[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben einer Whirlpoolwanne oder
dgl., insbesondere zur Reinhaltung des Rohrleitungssystems einer Whirlpoolwanne oder
dgl. mit mindestens einer ein Ventil aufweisenden Austrittsdüse für die Zufuhr von
Wasser und/oder Luft in den Wanneninnenraum mittels einer eine keimreduzierende Wirkung
aufweisenden Reinigungsflüssigkeit, wobei sich das Ventil der mindestens einen Austrittsdüse
bei Beaufschlagung des Rohrleitungssystems mit der Reinigungsflüssigkeit in einer
gegenüber dem Wanneninneren flüssigkeitsdichten Verschlußstellung befindet. Der Aufbau
und die Funktion eines solchen Rohrleitungssystems ist z.B. aus der DE-OS 36 35 329
zu entnehmen.
[0002] Ein Problem bei Whirlpools oder dgl. ist die Gefahr einer bakteriellen Verschmutzung
des Badewassers durch Ablagerung in dem für den Betrieb einer Whirlpoolwanne oder
dgl. erforderlichen Rohrleitungssystems Verunreinigungen dieser Art werden dadurch
gefördert daß sich an den Innenwänden des Rohrleitungssystems Hautschuppen, Hautfett
und Haare in einem Gemisch mit Seifenrückständen ablagern und einen für Bakterien
günstigen Nährboden bilden. Eine starke Bakterienanhäufung bildet sich insbesondere
in Zeiten der Nichtbenutzung der Badewanne. Bei der nächsten Benutzung der Badewanne
wird das Badewasser durch das Rohrleitungssystem hindurchgepumpt. Dadurch können Bakterien
aus dem Rohrleistungssystem in das Badewasser mit unzulässig hoher, eventuelle sogar
gesundheitsschädlicher Konzentration gelangen. Um diesen Problemen zu begegnen ist
ein Verfahren zum Betreiben einer Whirlpoolwanne oder dgl., insbesondere zur Reinhaltung
und Desinfektion des gesamten Whirlpool-Rohrleitungssystems oder dgl. bekannt. bei
welchem nach jeder Entleerung der Wanne das Rohrleitungssystem mit einer eine keimreduzierende
Wirkung aufweisenden Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird. Hierbei befinden sich
die für die Zufuhr von Wasser und/oder Luft in den Wanneninnenraum vorgesehenen Austrittsdüsen
mittels eines darin vorgesehenen Ventils in einer gegenüber dem Wanneninnenraum flüssigkeitsdichten
Verschlußstellung Nachdem das Rohrleitungssystem mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllt
ist, erfolgt ein Umpumpen derselben für wenige Minuten. Danach wird die Reinigungsflüssigkeit
abgelassen und mit Wasser nachgespült. Durch mehrfaches und besonders heftiges Umpumpen
der Reinigungsflüssigkeit hoffte man das Problem der Bakterienablagerung zu bewältigen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß trotz des intensiven und häufigem Umpumpen mit den
unterschiedlichsten Reinigungs- und Desinfektionsmitteln nur eine unzureichende keimtötende
bzw. -beseitigende Wirkung erfolgt.
[0003] Davon ausgehend liegt der Erfindung oie Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben
einer Whirlpoolwanne oder dgl., insbesondere zur Reinhaltung des Rohrleitungssystems
einer Whirlpoolwanne oder dgl. der eingangs näher beschriebenen Art so auszugestalten,
daß einer bakteriellen Verschmutzung des Rohr leitungssystems wirksam begegnet ist,
um eine hygienisch unbedenkliche Benutzung von Whirlpoolwannen oder dgl. sicherzustellen.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach dez Erfindung im wesentlichen vorgesehen, daß
das Rohrleitungssystem im wesentlichen während der gesamten Dauer der Nichtbenutzung
der Wanne mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllt bleibt und die Reinigungsflüssigkeit
erst wieder bei erneuter Benutzung der Wanne aus dem Rohrleitungssystem abgelassen
wird. Ein regelmäßiger Austausch der Reinigungsflüssigkeit in mehr oder weniger langen
Zeitintervallen zwischen den wannenbenutzungen kann dabei von Vorteil sein.
[0005] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist eine effiziente Reinhaltung gegen Bakterienbefall
des Badewassers gewährleistet, so daß die Benutzung derart betriebener Whirlpoolwannen
oder dgl. hygienisch unbedenklich ist. Dadurch daß die Innenwandungen bzw. die dortigen
Ablagerungen des Rohrleitungssystems praktisch während der gesamten Nichtbenutzungsdauer
der Wanne ständig mit der eine keimreduzierende Wirkung aufweisenden Reinigungsflüssigkeit
in Kontakt stehen kann der Bakterienbestand überraschenderweise im Gegensatz zu dem
bisherigen intensiven Umpumpen der Reinigungsflüssigkeit wirksam bekämpft werden,
so daß immer hygienisch einwandfreies Badewasser zur Verfügung steht.
[0006] Die Reinigungswirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens läßt sich nach einer besonderen
Ausführungsform der Erfindung noch dadurch steigern, daß bei Beginn des Reinigungsvorganges
ein Umpumpen der Reinigungsflüssigkeit innerhalb des Rohrleitungssystems z.B. von
mehreren Minuten, vorzugsweise etwa fünf Minuten, erfolgt. Hierdurch wird eine gleichmäßige
Benetzung der Innenwandungen des Rohrleitungssystems mit der desinfizierenden Reinigungsflüssigkeit
erreicht, so daß das Rohrleitungssystem zuverlässig über seine gesamte Länge der
keimtötenden Wirkung unterworfen wird.
[0007] Gemäß einem weiterbildenden Erfindungsmerkmal wird das Ablassen der Reinigungsflüssigkeit
aus dem Rohrleitungssystem bei erneuter Wannenfüllung durch Erreichen eines vorgegebenen,
ggf. durch einen in der Wanne vorgesehenen Füllstandssensor bestimmten Badewasserniveaus
in der wanne ausgelöst. Auf diese Weise erfolgt das Ablassen der Reinigungsflüssigkeit
selbsttätig bei erneuter Wannenbenutzung.
[0008] Im Rahmen der Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist es ferner von Vorteil, wenn
nach dem Ablassen der Reinigungsflüssigkeit aus dem Rohrleitungssystem zunächst ein
Nachspülen des Rohrleitungssystems, z.B. von mehreren Minuten vorzugsweise etwa 5
Minuten, mit einer Spülflüssigkeit, insbesondere mit Wasser, vorgenommen wird um Reinigungsflüssigkeitsreste
aus dem Rohrleitungssystem zu beseitigen.
[0009] Dabei kann als Spülflüssigkeit das Wasser aus der neu gefüllten Wanne selbst verwendet
werden.
[0010] Die Spülflüssigkeit kann dabei, ähnlich wie die Reinigungsflüssigkeit für eine geringe
Zeitspanne in dem geschlossenen Rohrleistungsystem umgepumpt werden.
[0011] Gemäß einem weiteren möglichen Erfindungsmerkmal wird die Spülflüssigkeit nach dem
Ausführen des Nachspülens des Rohrleitungssystems in die Abflußleitung der Wanne
abgelassen.
[0012] Das Rohrleitungssystem wird ferner zweckmäßigerweise nach dem Ablassen der Spülflüssigkeit
erneut mit Badewasser aus der neu gefüllten Wanne gefüllt, so daß das Whirlpoolsystem
oder dgl. betriebsbereit ist.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Vollendung des erneuten
Füllens des Rohrleitungssystems mit Badewasser aus der neu gefüllten Wanne akustisch
oder optisch angezeigt, um dem Benutzer die Betriebsbereitschaft des Systems erkennbar
zu machen.
[0014] Im Rahmen des Betreibens der Whirlpoolwanne oder dgl. nach der Erfindung wird nach
der Wannenbenutzung das Badewasser aus der Wanne über die Abflußleitung der Wanne
abgelassen. Bei Erreichen eines vorgegebenen, ggf. durch einen in der Wanne vorgesehenen
Füllstandssensor bestimmten Badewasserniveaus in der Wanne kann dabei gemäß einem
weiteren Erfindungsmerkmal das Abflußventil des Rohrleitungssystems geschlossen und
dem in dem Rohrleitungssystem verbliebenen Wasser Reinigungsmittel zur Bildung der
Reinigungsflüssigkeit für das Rohrleitungssystem zugeführt werden. Diese Reinigungsflüssigkeit
kann dann, beispielsweise nach einem zeitweiligen Umpumpen, wieder bis zur nächsten
Wannenbenutzung in dem Rohrleitungssystem verbleiben.
[0015] Um letzte Badewasserreste aus der Austrittsdüse zu beseitigen und dadurch Schmutzablagerung
zu vermeiden, kann es von Vorteil sein, wenn nach dem vollständigen Entleeren des
verbrauchten Badewassers aus der wanne die Austrittsdüsen in den Bereichen, zu welchen
Badewasser Zutritt hatte, mit Luft durchblasen wird.
[0016] Eine besonders effektive Reinhaltung des Rohrleitungssystems einer Whirlpoolwanne
oder dgl. ergibt sich im Rahmen der Erfindung dann, wenn als Reinigungsmittel Aktiv-Chlor,
z.B. mit einer Lösungskonzentration von 0,1 bis 5%, vorzugsweise etwa 1% in der Reinigungsflüssigkeit
verwendet wird. Der Einsatz von Aktiv-Chlor führt zu einer guten Keimreduzierung,
wobei bei den angegebenen Konzentrationen einerseits ein störender Chlorgeruch nicht
auftritt und andererseits die Entsorgung der Reinigungsflüssigkeit unbedenklich ist.
[0017] Um auch bei längerer Nichtbenutzung der Wanne ein hygienisch unbedenkliches Whirlpoolsystem
oder dgl. aufrechtzuerhalten, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, daß ein Austausch der Reinigungsflüssigkeit unabhängig von der Benutzungshäufigkeit
der Wanne z. B. in regelmäßigen Abständen selbsttätig erfolgt.
[0018] Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beshreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden
Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller
Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 bis 9 ein für die Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmter Whirlpool-
oder Spirlpoolwanne in verschiedenen Verfahrensstadien.
[0020] Gemäß Fig. 1 ist die Wanne W in ihrem Boden mit mehreren Austrittsdüsen D eines
Whirlpoolsystems versehen, welche an ein Rohrleitungssystem R für die Versorgung mit
Wasser- und/oder Luft zur Abgabe in den Wanneninnenraum I angeschlossen. In der Verfahrensstufe
gemäß Fig. 1 ist die jeweilige Austrittsdüse D mittels eines darin ausgebildeten
Ventils jedenfalls im Bereich der Wasserzufuhr flüssigkeitsdicht gegenüber dem Wanneninnenraum
I geschlossen. Außerdem ist ein Dreiwege-Ventil V in einer Verbindungsleitung VL des
Rohrleitungssystems R zu der sich an den Abfluß AF der Wanne W anschließenden Abflußleitung
AL geschlossen. Das Rohrleitungssystem R ist gemäß Fig. 1 mit einer keimabtötende
Wirkung ausübenden Reinigungsflüssigkeit gefüllt und bleibt dies solange, bis zur
nächsten Wannenbenutzung.
[0021] Diese wird gemäß Fig. 2 durch Füllen der Wanne W mit Badewasser BW aus dem Leitungssystem
eingeleitet. In dem Moment, in welchem das Badewasser BW in der Wanne W ein bestimmtes
Nivenau erreicht, welches durch einen in der Wannenwandung vorgesehenen Sensor S abgetastet
wird, wird das Ventil V über eine Steuerleitung SL derart gestellt daß die Reinigungsflüssigkeit
über die Abflußleitung AL abfließen kann.
[0022] Danach wird das Ventil V in der Verbindungsleitung VL so gestellt, daß das Rohrleitungssystem
R gemäß Fig. 3 durch den geöffneten Ausfluß AF bei geschlossenem Abflußventil AV
mit saüberem Badewasser BW aus der Wanne W gefüllt. Anschließend wird die in dem Rohrleitungssystem
R befindliche Spülflüssigkeit mittels einer in dem nunmehr geschlossenen Rohrleitungssystem
R befindlichen Pumpe P für eine gewisse Zeitdauer umgepumpt, um das Innere des Rohrleitungssystems
R von Reinigungsflüssigkeitsresten zu reinigen.
[0023] Gemäß Fig. 4 wird nach entsprechendem Verstellen des Ventils V in der Verbindungsleitung
VL die Spülflüssigkeit aus dem Rohrleitungssystem R in die Abflußleitung L abgelassen.
Der Nachspülvorgang gemäß den Fig. 3 und 4 kann bei Bedarf mehrfach wiederholt werden.
[0024] Danach wird gemäß Fig. 5 das Rohrleitungssystem R einschließlich der Verbindungsleitung
VL bei geöffnetem Abfluß AF, geschlossenem Abflußventil AV und entsprechend gestelltem
Ventil V in der Verbindungsleitung VL mit sauberem Badewasser gefüllt.
[0025] Das vollständige Füllen des Rohrleitungssystems R und damit die Betriebsbereitschaft
des Systems kann durch Abgabe eines akustischen oder optischen Signals dem Benutzer
angezeigt werden.
[0026] Nach dem Baden wird das Badewasser gemäß Fig. 6 über den Abfluß AF der Wanne W abgelassen.
Hat das Badewasser BW ein bestimmtes unteres Niveau erreicht. was wiederum mittels
eines Sensors S in der Wannenwand festgestellt werden kann, wenn die wanne W also
beispielsweise leer ist wird dem in dem Rohrleitungssystem R verbliebenen Wasser
gemäß Fig. 7 Reinigungsmittel aus einem Tank T zur Herstellung der Reinigungsflüssigkeit
in dem Rohrleitungssystem R mit der erforderlichen Konzentration zugeführt. Danach
kann die Reinigungsflüssigkeit in dem Rohrleitungssystem R bei entsprechend geschlossenem
Ventil V mittels der Pumpe P für einige Zeit umgepumpt werden, um eine gleichmäßige
Benetzung der Rohrinnenwandungen zu erzielen.
[0027] Danach ist der Zyklus abgeschlossen und die Reinigungsflüssigkeit bleibt in dem
Rohrleitungssystem R gemäß Fig. 8 bis zur nächsten Wannenbenutzung oder einer ggf.
erfolgenden Erneuerung der Reinigungsflüssigkeit bestehen, um ihre bakterientötende
Wirkung auszuüben.
[0028] Zur Beseitigung von Badewasserresten in den dem Zutritt von Badewasser zugänglichen
Bereichen der Austrittsdüsen D können die entsprechenden Bereiche des Austrittsdüsen
D zuvor noch gemäß Fig. 9 von unten mittels einem Gebläse G durchgeblasen werden.
Bezugszeichenliste:
[0029]
AF Abfluß
AL Abflußleitung
AV Abflußventil
BW Badewasser
D Austrittsdüsen
G Gebläse
I Innenraum
P Pumpe
R Rohrleitungssystem
S Sensor
SL Steuerleitung
T Tank
V Dreiweg-Ventil
VL Verbindungsleitung
1. Verfahren zum Betreiben einer Whirlpoolwanne oder dgl., insbesondere zur Reinhaltung
des Rohrleitungssystems (R) einer Whirlpoolwanne (W) oder dgl. mit mindestens einer
ein Ventil aufweisenden Austrittsdüse (D) für die Zufuhr von Wasser und/oder Luft
in den Wanneninnenraum (I), mittels einer eine keimreduzierende Wirkung aufweisenden
Reinigungsflüssigkeit wobei sich das Ventil der mindestens einen Austrittsdüse (D)
bei Beaufschlagung des Rohrleitungssystems (R) mit der Reinigungsflussigkeit in einer
gegenüber dem Wanneninnenraum (I) flüssigkeitsdichten Verschlußstellung befindet dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohrleitungssytem (R) im wesentlichen während der gesamten
Dauer der Nichtbenutzung der Wanne (W) mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllt bleibt
und die Reinigungsflüssigkeit erst wieder bei erneuter Benutzung der Wanne (W) aus
dem Rohrleitungssystem (R) abgelassen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn des Reinigungsvorganges
ein Umpumpen der Reinigungsflüssigkeit innerhalb des Rohrleitungssystems (R) z.B.
von mehreren Minuten, vorzugsweise etwa fünf Minuten, erfolgt, und dann die Reinigungsflüssigkeit
in dem Rohrleitungssystem (R) bis zur nächsten Wannenbenutzung stehen bleibt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet daß das Ablassen
der Reinigungsflüssigkeit aus dem Rohrleitungssystem (R) bei erneuter Wannenfüllung
durch Erreichen eines vorgegebenen, gegebenenfalls durch einen in der wanne (W) vorgesehenen
Füllstandssensor (S) bestimmten Badewasserniveaus in der Wanne (W) ausgelöst wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß nach Ablassen
der Reinigungsflüssigkeit aus dem Rohrleitungssystem (R) ein Nachspülen des Rohrleitungssystems
z.B. von mehreren Minuten vorzugsweise etwa fünf Minuten, mit einer Spülflüssigkeit,
z. B. Wasser, vorgenommen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Spülflüssigkeit
das Wasser aus der neu gefüllten Wanne (W) verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülflüssigkeit
in dem geschlossenen Rohrleitungssystem (R) umgepumpt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülflüssigkeit
nach dem Ausführen des Nachspülens des Rohrleitungssystems (R) in die Abflußleitung
(AL) der Wanne (W) abgelassen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrleitungssystem
(R) nach dem Ablassen der Spülflüssigkeit erneut mit Wasser aus der neu gefüllten
Wanne (W) gefüllt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vollendung
des erneuten Füllens des Rohrleitungssystems (R) mit Badewasser (BW) aus der neu
gefüllten Wanne (W) akustisch oder optisch angezeigt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei nach der Wannenbenutzung das
Badewasser (BW) aus der Wanne (W) über die Abflußleitung (AL) der Wanne (W) abgelassen,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen eines vorgegebenen, gebenenfalls durch
einen in der Wanne (W) vorgesehenen Füllstandssensors (S) bestimmten Badewasserniveaus
in der Wanne (W) das Abflußventil (AV) des Rohrleitungssystems (R) geschlossen und
dem in dem Rohrleitungssystem (R) verbliebenen Wasser Reinigungsmittel zur Bildung
der Reinigungsflüssigkeit für das Rohrleitungssystem (R) zugeführt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet daß nach
dem vollständigen Entleeren des verbrauchten Badewannenwasser aus der Wanne (W) die
Austrittsdüse (D) in den Bereichen zu welchen Badewasser (BW) Zutritt hatte mit Luft
durchgeblasen wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als
Reinigungsmittel Aktivchlor, z.B. mit einer Lösungskonzentration von 0,1 bis 5% vorzugsweise
1% in der Reinigungsflüssigkeit verwendet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Austausch
der Reinigungsflüssigkeit mit Durchspülung des Rohrleitungssystems (R) unabhängig
von der Benutzungshäufigkeit der Wanne (W) regelmäßig z.B. mindestens einmal monatlich
erfolgt.