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(11) |
EP 0 190 321 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.11.1990 Patentblatt 1990/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.08.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B23Q 5/04 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8500/424 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8601/139 (27.02.1986 Gazette 1986/05) |
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| (54) |
WERKZEUGKOPF FÜR ANGETRIEBENE WERKZEUGE
TOOL HOLDER FOR DRIVEN TOOLS
PORTE-OUTILS POUR OUTILS ENTRAINES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI SE |
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Priorität: |
17.08.1984 DE 3430380
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.08.1986 Patentblatt 1986/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH |
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D-73002 Göppingen (DE) |
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Erfinder: |
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- HORSKY, Anton
D-7321 Wangen (DE)
- VOSS, Wolf-Dieter
D-7325 Boll (DE)
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Vertreter: Vogeser, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Patent- und Rechtsanwälte
Hansmann, Vogeser, Dr. Boecker,
Alber, Dr. Strych, Liedl
Albert-Rosshaupter-Strasse 65 81369 München 81369 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 552 324 DE-A- 3 202 042 FR-A- 2 364 092 US-A- 2 430 522
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DE-A- 2 500 446 FR-A- 2 284 400 GB-A- 2 126 134
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Werkzeugkopf für angetriebene Werkzeuge am Revolver
von Werkzeugmaschinen mit parallel zum Spannschaft des Werkzeugkopfes angeordnetem
Antrieb. Ein Werkzeugkopf dient einmal zum Befestigen und Justieren von Werkzeugen
auf dem Revolver einer Werkzeugmaschine und zum anderen wenn erforderlich, zur Vermittlung
des Antriebs eines Werkzeugs.
[0002] Bekannt sind angetriebene Werkzeugköpfe zur Aufnahme eines einzigen Werkzeuges. Ferner
ist bekannt, daß die Krafteinleitung zum Antrieb des Werkzeugs nicht auf der Spannachse
des angetriebenen Werkzeugs anzubringen ist, sondern zur Mitte des Revolvers hin parallel
versetzt wird, um die am äußeren, offenen zugänglichen Teil des Revolvers auftretende
Verschmutzung von Werkzeug, Werkzeugkopf und Antriebseinheit durch Späne und Kühl-
bzw. Schmiermittel zu vermeiden. Auf diese Weise wird auch der Werkzeugspannschaft,
in dem auch bei gleichachsigem Antrieb die Antriebswelle laufen müsste, für eine eventuelle
automatische Werkzeugspannvorrichtung freigehalten und die höhe der einzuleitenden
Antriebskraft ist nicht dadurch begrenzt, daß, wie beim gleichachsigen Antrieb, der
Außendurchmesser der Antriebswelle höchstens so groß wie der Innendurchmesser des
Werkzeugspannschafts sein darf.
[0003] Zwar sind aus der DE-A-1 552 324 sowie der FR-A-2 364 092 Werkzeugköpfe mit jeweils
mehr als einem angetriebenen Werkzeug bekannt, jedoch weisen diese Werkzeugköpfe nicht
die oben beschriebene Gestaltung sowie Zuordnung bezüglich des Werkzeugrevolvers auf
und auch nicht die Möglichkeit der leichten Nachrüstung.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen bestehenden Werkzeugkopf der
eingangs beschriebenen Art für die Aufnahme eines weiteren angetriebenen Werkzeuges
in einem zusätzlich anzuordnenden Spannfutter mit möglichst geringem Aufwand weiterzubilden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Das zusätzliche Futter zur Aufnahme eines Werkzeugs läuft in Antriebsrichtung mit
der gleichen Drehzahl wie die Antriebswelle permanent um oder kann auch abkoppelbar
und bzw. oder mit einem Zwischengetriebe versehen sein. Zu diesem Zweck muß nur die
angetriebene Welle des Werkzeugkopfes zur Spindel mit Futter umgestaltet werden. Die
Lagerung der Welle kann unverändert als Spindellagerung verwendet werden.
[0007] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß auf diese Weise die das Netzungspotential
einer Werkzeugmaschine maßgeblich mitbestimmende Anzahl der auf dem Revolver befindlichen
Werkzeuge mit geringem Aufwand, auch nachträglich, stark vergrößert werden kann.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 4 beispielsweise erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Axialwerkzeugkopf in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Axialwerkzeugkopf in Blickrichtung der Revolverdrehachse;
Fig. 3 einen Radialwerkzeugkopf in Seitenansicht;
Fig. 4 einen Radialwerkzeugkopf in Blickrichtung der Drehachse des Revolvers.
[0009] Fig. 1 zeigt einen Axialwerkzeugkopf 11. Der Spannschaft 14 zum Festspannen eines
Werkzeugs im ursprünglichen, angetriebenen Futter 12 ist auf dessen Drehachse im äußeren
Bereich der Revolverscheibe offen zugänglich angeordnet. Der Antrieb 15 ist dazu parallel
versetzt innerhalb des Revolverbereichts angeordnet. Gleichachsig zum Antrieb 15 wurde
das zusätzliche Futter 13 aufgesetzt.
[0010] Fig. 2 zeigt den gleichen Axialwerkzeugkopf 11 in Blickrichtung der Revolverdrehachse,
die sich auf der verlängerten Verbindungslinie zwischen dem ursprünglichen Futter
12 und dem zusätlich aufgesetzten Futter 13 befindet.
[0011] Fig. 3 zeigt einen Radialkwerkzeugkopf 11' in Seitenansicht, wobei der Spannschaft
14' des urprünglichen, angetriebenen Futters 12' zur Aufnahme eines Werkzeug winklig
zu diesem angeordnet ist. Der Antrieb 15' des Werkzeugkopfes ist wiederum parallel
zum Spannschaft 14' des ursprünglichen Futters 12' angeordnet, so daß das zusätzliche
Axialfutter 13' wiederum gleichachsig mit dem Antrieb 15' angeordnet ist.
[0012] Fig. 4 zeigt den Radialwerkzeugkopf 11' der Fig. 3 in Blickrichtung der Revolverdrehachse,
mit dem ursprünglichen, angetriebenen Futter 12' zur Aufnahme eines Werkzeugs und
dessen winklig dazu angeordnetem Spannschaft 14', sowie dem zusätzlichen, auf der
Achse des Antriebs 15' angebrachten Futter 13'. Das Futter 12' weist vom Revolverdrehpunkt,
der sich auf der verlängertem Verbindungslinie der Futter 12' und 13' befindet, radial
nach außen.
1. Werkzeugeinheit für Werkzeugmaschinen mit einem Werkzeugrevolver und wenigstens
einem Werkzeugkopf (11) mit einem Spannfutter (12, 12') zur Aufnahme eines angetriebenen
Werkzeuges, der auswechselbar am Werkzeugrevolver befestigt ist, wobei der Werkzeugkopf
(11) einen Spannschaft (14) zum spannen des Werkzeugkopfes (11) im Revolver aufweist
und eine hierzu parallel versetzt angeordnete Antriebswelle zum Antrieb des Spannfutters
(12, 12') und wobei sich der Spannschaft (14) am äußeren Teil des Werkzeugrevolvers
und der Antrieb (15) näher an der Mitte des Werkzeugrevolvers befinden, gekennzeichnet
durch ein zusätzliches Spannfutter (13, 13') zur Aufnahme eines angetriebenen Werkzeuges,
welches in axialer Verlängerung des Antriebs (15, 15') angeordnet und auf die Antriebswelle
aufgesetzt ist, wobei das aufgesetzte Spannfutter (13', 13') von der die Antriebswelle
tragenden Lagerung getragen wird.
2. Werkzeugeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Spannfutter
(13, 13') vom Antrieb (15, 15') abkuppelbar ist.
3. Werkzeugeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche
Spannfutter (13, 13') mit der gleichen Drehzahl wie der Antrieb (15, 15') umläuft.
1. Unité d'outil pour machines-outil avec un revolver à outil et au moins un porte-outil
(11) comportant un mandrin de serrage (12, 12') pour recevoir un outil entraîné qui
est fixé de façon interchangeable sur le revolver à outil, le porte-outil présentant
dans le revolver une tige de serrage (14) pour effectuer le serrage du porte-outil
(11) et un arbre d'entraînement, disposé décalé et parallèle à celle-ci, pour l'entraînement
du mandrin de serrage (12, 12'), et la tige de serrage (14) se trouvant sur la partie
extérieure du revolver d'outil et l'entraînement (15) se trouvant plus près du centre
du revolver d'outil, caractérisée par un mandrin de serrage (13, 13') supplémentaire,
pour recevoir un outil entraîné, qui est disposé dans le prolongement axial de l'entraînement
(15, 15') et appliqué sur l'arbre d'entraînement, le mandrin de serrage (13, 13')
appliqué étant porté par le support qui porte l'arbre d'entraînement.
2. Unité d'outil selon la revendication 1, caractérisée en ce que le mandrin de serrage
(13, 13') supplémentaire peut être désaccouplé de l'entraînement (15, 15').
3. Unité d'outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le mandrin
de serrage (13, 13') supplémentaire tourne à la même vitesse de rotation que l'entraînement
(15, 15').
1. Tool unit for machine tools with a tool turret and at least one tool head (11)
with a chuck (12, 12') for receiving a driven tool, removably and replaceably affixed
to the tool turret, the tool head (11) having a clamping shaft (14) for clamping the
tool head (11) in the turret, and having a driving shaft which is parallel and offset
in relation thereto and which serves to drive the chuck (12, 12'), while the clamping
shaft (14) is situated on the outer part of the tool turret and the drive (15) is
situated closer to the middle of the tool turret, characterized by an additional chuck
(13', 13') for receiving a driven tool, the said chuck being situated in the axial
prolongation of the drive (15, 15') and mounted on the driving shaft, the attached
chuck (13, 13') being supported by the bearing system which supports the driving shaft.
2. Tool unit in accordance with Claim 1 characterized by the fact that the additional
chuck (13, 13') can be uncoupled from the drive (15, 15').
3. Tool unit in accordance with Claim 1 or 2 characterized by the fact that the additional
chuck (13, 13') rotates at the same speed as the drive (15, 15').