[0002] Fig. 1 zeigt den Oberrahmen, der zunächst waagrecht auf einem Schalungstisch aufliegt
und durch Drehgelenke (3) mit dem Unterrahmen Fig. 6 (2) durch ein loses Gelenk nach
Fig. 8 und Fig. 9 sowie Fig. 11 verbunden ist. Zu weiteren Erläuterungen sind in Fig.
2 bis 11 weitere Einzelheiten besonders dargestellt:
Fig. 1 besteht aus einem geschlossenen Rahmen (1), der durch Längstraversen (6) beliebig
entsprechend der Bohrungen (5) unterteilt werden kann. Die Längstraverse wird entsprechend
der Bauteil- abmessungen auf die Bohrung aufgesetzt. Dadurch entstehen Längstraversen
(7) unterschiedlicher Länge.
Das Gleiche gilt für die Fig. 2 als Unterrahmen, der Deckungsgleich auf den Oberrahmen
paßt. Der Oberrahmen Fig. 1 wird nach Erhärtung des Betons oder eines anderen gegossenen
Materials auf den Unterrahmen Fig. 2 gedreht.
Hierdurch wird eine Spezialhalterung nach Fig. 11 benötigt.
Fig. 2 zeigt Unterrahmen, der bei Beginn der Herstellung neben dem Oberrahmen Fig.
1 liegt.
Fig. 3 zeigt die Festhaltung des Trapezprofiles (8) an dem Oberrahmen (1) durch ein
Stab-Winkelprofil (9), das in einem bestimmten Winkel Alpha, der seine Wurzel unterhalb
der oberen Rahmenecke (1) unter dem Winkel Alpha hat. Dieser Winkel Alpha landet in
dem senkrechten Schenkel des Stabes (9) in einer Ausnehmung (1) in der sich ein Keil
(13) befindet, der in der Neigung Alpha das Trapezprofil, das durch Schrauben (10)
und einer Kopfplatte des Winkelstabes (9) mit dem Trapezprofil verbunden ist.
Der Keil (13) spannt das durch Stab (9) und Schrauben (10) verbundene Trapezprofil
auf eine zusätzliche Schräge des Rahmens (1), in dem sich ein Haltemagnet (31) zur
Aufnahme weiterer Platten (32) befindet.
Die zusätzlichen Stahlplatten (32) werden durch den Haltemagnet (31) festgehalten
und verändern die Dicke der Schräge vom Rahmen (1). Dadurch wird erreicht, daß die
zweite Bohrung (33) mit der Schraube (10) verbunden werden kann und somit das Profil
um eine bestimmte Stufe c verändert werden kann. Dadurch wird erreicht, daß das normalerweise
mit einer Dicke d eingebaute Bauteil eine um das Maß c größere Dicke erhält. Das Maß
c ist so gewählt, daß in Abhängigkeit von der Dicke (32) mit dem Profil 8 das Trapezprofil
bei Verschiebungen das Maß c einen dichten Abschluß mit 32 herstellt. Dies ist in
beiden Lagen für das Trapezprofil gewährleistet und wichtig.
Fig. 4 stellt die Ansicht der Halterung für das Trapezprofil dar von der dem Trapezprofil
abgewandten Seite her. Hierbei ist der der Rahmen (1) zu erkennen. Der Stab (9) wird
durch die Kopfplatte und den Schrauben (10) mit dem Trapezprofil befestigt. Das Trapezprofil
ist hier zur Vereinfachung nicht dargestellt. Der Stab (9) enthält in der Mitte einen
Steg, der auf das Winkelprofil auftrifft. Das Winkelprofil kann geschnitzt sein oder
vollständig durchgehen. Beide Fälle gewährleisten die Zentrierung des Trapezprofiles
durch den Winkel Alpha nach Fig. 3.
Fig. 5 Das Trapezprofil erhält Lasten aus dem erhärteten Bauteil. Die bisher geschilderte
Bauteil. Die bisher geschilderte Halterung reicht hierzu nicht aus. Aus diesem Grund
wurde eine zusätzliche Halterung durch einen abgebogenen oder verschweißten Rundstahl
(14) gewählt. Die Führung erfolgt durch zwei Rohrhülsen (15). Dabei ist wichtig, daß
durch eine Druckfeder (17) durch den Federdruck die Öffnung der Kopfplatte (18) des
Trapezprofiles (8) dringt. Damit ist auch eine sichere Festhaltung während der Herstellung
des Teiles gegeben. Das Zurückziehen erfolgt nun dadurch, daß der senkrechte Schenkel
mit dem Hammer umgeschlagen wird und dadurch auf ein schräges Blech nach Fig. 6 (19)
trifft. Dies Blech in Fig. 5 (19) hat eine Ausnehmung (20). Durch die schräge Neigung
zieht sich der horizontal liegende Dorn heraus. Der senkrechte Schenkel bleibt in
schräger Lage in einer Ausnehmung (20) liegen. Damit ist die Montage des Trapezprofiles
auf einfache Weise möglich.
Der Vorgang zur Befestigung des Trapezprofiles erfolgt dadurch, daß der senkrecht
stehende Dorn aus der Halterung mit einem leichten Hammerschlag herausgeschlagen wird
und durch die Feder wiederum in die Öffnung des Trapezprofiles (8) läuft.
Fig. 6 zeigt die Beschreibung von Fig. 4 in horizontaler Sicht. Der senkrechte Schenkel
wird hier schräg auf das Schrägblech (19) geschlagen.
Fig. 7 zeigt das Blech in seiner wirklichen Abwicklung und den Dorn (14) in gelöstem
Zustand.
Fig. 8 Hier wird ein Gelenkteil, das U-förmig ausgebildet ist nach Fig. 14 gezeigt.
Dieses Gelenkteil kann einen oder mehrere Bolzen aufnehmen. Fig. 8 zeigt den Oberrahmen
in gedrehter Stellung.
Fig. 9 zeigt das offene Gelenkteil. Dadurch wird erreicht, daß der Oberrahmen nicht
immer mit dem Unterrahmen verbunden sein muß, sondern auch an einem anderen Platz
lagern kann und gegossenen Baustoff aufnehmen kann. Das offene Gelenk erlaubt eine
beliebige räumliche Anordnung der beiden Rahmen.
Fig. 10 zeigt das Zusammenwirken der beiden Gelenkteile aus Fig. 12 des Oberrahmens
über das Gelenkteil (24) des Unterrahmens (2). Hierdurch wird eine präzise Halterung
in senkrechter Richtung zur Herstellung präziser Dicken der Bauteile erreicht. Andererseits
wird der Oberrahmen in horizontaler Richtung zentriert.
Fig. 11 zeigt den gedrehten Oberrahmen mit einem Rohr, das durch einen Sonderverschluß
(27) festgehalten ist. Wichtig ist hierbei, daß das Winkelprofil (28) eine Schiene
für das Teil (27) darstellt. Je nachdem wo das Rohr angebracht werden muß, kann das
Teil (27) horizontal verfahren werden und durch einen Keil (30) mit dem Rohr derart
verbunden werden, daß das Rohr Lasten aus der Drehung des Oberrahmens aufnehmen kann.