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EP 0 237 748 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.11.1990 Patentblatt 1990/48 |
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Anmeldetag: 04.02.1987 |
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Mobiler Schrägaufzug
Mobile inclined elevator
Ascenseur incliné mobile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.03.1986 DE 3608590
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1987 Patentblatt 1987/39 |
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Patentinhaber: Albert Böcker GmbH & Co. KG |
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D-4712 Werne (DE) |
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Erfinder: |
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- Böcker, Albert
D-4712 Werne (DE)
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Entgegenhaltungen: :
AT-A- 351 201 GB-A- 1 170 414 US-A- 4 000 787
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DE-A- 2 658 250 GB-A- 2 007 402
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen mobilen Schrägaufzug mit einem die Führungsschienen
und das Lastaufnahmemittel des Schrägaufzuges tragenden Fahrgestell, an dem der hydraulische
Antrieb für das Teleskopieren der Führungsschienen, das Verfahren des Lastaufnahmemittels
und die Versorgung des Neigungsstellzylinders angeordnet ist.
[0002] Schrägaufzüge der vorgenannten Art finden Verwendung im Baugewerbe und Bauhilfsgewerbe,
insbesondere zum Transport von Lasten aus dem ebenerdigen Bereich zum Dach, unter
anderem jedoch auch als Möbel- oder Gerüstaufzüge.
[0003] Derartige Aufzüge besitzen ein einachsiges Fahrgestell und können mittels LKW, PKW
oder dgl. von einem Einsatzort zum anderen verbracht werden. Zum Teleskopieren der
einzelnen Führungsschienen, zum Betreiben des Lastaufnahmemittels sowie zur hydraulischen
Versorgung des Neigungsstellzylinders, über den die Schräglage des Aufzuges einstellbar
ist, ist am Fahrgestell eine Antriebsvorrichtung angeordnet, welche im Regelfall aus
einem Benzinmotor besteht, welcher eine nachgeschaltete Hydraulikpumpe antreibt, die
den ÖIstrom für den Antrieb der Hydraulikmotore und damit der Seilwinden bzw. für
die Versorgung eines oder mehrerer hydraulischer Zylinder liefert.
[0004] Bei derartigen Schrägaufzügen wurde es als nachteilig empfunden, daß das Transportfahrzeug
den Aufzug in vielen Fällen aufgrund örtlicher Gegebenheiten nur bis in den mittelbaren
Bereich des Einsatzortes verbringen kann. Das bedeutet, daß der Aufzug mit entsprechendem
Aufwand unter Zuhilfenahme mehrerer Personen zum unmittelbaren Einsatzort gebracht
werden muß. Dies gilt insbesondere auch, wenn - z. B. bei Dachdeckerarbeiten - die
Position des Aufzuges mit Bezug auf das Gebäude gewechselt werden muß, um die Transportwege
im Dachbereich so kurz wie möglich zu halten.
[0005] Bekannt ist eine fahrbare Hubarbeitsbühne mit einem teleskopierbaren Ausleger (s.
z.B. GB-A 2 007 402), bei der beispielsweise der Neigungsverstellzylinder für die
Hubarbeitsbühne, der Hydraulikmotor für den Antrieb des Drehkranzes, die hinteren
Fahrgestellräder und andere Verbraucher von einer gemeinsamen Pumpe mit Druckflüssigkeit
beaufschlagt werden. Bei der vorgenannten fahrbaren Hubarbeitsbühne handelt es sich
um ein selbstfahrendes Fahrzeug, welches mit einer zusätzlichen Einrichtung (in diesem
Fall der Hubarbeitsbühne) ausgerüstet ist. Bei derartigen selbstfahrenden Fahrzeugen
- wie z.B. Kränen oder Baggern - ist es grundsätzlich bekannt, neben dem eigentlichen
Fahrantrieb zusätzliche weitere Aggregate mit der dem Fahrantrieb dienenden Antriebsvorrichtung
zu versorgen.
[0006] Ausgehend von vorgenannter Problemstellung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
den Aufzug unter Verzicht auf ein schleppendes Fahrzeug im Bereich des Einsatzortes
mobiler zu gestalten. Der Aufzug soll - soweit es sich um relativ kurze Wege handelt
- ohne Zuhilfenahme mehrerer Personen verfahren werden können. Dabei ist zu berücksichtigen,
daß die Fahrgestellräder jeweils einzeln oder gemeinsam Bodenunebenheiten überfahren
können müssen.
[0007] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit der Lehre nach Anspruch 1. Hiernach
wird auf die Versorgung durch einen Fremdantrieb, wie z. B. ein fremdes Fahrzeug,
verzichtet und gewissermaßen von der ohnehin am Fahrgestell vorhandenen Eigenversorgung
für die einzelnen Funktionsabläufe des Aufzuges eine Leistungsverzweigung abgenommen,
die dem Antrieb des oder der Antriebsräder des Aufzuges selbst dient. Hierdurch wird
ermöglicht, daß der Bedienungsmann, welcher das Ausfahren der Führungsschienen, die
Bewegung des Lastaufnahmemittels und dgl. vornimmt, mittels der ohnehin vorhandenen
Antriebsvorrichtung den gesamten Aufzug von einer Gebrauchsposition in eine andere
verbringen kann.
[0008] Erfindungsgemäß erfolgt der Antrieb von den Hydraulikmotoren auf die Fahrgestellräder
mittels Reibschluß über ein Reibrad, welches gegen die Lauffläche des Fahrgestellrades
anpreßbar ist.
[0009] Einzelheiten der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
[0010] Beide Hydraulikmotore und damit beide Reibräder sind über eine ihnen gemeinsame Schwenkachse
verbunden; durch Verschwenken der Schwenkachse wird auf beide Antriebsräder ein gleichmäßiger
Andruck ausgeübt, so daß beide Fahrgestellräder gleichmäßig von den Hydraulikmotoren
mitgenommen werden.
[0011] Die Hydraulikmotoren mit ihren - vorzugsweise koaxial angeordneten - Reibrädern sind
erfindungsgemäß an Lagerflanschen angeordnet, die ihrerseits undrehbar mit der Schwenkachse
verbunden sind. Die Schwenkbewegung der Schwenkachse wird somit über die Lagerflansche
und die Hydraulikmotore auf die Reibräder übertragen. Da die Achse der Reibräder somit
zwar achsparallel, jedoch nicht koaxial zur Schwenkachse liegt, ergibt sich eine Hebelwirkung,
die ein ausreichend starkes Anpressen der Reibräder an die Lauffläche der Fahrgestellräder
ermöglicht. Die Reibräder sind vorzugsweise an ihrer Mantelfläche mit Nuten oder dgl.
versehen, um eine optimale Kraftübertragung mittels Reibschluß auf die Lauffläche
der Antriebsräder zu erzielen. Der Antrieb der Fahrgestellräder über die Lauffläche
kann sowohl über in Fahrtrichtung vor den Fahrgestellrädern als auch über in Fahrtrichtung
hinter den Fahrgestellrädern angeordnete Reibradantriebe erfolgen.
[0012] Da bei dem Verfahren im Baustellenbereich unterschiedliche Bodenverhältnisse angetroffen
werden, kann es zweckmäßig sein, die Leistungsverzweigung so auszubilden, daß sie
wahlweise mit Differential oder mit Differentialsperre gefahren werden kann, d.h.
daß beispielsweise mit Differentialsperre gefahren werden kann, wenn bei einachsiger
Ausbildung des Aufzuges ein Rad einen Bordstein überfahren muß, wozu der gleichzeitige
Antrieb beider Räder erforderlich ist.
[0013] Sinngemäß wird in Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß unter Verwendung
der hydraulischen Antriebsvorrichtung für das Teleskopieren der Führungsschienen,
das Verfahren des Lastaufnahmemittels und der Versorgung des Neigungsstellzylinders
der Antriebsvorrichtung ein Steuerblock zugeordnet ist, welcher ein in der Pumpenleitung
liegendes, als 4/3-Wegeventil ausgebildetes Steuerventil aufweist, dem in der zu den
Hydraulikmotoren führenden Leitung ein als Umschaltventil für Differentialbetrieb
und Differentialsperre dienendes 4/2-Wegeventil nachgordnet ist, wobei zwischen dem
Steuerventil und dem Umschaltventil jeweils eine zu jeweils einem Hydraulikmotor führende
Versorgungsleitung vorgesehen ist. Mittels dieser - an sich bekannten - Steuerung
kann mit Bezug auf den hier in Frage stehenden mobilen Aufzug von dem Bedienungsmann
eine Anpassung an die örtlichen Verhältnisse vorgenommen werden, in dem er den Antrieb
wahlweise auf Differentialbetrieb oder Differentialsperre umschalten kann.
[0014] Im Ergebnis wird eine Verbesserung der Mobilität des Aufzuges unter Nutzung der ohnehin
vorhandenen Energieversorgung erreicht.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 die Vorderansicht des Fahrgestells gegen die Fahrgestellräder gesehen
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1
Fig. 3 den Reibradantrieb gemäß Fig. 2 in gelöster Position
Fig. 4 den Schaltplan für die Antriebsvorrichtung
[0017] In der Vorderansicht gemäß Fig. 1 wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit die die
beiden Fahrgestellräder 3 verbindende Radachse 12 nur strichpunktiert angedeutet.
Das Fahrgestell 1 weist in bekannter Weise einen Fahrgestellrahmen 7 auf, von dem
nur die Seitenholme 23 dargestellt sind. Über einen Winkel 24 ist an den Seitenholmen
23 eine Tragplatte 25 (jeweils rechts und links) angeordnet, an welcher das Lager
8 für ein Schwenkelement 6 befestigt ist. Das Schwenkelement 6 besteht im wesentlichen
aus einer Schwenkachse 9, die endseitig undrehbar mit Lagerflanschen 11 verbunden
ist. Wie die Fig. 2 ausweist, ragen diese Lagerflansche 11 von der Schwenkachse 9
nach unten und bilden gleichzeitig das Lager bzw. die Befestigung für zwei Hydraulikmotore
2 und 2', an die ausgangsseitig koaxial die Reibräder 5 angeschlossen sind.
[0018] Die Verschwenkung der Schwenkachse 9 erfolgt über einen Stellhebel 10, welcher in
an sich bekannter Weise mit einer Rastvorrichtung 26 ausgerüstet ist, deren Exzenter
mit einer entsprechenden Kulisse 27 zusammenwirkt.
[0019] Am unteren Ende des Stellhebels 10 sind Winkelhebel 28 angeordnet, welche ihrerseits
fest mit der Schwenkachse 9 verbunden sind und die Bewegung auf die Schwenkachse 9
übertragen.
[0020] Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, daß bei Bewegung des Stellhebels 10 in Pfeilrichtung
10a beide Reibräder gegen die Lauffläche (Mantelfläche 4) des jeweiligen Fahrgestellrades
angepreßt werden.
[0021] Fig. 3 zeigt die Stellung des Stellhebels in gelöster Position.
[0022] Der Stellhebel 10 ist in der Nähe eines Steuerblockes 13 angeordnet, von dem die
hydraulischen Leitungen, welche im Schaltbild näher beschrieben sind, zu den beiden
Hydraulikmotoren 2 und 2' führen.
[0023] Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, daß der von der Pumpe 18 - welche der Energieversorgung
der Teleskopschienen, des Lastaufnahmemittels und des Neigungsstellzylinders dient
- kommende Ölstrom über die Pumpenleitung 15 dem Steuerventil 14 zugeführt wird. In
der dargestellten Schaltstellung b fließt der Pumpenstrom über die Rücklaufleitung
19 zurück in den Tank.
[0024] Bei der Schaltstellung a des Steuerventils 14 und entsprechender Schaltstellung a
des nachgeordneten Umschaltventils 16 wird der Ölstrom über die Versorungsleitung
17 dem Hydraulikmotor 2 und über die weitere Leitung 22 dem Hydraulikmotor 2' sowie
die Leitung 17' und die Rücklaufleitung 19 dem Tank 20 zufließen. Beide Hydromotore
werden gleichsinnig im geschlossenen Ölstrom liegend angetrieben, d.h. es wird mit
Differentialsperre gefahren.
[0025] Bei entsprechender Schaltstellung c des Steuerventils 14 und Beibehaltung der Schaltstellung
a des Umschaltventils 16 werden beide Hydromotore in gleicher Weise, jedoch in umgekehrter
Drehrichtung angetrieben.
[0026] In der Schaltstellung a des Steuerventils 14 und der Schaltstellung b des Umschaltventils
16 gelangt die Druckflüssigkeit über die Leitung 17 zum Hydraulikmotor 2 und über
die Leitung 22 und die Rücklaufleitung 19 zum Tank zurück. Gleichzeitig wird über
die Leitung 15 und die Leitung 22 der Hydraulikmotor 2' angetrieben, wobei die Druckflüssigkeit
über die Leitung 17' und die Rücklaufleitung 19 ebenfalls zum Tank 20 zurückfließt.
Es findet somit ein Belastungsausgleich zwischen den beiden Motoren statt, d.h. es
wird im Differentialbetrieb gefahren.
[0027] Die strichpunktiert dargestellte Leitung 21 dient als Leckölleitung.
Bezugszeichenliste
[0028]
1 =Fahrgestell
2, 2' =Hydraulikmotore
3=Fahrgestellräder
4=Mantelfläche des Fahrgestellrades
5=Reibrad
6=Schwenkelement
7=Fahrgestellrahmen
8=Lager der Schwenkachse 9
9=Schwenkachse
10=Stellhebel
1 Oa=Pfeilrichtung
11 =Lagerflansche
12=Radachse
13=Steuerblock
14=Steuerventil
15=Pumpenleitung
16=Umschaltventil
17,1T=Versorgungsleitung
18=Pumpe
19=Rücklauf
20=Tank
21=Leckölleitung
22=Leitung
23=Seitenholme des Fahrgestells
24=Winkel
25=Tragplatte
26=Rastvorrichtung
27=Kulisse
28=Winkelhebel
a=Schaltstellungen
b=Schaltstellungen
c=Schaltstellungen
1. Mobiler Schrägaufzug mit einem die Führungsschienen und das Lastaufnahmemittel
des Schrägaufzuges tragenden Fahrgestell (1), an dem der hydraulische Antrieb für
das Teleskopieren der Führungsschienen, das Verfahren des Lastaufnahmemittels und
die Versorgung des Neigungsstellzylinders angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der hydraulische Antrieb der Versorgung mindestens eines weiteren Hydraulikmotors
(2 bzw. 2') zum Antrieb wenigstens eines der Fahrgestellräder (3) dient, wobei der
Antrieb des Fahrgestellrades (3) oder der Fahrgestellräder (3) über Reibschluß erfolgt,
und daß der die Hydraulikmotore (2, 2') ausgangsseitig ein gegen die Mantelfläche
(4) (Lauffläche) des Fahrgestellrades (3) anpreßbares Reibrad (5) aufweisen.
2. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Fahrgestellräder
(3) ein Hydraulikmotor (2, 2') zugeordnet ist.
3. Schrägaufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hydraulikmotore
(2, 2') mit den ihnen zugeordneten Reibrädern (5) über ein gemeinsames Schwenkelement
(6) gegenüber dem Fahrgestellrahmen (7) gegen die Mantelfläche (4) (Lauffläche) der
Fahrgestellräder schwenkbar sind.
4. Schrägaufzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das den beiden Hydraulikmotoren
(2, 2') gemeinsame Schwenkelement (6) eine in Lagern (8) des Fahrgestells (1) drehbar
gelagerte Schwenkachse (9) ist.
5. Schrägaufzug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung
der Schwenkachse (9) durch einen selbstsperrenden Stellhebel (10) erfolgt.
6. Schrägaufzug nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikmotore
(2, 2') achsversetzt mit der Schwenkachse (9) an undrehbar mit dieser verbundenen
Lagerflanschen (11) befestigt sind.
7. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb vorderseitig
(in Fahrtrichtung gesehen) gegen die Mantelfläche (4) (Lauffläche) des oder der Fahrgestellräder
(3) erfolgt.
8. Steuerung für die Versorgung zweier Hydraulikmotore (2, 2') zum Antrieb zweier
Fahrgestellräder (3) des Fahrgestells (1) eines einachsigen Schrägaufzuges, dadurch
gekennzeichnet, daß unter Verwendung der hydraulischen Antriebsvorrichtung für das
Teleskopieren der Führungsschienen, das Verfahren des Lastaufnahmemittels oder dgl.
der Antriebsvorrichtung ein Steuerblock (13) zugeordnet ist, welcher ein in der Pumpenleitung
(15) liegendes, als 4/3-Wegeventil ausgebildetes Steuerventil (14) aufweist, dem in
der zu den Hydraulikmotoren (2, 2') führenden Pumpenleitung ein als Umschaltventil
(16) für Differentialbetrieb und Differentialsperre dienendes 4/2-Wegeventil nachgeordnet
ist, wobei zwischen dem Steuerventil und dem Umschaltventil jeweils eine zu jeweils
einem Hydraulikmotor (2, 2') führende Versorgungsleitung (17,17') vorgesehen ist.
1. Mobile sloping elevator having an underframe (1) bearing the guide rails and the
load-carrying means of the sloping elevator, on which underframe the hydraulic drive
for telescoping the guide rails, displacing the load-carrying means and supplying
the inclination setting cylinder is arranged, characterized in that the hydraulic
drive serves for supplying at least one further hydraulic motor (2 or 2') for driving
at least one of the underframe wheels (3), the drive of the underframe wheel (3) or
of the underframe wheel (3) being effected by frictional engagement, and in that the
hydraulic motor(s) (2, 2') have on the output side a frictional wheel (5) which can
be pressed against the outer surface (4) running surface) of the underframe wheel
(3).
2. Sloping elevator according to Claim 1, characterized that a hydraulic motor (2,
2') is assigned to each of the two underframe wheels (3).
3. Sloping elevator according to Claim 2, characterized in that both hydraulic motors
(2, 2') with the frictional wheels (5) assigned to them can be swivelled via a common
swivel element (6) relative to the underframe structure (7) against the outer surface
(4) (running surface) of the underframe wheels.
4. Sloping elevator according to Claim 3, characterized in that the swivel element
(6) common to the two hydraulic motors (2, 2') is a swivel axle (9) mounted rotatably
in bearings (8) of the underframe (1).
5. Sloping elevator according to Claim 3 or 4, characterized in that the swivelling
of the swivel axle (9) is effected by a self-locking setting lever (10).
6. Sloping elevator according to one of Claims 3-5, characterized in that the hydraulic
motors (2, 2') are attached to bearing flanges (11) connected non- rotatably to the
swivel axle (9) on an axis offset in relation to said swivel axle (9).
7. Sloping elevator according to Claim 1, characterized in that the front-side drive
(seen in the direction of travel, is effected against the outer surface (4) (running
surface) of the underframe wheel(s) (3).
8. Control for the supply of two hydraulic motors (2, 2, ) for driving two underframe
wheels (3) of the underframe (1) of a single-axle sloping elevator, characterized
in that, using the hydraulic drive device for telescoping the guide rails, displacing
the load-carrying means or the like, the drive device is assigned a control block
(13) which has a control valve (14) situated in the pump line (15) and constructed
as a 4/3 way valve, a 4/2 way valve serving as a changeover valve (16) for differential
operation and differential pawl being arranged downstream of said control valve in
the pump line leading to the hydraulic motors (2, 2'), and a supply line (17, 17'),
leading in each case to a hydraulic motor (2, 2'), being provided in each case between
the control valve and the changeover valve.
1. Elévateur incliné mobile avec un bâti mobile (1), portant les glissières de guidage
et le moyen réceptacle de la charge de l'élévateur incliné, sur lequel est disposé
l'entraînement hydraulique pour le mouvement télescopique des glissières de guidage,
le déplacement du moyen réceptacle de la charge et l'alimentation du vérin d'inclinaison,
caractérisé en ce que l'entraînement hydraulique sert à l'alimentation d'au moins
un autre moteur hydraulique (2, 2') pour l'entraînement d'au moins l'une des roues
du bâti mobile (3), l'entraînement de la roue de bâti mobile (3) ou des roues de bâti
mobile (3) s'effectuant par l'intermédiaire d'une contact à friction, et que le ou
les moteurs hydrauliques (2, 2') présentent, côté sortie, une roue de fiction (5)
pouvant être pressée contre la surface d'enveloppe (4) (surface de roulement) de la
roue de bâti mobile (3).
2. Elévateur incliné selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un moteur hydraulique
(2, 2') est associé à chacune des deux roues de bâti mobile (3).
3. Elévateur incliné selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux moteurs
hydrauliques (2, 2'), avec les roues de friction (5) qui leur sont associées, sont
pivotables, par l'intermédiaire d'un élément de pivotement (6) commun, vis-à-vis du
châssis de bâti mobile (7), contre la surface d'enveloppe (4) (surface de roulement)
des roues de bâti mobile.
4. Elévateur incliné selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de
pivotement (6) qui est commun aux deux moteurs hydrauliques (2, 2') est un axe de
pivotement (9) monté à rotation dans des paliers (8) du bâti mobile (1).
5. Elévateur incliné selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le pivotement
de l'axe de rotation (9) s'effectue au moyen d'un levier de réglage (10) autobloquant.
6. Elévateur incliné selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que les
moteurs hydrauliques (2, 2') sont fixés, avec leurs axes décalés par rapport à l'axe
de pivotement (9), sur des brides de palier (11) reliées, fixes en rotation, à l'axe
(9).
7. Elévateur incliné selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement
en avant (vu dans le sens du déplacement) s'effectue contre la surface d'enveloppe
(4) (surface de roulement) de la ou des roue(s) de bâti mobile (3).
8. Commande de l'alimentation de deux moteurs hydrauliques (2, 2') pour l'entraînement
de deux roues de bâti mobile (3) appartenant au bâti mobile (1) d'un élévateur incliné
monoaxe, caractérisée en ce qu'en utilisant le dispositif d'entraînement hydraulique
pour le mouvement télescopique des glissières de guidage, le déplacement du moyen
réceptacle de la charge ou d'un moyen analogue, il est associé un bloc de commande
(13) qui présente une soupape de commande (14) placée dans la conduite de pompe (15),
réalisée sous la forme d'une soupape de commutation (16) à 4 voies et 2 positions,
une conduite d'alimentation (17, 17') menant chaque fois à un moteur hydraulique (2,
2') étant prévue entre la soupape de commande et la soupape de commutation.

