'évidement sphérique, tandis que l'autre trajet d'écoulement (45) est constitué par une rainure, décalée angulairement par rapport à la première, qui s'étend également diamétralement et croise également l'évidement sphérique (44) et qui débouche, à ses deux extrémités, dans la chambre annulaire (42).
     
    7. Bouche d'écoulement suivant la revendication . 6, caractérisée en ce que les deux rainures s'étendant diamétralement (45, 47) sont disposées suivant un décalage angulaire de 90° l'une par rapport à l'autre.
     
    8. Bouche d'écoulement suivant l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que la paroi cylindrique périphérique (43) de l'élément inférieur (40) du corps de bouche dépasse de la face supérieure plane de la partie centrale (41) et en ce que l'élément supérieur (30) de ce corps de bouche est emboîté dans le tronçon de cette paroi périphérique cylindrique qui dépasse, en prenant appui, par sa face inférieure plane, sur la face supérieure plane de la partie centrale (41).
     
    9. Bouche d'écoulement suivant l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que l'élément supérieur (30) du corps de bouche et son élément inférieur (40) sont chacun en métal et sont réunis entre eux par enfoncement à force de l'élément supérieur dans l'élément inférieur.
     
    10. Bouche d'écoulement suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la rotule (21), y compris un embout cylindrique (22, 23) qui en est solidaire, et la douille filetée (10) sont chacune en métal et sont réunies entre elles par emmanchement à force de l'embout cylindrique (23) dans la douille filetée (10).
     




    Zeichnung