[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Naßbehandlung von textiler Schlauchware,
insbesondere gestrickter Schlauchware, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens.
[0002] Naßbehandlungsverfahren und -vorrichtungen der vorausgesetzten Art sind in sehr verschiedenen
Ausführungen aus der Praxis bekannt. Eine solche Ausführung ist beispielsweise in
der DE-OS-28 13 603 beschrieben. Hier geht es um das Mercerisieren von textilen Schlauchwaren,
wobei es in der Hauptsache um ein gleichförmiges Imprägnieren der Schlauchware bei
gleichförmiger Spannung geht. Die Schlauchware wird hierbei flachgelegt unter mehrfacher
zick-zackförmiger Umlenkung einem lmprägnierflottenbad zugeführt, worauf sie durch
Einblasen von Luft ballonartig aufgebläht wird, bevor sie ein Quetschwalzenpaar durchläuft.
Bei dieser bekannten Ausführung sind mehrere solcher gleichartig ausgebildeten Behandlungsabteile
zwecks Imprägnierung und Alkalibehandlung hintereinandergeschaltet.
[0003] In den letzten Jahren sind nun die Qualitätsansprüche an leichte Strickwaren stark
angestiegen, mit der Folge, daß in verstärktem Maße Anstrengungen unternommen wurden,
diese faltenempfindlichen Waren besonders schonend zu behandeln. Dies kann besonders
wirkungsvoll im schlauchbreiten Zustand der Schlauchware geschehen.
[0004] Eine besonders schwierig zu behandelnde Schlauchware ist unter dem Begriff "Single
Jersey" bekannt. Diese Schlauchware liegt nach dem Stricken vollkommen stäbchengrade
(kettgrade) vor. In dem Moment, in dem die Schlauchware - in einer ersten Naßbehandlungsstufe
- benetzt wird und quillt, lösen sich im Gestrick enthaltene Spannungen und der Drall
(Verdrehung innerhalb der Schlauchware) auf. Die Stärke des Dralls ist von der Systemzahl
der Strickmaschine, der Teilung und insbesondere von der Garndrehung abhängig. Da
nun jede Naßbehandlungsstufe von einer Entwässerungseinrichtung abgeschlossen wird
und diese nur bei schlauchbreiter Warenführung einwandfrei arbeitet, muß bereits im
ersten Naßbehandlungsabteil für ein Aufdrehen des Dralls sowie für eine Entspannung
der Schlauchware gesorgt werden.
[0005] Beispielsweise kann bei einer rundgestrickten Schlauchware der schraubenlinienförmig
enthaltene Drall im trockenen Zustand der Ware zum Teil dadurch kompensiert werden,
daß die Schlauchware in Breitlegemaschinen entdreht, entspannt und schlauchbreit abgelegt
wird. Bei einem ersten Kontakt mit Flüssigkeit erfolgt jedoch mit einem weiteren Entspannen
vielfach auch ein Verdrehen der Schlauchware.
[0006] In der Praxis hat man nun versucht, dieses Problem auf verschiedene Weise zu lösen.
In manchen Fällen gelingt dies durch mechanische Breithalter am Einlauf einer Naßbehandlungsvorrichtung
und gegebenenfalls mit einer vorgeschalteten Drehvorrichtung, die den gesamten Warenvorrat
in der entsprechenden Richtung aufdreht. Hierbei muß die Schlauchware jedoch so geführt
werden, daß keine Verweil- oder Speicherzonen für die Schlauchware innerhalb der Vorrichtung
vorhanden sind, da sich die Schlauchware dann wieder entsprechend entspannen und verdrehen
würde.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der im Oberbegriff
des Anspruches 1 vorausgesetzten Art (und eine zu seiner Durchführung geeignete Vorrichtung)
zu schaffen, durch das selbst relativ leichte gestrickte Schlauchware und Schlauchwaren,
die mit beliebigem Drall zulaufen, in einem Arbeitsgang in schlauchbreitem Zustand
naßbehandelt werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Verfahrensmerkmale gelöst.
[0009] Aus der US-A 2 759 324 ist nun zwar bereits eine Einrichtung zur Feststellung des
Dralls allgemein bei Strangware bekannt, wobei diese Einrichtung axial relativ zueinander
verschiebbare Walzen enthält und wobei in Abhängigkeit von dem mittels dieser Walzen
festgestellten Drall eine übliche, in dieser Druckschrift nicht näher beschriebene
Entdrallvorrichtung betätigt werden soll. Vergleicht man diese bekannte Ausführung
nun jedoch mit der gemäß der vorliegenden Erfindung, dann ergeben sich zunächst einmal
bereits Unterschiede dadurch, daß bei dieser bekannten Ausführung nur ganz allgemein
Strangware irgendeinem Textilbahnbehandlungsprozeß ausgesetzt, nicht jedoch bewußt
Schlauchware durch ein Flottenbad hindurchgeführt werden soll, und daß in dieser Druckschrift
auch das Aufblähen des Textilgutes zu einem Ballonabschnitt überhaupt nicht angesprochen
wird (entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 des vorliegenden
Verfahrens). Weiterhin fehlen dieser bekannten Ausführung auch Kennzeichnungsmerkmale
des Anspruches 1 dieser Erfindung, nämlich daß die Schlauchware während ihres Durchsetzens
des Flottenbades in ihrem Drall abgetastet wird und daß die zulaufende Schlauchware
im Bereich vor dem Behandlungsabteil, d.h. noch vor Eintritt in das Flottenbad, im
Sinne eines Auflösens des festgestellten Warendralles gedreht wird.
[0010] Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird dagegen die zulaufende Schlauchware zunächst
ganz bewußt in Strangform gebracht. Es kann daher Schlauchware in vollkommen ungeordnetem
Zustand vorgelegt werden, wobei die Schlauchware bei ihrem Zulaufen in das erste Behandlungsabteil
keinen mechanischen Verformungen (wie z.B. durch Quetschwalzen) unterworfen wird und
somit problemlos in Strangform zulaufen kann. Diese Strangform der Schlauchware begünstigt
dann weiterhin das Abtasten des - schraubenlinien - oder gewindeförmigen - Dralls
in der Schlauchware, wobei dieses Abtasten zweckmäßig innerhalb des Flottenbades des
ersten Behandlungsabteiles erfolgt.
[0011] Wenn bei diesem Drallabtasten ein Drall bzw. eine Verdrehung der Schlauchware in
der einen oder anderen Richtung festgestellt wird, dann wird die Schlauchware im Bereich
vor dem ersten. Behandlungsabteil in entsprechender Weise gedreht, um den festgestellten
Warendrall schon dort weitgehend aufzulösen. Falls kein Drall in der zulaufenden Schlauchware
innerhalb des Flottenbades festgestellt wird, dann braucht im Bereich vor dem ersten
Behandlungsabteil die Schlauchware nicht gedreht zu werden.
[0012] Die auf diese Weise überwacht und gesteuert zulaufende Schlauchware kann dann bei
ihrem weiteren Transport zu einer Art Ballonabschnitt aufgebläht werden, wodurch sie
entspannt wird, damit sie glatt und faltenfrei durch den am Ende des Ballonabschnittes
vorgesehenen Quetschspalt hindurchgeleitet werden kann. Die so entspannte und abgequetschte
Schlauchware kann danach in vorteilhafter Weise in schlauchbreitem Zustand in einer
anschließenden Speicherzone verweilen, wobei durch die vorhergehenden Verfahrensschritte
sichergestellt ist, daß die Schlauchware bei diesem Verweilen oder Zwischenspeichern
im entspannten Zustand verdrehungsfrei bleibt. Auf diese Weise ergeben sich ideale
Voraussetzungen für eine anschließende weitere Naßbehandlung, die in jeder geeigneten
Weise,vorzugsweise kontinuierlich,durchgeführt werden kann. Bei diesem Naßbehandeln
kann es sich um ein kontinuierliches Färben, Waschen, Bleichen oder sonstiges Veredelungsverfahren
handeln.
[0013] Im Bedarfsfalle kann die Schlauchware nach dem kontinuierlichen Durchlaufen des ersten
Behandlungsabteiles auch anschließend im schlauchbreiten Zustand diskontinuierlich
weiterbehandelt werden.
[0014] Dieses erfindungsgemäße Verfahren läßt auch ein besonders schonendes Behandeln von
leichten Strickwaren, wie z. B. "Single Jersey", zu, wobei sich hier vorallem auch
das problemlose und beliebig lange Zwischenspeichern der entspannten und entdrallten
Schlauchware im schlauchbreiten Zustand als äußerst vorteilhaft bemerkbar macht.
[0015] Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens geht aus von den Merkmalen nach
dem Oberbegriff des Anspruches 5 und zeichnet sich erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruches 5 angegebenen Merkmale aus.
[0016] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
[0017] Die Erfindung sei im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0018] In der weitgehend schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine vereinfachte Längsschnittansicht durch den Einlaufabschnitt der Naßbehandlungsvorrichtung;
Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht aus dem Bereich einer Drallabtasteinrichtung;
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein Walzenpaar der Drallabtasteinrichtung gern. Fig. 2;
Fig. 4 eine weiter vereinfachte Schemaansicht einer Naßbehandlungsvorrichtung mit
einem Einlaufabteil, wie es anhand der Fig. 1 erläutert ist;
Fig. 5 eine andere Schemaansicht einer Naßbehandlungsvorrichtung mit einem etwas abgewandelten
Einlaufabteil.
[0019] Anhand Fig. 1 sei zunächst im wesentlichen der Einlaufabschnitt einer Naßbehandlungsvorrichtung
erläutert. Als erstes Naßbehandlungsabteil für eine zu behandelnde textile Schlauchware,
insbesondere rundgestrickte Schlauchware 1 ist hier ein Einraufabteil 2 vorgesehen.
Dieses im wesentlichen vertikal ausgerichtete Einlaufabteil 2 enthält an seinem unteren
Ende ein Flottenbad 3 und an seinem oberen Ende eine beispielsweise in Form eines
Quetschwalzenpaares 4 ausgebildete Quetscheinrichtung, die einen Quetschspalt zum
Hindurchleiten der Schlauchware 1 in schlauchbreitem Zustand besitzt. Unten im Flottenbad
3 befindet sich eine Umlenkeinrichtung, die in diesem Falle beispielsweise durch eine
Umlenkwalze 5 gebildet ist und die in Richtung des Pfeiles 6 zulaufende Schlauchware
1 etwa nach oben umlenkt. Im Bereich zwischen dem Flottenbad 3 und dem Quetschwalzenpaar
4 ist eine Lufteinblaseinrichtung 7 vorgesehen, durch die Luft (oder auch ein anderes
geeignetes Gas) in an sich bekannter Weise auf die nach oben laufende Schlauchware
1 derart aufgeblasen wird, daß sich eine Luftblase bzw. ein Ballonabschnitt 8 bildet,
der an seinem oberen Ende durch das Quetschwalzenpaar 4 und gegebenenfalls durch ein
zusätzliches Führungswalzenpaar 9 begrenzt wird und an seinem unteren Ende bis in
das Flottenbad 3 hineinreicht.
[0020] Im Bereich zwischen dem Flottenbadspiegel 3a und der Umlenkwalze 5 ist innerhalb
des Flottenbades 3 eine Drallabtasteinrichtung 10 vorgesehen, durch die die strangförmig
zusammengefaßte Schlauchware 1 hindurchläuft und die noch im einzelnen erläutert wird.
[0021] Im Zulaufabschnitt des Einlaufabteiles 2 ist unterhalb einer oberen Umlenkwalze 11
ein Ring 12 angeordnet, bei dem es sich beispielsweise um einen Edelstahl-Rohrring
handeln kann und der in der Weise angeordnet und mit seinem lichten Durchmesser ausgebildet
ist, daß die im beliebigen Zustand in einem Wagen 13 oder dgl. angelieferte Schlauchware
1 durch diesen Ring 12 hindurchläuft und dadurch in eine Schlauchform gebracht wird,
so daß die Schlauchware 1 zumindest bis in den Bereich des Flottenbades 3 strangförmig
zuläuft, in dem die Drallabtasteinrichtung 10 angeordnet ist, damit die Schlauchware
1 in Strangform auf ihren Drall abgetastet werden kann. Über dieser Drallabtasteinrichtung
10 befindet sich das untere Ende des Ballonabschnittes 8,das verhältnismäßig instabil
ist.
[0022] Im Bedarfsfalle kann der Ring 12 (gegebenenfalls mit der darüber angeordneten Umlenkwalze
11) in Querrichtung des Einlaufabteiles 2 hin- und herverfahren werden, um bei schmalen
Schlauchwaren ein optimales Zuführen und Befüllen des Flottenbades 3 bzw. eines evtl.
vorgeschalteten Speichers zu begünstigen.
[0023] Dem Einlaufabteil 2 ist vor dem zur Strangformung dienenden Ring 12 eine einen Schlauchvorrat
(im Wagen 13) aufnehmende Drehplattform 14 vorgeordnet. Diese Drehplattform 14 kann
mit Hilfe eines Antriebes 15 um eine vertikale Achse 16 gedreht werden. Auf diese
Weise kann der im Wagen 13 vorhandene Vorrat an Schlauchware 1 in der einen oder anderen
Drehrichtung in seinem Drall aufgedreht werden.
[0024] Diese Drehplattform 14, insbesondere deren Antrieb 15,ist über eine Steuereinrichtung
17 mit der Drallabtasteinrichtung 10 steuerungsmäßig in der Weise verbunden, daß sie
in Abhängigkeit von dem durch die Drallabtasteinrichtung 10 ermittelten Ergebnis mit
einer Linksdrehung oder einer Rechtsdrehung angetrieben oder - falls kein Drall im
Schlauchwarenstrang 1 festgestellt wird - stillgesetzt werden bzw. stillstehen bleiben
kann.
[0025] Anhand der Fig. 1, 2 und 3 sei nun etwas näher auf die Drallabtasteinrichtung 10
eingegangen.
[0026] Diese Drallabtasteinrichtung 10 enthält zwei parallel zueinander angeordnete Abtastwalzen
18, 19, die einen etwa der Strangdicke der Schlauchware 1 angepaßten Umfangsabstand
voneinander besitzen. Die beiden im wesentlichen gleichartig ausgebildeten Abtastwalzen
18,19 sind in Lagern 20 gelagert und in Richtung der Doppelpfeile 21 axial frei verschiebbar.
Ferner sind diese beiden Abtastwalzen 18,19 an ihrem Umfang mit einer Vielzahl von
ringförmig verlaufenden Rillen 22 versehen, wobei zumindest die gerillten Umfangsflächen
dieser Abtastwalzen 18, 19 aus Kunststoff bestehen können. Die beiden Abtastwalzen
18,19 können frei drehbar an Schwenkhebeln 18a bzw. 19a (Fig. 2) so gehaltert sein,
daß sie in ihrem Umfangsabstand verstellt und der Dicke des Schlauchwarenstranges
angepaßt werden können, damit die strangförmige Schlauchware 1 zwischen diesen beiden
Abtastwalzen 18, 19 unter Umfangsberührung hindurchläuft.
[0027] Wie in Fig. 3 angedeutet ist, sind den Achsenden 18 b wie bzw. 19 b der Abtastwalzen
18, 19 Näherungsinitiatoren 23 zugeordnet, durch die eine Axialverschiebung jeder
Abtastwalze 18, 19 in der einen oder anderen Richtung festgestellt wird. Durch eine
solche Axialverschiebung wird angezeigt, ob in der strangförmigen Schlauchware 1 ein
Drall vorhanden ist oder nicht, wobei die jeweilige Richtung der Verschiebung, d.
h. eine entgegengesetzte Verschiebung der beiden Abtastwalzen 18, 19 zueinander,das
Vorhandensein eines Dralls in der Schlauchware sowie die entsprechende Drallrichtung
angibt. Über diese Näherungsinitiatoren 23 wird dann ein entsprechendes Signal über
eine Leitung 24 der Steuereinrichtung 17 zugeleitet. Von dieser Steuereinrichtung
17 führt eine Steuerleitung 25 zum Antrieb 15 der Drehplattform 14, wodurch dieser
DrehplattformAntrieb 15 dann - in Abhängigkeit von dem ermittelten Drallabtastergebnis
in der Einrichtung 10 - ein entsprechendes Steuersignal erhält, nämlich ob die Drehplattform
14 linksherum oder rechtsherum gedreht oder stillgesetzt bzw. überhaupt nicht gedreht
werden soll.
[0028] Mit Hilfe des bisher beschriebenen Einlaufabschnittes der Naßbehandlungsvorrichtung
kann in vorteilhafter Weise Schlauchware 1 in ihrem Rohzustand (also ohne vorheriges
Breitlegen oder besondere Arbeitsgänge) aus dem Vorratswagen 13 über den Ring 12 zugeführt
werden. Hierbei wird die zulaufende Schlauchware 1 beim Durchsetzen des Ringes 12
in Strangform gebracht, in der sie über die Umlenkwalze 5 in das Flottenbad 3 einläuft
und darin die Drallabtasteinrichtung 10 passiert. Wenn dabei in der zuvor geschilderten
Weise durch die Drallabtasteinrichtung 10 ein in der Schlauchware 1 vorhandener Drall
festgestellt wird, dann wird über die Steuereinrichtung 17 und den Antrieb 15 die
Drehplattform 14 mit dem Warenvorrat im Sinne eines Auflösen des Dralles gedreht.
Die weiter nach oben laufende Schlauchware 1 wird dann mit Hilfe der Lufteinblaseinrichtung
7 zu einem Ballonabschnitt 8 aufgeblasen und dadurch entspannt. Das Benetzen bzw.
Imprägnieren der Schlauchware 1 mit Flotte und das Aufblasen der Schlauchware 1 führen
dann zu einer so weitgehenden Entspannung der Schlauchware, daß diese am Ende des
Ballonabschnittes 8 in schlauchbreitem und stabil entspanntem Zustand in das Quetschwalzenpaar
4 eingefuhrt werden kann. Dies ist Voraussetzung dafür, daß die Schlauchware 1 unmittelbar
anschließend in schlauchbreitem Zustand in einer Speicherzone mit beliebigem Speicherabteilen
zwischengespeichert werden oder verweilen kann.
[0029] Das Einlaufabteil 2 kann jeder geeignetem Kontinue-Naßbehandlungsvorrichtung zugeordnet
werden, die für Schlauchware im schlauchbreiten Zustand ausgebildet ist und in der
diesem Einlaufabteil 2 - wie bereits angedeutet - ein Warenspeicher mit wenigstens
einem Speicherabteil zur Aufnahme und Zwischenspeicherung der vom Quetschwalzenpaar
4 kommenden breitgelegten Schlauchware 1 nachgeordnet ist.
[0030] Ein Beispiel für eine solche Kontinue-Naßbehandlungsvorrichtung zeigt Fig. 4 in stark
vereinfachter Schemadarstellung. In dieser Fig. 4 ist im Einlaufabschnitt der Naßbehandlungsvorrichtung
ein Einlaufabteil 2 vorgesehen, das in seinem Aufbau und in seiner Funktion genau
dem entspricht, wie es anhand der Fig. 1-3 weiter oben beschrieben worden ist. In
diesem Fall sei angenommen, daß die schlauchbreite Schlauchware 1 nach Durchlaufen
des Einlaufabteiles 2 in einen Warenspeicher einläuft, der in Form eines Verweilstiefels
26 ausgebildet ist. Hiernach kann die Schlauchware 1 weiterhin im einwandfrei schlauchbreiten
Zustand in geeigneter Weise weitere Abteile kontinuierlich durchlaufen, von denen
nur einige stiefelförmige Abteile 27,28 angedeutet sind.
[0031] Bei der Ausführung der Naßbehandlungsvorrichtung gern. Fig. 5 sei angenommen, daß
im Einlaufabschnitt ein den Fig. 1 bis 3 weitgehend ähnliches Einlaufabteil 2' als
erstes Behandlungsabteil angeordnet ist. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel
sei hier jedoch angenommen, daß die Strangformungseinrichtung nicht in Form eines
Ringes, sondern in Form eines gekrümmten, vorzugsweise U-förmig gekrümmten Schlauchwaren-Zuführrohres
29 gebildet ist, dessen Auslaufende 29a nach oben gerichtet in das Flottenbad 3' einmündet
und das in diesem Falle gleichzeitig auch die Umlenkeinrichtung für die Schlauchware
1 am unteren Ende des Flottenbades 3' bildet. Die Drallabtasteinrichtung 10 kann ansonsten
in gleicher Weise ausgebildet sein, wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel, das
gleiche gilt auch für die Lufteinblaseinrichtung 7, die den Ballonabschnitt 8 am oberen
Ende begrenzende Quetscheinrichtung (Quetschwalzenpaar 4) sowie die Drehplattform
14.
[0032] Bei diesem Ausführungsbeispiel gern. Fig. 5 sei angenommen, daß das Einlaufabteil
2' im Einlaufabschnitt einer als Kontinue-Färbemaschine angeordnet ist. Die im schlauchbreiten
Zustand kommende Schlauchware 1 gelangt zunächst in eine Art kurzen Warenzwischenspeicher
(Walzenspeicher) 30, bevor sie in übliche Farbauftragsabteile 31 mit nachfolgenden
Fixierab teilen, Waschabteilen und dgl. (wie an sich bekannt) gelangt, so daß diese
Schlauchware kontinuierlich fortlaufend gefärbt, fixiert, gespült, oxidiert, gewaschen
und entwässert werden kann.
[0033] Hinsichtlich der Verwendung des Schlauchwarenzuführrohres 29 vor dem Zulauf des Flottenbades
3' sei noch erwähnt, daß hierdurch sowie durch die trichterförmige Ausbildung des
unteren Endes vom Einlaufabteil 2' mit besonders geringer Flottenmenge bearbeitet
werden kann.
[0034] Es versteht sich von selbst, daß das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße
Vorrichtung jeder infrage kommenden Nachbehandlungsart in optimaler Weise angepaßt
werden kann, wobei in jedem Falle auch relativ leichte, rundgestrickte Schlauchwaren
und ähnliche faltenempfindliche Waren äußert schonend und - in den wesentlichen Naßbehandlungsabteilen
- in schlauchbreitem Zustand behandelt werden können, da die zulaufende Schlauchware
im Einlaufabteil 2 bzw. 2' zuvor zuverlässig und stabil entspannt und dabei vom Drall
befreit werden kann.
1. Verfahren zur Naßbehandlung von textiler Schlauchware, insbesondere gestrickter
Schlauchware, in schlauchbreitem Zustand, wobei die zulaufende Schlauchware in einem
ersten Behandlungsabteil zunächst durch ein Flottenbad hindurchgeführt, unter Einblasen
eines Gases in eine Art Ballonabschnitt aufgebläht und schlauchbreit durch einen Quetschspalt
hindurchgeleitet wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die zulaufende Schlauchware wird im Bereich vor dem Flottenbad in Strangform gebracht,
durchsetzt in Strangform das Flottenbad und wird innerhalb dieses Flottenbades in
ihrem Drall abgetastet;
b) in Abhängigkeit von dem ermittelten Drallabtastergebnis wird die zulaufende Schlauchware
im Bereich vor der Strangformung im Sinne eines Auflösens eines festgestellten Warendralles
gedreht;
c) die entspannte und abgequetschte Schlauchware wird in schlauchbreitem Zustand in
einer Speicherzone mit wenigstens einem Speicherabteil zwischengespeichert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchware kontinuierlich
das erste Behandlungsabteil durchläuft und anschließend im schlauchbreiten Zustand
einer kontinuierlichen weiteren Naßbehandlung unterworfen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchware kontinuierlich
das erste Behandlungsabteil durchläuft und anschließend im schlauchbreiten Zustand
einer diskontinuierlichen weiteren Naßbehandlung unterworfen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Ballonabschnitt der Schlauchware das ersten
Behandlungsabteilung im wesentlichen vertikal von unten nach oben durchläuft, dadurch
gekennzeichnet, daß das obere Ende des Ballonabschnittes vom Quetschspalt begrenzt
wird, wä hrend das untere Ende des Ballonabschnittes instabil in das Flottenbad hineinreicht
und hier der Drall der strangförmigen Schlauchware abgetastet wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, enthaltend ein erstes
Behandlungsabteil (2) mit einem an seinem unteren Ende vorhandenen Flottenbad (3),
einer unten am Flottenbad angeordneten Umlenkeinrichtung (5) für die zulaufende Schlauchware
(1), einer oberen Quetscheinrichtung (4) sowie mit einer Gaseinblaseinrichtung (7)
zum Aufblasen der vom Flottenbad zur Quetscheinrichtung laufenden Schlauchware zu
einem Ballonabschnitt (8), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Im Zulaufabschnitt des ersten Behandlungsabteiles (2,2') ist vor dem Flottenbad
(3,3') eine Einrichtung (12,29) zur Strangformung der Schlauchware (1) vorgesehen;
b) im Bereich zwischen dem Flottenbadspiegel (3a) und der Umlenkeinrichtung (5,29)
ist innerhalb des Flottenbades (3,3') eine vom Schlauchwarenstrang durchlaufene Drallabtasteinrichtung
(10) vorgesehen;
c) dem ersten Behandlungsabteil (2,2') ist vor der Strangformungseinrichtung (12,29)
eine einen Schlauchwaren-Vorrat aufnehmende Drehplattform (14) vorgeordnet, die über
eine Steuereinrichtung (17) mit der Drallabtasteinrichtung (10 in der Weise in Verbindung
steht, daß sie in Abhängigkeit vom Abtastergebnis der Drallabtasteinrichtung (10)
mit Links- oder Rechtsdrehung antreibbar oder stillsetzbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangformungseinrichtung
von einem Ring (12) gebildet ist, durch den die Schlauchware (1) hindurchführbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung
im Flottenbad (3) eine Umlenkwalze (5) ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangformungseinrichtung
von einem gekrümmten, vorzugsweise etwa U-förmig gekrümmten Schlauchwaren-Zuführungsrohr
(29) gebildet ist, dessen Auslaufende (29a) nach oben gerichtet in das Flottenbad
(3') einmündet und das gleichzeitig die Umlenkeinrichtung bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallabtasteinrichtung
(10) zwei parallel zueinander angeordnete, mit einer Vielzahl von parallelen Umfangsrillen
(22) versehene Abtastwalzen (18,19) enthält, zwischen denen der Schlauchwarenstrang
unter Umfangsberührung hindurchläuft und die axial verschiebbar gelagert sind, wobei
den Achsenden (18b, 19b) der beiden Abtastwalzen Näherungsinitiatoren (23) zur Ermittlung
eines Dralles im Schlauchwarenstrang zugeordnet sind, die steuerungsmäßig mit der
Steuereinrichtung (17) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine für schlauchbreit geführte
Schlauchware (1) ausgebildete Kontinue-Naßbehandlungsvorrichtung, der das erste Behandlungsabteil
als Einlaufabteil (2,2') zugeordnet und in der diesem Abteil ein Warenspeicher (26,30)
mit wenigstens einem Speicherabteil zur Aufnahme und Zwischenspeicherung der von der
Quetscheinrichtung (4) kommenden breitgelegten Schlauchware (1) nachgeordnet ist.
1. Procédé de traitement au mouillé de produit tubulaire textile, en particulier de
tricot tubulaire, ayant été préalablement étalé à plat, le produit tubulaire passant
tout d'abord par un bain à son arrivée dans un premier compartiment de traitement,
puis étant gonflé en un genre de section en ballon par insufflation d'un gaz et étant
introduit entre des éléments d'essorage en étant étalé à plat, caractérisé par les
particularités suivantes:
a) le produit tubulaire est mis à son arrivée sous forme d'un boyau dans la zone précédant
le bain, il passe par ce bain en étant en forme de boyau et sa torsion est décelée
à l'intérieur de ce bain de traitement;
b) le produit tubulaire subit à son arrivée, c'est-à-dire dans une zone précédant
sa mise en forme de boyau, un tordage dans le sens d'une suppression de sa torsion
décelée, c'est-à-dire en fonction du résultat que donne la détection de sa torsion;
c) le produit tubulaire, dont les tensions internes ont été éliminées et qui a été
essoré, est entreposé, après mise à plat, dans une zone d'emmagasinage à au moins
un compartiment.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le produit tubulaire passe
en continu par le premier compartiment de traitement, puis est soumis ensuite à la
suite d'un traitement au mouillé en continu, en étant étalé à plat.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le produit tubulaire passe
en continu par le premier compartiment de traitement et ensuite est soumis, en étant
étalé à plat, à la suite d'un traitement au mouillé en discontinu,
4. Procédé selon la revendication 1, suivant lequel la section en ballon du produit
tubulaire défile de manière sensiblement verticale de bas en haut dans le premier
compartiment de traitement, caractérisé en ce que l'extrémité supérieure de la section
en ballon est délimitée par les éléments d'essorage, tandis que l'extrémité inférieure
de la section en ballon parvient de manière instable jusque dans le bain et la torsion
du produit tubulaire en forme de boyau est détectée en cet emplacement.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 et comprenant
un premier compartiment de traitement (2) qui contient d'une part à l'extrémité inférieure
un bain (3) et d'autre part un dispositif (5) de renvoi du produit tubulaire (1) à
son arrivée, ce dispositif se trouvant dans le bas du bain, ledit compartiment de
traitement incluant par ailleurs un dispositif supérieur d'essorage (4) ainsi qu'un
dispositif (7) d'injection de gaz destiné à gonfler en une section en ballon (8) le
produit tubulaire à son passage entre le bain et le dispositif d'essorage, caractérisé
par les particularités suivantes:
a) un dispositif (12, 29) de mise en forme de boyau du produit tubulaire (1) est prévu
dans la section d'entrée du premier compartiment de traitement (2, 2'), en amont dudit
bain (3, 3');
b) un dispositif (10) de détection de la torsion, par lequel passe le boyau formé
par le produit tubulaire, est prévu à l'intérieur du bain de traitement (3, 3'), dans
la zone comprise entre le niveau (3a) de ce bain et le dispositif de renvoi (5, 29);
c) une plate-forme tournante (14) supportant une réserve de produit tubulaire et montée
en amont du premier compartiment de traitement (2, 2'), en amont du dispositif (12,
29) de mise en forme de boyau, est reliée, par l'intermédiaire d'un appareil de manoeuvre
(17), au dispositif (10) de détection de la torsion de manière qu'elle soit amenée
à tourner à gauche ou à droite ou à etre mise au repos en fonction du résultat fourni
par le dispositif (10) de détection de la torsion.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de mise
en forme de boyau est formé d'un anneau (12) par lequel le produit tubulaire (1) est
destiné à passer.
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de renvoi
situé dans le bain (3) consiste en un rouleau (5).
8. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de mise
en forme de boyau est formé d'un tube (29) d'arrivée du produit tubulaire qui est
incurvé, de préférence approximativement en étrier, dont le l'extrémité de sortie
(29a) est orientée vers le haut pour déboucher dans le bain (3') et qui forme également
le dispositif de renvoi.
9. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de détection
de la torsion (10) comprend deux cylindres parallèles (18, 19) présentant de multiples
rainures circonférentielles parallèles (22) et entre lesquelles le boyau de produit
tubulaire passe en étant en contact avec leur périphérie, les deux cylindres de détection
étant montés de manière à etre translatables axialement et des détecteurs de proximité
(23) étant montés en face de leurs bouts d'axe (18b, 19b), afin de déterminer une
torsion du boyau formé par le produit tubulaire, et étant reliés fonctionnellement
à l'appareil de manoeuvre (17).
10. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par un dispositif de traitement
au mouillé en continu qui est con, cu pour un produit tubulaire (1) défilant en étant
étalé à plat, le premier compartiment de traitement formant le compartiment d'entrée
(2, 2') dudit dispositif de traitement au mouillé, compartiment dans lequel un magasin
de produit (26, 30), comprenant au moins un compartiment de logement et d'entreposage
du produit tubulaire (1) mis à plat et arrivant du dispositif d'essorage (4), est
disposé en aval dudit compartiment d'entrée (2, 2').
1. Method of wet processing tubular textile material, particularly knitted tubular
material, in the broad tubular state, in which the incoming tubular material in a
first processing section is first of all passed through a fluid bath, inflated into
a type of balloon section by having gas blown into it and led in the broad tubular
state through a squeezer gap, char- acterlsed by the followlng features:
a) the incoming tubular material is brought into hank form in the region before the
fluid bath, passes through the fluid bath and is subjected to twist sensing within
this fluid bath;
b) as a function of the result obtained from the twist sensing the incoming tubular
material is rotated in the region before the hank formation to undo a twist detected
in the material;
c) the relaxed and squeezed material is stored for a time in the broad tubular state
in a storage zone with at least one storage section.
2. Method as claimed in claim 1, characterised in that the tubular material runs continuously
through the first processing section and is then subjected in the broad tubular state
to continuous further wet processing.
3. Method as claimed in claim 1, characterised in that the tubular material runs continuously
through the first processing section and is then subjected in the broad tubular state
to discontinuous further wet processing.
4. Method as claimed in claim 1, in which the balloon section of the tubular material
runs substantially vertically upwards through the first processing section, characterised
In that the upper end of the balloon section is defined by the gap between the squeezer
rollers, whilst the lower end extends in an unstable manner into the fluid bath and
here the twist in the tubular material in hank form is sensed.
5. Apparatus for carrying out the method according to claim 1, containing a first
processing section
(2) with a fluid bath (3) at its lower end, a guiding arrangement (5) for the incoming
tubular material (1) at the bottom of the fluid bath, an upper squeezing arrangement
(4) and a gas blowing arrangement (7) for inflating the tubular material running from
the fluid bath to the squeezing arrangement to form a balloon section (8), characterised
by the following features:
a) an arrangement (12, 29) for forming the tubular material (1) into a hank is provided
in the inlet section of the first processing section (2, 2');
b) a twist sensing arrangement (10) through which the hank of tubular material passes
is provided within the fluid bath (3, 3') in the region between the level of the fluid
bath (3a) and the guiding arrangement (5, 29);
c) a rotating platform (14) which holds a stock of tubular material is arranged in
advance of the first processing section (2, 2') before the hank-forming arrangement
(12, 29) and is connected via a control arrangement (17) to the twist sensing arrangement
(10) in such a way that as a function of the result from the twist sensing arrangement
(10) it can be driven so as to rotate towards the left or the right or can be halted.
6. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the hank-forming arrangement
is formed by a ring (12) through which the tubular material (1) can be passed.
7. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the guiding arrangement
in the fluid bath (3) is a guide roller (5).
8. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the hank forming arrangement
is formed by a bent, preferably U-shaped pipe (29) which serves for delivery of the
tubular material, has its outlet end (29a) directed upwards and opening into the fluid
bath (3') and at the same time forms the guiding arrangement.
9. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the twist sensing arrangement
(10) contains two senging rollers (18, 19) which are arranged parallel to one another
and provided with a plurality of parallel circumferential grooves (22) and between
which the hank of tubular material runs in contact with the circumefrences of the
said rollers which are mounted so as to be axially movable, and in order to detect
a twist in the hank of tubular material approach initiators (23) which are connected
for control purposes to the control arrangement (17) are associated with axle ends
(18b, 19b) of the two sensing rollers.
10. Apparatus as claimed in claim 5, characterised by a continuous wet processing
apparatus, which is constructed for tubular material (1) guided in the broad tubular
state, is associated with the first processing section as an inlet section (2, 2')
and in which a material store (26, 30) with at least one storage section for accommodation
and interim storage of the tubular material (1) in the broad tubular state coming
from the squeezing arrangement (4) is arranged after the said inlet section.