[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Halter zum Aufhängen von Skiern mit zwei einander
bezüglich einer vertikalen Ebene spiegelbildlich gegenüberliegenden Klemmbacken, welche
in Abhängigkeit voneinander um mit Abstand parallel zueinander ausgerichtete, horizontale
Achsen drehbar gehalten sind und die Achsen durch an einer Tragplatte befestigte Bolzen
gebildet sind.
[0002] Es sind bereits eine Vielzahl von Möglichkeiten bekannt geworden, Skier im Freien,
an einer Wand oder an einem Gestell sichergehalten aufzubewahren. So ist unter anderem
ein Halter zum paarweisen Aufhängen von Skiern bekannt (AT-PS 258 771), der einen
an einem horizontalen Arm schwenkbar befestigten, dreischenkeligen E- oder S-förmigen
Haltebügel aufweist. Ein äußerer Bügelschenkel ist dabei um seine Längsachse drehbar
in einer Lagerhülse gehalten, wogegen der andere äußere, sowie der mittlere Bügelschenkel
zur Aufnahme der Ski dient. Durch das Eigengewicht der Ski wird bewirkt, daß sich
diese beiden Bügelschenkel an zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen des Skipaares
anpressen, wobei durch das Eigengewicht des Skipaares die Haltekraft noch verstärkt
werden soll. Bei solchen Haltern kann es immer wieder vorkommen, daß sich die Ski
bei einer unbeabsichtigten Berührung derselben von selbst lösen und herunter fallen,
insbesondere auch dann, wenn die auf die Bügelschenkel aufgezogenen Gummihülsen beschädigt
sind.
[0003] Ferner ist ein Skihalter zu erwähnen, der eine Tragplatte aufweist mit zwei nebeneinander
liegenden, drehbaren Walzen, deren Drehachsen exzentrisch zur jeweiligen Mittelachse
der Walze liegen, wobei in jeder Walze ein kreisbogenförmiger Ausschnitt ausgefräst
ist, in welchen Druckfedern liegen, die die Aufgabe haben, die beiden Walzen gegeneinander
zu verdrehen. Diese Walzen tragen Gummibeläge. Die Skier werden zwischen die beiden
Walzen geklemmt. Abgesehen davon, daß diese Einrichtung doch sehr aufwendig konstruiert
ist, ist sie trotzdem nicht zweckmäßig: Die Walzen liegen unter der Wirkung der Kraft
der erwähnten Federn aneinander an. Sollen nun Skier in den Halter eingebracht werden,
so müssen die beiden Walzen so weit verdreht werden, daß zwischen ihnen ein ausreichend
breiter Spalt entsteht, in welchen dann die Skier eingebracht werden können. Da jede
der beiden Walzen für sich gelagert und federbelastet ist, müssen zum Verdrehen der
Walzen zwangsweise beide Hände verwendet werden, und es ist daher eine weitere Person
notwendig, die dann die Skier in den geöffneten Spalt zwischen den Walzen einbringt.
Das ist eine sehr umständliche Manipulation.
[0004] Ein einfacher Stielhalter ist aus der CH-PS 365 501 bekannt. Hier sind an einer Tragplatte
um parallele Achsen zwei L-förmige Backen frei schwenkbar, jeder Backen für sich.
Für einfache Geräte mit Stielen wie Besen oder Bürsten reicht ein solcher Halter wahrscheinlich
aus. Für Skier jedoch, die ein beträchtliches Gewicht haben, ist diese Einrichtung
nicht brauchbar, da wegen der freien Lagerung der beiden Backen jeder derselben eine
willkürliche Lage einnehmen kann. Der Stiel kann daher ohne weiteres entweder nach
rechts oder nach links geschoben werden, so daß die Anstellwinkel der beiden Backen
sich ändern, wobei dann der eine Anstellwinkel größer, der andere kleiner wird. Dies
bedingt eine unstabile Halterung, die für schwere Gegenstände wie beispielsweise
Skier nicht brauchbar ist.
[0005] Auch die US-PS 1 609 666 zeigt und beschreibt einen einfachen Stielhalter. Hier sind
jedoch die beiden Backen über eine gemeinsame Zugfeder miteinander verbunden. Dabei
ist aber zu bedenken, daß eine symmetrische Lage der Backen zueinander nur dann erreicht
werden kann, wenn beide Backen gemeinsam so weit hochgeschwenkt werden, daß der Stiel
eingesetzt wird und dann beide Backen gleichmäßig an den Stiel bis zu ihrer Anlage
zurückgeführt werden. Würde nämlich nur ein Backen betätigt, so nimmt der zweite
Backen eine Winkellage ein, die der Lage der Verbindungsgeraden seines Schwenkpunktes
und des Angriffspunktes der Feder am anderen Hebel entsprechen würde, d. h., beide
Backen haben eine sehr unterschiedliche Winkellage gegenüber der Horizontalen. Nur
wenn die beiden Backen völlig unbelastet sind, liegen sie winkelmäßig gleich, und
zwar befinden sie sich dann auf der horizontalen Verbindungsgeraden ihrer beiden Schwenkachsen.
[0006] Ziel der Erfindung ist es, ausgehend von Haltern der gegenständlichen Art, diese
so auszubilden, daß ihre Handhabung vereinfacht wird. Zur Lösung dieser Aufgabe wird
vorgeschlagen, daß die Klemmbacken Lagerhülsen aufweisen, die die Bolzen umgreifen
und an den tragplattenseitigen Enden der Lagerhülsen gegeneinander gerichtete, frei
auskragende Arme angeordnet sind und entweder das Ende des einen Armes ein Langloch
aufweist und das Ende des anderen Armes einen in das Langloch des einen Armes eingreifenden
Bolzen trägt oder an den Enden der Arme miteinander kämmende Verzahnungen vorgesehen
sind und daß die einander zugewandten, wirksamen Oberflächen der Klemmbacken konvex
bogenförmig verlaufen, wobei der Abstand der gedachten, den Bogen bildenden, zu den
Achsen parallelen Erzeugenden von der Drehachse vom untersten Bogenabschnitt zum obersten
Bogenabschnitt stetig zunimmt. Wird ein Backen hochgeschwenkt, so fährt selbsttätig
der andere Backen nach, bis sich zwischen den beiden Backen der Spalt so weit geöffnet
hat, daß die Skier eingefügt werden können. Da die beiden Klemmbacken in Abhängigkeit
voneinander drehbar gelagert sind, ist immer gewährleistet, daß die Anpreßbereiche
der beiden Klemmbacken am Ski bzw. am Skipaar einander direkt gegenüberliegen, so
daß sich die Backen nicht schräg verspannen können und eventuell den Ski oder das
Skipaar willkürlich freigeben.
[0007] Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden
Beschreibung, anhand der Zeichnungen, noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Halter in Vorderansicht;
Fig. 2 diesen Halter in einer Ansicht von unten;
Fig. 3 eine Anordnungsmöglichkeit mehrerer Halter an einer Wand bzw. einem Traggestell;
die Fig. 4 - 6 eine Vorderansicht, eine Ansicht von unten sowie eine Seitenansicht
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
die Fig. 7 und 8 eine Vorderansicht und eine Ansicht von unten einer dritten Ausführungsvariante.
[0008] Ein Halter 1 gemäß der vorliegenden Erfindung weist zwei Klemmbacken 2 und 3 auf,
welche bezüglich einer vertikalen Ebene 4 einander spiegelbildlich gegenüberliegen.
Diese beiden Backen 2 und 3 sind um mit Abstand parallel ausgerichtete, horizontale
Achsen 5, 6 verdrehbar gehalten. Damit die Klemmwirkung der beiden Klemmbacken 2 und
3 immer aufeinander abgestimmt ist, damit also die beiden Klemmbacken 2 und 3 immer
auf einem direkt gegenüberliegenden Bereich der Ski an diesen angepreßt sind, ist
vorgesehen, daß sich die beiden Klemmbacken 2 und 3 nur in Abhängigkeit voneinander
verdrehen können.
[0009] Die Klemmbacken 2 und 3 sind praktisch in einer Ebene 7 mit Abstand von einer Tragplatte
8 verdrehbar, so daß durch diesen Abstand von der Tragplatte gewährleistet ist, daß
die Ski praktisch immer annähernd im Mittelbereich bezogen auf deren Breite gehalten
werden. Die Klemmbacken 2, 3 sind an Lagerhülsen 9, 10 befestigt, welche die Drehachsen
5, 6 bildenden Bolzen 11, 12 umgreifen. Dadurch ist auch eine sichere Befestigung
und Halterung der Klemmbacken 2, 3 selbst gewährleistet.
[0010] An den tragplattenseitigen Enden der Lagerhülsen 9, 10 sind frei auskragende Arme
13, 14 angeordnet, deren Enden miteinander in Wirkverbindung stehen und somit eine
gleichläufige Bewegung der beiden Klemmbacken 2 und 3 vorschreiben. Durch eine solche
Konstruktion wird eine einfache Möglichkeit geschaffen, die beiden Klemmbacken 2 und
3 in Abhängigkeit voneinander zu verdrehen. Eine Konstruktionsvariante liegt darin,
das Ende des einen Armes 13 mit einem Langloch 15 zu versehen und am Ende des anderen
Armes 14 einen Bolzen 16 anzuordnen, welcher in das Langloch 15 des einen Armes 13
eingreift.
[0011] Im Rahmen der Erfindung wäre es aber auch denkbar, andere Konstruktionsvarianten
zur Erzielung einer gegenseitig abhängigen Verdrehbarkeit der beiden Klemmbacken
2 und 3 vorzusehen. So wäre es beispielsweise möglich, an den Enden der beiden Arme
13 und 14 eine Verzahnung vorzusehen, so daß die Enden der Arme 13 und 14 nach Art
von Zahnrädern miteinander kämmen.
[0012] Um zu gewährleisten, daß jeweils nur ein relativ kurzer Bereich der einander zugewandten
wirksamen Oberflächen 17, 18 der Klemmbacken 2, 3 an die Ski anpreßt, verlaufen diese
Oberflächen 17, 18 konvex bogenförmig, wobei der Abstand der den Bogen bildenden Erzeugenden
vom untersten Bogenabschnitt 19 zum obersten Bogenabschnitt 20 stetig zunimmt. Die
Klemmbacken 2, 3 bilden also eine Art Exzenter, wobei die Anpreßkraft zwischen den
beiden Klemmbacken 2, 3 bzw. der Abstand der beiden wirksamen Oberflächen 17, 18 voneinander
umso kleiner wird, je weiter die beiden Klemmbacken 2 und 3 in Pfeilrichtung 21 nach
unten verschwenkt werden. Die einander zugewandten wirksamen Oberflächen 17, 18 der
Klemmbacken 2, 3 können auch einem Kreisbogen entsprechend verlaufen, wobei jedoch
dann der Mittelpunkt dieses Kreisbogens nicht mit der entsprechenden Drehachse 5
bzw. 6 der Klemmbacken 2, 3 übereinstimmt. Es ist also stets eine entsprechende Exzenterfunktion
gegeben.
[0013] Bei der Ausführung nach den Fig. 1 - 2 ist eine Tragplatte 8 vorgesehen, an der die
beiden Klemmbacken 2 und 3 verdrehbar befestigt sind. Diese Tragplatte 8 kann dann
an einer Wand oder an einem Gestell montiert werden. Es wäre aber auch möglich, wie
dies der Fig. 3 entnommen werden kann, mehrere Halter 1, also mehrere Paare von Klemmbacken
2, 3 an einer entsprechenden großen Tragplatte 8 anzuordnen oder diese direkt an
einer Gestellplatte bzw. einer Wand zu befestigen. Es ist also eine Anordnung an jeder
denkbaren Unterkonstruktion möglich. Wenn diese Halter 1 höhenmäßig und seitlich versetzt
aufeinander folgend befestigt werden, wie dies der Fig. 3 zu entnehmen ist, können
auf eine entsprechende Raumeinheit wesentlich mehr Ski nebeneinander aufbewahrt werden.
Das Einsetzen der Ski in einen Halter 1 ist sehr einfach zu bewerkstelligen, da lediglich
mit den Seitenkanten der Ski an die Klemmbacken 2, 3 angepreßt wird, wobei durch eine
entsprechende Bewegung nach oben hin die beiden Klemmbacken 2 und 3 entgegen der Pfeilrichtung
21 nach oben verschwenkt werden. Sobald dann zwischen den beiden Klemmbacken 2 und
3 genügend Platz verbleibt, damit die Ski eingefügt werden können, gleiten diese
von selbst in diese Position. Es müssen dann praktisch die Ski nur noch losgelassen
werden, da ja die Klemmbacken 2, 3 von selbst durch ihr Eigengewicht wieder nach unten
in Pfeilrichtung 21 verschwenken. Sobald die Oberfläche der Ski mit der wirksamen
Oberfläche 17, 18 der Klemmbacken 2, 3 in Berührung ist und somit das Gewicht der
Ski mitwirkt, erfolgt ein ordnungsgemäßes Verspannen, da allein durch das Gewicht
der Ski die Klemmbacken 2 und 3 weiter in Pfeilrichtung 21 nach unten gezogen werden.
[0014] Für eine sichere Halterung der Ski, also zur Erhöhung der Reibung zwischen den wirksamen
Oberflächen 17, 18 der Klemmbacken 2 und 3 und der Ski ist es zweckmäßig, wenn die
wirksame Oberfläche 17, 18 der Klemmbacken 2, 3 gezahnt, gerippt, genoppt oder aufgerauht
ausgeführt ist. Um ein schonendes Anpressen der Klemmbacken 2 und 3 an den Ski zu
bewirken, ist es zweckmäßig, wenn auf die wirksame Oberfläche 17, 18 der Klemmbacken
2, 3 ein mit Rillen, Rippen, Noppen oder dergleichen versehenes Band 22 aufgebracht
ist.
[0015] Die Klemmbacken 2 und 3 können in einfacher Weise sowohl mehrteilig als auch einstückig
ausgeführt werden. Es ist dabei denkbar, die Klemmbacken 2 und 3 zusammen mit den
Lagerhülsen 9, 10 und den Armen 13, 14 aus einem einstückigen Kunststoff- oder Metallguß
zu fertigen.
[0016] Bei der Ausführung nach den Fig. 4 - 6 ist als zusätzliche Konstruktionsvariante
vorgesehen, daß die Mittelebene 23 der Klemmbacken 2,3 bezogen auf die Verschwenkebene
7 der Klemmbacken 2, 3 spitzwinklig geneigt ist. Weiters weisen die einander zugewandten,
wirksamen Oberflächen 17, 18 der Klemmbacken 2, 3 einen gewundenen Verlauf auf. Durch
diese Konstruktionsvariante ist ein noch leichteres Einführen der Ski zwischen die
beiden Klemmbacken gewährleistet und andererseits ein sicheres und festes Einspannen
der Ski zwischen den beiden wirksamen Oberflächen 17, 18. Es ist dabei vorgesehen,
daß wenigstens eine der quer zur Mittelebene 23 der Klemmbacken 2, 3 gedachte Erzeugende
der wirksamen Oberfläche 17, 18 parallel zur Drehachse 5 bzw. 6 der Klemmbacken 2,
3 ausgerichtet ist. Dies wird dann also jener Bereich sein, welcher in der Regel
bei eingespannten Ski diese klemmend halten wird. Gerade in jenem Bereich, wo dann
schlußendlich die Ski zwischen den Klemmbacken 2, 3 festgehalten werden, ist es zweckmäßig,
wenn die Halterung über die ganze Breite der wirksamen Oberfläche 17, 18 der Klemmbacken
2, 3 gegeben ist.
[0017] Es wird deshalb auch vorgeschlagen, daß ein Abschnitt 24 mit parallel zur Drehachse
5, 6 der Klemmbacken 2, 3 liegenden Erzeugenden in der oberen Hälfte bezogen auf
die Länge der wirksamen Oberfläche 17, 18 der Klemmbacken 2, 3 vorgesehen ist.
[0018] Im Bereich der unteren Hälfte der wirksamen Oberfläche 17, 18 der Klemmbacken 2,
3 wird in Folge des gewundenen Verlaufes der Oberfläche 17 bzw. 18 eine nach vorne
hin sich keilförmig erweiternde Öffnung 25 gebildet. Dadurch kann praktisch bereits
beim Ansetzen der Ski in den Bereich zwischen den beiden Klemmbacken 2, 3 eingedrungen
werden, so daß ein noch leichteres Verschwenken der Klemmbacken 2, 3 nach oben hin
bis zum endgültigen Einführen der Ski zwischen die beiden Klemmbacken 2 und 3 möglich
ist.
[0019] Bei der Ausführung nach den Fig. 7 und 8 geht es lediglich um eine geänderte Konstruktion
der Klemmbacken 2, 3. Die Klemmbacken 2, 3 bestehen hier aus bogenförmigen Teilen
2, 3, welche die wirksamen Oberflächen 17 und 18 bilden und entsprechenden Tragbügeln
28, 29, welche die Verbindung zu den beiden Lagerhülsen 9 und 10 herstellen. Es ist
rein aus diesen drei dargestellten Ausführungsformen ersichtlich, daß mehrere Konstruktionsvarianten
möglich sind. Es ist jedoch bei allen diesen Ausführungen notwendig, daß die Klemmbacken
2 und 3 spiegelbildlich ausgeführt sind und um mit Abstand voneinander angeordnete
Drehachsen in Abhängigkeit voneinander verschwenkbar sind. Es genügt nämlich nicht,
wenn einseitig ein fester Anschlag vorgesehen ist und lediglich einer der Klemm backen
2 und 3 vorgesehen würde, da dann die Anpreßkraft zu stark von der Oberflächenreibung
der wirksamen Oberfläche 17 bzw. 18 und des festen Anschlages abhängig wäre, wogegen
nach der vorliegenden Erfindung durch das Verdrehen in Abhängigkeit voneinander immer
die optimale Anpreßkraft an der Oberfläche der Ski erreicht wird.
[0020] Die die Drehachsen 5 und 6 bildenden Bolzen 11 und 12 können in der Tragplatte 8
fixiert werden, es ist aber auch möglich, daß diese Bolzen 11, 12 vom Schaft einer
Schraube 30 gebildet werden, wobei diese Schraube zugleich auch zur Befestigung der
Klemmbacken 2, 3 an einer Tragplatte 8 bzw. an einer entsprechenden Unterkonstruktion
dient.
[0021] Der erfindungsgemäße Halter ist für den Einsatz zum Aufhängen von Ski erläutert worden.
Der Halter eignet sich aber in hervorragender Weise nicht nur auch für Langlaufski,
sondern auch für Monoski und Snowboards, da die ordnungsgemäße Halterung unabhängig
von der Breite des aufzuhängenden ebenen Teiles ist.
1. Halter zum Aufhängen von Ski mit zwei einander bezüglich einer vertikalen Ebene
(4) spiegelbildlich gegenüberliegenden Klemmbacken (2, 3), welche in Abhängigkeit
voneinander um mit Abstand parallel zueinander ausgerichtete, horizontale Achsen (5,
6) drehbar gehalten sind und die Achsen (5, 6) durch an einer Tragplatte (8) befestigte
Bolzen (11, 12) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken Lagerhülsen
(9, 10) aufweisen, die die Bolzen (11, 12) umgreifen und an den tragplattenseitigen
Enden der Lagerhülsen (9, 10) gegeneinander gerichtete, frei auskragende Arme (13,
14) angeordnet sind und entweder das Ende des einen Armes (13) ein Langloch (15)
aufweist und das Ende des anderen Armes (14) einen in das Langloch (15) des einen
Armes eingreifenden Bolzen (16) trägt oder an den Enden der Arme (13, 14) miteinander
kämmende Verzahnungen vorgesehen sind und die einander zugewandten, wirksamen Oberflächen
(17, 18) der Klemmbacken (2, 3) konvex bogenförmig verlaufen, wobei der Abstand der
gedachten, den Bogen bildenden, zu den Achsen (5, 6) parallelen Erzeugenden von der
Drehachse (5, 6) vom untersten Bogenabschnitt (19) zum obersten Bogenabschnitt (20)
stetig zunimmt.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Oberflächen
(17, 18) der Klemmbacken (2, 3) gezahnt, gerippt, genoppt oder aufgerauht ausgeführt
sind und auf die wirksame Oberfläche (17, 18) der Klemmbacken (2, 3) ein mit Rillen,
Rippen, Noppen oder dergleichen versehenes Band (22) aufgebracht ist.