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EP 0 224 046 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.08.1990 Patentblatt 1990/32 |
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Anmeldetag: 24.10.1986 |
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Anordnung zum Hilfsschalteranbau in Motorschützen
Mounting arrangement for auxiliary switches on contactors
Dispositif de montage d'interrupteurs auxiliaires sur des contacteurs
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
06.11.1985 DE 8531355 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.06.1987 Patentblatt 1987/23 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauer, Johann, Dipl.-Ing. (FH)
D-8451 Ebermannsdorf (DE)
- Paul, Klaus-Dieter
D-8458 Sulzbach-Rosenberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 423 177 FR-A- 2 201 528
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DE-U- 1 760 279 US-A- 3 436 497
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Hilfsschalteranbau an Motorschütze
mit einem aus dem Hilfsschaltergehäu"se herausragenden, mit einer Öffnung im Kontaktbrückenträger
des Motorschützes in Eingriff bringbaren Betätigungsansatz.
[0002] Bei einer bekannten Anordnung der obengenannten Art (DE-A 2 248 029) ragt der Betätigungsansatz
in eine angepaßte Öffnung im Kontaktbrückenträger. Der Hilfsschalter selbst wird über
Schrauben am Motorschützgehäuse befestigt. Bei einer derartigen Anordnung ist dafür
Sorge zu tragen, daß der Magnetweg des Motorschützes kleiner als der mögliche Hilfsschalterweg
ist. Darüber hinaus ist eine spezielle Anpassung des Hilfsschalters beim Anbau an
das Motorschütz notwendig, was vom Kunden nicht ohne weiteres durchgeführt werden
kann.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für Hilfsschalteranbau
aufzuzeigen, bei der ohne Schwierigkeiten ein Magnetwegausgleich erreichbar ist.
[0004] Dies wird bei einer Anordnung der obengenannten Art auf einfache Weise dadurch erreicht,
daß die die Betätigung des Hilfsschalters bewirkende Öffnungsbegrenzung von einem
gegen eine Feder verstellbaren Schieber gebildet ist, wobei die Federkraft größer
als die Summenkraft der Rückstell-und Kontaktdruckfeder des Hilfsschalters ist.
[0005] Stößelantriebe für Tastschalter mit einem verhältnismäßig großem Nachlauf sind an
sich bekannt (DE-U 1 760 279). Um auch die Lose zwischen Kontaktbrückenträger und
Betätigungsansatz ausschalten zu können und das Einführen des Betätigungsansatzes
in die Öffnung ohne Schwierigkeiten durchführen zu können, ist es vorteilhaft, wenn
an der dem Schieber gegenüberliegenden Öffnungsbegrenzung eine Einführschräge für
den Betätigungsansatz und am Schieber ein Anlageansatz für den Betätigungsansatz derart
angeordnet ist, daß beim Einführen des Betätigungsansatzes in die Öffnung eine Schieberverschiebung
erfolgt. Um hierbei den Schieber beim Einführen des Betätigungsansatzes nicht um einen
zu großen Betrag verschieben zu müssen, ist es vorteilhaft, wenn der Schieber in Federöffnungsrichtung
an einem Rastansatz am Kontaktbrückenträger anliegt. Um die gleiche Hilfsschaltertype
auch bei Motorschützen mit unterschiedlichem Magnetweg verwenden zu können und hiermit
dem Kunden das Auswechseln von Hilfsschaltem zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn
der Hilfsschalter über ein am Motorschütz justiert angeordnetes Zwischenteil über
Schnappverbindung mit dem Motorschütz verbindbar ist. Hierbei hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn das Zwischenteil U-förmig ausgebildet mit dem Steg am Motorschütz über
Langlöcher verschraubbar ist und an dem einen U-Schenkel Öffnungen zur Aufnahme von
pilzförmigen Anformungen des Hilfsschalters und am anderen Schenkel Rastelemente zur
Verrastung mit dem Hilfsschalter aufweist. Eine einfache Verspannung zwischen Hilfsschalter
und Zwischenteil ist zu erreichen, wenn aus dem Steg eine Verspannfeder zur Verspannung
im eingeschnappten Zustand zwischen Hilfsschalter und Zwischenteil herausragt.
[0006] Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beschrieben
und der Anbau näher erläutert.
[0007] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf das Motorschütz, zum Teil im Schnitt, mit den angebauten
Hilfsschaltern,
Fig. 2 das mit dem Kontaktbrückenträger verbundene Führungsteil zur Aufnahme des Schiebers,
Fig. 3 bis 5 Seitenansicht, Draufsicht und Vorderansicht auf den mit der Führung verbindbaren
Schieber,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Hilfsschalter und
Fig. 7 und 8 Vorderansicht und Seitenansicht auf das Zwischenteil.
[0008] Das in der Fig. 1 dargestellte Motorschütz 1 umfaßt den feststehenden Magnetteil
2 mit der Magnetspule 3. Der bewegliche Magnetteil 4 ist über einen Bolzen 5 mit dem
Kontaktbrückenträger 6 gelenkig verbunden, der die Kontaktbrücken 7 und die Kontaktdruckfedern
8 aufnimmt. In den Kontaktbrückenträger 6 sind Führungsteile 9 formschlüssig eingeschoben,
die zur Führung des Kontaktbrückenträgers und zur Ankopplung der Hilfsschalter 10
dienen. Im Führungsteil 9 sind Führungsstege 11, die in eine Ausnehmung 12 ragen,
angeformt und die mit Nuten 13 in einem Schieber 14 zusammenwirken. In der Ausnehmung
12 ist eine Feder 15 gehalten, die sich einerseits an einer Begrenzungswand der Ausnehmung
12 und andererseits am Boden 31 des Schiebers 14 abstützt. Die Anformung 16 am Schieber
14 ist nur so breit, daß sie unter den Führungsstegen 11 in die Ausnehmung 12 eingeführt
werden kann, nachdem die Feder 15 eingelegt wurde. Beim Zusammendrücken der Feder
15 greifen die Stege 11 in die Nuten 13 und die Ansätze 17 werden hinter die Rasthaken
32 am Führungsteil 9 verrastet. Eine Einführungsschräge 18 dient zum Einführen des
Betätigungsansatzes 19 für den Hilfsschalter 10. Ein Anlageansatz 20 am Schieber 14
erleichtert hier das Einführen des Betätigungsansatzes 19, da der Schieber beim Einführen
des Betätigungsansatzes 19 entgegen der Kraft der Feder 15 verschoben wird, d.h. der
Betätigungsansatz 19 ist spielfrei mit dem Führungsteil und damit mit dem Kontaktbrückenträger
6 in Verbindung gebracht. Zur Halterung des Hilfsschalters 10 am Motorschütz 1 dient
ein Zwischenteil 21, das im vorliegenden Fall aus einem Blech U-förmig gebogen ist.
Durch den Steg 22 greifen Befestigungsschrauben 23, und zwar durch Langlöcher 24,
die in das Gehäuse des Motorschützes 1 eingeschraubt werden. Die Lage der Schenkel
25 und 26 kann mit einer Leere vorbestimmt werden, so daß der Hilfsschalter 10 in
der gewünschten Lage in das Zwischenteil 21 eingeschnappt werden kann und gegebenenfalls
auch ausgewechselt werden kann, ohne hierbei Justierarbeiten vornehmen zu müssen.
Hierbei greift ein pilzförmiger Ansatz 27 in eine Öffnung 28 im Schenkel 25. Nach
dem Einschwenken dienen Rastmittel 29 am Schenkel 26 und am Hilfschalter 10 zum Verrasten
des Hilfsschalters 10 mit dem Zwischenteil 21. Eine ausgescherte Feder 30 verspannt
Zwischenteil 21 und Hilfsschalter 10. Damit ist auch der Hilfsschalter 10 spielfrei
mit dem Gehäuse des Motorschützes 1 verbunden. Um auch ein Verschwenken des Hilfsschalters
zu verhindern, sind jeweils zwei Öffnungen 28 und zwei pilzförmige Ansätze 27 vorhanden.
Bei der vorliegenden Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß der Betätigungsansatz
19 bereits den Anschlag für den Hilfsschalter 10 erreicht haben kann, bevor der Magnetweg
des Motorschützes 1 voll durchlaufen ist. Der Betrag des Magnetweges kann um den Weg
des Schiebers 14 größer ausgeführt werden, d.h. es kann mit wesentlich größeren Toleranzen
gearbeitet werden. Aufbau und Montage sind, wie oben dargestellt, sehr einfach.
1. Anordnung für Hilfsschalteranbau an Motorschütze (1) mit einem aus dem Hilfsschaltergehäuse
herausragenden, mit einer Öffnung im Kontaktbrückenträger (6) des Motorschützes (1)
in Eingriff bringbaren Betätigungsansatz (19), dadurch gekennzeichnet, daß die die
Betätigung des Hilfsschalters (10) bewirkende Öffnungsbegrenzung von einem gegen eine
Feder (15) verstellbaren Schieber (14) gebildet ist, wobei die Federkraft größer als
die Summenkraft der Rückstell- und Kontaktdruckfeder des Hilfsschalters (10) ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Schieber (14)
gegenüberliegenden Öffnungsbegrenzung eine Einführschräge (18) für den Betätigungsansatz
(19) und am Schieber (14) ein Anlageansatz (20) für den Betätigungsansatz (19) derart
angeordnet ist, daß beim Einführen des Betätigungsansatzes (19) in die Öffnung eine
Schieberverschiebung erfolgt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (14)
in Federöffnungsrichtung an einem Rastansatz (32) am Kontaktbrückenträger anliegt.
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter
(10) über ein am Motorschütz (1) justiert angeordnetes Zwischenteil (21) über Schnappverbindung
mit dem Motorschütz (1) verbindbar ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenteil (21) U-förmig
ausgebildet mit dem Steg (22) am Motorschütz (1) über Langlöcher (24) verschraubbar
ist und an dem einen U-Schenkel (25) Öffnungen (28) zur Aufnahme von pilzförmigen
Anformungen (27) des Hilfsschalters (10) und am anderen Schenkel (26) Rastelemente
(29) zur Verrastung mit dem Hilfsschalter (10) aufweist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Steg (22) eine Verspannfeder
(30) zur Verspannung im eingeschnappten Zustand zwischen Hilfsschalter (10) und Zwischenteil
(21) herausragt.
1. Arrangement for auxiliary switch mounting on motor contactors (1) comprising an
operating projection (19) protruding from the auxiliary switch housing and movable
into engagement with an opening in the contact bridge support (6) of the motor contactor
(1), characterised in that the limitation of the opening inducing operation of the
auxiliary switch (10) is formed by a slide (14) which is displaceable against a spring
(15), the spring force being greater than the total force of the restoring and contact
pressure spring of the auxiliary switch (10).
2. Arrangement according to claim 1, characterised in that an entry guide bevel (18)
for the operating projection (19) is arranged on the edge of the opening opposite
to the slide (14) and an abutment projection (20) for the operating projection (19)
is arranged on the slide (14) such that displacement of the slide occurs when the
operating projection (19) is guided into the opening.
3. Arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the slide (14) rests,
in the opening direction of the spring, against a locking projection (32) on the contact
bridge support.
4. Arrangement according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the auxiliary switch
(10) is connectible to the motor contactor (1) by way of a snap connection via an
intermediate part (21) arranged so as to be adjusted to the motor contactor (1).
5. Arrangement according to claim 4, characterised in that the intermediate part (21)
is formed in the shape of a U and its crosspiece (22) can be screwed to the motor
contactor (1) through slots (24) and it has openings (28) on one leg (25) of the U
for receiving mushroom-shaped projections (27) of the auxiliary switch (10) and locking
elements (29) on the other leg (26) for locking engagement with the auxiliary switch
(10).
6. Arrangement according to claim 5, characterised in that a bracing spring (30) projects
from the crosspiece (22) for performing a bracing function in the snapped-in state
between the auxiliary switch (10) and the intermediate part (21).
1. Dispositif pour le montage d'interrupteurs auxiliaires sur les contacteurs (1)
d'un moteur, comportant un appendice saillant d'actionnement (19), qui fait saillie
hors du boîtier d'un interrupteur auxiliaire et peut être engagé dans une ouverture
ménagée dans le support (6) du pont de contacts du contacteur (1) du moteur, caractérisé
par le fait que le bord limite de l'ouverture, qui provoque l'actionnement de l'interrupteur
auxiliaire (10), est formé par un tiroir (14) déplaçable à l'encontre d'un ressort
(15), dont la force est supérieure à la force totale du ressort de rappel et d'application
de la pression de contact de l'interrupteur auxiliaire (10).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par la fait que le bord limite
de l'ouverture, tourné à l'opposé du tiroir (14), comporte un biseau d'introduction
(18) prévu pour l'appendice saillant d'actionnement (19) et que sur le tiroir (14)
est disposée un appendice saillant d'application (20) prévue pour la partie saillante
d'actionnement (19) de sorte qu'on obtient un déplacement du tiroir lors de l'introduction
de l'appendice saillant d'actionnement (19).
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le tiroir
(14) s'applique, dans la direction d'ouverture du ressort, contre un élément saillant
d'encliquetage (32) situé sur le support du pont de contact.
4. Dispositif suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé par le fait que l'interrupteur
auxiliaire (10) peut être relié au moyen d'une pièce intermédiaire (21), disposée
de façon ajustée sur le contacteur (1) du moteur, à ce contacteur (1) au moyen d'une
liaison par encliquetage.
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que la partie intermédiaire
(21), réalisée sous la forme d'un U, peut être vissée, par la base (22) sur le contacteur
(1) du moteur par l'intermédiaire de trous allongés (24) et comporte, dans une branche
(25), des ouvertures (28) servant à loger des parties moulées en forme de champignons
(27) de l'interrupteur auxiliaire (10) et, sur l'autre branche (26), des organes d'encliquetage
(29) destinés à s'encliqueter avec l'interrupteur auxiliaire (10).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé par le fait qu'un ressort de
serrage (30) servant à réaliser le serrage à l'état encliqueté entre l'interrupteur
auxiliaire (10) et la partie intermédiaire (21) fait saillie hors de la barrette (22).

