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(11) |
EP 0 272 317 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.08.1990 Patentblatt 1990/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.05.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 9/081 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8700/254 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8707/516 (17.12.1987 Gazette 1987/28) |
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| (54) |
SICHERHEITSSKIBINDUNG
SAFETY SKI BINDING
FIXATION DE SECURITE POUR SKI
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
| (30) |
Priorität: |
06.06.1986 AT 1544/86
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.1988 Patentblatt 1988/26 |
| (73) |
Patentinhaber: TMC CORPORATION |
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CH-6340 Baar/Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- STRITZL, Karl
A-1020 Wien (AT)
- WÜRTHNER, Hubert
A-2410 Hainburg/Donau (AT)
- RIEGLER, Andreas
A-1100 Wien (AT)
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| (74) |
Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. |
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HTM Sport- und Freizeitgeräte AG
Tyroliaplatz 1 2320 Schwechat 2320 Schwechat (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-82/02495 DE-A- 2 510 385 US-A- 3 432 179
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AT-A- 361 350 DE-A- 3 421 499
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Eine solche Skibindung ist im wesentlichen in der AT-PS 330.632 beschrieben. Dabei
ist bei der bekannten Lösung das Verriegelungsglied so gestaltet, daß es die Betätigung
des Fersenhalters sowohl bei überhöhten seitlichen Kräften als auch bei Auftreten
von überhöhten Kräften in der vertikalen Ebene bewirkt. Daher kann der Vorderbacken
als ein einfacher Haltebügel ausgestaltet werden,wodurch im vorderen Bereich der Sohienplatte
die Halteeinrichtung für den Skischuh besonders einfach ausgebildet sein kann. Demgegenüber
hat die bekannte Vorrichtung den Nachteil, daß die Sohlenplatte im Fersenbereich nur
durch das Zusammenwirken des federbeaufschlagten Druckstückes mit dem zugehörigen
skifesten Halteteil gegen ein Abheben gesichert ist. Dadurch wirken sich Veränderungen
der Lage der Sohlenplatte, welche sich bei einer Durchbiegung des Ski infolge von
Bodenunebenheiten ergeben, auf den Auslösemechanismus der Skibindung aus.
[0003] Eine weitere Skibindung dieser Gattung ist in der DE-OS 33 42 155 beschrieben. Bei
dieser bekannten Skibindung sind sowohl für den vorderen Bereich als auch für den
hinteren Bereich der Sohlenplatte diese abschnittsweise übergreifende und somit gegen
ein Abheben vom Ski sichernde skifeste Halteteile vorgesehen. Dadurch kann es bei
einer Skidurchbiegung zu einem Verklemmen bzw. Verspannen der Sohlenplatte in den
Halteteilen kommen. Außerdem wird durch die aus Festigkeitsgründen steife Sohlenplatte
die Durchbiegung des Ski behindert, was für dessen Fahreigenschaften nachteilig ist.
[0004] Der Vollständigkeit halber sei auf die AT-PS 361 350 hingewiesen, in welcher eine
Skibindung geoffenbart ist, bei welcher ein Vorderbacken unter Zwischenschaltung eines
Schlittens auf einer Schwenkplatte längsverstellbar gelagert ist. Diese bekannte Lösung
zielt aber insofern in eine andere Richtung als der Erfindungsgegenstand, als die
Längsverstellung nur zur Anpassung an die Schuhgröße nach Lösen einerVerrastung möglich
ist.
[0005] Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu vermeiden
und ein Verspannen des Skischuhes bzw. der Sohlenplatte zu verhindern, wenn mit dem
Ski auf einem unebenen Gelände gefahren wird.
[0006] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1.
[0007] Dadurch, daß die Sohlenplatte mit der Führungsplatte gekoppelt ist, wird die Sohlenplatte
in jeder ihren Lagen sicher geführt, wodurch ein Verspannen der auf der Sohlenplatte
befindlichen Skischuhsohle vermieden wird. Durch die erfindungsgemäße Lagerung dersohlenplatte
auf dem Ski wird weiters sowohl ein sicheres Halten derselben, als auch eine Freibeweglichkeit
zwischen Sohlenplatte und Ski bei einem Durchbiegen des letzteren gewährleistet. Hiezu
dient auch die stufenlose Verschiebbarkeit der Führungsplatte an der skifesten Grundplatte.
[0008] An sich ist die Maßnahme, Backenkörper einer Sicherheitsskibindung auf einer Sohlenplatte
zu montieren, beispielsweise aus der AT-PS 302.130 bekannt. Bei dieser bekannten Ausführung
sind allerdings beide Backenkörper mittels ihrer Grundplatten unmittelbar auf der
Sohlenplatte gelagert und der eine Endbereich der Sohlenplatte ist relativ zu einer
skifesten Halterung längsbeweglich schiebbar geführt gelagert. Der andere Endbereich
ist mit einer anderen skifesten Halterung fix oder gelenkig verbunden. Bei dieser
bekannten Ausführungsform kann es als etwas nachteilig empfunden werden, daß die Platte
zwischen den beiden Lagerstellen einen durchgehenden Abstand von der Skioberseite
aufzuweisen hat, wodurch sich eine vergrößerte Bauhöhe der gesamten Einrichtung ergibt.
[0009] Bei einer anderen bekannten Ausführungsform nach der DE-OS 34 21 499 liegt die Aufgabe
darin, nach einem seitlichen Auslösevorgang die Sohlenplatte sowohl im vorderen als
auch im hinteren Bereich zusammen mit dem Vorderbacken und mit dem Fersenhalter in
die Ausgangsposition, d.h. in die Fahrtstellung automatisch zurückzuschwenken. Da
derartige Lösungen aus dem Stande der Technik in verschiedenen Ausführungsformen schon
längst bekannt waren und die Aufgabenstellung der jetzt erwähnten DE-OS in einer von
der Zielsetzung der Erfindung abweichenden Richtung liegt, dürfte die in derselben
enthaltene Offenbarung vom Erfindungsgegenstand weiter liegen als der eingangs berücksichtigte
Stand der Technik. Lediglich der Vollständigkeit halber sei auch auf die in der DE-OS
34 21 499 genannten FR-PSen 22 79 433, 21 98 762 und 23 05 208 hingewiesen.
[0010] Durch die Merkmale des Anspruches 2 wird eine besonders einfache und doch effektvolle
Ausgestaltung der beweglichen Verbindung zwischen Sohlenplatte und Führungplatte geschaffen.
[0011] Der Vorderbacken könnte, wie im allgemeinen bekannt, unmittelbar an der entlang der
Führungsschiene längsverschiebbar geführten Führungsplatte gelagert sein. Es hat sich
jedoch für den vorliegenden Fall als besonders günstig erwiesen, wenn der Lagerbock
für den Vorderbacken nach den Merkmalen des Anspruches 3 durch den vorderen Bereich
der Sohlenplatte ausgebildet ist, wodurch der die Verbindung mit der Führungsplatte
bewirkende Teil der Sohlenplatte am Lagerbock ausgebildet werden kann.
[0012] Die Merkmale des Anspruches 4 ermöglichen einen störungsfreien Bewegungsablauf bei
jeder Verschwenkbewegung der Sohlenplatte relativ zur Führungsplatte.
[0013] Durch die Merkmale des Anspruches 5 wird diese Maßnahme bezogen auf die Skilängsrichtung
zusätzlich sichergestellt. Durch die Lagerung der Sohlenplatte am Drehzapfen nach
den Merkmalen des Anspruches 6 wird ein Kippen der Sohlenplatte relativ zum Drehzapfen,
ohne die Gefahr zu verklemmen, gewährleistet.
[0014] Die Gesamtkonstruktion gewährleistet somit eine gute und sichere Skiführung zu jedem
Zeitpunkt, so auch bei Durchbiegung des Ski entsprechend den Geländegegebenheiten.
[0015] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung,
die eine beispielsweise Ausführungsform zeigt, näher beschrieben. Dabei zeigen: Fig.
1 Teile der erfindungsgemäßen Skibindung im Längsschnitt, Fig. 2 die Skibindung nach
Fig. 1 mit leicht durchgebogenem Ski, wobei hier die Skibremse weggelassen wurde,
Fig. 3 den vorderen Bereich der Skibindung im Längsschnitt in vergrößertem Maßstab
und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Figur 3.
[0016] Aus Fig. 1 ist auf einem Ski 1 eine noch näher zu beschreibende komplette Sicherheitsskibindung
auf ebenen Gelände vor dem Einsteigen erkennbar. Die mit strichpunktierten Linien
dargestellten Teile sind nicht Gegenstand der Erfindung und wurden nur der besseren
Übersicht wegen dargestellt. Auf dem Ski 1 sind mittels nur angedeuteter Schrauben
2 eine Grundplatte 3 für einen Vorderbacken 10 und eine Montageplatte 5 für eine in
bekannter Weise an einem Drehzapfen 6 mittels ihrer Ausnehmung schwenkbar gelagerte
Sohlenplatte 20 befestigt. Die Sohlenplatte 20 trägt weiters einen Fersenhalter 30
sowie eine Skibremse 40, die bekannter Bauart sind, keinen Gegenstand der Erfindung
bilden und daher auch nicht näher beschrieben wurden. Der Drehzapfen 6 ist mit der
Montageplatte 5 fest verbunden und trägt unter Zwischenschaltung einer Hülse 7 die
Sohlenplatte 20. Die Hülse 7 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel in die Ausnehmung
der Sohlenplatte 20 fest eingesetzt. Sie besteht aus einem reibungsarmen Kunststoffmaterial,
welches ein Kippen der Sohlenplatte 20 relativ zum Drehzapfen 6, ohne die Gefahr zu
verklemmen, zuläßt. Als Kunststoff eignet sich insbesonders ein Polyacetalkunststoff.
[0017] Die Grundplatte 3 weist an beiden Seiten sich in Skilängsrichtung erstreckende, nach
oben ragende Führungsschienen 3a auf. Auf der Grundplatte 3 ist eine Führungsplatte
4 längsverschiebbar aber nicht abhebbar gelagert, wobei Seitenteile 4a der Führungsplatte
4 die Führungsschienen 3a der Grundplatte 3 umgreifen bzw. untergreifen (siehe Fig.
4). Am schuhseitigen Ende der Führungsplatte 4 ist eine Führungsnut 4b, die parallel
zur Skioberseite und im wesentlichen quer zur Skilängsachse verläuft, ausgenommen.
Die Führungsnut 4b weist an ihrem vorderen Ende eine nach oben gerichtete Erweiterung
4b
1 auf. Die Führungsnut 4b und ihre nach oben gerichtete Erweiterung 4b
i verlaufen entlang eines Kreisringstückes, dessen Mittellinie entlang eines Kreises
gezogen ist, dessen Mittelpunkt im Schnittpunkt der Längsachse des Ski 1 und der Achse
des Drehzapfens 6 liegt. An der Oberseite der Führungsplatte 4 ist eine nach unten
und hinten schräge Führungsfläche 4c ausgebildet. Im Bereich der Längsachse der Führungsfläche
4c erhebt sich eine Steuernase 4d.
[0018] Der vordere Bereich der Sohlenplatte 20 ist als Lagerbock 20a für den hier nur angedeuteten
Vorderbacken 10 ausgebildet. Der vordere Endbereich des Lagerbockes 20a ist als Ansatz
20b mit einem nach oben ragenden Teil 20c ausgebildet. Der Ansatz 20b des Lagerbockes
20a greift in die Führungsnut 4b der Führungsplatte 4 ein, wobei sich der nach oben
ragende Teil 20c des Ansatzes 20b in die Erweiterung 4b, der Führungsnut 4b erstreckt.
Dabei besteht zwischen dem nach oben ragenden Teil 20c und der Erweiterung 4b, ein
geringfügiges Spiel S.
[0019] Der hintere Endbereich der Montageplatte 5 ist als Führung für die Schwenkplatte
20 ausgebildet. Ein Zwischenelement 5a und ein darüber angeordnetes Steuerkurvenelement
5b sind mit der Montageplatte 5 fest verbunden, beispielsweise vernietet. Der vordere
Bereich des Steuerkurvenelements 5b ist als Halteschiene 5b, ausgebildet und übergreift
ein mit der Sohlenplatte 20 verbundenes, im Querschnitt annähernd U-förmiges Halteelement
20d. Der hintere Bereich des Steuerkurvenelementes 5b dient als Steuerkurve 5b
2 für die Sohlenplatte 20 und wirkt mit einer mit dem Fersenhalter 30 verbundenen Steuerrolle
30a zusammen. Dabei ist die Steuerrolle 30a mittels ihrer Halterung 30b an einer sie
gegen die Steuerkurve 5b
2 drückende Feder 30c des Fersenhalters 30 abgestützt.
[0020] Kommt es nun infolge einer Geländeunebenheit zu einer Durchbiegung des Ski 1, so
kann die Führungsplatte 4 an den Führungsschienen 3a der Grundplatte 3 entsprechend
dem Ausmaß der Skidurchbiegung nach vorne gleiten, wobei die Sohlenplatte 20 mit ihrer
Hülse 7 am Drehzapfen 6 nach oben gleitet. Dadurch wird eine eventuelle Verspannung
der Sohlenplatte 20 verhindert bzw. wird die Durchbiegung des Ski 1 entsprechend den
Geländegegebenheiten und damit eine gute und sichere Skiführung zu jedem Zeitpunkt
gewährleistet. Dabei wird eine dauernde Wirkverbindung der Sohlenplatte 20 und des
Vorderbakkens 10 mit der Führungsplatte 4 jederzeit, also auch bei einer Verschwenkung
der Sohlenplatte 20, dadurch sichergestellt, daß der L-förmige Ansatz 20b der Sohlenplatte
20 in der Führungsnut 4b der Führungsplatte geführt ist, wobei der nach oben ragende
Teil 20c des L-förmigen Ansatzes 20b in die Erweiterung 4b, der Führungsnut 4 eingreift.
[0021] Weiters ermöglicht die erfindungsgemaße längsverschiebbare Lagerung der Führungplatte
4 im Zusammenwirken mit einem für sich bekannten Verstellmechanismus der Sohlenplatte
20 eine geringfügige Längenverstellung der Sohlenplatte 20 (etwa im Bereich von bis
zu drei Schuhgrößen), ohne daß eine Neumontage der Skibindung erforderlich wäre, welche
eine Schwächung des Ski 1 durch zusätzliche Bohrungen zur Folge hätte.
[0022] Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel eingeschränkt. Es
gibt weitere Varianten, die durchaus unter den Schutzumfang fallen. Beispielsweise
kann die Hülse auch am Zapfen befestigt werden. Die oberhalb der Montageplatte vorgesehene
Zwischenplatte könnte auch einstückig entweder mit der Montageplatte und/oder mit
dem Steuerkurvenelement ausgebildet sein.
1. Sicherheitsskibindung, bestehend aus einer Sohlenplatte (20) mit mindestens einem
Vorderbacken (10) und einem Fersenhalter (30) für einen Skischuh, welche Sohlenplatte
(20) im hinteren Bereich durch ein entgegen der Kraft einer Feder bewegbares Verriegelungsglied,
welches in ein Halteglied an der Sohlenplatte (20) eingreift, in der Fahrtstellung
gehalten ist, wobei im mittleren Bereich der Sohlenplatte (20) ein skifester Drehzapfen
(6) vorgesehen ist, an dem die Sohlenplatte (20) horizontal schwenkbar gelagert und
entlang desselben in vertikaler Richtung begrenzt verschiebbar ist, welche Sohlenplatte
(20) sowohl in ihrem hinteren Bereich als auch in ihrem vorderen Bereich gegen Abheben
vom Ski (1) gesichert ist, wobei im vorderen Bereich hiefür eine Führungsplatte (4)
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (4) an einer skifesten
Grundplatte (3) in Skilängsrichtung frei verschiebbar geführt ist, und daß der vordere
Bereich der Sohlenplatte (20) mit der Führungsplatte (4) auch bei einem Verschieben
in Skilängsrichtung gekoppelt ist.
2. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenplatte (20) einen
nach oben ragenden Teil (20c) aufweist, welcher in eine mit einer nach oben weisenden
Erweiterung (4b,) versehene und im wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufende
Führungsnut (4b) der Führungsplatte (4) eingreift.
3. Bindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Bereich
der Sohlenplatte (20) als ein Lagerbock (20a) für den Vorderbacken (10) und der vordere
Endbereich des Lagerbockes (20a) als Ansatz (20b) ausgebildet ist, der den nach oben
ragenden Teil (20c) der Sohlenplatte (20) aufweist.
4. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnut
(4b) mit ihrer Erweiterung (4bi) entlang eines Kreisringstückes verläuft, dessen Mittellinie entlang eines Kreises
gezogen ist, dessen Mittelpunkt im Schnittpunkt der Längsachse des Ski (1) und der
Achse des Drehzapfens (6) liegt, und daß der Ansatz (20b) mit seinem nach oben ragenden
Teil (20c), in der Draufsicht betrachtet, ebenfalls als ein Kreisringstück gestaltet
ist.
5. Bindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz
(20b) der Sohlenplatte (20) in der Führungsnut .(4b) der Führungsplatte (4) - in Längsrichtung
des Ski (1) und in der Fahrtstellung auf einem ebenen Gelände betrachtet - mit einem
Spiel (S) gelagert ist.
6. Bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (7) aus einem reibungsarmen,
elastischen Kunststoffmaterial, z.B. aus Polyacetalkunststoff, gefertigt und vorzugweise
in die Ausnehmung der Sohlenplatte (20) fest eingesetzt ist.
1. Fixation de sécurité pour ski, comprenant une plaque de semelle (20) avec au moins
une mâchoire antérieure (10) et une talonnière (30) pour une chaussure de ski, ladite
plaque de semelle (20) étant retenue dans la région postérieure en position de déplacement,
par l'intermédiaire d'un organe de verrouillage mobile à l'encontre de la force d'un
ressort et s'engageant dans un organe de retenue solidaire de la plaque de semelle
(20), la région centrale de la plaque de semelle (20) comportant un tourillon (6)
assujetti au ski, sur lequel la plaque de semelle (20) est montée à pivotement horizontal
avec faculté de coulissement limitée dans le sens vertical, le long dudit tourillon,
ladite plaque de semelle (20) étant empêchée de se soulever du ski (1), aussi bien
dans sa région postérieure que dans sa région antérieure, une plaque de guidage (4)
étant prévue à cette fin dans la région antérieure, caractérisée par le fait que la
plaque de guidage (4) est guidée à coulissement libre, dans le sens longitudinal du
ski, sur une plaque de base (3) assujettie à ce ski; et par le fait que la région
antérieure de la plaque de semelle (20) est accouplée à la plaque de guidage (4),
également lors d'un coulissement dans le sens longitudinal du ski.
2. Fixation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la plaque de semelle
(20) présente une partie (20c) saillant vers le haut et pénétrant dans une rainure
de guidage (4b) de la plaque de guidage (4), qui s'étend pour l'essentiel transversalement
par rapport à la direction longitudinale du ski, et est pourvue d'un évasement (4b,)
dirigé vers le haut.
3. Fixation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la région
antérieure de la plaque de semelle (20) est réalisée sous la forme d'un sabot de montage
(20a) pour la mâchoire antérieure (10), et la région extrême antérieure du sabot de
montage (20a) est conçue sous la forme d'un appendice (20b) muni de la partie (20c)
saillant, vers le haut, sur la plaque de semelle (20).
4. Fixation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que la
rainure de guidage (4b) s'étend, par son évasement (4b,), le long d'une pièce en forme
d'anneau circulaire dont l'axe médian longe une circonférence dont le centre se trouve
au point d'intersection entre l'axe longitudinal du ski (1) et l'axe du tourillon
(6); et par le fait que, observé par-dessus, l'appendice (20b) est également configuré,
par sa partie (20c) saillant vers le haut, comme une pièce en forme d'anneau circulaire.
5. Fixation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que l'appendice
(20b) de la plaque de semelle (20) est monté avec jeu (S) dans la rainure de guidage
(4b) de la plaque de guidage (4) - en observant dans le sens longitudinal du ski (1)
et dans la position de déplacement sur un terrain plan.
6. Fixation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la douille (7)
est fabriquée en une matière plastique élastique à faible frottement, par exemple
en un polyacétal, et est de préférence fermement enchâssée dans l'évidement de la
plaque de semelle (20).
1. A safety ski binding comprising a sole plate (20) including at least one front
jaw assembly (10) and a heel clamp (30) for a ski boot, the rear portion of said sole
plate (20) being retained in the skiing position by a locking member engaging a retainer
member of said sole plate (20) and displaceable against the force of a spring, a pivot
pin (6) being fixedly connected to the ski at a central location of said sole plate
(20), said sole plate (20) being horizontally pivotable about said pivot pin (6) and
displaceable therealong over a limited distance in the vertical direction,the rear
portion aswell asthe front portion of said sole plate (20) being prevented from being
lifted off the ski, a guide plate (4) being provided for this purpose adjacent said
front portion, characterized in that said guide plate (4) is mounted on a base plate
(3) fixedly secured to the ski so that it is freely slidable in the longitudinal direction
of the ski, and that said front portion of said sole plate (20) is coupled to said
guide plate (4) even during sliding displacement in the longitudinal direction of
the ski.
2. A binding according to claim 1, characterized in that said sole plate (20) is provided
with an upwards projecting portion (20c) engaged in a guide groove (4b) of said guide
plate (4) formed with an upwards facing widened portion and extending substantially
transversely of the longitudinal direction of the ski.
3. A binding according to claim 1 or 2, characterized in that said front portion of
said sole plate (20) is formed as a bearing block (20a) for said front jaw assembly
(10), and that the front end portion of said bearing block (20a) is formed as an extension
(20b) provided with said upwards projecting portion (20c) of said sole plate (20).
4. A binding according to any of claims 1 to 3, characterized in that said widened
portion (4b,) of said guide groove (4b) extends along a circular arc the centerline
of which extends along a circle having its center at the intersection of the longitudinal
axis of the ski (1) and the axis of said pivot pin (6), and that said upwards projecting
portion (20c) of said extension (20b) is likewise shaped as a circular arc as viewed
from above.
5. A binding according to any of claims 1 to 4, characterized in that said extension
(20b) of said sole plate (20) is mounted in said guide groove (4b) of said guide plate
(4) with a clearance (S) - as viewed in the longitudinal direction of said ski (1)
and in the skiing position on even ground.
6. A binding according to claim 1, characterized in that said bushing (7) is made
of a low-friction resilient plastic material, for instance a polyacetal material,
and is preferably fixedly inserted into the aperture of said sole plate (20).

