[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder mit einem isolierenden Gehäuse,
einem kammförmigen Mehrfachsteckkontakt, aus Metallblech oder -draht, der mit in
Gehäuseöffnungen einzuführenden Einfach-Steckkontakten zusammenwirken kann.
[0002] Steckverbinder der genannten Art sind bekannt. Ihr Gehäuse ist als separates Bauteil
vorgefertigt.
[0003] Insbesondere beim Einsatz in Kabelsätzen zur Kraftfahrzeugverdrahtung werden eine
Reihe von Anforderungen an einen elektrischen Steckverbinder gestellt:
- Die elektrische Kontaktierung soll sicher gegen äußere Einflüsse, wie Vibration,
Feuchtigkeit usw., sein.
- Die Kontaktteilverriegelung soll dauerhaft sein. Im Extremfall der unlösbaren Verbindung
soll ein Lösen nur durch Kontaktteilzerstörung möglich sein.
- Der Verbinder soll einen möglichst geringen Platz beanspruchen.
- Der Verbinder soll möglichst einteilig ausgebildet sein.
- Die Herstellung des entsprechenden Kabelsatzes soll in einfacher Weise am Montageband
möglich sein.
- Diese Anforderungen werden in teilweiser Kumulation oder auch im Extremfall alle
gleichzeitig an einen derartigen Verbinder gestellt.
[0004] Der Erfindung liegt das Bestreben zugrunde, einen dauerhaften Verbinder für die Fahrzeugverdrahtung
zu schaffen, der in der Lage ist, für seinen speziellen Anwendungsfall im Kraftfahrzeug
die Anforderungen zu erfüllen. Darüber hinaus soll eine entsprechende Verbindungsvorrichtung
und ein entsprechender Kabelsatz für Kraftfahrzeuge geschaffen werden.
[0005] Zur Erfüllung dieser Anforderungen wird bei einem elektrischen Steckverbinder mit
einem isolierenden Gehäuse, einem kammförmigen Mehrfachsteckkontakt, aus Metallblech
oder -draht, der mit in Gehäuseöffnungen einzuführenden Einfach-Steckkontakten zusammenwirken
kann, vorgesehen, daß das Gehäuse um den Mehrfachsteckkontakt gespritzt ist.
[0006] Zur Sicherung gegen äußere mechanische Einwirkung ist vorgesehen, daß an den Kontaktstellen
des Mehrfachsteckkontakts Rastvorrichtungen angeordnet sind, die mit Rastvorrichtungen
an den einzuführenden und verbundenen Steckkontakten zusammenwirken können. Wahlweise
kann auch vorgesehen sein, daß am Gehäuse Verriegelungsvorrichtungen angeordnet sind,
welche die eingeführten und verbundenen Steckkontakte verriegeln. Im letztgenannten
Fall kann vorgesehen sein, daß die Verriegelungsvorrichtungen in Form von Anschlägen
ausgebildet sind, die an einem klopfbaren Teil des Gehäuses angeformt sind und die
Steckkontakte hintergreifen.
[0007] Ein solches Klappgehäuse ermöglicht eine gute Zugänglichkeit beim Einstecken der
Einfach-Steckverbinder sowie eine einteilige Ausführung des Gehäuses. Eine Variante
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtungen die Form eines mehrzinkigen
Kammes aufweisen, der quer zur Steckrichtung in das Gehäuse eingeschoben ist und mit
seinen Zinken die Steckkontakte hintergreift. Ein derartiges Kamm-Gehäuse ist sehr
stabil und stellt eine selbsttätige Kontrolle der Verbindung dar. Je nach Ausführung
des Kammes kann der Einzel-Steckverbinder orientiert oder auch unorientiert gesteckt
werden. Zur Schaffung einer Baureihe können die Gehäuse durch angeformte formschlüssige
Verbindungsmittel aneinander reihbar sein.
[0008] Zum Schutz gegen äußere Einflüsse, insbesondere gegen Feuchtigkeit, ist des weiteren
vorgesehen, daß die zur Aufnahme der einzuführenden Steckkontakte dienenden Öffnungen
des Gehäuses mit einer Dichtung versehen sind.
[0009] Im Kraftfahrzeug sind oft lösbare oder unlösbare Verbindungsstellen im Kabelsatz
vorgesehen; diese Verbindungsstellen können nach der Erfindung ausgebildet sein, wobei
die aufzunehmenden Steckkontakte mit einer elektrischen Leitung verbunden sind und
die Steckkontakte und/oder die elektrischen Leitungen mit Dichtungen versehen sind,
die mit den entsprechenden Öffnungen im Gehäuse zusammenwirken. Die Verbindungsvorrichtung
kann dann so ausgebildet sein, daß die Rastvorrichtungen an den Kontaktteilen bzw.
an den Gehäusen formschlüssig ausgebildet sind. Eine Variante sieht vor, daß die Steckkontakte
des Mehrfach-Steckverbinders als Stecker oder Buchse ausgeführt sind, die mit entsprechenden
einzuführenden Buchsen bzw. Steckern zusammenwirken.
[0010] Eine weitere Ausbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß durch Eingriff
mindestens einer Zunge, z. B. eines Widerhakens, am Stecker bzw. an der Buchse in
mindestens eine Öffnung an der Buchse bzw. am Stecker erfolgt. Eine konstruktive
Möglichkeit der Verriegelung ist so gekennzeichnet, daß der Formschluß durch Eingriff
zweier seitlicher Widerhaken einer Flachsteckbuchse in zweiseitige Ausnehmungen eines
Flachsteckers erfolgt.
[0011] Eine Variante hierzu ist derart ausgebildet, daß der Formschluß durch Eingriff eines
flachen mittigen Widerhakens einer Flachsteckbuchse in eine mittige Ausnehmung eines
Flachsteckers erfolgt. Sind unterschiedliche Einzelsteckkontakte, die unterschiedliche
elektrische Leistung übertragen, anzuschließen, so ist es fertigungstechnisch vorteilhaft,
wenn mindestens zwei Zinken des Mehrfachsteckverbinders als Flachstecker parallel
und mit Abstand zueinander so angeordnet sind, daß der Kamm entweder mit zwei, insbesondere
genormten, schmalen Buchsenkontakten oder einem breiten, insbesondere genormten,
Buchsenkontakt verbindbar ist.
[0012] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verbinders kommen voll zur Geltung, wenn ein Kabelsatz
für Kraftfahrzeuge mit einem oder mehreren lösbaren oder unlösbaren Verbindern der
erfindungsgemäßen Art ausgestattet ist. Dadurch kann ein Kabelsatz, der in der Regel
für ein spezielles Fahrzeug modellkonzipiert ist, besser an seine Ausstattungsvarianten
mit mehr oder weniger elektrischen Verbrauchern, Schaltern, Sensoren usw. angepaßt
werden. Im Extremfall kann ein unlösbarer, flüssigkeitsdichter und rüttelsicherer
und zudem variabler Kabelsatz geschaffen werden.
[0013] In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele und Varianten der Erfindung
dargestellt.
Figur 1 zeigt das Kontaktteil eines vierpoligen elektrischen Mehrfachsteckverbinders
nach der Erfindung.
Figur 2 zeigt einen elektrischen Mehrfachsteckverbinder, bei dem das Kontaktteil nach
Figur 1 mit einem Gehäuse umspritzt ist.
Figur 3 zeigt einen siebenpoligen Mehrfachsteckverbinder nach der Erfindung.
Figur 4 zeigt einen zwölfpoligen Mehrfachsteckverbinder nach der Erfindung.
Figur 5 zeigt eine Kontaktstelle eines elektrischen Mehrfachsteckverbinders mit einem
Einzelsteckverbinder nach der Erfindung.
Figur 6 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 5 in Draufsicht.
Figur 7 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 5 gemäß dem Schnitt VII-VII in Figur 6.
Figur 8 zeigt eine abgewandelte Kontaktstelle eines elektrischen Mehrfachsteckverbinders
mit einem Einzelsteckverbinder nach der Erfindung.
Figur 9 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 8 in Draufsicht.
Figur 10 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 8 im Schnitt X-X in Figur 9.
Figur 11 zeigt eine weitere abgewandelte Kontaktstelle eines elektrischen Mehrfachsteckverbinders
mit einem Einzelsteckverbinder nach der Erfindung.
Figur 12 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 11 in Draufsicht.
Figur 13 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 11 im Schnitt VIII-VIII in Figur 12.
Figur 14 zeigt eine weitere abgewandelte Kontaktstelle eines elektrischen Mehrfachsteckverbinders
mit einem Einzelsteckverbinder nach der Erfindung im Schnitt XIV-XIV in Figur 16.
Figur 15 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 14 in der Draufsicht, mit Teilschnitt.
Figur 16 zeigt die Kontaktstelle nach Figur 14 von links.
Figur 17 zeigt einen Mehrfachsteckverbinder, ähnlich dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten,
bei dem an einen vierpoligen Kamm zwei kleine, genormte Flachsteckbuchsen und eine
große genormte Flachsteckbuchse zu einem dreipoligen Anschluß an einem Kabelsatz vorgesehen
sind.
Figur 18 zeigt einen Mehrfachsteckverbinder nach der Erfindung, ähnlich dem in der
Figur 17 dargestellten, bei dem ein vorverriegelter Gehäusekamm zur Endverriegelung
des einzuschiebenden Einzelsteckverbinders dient.
Figur 19 zeigt einen Mehrfachsteckverbinder nach der Erfindung, ähnlich dem in der
Figur 17 dargestellten, bei dem eine Gehäuseseite klappbar ausgebildet ist.
Figur 20 und Figur 21 zeigen eine abgedichtete Anordnung einer Variante der Erfindung
in zwei Schnittansichten.
[0014] Figur 1 zeigt einen vierzinkigen, flachen Kontaktkamm 1 aus Metallblech, bei dem
sich von einem Kammrücken 2 aus vierzinkenförmige Flachstecker 3 von gleicher Form
parallel in eine Richtung erstrecken. Die Flachstecker 3 weisen im Endbereich zweiseitige
Ausnehmungen 4 auf, die als Rasten für aufzunehmende Widerhaken dienen. Im Kammrücken
2 sind zwei Öffnungen 5 eingebracht, die zur Aufnahme der zu umspritzenden Gehäusemasse
dienen.
[0015] Figur 2 zeigt einen vierpoligen Steckverbinder nach der Erfindung mit einem Gehäuse
7, das um den Kamm 1 gespritzt ist; der Kamm 1 ist hier nicht sichtbar, im hinteren,
niedrigeren Bereich 8 ist die Umspritzung des Kammrückens 2 erkennbar, während der
vordere, höhere Bereich 9 zur Aufnahme von weiter unten beschriebenen Kontaktteilen
dient, die in vordere Öffnungen 10 einschiebbar sind.
[0016] Figur 3 zeigt eine siebenpolige, Figur 4 eine zwölfpolige Ausführung nach der Erfindung.
Derartige vielpolige Ausführungen können auch durch Aneinanderreihung von niederpoligen
Verbindern hergestellt werden. Eine derartige Aneinanderreihung ist bei Steckverbindern
bekannt und kann z. B. durch seitliche Schwalbensschwanzführungen hergestellt werden.
[0017] Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine erste Ausführung der Kontaktstellen 11. Zwischen
einem Flachstecker 3 eines Mehrfachsteckverbinders 1 und einem in das Gehäuse 7 einzuschiebenden
Einfachsteckkontakt 12 in Form einer Flachsteckbuchse. Die Flachsteckbuchse besteht
aus einer Crimpkralle 13 und einem Buchsenteil 14 und ist mit der Crimpkralle 13
mit einer nicht dargestellten elektrischen Leitung verbindbar.
[0018] Der Flachstecker 3 aus Metallblech endet mit einer Anphasung 15. In gewissem Abstand
hierzu sind die beiden seitlichen Ausnehmungen 4 angebracht, die senkrecht zur Steckrichtung
S verlaufende Anschlagflächen 16 bilden.
[0019] Der in das Gehäuse 7 aufzunehmende Einfachsteckkontakt 12 weist im Bereich des Buchsenteils
14 zwei seitliche, nach innen gebogene Widerhaken 17 auf. Der Buchsenteil 14 setzt
sich zusammen aus einem unteren, hochgedrückten Bodenteil 18, zwei Seitenwänden 19
und zwei auf dem Bodenteil 18 zurückgebogenen Deckenteilen 20, die mit Längskanten
21 enden. In den Figuren 5 und 6 ist der Flachstecker 3 in dem Buchsenteil 12 eingeschoben:
dabei kontaktiert der Bodenteil 18 die untere Seite des Flachsteckers 3, die Kanten
21 die obere Seite desselben und die Widerhaken 17 legen sich in die Ausnehmungen
4 und bilden mit den Anschlägen 16 eine formschlüssige Verrastung, die ein Lösen der
Verbindung Flachstecker 3/Einfachsteckkontakt 12 verhindert.
[0020] Die Figuren 8 bis 10 zeigen eine Abwandlung der Kontaktstellen 11′ des Einfachsteckkontaktes,
der mit 12′ bezeichnet ist. Hier erfolgt die Kontaktierung über einen hochgedrückten
Bodenteil 18′, seitliche Widerhaken 17′ und oberen, von herabgedrückten Deckenteilen
20′ gebildeten Kontaktflächen 21′.
[0021] Die Figuren 11 bis 13 zeigen eine zweite Abwandlung der Kontaktstelle 11˝ des Einfachsteckkontaktes,
der mit 12˝ bezeichnet ist. Hier erfolgt die Kontaktierung über einen hochgedrückten
Bodenteil 18˝, seitliche Widerhaken 17˝ und obere, mit Zähnen 22 versehene, von Deckenteilen
20˝ herabgebogene Längskanten 23.
[0022] Die Figuren 14 bis 16 zeigen eine weitere Ausführung der Kontaktstelle 11‴ eines
abgewandelten Steckverbinders nach der Erfindung. Ein Flachstecker 24 des Mehrfachsteckverbinders
(nicht dargestellt) weist im Kontaktbereich eine mittige Ausnehmung 25 auf. Als Einfachsteckkontakt
ist eine Flachsteckbuchse 26 vorgesehen, die mit Hilfe einer mittigen, vom Bodenteil
27 schräg nach hinten in dem Buchsenteil 28 ragenden Zunge verriegelbar ist. Die Zunge
29 dringt dabei in die Ausnehmung 25 ein und verhindert durch Anlage an deren Innenkante
30 ein Wiederlösen der Verbindung. Durch die mittige Anordnung der Verriegelungsausnehmung
25 ist die Querschnittsminderung der Kontaktstelle nicht ganz so groß wie bei den
vorgenannten, seitlichen Ausnehmungen. Die Kontaktierung erfolgt über aus dem Bodenteil
27 ausgeprägten Kontaktpunkten 31 und über zwei von Deckenteilen 32 auf den Boden
27 zugebogenen Längskanten 33.
[0023] In Figur 17 ist im Schnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Verbinders dargestellt. Hier ist linkerhand ein kammförmiges Mehrfachsteckkontaktteil
34 in ein Gehäuse 35 eingegossen. Das Gehäuse 35 weist zwei gleiche Kammern 36 auf.
In jeder Kammer 36 erstrecken sich zwei Flachstecker 37, deren Breite und Abstand
zueinander so gewählt ist, daß entweder zwei genormte 2,5 mm-Flachsteckbuchsen 38
- siehe untere Kammer - oder eine 6,3 mm-Flachsteckbuchse 39 - siehe obere Kammer
- in die Kammern 36 des Gehäuses 35 eingeschoben werden können. Die Flachsteckbuchsen
38 oder 39 verharken sich dann wie oben beschrieben mit den Widerhaken 40, 40′ eines
bzw. beider jeweils umfaßter Flachstecker 37.
[0024] In Figur 18 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gezeigt. Hier
werden an eine Leitung 41 angecrimpte Buchsen 42 in Öffnungen 43 des Gehäuses 44 eingeschoben
und kontaktieren die darin sich befindlichen Stiftkontakte des Mehrfachsteckkontaktes
(nicht dargestellt). Es kann dann eine der oben beschriebenen Verriegelungen vorgesehen
sein. Statt dessen oder auch zusätzlich erfolgt hier eine Verriegelung zwischen der
Buchse 42 und dem Gehäuse 44. Dazu ist ein Gehäusekamm 45 in Vorverriegelung angeordnet,
der am Gehäuse 44 geführt ist. Dessen Zinken 46 können zur Endverriegelung seitlich
in die Öffnungen 43 eindringen, untergreifen die Buchsen 42 und stellen somit eine
kontrollierte Kontaktierung sicher.
[0025] In Figur 19 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das ähnlich
der zu Figur 18 beschriebenen Ausführung ist. Auch hier wird zunächst der elektrische
Kontakt und ggf. die Verriegelung zwischen den Flachsteckern 47 und den einzuschiebenden
Buchsen 48, 48′ hergestellt. Dann wird eine Klappe 49, die mit den übrigen Gehäuse
50 über ein Filmscharnier 51 schwenkbar verbunden ist, so auf das Gehäuse 50 geklappt
und mit diesem über eine Verriegelungsvorrichtung 52 und 52 a so verriegelt, daß hinter
jeder Buchse 48, 48′ mindestens ein Sperrfinger 53 zu liegen kommt. Diese Sperrfinger
53 bilden, ähnlich wie bei der Figur 18, eine zusätzliche Sicherung der Buchsen und
stellen eine kontrollierte Kontaktierung der beteiligten Kontaktteile 47, 48, 48′
sicher.
[0026] In den Figuren 20 und 21 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt.
Bei dieser Ausführung ist eine einseitig federnde Flachsteckbuchse 54 auf einen Flachstecker
55 aufgeschoben und mittels Rasthaken 56 mit diesem verriegelt. Auf dem Crimpbereich
57 der Flachsteckbuchse 54 und über den Endbereich der Leitung 58 ist eine Dichtung
59 aufgeschoben. Die Dichtung 59 dichtet die Öffnung 60 des Gehäuses 61 des Mehrfachsteckverbinders
62 gegen Staub und Feuchtigkeit ab.
[0027] Als Kontaktwerkstoffe können für die genannten Kontaktteile insbesondere ECu oder
CmSn 6, für das Gehäuse des Mehrfachsteckverbinders kann Polyamid 6 oder ein modifiziertes
Polyamid 6 verwendet werden. Als Leiterquerschnitte können für die zu verbindenden
elektrischen Leitungen für das genormte 2,5-System 2,5 mm² und für das genormte 6,3-System
6 mm² verwendet werden.
1 Kamm, Mehrfachsteckkontakt
2 Kammrücken
3 Flachstecker
4 Ausnehmungen
5 Öffnungen
6 Mehrfachsteckverbinder
7 Gehäuse
8 niedriger Bereich
9 höherer Bereich
10 Öffnungen
11 Kontaktstelle
12 Einfachsteckkontakt
13 Crimp-Kralle
14 Buchsenteil
15 Anphasung
16 Anschlagflächen
17 Widerhaken
18 Bodenteil
19 Seitenwende
20 Deckenteil
21 Längskanten
22 Zähne
23 Längskanten
24 Flachstecker
25 Ausnehmung
26 Flachsteckbuchse
27 Bodenteil
28 Buchsenteil
29 Zunge
30 Innenkante
31 Kontaktpunkte
32 Deckenteile
33 Längskanten
34 Mehrfachsteckverbinder
35 Gehäuse
36 Kammer
37 Flachstecker
38 Flachsteckbuchse
39 Flachsteckbuchse
40 Öffnungen
41 Leitung
42 Buchsen
43 Öffnung
44 Gehäuse
45 Gehäusekamm
46 Zinken
47 Flachstecker
48 Buchsen
49 Klappe
50 Gehäuse
51 Filmscharnier
52 Verriegelungsvorrichtung
52 a Verriegelungsvorrichtung
53 Sperrfinger
54 Flachsteckbuchse
55 Flachstecker
56 Rasthaken
57 Crimp-Bereich
58 Leitung
59 Dichtung
60 Öffnung
61 Gehäuse
62 Mehrfachsteckverbinder
1. Elektrischer Steckverbinder (6) mit einem isolierenden Gehäuse (7), einem kammförmigen
Mehrfachsteckkontakt (1), aus Metallblech oder -draht, der mit in Gehäuseöffnungen
(5) einzuführenden Einfachsteckkontakten (12) zusammenwirken kann, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (7) um den Mehrfachsteckkontakt (1) gespritzt ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kontaktstellen
(11) des Mehrfachsteckkontaktes (1) Rastvorrichtungen (4, 16) angeordnet sind, die
mit Rastvorrichtungen (17, 29) an den einzuführenden und verbundenen Steckkontakten
(12, 26) zusammenwirken.
3. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Gehäuse Verriegelungsvorrichtungen (46, 53) angeordnet sind, welche die eingeführten
und verbundenen Steckkontakte (42) verriegeln (Figuren 18 und 19).
4. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtungen
in Form von Anschlägen (53) ausgebildet sind, die an einem klappbaren Teil (49) des
Gehäuses (50) angeformt sind und die Steckkontakte (48) hintergreifen (Figur 19).
5. Steckverbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtungen
die Form eines mehrzinkigen Kammes (45) aufweisen, der quer zur Steckrichtung in das
Gehäuse (44) eingeschoben ist und mit seinen Zinken (46) die Steckkontakte (42) hintergreift
(Figur 18).
6. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gehäuse durch angeformte, formschlüssige Verbindungsmittel aneinander reihbar
sind.
7. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Aufnahme der einzuführenden Steckkontakte (54) dienenden Öffnungen (60)
des Gehäuses (61) mit einer Dichtung (59) versehen sind (Figuren 10 und 11).
8. Verbindungsvorrichtung mit einem Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die aufzunehmenden Steckkontakte (54) mit einer elektrischen
Leitung (58) unlösbar verbunden sind und die Steckkontakte (54) und/oder die elektrischen
Leitungen (58) mit Dichtungen (59) versehen sind, die mit den entsprechenden Öffnungen
(60) im Gehäuse (61) zusammenwirken (Figuren 10 und 11).
9. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 8 in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastvorrichtungen (4, 16) formschlüssig ausgebildet sind.
10. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steckkontakte des Mehrfachsteckverbinders (6) als Stecker (3) oder Buchse ausgeführt
sind, die mit entsprechenden, einzuführenden Buchsen (12) bzw. Steckern zusammenwirken.
11. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Formschluß durch Eingriff mindestens einer Zunge (Widerhaken 17; 22) am Stecker (3;
24) bzw. an der Buchse in mindestens eine Ausnehmung (4; 25) an der Buchse (12; 24)
bzw. am Stecker erfolgt.
12. Verhindungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß
durch Eingriff zweier seitlicher Widerhaken (17) einer Flachsteckbuchse (12) in zwei
seitliche Ausnehmungen (4) eines Flachsteckers (3) erfolgt.
13. Verbindungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Formschluß
durch Eingriff eines flachen mittigen Widerhakens (29) einer Flachsteckbuchse (26)
in eine mittige Ausnehmung (25) eines Flachsteckers (24) erfolgt.
14. Verbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei Zinken (46) als Flachstecker parallel und mit Abstand zueinander
so angeordnet sind, daß der Kamm entweder mit zwei schmalen, insbesondere genormten
Buchsenkontakten oder einem breiten, insbesondere genormten Buchsenkontakt verbindbar
ist (Figur 17).
15. Kabelsatz, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Mehrzahl von lösbaren und/oder
unlösbaren Kabelverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Verbindungsvorrichtung
nach einem der Ansprüche 8 bis 14 verwendet ist.