[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zur Aufnahme von insbesondere radioaktiven
Stoffen wie bestrahlten Brennelementen umfassend einen Behälterkörper, eine von zumindest
zwei Deckeln verschließbare axiale Öffnung zum Be- und Entladen des Behälterinneren
mit den radioaktiven Stoffen sowie zumindest eine vorzugsweise radial oder tangential
zum Innenraum verlaufende, von dem Behälterinneren ausgehende, behälteraußenseitig
mit einer Verschlußeinrichtung verschließbaren weiteren Öffnung, wobei zwischen den
Deckein ein mittels einer Überwachungseinrichtung überprüfbarer Deckelzwischenraum
ausgebildet ist.
[0002] Um radioaktive Stoffe wie insbesondere bestrahlte Brennelemente zu transportieren,
ist es notwendig, daß sämtliche Öffnungen des Behälters zumindest jeweils mit einem
Deckelelement verschließbar sind. Um radioaktive Stoffe in einem Behälter zu lagern,
besteht die Anforderung, daß jede Öffnung mit zumindest zwei Deckeln verschließbar
ist. Ein zwischen dem inneren und äußeren Deckel vorhandener Deckelzwischenraum kann
mit einem Kontrollgas gefüllt werden, dessen Druck unterschiedlich gegenüber dem Druck
sowohl im Behälterinneren als auch dem Außendruck ist. Bei einer Druckänderung kann
folglich festgestellt werden, daß zumindest eine der Dichtungen eine Undichtigkeit
aufweist. Sodann kann z.B. mit Schnüffelgeräten festgestellt werden, ob die Undichtheit
zum Behälterinneren oder zum -äußeren hin eingetreten ist. Letzteres ermöglicht einen
Austausch des äußeren Deckels. Ist dagegen eine Undichtigkeit am inneren Deckel festgestellt
worden, so wird auf den zweiten Deckel ein dritter Deckel aufgebracht, um den Lageranforderungen
zu genügen. Zwischen den beiden äußeren Deckeln wird sodann erneut ein kontrollierbarer
und überwachbarer Deckelzwischenraum ausgebildet.
[0003] Zum Transport bestimmte Behälter können z.B. zwei radiale, vom Behälterinneren ausgehende
weitere Öffnungen aufweisen, die nur mit einem Verschlußelement wie Deckel versehen
sind. Über diese Öffnungen kann ein Durchspülen des Behälterinneren o. ä. erfolgen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Behälter der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß dieser sowohl zum Transport als auch zur Lagerung von radioaktiven
Stoffen geeignet ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, mit einfachen Mitteln
sicherzustellen, ob vorhandene Deckel bzw. Verschlußeinrichtungen undicht sind, wobei
gegebenenfalls mit vereinfachten Maßnahmen eine Wiederherstellung der Dichtigkeit
erfolgen soll.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Verschlußeinrichtung
der weiteren Öffnung ein inneres und ein äußeres Deckelelement umfaßt und daß zwischen
dem inneren und dem äußeren Deckelelement ein mit einer Überwachungseinrichtung verbundener
Kontrollraum ausgebildet ist. Der Kontrollraum selbst ist vorzugsweise mit einem Kontrollgas
gefüllt, dessen Druck über dem des Behälterinneren und dem den Behälter umgebenden
Außendruck liegt. Durch diese Maßnahme ist feststellbar, ob die innere oder äußere
Abdichtung undicht ist, wobei gleichzeitig sichergestellt ist, daß bei Undichtigkeit
der inneren Dichtung Radioaktivität nicht nach außen dringen kann.
[0006] Sofern die Öffnungen jeweils getrennt überwacht werden, ist unmittelbar feststellbar,
welche Deckeldichtung undicht geworden ist.
[0007] Insbesondere zeichnet sich die Erfindung nach einem eigenständigen Lösungsvorschlag
dadurch aus, daß der Deckelzwischenraum und der Kontrollraum untereinander verbunden
und über zumindest eine Überwachungseinrichtung überprüfbar sind. Durch diese Maßnahmen
ist eine vereinfachte Überprüfung der die Behälteröffnungen sichernden Dichtungen
gewährleistet, wobei bei Auftreten einer Undichtigkeit einer inneren Abdichtung jeweils
ein dritter Verschluß, also ein der axialen Behälteröffnung zugeordneter dritter Deckel
und ein der in der Behälterumfangswandung vorhandenen weiteren Öffnung zugeordnetes
drittes Deckelelement aufgesetzt werden. Diese Maßnahmen führen zu einer Vereinfachung
der Behälterhandhabung, wodurch wiederum die Gefahr einer unsachgemäßen Bedienung
reduziert wird.
[0008] Insbesondere ist das Vorhandensein von jeweils der gleichen Anzahl der die Axialöffnung
bzw. die weiteren Öffnungen verschließbaren Deckel bzw. Deckelelemente dann von Vorteil,
wenn die zu überwachenden Zwischenräume untereinander verbunden sind. Dabei können
entweder die bereits vorhandenen Verbindungsleitungen oder neue zum Einsatz gelangen,
um die Überwachung mit einer Kontrolleinrichtung sicherzustellen.
[0009] Die die zu überwachenden Zwischenräume verbindenden Leitungen sind nach einem weiteren
Vorschlag der Erfindung vorzugsweise in der Behälterwandung, z.B. in einer Nut eingelassen.
Bei Vorhandensein von einer den Behälterkörper umgebenden Ummantelung wie z.B. einem
Neutronenmoderator kann die Leitung selbstverständlich auch in diesem verlaufen. Andere
Maßnahmen sind gleichfalls möglich.
[0010] Insbesondere ist die erfindungsgemäße Lehre bei einem Behälter zuvor beschriebener
Art realisierbar, der sowohl im Bodenbereich als auch im Deckelbereich vom Behälterinneren
ausgehende weitere Öffnungen aufweist, die jeweils mit zumindest zwei Deckelelementen
verschließbar sind, zwischen denen jeweils ein zu kontrollierender Zwischenraum ausgebildet
ist. Auch bei einer entsprechenden Ausgestaltung ist eine gemeinsame Kontrolle sämtlicher
zu überprüfender, zwischen Verschlüssen ausgebildeter Zwischenräume vorgesehen, die
untereinander durch Leitungen verbunden sind.
[0011] Insbesondere zeichnet sich die Erfindung bei einem Behälter zur Aufnahme von radioaktiven
Stoffen, wie Brennelementen umfassend einen Behälterkörper, eine von zumindest zwei
Deckeln verschließbare axiale Öffnung zum Be- und Entladen des Behälterinneren mit
den radioaktiven Stoffen sowie zumindest eine vorzugsweise radial oder tangential
zum Behälterinneren verlaufende, von dem Behälterinneren ausgehende, behälteraußenseitig
mit einer Verschlußeinrichtung verschließbare weitere Öffnung oder Seitenöffnung,
wobei zwischen den Deckein ein mittels einer Überwachungseinrichtung überprüfbarer
Deckelzwischenraum ausgebildet ist, dadurch aus, daß die Verschlußeinrichtung der
Seitenöffnung ein inneres und ein äußeres Deckelelement umfaßt und daß zwischen dem
inneren und dem äußeren Deckelelement ein Kontrollraum ausgebildet ist, der mit dem
Deckelzwischenraum verbunden ist.
[0012] Ein weiterer eigenerfinderischer Vorschlag sieht vor, daß der Druck in dem zwischen
den Deckel- bzw. Verschlußelementen vorhandenen Zwischenraum einen Wert aufweist,
der beachtlich niedriger als der im Behälterinnenraum und der Atmosphärendruck ist,
insbesondere einen Wert zwischen 5 bis 50mbar (50-500 Pa), vorzugsweise von 10mbar
(100 PA) aufweist. Dieser geringe Druck kann problemlos in dem jeweiligen Zwischenraum
aufgebaut und über viele Jahre gehalten werden, wenn Metalldichtungen verwendet werden.
[0013] Um eine Überwachung des jeweiligen Zwischenraums vorzunehmen, kann folgende Vorgehensweise
erfolgen. So kann ein Kontrollgeräte aktiviert werden, wenn sich im Zwischenraum
eine Druckänderung von 50 - 200 mbar (500 - 2.000 Pa), vorzugsweise von 100 - 150
mbar (1.000 - 1.500 PA) ergibt. Dies bedeutet, daß im Vergleich zu einem Überdruck
im Zwischenraum ein viel schnelleres Reagieren erfolgt, so daß infolgedessen auch
ein früheres Festellen des Versagens einer Dichtung möglich ist. Da normalerweise
der Behälterraum einen Druck von 0,6 bar (6 x 10³ Pa) aufweist, kann folglich auch
relativ schnell eine Aussage gemacht werden, ob die innere oder äußere Dichtung undicht
ist. Steigt nämlich der Druck im Zwischenraum über den des Behälterraums an, so weiß
man, daß die äußere Dichtung fehlerhaft sein muß.
[0014] Sofern in den Zwischenraum ein geringer Anteil von radioaktiven Gasen aus dem Behälterraum
einströmen sollte, erfolgt in keiner Weise eine Gefährdung, da bei Auftreten einer
diesbezüglichen Undichtigkeit ein weiterer Deckel auf den zweiten Deckel gesetzt wird,
so daß die ursprüngliche Sicherheit wieder hergestellt ist.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen -für sich und/oder in Kombination-,
sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden
bevorzugten Ausführungsbeispielen.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines Transport- und Lagerbehälters,
Fig. 2 der Transport- und Lagerbehälter gemäß Fig. 1 im Wartungsfall,
Fig. 3 eine bevorzugte Weiterbildung des der Fig. 1 zu entnehmenden Transport- und
Lagerbehälters und
Fig. 4 eine bevorzugte Weiterbildung des der Fig. 2 zu entnehmenden Transport- und
Lagerbehälters.
[0017] In den Figuren, in denen gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind,
ist ein Behälter (10) zum Transport von insbesondere radioaktiven Stoffen dargestellt,
der sowohl zum Transport als auch zum Lagern geeignet ist.
[0018] Der Behälter (10) weist einen Behälterkörper (12) auf, der einen Behälterinnenraum
(14) umgibt, der mittels eines ersten inneren Deckels (16) und eines zweiten äußeren
Deckels (18) verschließbar ist, die ihrerseits im Ausführungsbeispiel auf nicht näher
bezeichnete im Behälterkörper (12) ausgebildete Bünde aufliegen. Eine solche Maßnahme,
insbesondere in bezug auf den inneren Deckel (16), ist jedoch nicht notwendigerweise
erforderlich.
[0019] Der Behälterkörper (12) und die Deckel (16) und (18) sind aus geeigneten strahlenabsorbierenden
Stoffen wie insbesondere Schmiedestahl oder Guß wie Stahlguß oder Kugelgraphitguß
hergestellt. Ferner verlaufen sowohl vom Boden- als auch vom Dekkelbereich des Behälterinneren
(14) Seitenöffnungen (20) und (22), die jeweils mit zwei Deckelelementen (24) und
(26) bzw. (28) und (30) verschließbar sind. Die Seitenöffnungen (20) und (22), die
den Behältermantel (12) durchsetzen und im Bereich dessen Außenfläche enden, dienen
insbesondere dazu, um eine Kontrolle des Behälterinneren (14) bzw. eine Durchspülung
dieses zu ermöglichen.
[0020] Wie die rein schematisch und durch ausgefüllte Kreise dargestellten Dichtungen im
Bereich der jeweils zu verschließenden Öffnungen zeigen, ist zwischen den Deckeln
(16) und (18) bzw. zwischen den Deckelelementen (24) und (26) und (28), (30) jeweils
ein Zwischenraum (32), (34) und (36) ausgebildet, der über rein schematisch eingezeichnete
Überwachungseinrichtungen (38), (40) und (42) kontrollierbar ist. Die Zwischenräume
(32), (34) und (36) sind dabei vorzugsweise mit einem Kontrollgas gefüllt, dessen
Druck unterschiedlich zu dem im Behälterinneren (14) und dem Außendruck, also dem
Atmosphärendruck ist. Hierdurch wird Lageranforderungen entsprochen, um festzustellen,
ob und gegebenenfalls welche Dichtung fehlerhaft arbeitet.
[0021] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist ein Wartungsfall des Behälters (10) dargestellt.
Dies bedeutet, daß zumindest eine der inneren Dichtungen, also eine zwischen dem inneren
Deckel (16) bzw. den inneren Deckelelementen (24), (28) und dem Behälterkörper (12)
verlaufende Dichtung, die beispielhaft mit den Bezugszeichen (44), (46), (48) versehen
sind, undicht sind. In diesem Fall ist jedes äußere Verschlußelement, also der äußere
Deckel (18) und das äußere Deckelelement (26) und (30) mit einem weiteren Verschlußelement,
also einem dritten Deckel (50) bzw. jeweils einem dritten Deckelelement (52) und (54)
abgedeckt, die ihrerseits gegenüber dem Behälterkörper (12) mit den schematisch eingezeichneten
umlaufenden Dichtungen abgedichtet sind. Der nunmehr zu überwachende Kontrollraum
ist zwischen den Deckeln (18) und (50) bzw. den Deckelelementen (26) und (52) und
(30) und (54) ausgebildet. Diese Kontrollräume sind sodann jeweils mit Überwachungseinrichtungen
getrennt überwachbar.
[0022] Selbstverständlich ist es nicht zwingend erforderlich, daß bei Vorliegen einer Undichtigkeit
einer Dichtung einer Öffnung Verschlüsse aller Öffnungen mit jeweils einem zusätzlichen
Sicherheitsverschluß abgedeckt werden.
[0023] Die besonders hervorzuhebenden Ausführungsformen der Fig. 3 und 4 unterscheiden sich
von denen der Fig. 2 und 3 dadurch, daß die zu überwachenden Zwischenräume untereinander
verbunden sind, um mittels einer einzigen Überwachungseinrichtung (56) eine Kontrolle
zu ermöglichen. Die Verbindung zwischen den zu kontrollierenden Zwischenräumen erfolgt
über eine Leitung (58), die in geeigneter Form innerhalb des Behälterkörpers (12)
bzw. an dessen Außenfläche entlang verlaufen kann. Vorzugsweise ist bei Vorhandensein
eines den Behälterkörper (12) umgebenden Neutronenmoderators ein Verlauf in diesem
zu wählen.
[0024] Ist die Überwachungseinrichtung (56) rein schematisch außerhalb des Behälters (10)
angeordnet, so besteht auch die Möglichkeit die Überwachungseinrichtung innerhalb
des Kontrollraums bzw. des Deckelzwischenraums anzuordnen, um drahtlos oder über Leitungen
Signale weiterzuleiten.
[0025] Sofern im Wartungsfall (Fig. 4) ein dritter Deckel (50) bzw. ein drittes Deckelelement
(52) und (54) vorgesehen ist, verläuft die Leitung (58) zwischen den sodann ausgebildeten
Zwischen- bzw. Kontrollräumen, um gleichfalls eine vereinfachte Überwachung zu ermöglichen.
Dabei kann die Leitung (58) gemäß Fig. 4 mit der gemäß Fig. 3 übereinstimmen. Selbstverständlich
kann auch eine neu zu verlegende oder bereits beim Herstellen des Behälters (10) vorhandene
Leitung verwendet werden.
1. Behälter (10) zur Aufnahme von insbesondere radioaktiven Stoffen wie bestrahlten
Brennelementen umfassend einen Behälterkörper (12), eine von zumindest zwei Deckeln
(16, 18) verschließbare axiale Öffnung zum Be- und Entladen des Behälterinneren (14)
mit den radioaktiven Stoffen sowie zumindest eine vorzugsweise radial oder tangential
zum Behälterinneren verlaufende, von dem Behälterinneren ausgehende, behälteraußenseitig
mit einer Verschlußeinrichtung (24, 28) verschließbare weitere Öffnung (20, 22), wobei
zwischen den Deckeln ein mittels einer Überwachungseinrichtung (38) überprüfbarer
Deckelzwischenraum (32) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußeinrichtung der weiteren Öffnung (20, 22) ein inneres und ein äußeres
Deckelelement (24, 26, 28, 30) umfaßt und daß zwischen dem inneren und dem äußeren
Deckelelement ein mit einer Überwachunseinrichtung (40, 42, 56) verbundener Kontrollraum
(34, 36) ausgebildet ist.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckelzwischenraum (32) und der Kontrollraum (34, 36) untereinander verbunden
und über eine Überwachungseinrichtung (56) überprüfbar sind, wobei vorzugsweise der
Deckelzwischenraum (32) mit dem Kontrollraum (34, 36) über eine Leitung (58) verbunden
ist, die vorzugsweise in der Behälterwandung oder in einer den Behälter umgebenden
Schicht wie Neutronenmoderator eingelassen ist.
3. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das äußere Deckelelement (26, 30) von einem weiteren Deckelelement (52, 54) abdeckbar
ist, zwischen denen ein kontrollierbarer zweiter Kontrollraum ausgebildet ist.
4. Behälter nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Deckelzwischenraum (32) und den Kontrollraum (34, 36) gemeinsam kontrollierbare
Überwachungseinrichtung (56) über eine den äußersten, die axiale Behälteröffnung verschließbaren
Deckel (18, 50) durchsetzende Verbindung angeschlossen ist.
5. Behälter nach zumindest Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Kontrollraum (34, 36) und/oder den Deckelzwischenraum (32) überwachende
Überwachungseinrichtung (56) in dem Kontrollraum und/oder dem Deckelzwischenraum
angeordnet ist.
6. Behälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweilige Anzahl der die axiale Öffnung bzw. die die weitere Öffnung verschließbaren
Deckel (16, 18, 50) bzw. Deckelelemente (24, 26, 52; 28, 30, 54) gleich ist.
7. Behälter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sowohl im Bodenbereich
als auch im Deckelbereich vom Behälterinneren ausgehende weitere Öffnungen vorhanden
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Leitung (20, 22) zumindest mit zwei jeweils einen Kontrollraum umschließenden
Deckelelementen (24, 26, 28, 30) verschließbar ist.
8. Behälter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontrollräume (34, 36) und der Deckelzwischenraum (32) untereinander verbunden
sind und eine Überwachungseinrichtung (56) aufweisen oder an eine solche anschließbar
sind.
9. Behälter (10) zur Aufnahme von insbesondere radioaktiven Stoffen wie bestrahlten
Brennelementen umfassend einen Behälterkörper (12), eine von zumindest zwei Deckeln
(16, 18) verschließbare axiale Öffnung zum Be- und Entladen des Behälterinneren (14)
mit den radioaktiven Stoffen sowie zumindest eine vorzugsweise radial oder tangential
zum Behälterinneren verlaufende, von dem Behälterinneren ausgehende, behälteraußenseitig
mit einer Verschlußeinrichtung (24, 28) verschließbare weitere Öffnung (20, 22), wobei
zwischen den Deckeln ein mittels einer Überwachungseinrichtung (38) überprüfbarer
Deckelzwischenraum (32) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußeinrichtung der weiteren Öffnung (20, 22) ein inneres und ein äußeres
Deckelelement (24, 26, 28, 30) umfaßt und daß zwischen dem inneren und dem äußeren
Deckelelement ein Kontrollraum (34, 36) ausgebildet ist, der mit dem Deckelzwischenraum
(32) verbunden ist.
10. Behälter vorzugsweise nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontrollraum (34, 36) und/oder der Deckelzwischenraum (32) einen Druck aufweist,
der beachtlich niedriger als der im Behälterinnenraum (14) und als der Atmosphärendruck
ist, wobei der Druck im Kontrollraum und/oder Dekkelzwischenraum vorzugsweise auf
5 bis 50mbar eingestellt ist, und daß eine Kontrolleinrichtung aktivierbar ist, wenn
in den Kontrollraum und/oder Deckelzwischenraum eine Druckänderung im Bereich von
50mbar bis 200mbar erfolgt.