[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beimischen eines in einem ersten Behälter
befindlichen ersten Granulates zu einem in einem zweiten Behälter befindlichen zweiten
Granulat. Eine Vorrichtung dieser Art ist in der Praxis bekannt.
[0002] Unter Granulat wird im Sinne der Erfindung ein körniges Material verstanden, dessen
Korngröße in weiten Bereichen variieren kann, d.h. pulverige Komponenten können mit
der Mischvorrichtung gemäß der Erfindung ebenso bearbeitet werden wie großkörnige
Komponenten.
[0003] Bekannt sind Einfärbegeräte zum Vermischen von körnigen oder pulverförmigen Farbstoffen,
Additiven und dergleichen. Solche Geräte können als Bausteine im Rahmen eines Spritzgußmaschinensystems
verwendet werden.
[0004] Bei einer speziellen Ausführungsform dieses bekannten Einfärbegerätes dreht sich
eine mit äußeren Kammern versehene Scheibe als Dosierzelle in einer horizontalen Ebene
unter dem zu dosierenden Material und laßt an einer bestimmten Stelle das von den
Kammern aufgenommene Produkt in einen Mischer fallen. Die einzelnen Komponenten werden
in dem an einen Steuergerät vorgewählten Verhältnis dem Mischer zugeführt und von
einem Mischwerkzeug so intensiv gemischt, daß es homogen den Mischerauslauf verläßt.
[0005] Der Hauptnachteil dieser bekannten Einfärbe-oder Mischgeräte besteht darin, daß ein
erstes Gut zu einem zweiten Gut aus zwei getrennten Behältern in einen dritten zusätzlichen
Behälter dosiert eingeführt und dort eine gewisse Zeit lang vermischt werden muß,
bevor man das Endprodukt in dem gewünschten Mischverhältnis diesen letzten dritten
Mischbehälter verlassen kann. Ersichtlich sind bei den bekannten Beimischvorrichtungen
mehr raum und Arbeitszeit erforderlich; denn außer den Grundgranulaten oder Grundmaterialien
müssen auch die gemischten Materialien in einem zusätzlichen Behälter aufgefangen
und dort gemischt werden. Das jeweilige Rührwerkzeug ist mit zusätzlichen Antrieben
versehen, und die Gesamtsteuerung für die Einstellung des richtigen Mischverhältnisses
ist kompliziert. Die bekannte Vorrichtung ist insgesamt als sehr aufwendig zu betrachten,
und es ist nicht möglich, das Mischverhältnis kontinuierlich zu verstellen.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannte Mischvorrichtung so
zu verbessern, daß pulverige oder körnige Stoffe, die hier allgemein als Granulat
bezeichnet werden sollen, auf einfacherem Weg vermischt werden können, wobei das Mischverhältnis
kontinuierlich verstellbar sein soll.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Förderleitung an eine
Fördereinrichtung angeschlossen ist und eine Zuführleitung für die Zufuhr des beizumischenden
ersten Granulats mit der Förderleitung in Verbindung steht, sich der zweite Behälter
an einer stromaufwärts gelegenen Stellung der Förderleitung befindet, daß unter der
Auslauföffnung des das beizumischende Granulat enthaltenden ersten Behälters ein durch
zwei Walzen gebildeter und in seiner Breit einstellbarer Spalt angeordnet ist, eine
Verbindungskanal zwischen dem Spalt und der Zuführleitung vorgesehen ist und daß mindestens
eine der beiden Walzen von einem Motor angetrieben ist. Durch die Einstellbarkeit
des Spaltes wird in unerwarteter Weise die Möglichkeit geschaffen, das beizumischende
Granulat oder Produkt mit mehr oder weniger großer Geschwindigkeit durchlaufen zu
lassen, während unabhängig davon die Durchlaufgeschwindigkeit des Hauptgranulates
einstellbar ist. Mit anderen Worten, man kann auf diese Weise die Menge des beizumischenden
ersten Granulates dosieren, und mit Vorteil ist zusätzlich diese Dosierung laufend
verstellbar.
[0008] Aus dem Dokument DE-U-6 901 530 ist zwar ein ähnliches Dosiergerät bekannt, bei welchem
über der Auslaßöffnung eines trichterförmigen Silobehälters eine Förderwalze vorgesehen
ist, an deren Stelle unter bestimmten Bedingungen auch zwei Walzen mit parallelen
Achsen nebeneinander angeordnet sind. Durch die Drehzahlregelung des Antriebsmotors
dieser Walzen kann auch die Durchtrittsmenge des aus dem Silobehälter auszutragenden
Gutes regulierte werden. Die bekannte Einrichtung will Brückenbildungen und Ansetzungen
an Wänden vermeiden, damit ein kontinuierlicher Auslauf auch ohne Rüttler und eingeblasene
Luft erreicht wird. Zur Herstellung von Kunststeinplatten soll deren Qualität durch
das automatische Einbringen des Vorsatzes verbessert werden. In eine unter den Silobehälter
gebracht Form fällt das Vorsatzmaterial ein und kann dort gleichmäßig verteilt werden.
Das Beimischen eines ersten Granulates zu einem zweiten Granulat ist mit dieser bekannten
Einrichtung weder möglich, noch erreichbar. Erfindungsgemäß hingegen steht die Zuführleitung
für die Zufuhr des beizumischenden ersten Granulates mit einer Förderleitung in Verbindung,
durch welche das zweite Granulat gefördert wird. Für die Veränderung des Durchlaufes
des beizumischenden Produktes wird die Breite des Spaltes zwischen den beiden Walzen
verändert. Für die vorstehenden Merkmale findet der Leser keine Hinweise aus der Beschreibung
der bekannten Einrichtung.
[0009] Wird die Mischvorrichtung gemäß der Erfindung als Einfärbegerät verwendet, dann kann
ersichtlich die Farbgebung kontinuierlich verstellt werden. Das Vermischen der Komponenten
bzw. des ersten Granulates mit dem zweiten erfolgt in vorteilhafter Weise durch den
kontinuierlichen Zulauf des beizumischenden ersten Granulates zu dem in Bewegung befindlichen
zweiten Granulat. Eine besondere Mischeinrichtung mit der entsprechenden Steuerung,
dem Rührwerk und dergleichen entfallen mithin. Diese aufwendigen Zusatzeinrichtungen
sind bei den bekannten Geräten unerläßlich, und dabei kann dennoch nicht verhindert
werden, daß zuerst die gesamten Komponenten zu Ende vermischt werden müssen, bevor
man sie entleeren und dem nächsten Verarbeitungsgang zuführen kann.
[0010] Erst nach der vollständigen Entleerung des Mischbehälters kann bei den bekannten
Mischvorrichtungen das nächste, gegebenenfalls unterschiedliche Mischverhältnis eingestellt
werden. Hier schafft die Erfindung erheblich einfachere Vorrichtungen und einen einfacheren
Betrieb mit dennoch vielseitigeren Funktionen.
[0011] Die Erfindung ist zweckmäßig weiter dadurch ausgestaltet, daß der Spalt zwischen
den beiden Walzen auf eine Breite von wenigstens 1 mm einstellbare ist. Die mehr oder
weniger feinen Körner können dann nur einzeln in einer einzigen Schicht, d. h. nicht
mehrere Körner nebeneinander, von der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen in Bewegung
gebracht werden. Durch den Spalt mit seiner verstellbaren Breite wird automatisch
die Anzahl der Körner des Granulats pro Zeiteinheit veränderbar.
[0012] Besonders zweckmäßig ist es dabei erfindungsgemäß, wenn mindestens eine der beiden
Walzen auf ihrer Umfangsoberfläche einen Belag aus einem elastischen Material aufweist
und wenn vorzugsweise beide Walzsen synchron zueinander angetrieben sind. Hierdurch
kann die Geschwindigkeit der durchlaufenden Granulatkörner exakt gesteuert werden,
und durch den elastischen Belag der Walzen werden die Körner vorsichtig behandelt,
wobei ein Oberflächenabrieb oder gar ein Zermahlen vermieden wird.
[0013] Wenn ferner erfindungsgemäß der Antriebsmotor der Walzen ein Gleichstrommotor ist,
erfolgt die Steuerung der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen besonders fein und zuverlässig
regelbar, so daß das Mischverhältnis kontinuierlich in sehr feiner Weise verstellt
werden kann.
[0014] Bisweilen ergibt sich am Auslaufende eines Behälters, der nach unten hin im allgemeinen
trichterförmig zusammenläuft, insbesondere wenn der Behälter feinkörnige oder gar
pulverförmige Materialien enthält, eine nachteilige Brückenbildung, so daß das Entleeren
eines solchen Behälters mit Schwierigkeiten verbunden ist. Hier schafft die Erfindung
Abhilfe dadurch, daß über der Auslauföffnung und/oder im unteren Bereich des ersten
Behälters ein Rütteleinrichtung vorgesehen ist. Vorzugsweise wird mit dem gleichen
Antrieb wie für die Walzen eine Rüttelbewegung erzeugt, die beispielsweise auf einen
Rüttler in Gestalt eines Hakens, Drahtes oder Hebels übertragen wird. Auf diese Weise
wird jegliche Brückenbildung im Verlaufe des Betriebes unterbunden, so daß der Materialfluß
des jeweiligen Granulats zuverlässig gewährleistet ist.
[0015] Vorteilhaft ist es erfindungsgemäß auch, wenn die Zuführleitung eine vorzugsweise
verstellbare Saugdrossel aufweist. Die Zuführleitung mündet in die Hauptförderleitung,
in welcher beispielsweise das Hauptgranulat oder zweite Granulat aus einem Hauptbehälter
zur Verarbeitungsstation gefördert wird. An der Mündungsöffnung der zuführleitung
in die Förderleitung entsteht durch die Bewegung des Gas/Granulatgemisches ein Unterdruck,
so daß durch diesen und durch den in der Förderleitung befindlichen Unterdruck auch
in der Zuführleitung ein solcher entsteht. Damit ist von selbst für die Förderung
der aus den Walzen mit bestimmter Menge pro Zeiteinheit abgeförderten Teilchen oder
Granulatkörner gesorgt. Ordnet man in der vorstehend beschriebenen Weise eine Saugdrossel
an der Zuführleitung an, dann kann die Zuführgeschwindigkeit der aus den Walzen abgeförderten
Granulatkörner von der Zuführleitung in die Hauptförderleitung hin verändert werden.
Ein Verstopfen der Zuführleitung ist damit vorteilhaft ausgeschaltet.
[0016] Ein weitere Ausführungsform der Erfindung ist vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß
die Zuführleitung im Mündungsbereich des Verbindungskanals eine Sichtöffnung aufweist.
Damit kann der Fluß des beizumischenden ersten Granulates beobachtet werden.
[0017] Der Zufluß des ersten Granulates, welches im Falle eines Einfärbegerätes zum Beispiel
das Einfärbegranulat darstellen kann, kann also durch die Drehzahl der Walzen und
den durch diese beiden gebildeten Walzenspalt reguliert werden. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung sorgt mit Vorteil dafür, daß die Granulatkörner aus dem Behälter über
dem Walzenspalt, z.B. das Einfärbegranulat, in nur einer einzigen Reihe von Granulatkörnern
gefördert wird. Es ist hierdurch nicht möglich, daß etwa zwei Reihen von Granulatkörnern
im Walzenspalt übereinanderliegen und in dieser Weise übereinanderliegend durch den
Spalt zwischen den beiden Walzen hindurchgelangen können. Damit wiederum ist mittels
der Verstellung der Drehzahl des Gleichstrommotors eine exakte Dosierung der beizumischenden
Granulatkörner ermöglicht.
[0018] Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen:
Figur 1 schematischen und teilweise abgebrochen den ersten Behälter mit dem ersten,
beizumischenden Granulat, beispielsweise dem Einfärbegranulat, mit darunter befindlichen
Walzen und dem Antriebsmotor für diese,
Figur 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 11-11 in Figur 1,
Figur 3 eine teilweise abgebrochene Schnittansicht, die etwa entlang der Linie 111-111
der Figur 1 gesehen ist und
Figur 4 eine abgebrochene Schnittansicht etwa entlang der Linie IV-IV in Figur 1.
[0019] Bei der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Auführungsform handelt es sich um eine
Einfärbevorrichtung, bei welchen ein Zusatz- oder Farbgranulat mit einer Korngröße
von etwa 2 mm in einem ersten Behälter 9 enthalten ist, von dem es über die Walzen
1 und 2 mit dem dazwischen befindlichten Walzenspalt 8 der Förderleitung 5 zugefördert
wird, in welchem in Richtung des Pfeiles 20 das einzufärbende Hauptgranulat durch
Saugen gefördert wird. Der Behälter für das einzufärbende Hauptgranulat, beispielsweise
einem durchsichtigen Granulat für die Erstellung von Kunststoffkappen, ist in Figur
1 nicht dargestellt, schließt aber an die als Granulatsaugrohr 5 ausgestaltete Förderleitung
an. Ebenso ist die Verarbeitungsstation mit dem Extruder nicht dargestellt.
[0020] Das sogenannte erste Granulat kann aus dem ersten Behälter 9 unter Vermeidung von
Brückenbildung mittels der Rütteleinrichtung 17 in die Öffnung 6 als Auslauf des Behälters
9 und von dort in den Trichter 7 fallen, der sich in der Darstellung der Figuren 1,
2 und 4 nach unten verjüngt, teilweise unter Abflachung und exzentrisch zur Öffnung
6. Aus der Auslauföffnung 13, die damit sozusagen eine Dosieröffnung darstellt, fallen
die Granulatkörner in den Walzenspalt 8 der beiden bei der hier gezeigten Ausführungsform
mit einem Belag 16 aus elastischem Material belegten Walzen 1 und 2 (beispielsweise
Siliconkautschuk). Es wäre zwar möglich, daß die Walze 1 gummiert, dagegen die Walze
2 eine massive Walze ist, bei der bevorzugten Ausführungsform sind vorzugsweise aber
beide Walzen 1, 2 in der vorstehend beschriebenen Weise gummiert. Zwischen dem Walzenspalt
8 und der Zuführleitung 10 in Gestalt einer Bohrung im Gehäuse 22 befindet sich ein
Verbindungskanal 14 in Form eines Dosierschachtes. Dieser mündet in der Zufuhrleitung
10, welche ihrerseits in dem Saugrohr 5 endet. Auf dem der Mündungsöffnung der Zuführleitung
10 im Saugrohr 5 gegenüberliegenden Ende der Zuführleitung 10 befindet sich eine Saugdrossel
18 in Form einer Saugluftblende. Mit anderen Worten wird eine Öffnung (in Figur 1
unten rechts über dem Antriebsmotor 15) durch einen Schieber verstellbar mehr oder
weniger geschlossen, so daß sich die Saugdrossel ergibt.
[0021] Der Antrieb der Walzen 1 und 2 erfolgt über den Antriebsmotor 15 und die Kette bzw.
den Zahnriemen 3, wie man in Seitenansicht in Figur 1 und in Draufsicht in den Figuren
2 und 3 erkennen kann.
[0022] In Figur 1 sind schließlich die Befestigung der gesamten Vorrichtung an dem Saugrohr
5 mittels des allgemein mit 28 bezeichneten Klemmverbandes, die Halterung 26 für den
Motor 15 und die Sichtöffnung 19 in Gestalt einer durchgehenden Bohrung gezeigt, welche
die Zuführleitung 10 kreuzt.
[0023] Figur 3 zeigt deutlich die Antriebsverhältnisse. Von dem gleichstromgetriebenen Antriebsmotor
15 wird über den Zahnriemen 3 das Antriebszahnrad 4 angetrieben, welches über die
verkeilte Welle das Verbindungszahnrad 12 und die gummierte Walze 1 antreibt. Letztere
ist über den unten quer verlaufenden Mitnehmerstift befestigt. Man erkennt in Figure
3 deutlich den Walzenspalt 8, der bei der hier beschriebenen Ausführungsform eine
Weite von 1 mm hat. Mit anderen Worten ist der geringste Abstand zweischen den beiden
Walzen 1 und 2:1 mm.
[0024] Von dem Zahnrad 12 wird ein weiteres Verbindungszahnrad 11 angetrieben, welches über
die dargestellte Welle mit Nut-Keilverbindung die zweite Walze 2 und ein Zahnrad 29
antreibt, welches auch in Figur 4 gezeigt ist und den Antrieb für den Rüttler 17 zeigt.
Die Lager und Abstandsbüchsen der Wellen für die Verbindungszahnräder 11 und 12 sowie
die Walzen 1 und 2 sind hier nicht näher beschrieben.
[0025] Figur 4 veranschaulicht den als L-förmigen Stift ausgebildeten Rüttler 17, der in
der Achse 24 fest verlötet ist. Diese sitzt in der Laufbuchse 23 im Gehäuse oder Grundkörper
22. Darüber ist in Figur 4 auch die Verbindungsacnse 25 dargestellt. Es versteht sich,
daß der Rüttler 17 im trichterförmigen Auslauf 7 im Bereich über der Dosieröffnung
13 angeordnet ist. Seine oszillierenden Bewegungen erhält er dadurch, daß gemäß Figur
4 eine Klemmstück 27 durch den Zug einer Feder 33 über die Zähne des Zahnrades 29
gleitet. 30, 31 sind die Schrauben für die Befestigung der entsprechenden Räder, hier
des Antriebsrades 4 bzw. des Verbindungszahnrades 11 an der Antriebsachse. Auch der
Haltebolzen 32 für die Zugfeder 33 ist zum besseren Verständnis des Aufbaues der gesamten
Rütteleinrichtung dargestellt. Das in Figur 4 gezeigte linke Ende der Zugfeder 33
ist also am Haltebolzen 32 befestigt, während das gegenüberliegende Ende in der Figur
4 unter halb des Klemmstücks 27 an diesem angebracht ist, so daß bei Schwenkung des
Klemmstückes dessen in Figur 4 rechte Seite über die Zähne des Zahnrades 29 gleitet
und die oszillierende oder rüttelnde Bewegung für den Rüttler 17 schafft.
[0026] Im Betrieb fallen die Körner des ersten Granulats in dem ersten Behälter 9 durch
die Auslauföffnung 13 im den Walzenspalt 8. Entsprechend der Umfangsgeschwindigkeit
der Walzen 1 und 2 wird eine Reihe von Granulatkörnern mehr oder weniger schnell durch
den Verbindungskanal 14 in die Zuführleitung 10 gefördert und von dort je nach Einstellung
der Saugdrossel in die Hauptsaugleitung 5 gefördert, in welcher in Richtung des Pfeiles
20 ein durchsichtiges Granulat zur Herstellung von Behälterkappen aus dem nicht dargestellten
Hauptbehälter zu einer Verarbeitungsstation gesaugt wird.
1. Vorrichtung zum Beimischen eines in einem ersten Behälter (9) befindlichen ersten
Granulates zu einem in einem zweiten Behälter befindlichen zweiten Granulat, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Förderleitung (5) an eine Fördereinrichtung angeschlossen
ist und eine Zuführleitung (10) für die Zufuhr des beizumischenden ersten Granulates
mit der Förderleitung (5) in Verbindung steht, daß sich der zweite Behälter an einer
stromaufwärts gelegenen Stellung der Förderleitung (5) befindet, daß unter der Auslaßöffnung
(6, 13) des das beizumischende Granulat enthaltenden ersten Behälters (9) ein durch
zwei Walzen (1, 2) gebildeter und in seiner Breite einstellbarer Spalt (8) angeordnet
ist, ein Verbindungskanal (14) zwischen dem Spalt (8) und der Zuführleitung (10) vorgesehen
ist und daß mindestens eine der beiden Walzen (1, 2) von einem Motor angetrieben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (8) zwischen
den zwei Walzen (1, 2) auf eine Breite von wenigstens 1 mm einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
der beiden Walzen (1, 2) auf ihrer Umfangsoberfläche einen Belag (16) aus einem elastischen
Material aufweist und daß vcorzugsweise beide Walzen (1, 2) synchron zueinander angetrieben
sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor
(15) der Walzen (1, 2) ein Gleichstrommotor ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß über der Auslauföffnung
(13) und/oder im unteren Bereich des ersten Behälters (9) eine Rütteleinrichtung (17)
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung
(10) eine vorzugsweise verstellbare Saugdrossel (18) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführleitung
(10) im Mündungsbereich des Verbindungskanals (14) eine Sichtöffnung (19) aufweist.
1. Dispositif pour l'addition d'un premier produit granulé se trouvant dans un premier
réservoir (9) à un deuxième produité granulé se trouvant dans un second réservoir,
caractérisé en ce qu'une conduite de transport (5) est reccordée au dispositif de
transport et qu'une conduite d'arrivée (10), pour amener le premier granulé à additionner,
est en liaison avec la conduite de transport (5), que le second réservoir se trouve
en un point situé en amont de la conduite de transport (5), qu'au dessous de l'orifice
de sortie (6, 13) du premier réservoir (9) contenant le granulé à additionner, il
est prévu un intervalle (8) formé entre les deux cylindres (1, 2) et dont la largeur
est réglable, un canal de liaison (14) étant prévu entre l'intervalle (8) et la conduite
d'arrivée (10) et au moins l'un des deux cylindres (1, 2) étant entraîné par un moteur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'intervalle (8) entre
les deux cylindres (1, 2) est réglable à une largeur d'au moins 1 mm.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins l'un des
deux cylindres (1, 2) présente, sur sa surface périphérique, un revêtement (16) en
matériau élastique et que, de préférence, les deux cylindres (1, 2) sont entraînés
en synchronisme.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le moteur d'entraînement (15) des cylindres (1, 2) est un moteur à courant continu.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il
est prévu, au dessus de l'orifice de sortie (13) et/ou dans la région inférieure du
premier réservoir (9) un dispositif de vibrage (17).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
la conduite d'arrivée (10) comporte un étranglement à l'aspiration (18), de préférence
réglable.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la conduite d'arrivée (10) comporte un orifice formant regard (19) dans la zone dans
laquelle le canal de liaison (14) débouche.
1. Apparatus for admixing a first granular material disposed in a first container
(9) to a second granular material disposed in a second container, characterised in
that a conveyor conduit (5) is connected to a conveyor means, a feed conduit (10)
for the feed of the first granular material to be admixed communicates with the conveyor
conduit (5) that the second container is disposed at an upstream position of the container
conduit (5), that disposed beneath the outlet opening (6, 13) of the first container
(9) which contains the granular material to be admixed is a gap (8) which is formed
by two rollers (1, 2) and which is adjustable in respect of its width, a communicating
passage (14) is provided between the gap (8) and the feed conduit (10), and that at
least one of the two rollers (1, 2) is driven by a motor.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the gap (8) between the two
rollers (1, 2) can be set to a width of at least 1 mm.
3. Apparatus according to claim 1 or claim 2 characterised in that at least one of
the two rollers (1, 2) has a covering (16) of an elastic material on its peripheral
surface and that preferably both rollers (1, 2) are driven synchronously with each
other.
4. Apparatus according to one of claims 1 to 3 characterised in that the drive motor
(15) for the rollers (1, 2) is a dc motor.
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4 characterised in that a shaker means
(17) is disposed above the outlet opening (13) and/or in the lower region of the first
container (9).
6. Apparatus according to one of claims 1 to 5 characterised in that the feed conduit
(10) has a preferably adjustable suction throttle (18).
7. Apparatus according to one of claims 1 to 6 characterised in that the feed conduit
(10) has a sight opening (19) in the mouth region of the communicating passage (14).