[0001] Die Erfindung betrifft ein Hubwerk, mit einer drehbar an einem Tragrahmen gelagerten
Seiltrommel und einem Elektromotor, der gemeinsam mit der Seiltrommel auf derselben
Seite eines den Elektromotor mit der Seiltrommel kuppelnden Getriebes mit zur Trommelachse
paralleler Drehachse seiner Motorwelle angeordnet ist, wobei der Elektromotor über
ein Basisteil des Getriebes an dem Tragrahmen befestigt ist.
[0002] Ein Hubwerk dieser Art ist aus der DE-OS 19 62 734 bekannt. Es hat den Vorteil, daß
es aufgrund der im wesentlichen U-förmigen Anordnung von Motor, Getriebe und Seiltrommel
vergleichsweise kompakt aufgebaut werden kann. Bei dem bekannten Hubwerk ist die Seiltrommel
axial beiderseits über Stehlager unmittelbar an einem Grundrahmen, beispielsweise
einer Laufkatze oder dergleichen, gelagert. Das Getriebe umfaßt ein in der Seiltrommel
angeordnetes, selbstsperrendes Planetengetriebe, auf dessen in einem der Stehlager
gelagerten Eingangswelle das letzte Zahnrad eines mehrstufigen Zahnrad-Vorgelegegetriebes
aufgesteckt ist. Als Eingangszahnrad des Zahnrad-Vorgelegegetriebes dient ein auf
der Motorwelle sitzendes Ritzel. Der Motor ist im übrigen an dem Getriebegehäuse des
Zahnrad-Vorgelegegetriebes angeflanscht. Das Getriebegehäuse ist im übrigen über
eine Drehmomentstütze mit dem auch die Seiltrommel tragenden Grundrahmen verbunden.
Nachteilig an dem bekannten Hubwerk ist sein vergleichsweise großer Herstellungsaufwand,
insbesondere des Vorgelegegetriebes. Der relativ große Achsabstand zwischen der Drehachse
des Motors und der Trommelachse bedingt wenigstens ein zwischen Eingangsrad und Ausgangsrad
angeordnetes Zwischenzahnrad. Das Zwischenzahnrad muß axial beiderseits in dem Getriebegehäuse
gelagert sein und bedingt damit ein geschlossenes Getriebegehäuse. Zur Minderung der
Arbeitsgeräusche sind zumindest in dem Vorgelegegetriebe schrägverzahnte und damit
teure Zahnräder erforderlich.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, den Herstellungsaufwand eines gattungsgemäßen Hubwerks
zu verringern und hierbei auch für eine Geräuschminderung der Arbeitsgeräusche des
Hubwerks zu sorgen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Basisteil als im wesentlichen
senkrecht zur Trommelachse und zur Drehachse des Elektromotors verlaufende Blechplatte
ausgebildet ist und daß das Getriebe eine als Zahnriemengetriebe ausgebildete Eingangsstufe
hat, die auf der vom Elektromotor und der Seiltrommel abgewandten Seite der Blechplatte
angeordnet ist und zwei über einen flexiblen Zahnriemen miteinander verbundene Riemenräder
aufweist, von denen ein erstes Riemenrad direkt und fliegend auf der Motorwelle sitzt
und das zweite Riemenrad achsparallel zur Trommelachse und ebenfalls fliegend mit
einer nachfolgenden Getriebestufe des Getriebes verbunden ist.
[0005] Bei der Blechplatte handelt es sich um ein einfaches, gegebenenfalls durch Sicken
oder Rippen, wie zum Beispiel randseitige Abwinkelungen ausgesteiftes Konstruktionsteil,
welches einerseits an dem vorzugsweise als Tragkorb ausgebildeten Tragrahmen der
Seiltrommel befestigt ist und an dem andererseits der Motor angeflanscht ist. Nachdem
die Riemenräder fliegend auf der Ausgangswelle des Motors bzw. der Eingangswelle der
weiteren Getriebestufen sitzen, ist der Zahnriemen frei zugänglich und kann leicht
ausgetauscht werden. Da das Zahnriemengetriebe als Eingangsstufe des Getriebes ausgenutzt
wird, sind die Arbeitsgeräusche des Getriebes verglichen mit herkömmlichen Zahnradgetrieben
gering. Die Arbeitsgeräusche sind insgesamt besonders niedrig, wenn das Zahnriemengetriebe
als Untersetzungsgetriebe ausgebildet ist, so daß eventuell nachfolgende Zahnradgetriebestufen
bereits bei vergleichsweise niedriger Drehzahl arbeiten. Da der Zahnriemen Stöße zwischen
dem Antriebsmotor und der Seiltrommel dämpft, erübrigt sich eine zusätzliche elastische
Kupplung im Drehmomentübertragungsweg.
[0006] Der Achsabstand der Riemenräder muß in vergleichsweise engen Toleranzen eingehalten
werden. Dies ist trotz der einfachen Konstruktion der Blechplatte hinreichend genau,
beispielsweise unter Zuhilfenahme von Paßstiften oder dergleichen möglich. Darüberhinaus
läßt sich die Blechplatte besonders leicht wechselnden Größenverhältnissen von Antriebsmotor
und Seiltrommel anpassen. Die Blechplatte ist vorzugsweise sowohl mit dem Antriebsmotor
als auch dem Tragrahmen der Seiltrommel lösbar verbunden, so daß sie auch nachträglich
zum Beispiel für eine Änderung des Achsabstands von Seiltrommel und Antriebsmotor
ausgetauscht werden kann. Die Änderung des Achsabstands kann zum Beispiel für die
Erhöhung der Hubgeschwindigkeit durch Einbau eines stärkeren Antriebsmo tors bedingt
werden.
[0007] Der Tragrahmen der Seiltrommel ist zweckmäßigerweise ebenfalls aus Blechteilen zusammengesetzt,
so daß insgesamt gesehen eine besonders einfache Rahmenkonstruktion erreicht wird.
Dies gilt insbesondere, wenn die Blechplatte zugleich Konstruktionsbestandteil des
Tragrahmens der Seiltrommel ist.
[0008] Das Getriebe kann neben dem Zahnriemengetriebe noch weitere Getriebestufen umfassen,
bei welchen es sich vorzugsweise um an sich bekannte Planetengetriebe handelt. In
einer ersten Variante kann das Planetengetriebe einschließlich seines Gehäuses innerhalb
der Seiltrommel angeordnet sein, wobei das Gehäuse in einem solchen Fall zweckmäßigerweise
zugleich einen Lagersitz für die getriebeseitige Lagerung der Seiltrommel bildet.
Um lange Abtriebswellen des Planetengetriebes innerhalb der Seiltrommel zu vermeiden,
ist der Ausgang des Planetengetriebes zweckmäßigerweise mit einer dem Getriebegehäuse
benachbarten Stegscheibe innerhalb der Seiltrommel gekuppelt. Das Getriebegehäuse
des innerhalb der Seiltrommel angeordneten Planetengetriebes ist zweckmäßigerweise
zusammen mit einer Stirnscheibe des Tragkorbs bzw. Tragrahmens der Seiltrommel an
der Blechplatte angef lanscht. Alternativ kann in einer zweiten Variante zumindest
eine Stufe des Planetengetriebes auch auf der seiltrommelfernen Seite der Blechplatte
angeordnet sein. Das Planetengetriebe kann beispielsweise auf einen durch die Blechplatte
hindurchtretenden Achsstummel der Seiltrommel aufgesteckt sein und wird vorzugsweise
von der zweiten Riemenscheibe des Zahnriemengetriebes umschlossen. Dies führt zu vergleichsweise
einfachen Konstruktionen bei geringem Platzbedarf.
[0009] Zahnriemen erfüllen vergleichsweise hohe Sicherheitsanforderungen. Die Hubwerksbremse
kann deshalb auch auf die Motorwelle wirken. Um beim Bruch des Zahnriemens trotzdem
das Abstürzen der Hubwerkslast verhindern zu können, kann dem Zahnriemengetriebe eine
bei Antrieb von der Ausgangsseite her selbsthemmende Getriebestufe, insbesondere in
Form eines selbsthemmenden Planetengetriebes nachgeschaltet sein. Dem Zahnriemengetriebe
kann jedoch auch eine zusätzliche mechanische Bremse nachgeschaltet sein. Die Bremse
kann, wie an sich bekannt, auf die Seiltrommel wirken. Zweckmäßigerweise ist diese
Bremse zur Verringerung des Herstellungsaufwands jedoch als Scheibenbremse ausgebildet,
die vorzugsweise mit der das zweite Riemenrad tragenden Welle, d.h. der Eingangswelle
einer eventuellen nachfolgenden Getriebestufe verbunden ist.
[0010] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Darstellung eines erfindungsgemäßen
Hubwerks;
Fig. 2 eine Stirnansicht des Hubwerks aus Fig. 1 und
Fig. 3 eine schematische, teilweise geschnittene Ansicht einer Variante des Hubwerks.
[0011] Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Hubwerk umfaßt eine Seiltrommel 1, die um ihre
Trommelachse 3 drehbar in einem allgemein mit 5 bezeichneten Tragkorb gelagert ist.
Der Tragkorb umfaßt zwei als Blechformteile ausgebildete Stirnplatten 7, 9, die durch
Traversen oder Stege 11 miteinander verbunden sind. An ihrem einen Ende ist die Seiltrommel
1 über ein Wälzlager, beispielsweise ein Rollenlager 13, am Außenmantel des Gehäuses
15 eines innerhalb der Seiltrommel 1 untergebrachten, zweistufigen Planetengetriebes
17 gelagert. Das Getriebegehäuse 15 ist axial außerhalb der Seiltrommel 1 mit einem
Stirnflansch 19 versehen, über den es an der Stirnplatte 9 befestigt ist. Das dem
Lager 13 axial gegenüberliegende Ende der Seiltrommel 1 trägt an einer Stirnwand 21
einen Lagerzapfen 23, der in einem Wälzlager 25 der Stirnplatte 7 gelagert ist.
[0012] Zusammen mit dem Stirnflansch 19 des Lagergehäuses 15 ist an der Stirnplatte 9 des
Tragkorbs 5 eine achsnormal zur Trommelachse 3 angeordnete Blechplatte 27 befestigt,
an der seitlich des Tragkorbs 5 ein Elektromotor 29 angeflanscht ist. Der Elektromotor
29 ist mit zur Trommelachse 3 paralleler Drehachse 31 seiner Motorwelle 33 auf der
Seite des Tragkorbs 5 der Blechplatte 27 angeordnet und ist über ein Zahnriemengetriebe
35 mit einer Eingangswelle 37 des Planetengetriebes 17 antriebsmäßig verbunden. Die
durch die Blechplatte 27 hindurchtretende Motorwelle 33 trägt fliegend ein erstes
Riemenrad 39, welches über einen flexiblen Zahnriemen 41 mit einem ebenfalls fliegend
auf der Eingangswelle 37 des Planetengetriebes 17 sitzenden zweiten Riemenrad 43 verbunden
ist. Der Zahnriemen 41 ist damit auf der dem Motor 29 bzw. dem Tragkorb 5 abgewandten
Seite der Blechplatte 27 beispielsweise für Wartungszwecke frei zugänglich und im
Betrieb lediglich durch einen bei 45 angedeuteten Schutzdeckel abgedeckt. Das Zahnriemengetriebe
35 ist als Untersetzungsgetriebe ausgebildet, so daß das nachfolgende Planetengetriebe
17 bereits eingangsseitig mit verringerter Drehzahl umläuft, was die durch den Zahnriemen
41 ohnehin verringerten Arbeitsgeräusche weiter mindert und die Konstruktion des
Planetengetriebes 17 vereinfacht. Der Zahnriemen dämpft als einziges Stoßdämpferelement
Drehmomentstöße des Antriebsdrehmoments, so daß keine zusätzliche elastische Kupp-
lung vorgesehen werden muß. Die Blechplatte 27 legt den Abstand der Drehachse 31 von
der Trommelachse 3 fest und kann problemlos den Abmessungsverhältnissen des Motors
29 und des Tragkorbs 5 einerseits als auch gewünschten Durchmesserverhältnissen der
Riemenräder 39, 43 angepaßt werden und ist hierzu sowohl mit dem Elektromotor 29 als
auch dem Tragrahmen 5 verbunden, um gegebenenfalls auch nachträglich angepaßt werden
zu können. Die Blechplatte 27 kann mit in Längsrichtung des Zahnriemens 41 sich erstreckenden
Versteifungsorganen, beispielsweise Versteifungssicken oder Versteifungsrippen versehen
sein. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 sind an den Längsrändern der Blechplatte
27 zur Versteifung Abwinkelungen 47 vorgesehen.
[0013] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Planetengetriebe 17 als zweistufiges
Getriebe ausgebildet, bei welchem die mit dem Riemenrad 43 versehene Eingangswelle
37 ein Sonnenrad 49 trägt. Das Sonnenrad 49 kämmt mit Planetenrädern 51, die sich
ihrerseits an einem zum Gehäuse 15 festen Hohlrad 53 abstützen. Die Planetenräder
51 sind über ihren Planetenradträger 55 ihrerseits mit einem Sonnenrad 57 der zweiten
Getriebestufe verbunden, welches mit Planetenrädern 59 kämmt. Die Planetenräder 59
kämmen ihrerseits mit einem zum Gehäuse 15 festen Hohlrad 61 und treiben über ihren
Planetenradträger 63 die Seiltrommel 1 an. Der Planetenradträger 63 ist hierzu über
eine Ausgangswelle 65 mit einer dem Gehäuse 15 axial dicht benachbarten Stegwand 67
der Seiltrommel 1 gekuppelt. Durch die dem Gehäuse 15 eng benachbarte Anordnung der
Stegwand 67 läßt sich der Herstellungsaufwand der Antriebsverbindung mindern.
[0014] Bei dem Planetengetriebe 17 handelt es sich zweckmäßigerweise um ein an sich bekanntes,
bei Antrieb von der Seiltrommel 1 her selbsthemmendes Getriebe, um so bei einem eventuellen
Bruch des Zahnriemens 41 das Abstürzen der Hubwerkslast zu verhindern. Alternativ
oder zusätzlich kann an der Eingangswelle 33 des Planetengetriebes 17 eine elektrisch
oder mechanisch steuerbare Scheibenbremse vorgesehen sein, wie sie bei 69 in Fig.
1 schematisch angedeutet ist. Ebenfalls zusätzlich oder alternativ kann auch der Elektromotor
29 mit einer herkömmlichen, auf die Motorwelle 33 wirkenden Reibungsbremse 71 versehen
sein.
[0015] Fig. 3 zeigt eine Variante eines Hubwerks, die sich von dem Hubwerk der Fig. 1 und
2 im wesentlichen nur durch die Art und Anordnung des Planetengetriebes unterscheidet.
Gleichwirkende Komponenten sind deshalb mit den Bezugszahlen der Fig. 1 und 2 und
zur Unterscheidung mit dem Buchstaben a versehen. Zur Erläuterung des Aufbaus und
der Wirkungsweise wird auf die Beschreibung der Fig. 1 und 2 Bezug genommen.
[0016] Die Seiltrommel 1a ist abweichend vom Hubwerk der Fig. 1 und 2 auch der Blechplatte
27a benachbart mit einer Stirnwand 81 versehen, von der eine über ein Wälzlager 83
in der Stirnwandplatte 9a des Tragkorbs 5a gelagerte Antriebswelle 85 absteht. Die
Antriebswelle 85 erstreckt sich durch die Blechplatte 27a hindurch und trägt auf der
von der Seiltrommel 1a abgewandten Seite der Blechplatte 27a das über eine Drehmomentstütze
87 ebenfalls an der Blechplatte 27a oder gegebenenfalls dem Tragkorb 5a abgestützte
Planetengetriebe 17a. Das seiltrommelseitige Riemenrad 43a des Zahnriemenantriebs
35a sitzt fliegend auf der Eingangswelle 37a des Planetengetriebes 17a und umschließt
das Planetengetriebe 17a platzsparend. Das über den Zahnriemen 41a mit dem Riemenrad
43a verbundene motorseitige Riemenrad 39a ist wiederum durchmesserkleiner als das
Riemenrad 43a, so daß das Zahnriemengetriebe 35a ebenfalls als Untersetzungsgetriebe
wirkt. Nicht näher dargestellt, jedoch gegebenenfalls vorhanden, sind Biegeversteifungen
der Blechplatte 27a bzw. seiltrommelseitige oder motorseitige steuerbare Reibungsbremsen.
Bei dem Planetengetriebe 17a handelt es sich vorzugsweise wiederum um ein selbsthemmendes
Getriebe. In der Ausgestaltung nach Fig. 3 handelt es sich bei der Blechplatte 27a
um ein von der Stirnplatte 9a gesondertes Konstruktionsteil, welches nachträglich
an der Stirnwand 9a angebracht ist. In einer Variante kann jedoch die Stirnwand 9a
entfallen, wenn die Blechplatte 27a im Bereich des Tragkorbs 5a entsprechend der Stirnwand
9a einstückig gestaltet ist.
1. Hubwerk, mit einer drehbar an einem Tragrahmen (5) gelagerten Seiltrommel (1) und
einem Elektromotor (29), der gemeinsam mit der Seiltrommel (1) auf derselben Seite
eines den Elektromotor (29) mit der Seiltrommel (1) kuppelnden Getriebes (17, 35)
mit zur Trommelachse (3) paralleler Drehachse (31) seiner Motorwelle (33) angeordnet
ist, wobei der Elektromotor (29) über ein Basisteil (27) des Getriebes (17, 35) an
dem Tragrahmen (5) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil als im wesentlichen senkrecht zur Trommelachse (3) und zur Drehachse
(31) des Elektromotors (29) verlaufende Blechplatte (27) ausgebildet ist und daß
das Getriebe (17, 35) eine als Zahnriemengetriebe (35) ausgebildete Eingangsstufe
hat, die auf der vom Elektromotor (29) und der Seiltrommel (1) abgewandten Seite der
Blechplatte (27) angeordnet ist und zwei über einen flexiblen Zahnriemen (41) miteinander
verbundene Riemenräder (39, 43) aufweist, von denen ein erstes Riemenrad (39) direkt
und fliegend auf der Motorwelle (33) sitzt und das zweite Riemenrad (43) achsparallel
zur Trommelachse (3) und ebenfalls fliegend mit einer nachfolgenden Getriebestufe
(17) des Getriebes (17, 35) verbunden ist.
2. Hubwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechplatte (27) wenigstens
eine im wesentlichen längs des Zahnriemens (41) sich erstreckende Versteifungsrippe
(47) oder/und Versteifungssicke aufweist.
3. Hubwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die längs des Zahnriemens
(41) sich erstreckenden Ränder der Blechplatte (27) mit Abwinkelungen (47) versehen
sind.
4. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen
(5) der Seiltrommel (1) aus Blechteilen (7, 9, 11) zusammengesetzt ist.
5. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechplatte
(27a) ein Konstruktionsbestandteil des Tragrahmens (5a) ist.
6. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe
(17, 35) wenigstens eine weitere, auf der Trommelseite der Blechplatte (27) im wesentlichen
innerhalb der Seiltrommel (1) angeordnete Getriebestufe (17) aufweist und daß das
zweite Riemenrad (43) direkt und fliegend auf einer durch die Blechplatte (27) insbesondere
gleichachsig zur Trommelachse (3) hindurchtretenden Welle (37) der weiteren Getriebestufe
(17) sitzt.
7. Hubwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Getriebestufe
als Planetengetriebe (17) ausgebildet ist, an dessen Gehäuse (15) die Blechplatte
(27) befestigt ist und einen Lagersitz für die getriebeseitige Lagerung (13) der Seiltrommel
(1) bildet und daß die Seiltrommel (1) dem Gehäuse (15) benachbart eine Stegscheibe
(67) enthält, die mit dem Ausgang des Planetengetriebes (17) gekuppelt ist.
8. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe
(17a, 35a) wenigstens eine als Planetengetriebe ausgebildete weitere Getriebestufe
(17a) umfaßt, die zur Seiltrommel (1a) und zum zweiten Riemenrad (43a) gleichachsig
auf der von der Seiltrommel (1a) abgewandten Seite der Blechplatte (27a) angeordnet
ist.
9. Hubwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Riemenrad (43a)
die weitere Getriebestufe (17a) umschließt.
10. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnriemengetriebe
(35) als Untersetzungsgetriebe ausgebildet ist.
11. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe
(13, 35) wenigstens eine bei Antrieb von der Seiltrommel (1) her selbsthemmende Getriebestufe
(17) umfaßt.
12. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor
(29) mit einer elektrisch steuerbaren, auf die Motorwelle (33) wirkenden Reibungsbremse
(71) zu einer Einheit verbunden ist.
13. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe
(17, 35) mit einer elektrisch steuerbaren Reibungsbremse (69) verbunden ist, die unmittelbar
auf die das zweite Riemenrad (43) tragende Welle (37) wirkt.
14. Hubwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungsbremse als Scheibenbremse
(69) ausgebildet ist.
15. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechplatte
(27) sowohl mit dem Elektromotor (29) als auch dem Tragrahmen (5) lösbar verbunden
ist.
16. Hubwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnriemen
(41) als einziges elastisches Stoßdämpfungselement im Drehmomentübertragungsweg zwischen
dem Antriebsmotor (29) und der Seiltrommel (1) vorgesehen ist.