[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterdecke mit einem rasterförmigen Traggerippe aus
sich kreuzenden Tragschienen, welches an den von Knotenelementen gebildeten Kreuzungspunkten
der Tragschienen aufhängbar ist und dessen freie Felder an den umlaufenden Rändern
durch Paneele, z.B. Kassetten, Beleuchtungselemente, Zulufteinrichtungen, Ablufteinrichtungen
und dgl. luftdicht und staubdicht verschließbar sind, indem diese unter Zwischenlage
von Dichtungsmitteln dichtend an den Tragschienen anliegen.
[0002] Eine derartige Unterdecke ist beispielsweise aus der DE 28 58 140 C2 bekannt. Als
Tragschienen werden dort aus Aluminium gezogene Längs- bzw. Quertragschienen mit
T-förmigem Querschnitt verwendet. Die Längs- und Quertragschienen werden jeweils mittels
eines Anschlußelements miteinander verbunden. Als nachteilig erweist sich bei dieser
Bauweise die aufwendige Herstellung der speziellen Profile sowie die mangelnde Anpaßbarkeit
an verschiedene Bauachsmaße. Zudem ist die Montage der relativ langen Längsträgerschienen
problematisch. An den Über gangsfugen zwischen Längs- und Quertragschienen kann es
leicht zu Undichtigkeiten kommen, welche bei Reinräumen, z.B. für die industrielle
Fertigung elektrischer oder elektronischer Bauteile, zu vermeiden sind.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer einwandfrei abgedichteten
Unterdecke, welche sowohl die Vorteile einer Bandrasterdecke im Knotenpunktsystem,
nämlich leichte Anpaßbarkeit an verschiedene Bauachsmaße, aufweist, als auch bei einfacher
Herstellbarkeit aus Blechprofilen und leichter Montierbarkeit die Anforderungen an
Reinraumbedingungen erfüllt. Es soll damit eine Reinraumdecke geschaffen werden,
welche sich auch für das Aufstellen mobiler Trennwände eignet.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Tragschienen
an Knotenelementen luft- und staubdicht anbringbar sind, indem die Tragschienen an
Stirnwandungen abgewinkelte Auflageflansche und das jeweilige Knotenelement darauf
abgestimmte Auflageflächen aufweisen. Durch die besondere Ausbildung der Tragschienen
und Knotenelemente wird bei einfacher Montierbarkeit eine einwandfreie Abdichtung
nicht nur der Kassetten an den Tragschienen, sondern auch im gesamten Knotenpunktbereich
erreicht.
[0005] Bei der Lösung der gestellten Aufgabe ist es insbesondere von Vorteil, wenn zwischen
den vorzugsweise im wesentlichen horizontalen Auflageflanschen der Tragschienen und
den Auflageflächen der Knotenelemente Dichtungsmittel, wie z.B. Dichtungsbänder
vorgesehen sind. Die Dichtungsbänder oder dgl. Dichtungsmittel können vor der Montage
der Unterdecke auf einfache Weise an den entsprechenden Tragschienenflächen angebracht
werden.
[0006] Um eine einfache Herstellbarkeit der Tragschienen zu gewährleisten, können die Tragschienen
als z.B. gekantete oder gerollformte, vorzugsweise kassettenförmige Profilbleche ausgebildet
sind.
[0007] Eine zuverlässige dichte Aufnahme der Kassetten oder dgl. erhält man dann, wenn die
Tragschienen an den Oberkanten ihrer Längsseitenwände entsprechende, vorzugsweise
abgewinkelte Auflageränder aufweisen.
[0008] Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, daß bei auf den Auflagerändern der
Tragschienen vorgesehenen Dichtungsmitteln die beiden abgewinkelten Auflageränder
jeder Tragschiene zueinander gerichtet und auf ihrer Oberseite mit den Dichtungsmitteln
versehen sind, wobei die Dichtungsmittel von der Oberseite der Auflageränder auf die
Unterseite der Auflageflansche durchlaufen und vorzugsweise als Dichtungsband ausgebildet
sind. Dadurch werden Undichtigkeiten auch in der Zwischenfuge zwischen den sich im
Kreuzungspunkt treffenden Tragschienen zuverlässig vermieden. Die Dichtungsmittel
erfüllen auf diese Weise gleichzeitig drei Dichtfunktionen: Die Tragschienen werden
gegenüber dem Knotenelement abgedichtet, die Kassetten oder dgl. werden gegenüber
den Tragschienen abgedichtet und die sich im Kreuzungspunkt treffenden Tragschienen
werden im Gehrungsschnitt gegeneinander abgedichtet.
[0009] Die Anordnung des Dichtungsbandes oder dgl. Dichtungsmittel ist besonders einfach
und wirksam zu gestalten, wenn die Auflageflansche an den vorzugsweise vertikalen
Stirnwandungen der Tragschienen z.B. unter 45° oder 60°, auf Gehrung zugeschnitten
sind, welche an die Gehrung des Auflageflansches der benachbarten Tragschiene angepaßt
ist. Eine 45°-Gehrung ist für den Fall eines quadratischen oder rechteckigen Knotenelements
von Vorteil. Eine 60°-Gehrung ergibt sich beispielsweise bei einem dreieckigen Knotenelement.
Auch andere mehreckige Knotenpunkt-Ausbildungen sind selbstverständlich möglich, wobei
der Gehrungswinkel entsprechend angepaßt ist.
[0010] Die Auflageflansche schließen sich vorzugsweise an das jeweilige Kopfende der Auflageränder
an und das Dichtungsband soll, um eine bestmögliche Abdichtung im Gehrungsbereich
zu erreichen, bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an jeder Tragschiene,
vorzugsweise einteilig, über die Gehrungsschnitte laufend ausgebildt sein und dadurch
die Gehrungsfuge abdichten. Eine Stoßfuge im Dichtungsband sollte zweckmäßigerweise
unter dem Auflageflansch der Tragschiene zu liegen kommen, wo dieses an den Auflageflächen
des Knotenelements anliegt.
[0011] Bei einer besonderen Weiterbildung der Erfindung kann der mit einem Knotenpunkt zusammenarbeitende
Auflageflansch wenigstens einer der Tragschienen vorzugsweise schlitzförmige Ausnehmungen,
in welche im wesentlichen vertikale Haltenasen der Knotenelemente eingreifen. Dies
erlaubt eine einfache und sichere Montage der Tragschienen an den Knotenelementen
in der richtigen Position.
[0012] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jede Haltenase
einen Schlitz zur Aufnahme eines Verriegelungsorgans auf, wodurch auf besonders einfache
Weise eine gesicherte Verbindung zwischen Tragschiene und Knotenelement ermöglicht
wird.
[0013] Um die Tragschiene ohne zusätzliche Hilfsmittel gasdicht gegen die Auflagefläche
des Knotenelements pressen zu können, ist bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung
vorgesehen, daß der obere Rand des Schlitzes schräg zur Horizontalen verläuft und
das Verriegelungsorgan in der Horizontalen in den Schlitz einklemmbar ist, wodurch
eine Keilwirkung zwischen Verriegelungsorgan und Schlitz erzielt wird.
[0014] Zur Halterung und Verbesserung der Dichtfunktion können die Knotenelemente jeweils
ein Klemmelement aufweisen, mit dem die in dem Knotenpunkt zusammenlaufenden Tragschienen
vorzugsweise gemeinsam dicht an die Knotenelemente anpreßbar sind, indem beispielsweise
das Klemmelemente auf die Auflageflansche der Tragschienen einwirkt und ggf. das Klemmelement
mittels einer Spannmutter gegen das Knotenelement bzw. die Auflageflansche der Tragschienen
spannbar ist.
[0015] In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn die Auflageflächen des Knotenelementes
Teil eines Dichtungskörpers sind, welcher dosen- oder plattenförmig mit darauf aufsetzbarem
Sichtdeckel ausgebildet ist. Hierdurch kann ein einwandfreier optischer Abschluß der
Knotenelemente bei guter Dichtfunktion erreicht werden.
[0016] Die Tragschienen können mit ihren Unterseiten vorzugsweise bündig mit der Unterseite
des jeweiligen Sichtdeckels der Knotenelemente abschließen.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der dosen- oder
plattenförmige Dichtungskörper eine vorzugsweise zentrale Aussparung auf, welche von
einem bügelförmigen Klemmelement und/oder eineem bügelförmigen Befestigungselement
überspannt ist, welches bzw. welche einen Raum für die Aufnahme von Deckenzubehör,
wie Sprinkler, freilassen.
[0018] Das Klemmelement kann nach unten abgewinkelte Klemmränder haben, mit welchen es auf
die Auflageflansche vorzugsweise zwischen den Nasen des Tragelements, einwirkt, also
gerade an den Stellen, an welchen auf der Unterseite der Auflageflansche das Dichtungsband
oder dgl. verläuft, um eine gute Dichtfunktion herzustellen. Derartige Klemmelemente
lassen sich aus Blech einfach herstellen.
[0019] Die Tragschienen können stirnseitig mit dem Auflageflansch ein Z-Profil bilden.
[0020] Die Tragschienen können aber auch in Fixlängen abgeschnitten sein, wobei in ihr jeweiliges
Ende ein Zargenschuh mit einer den Auflageflansch bildenden Z-Abkantung dicht einschiebbar
und, z.B. durch Punkten oder Klemmen, festlegbar ist. Hierdurch lassen sich Längenunterschiede
der Tragschienen im montierten Zustand leicht ausgleichen, ohne daß die angestrebte
Dichtfunktion leidet.
[0021] Um auch bei der Ausführungsform mit Zargenschuh eine gesicherte Verbindung zwischen
Tragschiene und Knotenelement zu ermöglichen, ist bei einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung vorgesehen, daß der Zargenschuh mindestens eine vorzugsweise schlitzförmige
Aussparung aufweist für das Zusammendwirken mit einem federelastischen Klemmorgan
zur Verklemmung des Zargenschuhs gegenüber der Tragschiene.
[0022] Der Zargenschuh und/oder die Tragschiene können dabei einen Anschlag zur Begrenzung
der Einschiebtiefe des Zargenschuhs in die Tragschiene aufweisen, um eine exakte Positionierung
des Zargenschuhs zu gewährleisten. Ferner kann zwischen einer Stirnwandung der Tragschiene
oder des Zargenschuhs und einer Seitenwand des Knotenelements im Dichtstreifen vorgesehen
sein, um eine sichere Abdichtung zu gewährleisten.
[0023] Bei der erfindungsgemäßen Reinraumdecke erfolgt die Abdichtung, wie sich aus den
vorgenannten Merkmalen ergibt, im wesentlichen in der Horizontalen, während Dichtungsmittel
in den vertikalen Fugen zwischen den einzelnen Bauteilen, abge sehen von den Gehrungsfugen
zwischen den Tragschienen im Bereich des Knotenpunktes, nicht vorhanden zu sein brauchen.
Dadurch können nachteilig breite Schmutzfugen zwischen den einzelnen Kassetten oder
dgl. vermieden werden. Da die Tragschienen zweckmäßigerweise aus Blech mit im wesentlichen
vertikalen Seitenwandungen und Stirnwandungen ausgebildet sind, ist es zweckmäßig,
daß die Aufkantfugen der Tragschienen zwischen den Längsseitenwänden und den Stirnwandungen
z.B. mittels eines Verschlußelements, welches aus einem in den Tragschienen verspannbaren
Stegelement mit seitlichen Dichtelementen besteht, ebenfalls luft- und staubdicht
schließbar sind. Auf diesem Wege kann den geforderten Reinraumbedingungen zusätzlich
gedient werden.
[0024] Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die vertikalen Seitenwände
der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. an ihren oberen Enden horizontal nach außen
abgewinkelte Auflageränder aufweisen, welche vorzugsweise zur Verstärkung schräg nach
oben gerichtete, z.B. einen Winkel von ca. 45° gegenüber den Auflagerändern bildende
Abkantungen aufweisen. Dadurch sind eine zuverlässige Montage und einfache Halterung
der Kassetten oder dgl. auf den Tragschienen möglich. Die Auflageränder der Kassetten
oder dgl. laufen zur Verbesserung der Dichtfunktion vorzugsweise geschlossen ringsum.
[0025] Auch die Aufkantfugen der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. können zwischen den
Seitenwänden luft- und staubdicht abgeschlossen sein.
[0026] Insbesondere bei Unterdecken der zuvor erläuterten Art ist es gemäß einem weiteren
Erfindungsgedanken von Vorteil, wenn die Auflageränder der Paneele, z.B. Kassetten,
oder dgl. und insbesondere die schrägen Abkantungen derselben im eingebauten Zustand
der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. mit dem Druck eines mit einem Spannbügel bzw.
Arretierungszungen und einem Spannschenkel bzw. einer Federzunge versehenen Federelements
in Richtung des jeweiligen mit dem Dichtungsmittel versehenen Auflagerandes der Tragschienen
beaufschlagbar sind, wodurch die Kassetten oder dgl. nicht nur aufgrund ihres Eigengewichtes
zur Dichtung gegenüber den Tragschienen herbeitragen, sondern beispielsweise auch
bei leichtem Überdruck im Reinraum eine gute Dichtwirkung sichergestellt werden kann.
Zur sicheren Montage können dabei die Federelemente in die vorzugsweise als nach
oben offenes C-Profil ausgebildeten Tragschienen unter elastischer Verformung der
Spannbügel bzw. Arretierzungen einsetzbar sein.
[0027] Das erfindungsgemäße Federelement, welches auch bei Unterdecken anderer Konstruktion
einsetzbar ist, hat vorzugsweise einen Innenboden der Tragschiene anliegenden Basisabschnitt,
an welchen sich schräg nach außen oben weisende Spannbügel bzw. schräg nach innen
oben weisenden Arretierzungen anschließen, welche die beidseitigen Auflageränder
untergreifen. Hierdurch erhält das Federelement bei einfacher Ausgestaltung einen
sicheren Sitz in der Tragschiene.
[0028] An den jeweiligen Spannbügel bzw. an dem Basisabschnitt kann sich ein(e) vom Basisabschnitt
nach oben verlaufende(r) Spannschenkel bzw. Federzunge anschließen, welche(r) die
Auflageränder von Tragschiene und Kassette oder dgl. mit einem nach außen abgewinkelten
Ansatz bzw. Vorsprung übergreift und vorzugsweise auf die schräge Abkantung spannend
einwirkt. Hierdurch wird die gewünschte Anpreßwirkung erzielt, wobei der Innenraum
der C-profilförmigen Tragschiene weitgehend freigehalten ist.
[0029] Während das Federelement grundsätzlich beliebiger Art sein kann, ist es vorzugsweise
als Blattfeder oder einstückig aus Federdraht gebildet. Der Spannbügel kann dabei
vier etwa im Rechteck gebogene Bügelabschnitte aufweist, von welchen der erste und
der dritte - vom Boden der Tragschiene aus gesehen schräg nach oben außen, der zweite
im Winkel zwischen Längsseitenwand und Auflagerand der Tragschiene und der vierte
am Boden der Tragschiene verläuft. Dabei kann sich der jeweilige Spannschenkel an
den vierten Bügelabschnitt anschließen, um die gewünschte Verformbarkeit für die Montage
zu haben, aber auch die erforderliche Spannfunktion auszuüben. Der die Auflageränder
von Tragschiene und Paneele, z.B. Kassette, oder dgl. übergreifende Ansatz hat zweckmäßigerweise
einen etwa parallel zum Boden der Tragschiene nach außen abgewinkelten, vorzugsweise
auf die schräge Abkantung der Kassette oder dgl. einwirkenden Klemmabschnitt und einen
sich daran anschließenden - vom Boden der Tragschiene aus gesehen - vorzugsweise
schräg nach oben innen weisenden Handhabungsabschnitt auf. Damit übt der Spannschenkel
zuverlässig eine Spann- und Zentrierfunktion aus, läßt sich aber gleichzeitig aus
seinem Klemmsitz lösen.
[0030] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand
der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0031] Es zeigen:
Fig .1 eine teilweise weggebrochene Explosionszeichnung eines Knotenelements in perspektivischer
Ansicht mit zwei eingehängten Tragschienen und einer Kassette vor dem Auflegen auf
die Tragschienen,
Fig. 2a eine teilweise weggebrochene Explosionszeichnung des Knotenelements nach Fig.
1 in perspektivischer Ansicht mit einer teilweise weggebrochenen Darstellung einer
Tragschiene gemäß einer anderen Ausführungsform vor dem Einhängen an dem Knotenelement,
Fig. 2b eine teilweise weggebrochene Explosionszeichnung eines Knotenelements gemäß
einer weiteren Ausführungsform in perspektivischer Ansicht mit einer teilweise weggebrochenen
Darstellung einer Tragschiene gemäß einer weiteren Ausführungsform vor dem Einhängen
an dem Knotenelement,
Fig. 3a in Schrägansicht,
Fig. 3b in Vorderansicht,
Fig. 3c in Draufsicht, und
Fig. 3d in Seitenansicht
ein erfindungsgemäßes Federelement zum Festlegen von Kassetten oder dgl. an Tragschienen
in Zuordnung zu den genannten Unterdeckenelementen, und
Fig. 4a in Seitenansicht,
Fig. 4b in Draufsicht, und
Fig. 4c in Vorderansicht
ein Federelement gemäß einer weiteren Ausführungsform zum Festlegen von Kassetten
oder dgl. an Tragschienen in Zuordnung zu den genannten Unterdeckenelementen.
[0032] Gemäß Fig. 1 weisen die Tragschienen 1 an ihren Stirnwandungen 15 in Längsrichtung
nach außen abgewinkelte Auflageflansche 3 auf, welche mit schlitzförmigen Ausnehmungen
4 versehen sind, in die Haltenasen 5 der Knotenelemente 2 eingreifen. Die Knotenelemente
2 bestehen im wesentlichen aus einem Tragelement 6, von welchem die Haltenasen 5
nach oben abgewinkelt sind, einem kastenförmigen Dichtungskörper 8, welcher Auflageflächen
18 für die Auflageflansche 3 bildet und nach unten abgewinkelte Seitenwände 19 hat,
sowie einen Sichtdeckel 9, welcher von unten auf den Dichtkörper 8 aufsteckbar ist.
Die Tragschienen 1 werden im Bereich ihrer Auflageflansche 3 mittels eines kreuzförmigen
Klemmelements 7 in Richtung auf die Auflageflächen 18 gedrückt. Das Klemmelement 7
weist zu diesem Zweck nach unten abgewinkelte Klemmränder 21 auf, welche zwischen
die Haltenasen 5 eingreifen. Das Knotenelement 2 ist höhenverstellbar an einer Gewindestange
10 angeordnet, auf welche das Tragelement 6 mithilfe einer daran festgelegten Mutter
41 aufschraubbar ist. Die Festlegung der Höhenlage des Knotenelements 2 an der Gewindestange
10 erfolgt mittels einer Kontermutter 13. Das Festspannen des Klemmelements 7 erfolgt
mit einer gerändelten Spannmutter 11. Unterhalb des Klemmelements 7 sitzt auf der
Gewindestange 10 ein diese dicht umschließendes Dichtelement 42, welches die Durchtrittsöffnung
43 des Klemmelements 7 für die Gewindestange 10 luft- und staubdicht verschließt.
[0033] Die Endkanten 12 der Auflageflansche 3 der Tragschienen 1 sind mit einer Gehrung
14 versehen. An den oberen Rändern der Längsseitenwände 16 der Tragschienen 1 befinden
sich nach innen abgewinkelte Auflageränder 17. Ein Dichtungsband 20 verläuft jeweils
in Längsrichtung auf der Oberseite der Auflageränder 17 und in Querrichtung auf der
Unterseite der Auflageflansche 3 zwischen Auflageflansch 3 und Auflagefläche 18,
indem es einstückig jeweils durch die Fuge zwischen den Gehrungen 14 hindurchgeführt
ist. Im eingebauten Zustand liegt das Dichtungsband 20 dadurch auf den Auflageflächen
18 der Knotenelemente 2 auf und dichtet, unterstützt durch das Klemmelement 7, die
Tragschienen 1 gegen die Knotenelemente 2 in horizontaler Ebene ab. Wie aus Fig. 1
ersichtlich, überragt das Tragelement 6 um eine vorgegebene Materialstärke die Auflageflächen
18 des Dichtkörpers 8. Die Auflageflansche 3 ragen bis über die Haltenasen 5 nach
innen und kommen dort auf dem Tragelement 6 - Metall auf Metall - zur Auflage, während
das Dichtungsband 20 lediglich im Bereich der Auflageflächen 18 vorgesehen ist. Auf
diese Weise erhalten die Tragschienen 1 im zusammengeklemmten Zustand eine definierte
Höhenlage relativ zu dem Knotenelement 2, so daß einerseits das Dichtungsband 20
lediglich um ein vorbestimmtes Maß zusammengepreßt wird, während andererseits die
Unterseiten der Tragschienen 1 mit der Unterseite des Sichtdeckels 9 fluchtet, welcher
auf die nach unten abgewinkelten Seitenwände 19 des Dichtungskörpers 8 aufgesteckt
ist.
[0034] Zur Abdichtung der Aufkantfugen zwischen der Stirnwandung 15 und den Längsseitenwänden
16 der Tragschienen 1 kann ein aus einem federelastischen Material bestehendes Stegelement
35 und an dessen Rändern je ein Dichtungselement 36 aufweisendes Verschlußelement
54 in das Innere der C-profilförmigen Tragschiene 1 bis zum knotenseitigen Ende eingeschoben
werden, so daß die Dichtungselemente 36 die genannten Aufkantfugen verschließen.
Das Stegelement 35 aus federelastischem Material ist so bemessen, daß es beim Einfügen
in das Innere der Tragschiene 1 leicht gekrümmt ist und dadurch in der Dichtlage
festgespannt verbleibt.
[0035] Die Kassetten 30 haben vertikale Seitenwände 31, an deren oberen Ende sich nach außen
abgewinkelte, ohne Ausklinkung rundum durchlaufende Auflageränder 32 anschließen.
Die Auflageränder 32 sind mit Abkantungen 33 versehen, welche nach schräg oben innen
geneigt sind. Die Kassetten 30 dienen zur Abdeckung der Deckenfelder 34. Sie werden
mittels aus den Fig. 3 bis 6 ersichtlichen Federelementen 37 auf den Tragschienen
1 festgespannt, wodurch sich die Auflageränder 32 dichtend gegen die Dichtungsbänder
20 auf den Auflagerändern 17 der Tragschienen 1 legen. Um die richtige Höhenlage
zwischen Kassetten 30 und Tragschienen 1 festzulegen, können die Auflageränder 17
und/oder 32 mit vorspringenden, den Abstand sichernden Warzen versehen sein. Auf diese
Weise kann sichergestellt werden, daß die Unterseiten der Tragschienen 1 mit denjenigen
der Kassetten 30 fluchten.
[0036] Bei der in Fig. 2a dargestellten Ausführungsform ist die Tragschiene 1 an ihrem
dem Knotenelement 2 zugewandten Kopfende auf Fixlänge glatt abgeschnitten. In das
knotenseitige Ende ist ein Zargenschuh 38 dicht eingeschoben und festgepunktet. An
der Stirnwandung 15 des Zargenschuhs 38 ist der Auflageflansch 3 abgewinkelt. Die
Stirnwandung 15 ist im montierten Zustand etwas gegenüber dem Ende der Tragschiene
1 zurückgesetzt. In den dadurch entstehenden Zwischenraum ist ein Dichtstreifen
55 eingelegt, welcher beim Zusammenfügen von Knotenelement 2 und Tragschiene 1 gegen
die Außenfläche der Seitenwand 19 des Dichtkörpers 8 dichtend zur Anlage kommt. Damit
der Zargenschuh 38 in dieser Weise gegenüber dem Ende der Tragschiene 1 zurückgesetzt
werden kann, ist der Auflageflansch 3 beidseitig innen mit einer Ausklinkung 50 versehen.
Das Dichtband 20 läuft in diesem Fall ebenso wie bei der Ausführungsform von Fig.
1 von der Oberseite der Auflageränder 17 über die Gehrung 14 auf die Unterseite des
Auflageflansches 3.
[0037] Fig. 2 b zeigt eine andere Ausführungsform des Knotenelements 2 und des Zargenschuhs
38. Der Zargenschuh 38 ist mit einem als Feder ausgebildeten Klemmorgan 25, welches
mit seinen Enden durch schlitzförmige Aussparungen 29 an einwärts gelegenen Seitenflanschen
63 des Zargenschuhs 38 hindurchtritt, reibschlüssig zwischen den Innenseiten der beiden
Längsseitenwäne 16 der Tragschiene gehalten. Das Knotenelement 2 besteht im wesentlichen
aus einem plattenförmigen Tragelement 6, einem auf das Tragelement 6 aufsteckbaren
Sichtdeckel 9 und einem bügelförmigen Befestigungselement 26, welches an dem Tragelement
6 angepunktet und an seiner Oberseite mit einer Mutter 51 versehen ist, die auf eine
nicht dargestellte Gewindestange aufschraubbar ist. Das Tragelement 6 ist einstückig
um vier nach oben gerichtete Haltenasen 5 ausgebildet, die jeweils mit einem Schlitz
22 dessen oberer Rand 23 eine Anschrägung aufweist, versehen sind. Das Tragelement
6 hat in der Mitte eine Aussparung 27, durch welche die unteren Schenkelenden des
Befestigungselements 26 hindurchragen. Das Klemmelement 7 ist bei dieser Ausführungsform
wie das Befestigungselement 26 bügelförmig ausgebildet und an beiden Schenkeln an
seiner Unterseite mit diesem leicht nach außen gebogenen Klemmrand 21 versehen, der
breiter als der auf Gehrung 14 gechnittenen Auflageflansch 3 des Zargenschuhs 38 ist.
Der Sichtdeckel 9 ist an seiner Innenseite mit Rastnasen 28 versehen, die zur Befestigung
des Sichtdeckels 9 an dem Tragelement 6 vorgesehen sind. Die bügelförmige Ausbildung
von Klemmelement 7 und das von ihm übergriffene Befestigungselement 26 gestattet die
Unterbringung von Deckenzubehör, wie Sprinkler.
[0038] Mit Hilfe des in den Fig. 3a bis 3d veranschaulichten Federelements 37 werden die
Auflagenränder 32 der Kassetten 30 oder dgl. und insbesondere die schrägen Abkantungen
33 im eingebauten Zustand der Kassetten 30 oder dgl. mit Druck in Rich tung des
jeweiligen mit dem Dichtungsband 20 versehenen Auflagerandes 17 der Tragschienen
1 beaufschlagt. Das Federelement 37 ist unter seiner elastischen Verformung in die
als C-Profil ausgebildete Tragschiene 1 einsetzbar. In seiner Haltestellung weist
das Federelement 37 einen innen am Boden 39 der Tragschiene 1 liegenden, im dargestellten
Falle geraden Basisabschnitt 40 auf, an welchen sich schräg nach außen oben weisende
Spannbügel 41 anschließen, welche die beidseitigen Auflageränder 17 der Tragschiene
1 untergreifen. An den jeweiligen Spannbügel 41 schließt sich ein vom Basisabschnitt
40 nach oben verlaufender Spannschenkel 42 an, welcher die Auflageränder 17, 32 von
Tragschiene 1 und Kassette 30 oder dgl., mit einem nach außen abgewinkelten Ansatz
43 übergreift und vorzugsweise auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl.
spannend einwirkt. Das in den Fig. 3 bis 6 dargestellte Federelement 37 ist einstückig
aus Federdraht gebildet. Dabei weist der Spannbügel 41 vier etwa im Rechteck gebogene
Bügelabschnitte 44 bis 47 auf, von welchen der erste Bügelabschnitt 44 und der dritte
Bügelabschnitt 46 - vom Boden 39 der Tragschiene 1 aus gesehen - nach schräg oben
außen, der zweite Bügelabschnitt 45 im Winkel zwischen Längsseitenwand 16 und Auflagerand
17 der Tragschiene 1 und der vierte Bügelabschnitt 47 am Boden 39 der Tragschiene
1 verläuft. Hierdurch hat das Federelement 37 einerseits einen festen Spannsitz im
Inneren der Tragschiene 1 , andererseits können die aufwärts weisenden Spannschenkel
42 mit ihrem Ansatz 43 frei beweglich ihre Spannkraft auf die schräge Abkantung 33
der Kassette 30 oder dgl. praktisch unabhängig davon wirksam ausüben. Der Spannschenkel
42 schließt sich dabei unmittelbar an den vierten Bügelabschnitt 47 an, welcher bei
Seitwärtsbewegung einer Torsionskraft unterworfen wird. Der Ansatz 43 hat einen etwa
parallel zum Boden 39 der Tragschiene 1 nach außen abgewinkelten, auf die schräge
Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. einwirkenden Klemmabschnitt 48 und einen sich
daran anschließenden - vom Boden 39 der Tragschiene 1 aus gesehen - schräg nach oben
innen weisenden Handhabungsabschnitt 49, der ein Zusammendrücken der beiden Schenkel
42 aufeinander zu von Hand und damit die Freigabe der festgehaltenen Kassetten 30
oder dgl. ermöglicht. Die Positionierung des Federelements 37 erfolgt in der Weise,
daß es zunächst von oben in das innere der Tragschiene 1 mit etwa parallel zur Tragschienenlängsrichtung
stehendem Basisteil 40 eingeführt und dann in der Weise verdreht wird, daß sich die
Spannbügel 41 unter den Auflagerändern 17 verklemmen und die Spannschenkel 42 mit
ihren Ansätzen 43 über die Auflageränder 17 ragen und zum Festklemmen der benachbarten
Kassetten 30 oder dgl. bereitstehen.
[0039] In den Fig. 4a - 4c ist eine weitere Ausgestaltungsform eines Federelements 56 dargestellt.
Das Federelement 56 ist unter einer elastischen Verformung in die als C-Profil ausgebildete
Tragschiene 1 einsetzbar. In seiner Haltestellung weist das Federelement 56 einen
innen am Boden 39 der Tragschiene 1 liegenden, im dargestellten Falle geraden Basisabschnitt
57 auf, an welchen sich schräg nach innen oben weisende Arretierungen 58 anschließen,
welche die beidseitigen Auflageränder 17 der Tragschiene 1 untergreifen. An den Basisabschnitt
57 schließt sich in der Mitte eine nach oben verlaufende Federzunge 59 an, welche
die Auflageränder 17, 32 von Tragschiene 1 und Kassette 30 oder dgl., mit einem nach
außen abgewinkelten Vorsprung 61 übergreift, welcher vorzugsweise auf die schräge
Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. spannend einwirkt. Das in den Fig. 4a bis 4c
dargestellte Federelement 56 ist einstückig aus einem Blechstreifen hergestellt,
wobei sich die Arretierungen 58 und die Federzunge 59 jeweils von dem Basisabschnitt
57 nach oben erstrecken. Hierdurch hat das Federelement 56 einerseits einen festen
Spannsitz im Inneren der Tragschiene 1, andererseits kann die aufwärts weisende Federzunge
59 mit ihrem Vorsprung 61 frei beweglich ihre Spannkraft auf die schräge Abkantung
33 der Kassette 30 oder dgl. praktisch unabhängig davon wirksam ausüben. Der Vorsprung
61 hat einen etwa parallel zum Boden 39 der Tragschiene 1 nach außen abgewinkelten,
auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. einwirkenden Klemmabschnitt
62 und einen sich daran anschließenden - vom Boden 39 der Tragschiene 1 aus gesehen
- schräg nach oben innen weisenden Gleitabschnitt 60, der ein Zurückdrücken der Federzunge
59 und damit die Freigabe der festgehaltenen Kassetten 30 oder dgl. ermöglicht. Das
Federelement 56 wird von innen in das C-förmige Profil der Tragschiene 1 eingeschoben,
bis der Basisabschnitt 57 im Bereich seines Übergangs zu den Arretierungen 58 an die
Innenseite der Längsseitenwandung 16 anschlägt. Die elastischen Arretierungen verklemmen
sich dabei an der Unterseite des Auflagerandes 17.
[0040] Zur Montage der erfindungsgemäßen Unterdecke werden zunächst die jeweiligen Spannmuttern
11 auf die Gewindestäbe 10 aufgeschraubt, nachfolgend die Klemmelemente 7 und soweit
vorhanden, die Dichtelemente 52 aufgeschoben, dann, soweit vorhanden, die Kontermutter
13 aufgeschraubt und dann das Tragelement 6 mit dem Dichtungskörper 8 bzw. das Befestigungselement
26 mit dem Tragelement 6 in die gewünschte Höhe an der Gewindestange 10 geschraubt
und gegebenenfalls mittels der Kontermutter 13 festgelegt. Dann werden die bereits
mit Dichtungsmitteln 20 versehenen Tragschienen 1 mit ihren Ausnehmungen 4 auf die
Haltenasen 5 der Tragelemente 6 gehängt und durch die Klemmelemente 7 mittels der
Spannmuttern 11 in Richtung der Auflageflächen 18 der Knotenelemente 2 unter Zusammendrücken
des Dichtungsmittels 20 bewegt, gegebenenfalls bis die Vorderkante der jeweiligen
Auflageflansche 3 auf dem über die Auflageflächen 18 hinausragenden Rand der Tragelementes
6 zum Anschlag kommen. Die Unterseite der Tragschienen 1 bildet dabei mit der Unterseite
des von unten auf den Dichtungskörper 8 bzw. das Tragelement 6 aufgesetzten Sichtdeckels
9 eine im wesentlichen ebene Fläche. Als nächstes werden die Kassetten 30 oder in
ihrem Außenumfang entsprechend dimensionierte Beleuchtungselemente, Zulufteinrichtungen,
Ablufteinrichtungen oder dgl. in die offenen Deckenfelder 34 eingesetzt. Dazu werden
sie zunächst verkantet von unten durch die Deckenfelder 34 in den Zwischenraum zwischen
Decke und Unterdecke hineingeschoben, um sich dann von oben mit ihren Auflagerändern
32 auf die durchgehenden Dichtungsmittel 20 auf der Oberseite der Auflageränder 17
der Tragschienen 1 aufzulegen. Zuvor können Federelemente 37 bzw. 56 in die Tragschienen
1 eingesetzt worden sein, um den Anpreßdruck zu erhöhen. Die Höhe der Seitenwände
31 ist unter Berücksichtigung der Materialstärke der Auflageränder 32 sowie der Höhe
der Tragschienen 1 inklusive Dichtungsmittel 20 so bemessen, daß nach Festlegung
der Kassetten 30 oder dgl. auf den Tragschienen 1 die Unterseite der Kassetten 30
oder dgl. mit den Unterseiten der Tragschienen 1 und der Sichtdeckel 9 der Knotenelemente
2 fluchten. Bei der erfindungsgemäßen Deckenkonstruktion bedarf es offensichtlich
keiner Abdichtung der vertikalen Fugen zwischen den Tragschienen 1 und den Kassetten
30 oder dgl., so daß diese außerordentlich schmal gehalten werden können.
Bezugszeichen:
[0041]
1 Tragschiene
2 Knotenelement
3 Auflageflansch
4 Ausnehmung
5 Haltenase
6 Tragelement
7 Klemmelement
8 Dichtungskörper
9 Sichtdeckel
10 Gewindestange
11 Spannmutter
12 Endkante
13 Kontermutter
14 Gehrung
15 Stirnwandung
16 Längsseitenwand
17 Auflagerand
18 Auflagefläche
19 Seitenwände
20 Dichtungsmittel
21 Klemmrand
22 Schlitz
23 Rand
24 Verriegelungsorgan
25 Klemmorgan
26 Befestigungselement
27 Aussparung
28 Rastnase
29 Aussparung
30 Kassette
31 Seitenwand
32 Auflagerand
33 Abkantung
34 Deckenfeld
35 Stegelement
36 Dichtungselement
37 Federelement
38 Zargenschuh
39 Boden
40 Basisabschnitt
41 Spannbügel
42 Spannschenkel
43 Ansatz
44 Bügelabschnitt
45 Bügelabschnitt
46 Bügelabschnitt
47 Bügelabschnitt
48 Klemmabschnitt
49 Handhabungsabschnitt
50 Ausklinkung
51 Mutter
52 Dichtelement
53 Durchtrittsöffnung
54 Verschlußelement
55 Dichtstreifen
56 Federlement
57 Basisabschnitt
58 Arretierzunge
59 Federzunge
60 Gleitabschnitt
61 Vorsprung
62 Klemmabschnitt
63 Seitenflansche
1. Unterdecke mit einem rasterförmigen Traggerippe aus sich kreuzenden Tragschienen
(1 ), welches an den von Knotenelementen (2) gebildeten Kreuzungspunkten der Tragschienen
(1) aufhängbar ist und dessen freie Felder (34) an den umlaufenden Rändern durch Paneele,
z.B. Kassetten (30), Beleuchtungselemente, Zulufteinrichtungen, Ablufteinrichtungen
und dgl. luftdicht und staubdicht verschließbar sind, indem diese unter Zwischenlage
von Dichtungsmitteln (20) dichtend an den Tragschienen (1 ) anliegen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragschienen (1) an Knotenelementen (2) luft- und staubdicht anbringbar sind,
indem die Tragschienen (1) an Stirnwandungen (15) abgewinkelte Auflageflansche (3)
und das jeweilige Knotenelement (2) darauf abgestimmte Auflageflächen (18) aufweisen.
2. Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den vorzugsweise
im wesentlichen horizontalen Auflageflanschen (3) der Tragschienen (1) und den Auflageflächen
(18) der Knotenelemente (2) Dichtungsmittel (20), wie z.B. Dichtungsbänder vorgesehen
sind.
3. Unterdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen
(1 ) an den Oberkanten ihrer Längsseitenwände (16) vorzugsweise abgewinkelte Auflageränder
(17) für die dichte Aufnahme der Kassetten (30) oder dgl. aufweisen.
4. Unterdecke nach Anspruch 3, mit auf den Auflagerändern (17) der Tragschienen (1)
vorgesehenen Dichtungsmitteln (20), dadurch gekennzeichnet, daß die beiden abgewinkelten
Auflageränder (17) jeder Tragschiene (1) zueinander gerichtet und auf ihrer Oberseite
mit den Dichtungsmitteln (20) versehen sind, wobei die Dichtungsmittel (20) von der
Oberseite der Auflage ränder (17) auf die Unterseite der Auflageflansche (3) durchlaufen
und vorzugsweise als Dichtungsband ausgebildet sind.
5. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflansche
(3) an den vorzugsweise vertikalen Stirnwandungen (15) der Tragschienen (1), z.B.
unter 45° oder 60°, auf Gehrung (14) zugeschnitten sind, welche an die Gehrung (14)
des Auflageflansches (3) der benachbarten Tragschiene (1 ) angepaßt ist.
6. Unterdecke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflansche (3)
sich an das jeweilige Kopfende der Auflageränder (17) anschließen und das Dichtungsband
(20) an jeder Tragschiene (1) vorzugsweise einteilig, über die Gehrungsschnitte laufend
ausgebildet ist und dadurch die Gehrungsfuge abdichtet.
7. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit
einem Knotenpunkt zusammenarbeitende Auflageflansch (3) wenigstens einer der Tragschienen
(1) mit vorzugsweise schlitzförmigen Ausnehmungen (4) versehen sind, in welche im
wesentlichen vertikale Haltenasen (5) der Knotenelemente (2) eingreifen.
8. Unterdecke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Haltenase (5) einen
Schlitz (22) zur Aufnahme eines Verriegelungsorgans (24) aufweist.
9. Unterdecke nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (23) des
Schlitzes (22) schräg zur Horizontalen verläuft und das Verriegelungsorgan (24) in
der Horizontalen in dem Schlitz (22) verklemmbar ist.
10. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Knotenelemente (2) jeweils ein Klemmelement (7) aufweisen, mit dem die in dem Knotenpunkt
zusammenlaufenden Tragschienen (1) vorzugsweise gemeinsam dicht an die Knotenelemente
(2) anpreßbar sind, indem beispielsweise das Klemmelement (7) auf die Auflageflansche
(3) der Tragschienen (1) einwirkt und ggf. das Klemmelement (7) mittels einer Spannmutter
(11 ) gegen das Knotenelement (2) bzw. die Auflageflansche (3) der Tragschienen (1
) spannbar ist.
11 . Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflageflächen (18) des Knotenelementes (2) Teil eines Dichtungskörper (8) sind, welcher
dosen- oder plattenförmig mit darauf aufsetzbarem Sichtdeckel (9) ausgebildet ist.
12. Unterdecke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der dosen- oder plattenförmige
Dichtungskörper (8) eine vorzugsweise zentrale Aussparung (25) aufweist, welche von
einem bügelförmigen Klemmelement (7) und/oder einem bügelförmigen Befestigungselement
(26) überspannt ist, welches bzw. welche einen Raum für die Aufnahme von Deckenzubehör,
wie Sprinkler, freilassen.
13. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tragschienen (1 ) in Fixlängen abgeschnitten sind und in ihr jeweiliges Ende ein
Zargenschuh (38) mit einer den Auflageflansch (3) bildenden Z-Abkantung dicht einschiebbar
ist.
14. Unterdecke nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zargenschuh (38)
mindestens eine vorzugsweise schlitzförmige Aussparung (29) aufweist für das Zusammenwirken
mit einem vorzugsweise federelastischen Klemmorgan (25) zur Verklemmung des Zargenschuhs
(38) gegenüber der Tragschiene (1).
15. Unterdecke nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Zargenschuh (38)
und/oder die Tragschiene (1) einen Anschlag zur Begrenzung der Einschiebtiefe des
Zargenschuhs (38) in die Tragschiene (1) aufweist/aufweisen und daß ggf. zwischen
einer Stirnwandung (15) der Tragschiene (1) oder des Zargenschuhs (38) und einer Seitenwand
(19) des Knotenelements (2) ein Dichtstreifen (55) vorgesehen ist.
16. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
vertikalen Seitenwände (31) der Paneele, z.B. Kassetten (30), oder dgl. an ihren oberen
Enden horizontal nach außen abgewinkelte, vorzugsweise ringsum geschlossen umlaufende
Auflageränder (32) aufweisen, welche vorzugsweise zur Verstärkung schräg nach oben
gerichtete, z.B. einen Winkel von ca. 45° gegenüber den Auflagerändern (32) bildenden
Abkantungen (33) aufweisen.
17. Unterdecke nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageränder (32)
der Paneele, z.B. Kassetten (30), oder dgl. und insbesondere die schrägen Abkantungen
(33) im eingebauten Zustand der Paneele, z.B. Kassetten (30), oder dgl. mit dem Druck
eines mit einem Spannbügel (41) bzw. Arretierungen (58) und einem Spannschenkel (42)
bzw. einer Federzunge versehenen Federelements (37 bzw. 56) in Richtung des jeweiligen
mit dem Dichtungsmittel (20) versehenen Auflagerandes (17) der Tragschienen (1) beaufschlagbar
sind, und daß das Federelement (37 bzw. 56) in die vorzugsweise als C-Profil ausgebildeten
Tragschienen (1) unter elastischer Verformung der Spannbügel (41 ) bzw. Arretierungen
(58) einsetzbar ist.
18. Unterdecke nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (37
bzw. 56) einen innen am Boden (39) der Tragschiene (1 ) anliegenden Basisabschnitt
(40 bzw. 57) aufweist, an welchen sich schräg nach außen oben weisende Spannbügel
(41) bzw. schräg nach innen oben weisende Arretierungen (58) anschließen, welche die
beidseitigen Auflageränder (17) der Tragschiene (1 ) untergreifen.
19. Unterdecke nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den
jeweiligen Spannbügel (41) bzw. an den Basisabschnitt (57) ein(e) vom Basisabschnitt
(40) nach oben verlaufender Spannschenkel (42) bzw. Federzunge (59) anschließt, welche(r)
die Auflageränder (17, 32) von Tragschiene (1 ) und Kassette (30) oder dgl. mit einem
nach außen abgewinkelten Ansatz (43) bzw. Vorsprung (61 ) übergreift und vorzugsweise
auf die schräge Abkantung (33) der Kassette (30) oder dgl. spannend einwirkt.