(19)
(11) EP 0 272 317 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.08.1990  Patentblatt  1990/32

(21) Anmeldenummer: 87904684.5

(22) Anmeldetag:  14.05.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A63C 9/081
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP8700/254
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 8707/516 (17.12.1987 Gazette  1987/28)

(54)

SICHERHEITSSKIBINDUNG

SAFETY SKI BINDING

FIXATION DE SECURITE POUR SKI


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR LI

(30) Priorität: 06.06.1986 AT 1544/86

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.06.1988  Patentblatt  1988/26

(73) Patentinhaber: TMC CORPORATION
CH-6340 Baar/Zug (CH)

(72) Erfinder:
  • STRITZL, Karl
    A-1020 Wien (AT)
  • WÜRTHNER, Hubert
    A-2410 Hainburg/Donau (AT)
  • RIEGLER, Andreas
    A-1100 Wien (AT)

(74) Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. 
HTM Sport- und Freizeitgeräte AG Tyroliaplatz 1
2320 Schwechat
2320 Schwechat (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-82/02495
DE-A- 2 510 385
US-A- 3 432 179
AT-A- 361 350
DE-A- 3 421 499
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Eine solche Skibindung ist im wesentlichen in der AT-PS 330.632 beschrieben. Dabei ist bei der bekannten Lösung das Verriegelungsglied so gestaltet, daß es die Betätigung des Fersenhalters sowohl bei überhöhten seitlichen Kräften als auch bei Auftreten von überhöhten Kräften in der vertikalen Ebene bewirkt. Daher kann der Vorderbacken als ein einfacher Haltebügel ausgestaltet werden,wodurch im vorderen Bereich der Sohienplatte die Halteeinrichtung für den Skischuh besonders einfach ausgebildet sein kann. Demgegenüber hat die bekannte Vorrichtung den Nachteil, daß die Sohlenplatte im Fersenbereich nur durch das Zusammenwirken des federbeaufschlagten Druckstückes mit dem zugehörigen skifesten Halteteil gegen ein Abheben gesichert ist. Dadurch wirken sich Veränderungen der Lage der Sohlenplatte, welche sich bei einer Durchbiegung des Ski infolge von Bodenunebenheiten ergeben, auf den Auslösemechanismus der Skibindung aus.

    [0003] Eine weitere Skibindung dieser Gattung ist in der DE-OS 33 42 155 beschrieben. Bei dieser bekannten Skibindung sind sowohl für den vorderen Bereich als auch für den hinteren Bereich der Sohlenplatte diese abschnittsweise übergreifende und somit gegen ein Abheben vom Ski sichernde skifeste Halteteile vorgesehen. Dadurch kann es bei einer Skidurchbiegung zu einem Verklemmen bzw. Verspannen der Sohlenplatte in den Halteteilen kommen. Außerdem wird durch die aus Festigkeitsgründen steife Sohlenplatte die Durchbiegung des Ski behindert, was für dessen Fahreigenschaften nachteilig ist.

    [0004] Der Vollständigkeit halber sei auf die AT-PS 361 350 hingewiesen, in welcher eine Skibindung geoffenbart ist, bei welcher ein Vorderbacken unter Zwischenschaltung eines Schlittens auf einer Schwenkplatte längsverstellbar gelagert ist. Diese bekannte Lösung zielt aber insofern in eine andere Richtung als der Erfindungsgegenstand, als die Längsverstellung nur zur Anpassung an die Schuhgröße nach Lösen einerVerrastung möglich ist.

    [0005] Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu vermeiden und ein Verspannen des Skischuhes bzw. der Sohlenplatte zu verhindern, wenn mit dem Ski auf einem unebenen Gelände gefahren wird.

    [0006] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.

    [0007] Dadurch, daß die Sohlenplatte mit der Führungsplatte gekoppelt ist, wird die Sohlenplatte in jeder ihren Lagen sicher geführt, wodurch ein Verspannen der auf der Sohlenplatte befindlichen Skischuhsohle vermieden wird. Durch die erfindungsgemäße Lagerung dersohlenplatte auf dem Ski wird weiters sowohl ein sicheres Halten derselben, als auch eine Freibeweglichkeit zwischen Sohlenplatte und Ski bei einem Durchbiegen des letzteren gewährleistet. Hiezu dient auch die stufenlose Verschiebbarkeit der Führungsplatte an der skifesten Grundplatte.

    [0008] An sich ist die Maßnahme, Backenkörper einer Sicherheitsskibindung auf einer Sohlenplatte zu montieren, beispielsweise aus der AT-PS 302.130 bekannt. Bei dieser bekannten Ausführung sind allerdings beide Backenkörper mittels ihrer Grundplatten unmittelbar auf der Sohlenplatte gelagert und der eine Endbereich der Sohlenplatte ist relativ zu einer skifesten Halterung längsbeweglich schiebbar geführt gelagert. Der andere Endbereich ist mit einer anderen skifesten Halterung fix oder gelenkig verbunden. Bei dieser bekannten Ausführungsform kann es als etwas nachteilig empfunden werden, daß die Platte zwischen den beiden Lagerstellen einen durchgehenden Abstand von der Skioberseite aufzuweisen hat, wodurch sich eine vergrößerte Bauhöhe der gesamten Einrichtung ergibt.

    [0009] Bei einer anderen bekannten Ausführungsform nach der DE-OS 34 21 499 liegt die Aufgabe darin, nach einem seitlichen Auslösevorgang die Sohlenplatte sowohl im vorderen als auch im hinteren Bereich zusammen mit dem Vorderbacken und mit dem Fersenhalter in die Ausgangsposition, d.h. in die Fahrtstellung automatisch zurückzuschwenken. Da derartige Lösungen aus dem Stande der Technik in verschiedenen Ausführungsformen schon längst bekannt waren und die Aufgabenstellung der jetzt erwähnten DE-OS in einer von der Zielsetzung der Erfindung abweichenden Richtung liegt, dürfte die in derselben enthaltene Offenbarung vom Erfindungsgegenstand weiter liegen als der eingangs berücksichtigte Stand der Technik. Lediglich der Vollständigkeit halber sei auch auf die in der DE-OS 34 21 499 genannten FR-PSen 22 79 433, 21 98 762 und 23 05 208 hingewiesen.

    [0010] Durch die Merkmale des Anspruches 2 wird eine besonders einfache und doch effektvolle Ausgestaltung der beweglichen Verbindung zwischen Sohlenplatte und Führungplatte geschaffen.

    [0011] Der Vorderbacken könnte, wie im allgemeinen bekannt, unmittelbar an der entlang der Führungsschiene längsverschiebbar geführten Führungsplatte gelagert sein. Es hat sich jedoch für den vorliegenden Fall als besonders günstig erwiesen, wenn der Lagerbock für den Vorderbacken nach den Merkmalen des Anspruches 3 durch den vorderen Bereich der Sohlenplatte ausgebildet ist, wodurch der die Verbindung mit der Führungsplatte bewirkende Teil der Sohlenplatte am Lagerbock ausgebildet werden kann.

    [0012] Die Merkmale des Anspruches 4 ermöglichen einen störungsfreien Bewegungsablauf bei jeder Verschwenkbewegung der Sohlenplatte relativ zur Führungsplatte.

    [0013] Durch die Merkmale des Anspruches 5 wird diese Maßnahme bezogen auf die Skilängsrichtung zusätzlich sichergestellt. Durch die Lagerung der Sohlenplatte am Drehzapfen nach den Merkmalen des Anspruches 6 wird ein Kippen der Sohlenplatte relativ zum Drehzapfen, ohne die Gefahr zu verklemmen, gewährleistet.

    [0014] Die Gesamtkonstruktion gewährleistet somit eine gute und sichere Skiführung zu jedem Zeitpunkt, so auch bei Durchbiegung des Ski entsprechend den Geländegegebenheiten.

    [0015] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform zeigt, näher beschrieben. Dabei zeigen: Fig. 1 Teile der erfindungsgemäßen Skibindung im Längsschnitt, Fig. 2 die Skibindung nach Fig. 1 mit leicht durchgebogenem Ski, wobei hier die Skibremse weggelassen wurde, Fig. 3 den vorderen Bereich der Skibindung im Längsschnitt in vergrößertem Maßstab und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Figur 3.

    [0016] Aus Fig. 1 ist auf einem Ski 1 eine noch näher zu beschreibende komplette Sicherheitsskibindung auf ebenen Gelände vor dem Einsteigen erkennbar. Die mit strichpunktierten Linien dargestellten Teile sind nicht Gegenstand der Erfindung und wurden nur der besseren Übersicht wegen dargestellt. Auf dem Ski 1 sind mittels nur angedeuteter Schrauben 2 eine Grundplatte 3 für einen Vorderbacken 10 und eine Montageplatte 5 für eine in bekannter Weise an einem Drehzapfen 6 mittels ihrer Ausnehmung schwenkbar gelagerte Sohlenplatte 20 befestigt. Die Sohlenplatte 20 trägt weiters einen Fersenhalter 30 sowie eine Skibremse 40, die bekannter Bauart sind, keinen Gegenstand der Erfindung bilden und daher auch nicht näher beschrieben wurden. Der Drehzapfen 6 ist mit der Montageplatte 5 fest verbunden und trägt unter Zwischenschaltung einer Hülse 7 die Sohlenplatte 20. Die Hülse 7 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel in die Ausnehmung der Sohlenplatte 20 fest eingesetzt. Sie besteht aus einem reibungsarmen Kunststoffmaterial, welches ein Kippen der Sohlenplatte 20 relativ zum Drehzapfen 6, ohne die Gefahr zu verklemmen, zuläßt. Als Kunststoff eignet sich insbesonders ein Polyacetalkunststoff.

    [0017] Die Grundplatte 3 weist an beiden Seiten sich in Skilängsrichtung erstreckende, nach oben ragende Führungsschienen 3a auf. Auf der Grundplatte 3 ist eine Führungsplatte 4 längsverschiebbar aber nicht abhebbar gelagert, wobei Seitenteile 4a der Führungsplatte 4 die Führungsschienen 3a der Grundplatte 3 umgreifen bzw. untergreifen (siehe Fig. 4). Am schuhseitigen Ende der Führungsplatte 4 ist eine Führungsnut 4b, die parallel zur Skioberseite und im wesentlichen quer zur Skilängsachse verläuft, ausgenommen. Die Führungsnut 4b weist an ihrem vorderen Ende eine nach oben gerichtete Erweiterung 4b1 auf. Die Führungsnut 4b und ihre nach oben gerichtete Erweiterung 4bi verlaufen entlang eines Kreisringstückes, dessen Mittellinie entlang eines Kreises gezogen ist, dessen Mittelpunkt im Schnittpunkt der Längsachse des Ski 1 und der Achse des Drehzapfens 6 liegt. An der Oberseite der Führungsplatte 4 ist eine nach unten und hinten schräge Führungsfläche 4c ausgebildet. Im Bereich der Längsachse der Führungsfläche 4c erhebt sich eine Steuernase 4d.

    [0018] Der vordere Bereich der Sohlenplatte 20 ist als Lagerbock 20a für den hier nur angedeuteten Vorderbacken 10 ausgebildet. Der vordere Endbereich des Lagerbockes 20a ist als Ansatz 20b mit einem nach oben ragenden Teil 20c ausgebildet. Der Ansatz 20b des Lagerbockes 20a greift in die Führungsnut 4b der Führungsplatte 4 ein, wobei sich der nach oben ragende Teil 20c des Ansatzes 20b in die Erweiterung 4b, der Führungsnut 4b erstreckt. Dabei besteht zwischen dem nach oben ragenden Teil 20c und der Erweiterung 4b, ein geringfügiges Spiel S.

    [0019] Der hintere Endbereich der Montageplatte 5 ist als Führung für die Schwenkplatte 20 ausgebildet. Ein Zwischenelement 5a und ein darüber angeordnetes Steuerkurvenelement 5b sind mit der Montageplatte 5 fest verbunden, beispielsweise vernietet. Der vordere Bereich des Steuerkurvenelements 5b ist als Halteschiene 5b, ausgebildet und übergreift ein mit der Sohlenplatte 20 verbundenes, im Querschnitt annähernd U-förmiges Halteelement 20d. Der hintere Bereich des Steuerkurvenelementes 5b dient als Steuerkurve 5b2 für die Sohlenplatte 20 und wirkt mit einer mit dem Fersenhalter 30 verbundenen Steuerrolle 30a zusammen. Dabei ist die Steuerrolle 30a mittels ihrer Halterung 30b an einer sie gegen die Steuerkurve 5b2 drückende Feder 30c des Fersenhalters 30 abgestützt.

    [0020] Kommt es nun infolge einer Geländeunebenheit zu einer Durchbiegung des Ski 1, so kann die Führungsplatte 4 an den Führungsschienen 3a der Grundplatte 3 entsprechend dem Ausmaß der Skidurchbiegung nach vorne gleiten, wobei die Sohlenplatte 20 mit ihrer Hülse 7 am Drehzapfen 6 nach oben gleitet. Dadurch wird eine eventuelle Verspannung der Sohlenplatte 20 verhindert bzw. wird die Durchbiegung des Ski 1 entsprechend den Geländegegebenheiten und damit eine gute und sichere Skiführung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Dabei wird eine dauernde Wirkverbindung der Sohlenplatte 20 und des Vorderbakkens 10 mit der Führungsplatte 4 jederzeit, also auch bei einer Verschwenkung der Sohlenplatte 20, dadurch sichergestellt, daß der L-förmige Ansatz 20b der Sohlenplatte 20 in der Führungsnut 4b der Führungsplatte geführt ist, wobei der nach oben ragende Teil 20c des L-förmigen Ansatzes 20b in die Erweiterung 4b, der Führungsnut 4 eingreift.

    [0021] Weiters ermöglicht die erfindungsgemaße längsverschiebbare Lagerung der Führungplatte 4 im Zusammenwirken mit einem für sich bekannten Verstellmechanismus der Sohlenplatte 20 eine geringfügige Längenverstellung der Sohlenplatte 20 (etwa im Bereich von bis zu drei Schuhgrößen), ohne daß eine Neumontage der Skibindung erforderlich wäre, welche eine Schwächung des Ski 1 durch zusätzliche Bohrungen zur Folge hätte.

    [0022] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel eingeschränkt. Es gibt weitere Varianten, die durchaus unter den Schutzumfang fallen. Beispielsweise kann die Hülse auch am Zapfen befestigt werden. Die oberhalb der Montageplatte vorgesehene Zwischenplatte könnte auch einstückig entweder mit der Montageplatte und/oder mit dem Steuerkurvenelement ausgebildet sein.


    Ansprüche

    1. Sicherheitsskibindung, bestehend aus einer Sohlenplatte (20) mit mindestens einem Vorderbacken (10) und einem Fersenhalter (30) für einen Skischuh, welche Sohlenplatte (20) im hinteren Bereich durch ein entgegen der Kraft einer Feder bewegbares Verriegelungsglied, welches in ein Halteglied an der Sohlenplatte (20) eingreift, in der Fahrtstellung gehalten ist, wobei im mittleren Bereich der Sohlenplatte (20) ein skifester Drehzapfen (6) vorgesehen ist, an dem die Sohlenplatte (20) horizontal schwenkbar gelagert und entlang desselben in vertikaler Richtung begrenzt verschiebbar ist, welche Sohlenplatte (20) sowohl in ihrem hinteren Bereich als auch in ihrem vorderen Bereich gegen Abheben vom Ski (1) gesichert ist, wobei im vorderen Bereich hiefür eine Führungsplatte (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (4) an einer skifesten Grundplatte (3) in Skilängsrichtung frei verschiebbar geführt ist, und daß der vordere Bereich der Sohlenplatte (20) mit der Führungsplatte (4) auch bei einem Verschieben in Skilängsrichtung gekoppelt ist.
     
    2. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenplatte (20) einen nach oben ragenden Teil (20c) aufweist, welcher in eine mit einer nach oben weisenden Erweiterung (4b,) versehene und im wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufende Führungsnut (4b) der Führungsplatte (4) eingreift.
     
    3. Bindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Bereich der Sohlenplatte (20) als ein Lagerbock (20a) für den Vorderbacken (10) und der vordere Endbereich des Lagerbockes (20a) als Ansatz (20b) ausgebildet ist, der den nach oben ragenden Teil (20c) der Sohlenplatte (20) aufweist.
     
    4. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut (4b) mit ihrer Erweiterung (4bi) entlang eines Kreisringstückes verläuft, dessen Mittellinie entlang eines Kreises gezogen ist, dessen Mittelpunkt im Schnittpunkt der Längsachse des Ski (1) und der Achse des Drehzapfens (6) liegt, und daß der Ansatz (20b) mit seinem nach oben ragenden Teil (20c), in der Draufsicht betrachtet, ebenfalls als ein Kreisringstück gestaltet ist.
     
    5. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (20b) der Sohlenplatte (20) in der Führungsnut .(4b) der Führungsplatte (4) - in Längsrichtung des Ski (1) und in der Fahrtstellung auf einem ebenen Gelände betrachtet - mit einem Spiel (S) gelagert ist.
     
    6. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) aus einem reibungsarmen, elastischen Kunststoffmaterial, z.B. aus Polyacetalkunststoff, gefertigt und vorzugweise in die Ausnehmung der Sohlenplatte (20) fest eingesetzt ist.
     


    Revendications

    1. Fixation de sécurité pour ski, comprenant une plaque de semelle (20) avec au moins une mâchoire antérieure (10) et une talonnière (30) pour une chaussure de ski, ladite plaque de semelle (20) étant retenue dans la région postérieure en position de déplacement, par l'intermédiaire d'un organe de verrouillage mobile à l'encontre de la force d'un ressort et s'engageant dans un organe de retenue solidaire de la plaque de semelle (20), la région centrale de la plaque de semelle (20) comportant un tourillon (6) assujetti au ski, sur lequel la plaque de semelle (20) est montée à pivotement horizontal avec faculté de coulissement limitée dans le sens vertical, le long dudit tourillon, ladite plaque de semelle (20) étant empêchée de se soulever du ski (1), aussi bien dans sa région postérieure que dans sa région antérieure, une plaque de guidage (4) étant prévue à cette fin dans la région antérieure, caractérisée par le fait que la plaque de guidage (4) est guidée à coulissement libre, dans le sens longitudinal du ski, sur une plaque de base (3) assujettie à ce ski; et par le fait que la région antérieure de la plaque de semelle (20) est accouplée à la plaque de guidage (4), également lors d'un coulissement dans le sens longitudinal du ski.
     
    2. Fixation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la plaque de semelle (20) présente une partie (20c) saillant vers le haut et pénétrant dans une rainure de guidage (4b) de la plaque de guidage (4), qui s'étend pour l'essentiel transversalement par rapport à la direction longitudinale du ski, et est pourvue d'un évasement (4b,) dirigé vers le haut.
     
    3. Fixation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la région antérieure de la plaque de semelle (20) est réalisée sous la forme d'un sabot de montage (20a) pour la mâchoire antérieure (10), et la région extrême antérieure du sabot de montage (20a) est conçue sous la forme d'un appendice (20b) muni de la partie (20c) saillant, vers le haut, sur la plaque de semelle (20).
     
    4. Fixation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que la rainure de guidage (4b) s'étend, par son évasement (4b,), le long d'une pièce en forme d'anneau circulaire dont l'axe médian longe une circonférence dont le centre se trouve au point d'intersection entre l'axe longitudinal du ski (1) et l'axe du tourillon (6); et par le fait que, observé par-dessus, l'appendice (20b) est également configuré, par sa partie (20c) saillant vers le haut, comme une pièce en forme d'anneau circulaire.
     
    5. Fixation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que l'appendice (20b) de la plaque de semelle (20) est monté avec jeu (S) dans la rainure de guidage (4b) de la plaque de guidage (4) - en observant dans le sens longitudinal du ski (1) et dans la position de déplacement sur un terrain plan.
     
    6. Fixation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la douille (7) est fabriquée en une matière plastique élastique à faible frottement, par exemple en un polyacétal, et est de préférence fermement enchâssée dans l'évidement de la plaque de semelle (20).
     


    Claims

    1. A safety ski binding comprising a sole plate (20) including at least one front jaw assembly (10) and a heel clamp (30) for a ski boot, the rear portion of said sole plate (20) being retained in the skiing position by a locking member engaging a retainer member of said sole plate (20) and displaceable against the force of a spring, a pivot pin (6) being fixedly connected to the ski at a central location of said sole plate (20), said sole plate (20) being horizontally pivotable about said pivot pin (6) and displaceable therealong over a limited distance in the vertical direction,the rear portion aswell asthe front portion of said sole plate (20) being prevented from being lifted off the ski, a guide plate (4) being provided for this purpose adjacent said front portion, characterized in that said guide plate (4) is mounted on a base plate (3) fixedly secured to the ski so that it is freely slidable in the longitudinal direction of the ski, and that said front portion of said sole plate (20) is coupled to said guide plate (4) even during sliding displacement in the longitudinal direction of the ski.
     
    2. A binding according to claim 1, characterized in that said sole plate (20) is provided with an upwards projecting portion (20c) engaged in a guide groove (4b) of said guide plate (4) formed with an upwards facing widened portion and extending substantially transversely of the longitudinal direction of the ski.
     
    3. A binding according to claim 1 or 2, characterized in that said front portion of said sole plate (20) is formed as a bearing block (20a) for said front jaw assembly (10), and that the front end portion of said bearing block (20a) is formed as an extension (20b) provided with said upwards projecting portion (20c) of said sole plate (20).
     
    4. A binding according to any of claims 1 to 3, characterized in that said widened portion (4b,) of said guide groove (4b) extends along a circular arc the centerline of which extends along a circle having its center at the intersection of the longitudinal axis of the ski (1) and the axis of said pivot pin (6), and that said upwards projecting portion (20c) of said extension (20b) is likewise shaped as a circular arc as viewed from above.
     
    5. A binding according to any of claims 1 to 4, characterized in that said extension (20b) of said sole plate (20) is mounted in said guide groove (4b) of said guide plate (4) with a clearance (S) - as viewed in the longitudinal direction of said ski (1) and in the skiing position on even ground.
     
    6. A binding according to claim 1, characterized in that said bushing (7) is made of a low-friction resilient plastic material, for instance a polyacetal material, and is preferably fixedly inserted into the aperture of said sole plate (20).
     




    Zeichnung