(19)
(11) EP 0 380 753 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
08.08.1990  Patentblatt  1990/32

(21) Anmeldenummer: 89118117.4

(22) Anmeldetag:  29.09.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E04B 9/14
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 01.02.1989 DE 3902934

(71) Anmelder: HUNTER DOUGLAS INDUSTRIES B.V.
NL-3008 AB Rotterdam (NL)

(72) Erfinder:
  • Brak, Johan Willem, Dipl.-Ing. c/o KEIL &
    D-6000 Frankfurt/M.-1 (DE)

(74) Vertreter: Keil, Rainer A., Dipl.-Phys. Dr. et al
KEIL & SCHAAFHAUSEN Patentanwälte Eysseneckstrasse 31
D-60322 Frankfurt am Main
D-60322 Frankfurt am Main (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Unterdecke


    (57) Die Unterdecke weist einen rasterförmigen Traggerippe aus sich kreuzenden Tragschienen (1) auf welches an den von Knotenelementen (2) gebildeten Kreu­zungspunkten der Tragschienen (1) aufhängbar ist und dessen freie Felder (34) an den umlaufenden Rändern durch Paneele, z .B. Kassetten (30), Beleuchtungselemente, Zulufteinrich­tungen, Ablufteinrichtungen und dgl. luft- und staubdicht verschließbar sind, indem diese unter Zwischenlange von Dich­tungsmitteln (20) dichtend an den Tragschienen (1) anliegen, wobei zur Vereinfachung der Herstellung, Konstruktion und Montage und Erfüllung der Anforderungen an Reinraumbedingungen die Tragschienen (1) an Knotenelementen (2) luft- und staub­dicht anbringbar sind, indem die Tragschienen (1) an Stirn­wandungen (15) abgewinkelte Auflageflansche (3) und das jewei­lige Knotenelement (2) darauf abgestimmte Auflageflächen (18) aufweisen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Unterdecke mit einem rasterför­migen Traggerippe aus sich kreuzenden Tragschienen, welches an den von Knotenelementen gebildeten Kreuzungspunkten der Trag­schienen aufhängbar ist und dessen freie Felder an den um­laufenden Rändern durch Paneele, z.B. Kassetten, Beleuchtungs­elemente, Zulufteinrichtungen, Ablufteinrichtungen und dgl. luftdicht und staubdicht verschließbar sind, indem diese unter Zwischenlage von Dichtungsmitteln dichtend an den Tragschienen anliegen.

    [0002] Eine derartige Unterdecke ist beispielsweise aus der DE 28 58 140 C2 bekannt. Als Tragschienen werden dort aus Alu­minium gezogene Längs- bzw. Quertragschienen mit T-förmigem Querschnitt verwendet. Die Längs- und Quertragschienen werden jeweils mittels eines Anschlußelements miteinander verbunden. Als nachteilig erweist sich bei dieser Bauweise die aufwendige Herstellung der speziellen Profile sowie die mangelnde Anpaß­barkeit an verschiedene Bauachsmaße. Zudem ist die Montage der relativ langen Längsträgerschienen problematisch. An den Über­ gangsfugen zwischen Längs- und Quertragschienen kann es leicht zu Undichtigkeiten kommen, welche bei Reinräumen, z.B. für die industrielle Fertigung elektrischer oder elektronischer Bau­teile, zu vermeiden sind.

    [0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer einwandfrei abgedichteten Unterdecke, welche sowohl die Vor­teile einer Bandrasterdecke im Knotenpunktsystem, nämlich leichte Anpaßbarkeit an verschiedene Bauachsmaße, aufweist, als auch bei einfacher Herstellbarkeit aus Blechprofilen und leichter Montierbarkeit die Anforderungen an Reinraumbe­dingungen erfüllt. Es soll damit eine Reinraumdecke geschaffen werden, welche sich auch für das Aufstellen mobiler Trennwände eignet.

    [0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Tragschienen an Knotenelementen luft- und staubdicht anbringbar sind, indem die Tragschienen an Stirn­wandungen abgewinkelte Auflageflansche und das jeweilige Knotenelement darauf abgestimmte Auflageflächen aufweisen. Durch die besondere Ausbildung der Tragschienen und Knoten­elemente wird bei einfacher Montierbarkeit eine einwandfreie Abdichtung nicht nur der Kassetten an den Tragschienen, son­dern auch im gesamten Knotenpunktbereich erreicht.

    [0005] Bei der Lösung der gestellten Aufgabe ist es insbesondere von Vorteil, wenn zwischen den vorzugsweise im wesentlichen hori­zontalen Auflageflanschen der Tragschienen und den Auflage­flächen der Knotenelemente Dichtungsmittel, wie z.B. Dich­tungsbänder vorgesehen sind. Die Dichtungsbänder oder dgl. Dichtungsmittel können vor der Montage der Unterdecke auf ein­fache Weise an den entsprechenden Tragschienenflächen ange­bracht werden.

    [0006] Um eine einfache Herstellbarkeit der Tragschienen zu gewähr­leisten, können die Tragschienen als z.B. gekantete oder gerollformte, vorzugsweise kassettenförmige Profilbleche ausgebildet sind.

    [0007] Eine zuverlässige dichte Aufnahme der Kassetten oder dgl. erhält man dann, wenn die Tragschienen an den Oberkanten ihrer Längsseitenwände entsprechende, vorzugsweise abgewinkelte Auflageränder aufweisen.

    [0008] Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, daß bei auf den Auflagerändern der Tragschienen vorgesehenen Dichtungsmitteln die beiden abgewinkelten Auflageränder jeder Tragschiene zueinander gerichtet und auf ihrer Oberseite mit den Dich­tungsmitteln versehen sind, wobei die Dichtungsmittel von der Oberseite der Auflageränder auf die Unterseite der Auflage­flansche durchlaufen und vorzugsweise als Dichtungsband ausge­bildet sind. Dadurch werden Undichtigkeiten auch in der Zwischenfuge zwischen den sich im Kreuzungspunkt treffenden Tragschienen zuverlässig vermieden. Die Dichtungsmittel er­füllen auf diese Weise gleichzeitig drei Dichtfunktionen: Die Tragschienen werden gegenüber dem Knotenelement abgedichtet, die Kassetten oder dgl. werden gegenüber den Tragschienen abgedichtet und die sich im Kreuzungspunkt treffenden Trag­schienen werden im Gehrungsschnitt gegeneinander abgedichtet.

    [0009] Die Anordnung des Dichtungsbandes oder dgl. Dichtungsmittel ist besonders einfach und wirksam zu gestalten, wenn die Auf­lageflansche an den vorzugsweise vertikalen Stirnwandungen der Tragschienen z.B. unter 45° oder 60°, auf Gehrung zugeschnit­ten sind, welche an die Gehrung des Auflageflansches der be­nachbarten Tragschiene angepaßt ist. Eine 45°-Gehrung ist für den Fall eines quadratischen oder rechteckigen Knotenelements von Vorteil. Eine 60°-Gehrung ergibt sich beispielsweise bei einem dreieckigen Knotenelement. Auch andere mehreckige Knotenpunkt-Ausbildungen sind selbstverständlich möglich, wobei der Gehrungswinkel entsprechend angepaßt ist.

    [0010] Die Auflageflansche schließen sich vorzugsweise an das je­weilige Kopfende der Auflageränder an und das Dichtungsband soll, um eine bestmögliche Abdichtung im Gehrungsbereich zu erreichen, bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an jeder Tragschiene, vorzugsweise einteilig, über die Gehrungs­schnitte laufend ausgebildt sein und dadurch die Gehrungsfuge abdichten. Eine Stoßfuge im Dichtungsband sollte zweckmäßiger­weise unter dem Auflageflansch der Tragschiene zu liegen kommen, wo dieses an den Auflageflächen des Knotenelements anliegt.

    [0011] Bei einer besonderen Weiterbildung der Erfindung kann der mit einem Knotenpunkt zusammenarbeitende Auflageflansch wenigstens einer der Tragschienen vorzugsweise schlitzförmige Ausneh­mungen, in welche im wesentlichen vertikale Haltenasen der Knotenelemente eingreifen. Dies erlaubt eine einfache und sichere Montage der Tragschienen an den Knotenelementen in der richtigen Position.

    [0012] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist jede Haltenase einen Schlitz zur Aufnahme eines Verrie­gelungsorgans auf, wodurch auf besonders einfache Weise eine gesicherte Verbindung zwischen Tragschiene und Knotenelement ermöglicht wird.

    [0013] Um die Tragschiene ohne zusätzliche Hilfsmittel gasdicht gegen die Auflagefläche des Knotenelements pressen zu können, ist bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung vorgesehen, daß der obere Rand des Schlitzes schräg zur Horizontalen ver­läuft und das Verriegelungsorgan in der Horizontalen in den Schlitz einklemmbar ist, wodurch eine Keilwirkung zwischen Verriegelungsorgan und Schlitz erzielt wird.

    [0014] Zur Halterung und Verbesserung der Dichtfunktion können die Knotenelemente jeweils ein Klemmelement aufweisen, mit dem die in dem Knotenpunkt zusammenlaufenden Tragschienen vorzugsweise gemeinsam dicht an die Knotenelemente anpreßbar sind, indem beispielsweise das Klemmelemente auf die Auflageflansche der Tragschienen einwirkt und ggf. das Klemmelement mittels einer Spannmutter gegen das Knotenelement bzw. die Auflageflansche der Tragschienen spannbar ist.

    [0015] In diesem Zusammenhang ist es von Vorteil, wenn die Auflage­flächen des Knotenelementes Teil eines Dichtungskörpers sind, welcher dosen- oder plattenförmig mit darauf aufsetzbarem Sichtdeckel ausgebildet ist. Hierdurch kann ein einwandfreier optischer Abschluß der Knotenelemente bei guter Dichtfunktion erreicht werden.

    [0016] Die Tragschienen können mit ihren Unterseiten vorzugsweise bündig mit der Unterseite des jeweiligen Sichtdeckels der Knotenelemente abschließen.

    [0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der dosen- oder plattenförmige Dichtungskörper eine vorzugsweise zentrale Aussparung auf, welche von einem bügel­förmigen Klemmelement und/oder eineem bügelförmigen Befesti­gungselement überspannt ist, welches bzw. welche einen Raum für die Aufnahme von Deckenzubehör, wie Sprinkler, freilassen.

    [0018] Das Klemmelement kann nach unten abgewinkelte Klemmränder haben, mit welchen es auf die Auflageflansche vorzugsweise zwischen den Nasen des Tragelements, einwirkt, also gerade an den Stellen, an welchen auf der Unterseite der Auflageflansche das Dichtungsband oder dgl. verläuft, um eine gute Dicht­funktion herzustellen. Derartige Klemmelemente lassen sich aus Blech einfach herstellen.

    [0019] Die Tragschienen können stirnseitig mit dem Auflageflansch ein Z-Profil bilden.

    [0020] Die Tragschienen können aber auch in Fixlängen abgeschnitten sein, wobei in ihr jeweiliges Ende ein Zargenschuh mit einer den Auflageflansch bildenden Z-Abkantung dicht einschiebbar und, z.B. durch Punkten oder Klemmen, festlegbar ist. Hier­durch lassen sich Längenunterschiede der Tragschienen im mon­tierten Zustand leicht ausgleichen, ohne daß die angestrebte Dichtfunktion leidet.

    [0021] Um auch bei der Ausführungsform mit Zargenschuh eine gesicher­te Verbindung zwischen Tragschiene und Knotenelement zu ermög­lichen, ist bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß der Zargenschuh mindestens eine vorzugsweise schlitzförmige Aussparung aufweist für das Zusammendwirken mit einem federelastischen Klemmorgan zur Verklemmung des Zargen­schuhs gegenüber der Tragschiene.

    [0022] Der Zargenschuh und/oder die Tragschiene können dabei einen Anschlag zur Begrenzung der Einschiebtiefe des Zargenschuhs in die Tragschiene aufweisen, um eine exakte Positionierung des Zargenschuhs zu gewährleisten. Ferner kann zwischen einer Stirnwandung der Tragschiene oder des Zargenschuhs und einer Seitenwand des Knotenelements im Dichtstreifen vorgesehen sein, um eine sichere Abdichtung zu gewährleisten.

    [0023] Bei der erfindungsgemäßen Reinraumdecke erfolgt die Abdich­tung, wie sich aus den vorgenannten Merkmalen ergibt, im wesentlichen in der Horizontalen, während Dichtungsmittel in den vertikalen Fugen zwischen den einzelnen Bauteilen, abge­ sehen von den Gehrungsfugen zwischen den Tragschienen im Bereich des Knotenpunktes, nicht vorhanden zu sein brauchen. Dadurch können nachteilig breite Schmutzfugen zwischen den einzelnen Kassetten oder dgl. vermieden werden. Da die Trag­schienen zweckmäßigerweise aus Blech mit im wesentlichen vertikalen Seitenwandungen und Stirnwandungen ausgebildet sind, ist es zweckmäßig, daß die Aufkantfugen der Tragschienen zwischen den Längsseitenwänden und den Stirnwandungen z.B. mittels eines Verschlußelements, welches aus einem in den Tragschienen verspannbaren Stegelement mit seitlichen Dicht­elementen besteht, ebenfalls luft- und staubdicht schließbar sind. Auf diesem Wege kann den geforderten Reinraumbedingungen zusätzlich gedient werden.

    [0024] Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die vertikalen Seitenwände der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. an ihren oberen Enden horizontal nach außen abgewinkelte Auflageränder aufweisen, welche vorzugsweise zur Verstärkung schräg nach oben gerichtete, z.B. einen Winkel von ca. 45° gegenüber den Auflagerändern bildende Abkantungen aufweisen. Dadurch sind eine zuverlässige Montage und einfache Halterung der Kassetten oder dgl. auf den Tragschienen möglich. Die Auflageränder der Kassetten oder dgl. laufen zur Verbesserung der Dichtfunktion vorzugsweise geschlossen ringsum.

    [0025] Auch die Aufkantfugen der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. können zwischen den Seitenwänden luft- und staubdicht abge­schlossen sein.

    [0026] Insbesondere bei Unterdecken der zuvor erläuterten Art ist es gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken von Vorteil, wenn die Auflageränder der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. und insbesondere die schrägen Abkantungen derselben im eingebauten Zustand der Paneele, z.B. Kassetten, oder dgl. mit dem Druck eines mit einem Spannbügel bzw. Arretierungszungen und einem Spannschenkel bzw. einer Federzunge versehenen Federelements in Richtung des jeweiligen mit dem Dichtungsmittel versehenen Auflagerandes der Tragschienen beaufschlagbar sind, wodurch die Kassetten oder dgl. nicht nur aufgrund ihres Eigenge­wichtes zur Dichtung gegenüber den Tragschienen herbeitragen, sondern beispielsweise auch bei leichtem Überdruck im Reinraum eine gute Dichtwirkung sichergestellt werden kann. Zur siche­ren Montage können dabei die Federelemente in die vorzugsweise als nach oben offenes C-Profil ausgebildeten Tragschienen unter elastischer Verformung der Spannbügel bzw. Arretier­zungen einsetzbar sein.

    [0027] Das erfindungsgemäße Federelement, welches auch bei Unter­decken anderer Konstruktion einsetzbar ist, hat vorzugsweise einen Innenboden der Tragschiene anliegenden Basisabschnitt, an welchen sich schräg nach außen oben weisende Spannbügel bzw. schräg nach innen oben weisenden Arretierzungen an­schließen, welche die beidseitigen Auflageränder untergreifen. Hierdurch erhält das Federelement bei einfacher Ausgestaltung einen sicheren Sitz in der Tragschiene.

    [0028] An den jeweiligen Spannbügel bzw. an dem Basisabschnitt kann sich ein(e) vom Basisabschnitt nach oben verlaufende(r) Spann­schenkel bzw. Federzunge anschließen, welche(r) die Auflage­ränder von Tragschiene und Kassette oder dgl. mit einem nach außen abgewinkelten Ansatz bzw. Vorsprung übergreift und vorzugsweise auf die schräge Abkantung spannend einwirkt. Hierdurch wird die gewünschte Anpreßwirkung erzielt, wobei der Innenraum der C-profilförmigen Tragschiene weitgehend freige­halten ist.

    [0029] Während das Federelement grundsätzlich beliebiger Art sein kann, ist es vorzugsweise als Blattfeder oder einstückig aus Federdraht gebildet. Der Spannbügel kann dabei vier etwa im Rechteck gebogene Bügelabschnitte aufweist, von welchen der erste und der dritte - vom Boden der Tragschiene aus gesehen ­schräg nach oben außen, der zweite im Winkel zwischen Längs­seitenwand und Auflagerand der Tragschiene und der vierte am Boden der Tragschiene verläuft. Dabei kann sich der jeweilige Spannschenkel an den vierten Bügelabschnitt anschließen, um die gewünschte Verformbarkeit für die Montage zu haben, aber auch die erforderliche Spannfunktion auszuüben. Der die Auf­lageränder von Tragschiene und Paneele, z.B. Kassette, oder dgl. übergreifende Ansatz hat zweckmäßigerweise einen etwa parallel zum Boden der Tragschiene nach außen abgewinkelten, vorzugsweise auf die schräge Abkantung der Kassette oder dgl. einwirkenden Klemmabschnitt und einen sich daran anschließen­den - vom Boden der Tragschiene aus gesehen - vorzugsweise schräg nach oben innen weisenden Handhabungsabschnitt auf. Damit übt der Spannschenkel zuverlässig eine Spann- und Zen­trierfunktion aus, läßt sich aber gleichzeitig aus seinem Klemmsitz lösen.

    [0030] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beiliegen­den Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bild­lich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinn­voller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

    [0031] Es zeigen:

    Fig .1 eine teilweise weggebrochene Explosionszeichnung eines Knotenelements in perspektivischer Ansicht mit zwei eingehängten Tragschienen und einer Kassette vor dem Auflegen auf die Tragschienen,

    Fig. 2a eine teilweise weggebrochene Explosionszeichnung des Knotenelements nach Fig. 1 in perspektivischer Ansicht mit einer teilweise weggebrochenen Darstel­lung einer Tragschiene gemäß einer anderen Ausfüh­rungsform vor dem Einhängen an dem Knotenelement,

    Fig. 2b eine teilweise weggebrochene Explosionszeichnung eines Knotenelements gemäß einer weiteren Ausfüh­rungsform in perspektivischer Ansicht mit einer teilweise weggebrochenen Darstellung einer Trag­schiene gemäß einer weiteren Ausführungsform vor dem Einhängen an dem Knotenelement,

    Fig. 3a in Schrägansicht,

    Fig. 3b in Vorderansicht,

    Fig. 3c in Draufsicht, und

    Fig. 3d in Seitenansicht
    ein erfindungsgemäßes Federelement zum Festlegen von Kassetten oder dgl. an Tragschienen in Zuordnung zu den genannten Unterdeckenelementen, und

    Fig. 4a in Seitenansicht,

    Fig. 4b in Draufsicht, und

    Fig. 4c in Vorderansicht
    ein Federelement gemäß einer weiteren Ausführungs­form zum Festlegen von Kassetten oder dgl. an Trag­schienen in Zuordnung zu den genannten Unterdecken­elementen.



    [0032] Gemäß Fig. 1 weisen die Tragschienen 1 an ihren Stirnwandungen 15 in Längsrichtung nach außen abgewinkelte Auflageflansche 3 auf, welche mit schlitzförmigen Ausnehmungen 4 versehen sind, in die Haltenasen 5 der Knotenelemente 2 eingreifen. Die Knotenelemente 2 bestehen im wesentlichen aus einem Tragele­ment 6, von welchem die Haltenasen 5 nach oben abgewinkelt sind, einem kastenförmigen Dichtungskörper 8, welcher Auf­lageflächen 18 für die Auflageflansche 3 bildet und nach unten abgewinkelte Seitenwände 19 hat, sowie einen Sichtdeckel 9, welcher von unten auf den Dichtkörper 8 aufsteckbar ist. Die Tragschienen 1 werden im Bereich ihrer Auflageflansche 3 mittels eines kreuzförmigen Klemmelements 7 in Richtung auf die Auflageflächen 18 gedrückt. Das Klemmelement 7 weist zu diesem Zweck nach unten abgewinkelte Klemmränder 21 auf, welche zwischen die Haltenasen 5 eingreifen. Das Knotenelement 2 ist höhenverstellbar an einer Gewindestange 10 angeordnet, auf welche das Tragelement 6 mithilfe einer daran festgelegten Mutter 41 aufschraubbar ist. Die Festlegung der Höhenlage des Knotenelements 2 an der Gewindestange 10 erfolgt mittels einer Kontermutter 13. Das Festspannen des Klemmelements 7 erfolgt mit einer gerändelten Spannmutter 11. Unterhalb des Klemmele­ments 7 sitzt auf der Gewindestange 10 ein diese dicht um­schließendes Dichtelement 42, welches die Durchtrittsöffnung 43 des Klemmelements 7 für die Gewindestange 10 luft- und staubdicht verschließt.

    [0033] Die Endkanten 12 der Auflageflansche 3 der Tragschienen 1 sind mit einer Gehrung 14 versehen. An den oberen Rändern der Längsseitenwände 16 der Tragschienen 1 befinden sich nach innen abgewinkelte Auflageränder 17. Ein Dichtungsband 20 verläuft jeweils in Längsrichtung auf der Oberseite der Auf­lageränder 17 und in Querrichtung auf der Unterseite der Auf­lageflansche 3 zwischen Auflageflansch 3 und Auflagefläche 18, indem es einstückig jeweils durch die Fuge zwischen den Geh­rungen 14 hindurchgeführt ist. Im eingebauten Zustand liegt das Dichtungsband 20 dadurch auf den Auflageflächen 18 der Knotenelemente 2 auf und dichtet, unterstützt durch das Klemm­element 7, die Tragschienen 1 gegen die Knotenelemente 2 in horizontaler Ebene ab. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, überragt das Tragelement 6 um eine vorgegebene Materialstärke die Auflageflächen 18 des Dichtkörpers 8. Die Auflageflansche 3 ragen bis über die Haltenasen 5 nach innen und kommen dort auf dem Tragelement 6 - Metall auf Metall - zur Auflage, während das Dichtungsband 20 lediglich im Bereich der Auflageflächen 18 vorgesehen ist. Auf diese Weise erhalten die Tragschienen 1 im zusammengeklemmten Zustand eine definierte Höhenlage rela­tiv zu dem Knotenelement 2, so daß einerseits das Dichtungs­band 20 lediglich um ein vorbestimmtes Maß zusammengepreßt wird, während andererseits die Unterseiten der Tragschienen 1 mit der Unterseite des Sichtdeckels 9 fluchtet, welcher auf die nach unten abgewinkelten Seitenwände 19 des Dichtungskör­pers 8 aufgesteckt ist.

    [0034] Zur Abdichtung der Aufkantfugen zwischen der Stirnwandung 15 und den Längsseitenwänden 16 der Tragschienen 1 kann ein aus einem federelastischen Material bestehendes Stegelement 35 und an dessen Rändern je ein Dichtungselement 36 aufweisendes Ver­schlußelement 54 in das Innere der C-profilförmigen Trag­schiene 1 bis zum knotenseitigen Ende eingeschoben werden, so daß die Dichtungselemente 36 die genannten Aufkantfugen ver­schließen. Das Stegelement 35 aus federelastischem Material ist so bemessen, daß es beim Einfügen in das Innere der Trag­schiene 1 leicht gekrümmt ist und dadurch in der Dichtlage festgespannt verbleibt.

    [0035] Die Kassetten 30 haben vertikale Seitenwände 31, an deren oberen Ende sich nach außen abgewinkelte, ohne Ausklinkung rundum durchlaufende Auflageränder 32 anschließen. Die Auf­lageränder 32 sind mit Abkantungen 33 versehen, welche nach schräg oben innen geneigt sind. Die Kassetten 30 dienen zur Abdeckung der Deckenfelder 34. Sie werden mittels aus den Fig. 3 bis 6 ersichtlichen Federelementen 37 auf den Tragschienen 1 festgespannt, wodurch sich die Auflageränder 32 dichtend gegen die Dichtungsbänder 20 auf den Auflagerändern 17 der Trag­schienen 1 legen. Um die richtige Höhenlage zwischen Kassetten 30 und Tragschienen 1 festzulegen, können die Auflageränder 17 und/oder 32 mit vorspringenden, den Abstand sichernden Warzen versehen sein. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß die Unterseiten der Tragschienen 1 mit denjenigen der Kasset­ten 30 fluchten.

    [0036] Bei der in Fig. 2a dargestellten Ausführungsform ist die Trag­schiene 1 an ihrem dem Knotenelement 2 zugewandten Kopfende auf Fixlänge glatt abgeschnitten. In das knotenseitige Ende ist ein Zargenschuh 38 dicht eingeschoben und festgepunktet. An der Stirnwandung 15 des Zargenschuhs 38 ist der Auflage­flansch 3 abgewinkelt. Die Stirnwandung 15 ist im montierten Zustand etwas gegenüber dem Ende der Tragschiene 1 zurückge­setzt. In den dadurch entstehenden Zwischenraum ist ein Dicht­streifen 55 eingelegt, welcher beim Zusammenfügen von Knoten­element 2 und Tragschiene 1 gegen die Außenfläche der Seiten­wand 19 des Dichtkörpers 8 dichtend zur Anlage kommt. Damit der Zargenschuh 38 in dieser Weise gegenüber dem Ende der Tragschiene 1 zurückgesetzt werden kann, ist der Auflage­flansch 3 beidseitig innen mit einer Ausklinkung 50 versehen. Das Dichtband 20 läuft in diesem Fall ebenso wie bei der Ausführungsform von Fig. 1 von der Oberseite der Auflageränder 17 über die Gehrung 14 auf die Unterseite des Auflageflansches 3.

    [0037] Fig. 2 b zeigt eine andere Ausführungsform des Knotenelements 2 und des Zargenschuhs 38. Der Zargenschuh 38 ist mit einem als Feder ausgebildeten Klemmorgan 25, welches mit seinen Enden durch schlitzförmige Aussparungen 29 an einwärts gele­genen Seitenflanschen 63 des Zargenschuhs 38 hindurchtritt, reibschlüssig zwischen den Innenseiten der beiden Längsseiten­wäne 16 der Tragschiene gehalten. Das Knotenelement 2 besteht im wesentlichen aus einem plattenförmigen Tragelement 6, einem auf das Tragelement 6 aufsteckbaren Sichtdeckel 9 und einem bügelförmigen Befestigungselement 26, welches an dem Trag­element 6 angepunktet und an seiner Oberseite mit einer Mutter 51 versehen ist, die auf eine nicht dargestellte Gewindestange aufschraubbar ist. Das Tragelement 6 ist einstückig um vier nach oben gerichtete Haltenasen 5 ausgebildet, die jeweils mit einem Schlitz 22 dessen oberer Rand 23 eine Anschrägung auf­weist, versehen sind. Das Tragelement 6 hat in der Mitte eine Aussparung 27, durch welche die unteren Schenkelenden des Befestigungselements 26 hindurchragen. Das Klemmelement 7 ist bei dieser Ausführungsform wie das Befestigungselement 26 bügelförmig ausgebildet und an beiden Schenkeln an seiner Unterseite mit diesem leicht nach außen gebogenen Klemmrand 21 versehen, der breiter als der auf Gehrung 14 gechnittenen Auflageflansch 3 des Zargenschuhs 38 ist. Der Sichtdeckel 9 ist an seiner Innenseite mit Rastnasen 28 versehen, die zur Befestigung des Sichtdeckels 9 an dem Tragelement 6 vorgesehen sind. Die bügelförmige Ausbildung von Klemmelement 7 und das von ihm übergriffene Befestigungselement 26 gestattet die Unterbringung von Deckenzubehör, wie Sprinkler.

    [0038] Mit Hilfe des in den Fig. 3a bis 3d veranschaulichten Feder­elements 37 werden die Auflagenränder 32 der Kassetten 30 oder dgl. und insbesondere die schrägen Abkantungen 33 im einge­bauten Zustand der Kassetten 30 oder dgl. mit Druck in Rich­ tung des jeweiligen mit dem Dichtungsband 20 versehenen Auf­lagerandes 17 der Tragschienen 1 beaufschlagt. Das Federele­ment 37 ist unter seiner elastischen Verformung in die als C-Profil ausgebildete Tragschiene 1 einsetzbar. In seiner Haltestellung weist das Federelement 37 einen innen am Boden 39 der Tragschiene 1 liegenden, im dargestellten Falle geraden Basisabschnitt 40 auf, an welchen sich schräg nach außen oben weisende Spannbügel 41 anschließen, welche die beidseitigen Auflageränder 17 der Tragschiene 1 untergreifen. An den jewei­ligen Spannbügel 41 schließt sich ein vom Basisabschnitt 40 nach oben verlaufender Spannschenkel 42 an, welcher die Auf­lageränder 17, 32 von Tragschiene 1 und Kassette 30 oder dgl., mit einem nach außen abgewinkelten Ansatz 43 übergreift und vorzugsweise auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. spannend einwirkt. Das in den Fig. 3 bis 6 dargestellte Federelement 37 ist einstückig aus Federdraht gebildet. Dabei weist der Spannbügel 41 vier etwa im Rechteck gebogene Bügel­abschnitte 44 bis 47 auf, von welchen der erste Bügelabschnitt 44 und der dritte Bügelabschnitt 46 - vom Boden 39 der Trag­schiene 1 aus gesehen - nach schräg oben außen, der zweite Bügelabschnitt 45 im Winkel zwischen Längsseitenwand 16 und Auflagerand 17 der Tragschiene 1 und der vierte Bügelabschnitt 47 am Boden 39 der Tragschiene 1 verläuft. Hierdurch hat das Federelement 37 einerseits einen festen Spannsitz im Inneren der Tragschiene 1 , andererseits können die aufwärts weisenden Spannschenkel 42 mit ihrem Ansatz 43 frei beweglich ihre Spannkraft auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. praktisch unabhängig davon wirksam ausüben. Der Spann­schenkel 42 schließt sich dabei unmittelbar an den vierten Bügelabschnitt 47 an, welcher bei Seitwärtsbewegung einer Torsionskraft unterworfen wird. Der Ansatz 43 hat einen etwa parallel zum Boden 39 der Tragschiene 1 nach außen abgewinkel­ten, auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. einwirkenden Klemmabschnitt 48 und einen sich daran anschlie­ßenden - vom Boden 39 der Tragschiene 1 aus gesehen - schräg nach oben innen weisenden Handhabungsabschnitt 49, der ein Zusammendrücken der beiden Schenkel 42 aufeinander zu von Hand und damit die Freigabe der festgehaltenen Kassetten 30 oder dgl. ermöglicht. Die Positionierung des Federelements 37 erfolgt in der Weise, daß es zunächst von oben in das innere der Tragschiene 1 mit etwa parallel zur Tragschienenlängsrich­tung stehendem Basisteil 40 eingeführt und dann in der Weise verdreht wird, daß sich die Spannbügel 41 unter den Auflage­rändern 17 verklemmen und die Spannschenkel 42 mit ihren An­sätzen 43 über die Auflageränder 17 ragen und zum Festklemmen der benachbarten Kassetten 30 oder dgl. bereitstehen.

    [0039] In den Fig. 4a - 4c ist eine weitere Ausgestaltungsform eines Federelements 56 dargestellt. Das Federelement 56 ist unter einer elastischen Verformung in die als C-Profil ausgebildete Tragschiene 1 einsetzbar. In seiner Haltestellung weist das Federelement 56 einen innen am Boden 39 der Tragschiene 1 liegenden, im dargestellten Falle geraden Basisabschnitt 57 auf, an welchen sich schräg nach innen oben weisende Arretie­rungen 58 anschließen, welche die beidseitigen Auflageränder 17 der Tragschiene 1 untergreifen. An den Basisabschnitt 57 schließt sich in der Mitte eine nach oben verlaufende Feder­zunge 59 an, welche die Auflageränder 17, 32 von Tragschiene 1 und Kassette 30 oder dgl., mit einem nach außen abgewinkelten Vorsprung 61 übergreift, welcher vorzugsweise auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. spannend einwirkt. Das in den Fig. 4a bis 4c dargestellte Federelement 56 ist ein­stückig aus einem Blechstreifen hergestellt, wobei sich die Arretierungen 58 und die Federzunge 59 jeweils von dem Basis­abschnitt 57 nach oben erstrecken. Hierdurch hat das Feder­element 56 einerseits einen festen Spannsitz im Inneren der Tragschiene 1, andererseits kann die aufwärts weisende Feder­zunge 59 mit ihrem Vorsprung 61 frei beweglich ihre Spannkraft auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. prak­tisch unabhängig davon wirksam ausüben. Der Vorsprung 61 hat einen etwa parallel zum Boden 39 der Tragschiene 1 nach außen abgewinkelten, auf die schräge Abkantung 33 der Kassette 30 oder dgl. einwirkenden Klemmabschnitt 62 und einen sich daran anschließenden - vom Boden 39 der Tragschiene 1 aus gesehen - schräg nach oben innen weisenden Gleitabschnitt 60, der ein Zurückdrücken der Federzunge 59 und damit die Freigabe der festgehaltenen Kassetten 30 oder dgl. ermöglicht. Das Feder­element 56 wird von innen in das C-förmige Profil der Trag­schiene 1 eingeschoben, bis der Basisabschnitt 57 im Bereich seines Übergangs zu den Arretierungen 58 an die Innenseite der Längsseitenwandung 16 anschlägt. Die elastischen Arretierungen verklemmen sich dabei an der Unterseite des Auflagerandes 17.

    [0040] Zur Montage der erfindungsgemäßen Unterdecke werden zunächst die jeweiligen Spannmuttern 11 auf die Gewindestäbe 10 aufge­schraubt, nachfolgend die Klemmelemente 7 und soweit vorhan­den, die Dichtelemente 52 aufgeschoben, dann, soweit vorhan­den, die Kontermutter 13 aufgeschraubt und dann das Tragele­ment 6 mit dem Dichtungskörper 8 bzw. das Befestigungselement 26 mit dem Tragelement 6 in die gewünschte Höhe an der Gewin­destange 10 geschraubt und gegebenenfalls mittels der Konter­mutter 13 festgelegt. Dann werden die bereits mit Dichtungs­mitteln 20 versehenen Tragschienen 1 mit ihren Ausnehmungen 4 auf die Haltenasen 5 der Tragelemente 6 gehängt und durch die Klemmelemente 7 mittels der Spannmuttern 11 in Richtung der Auflageflächen 18 der Knotenelemente 2 unter Zusammendrücken des Dichtungsmittels 20 bewegt, gegebenenfalls bis die Vorder­kante der jeweiligen Auflageflansche 3 auf dem über die Auf­lageflächen 18 hinausragenden Rand der Tragelementes 6 zum Anschlag kommen. Die Unterseite der Tragschienen 1 bildet dabei mit der Unterseite des von unten auf den Dichtungskörper 8 bzw. das Tragelement 6 aufgesetzten Sichtdeckels 9 eine im wesentlichen ebene Fläche. Als nächstes werden die Kassetten 30 oder in ihrem Außenumfang entsprechend dimensionierte Beleuchtungselemente, Zulufteinrichtungen, Ablufteinrichtungen oder dgl. in die offenen Deckenfelder 34 eingesetzt. Dazu werden sie zunächst verkantet von unten durch die Deckenfelder 34 in den Zwischenraum zwischen Decke und Unterdecke hinein­geschoben, um sich dann von oben mit ihren Auflagerändern 32 auf die durchgehenden Dichtungsmittel 20 auf der Oberseite der Auflageränder 17 der Tragschienen 1 aufzulegen. Zuvor können Federelemente 37 bzw. 56 in die Tragschienen 1 eingesetzt worden sein, um den Anpreßdruck zu erhöhen. Die Höhe der Seitenwände 31 ist unter Berücksichtigung der Materialstärke der Auflageränder 32 sowie der Höhe der Tragschienen 1 inklu­sive Dichtungsmittel 20 so bemessen, daß nach Festlegung der Kassetten 30 oder dgl. auf den Tragschienen 1 die Unterseite der Kassetten 30 oder dgl. mit den Unterseiten der Trag­schienen 1 und der Sichtdeckel 9 der Knotenelemente 2 fluchten. Bei der erfindungsgemäßen Deckenkonstruktion bedarf es offensichtlich keiner Abdichtung der vertikalen Fugen zwischen den Tragschienen 1 und den Kassetten 30 oder dgl., so daß diese außerordentlich schmal gehalten werden können.

    Bezugszeichen:



    [0041] 

    1 Tragschiene

    2 Knotenelement

    3 Auflageflansch

    4 Ausnehmung

    5 Haltenase

    6 Tragelement

    7 Klemmelement

    8 Dichtungskörper

    9 Sichtdeckel

    10 Gewindestange

    11 Spannmutter

    12 Endkante

    13 Kontermutter

    14 Gehrung

    15 Stirnwandung

    16 Längsseitenwand

    17 Auflagerand

    18 Auflagefläche

    19 Seitenwände

    20 Dichtungsmittel

    21 Klemmrand

    22 Schlitz

    23 Rand

    24 Verriegelungsorgan

    25 Klemmorgan

    26 Befestigungselement

    27 Aussparung

    28 Rastnase

    29 Aussparung

    30 Kassette

    31 Seitenwand

    32 Auflagerand

    33 Abkantung

    34 Deckenfeld

    35 Stegelement

    36 Dichtungselement

    37 Federelement

    38 Zargenschuh

    39 Boden

    40 Basisabschnitt

    41 Spannbügel

    42 Spannschenkel

    43 Ansatz

    44 Bügelabschnitt

    45 Bügelabschnitt

    46 Bügelabschnitt

    47 Bügelabschnitt

    48 Klemmabschnitt

    49 Handhabungsabschnitt

    50 Ausklinkung

    51 Mutter

    52 Dichtelement

    53 Durchtrittsöffnung

    54 Verschlußelement

    55 Dichtstreifen

    56 Federlement

    57 Basisabschnitt

    58 Arretierzunge

    59 Federzunge

    60 Gleitabschnitt

    61 Vorsprung

    62 Klemmabschnitt

    63 Seitenflansche




    Ansprüche

    1. Unterdecke mit einem rasterförmigen Traggerippe aus sich kreuzenden Tragschienen (1 ), welches an den von Knotenelemen­ten (2) gebildeten Kreuzungspunkten der Tragschienen (1) aufhängbar ist und dessen freie Felder (34) an den umlaufenden Rändern durch Paneele, z.B. Kassetten (30), Beleuchtungsele­mente, Zulufteinrichtungen, Ablufteinrichtungen und dgl. luftdicht und staubdicht verschließbar sind, indem diese unter Zwischenlage von Dichtungsmitteln (20) dichtend an den Trag­schienen (1 ) anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag­schienen (1) an Knotenelementen (2) luft- und staubdicht anbringbar sind, indem die Tragschienen (1) an Stirnwandungen (15) abgewinkelte Auflageflansche (3) und das jeweilige Kno­tenelement (2) darauf abgestimmte Auflageflächen (18) auf­weisen.
     
    2. Unterdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den vorzugsweise im wesentlichen horizontalen Auf­lageflanschen (3) der Tragschienen (1) und den Auflageflächen (18) der Knotenelemente (2) Dichtungsmittel (20), wie z.B. Dichtungsbänder vorgesehen sind.
     
    3. Unterdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (1 ) an den Oberkanten ihrer Längsseiten­wände (16) vorzugsweise abgewinkelte Auflageränder (17) für die dichte Aufnahme der Kassetten (30) oder dgl. aufweisen.
     
    4. Unterdecke nach Anspruch 3, mit auf den Auflagerändern (17) der Tragschienen (1) vorgesehenen Dichtungsmitteln (20), dadurch gekennzeichnet, daß die beiden abgewinkelten Auflage­ränder (17) jeder Tragschiene (1) zueinander gerichtet und auf ihrer Oberseite mit den Dichtungsmitteln (20) versehen sind, wobei die Dichtungsmittel (20) von der Oberseite der Auflage­ ränder (17) auf die Unterseite der Auflageflansche (3) durch­laufen und vorzugsweise als Dichtungsband ausgebildet sind.
     
    5. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Auflageflansche (3) an den vorzugsweise vertikalen Stirnwandungen (15) der Tragschienen (1), z.B. unter 45° oder 60°, auf Gehrung (14) zugeschnitten sind, welche an die Gehrung (14) des Auflageflansches (3) der be­nachbarten Tragschiene (1 ) angepaßt ist.
     
    6. Unterdecke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflansche (3) sich an das jeweilige Kopfende der Auf­lageränder (17) anschließen und das Dichtungsband (20) an jeder Tragschiene (1) vorzugsweise einteilig, über die Geh­rungsschnitte laufend ausgebildet ist und dadurch die Geh­rungsfuge abdichtet.
     
    7. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­kennzeichnet, daß der mit einem Knotenpunkt zusammenarbeitende Auflageflansch (3) wenigstens einer der Tragschienen (1) mit vorzugsweise schlitzförmigen Ausnehmungen (4) versehen sind, in welche im wesentlichen vertikale Haltenasen (5) der Knoten­elemente (2) eingreifen.
     
    8. Unterdecke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Haltenase (5) einen Schlitz (22) zur Aufnahme eines Verriegelungsorgans (24) aufweist.
     
    9. Unterdecke nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (23) des Schlitzes (22) schräg zur Horizontalen verläuft und das Verriegelungsorgan (24) in der Horizontalen in dem Schlitz (22) verklemmbar ist.
     
    10. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Knotenelemente (2) jeweils ein Klemm­element (7) aufweisen, mit dem die in dem Knotenpunkt zu­sammenlaufenden Tragschienen (1) vorzugsweise gemeinsam dicht an die Knotenelemente (2) anpreßbar sind, indem beispielsweise das Klemmelement (7) auf die Auflageflansche (3) der Trag­schienen (1) einwirkt und ggf. das Klemmelement (7) mittels einer Spannmutter (11 ) gegen das Knotenelement (2) bzw. die Auflageflansche (3) der Tragschienen (1 ) spannbar ist.
     
    11 . Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Auflageflächen (18) des Knotenelementes (2) Teil eines Dichtungskörper (8) sind, welcher dosen- oder plattenförmig mit darauf aufsetzbarem Sichtdeckel (9) ausge­bildet ist.
     
    12. Unterdecke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der dosen- oder plattenförmige Dichtungskörper (8) eine vor­zugsweise zentrale Aussparung (25) aufweist, welche von einem bügelförmigen Klemmelement (7) und/oder einem bügelförmigen Befestigungselement (26) überspannt ist, welches bzw. welche einen Raum für die Aufnahme von Deckenzubehör, wie Sprinkler, freilassen.
     
    13. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (1 ) in Fixlängen abge­schnitten sind und in ihr jeweiliges Ende ein Zargenschuh (38) mit einer den Auflageflansch (3) bildenden Z-Abkantung dicht einschiebbar ist.
     
    14. Unterdecke nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Zargenschuh (38) mindestens eine vorzugsweise schlitzför­mige Aussparung (29) aufweist für das Zusammenwirken mit einem vorzugsweise federelastischen Klemmorgan (25) zur Verklemmung des Zargenschuhs (38) gegenüber der Tragschiene (1).
     
    15. Unterdecke nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Zargenschuh (38) und/oder die Tragschiene (1) einen An­schlag zur Begrenzung der Einschiebtiefe des Zargenschuhs (38) in die Tragschiene (1) aufweist/aufweisen und daß ggf. zwischen einer Stirnwandung (15) der Tragschiene (1) oder des Zargenschuhs (38) und einer Seitenwand (19) des Knotenelements (2) ein Dichtstreifen (55) vorgesehen ist.
     
    16. Unterdecke nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Seitenwände (31) der Paneele, z.B. Kassetten (30), oder dgl. an ihren oberen Enden horizontal nach außen abgewinkelte, vorzugsweise ringsum ge­schlossen umlaufende Auflageränder (32) aufweisen, welche vorzugsweise zur Verstärkung schräg nach oben gerichtete, z.B. einen Winkel von ca. 45° gegenüber den Auflagerändern (32) bildenden Abkantungen (33) aufweisen.
     
    17. Unterdecke nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageränder (32) der Paneele, z.B. Kassetten (30), oder dgl. und insbesondere die schrägen Abkantungen (33) im einge­bauten Zustand der Paneele, z.B. Kassetten (30), oder dgl. mit dem Druck eines mit einem Spannbügel (41) bzw. Arretierungen (58) und einem Spannschenkel (42) bzw. einer Federzunge ver­sehenen Federelements (37 bzw. 56) in Richtung des jeweiligen mit dem Dichtungsmittel (20) versehenen Auflagerandes (17) der Tragschienen (1) beaufschlagbar sind, und daß das Federelement (37 bzw. 56) in die vorzugsweise als C-Profil ausgebildeten Tragschienen (1) unter elastischer Verformung der Spannbügel (41 ) bzw. Arretierungen (58) einsetzbar ist.
     
    18. Unterdecke nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (37 bzw. 56) einen innen am Boden (39) der Tragschiene (1 ) anliegenden Basisabschnitt (40 bzw. 57) auf­weist, an welchen sich schräg nach außen oben weisende Spann­bügel (41) bzw. schräg nach innen oben weisende Arretierungen (58) anschließen, welche die beidseitigen Auflageränder (17) der Tragschiene (1 ) untergreifen.
     
    19. Unterdecke nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeich­net, daß sich an den jeweiligen Spannbügel (41) bzw. an den Basisabschnitt (57) ein(e) vom Basisabschnitt (40) nach oben verlaufender Spannschenkel (42) bzw. Federzunge (59) an­schließt, welche(r) die Auflageränder (17, 32) von Tragschiene (1 ) und Kassette (30) oder dgl. mit einem nach außen abge­winkelten Ansatz (43) bzw. Vorsprung (61 ) übergreift und vorzugsweise auf die schräge Abkantung (33) der Kassette (30) oder dgl. spannend einwirkt.
     




    Zeichnung



















    Recherchenbericht