(19)
(11) EP 0 399 628 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.11.1990  Patentblatt  1990/48

(21) Anmeldenummer: 90250072.7

(22) Anmeldetag:  16.03.1990
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 13/713, H01R 4/24, H02G 15/076, H04Q 1/14
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 23.05.1989 DE 3917270

(71) Anmelder: KRONE Aktiengesellschaft
D-14167 Berlin (DE)

(72) Erfinder:
  • Biederstedt, Lutz
    D-14169 Berlin (DE)
  • Gerke, Dieter
    D-13509 Berlin (DE)
  • Müller, Manfred
    D-13357 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Anschlussleiste mit Überspannungsschutz


    (57) Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlußleiste (1) mit zwei Reihen (12,13) von Schneid-Klemm-Kontakten (4) zum Anschluß von isolierten Kabeladern, insbesondere von Kabeln für die Fernmelde- und Datentechnik, mit einem mit der Anschlußleiste (1) einsteckbaren Überspannungs­ableitermagazin (10).
    Um eine Anschlußleiste (1) mit einem Überspannungsschutz zu schaffen, welche ein Be- und Entschalten und ein Prüfen und Testen der angeschlossenen Kabeladern an den Schneid-Klemm-Kontakten (4) auch bei eingesetztem Über­spannungsschutz ermöglicht, sind die beiden Reihen (12,13) von Schneid-Klemm-Kontakten (4) auf verschie­denen Seiten der Anschlußleiste (1) angeordnet. Ein Schneid-Klemm-Kontakt (4) der ersten Reihe (12) ist mit einem Schneid-Klemm-Kontakt (4) der zweiten Reihe (13) über ein Verbindungselement (3) verbunden. Das Überspan­nungsableiermagazin (10) ist seitlich ungefähr mittig zwischen den beiden Reihen (12,13) von Schneid-Klemm­Kontakten (4) angeordnet.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlußleiste mit zwei Reihen von Schneid-Klemm-Kontakten zum Anschluß von isolierten Kabeladern gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Eine Anschlußleiste dieser Art ist aus der DE-PS 28 11 812 vorbekannt. Bei dieser Anschlußleiste sind zwei parallele Reihen von Schneid-Klemm-Kontakten vorgese­hen, die zum Anschluß von isolierten Kabeladern dienen. Zum Schutz vor Überspannungen dieser Kabeladern ist in diese Anschlußleiste ein Überspannungsableitermagazin von oben einsteckbar. Am Überspannungsableitermagazin angeordnete Kontaktzungen werden hierbei mit den Schneid-Klemm-Kontakten verbunden. Die Kontaktzungen sind mit den im Gehäuse des Überspannungsmagazins ange­ordneten Überspannungsableitern verbunden. Nachteilig bei dieser Anschlußleiste ist, daß die Schneid-Klemm-­Kontakte vollständig durch das Überspannungsableiter­magazin abgedeckt und somit nicht mehr zugänglich sind. Ein Entfernen der angeschlossenen Kabeladern bzw. ein Beschalten noch freier Kontaktelemente ist nur nach Ziehen des Überspannungsableitermagazins möglich. Darüber hinaus sind auch Funktionsprüfungen der ange­schlossenen Kabeladern mittels Prüfstecker nur nach Ziehen des Überspannungsableitermagazins durchführbar. Ein weitere Nachteil besteht darin, daß eine derartige Anordnung aufgrund seiner baulichen Höhe ein entsprec­hend großes Gehäuse zum Einbau von mit Überspannungs­ableitern bestückten Anschlußleisten benötigt.

    [0003] Aus der PS 35 09 523 ist eine weitere Anschlußleiste mit zwei Reihen von Schneid-Klemm-Kontakten und einem mit der Anschlußleiste verbindbaren Überspannungsab­leitermagazin bekannt. Auch hier wird eine Reihe von Schneid-Klemm-Kontakten vollständig von dem Magazin abgedeckt, so daß die dort angschlossenen Kabeladern nicht zugänglich sind.

    [0004] Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußleiste mit einem Überspannungsschutz zu schaffen, welche ein Be- und Entschalten und ein Prüfen und Testen der angeschlossenen Kabeladern an den Schneid-Klemm-Kontakten auch bei eingesetztem Überspan­nungsschutz zuläßt, wobei die baulichen Abmessungen der Anschlußleiste so ausgebildet sein sollen, daß die An­schlußleiste auch in flache Gehäusekörper einsetzbar ist.

    [0005] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kenn­zeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1. Die An­schlußleiste ist derart ausgebildet, daß die beiden Reihen von Schneid-Klemm-Kontakten auf verschiedenen Seiten des Anschlußleiste angeordnet sind und daß das Überspannungsableitermagazin seitlich ungefähr mittig zwischen den beiden Reihen von Schneid-Klemm-Kontakten angeordnet ist. Hieraus ergibt sich eine vorteilhafte, sehr platzsparende Anordnung. Die Schneid-Klemm-Kon­takte beider Reihen sind auch nach dem Stecken des Überspannungsableitermagazins frei zugänglich, so daß sowohl ein Be- als auch ein Entschalten der dort ange­schlossenen Kabeladern möglich ist. Auch ein Prüfen und Testen der Leitungsverbindung mittels Prüfeinrichtungen ist möglich.

    [0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung er­geben sich aus den Unteransprüchen. Hierbei wird ins­ besondere auf die vorteilhafte Anordnung der Kammer- gemäß Anspruch 11 hingewiesen, durch die ein Vergießen der an der unteren Reihe von Schneid-Klemm-Kontakten angeschlossenen Kabeladern möglich ist.

    [0007] Aus der DE-PS 29 43 578 ist zwar eine Anschlußleiste mit entgegengesetzten Reihen von Anschlußkontakten be­kannt, jedoch ist hier kein Überspannungsschutz vor­gesehen.

    [0008] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von drei Ausfüh­rungsbeispielen von Anschlußleisten näher erläutert.

    [0009] Es zeigen:

    Fig. 1 einen Querschnitt der Anschlußleiste in einem ersten Ausführungsbeispiel,

    Fig. 2 einen Querschnitt der Anschlußleiste mit einem Trennkontakt in einem zweiten Ausführungsbeispiel,

    Fig. 3 einen Querschnitt der Anschlußleiste in einem dritten Ausführungsbeispiel,

    Fig. 4 die Draufsicht auf die Anschlußleiste,

    Fig. 5 einen Querschnitt gemäß der Linie V-V in Fig. 4,

    Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 4 mit einem Schwenkhaken,

    Fig. 7 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI mit gedrehtem Schwenkhaken.



    [0010] Die in den Figuren dargestellte Anschlußleiste 1 be­steht aus einem aus Kunststoff hergestellten Leisten­körper, aus einem Oberteil 28 und einem Unterteil 29. Seitlich an der Anschlußleiste 1 ist ein von oben ein­steckbares Überspannungsableitermagazin 10 angeordnet. In der Anschlußleiste 1 sind Schneid-Klemm-Kontakte 4 gelagert, die zum Anschluß von nicht dargestellten isolierten Kabeladern oder von papierisolierten Kabel­adern vorgesehen sind. Die Schneid-Klemm-Kontakte 4 bestehen in bekannter Weise aus einem metallischem Werkstoff und sind mit einem Kontaktschlitz 30 versehen, in die eine isolierte Kabelader mittels eines nicht dargestellten Werkzeuges eingedrückt wird. Beim Eindrücken der Kabelader in den Kontaktschlitz 30 wird die Isolation der Kabelader durchschnitten und eine Kontaktverbindung zwischen dem leitenden Kern der Kabelader und dem Schneid-Klemm-Kontakt hergestellt. Mehrere Schneid-Klemm-Kontakte 4 sind hintereinander in einer ersten Reihe 12 angeordnet. Die nebeneinander angeordneten Schneid-Klemm-Kontakte 4 sind durch Klemmstege 31 voneinander getrennt, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Zu dieser ersten Reihe 12 von Schneid-Klemm-Kontakten 4 ist auf der entgegengesetzten Seite eine zweite Reihe 13 von Schneid-Klemm-Kontakten 4 angeordnet. Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, ist die erste Reihe 12 von Schneid-Klemm-Kontakten 4 an der Oberseite 14 und die zweite Reihe 13 von Schneid-Klemm-Kontakten 4 an der Unterseite 15 der Anschlußleiste 1 angeordnet.

    [0011] Jeder Schneid-Klemm-Kontakt 4 der ersten Reihe 12 ist mit einem Schneid-Klemm-Kontakt 4 der zweiten Reihe 13 über ein Verbindungselement 3 verbunden, wodurch auch die an diesen Schneid-Klemm-Kontakten 4 angeschlossenen Kabeladern miteinander verbunden sind.

    [0012] In dem zweiten Ausführungsbeispiel, welches in Fig. 2 dargestellt ist, ist das Verbindungselement 3 zweitei­lig ausgebildet. Das Verbindungselement 3 besitzt hier zwei aneinanderstoßende Kontaktfedern 6, 7, die eine Trennstelle 8 bilden. Die Anschlußleiste 1 wird somit als Trennleiste 2 ausgebildet. Die Kontaktfeder 7 des Verbindungselementes 3 ist mit dem Schneid-Klemm-Kon­takt 4 der zweiten Reihe verbunden, wobei das Kontakt­ende 32 der Kontaktfeder 7 in einen Schlitz 9 der An­schlußleiste 1 eingesteckt ist und somit unbeweglich gehalten wird. Die Kontaktfeder 6 ist mit dem Schneid-­Klemm-Kontakt 4 der ersten Reihe 12 als einteiliger U-förmiger Trennkontakt 45 ausgebildet, wobei die Kon­taktfeder 6 federnd an der Kontaktfeder 7 anliegt und eine Trennstelle 8 bildet. Fluchtend zu dieser Trenn­stelle 8 ist eine Öffnung 33 in der Anschlußleiste 1 ausgebildet, durch die ein nicht dargestellter Stecker zum Prüfen oder Trennen zwischen die Kontaktfedern 6,7 einsteckbar ist.

    [0013] In der dritten Ausführungsform ist der Schneid-Klemm-­Kontakt 4 der zweiten Reihe 13 zur Vorderseite 16 der Anschlußleiste 1 um 90° abgebogen, so daß das Beschal­ten der Kabeladern von der Vorderseite 16 möglich ist. Eine derartige Anschlußleiste 1 wird insbesondere dort eingesetzt, wo eine Befestigung der Anschlußleiste 1 auf einer ebenen Unterlage erfolgt bzw. wo die Unter­seite 15 der Anschlußleiste 1 nicht zugänglich ist.

    [0014] Bei den Anschlußleisten 1 aller drei Ausführungsbei­spiele ist seitlich an einer Gehäuseseite 34 eine Auf­nahmekammer 35 für das Überspannungsableitermagazin 10 ausgebildet. Diese Aufnahmekammer 35 ist mit einer parallel zu der ersten Reihe 12 von Schneid-Klemm-Kon­takten 4 verlaufenden Aufnahmenut 27 versehen, in die das Überspannungsableitermagazin 10 eingesteckt ist.

    [0015] Das Überspannungsableitermagazin 10 weist hierzu zwei über die stirnseitigen Enden herausstehenden Ansätze 36 auf. Die untere Seite 37 des Überspannungsableiterma­gazins 10 liegt auf dem Gehäuseboden 38 der Aufnahme­kammern 35 auf.

    [0016] Das Überspannungsableitermagazin 10 beinhaltet mehrere Überspannungsableiter 20, die in zwei parallelen Reihen angeordnet sind. Jeder Überspannungsableiter 20 ist einem Schneid-Klemm-Kontaktpaar 4 der Ober- und Unter­seite 14,15 zugeordnet. Die elektrische Verbindung zu den Schneid-Klemm-Kontakten 4 erfolgt über in dem Über­spannungsableitermagazin 10 gelagerten Kontaktzungen 11, die S-förmig ausgebildet sind. Das eine Ende 22 der S-förmigen Kontaktzunge 11 dient als Kontaktfläche 19 für die eine Polseite 24 des Überspannungsableiters 20. Das andere Ende der S-förmigen Kontaktzunge 11 ragt aus dem Gehäuse 18 des Überspannungsableitermagazins 10 heraus und ist zwischen einem Klemmkontakt 5 und dem Verbindungselement 3 eingesteckt. Der Klemmkontakt 5 ist hakenförmig ausgebildet und mit dem Verbindungselement 3 als einteiliges Element ausgebildet. Zwischen der Kon­taktfläche 19 der Kontaktzunge 11 und der ersten Pol­seite 24 des Überspannungsableiters 20 ist eine Klemm­feder 23 angeordnet, die den Überspannungsableiter 20 mit der zweiten Polseite 25 an ein Erdblech 26, 26a andrückt. Das Erdblech 26, 26a ist als U-förmiger Me­tallbügel ausgebildet und besteht, wie insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist, aus zwei Teilblechen, die von der Stirnseite her auf das Überspannungsableitermagazin 10 aufgeschoben sind. An den Stirnseiten des Erdbleches 26, 26a sind Blechlappen 39 abgebogen, die mit einem nicht dargestellten Erdanschluß verbunden sind. Die Seitenwände 44 des Erdbleches 26,26a sind abgebogen, wodurch das Erdblech 26,26a am Gehäuse 18 des Überspan­nungsableitermagazins 10 festgehalten ist. Im Überspan­ nungsfall wird die Überspannung, die über die Kontakt­zunge 11 durch den Überspannungsableiter 20 fließt, über das Erdblech 26, 26a und den Erdanschluß abgeleitet.

    [0017] Zum Herausziehen des Überspannungsableitermagazins 10 aus der Anschlußleiste 1 sind seitlich Aufnahmeschlitze 40 vorgesehen, in die ein insbesonders in den Figuren 6 und 7 dargestellter Hebel 41 aufgenommen ist. Dieser Hebel 41 besitzt einen Haken 43, der unter das Überspan­nungsableitermagazin 10 gesteckt ist. Durch Drehen des Hebels 41 um einen Drehpunkt 42 kann somit das Überspan­nungsableitermagazin 10 nach oben ausgeklinkt werden. Die Kontaktverbindung zwischen den Klemmkontakten 5 und den Kontaktzungen 11 wird dadurch gelöst.

    [0018] Die Anschlußleiste 1 ist insbesondere in einem nicht dargestellten Endverzweiger oder in einem Endverschluß einbaubar. Die Anschlußleiste 1 wird durch Schrauben, die in den seitlichen Schlitzen 47 der Anschlußleiste 1 aufgenommen sind, an einem Gestellrahmen oder auf einer Montageplatte befestigt. Innerhalb eines Endverzweigers können bis zu zwanzig Anschlußleisten 1 angeordnet werden.

    Bezugszeichenliste



    [0019] 

    1 Anßchlußleiste

    2 Trennleiste

    3 Verbindungselement

    4 Schneid-Klemm-Kontakt

    5 Klemmkontakt

    6,7 Kontaktfedern

    8 Trennstelle

    9 Schlitz

    10 Überspannungsableitermagazin

    11 Kontaktzunge

    12 erste Reihe

    13 zweite Reihe

    14 Oberseite

    15 Unterseite

    16 Vorderseite

    17 Federkontakt

    18 Gehäuse

    19 Kontakfläche

    20 Überspannungsableiter

    21 das eine Ende

    22 das andere Ende

    23 Klemmfeder

    24,25 Polseite

    26,26a Erdblech

    27 Aufnahmenut

    28 Oberteil

    29 Unterteil

    30 Kontaktschlitz

    31 Klemmstege

    32 Kontaktende

    33 Öffnung

    34 Gehäuseseite

    35 Aufnahmekammer

    36 Ansätze

    37 untere Seite

    38 Gehäuseboden

    39 Blechlappen

    40 Aufnahmeschlitze

    41 Hebel

    42 Drehpunkt

    43 Haken

    44 Seitenwände

    45 Trennkontakt

    46 Kammer

    47 Schlitze




    Ansprüche

    1. Anschlußleiste mit zwei Reihen von Schneid­Klemm-Kontakten zum Anschluß von isolierten Kabeladern, insbesondere von Kabeln für die Fernmelde- und Datentechnik, mit einem in die Anschlußleiste einsteckbaren Überspannungsableiter­magazin und mit einem Verbindungselement zwischen zwei Schneid-Klemm-Kontakten zweier Reihen,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden Reihen (12,13) von Schneid-Klemm-Kontakten (4) auf verschiedenen Seiten der Anschlußseite (1) angeordnet sind und daß das Überspannungsableitermagazin (10) seitlich ungefähr mittig zwischen den beiden Reihen (12,13) von Schneid-Klemm-Kontakten (4) angeordnet ist.
     
    2. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß jedes Verbindungselement (3) mit einem Klemmkontakt (5) versehen ist und daß in die Klemmkontakte (5) Kontaktzungen (11) des Überspannungsmagazines (10) einsteckbar sind, welches seitlich an der Anschlußleiste (1) gehalten ist.
     
    3. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Verbindungselement (3) zweiteilig mit aneinanderstoßenden Kontaktfedern (6,7) ausgebildet ist, die eine Trennstelle (8) bilden.
     
    4. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schneid-Klemm-Kontakte (4) der ersten Reihe (12) an der Oberseite (14) und die Schneid-Klemm-Kontakte (4) der zweiten Reihe (13) an der Unterseite (15) der Anschlußseite (1) angeordnet sind.
     
    5. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schneid-Klemm-Kontakte (4) der ersten Reihe (12) an der Oberseite (14) und die Schneid-Klemm-Kontakte (4) der zweiten Reihe (13) an der Vorderseite (16) der Anschlußleiste (1) angeordnet sind.
     
    6. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das eine Ende (21) jeder Kontaktzunge (11) aus dem Gehäuse (18) des Überspannungsmagazines (10) zur Kontaktierung mit der Anschlußleiste (1) herausragt und das andere Ende (22) als Kontaktfläche (19) zur Kontaktierung eines Überspannungsableiters (20) ausgebildet ist.
     
    7. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen der Kontaktfläche (19) jeder Kontaktzunge (11) und der ersten Polseite (24) des Überspannungsableiters (20) eine Klemmfeder (23) angeordnet ist.
     
    8. Anschlußleiste nach den Ansprüchen 1 und 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an der zweiten Polseite (25) jedes Überspannungsableiters (20) ein Erdblech (26) angeordnet ist, das über abgebogene Seitenwände (40) festgelegt ist.
     
    9. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß am Verbindungselement (3) ein Federkontakt (17) als Prüfabgriff angeordnet ist.
     
    10. Anschlußleiste nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in der Anschlußleiste (1) parallel zu den beiden Reihen (12,13) von Schneid-Klemm-Kontakten (4) eine Aufnahmenut (27) zur Halterung des Überspannungsmagazines (10) vorgesehen ist.
     
    11. Anschlußleiste nach Anspruch.1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an der Unterseite (15) der Anschlußleiste (1) eine Kammer (46) zum Vergießen der an der zweiten Reihe (13) von Schneid-Klemm-Kontakten (4) angeschlossenen Kabeladern vorgesehen ist.
     




    Zeichnung