(19)
(11) EP 0 378 987 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
25.07.1990  Patentblatt  1990/30

(21) Anmeldenummer: 89890284.6

(22) Anmeldetag:  30.10.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B01F 13/00, A23N 17/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 19.12.1988 AT 3085/88

(71) Anmelder: Wolf Systembau Gesellschaft m.b.H.
A-4644 Scharnstein (Oberösterreich (AT)

(72) Erfinder:
  • Wolf, Johann
    A-4644 Scharnstein (Oberösterreich) (AT)

(74) Vertreter: Beer, Manfred, Dipl.-Ing. et al
Lindengasse 8
1070 Wien
1070 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Vorrichtung zum Mischen von Futter in einem Behälter


    (57) Zum Mischen von Futter aus Bestandteilen unterschiedli­cher Struktur ist ein Behälter (2) vorgesehen, dessen Boden (5) auf einer Seite nach oben ansteigend ausge­bildet ist. Am Behälter (2) ist im Bereich des oberen Endbereiches (17) des Bodens (5) ein Abförderer (13) für das gemischte Futter vorgesehen. Im Behälter (2) ist eine dem Boden (5) des Behälters (2) einschließlich seines nach oben gezogenen Abschnittes (16) und seines Endberei­ches (17) zugeordnete Fördereinrichtung (40) vorgesehen, die das Futter zum oberen Endbereich (17) des Bodens (5) hin fördert. Im Abstand über dem Boden (5) ist eine am zu mischenden Futter von oben her angreifende, entgegen der Förderrichtung (Pfeil 20) der unteren Fördereinrichtung (40) fördernde Förderanordnung (30) vorgesehen. Der obere Endbereich (17) des Bodens kann in eine über den Abförde­rer (13) ragende und in eine den Behälter (2) zurück ra­gende Stellung verschwenkt werden.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Futter mit einem Behälter, dessen Boden im Bereich einer der Wände nach oben ansteigend ausgebildet ist, mit einem am Behälter im Bereich des oberen Endes des Bodens vorge­sehenen Abförderer für das gemischte Futter, mit einer im Behälter vorgesehenen Fördereinrichtung, die dem Boden des Behälters zugeordnet ist, die das Futter zum oberen Ende des Bodens hin fördert, und die vorzugsweise aus endlosen Förderelementen, die am Rand des Bodens des Be­hälters vorgesehen sind, und an den Förderelementen be­festigten Mitnehmerleisten besteht, die quer zur Förder­richtung verlaufen und vorzugsweise mit einer im Abstand über dem Boden vorgesehenen, am zu mischenden Futter von oben her angreifenden, entgegen der Förderrichtung der Fördereinrichtung fördernden Förderanordnung.

    [0002] Beim Mischen von Futter mit verschiedener Struktur, wie beispielsweise Grünfuttersilage mit Maissilage oder schrotartigen Beigaben, werden Vorrichtungen verwendet, die mit mit Zinken ausgerüstete Wellen, mit Haspeln oder mit Schnecken arbeiten. Diese bekannten Vorrichtungen sind zur Verarbeitung langfaseriger, halmartiger Stoffe, wie Grünfuttersilage usw. schlecht geeignet, da sich die Halme in diesen Mischeinrichtungen um die Mischorgane wickeln und sich Klumpen bilden, wodurch eine gleichmä­ßige Vermischung verhindert wird.

    [0003] Die bekannten Mischeinrichtungen sind meistens als fahr­bare Einrichtungen ausgebildet, deren Behälter kastenför­mig ausgebildet ist, damit das Futter nach dem Mischvor­gang direkt an die Futtertische herangebracht und ver­teilt werden kann. Solche Fahrzeuge können als Einachs­wagen oder als zweiachsige Selbstfahrer ausgebildet sein.

    [0004] Wenn die bekannten Mischvorrichtungen stationär ausgebil­det sind, wird das in ihnen gemischte Futter in einen Futterwagen gefüllt oder auf Förderbandanlagen aufgegeben und so an die Futtertische gebracht.

    [0005] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung ist aus der DE-OS 30 40 946 bekannt. Dadurch, daß bei der bekann­ten Vorrichtung die verschiedenen Abschnitte des dem Bo­den des Behälters zugeordneten Förderers einander ge­trennt ausgeführt sind, ergibt sich ein erheblicher kon­struktiver Aufwand.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der ein­gangs genannten Gattung anzugeben, die einfacher konstru­iert ist als die bekannte Vorrichtung und mit der lang­faseriges Halmgut, wie Grünfuttersilage, mit kurz gehäck­seltem Gut oder Schrot gleichmäßig vermischt werden kann.

    [0007] Diese Aufgabe wird bei der Vorrichtung der eingangs ge­nannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der obere Endbereich des Bodens um eine im wesentlichen hori­zontale Achse in eine über den Abförderer ragende Stel­lung und in eine in den Behälter ragende Stellung ver­schwenkbar ist und daß sich die Fördereinrichtung bis zum freien Rand des oberen verschwenkbaren Endbereiches des Bodens erstreckt.

    [0008] In der erfindungsgemäßen Mischvorrichtung wird das zu mi­schende Futter, das aus mehreren Bestandteilen mit unter­schiedlicher Struktur bestehen kann, von der Förderein­richtung zum nach oben gezogenen Bereich des Bodens ge­fördert. Das am hochgezogenen Bereich des Bodens ankom­mende Gut fällt wieder zurück und baut weiter nach oben auf. Mit zunehmender Füllung des Behälters stellt sich dann eine Kreisbewegung des Gutes ein und eine gründliche Durchmischung wird erreicht, wobei die Dauer des Misch­vorganges von der Struktur der Komponenten des Mischfut­ters abhängt. Wenn das fertig gemischte Futter aus dem Behälter ausgetragen werden soll, wird der obere Endbe­reich des Bodens in seine über den Abförderer ragende Stellung verschwenkt und von diesem beispielsweise zu Futtertischen, oder, wenn die Vorrichtung stationär aus­gebildet ist, in Futterwagen gefüllt oder auf Förderband­anlagen aufgegeben.

    [0009] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung genügt ein einziger Förderer und es ist aufgrund des verschwenkbar ausgebil­deten Abschnittes des Bodens und aufgrund des Umstandes, daß der dem Boden zugeordnete Förderer bis zum freien Ende des verschwenkbaren Abschnittes des Bodens reicht, ohne weitere Maßnahmen die Möglichkeit gegeben, entweder gemischtes Futter aus dem Behälter auf den Abförderer auszutragen (über den Abförderer ragende Stellung des Endbereiches des Bodens) oder aber während des Mischens Futter, das entlang des nach oben ragenden Abschnittes des Bodens hochgefördert wurde, wieder in den Behälter zurückzufördern (in den Behälter ragende Stellung des oberen Endbereiches des Bodens).

    [0010] Diese Arbeitsweise ist bei der aus der DE-OS 30 40 946 bekannten Vorrichtung mit vergleichbarem Aufwand nicht erreichbar, da dort kein verschwenkbarer Abschnitt des hochgezogenen Bodens des Behälters vorgesehen ist. Viel­mehr ist im Anschluß an das hochgezogene Ende des Bodens eine weitere in und aus ihrer am zu mischenden Futter eingreifende Wirkstellung bewegbare Fördereinrichtung vorgesehen.

    [0011] Eine Verstärkung der Rückbewegung des Futters entgegen der Arbeitsrichtung der dem Boden des Behälters zugeord­neten Fördereinrichtung wird erreicht, wenn im Abstand über dem Boden eine am zu mischenden Futter von oben her angreifende, entgegen der Förderrichtung der Förderein­richtung fördernde Förderanordnung vorgesehen ist. In einer Ausführungsform der Erfindung ist diese Förderan­ordnung ein mit Zinken ausgestattetes Förderband, wobei die von oben am Futter angreifende Förderanordnung, wie an sich bekannt, ein mit Zinken ausgestattetes Förderband ist, wobei die Zinken gegenüber dem Förderband vorzugs­weise beweglich sind. Alternativ kann vorgesehen sein, daß die von oben am Futter angreifende Förderanordnung wenigstens eine mit Zinken bestückte Trommel, wobei die Zinken gegenüber der Trommel vorzugsweise beweglich sind, ist. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß die von oben am Futter angreifende Förderanordnung hin- und herbeweg­liche Rechen mit zum Futter hin weisenden Zinken auf­weist. Vorteilhaft sind bei dieser Ausführungsform die Stiele der Rechen etwa in ihrer Mitte an einer gekröpften Welle befestigt und die den Rechenzinken gegenüberliegen­den Enden der Stiele sind an oberhalb der Stiele pendelnd abgehängten Schwingarmen befestigt.

    [0012] Die erfindungsgemäße Mischvorrichtung kann stationär oder fahrbar ausgebildet sein. Bei einer fahrbar als Einachs­fahrzeug ausgebildeten Vorrichtung bewährt es sich im Rahmen der Erfindung, wenn der Behälter wenigstens zwei heb- und senkbare Räder und wenigstens drei Füße auf­weist. Diese Ausführungsform ermöglicht es, daß die er­findungsgemäße Vorrichtung über ihre Räder leicht dorthin bewegt werden kann, wo sie gebraucht wird und weiters, daß bei Benützung der Vorrichtung zum Mischen von Futter ein sicherer Stand erreicht wird, da sie auf ihre Füße abgestellt werden kann.

    [0013] Das Beschicken der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit dem zu mischenden Futter wird vereinfacht, wenn der den hoch­gezogenen Bereichen des Bodens gegenüberliegende Ab­schnitt des Bodens des Behälters abklappbar ausgebildet ist.

    [0014] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung des in der Zeich­nung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt:

    Fig. 1 im Vertikalschnitt eine als einachsiges Fahrzeug ausgebildete Mischvorrichtung und

    Fig. 2 eine Draufsicht auf die Mischvorrichtung von Fig. 1.



    [0015] Eine Vorrichtung 1 zum Mischen von Futter, insbesondere von Futter unterschiedlicher Struktur, besitzt einen kastenförmigen Behälter 2, der zwei außen durch Rahmen verstärkte Seitenwände 3 und 4 und einen tragfähigen Boden 5 besitzt.

    [0016] An der Unterseite des Behälters 2 sind vier Füße 6 vor­gesehen, über die der Behälter 2 der Vorrichtung 1 am Boden 7 aufgestellt werden kann.

    [0017] Weiters sind am Behälter 2 zwei Räder 8 vorgesehen, die an den freien Enden von Lenkern 9 gelagert sind. Die Len­ker 9 sind an ihrem anderen Ende bei 11 im Bereich des Bodens 5 des Behälters 2 verschwenkbar gelagert. Durch Druckmittelmotore 10 können die Räder 8 gegenüber dem Be­hälter 2 angehoben bzw. abgesenkt werden, so daß die Vor­richtung 1 bei nach unten bewegten Rädern 8 verfahren werden kann bzw. bei angehobenen Rädern (Stellung gemäß Fig. 1) sicher auf den Füßen 6 steht.

    [0018] Der in Fig. 1 und 2 rechts liegende Teil 12 des Bodens 5 ist verschwenkbar und kann um eine horizontale Achse nach unten abgeklappt werden, um das Beschicken des Behälters 2 mit dem zu mischenden Futter zu erleichtern. In der Be­triebsstellung der Vorrichtung 1 nimmt der Teil 12 des Bodens die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein und bildet so gleichsam die Rückwand des Behälters 2.

    [0019] Am in Fig. 1 links liegenden Ende des Behälters 2 ist ein Abförderer 13 vorgesehen, dessen Antrieb umsteuerbar aus­gebildet ist, so daß auf ihn gelangendes Futter (Pfeil 15) wahlweise in eine von zwei Richtungen (Doppelpfeil 14) wegtransportiert werden kann.

    [0020] Im Bereich des Abförderers 13 ist der Boden 5 des Behäl­ters 2 ansteigend ausgebildet. Dabei schließt an den an­steigenden Abschnitt 16 des Bodens 5 ein verschwenkbarer oberer Endbereich 17 desselben an. Der obere Endbereich 17 des Bodens 5 des Behälters 2 kann um eine horizontale Achse 18 in Richtung des Doppelpfeiles 19 aus der in Fig. 1 in vollen Linien eingezeichneten Stellung, in der er zurück in das Innere des Behälters 2 ragt, in die in Fig. 1 strichliert eingezeichnete Stellung, in der er über den Abförderer 13 ragt, verschwenkt werden.

    [0021] Dem gesamten Boden 5 einschließlich seines Abschnittes 16 und seines Endbereiches 17 ist eine Fördereinrichtung 40 zugeordnet, die Gut in Richtung der Pfeile 20 bewegt. Es ist erkennbar, daß das im Bereich des Abschnittes 12 des Bodens 5 des Behälters 2 aufgegebene Futter entlang des Bodens 5 und dessen nach oben hochgezogenen Abschnittes 16 zum oberen Endbereich 17 des Bodens 5 gefördert wird. Dort fällt es wieder in den in Fig. 1 weiter rechts lie­genden Bereich des Behälters zurück (Pfeil 21).

    [0022] Die wie beschrieben erreichte Bewegung des Futters im Be­hälter 2, die eine in sich geschlossene, das Futter um­wälzende Bewegung ist, kann noch verstärkt werden, wenn eine am im Behälter 2 enthaltenen Gut von oben her an­greifende Förderanordnung 30 vorgesehen ist, die Gut in Richtung des Pfeiles 21 bewegt.

    [0023] Im gezeigten Ausführungsbeispsiel ist die Förderanordnung 30 durch drei Rechen 31 gebildet, deren Zinken 32 nach unten in den Behälter 2 ragen. Die Stiele 33 der Rechen 31 sind im Bereich ihrer Mitte mit Abkröpfungen 35 einer gekröpften Welle 34 verbunden, die an den Verstärkungen 36 der Seitenwände 3, 4 gelagert ist. Der gekröpften Welle 34 ist ein nicht gezeigter Antrieb zugeordnet. Die freien Enden 37 der Stiele 33 sind mit den freien Enden von Schwingarmen 38 gelenkig verbunden, die an einer Ach­se 39 gelagert sind. Die Achse 39 ist an den Verstärkun­gen 36 der Seitenwände 3, 4 befestigt.

    [0024] An Stelle der beschriebenen Rechen 31, die bei Betrieb eine im wesentlichen elliptische Bewegung ausführen, kön­nen auch andere Fördermittel, wie hintereinander liegende Zinkentrommeln mit gesteuerten Zinken oder ein gesteuer­tes Zinkenband, verwendet werden.

    [0025] Die dem Boden 5, seinem Abschnitt 16 und seinem Endbe­reich 17 zugeordnete Fördereinrichtung 40 besteht aus zwei endlosen Ketten 41, die über Rollen 42 geführt sind. Im Bereich der Knicke des Bodens 5, d.h. am Anfang des Bereiches 16 und zwischen dem Abschnitt 16 und dem Endbe­reich 17 sind Umlenkrollen 43 vorgesehen. An Stelle der Umlenkrollen 43 können auch Gleitstücke für die Ketten 41 vorgesehen sein. An den Ketten 41 sind quer zur Bewe­gungsrichtung (Pfeile 20) ausgerichtete Leisten 44, die beispielsweise als nach oben offene U-Profilleisten aus­gebildet sind, befestigt.

    [0026] Der Antrieb für die Fördereinrichtung 40 und für die Kur­belwelle 34 der Rechen 31 erfolgt über ein Verteilgetrie­be und Antriebsketten. Dieser Antrieb ist vorzugweise mit einem Schaltgetriebe mit mehreren Geschwindigkeitsstufen, vorzugsweise zwei Geschwindigkeitsstufen, ausgestattet, so daß die Bewegungsgeschwindigkeit der Fördereinrichtun­gen 40 und 30 an die Struktur des jeweils zu mischenden Futters angepaßt werden kann. Es kann aber auch ein hy­draulischer Antrieb für die Fördereinrichtungen 40 und 30 vorgesehen sein, der leicht an die Eigenschaften des zu mischenden Futters angepaßt werden kann.

    [0027] Die soeben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:

    [0028] Die Anteile des zu mischenden Futters werden gleichzeitig oder nacheinander in den Behälter 2, beispielsweise mit Hilfe eines Gebläses, mittels eines Greifers oder mittels eines Förderbandes eingegeben. Die Fördereinrichtung 40 fördert das aufgegebene Futter in Richtung der Pfeile 20 nach vorne und in weiterer Folge entlang dem nach oben gezogenen Abschnitt 16 und dem Endbereich 17 des Bodens 5 nach oben. Das im Endbereich 17 des Bodens 5 ankommende Gut stürzt wieder in den Behälter zurück (Pfeil 21) und baut in der Folge weiter nach oben auf. Diese Bewegung des Gutes wird durch die Förderanordnung 30 unterstützt, so daß dieses wieder zum Aufgabeende des Behälters 2 zu­rückgefördert wird. Dabei tritt eine gründliche Durchmi­schung der verschiedenen Bestandteile des Futters ein. Während des Mischvorganges ist der zum Beschicken abge­klappte Abschnitt 12 des Bodens 5 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung geschwenkt.

    [0029] Sobald die gewünschte Durchmischung des Futters erreicht ist, wird der obere Endbereich 17 des Bodens 5 über den Abförderer 13 (in Fig. 1 strichliert eingezeichnete Stel­lung) geschwenkt und das Futter entlang des Pfeiles 15 aus dem Behälter 2 auf den Abförderer 13 ausgetragen und von diesem weggefördert.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung (1) zum Mischen von Futter mit einem Be­hälter (2), dessen Boden (5) im Bereich einer der Wände nach oben ansteigend ausgebildet ist, mit einem am Behälter (2) im Bereich des oberen Endes (17) des Bodens (5) vorgesehenen Abförderer (13) für das ge­mischte Futter, mit einer im Behälter (2) vorgesehe­nen Fördereinrichtung (40), die dem Boden (5) des Be­hälters (2) zugeordnet ist, die das Futter zum oberen Ende (17) des Bodens (5) hin fördert, und die vor­zugsweise aus endlosen Förderelementen (41), die am Rand des Bodens (5) des Behälters (2) vorgesehen sind, und an den Förderelementen (41) befestigten Mitnehmerleisten (44) besteht, die quer zur Förder­richtung (Pfeile 20) verlaufen, und vorzugsweise mit einer im Abstand über dem Boden (5) vorgesehenen, am zu mischenden Futter von oben her angreifenden, ent­gegen der Förderrichtung der Fördereinrichtung (40) fördernden Förderanordnung (30), dadurch gekennzeich­net, daß der obere Endbereich (17) des Bodens (5) um eine im wesentlichen horizontale Achse (18) in eine über den Abförderer (13) ragende Stellung und in eine in den Behälter (2) ragende Stellung verschwenkbar ist und daß sich die Fördereinrichtung (40) bis zum freien Rand des oberen verschwenkbaren Endbereiches (17) des Bodens (5) erstreckt.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben am Futter angreifende Förderanord­nung (30), wie an sich bekannt, ein mit Zinken aus­gestattetes Förderband ist, wobei die Zinken gegen­über dem Förderband vorzugsweise beweglich sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben am Futter angreifende Förderanord­nung (30) wenigstens eine mit Zinken bestückte Trom­mel, wobei die Zinken gegenüber der Trommel vorzugs­ weise beweglich sind, ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben am Futter angreifende Förderanord­nung (30) hin- und herbewegliche Rechen (31) mit zum Futter hin weisenden Zinken (32) aufweist.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiele (33) der Rechen (31) etwa in ihrer Mitte an einer gekröpften Welle (34) befestigt sind und daß die den Rechenzinken (32) gegenüberliegenden Enden (37) der Stiele (33) an oberhalb der Stiele (33) pendelnd abgehängten Schwingarmen (38) befestigt sind.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) wenigstens zwei heb- und senkbare Räder (8) und wenigstens drei Füße (6) aufweist.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den hochgezogenen Bereichen (16, 17) des Bodens (5) gegenüberliegende Abschnitt (12) des Bodens (5) des Behälters (2) abklappbar aus­gebildet ist.
     




    Zeichnung







    Recherchenbericht