(19)
(11) EP 0 264 677 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.11.1990  Patentblatt  1990/48

(21) Anmeldenummer: 87114295.6

(22) Anmeldetag:  30.09.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D06B 3/10, D06B 23/08

(54)

Verfahren und Vorrichtung zur Nassbehandlung von textiler Schlauchware

Method and apparatus for the wet treatment of tubular textile fabrics

Procédé et installation de traitement au mouillé de matières textiles tubulaires


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 16.10.1986 DE 3635289

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.04.1988  Patentblatt  1988/17

(73) Patentinhaber: Brückner Apparatebau GmbH
D-64711 Erbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Koch, Werner
    D-6948 Wald-Michelbach (DE)
  • Schuierer, Manfred
    D-6120 Michelstadt (DE)

(74) Vertreter: Tetzner, Volkmar, Dr.-Ing. Dr. jur. 
Van-Gogh-Strasse 3
81479 München
81479 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 229 889
FR-A- 2 062 456
US-A- 2 759 324
DE-A- 2 813 603
GB-A- 2 039 966
US-A- 3 813 862
   
  • TPI - TEXTIL PRAXIS INTERNATIONAL, Band 42, Nr. 4, April 1987, Seiten 399-403,407,408, TPI, Leinfelden-Echterdingen, DE; M. SCHUIERER: "Kontinuierliches Färben von Schlauchware auf der Anlage Tubocolor"
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Naßbehandlung von textiler Schlauchware, insbesondere gestrickter Schlauchware, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

[0002] Naßbehandlungsverfahren und -vorrichtungen der vorausgesetzten Art sind in sehr verschiedenen Ausführungen aus der Praxis bekannt. Eine solche Ausführung ist beispielsweise in der DE-OS-28 13 603 beschrieben. Hier geht es um das Mercerisieren von textilen Schlauchwaren, wobei es in der Hauptsache um ein gleichförmiges Imprägnieren der Schlauchware bei gleichförmiger Spannung geht. Die Schlauchware wird hierbei flachgelegt unter mehrfacher zick-zackförmiger Umlenkung einem lmprägnierflottenbad zugeführt, worauf sie durch Einblasen von Luft ballonartig aufgebläht wird, bevor sie ein Quetschwalzenpaar durchläuft. Bei dieser bekannten Ausführung sind mehrere solcher gleichartig ausgebildeten Behandlungsabteile zwecks Imprägnierung und Alkalibehandlung hintereinandergeschaltet.

[0003] In den letzten Jahren sind nun die Qualitätsansprüche an leichte Strickwaren stark angestiegen, mit der Folge, daß in verstärktem Maße Anstrengungen unternommen wurden, diese faltenempfindlichen Waren besonders schonend zu behandeln. Dies kann besonders wirkungsvoll im schlauchbreiten Zustand der Schlauchware geschehen.

[0004] Eine besonders schwierig zu behandelnde Schlauchware ist unter dem Begriff "Single Jersey" bekannt. Diese Schlauchware liegt nach dem Stricken vollkommen stäbchengrade (kettgrade) vor. In dem Moment, in dem die Schlauchware - in einer ersten Naßbehandlungsstufe - benetzt wird und quillt, lösen sich im Gestrick enthaltene Spannungen und der Drall (Verdrehung innerhalb der Schlauchware) auf. Die Stärke des Dralls ist von der Systemzahl der Strickmaschine, der Teilung und insbesondere von der Garndrehung abhängig. Da nun jede Naßbehandlungsstufe von einer Entwässerungseinrichtung abgeschlossen wird und diese nur bei schlauchbreiter Warenführung einwandfrei arbeitet, muß bereits im ersten Naßbehandlungsabteil für ein Aufdrehen des Dralls sowie für eine Entspannung der Schlauchware gesorgt werden.

[0005] Beispielsweise kann bei einer rundgestrickten Schlauchware der schraubenlinienförmig enthaltene Drall im trockenen Zustand der Ware zum Teil dadurch kompensiert werden, daß die Schlauchware in Breitlegemaschinen entdreht, entspannt und schlauchbreit abgelegt wird. Bei einem ersten Kontakt mit Flüssigkeit erfolgt jedoch mit einem weiteren Entspannen vielfach auch ein Verdrehen der Schlauchware.

[0006] In der Praxis hat man nun versucht, dieses Problem auf verschiedene Weise zu lösen. In manchen Fällen gelingt dies durch mechanische Breithalter am Einlauf einer Naßbehandlungsvorrichtung und gegebenenfalls mit einer vorgeschalteten Drehvorrichtung, die den gesamten Warenvorrat in der entsprechenden Richtung aufdreht. Hierbei muß die Schlauchware jedoch so geführt werden, daß keine Verweil- oder Speicherzonen für die Schlauchware innerhalb der Vorrichtung vorhanden sind, da sich die Schlauchware dann wieder entsprechend entspannen und verdrehen würde.

[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art (und eine zu seiner Durchführung geeignete Vorrichtung) zu schaffen, durch das selbst relativ leichte gestrickte Schlauchware und Schlauchwaren, die mit beliebigem Drall zulaufen, in einem Arbeitsgang in schlauchbreitem Zustand naßbehandelt werden können.

[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Verfahrensmerkmale gelöst.

[0009] Aus der US-A 2 759 324 ist nun zwar bereits eine Einrichtung zur Feststellung des Dralls allgemein bei Strangware bekannt, wobei diese Einrichtung axial relativ zueinander verschiebbare Walzen enthält und wobei in Abhängigkeit von dem mittels dieser Walzen festgestellten Drall eine übliche, in dieser Druckschrift nicht näher beschriebene Entdrallvorrichtung betätigt werden soll. Vergleicht man diese bekannte Ausführung nun jedoch mit der gemäß der vorliegenden Erfindung, dann ergeben sich zunächst einmal bereits Unterschiede dadurch, daß bei dieser bekannten Ausführung nur ganz allgemein Strangware irgendeinem Textilbahnbehandlungsprozeß ausgesetzt, nicht jedoch bewußt Schlauchware durch ein Flottenbad hindurchgeführt werden soll, und daß in dieser Druckschrift auch das Aufblähen des Textilgutes zu einem Ballonabschnitt überhaupt nicht angesprochen wird (entsprechend den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 des vorliegenden Verfahrens). Weiterhin fehlen dieser bekannten Ausführung auch Kennzeichnungsmerkmale des Anspruches 1 dieser Erfindung, nämlich daß die Schlauchware während ihres Durchsetzens des Flottenbades in ihrem Drall abgetastet wird und daß die zulaufende Schlauchware im Bereich vor dem Behandlungsabteil, d.h. noch vor Eintritt in das Flottenbad, im Sinne eines Auflösens des festgestellten Warendralles gedreht wird.

[0010] Bei diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird dagegen die zulaufende Schlauchware zunächst ganz bewußt in Strangform gebracht. Es kann daher Schlauchware in vollkommen ungeordnetem Zustand vorgelegt werden, wobei die Schlauchware bei ihrem Zulaufen in das erste Behandlungsabteil keinen mechanischen Verformungen (wie z.B. durch Quetschwalzen) unterworfen wird und somit problemlos in Strangform zulaufen kann. Diese Strangform der Schlauchware begünstigt dann weiterhin das Abtasten des - schraubenlinien - oder gewindeförmigen - Dralls in der Schlauchware, wobei dieses Abtasten zweckmäßig innerhalb des Flottenbades des ersten Behandlungsabteiles erfolgt.

[0011] Wenn bei diesem Drallabtasten ein Drall bzw. eine Verdrehung der Schlauchware in der einen oder anderen Richtung festgestellt wird, dann wird die Schlauchware im Bereich vor dem ersten. Behandlungsabteil in entsprechender Weise gedreht, um den festgestellten Warendrall schon dort weitgehend aufzulösen. Falls kein Drall in der zulaufenden Schlauchware innerhalb des Flottenbades festgestellt wird, dann braucht im Bereich vor dem ersten Behandlungsabteil die Schlauchware nicht gedreht zu werden.

[0012] Die auf diese Weise überwacht und gesteuert zulaufende Schlauchware kann dann bei ihrem weiteren Transport zu einer Art Ballonabschnitt aufgebläht werden, wodurch sie entspannt wird, damit sie glatt und faltenfrei durch den am Ende des Ballonabschnittes vorgesehenen Quetschspalt hindurchgeleitet werden kann. Die so entspannte und abgequetschte Schlauchware kann danach in vorteilhafter Weise in schlauchbreitem Zustand in einer anschließenden Speicherzone verweilen, wobei durch die vorhergehenden Verfahrensschritte sichergestellt ist, daß die Schlauchware bei diesem Verweilen oder Zwischenspeichern im entspannten Zustand verdrehungsfrei bleibt. Auf diese Weise ergeben sich ideale Voraussetzungen für eine anschließende weitere Naßbehandlung, die in jeder geeigneten Weise,vorzugsweise kontinuierlich,durchgeführt werden kann. Bei diesem Naßbehandeln kann es sich um ein kontinuierliches Färben, Waschen, Bleichen oder sonstiges Veredelungsverfahren handeln.

[0013] Im Bedarfsfalle kann die Schlauchware nach dem kontinuierlichen Durchlaufen des ersten Behandlungsabteiles auch anschließend im schlauchbreiten Zustand diskontinuierlich weiterbehandelt werden.

[0014] Dieses erfindungsgemäße Verfahren läßt auch ein besonders schonendes Behandeln von leichten Strickwaren, wie z. B. "Single Jersey", zu, wobei sich hier vorallem auch das problemlose und beliebig lange Zwischenspeichern der entspannten und entdrallten Schlauchware im schlauchbreiten Zustand als äußerst vorteilhaft bemerkbar macht.

[0015] Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens geht aus von den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruches 5 und zeichnet sich erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 5 angegebenen Merkmale aus.

[0016] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.

[0017] Die Erfindung sei im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.

[0018] In der weitgehend schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen

Fig. 1 eine vereinfachte Längsschnittansicht durch den Einlaufabschnitt der Naßbehandlungsvorrichtung;

Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht aus dem Bereich einer Drallabtasteinrichtung;

Fig. 3 eine Aufsicht auf ein Walzenpaar der Drallabtasteinrichtung gern. Fig. 2;

Fig. 4 eine weiter vereinfachte Schemaansicht einer Naßbehandlungsvorrichtung mit einem Einlaufabteil, wie es anhand der Fig. 1 erläutert ist;

Fig. 5 eine andere Schemaansicht einer Naßbehandlungsvorrichtung mit einem etwas abgewandelten Einlaufabteil.



[0019] Anhand Fig. 1 sei zunächst im wesentlichen der Einlaufabschnitt einer Naßbehandlungsvorrichtung erläutert. Als erstes Naßbehandlungsabteil für eine zu behandelnde textile Schlauchware, insbesondere rundgestrickte Schlauchware 1 ist hier ein Einraufabteil 2 vorgesehen. Dieses im wesentlichen vertikal ausgerichtete Einlaufabteil 2 enthält an seinem unteren Ende ein Flottenbad 3 und an seinem oberen Ende eine beispielsweise in Form eines Quetschwalzenpaares 4 ausgebildete Quetscheinrichtung, die einen Quetschspalt zum Hindurchleiten der Schlauchware 1 in schlauchbreitem Zustand besitzt. Unten im Flottenbad 3 befindet sich eine Umlenkeinrichtung, die in diesem Falle beispielsweise durch eine Umlenkwalze 5 gebildet ist und die in Richtung des Pfeiles 6 zulaufende Schlauchware 1 etwa nach oben umlenkt. Im Bereich zwischen dem Flottenbad 3 und dem Quetschwalzenpaar 4 ist eine Lufteinblaseinrichtung 7 vorgesehen, durch die Luft (oder auch ein anderes geeignetes Gas) in an sich bekannter Weise auf die nach oben laufende Schlauchware 1 derart aufgeblasen wird, daß sich eine Luftblase bzw. ein Ballonabschnitt 8 bildet, der an seinem oberen Ende durch das Quetschwalzenpaar 4 und gegebenenfalls durch ein zusätzliches Führungswalzenpaar 9 begrenzt wird und an seinem unteren Ende bis in das Flottenbad 3 hineinreicht.

[0020] Im Bereich zwischen dem Flottenbadspiegel 3a und der Umlenkwalze 5 ist innerhalb des Flottenbades 3 eine Drallabtasteinrichtung 10 vorgesehen, durch die die strangförmig zusammengefaßte Schlauchware 1 hindurchläuft und die noch im einzelnen erläutert wird.

[0021] Im Zulaufabschnitt des Einlaufabteiles 2 ist unterhalb einer oberen Umlenkwalze 11 ein Ring 12 angeordnet, bei dem es sich beispielsweise um einen Edelstahl-Rohrring handeln kann und der in der Weise angeordnet und mit seinem lichten Durchmesser ausgebildet ist, daß die im beliebigen Zustand in einem Wagen 13 oder dgl. angelieferte Schlauchware 1 durch diesen Ring 12 hindurchläuft und dadurch in eine Schlauchform gebracht wird, so daß die Schlauchware 1 zumindest bis in den Bereich des Flottenbades 3 strangförmig zuläuft, in dem die Drallabtasteinrichtung 10 angeordnet ist, damit die Schlauchware 1 in Strangform auf ihren Drall abgetastet werden kann. Über dieser Drallabtasteinrichtung 10 befindet sich das untere Ende des Ballonabschnittes 8,das verhältnismäßig instabil ist.

[0022] Im Bedarfsfalle kann der Ring 12 (gegebenenfalls mit der darüber angeordneten Umlenkwalze 11) in Querrichtung des Einlaufabteiles 2 hin- und herverfahren werden, um bei schmalen Schlauchwaren ein optimales Zuführen und Befüllen des Flottenbades 3 bzw. eines evtl. vorgeschalteten Speichers zu begünstigen.

[0023] Dem Einlaufabteil 2 ist vor dem zur Strangformung dienenden Ring 12 eine einen Schlauchvorrat (im Wagen 13) aufnehmende Drehplattform 14 vorgeordnet. Diese Drehplattform 14 kann mit Hilfe eines Antriebes 15 um eine vertikale Achse 16 gedreht werden. Auf diese Weise kann der im Wagen 13 vorhandene Vorrat an Schlauchware 1 in der einen oder anderen Drehrichtung in seinem Drall aufgedreht werden.

[0024] Diese Drehplattform 14, insbesondere deren Antrieb 15,ist über eine Steuereinrichtung 17 mit der Drallabtasteinrichtung 10 steuerungsmäßig in der Weise verbunden, daß sie in Abhängigkeit von dem durch die Drallabtasteinrichtung 10 ermittelten Ergebnis mit einer Linksdrehung oder einer Rechtsdrehung angetrieben oder - falls kein Drall im Schlauchwarenstrang 1 festgestellt wird - stillgesetzt werden bzw. stillstehen bleiben kann.

[0025] Anhand der Fig. 1, 2 und 3 sei nun etwas näher auf die Drallabtasteinrichtung 10 eingegangen.

[0026] Diese Drallabtasteinrichtung 10 enthält zwei parallel zueinander angeordnete Abtastwalzen 18, 19, die einen etwa der Strangdicke der Schlauchware 1 angepaßten Umfangsabstand voneinander besitzen. Die beiden im wesentlichen gleichartig ausgebildeten Abtastwalzen 18,19 sind in Lagern 20 gelagert und in Richtung der Doppelpfeile 21 axial frei verschiebbar. Ferner sind diese beiden Abtastwalzen 18,19 an ihrem Umfang mit einer Vielzahl von ringförmig verlaufenden Rillen 22 versehen, wobei zumindest die gerillten Umfangsflächen dieser Abtastwalzen 18, 19 aus Kunststoff bestehen können. Die beiden Abtastwalzen 18,19 können frei drehbar an Schwenkhebeln 18a bzw. 19a (Fig. 2) so gehaltert sein, daß sie in ihrem Umfangsabstand verstellt und der Dicke des Schlauchwarenstranges angepaßt werden können, damit die strangförmige Schlauchware 1 zwischen diesen beiden Abtastwalzen 18, 19 unter Umfangsberührung hindurchläuft.

[0027] Wie in Fig. 3 angedeutet ist, sind den Achsenden 18 b wie bzw. 19 b der Abtastwalzen 18, 19 Näherungsinitiatoren 23 zugeordnet, durch die eine Axialverschiebung jeder Abtastwalze 18, 19 in der einen oder anderen Richtung festgestellt wird. Durch eine solche Axialverschiebung wird angezeigt, ob in der strangförmigen Schlauchware 1 ein Drall vorhanden ist oder nicht, wobei die jeweilige Richtung der Verschiebung, d. h. eine entgegengesetzte Verschiebung der beiden Abtastwalzen 18, 19 zueinander,das Vorhandensein eines Dralls in der Schlauchware sowie die entsprechende Drallrichtung angibt. Über diese Näherungsinitiatoren 23 wird dann ein entsprechendes Signal über eine Leitung 24 der Steuereinrichtung 17 zugeleitet. Von dieser Steuereinrichtung 17 führt eine Steuerleitung 25 zum Antrieb 15 der Drehplattform 14, wodurch dieser DrehplattformAntrieb 15 dann - in Abhängigkeit von dem ermittelten Drallabtastergebnis in der Einrichtung 10 - ein entsprechendes Steuersignal erhält, nämlich ob die Drehplattform 14 linksherum oder rechtsherum gedreht oder stillgesetzt bzw. überhaupt nicht gedreht werden soll.

[0028] Mit Hilfe des bisher beschriebenen Einlaufabschnittes der Naßbehandlungsvorrichtung kann in vorteilhafter Weise Schlauchware 1 in ihrem Rohzustand (also ohne vorheriges Breitlegen oder besondere Arbeitsgänge) aus dem Vorratswagen 13 über den Ring 12 zugeführt werden. Hierbei wird die zulaufende Schlauchware 1 beim Durchsetzen des Ringes 12 in Strangform gebracht, in der sie über die Umlenkwalze 5 in das Flottenbad 3 einläuft und darin die Drallabtasteinrichtung 10 passiert. Wenn dabei in der zuvor geschilderten Weise durch die Drallabtasteinrichtung 10 ein in der Schlauchware 1 vorhandener Drall festgestellt wird, dann wird über die Steuereinrichtung 17 und den Antrieb 15 die Drehplattform 14 mit dem Warenvorrat im Sinne eines Auflösen des Dralles gedreht. Die weiter nach oben laufende Schlauchware 1 wird dann mit Hilfe der Lufteinblaseinrichtung 7 zu einem Ballonabschnitt 8 aufgeblasen und dadurch entspannt. Das Benetzen bzw. Imprägnieren der Schlauchware 1 mit Flotte und das Aufblasen der Schlauchware 1 führen dann zu einer so weitgehenden Entspannung der Schlauchware, daß diese am Ende des Ballonabschnittes 8 in schlauchbreitem und stabil entspanntem Zustand in das Quetschwalzenpaar 4 eingefuhrt werden kann. Dies ist Voraussetzung dafür, daß die Schlauchware 1 unmittelbar anschließend in schlauchbreitem Zustand in einer Speicherzone mit beliebigem Speicherabteilen zwischengespeichert werden oder verweilen kann.

[0029] Das Einlaufabteil 2 kann jeder geeignetem Kontinue-Naßbehandlungsvorrichtung zugeordnet werden, die für Schlauchware im schlauchbreiten Zustand ausgebildet ist und in der diesem Einlaufabteil 2 - wie bereits angedeutet - ein Warenspeicher mit wenigstens einem Speicherabteil zur Aufnahme und Zwischenspeicherung der vom Quetschwalzenpaar 4 kommenden breitgelegten Schlauchware 1 nachgeordnet ist.

[0030] Ein Beispiel für eine solche Kontinue-Naßbehandlungsvorrichtung zeigt Fig. 4 in stark vereinfachter Schemadarstellung. In dieser Fig. 4 ist im Einlaufabschnitt der Naßbehandlungsvorrichtung ein Einlaufabteil 2 vorgesehen, das in seinem Aufbau und in seiner Funktion genau dem entspricht, wie es anhand der Fig. 1-3 weiter oben beschrieben worden ist. In diesem Fall sei angenommen, daß die schlauchbreite Schlauchware 1 nach Durchlaufen des Einlaufabteiles 2 in einen Warenspeicher einläuft, der in Form eines Verweilstiefels 26 ausgebildet ist. Hiernach kann die Schlauchware 1 weiterhin im einwandfrei schlauchbreiten Zustand in geeigneter Weise weitere Abteile kontinuierlich durchlaufen, von denen nur einige stiefelförmige Abteile 27,28 angedeutet sind.

[0031] Bei der Ausführung der Naßbehandlungsvorrichtung gern. Fig. 5 sei angenommen, daß im Einlaufabschnitt ein den Fig. 1 bis 3 weitgehend ähnliches Einlaufabteil 2' als erstes Behandlungsabteil angeordnet ist. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel sei hier jedoch angenommen, daß die Strangformungseinrichtung nicht in Form eines Ringes, sondern in Form eines gekrümmten, vorzugsweise U-förmig gekrümmten Schlauchwaren-Zuführrohres 29 gebildet ist, dessen Auslaufende 29a nach oben gerichtet in das Flottenbad 3' einmündet und das in diesem Falle gleichzeitig auch die Umlenkeinrichtung für die Schlauchware 1 am unteren Ende des Flottenbades 3' bildet. Die Drallabtasteinrichtung 10 kann ansonsten in gleicher Weise ausgebildet sein, wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel, das gleiche gilt auch für die Lufteinblaseinrichtung 7, die den Ballonabschnitt 8 am oberen Ende begrenzende Quetscheinrichtung (Quetschwalzenpaar 4) sowie die Drehplattform 14.

[0032] Bei diesem Ausführungsbeispiel gern. Fig. 5 sei angenommen, daß das Einlaufabteil 2' im Einlaufabschnitt einer als Kontinue-Färbemaschine angeordnet ist. Die im schlauchbreiten Zustand kommende Schlauchware 1 gelangt zunächst in eine Art kurzen Warenzwischenspeicher (Walzenspeicher) 30, bevor sie in übliche Farbauftragsabteile 31 mit nachfolgenden Fixierab teilen, Waschabteilen und dgl. (wie an sich bekannt) gelangt, so daß diese Schlauchware kontinuierlich fortlaufend gefärbt, fixiert, gespült, oxidiert, gewaschen und entwässert werden kann.

[0033] Hinsichtlich der Verwendung des Schlauchwarenzuführrohres 29 vor dem Zulauf des Flottenbades 3' sei noch erwähnt, daß hierdurch sowie durch die trichterförmige Ausbildung des unteren Endes vom Einlaufabteil 2' mit besonders geringer Flottenmenge bearbeitet werden kann.

[0034] Es versteht sich von selbst, daß das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Vorrichtung jeder infrage kommenden Nachbehandlungsart in optimaler Weise angepaßt werden kann, wobei in jedem Falle auch relativ leichte, rundgestrickte Schlauchwaren und ähnliche faltenempfindliche Waren äußert schonend und - in den wesentlichen Naßbehandlungsabteilen - in schlauchbreitem Zustand behandelt werden können, da die zulaufende Schlauchware im Einlaufabteil 2 bzw. 2' zuvor zuverlässig und stabil entspannt und dabei vom Drall befreit werden kann.


Ansprüche

1. Verfahren zur Naßbehandlung von textiler Schlauchware, insbesondere gestrickter Schlauchware, in schlauchbreitem Zustand, wobei die zulaufende Schlauchware in einem ersten Behandlungsabteil zunächst durch ein Flottenbad hindurchgeführt, unter Einblasen eines Gases in eine Art Ballonabschnitt aufgebläht und schlauchbreit durch einen Quetschspalt hindurchgeleitet wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

a) die zulaufende Schlauchware wird im Bereich vor dem Flottenbad in Strangform gebracht, durchsetzt in Strangform das Flottenbad und wird innerhalb dieses Flottenbades in ihrem Drall abgetastet;

b) in Abhängigkeit von dem ermittelten Drallabtastergebnis wird die zulaufende Schlauchware im Bereich vor der Strangformung im Sinne eines Auflösens eines festgestellten Warendralles gedreht;

c) die entspannte und abgequetschte Schlauchware wird in schlauchbreitem Zustand in einer Speicherzone mit wenigstens einem Speicherabteil zwischengespeichert.


 
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchware kontinuierlich das erste Behandlungsabteil durchläuft und anschließend im schlauchbreiten Zustand einer kontinuierlichen weiteren Naßbehandlung unterworfen wird.
 
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchware kontinuierlich das erste Behandlungsabteil durchläuft und anschließend im schlauchbreiten Zustand einer diskontinuierlichen weiteren Naßbehandlung unterworfen wird.
 
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Ballonabschnitt der Schlauchware das ersten Behandlungsabteilung im wesentlichen vertikal von unten nach oben durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des Ballonabschnittes vom Quetschspalt begrenzt wird, wä hrend das untere Ende des Ballonabschnittes instabil in das Flottenbad hineinreicht und hier der Drall der strangförmigen Schlauchware abgetastet wird.
 
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, enthaltend ein erstes Behandlungsabteil (2) mit einem an seinem unteren Ende vorhandenen Flottenbad (3), einer unten am Flottenbad angeordneten Umlenkeinrichtung (5) für die zulaufende Schlauchware (1), einer oberen Quetscheinrichtung (4) sowie mit einer Gaseinblaseinrichtung (7) zum Aufblasen der vom Flottenbad zur Quetscheinrichtung laufenden Schlauchware zu einem Ballonabschnitt (8), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

a) Im Zulaufabschnitt des ersten Behandlungsabteiles (2,2') ist vor dem Flottenbad (3,3') eine Einrichtung (12,29) zur Strangformung der Schlauchware (1) vorgesehen;

b) im Bereich zwischen dem Flottenbadspiegel (3a) und der Umlenkeinrichtung (5,29) ist innerhalb des Flottenbades (3,3') eine vom Schlauchwarenstrang durchlaufene Drallabtasteinrichtung (10) vorgesehen;

c) dem ersten Behandlungsabteil (2,2') ist vor der Strangformungseinrichtung (12,29) eine einen Schlauchwaren-Vorrat aufnehmende Drehplattform (14) vorgeordnet, die über eine Steuereinrichtung (17) mit der Drallabtasteinrichtung (10 in der Weise in Verbindung steht, daß sie in Abhängigkeit vom Abtastergebnis der Drallabtasteinrichtung (10) mit Links- oder Rechtsdrehung antreibbar oder stillsetzbar ist.


 
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangformungseinrichtung von einem Ring (12) gebildet ist, durch den die Schlauchware (1) hindurchführbar ist.
 
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung im Flottenbad (3) eine Umlenkwalze (5) ist.
 
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangformungseinrichtung von einem gekrümmten, vorzugsweise etwa U-förmig gekrümmten Schlauchwaren-Zuführungsrohr (29) gebildet ist, dessen Auslaufende (29a) nach oben gerichtet in das Flottenbad (3') einmündet und das gleichzeitig die Umlenkeinrichtung bildet.
 
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallabtasteinrichtung (10) zwei parallel zueinander angeordnete, mit einer Vielzahl von parallelen Umfangsrillen (22) versehene Abtastwalzen (18,19) enthält, zwischen denen der Schlauchwarenstrang unter Umfangsberührung hindurchläuft und die axial verschiebbar gelagert sind, wobei den Achsenden (18b, 19b) der beiden Abtastwalzen Näherungsinitiatoren (23) zur Ermittlung eines Dralles im Schlauchwarenstrang zugeordnet sind, die steuerungsmäßig mit der Steuereinrichtung (17) verbunden sind.
 
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine für schlauchbreit geführte Schlauchware (1) ausgebildete Kontinue-Naßbehandlungsvorrichtung, der das erste Behandlungsabteil als Einlaufabteil (2,2') zugeordnet und in der diesem Abteil ein Warenspeicher (26,30) mit wenigstens einem Speicherabteil zur Aufnahme und Zwischenspeicherung der von der Quetscheinrichtung (4) kommenden breitgelegten Schlauchware (1) nachgeordnet ist.
 


Revendications

1. Procédé de traitement au mouillé de produit tubulaire textile, en particulier de tricot tubulaire, ayant été préalablement étalé à plat, le produit tubulaire passant tout d'abord par un bain à son arrivée dans un premier compartiment de traitement, puis étant gonflé en un genre de section en ballon par insufflation d'un gaz et étant introduit entre des éléments d'essorage en étant étalé à plat, caractérisé par les particularités suivantes:

a) le produit tubulaire est mis à son arrivée sous forme d'un boyau dans la zone précédant le bain, il passe par ce bain en étant en forme de boyau et sa torsion est décelée à l'intérieur de ce bain de traitement;

b) le produit tubulaire subit à son arrivée, c'est-à-dire dans une zone précédant sa mise en forme de boyau, un tordage dans le sens d'une suppression de sa torsion décelée, c'est-à-dire en fonction du résultat que donne la détection de sa torsion;

c) le produit tubulaire, dont les tensions internes ont été éliminées et qui a été essoré, est entreposé, après mise à plat, dans une zone d'emmagasinage à au moins un compartiment.


 
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le produit tubulaire passe en continu par le premier compartiment de traitement, puis est soumis ensuite à la suite d'un traitement au mouillé en continu, en étant étalé à plat.
 
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le produit tubulaire passe en continu par le premier compartiment de traitement et ensuite est soumis, en étant étalé à plat, à la suite d'un traitement au mouillé en discontinu,
 
4. Procédé selon la revendication 1, suivant lequel la section en ballon du produit tubulaire défile de manière sensiblement verticale de bas en haut dans le premier compartiment de traitement, caractérisé en ce que l'extrémité supérieure de la section en ballon est délimitée par les éléments d'essorage, tandis que l'extrémité inférieure de la section en ballon parvient de manière instable jusque dans le bain et la torsion du produit tubulaire en forme de boyau est détectée en cet emplacement.
 
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1 et comprenant un premier compartiment de traitement (2) qui contient d'une part à l'extrémité inférieure un bain (3) et d'autre part un dispositif (5) de renvoi du produit tubulaire (1) à son arrivée, ce dispositif se trouvant dans le bas du bain, ledit compartiment de traitement incluant par ailleurs un dispositif supérieur d'essorage (4) ainsi qu'un dispositif (7) d'injection de gaz destiné à gonfler en une section en ballon (8) le produit tubulaire à son passage entre le bain et le dispositif d'essorage, caractérisé par les particularités suivantes:

a) un dispositif (12, 29) de mise en forme de boyau du produit tubulaire (1) est prévu dans la section d'entrée du premier compartiment de traitement (2, 2'), en amont dudit bain (3, 3');

b) un dispositif (10) de détection de la torsion, par lequel passe le boyau formé par le produit tubulaire, est prévu à l'intérieur du bain de traitement (3, 3'), dans la zone comprise entre le niveau (3a) de ce bain et le dispositif de renvoi (5, 29);

c) une plate-forme tournante (14) supportant une réserve de produit tubulaire et montée en amont du premier compartiment de traitement (2, 2'), en amont du dispositif (12, 29) de mise en forme de boyau, est reliée, par l'intermédiaire d'un appareil de manoeuvre (17), au dispositif (10) de détection de la torsion de manière qu'elle soit amenée à tourner à gauche ou à droite ou à etre mise au repos en fonction du résultat fourni par le dispositif (10) de détection de la torsion.


 
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de mise en forme de boyau est formé d'un anneau (12) par lequel le produit tubulaire (1) est destiné à passer.
 
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de renvoi situé dans le bain (3) consiste en un rouleau (5).
 
8. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de mise en forme de boyau est formé d'un tube (29) d'arrivée du produit tubulaire qui est incurvé, de préférence approximativement en étrier, dont le l'extrémité de sortie (29a) est orientée vers le haut pour déboucher dans le bain (3') et qui forme également le dispositif de renvoi.
 
9. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de détection de la torsion (10) comprend deux cylindres parallèles (18, 19) présentant de multiples rainures circonférentielles parallèles (22) et entre lesquelles le boyau de produit tubulaire passe en étant en contact avec leur périphérie, les deux cylindres de détection étant montés de manière à etre translatables axialement et des détecteurs de proximité (23) étant montés en face de leurs bouts d'axe (18b, 19b), afin de déterminer une torsion du boyau formé par le produit tubulaire, et étant reliés fonctionnellement à l'appareil de manoeuvre (17).
 
10. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par un dispositif de traitement au mouillé en continu qui est con, cu pour un produit tubulaire (1) défilant en étant étalé à plat, le premier compartiment de traitement formant le compartiment d'entrée (2, 2') dudit dispositif de traitement au mouillé, compartiment dans lequel un magasin de produit (26, 30), comprenant au moins un compartiment de logement et d'entreposage du produit tubulaire (1) mis à plat et arrivant du dispositif d'essorage (4), est disposé en aval dudit compartiment d'entrée (2, 2').
 


Claims

1. Method of wet processing tubular textile material, particularly knitted tubular material, in the broad tubular state, in which the incoming tubular material in a first processing section is first of all passed through a fluid bath, inflated into a type of balloon section by having gas blown into it and led in the broad tubular state through a squeezer gap, char- acterlsed by the followlng features:

a) the incoming tubular material is brought into hank form in the region before the fluid bath, passes through the fluid bath and is subjected to twist sensing within this fluid bath;

b) as a function of the result obtained from the twist sensing the incoming tubular material is rotated in the region before the hank formation to undo a twist detected in the material;

c) the relaxed and squeezed material is stored for a time in the broad tubular state in a storage zone with at least one storage section.


 
2. Method as claimed in claim 1, characterised in that the tubular material runs continuously through the first processing section and is then subjected in the broad tubular state to continuous further wet processing.
 
3. Method as claimed in claim 1, characterised in that the tubular material runs continuously through the first processing section and is then subjected in the broad tubular state to discontinuous further wet processing.
 
4. Method as claimed in claim 1, in which the balloon section of the tubular material runs substantially vertically upwards through the first processing section, characterised In that the upper end of the balloon section is defined by the gap between the squeezer rollers, whilst the lower end extends in an unstable manner into the fluid bath and here the twist in the tubular material in hank form is sensed.
 
5. Apparatus for carrying out the method according to claim 1, containing a first processing section
 
(2) with a fluid bath (3) at its lower end, a guiding arrangement (5) for the incoming tubular material (1) at the bottom of the fluid bath, an upper squeezing arrangement (4) and a gas blowing arrangement (7) for inflating the tubular material running from the fluid bath to the squeezing arrangement to form a balloon section (8), characterised by the following features:

a) an arrangement (12, 29) for forming the tubular material (1) into a hank is provided in the inlet section of the first processing section (2, 2');

b) a twist sensing arrangement (10) through which the hank of tubular material passes is provided within the fluid bath (3, 3') in the region between the level of the fluid bath (3a) and the guiding arrangement (5, 29);

c) a rotating platform (14) which holds a stock of tubular material is arranged in advance of the first processing section (2, 2') before the hank-forming arrangement (12, 29) and is connected via a control arrangement (17) to the twist sensing arrangement (10) in such a way that as a function of the result from the twist sensing arrangement (10) it can be driven so as to rotate towards the left or the right or can be halted.


 
6. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the hank-forming arrangement is formed by a ring (12) through which the tubular material (1) can be passed.
 
7. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the guiding arrangement in the fluid bath (3) is a guide roller (5).
 
8. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the hank forming arrangement is formed by a bent, preferably U-shaped pipe (29) which serves for delivery of the tubular material, has its outlet end (29a) directed upwards and opening into the fluid bath (3') and at the same time forms the guiding arrangement.
 
9. Apparatus as claimed in claim 5, characterised in that the twist sensing arrangement (10) contains two senging rollers (18, 19) which are arranged parallel to one another and provided with a plurality of parallel circumferential grooves (22) and between which the hank of tubular material runs in contact with the circumefrences of the said rollers which are mounted so as to be axially movable, and in order to detect a twist in the hank of tubular material approach initiators (23) which are connected for control purposes to the control arrangement (17) are associated with axle ends (18b, 19b) of the two sensing rollers.
 
10. Apparatus as claimed in claim 5, characterised by a continuous wet processing apparatus, which is constructed for tubular material (1) guided in the broad tubular state, is associated with the first processing section as an inlet section (2, 2') and in which a material store (26, 30) with at least one storage section for accommodation and interim storage of the tubular material (1) in the broad tubular state coming from the squeezing arrangement (4) is arranged after the said inlet section.
 




Zeichnung