[0001] Die Erfindung betrifft ein Tor mit mehreren verwindungssteifen gleichgroßen, rechteckigen
Türblättern, die in Schwenkgelenken mit vertikaler Schwenkachse aufgehängt und gelenkig
miteinander verbunden sind und in Offenstellung zickzackförmig aufeinanderliegend
zu einem Paket gefaltet werden können, mit zwei inneren Türblättern, von denen das
zuinnerst gelegene Türblatt an einem stationären Türrahmen angelenkt ist und das folgende,
zweite Türblatt eine Tragrolle am äußeren, oberen Eckbereich aufweist, die in einer
stationär am Türrahmen befestigten Tragschiene läuft, mit zwei äu- ßeren Türblättern,
von denen das zuinnerst gelegene dritte Türblatt freitragend am äußeren Rand des zweiten
Türblattes angelenkt ist und das folgende vierte Türblatt freitragend am äußeren Rand
des dritten Türblattes angelenkt ist und eine Rolle am äu- ßeren oberen Eckbereich
aufweist, die in einer stationär am Türrahmen befestigten weiteren Schiene läuft,
wobei die Tragschiene sich, bezogen auf das geschlossene Tor, über die Breite des
ersten und zweiten Türblattes bis zur Stellung der Tragrolle in Offenstellung des
Tors erstreckend entlang der oberen Türblattkanten verlegt ist, bis auf ihr inneres
Ende geradlinig ist und an ihrem inneren Ende einen der Bewegung der Tragrolle beim
Bilden eines Paketes aus dem ersten und zweiten Türblatt entsprechenden S-förmigen
Bogen beschreibt, wobei die weitere Schiene sich, bezogen auf das geschlossene Tor,
über die Breite des dritten und vierten Türblattes erstreckend entlang der oberen
Türblattkanten einen geradlinigen Abschnitt aufweist, an dessen innerem Ende sich
ein der Bewegung der Rolle beim Bilden eines Paketes aus dem dritten und vierten Türblatt
entsprechender S-förmiger Bogen anschließt.
[0002] Bei einem aus CH-A 622 056 bekannten Tor dieser Art ist die Schiene als Tragschiene
ausgebildet. Sie erstreckt sich auch über die Breite der in Schließstellung befindlichen
ersten beiden Türblätter und weist an ihrem inneren Ende einen zweiten dem ersten
S-Bogen entsprechenden S-Bogen auf. Das erfordert über die Breite der ersten beiden
Türblätter entsprechende Verankerungen im Türrahmen und eine entsprechend breite Ausgestaltung
des Türrahmens und im Bereich des zweiten S-Bogens noch weiteren zusätzlichen ausladenden
Platz mit entsprechender Tragfunktion im Türrahmen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Tor der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß es mit möglichst wenigen zusätzlichen Installationen im Türrahmen montierbar ist.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die weitere Schiene als erste Führungsschiene
ausgebildet ist, daß die Rolle als erste Führungsrolle mit vertikaler Drehachse ausgebildet
ist, daß die erste Führungsschiene mit dem Bogen endet und dort für den Ein- und Auslauf
der ersten Führungsrolle offen ist, daß am äußeren unteren Eckbereich des zweiten
Türblattes eine zweite Führungsrolle mit vertikaler Drehachse gelagert ist, die an
einer zweiten Führungsschiene geführt ist, und daß die zweite Führungsschiene stationär
im Boden verlegt ist und sich, bezogen auf das geschlossene Tor, über die Breite des
ersten und zweiten Türblattes erstreckt.
[0005] Nach der Erfindung ist für die Rolle am vierten Türblatt lediglich eine Führungsschiene
vorgesehen, die mithin keine Tragfunktionen hat und schon deshalb mit weniger Aufwand
montierbar ist. Hinzu kommt noch, daß diese Führungsschiene sich nur bis einschließlich
des einen S-Bogens erstreckt, so daß in dem anschließenden inneren Bereich überhaupt
keine ausladenden Installationen, weder für eine Tragschiene, aber auch nicht für
eine Führungsschiene, erforderlich sind.
[0006] Das wird möglich durch die zweite Führungsschiene, die im Boden verlegt ist und durch
die der freitragende Anschluß des dritten und vierten Türblattes an das zweite Türblatt
möglich wird.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 5.
[0008] Aus der DE-A 2 064 004 ist ein mehrblättriges Tor bekannt, bei dem am äußeren Ende
des ersten und dritten Türblattes eine Führungsrolle angeordnet ist, der eine feststehende
Führungskurve zugeordnet ist, die sich über das letzte Wegstück dieser Führungsrolle,
das diese beim Schließen beschreibt, erstreckt und innen offen ist. Diese Führungsrolle
hat eine andere Funktion als die Führungs- beziehungsweise Tragrolle bei Toren der
eingangs genannten Art, sie dient nur dazu, die beiden angrenzenden Türblätter in
die Schließstellung zu strecken.
[0009] Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
[0010] In der Zeichnung zeigt:
Figur I ein achtblättriges Tor in geschlossenem Zustand
Figur 2 den Schnitt II aus Figur I, wobei, wie ausgezogen dargestellt, die vier äußeren
Türblätter geöffnet sind,
Figur 3 den Schnitt 111 aus Figur I, wobei jedoch, wie ausgezogen dargestellt, sämtliche
Türblätter geöffnet sind,
Figur 4 stilisiert den Schnitt IV aus Figur I in Zwischenstellungen beim Öffnen,
Figur 5 den Schnitt V aus Figur I,
Figur 6 den Schnitt VI aus Figur I,
Figur 7 die linke Türgruppe eines zehnblättrigen Tors in geschlossenem Zustand, entsprechend
wie in Figur I, und
Figur 8 den Schnitt VIII aus Figur 7.
[0011] In der Zeichnung sind mit I bis 8 vier gleichgroße, verwindungssteife, rechteckige
Türblätter bezeichnet, die in Schwenkgelenken, zum Beispiel den Schwenkgelenken 9
bis 16, mit vertikaler Schwenkachse aufgehängt und gelenkig miteinander verbunden
sind. Die Türblätter sind zu zwei Gruppen zusammengefaßt. Die Türblätter 1, 2, 3 und
4 bilden die eine Gruppe, die übrigen Türblätter die andere Gruppe. Jede Gruppe ist
für sich öffenbar, so daß die Türblätter in Offenstellung zickzackförmig aufeinanderliegend
zu einem Paket 21, 22 gefaltet werden können.
[0012] Nachfolgend werden die Details anhand der Türblätter I, 2, 3 und 4 beschrieben, die
Türblätter 5, 6, 7 und 8 sind insoweit genauso beziehungsweise spiegelbildlich ausgestaltet
und gelagert.
[0013] Das innere Türblatt I ist an einem stationären Türrahmen angelenkt. Das nächste Türblatt
2 ist an dem Türblatt I angelenkt und weist an seinem oberen Eckbereich 24, und zwar
in Verlängerung der Schwenkgelenke 13 und 14, eine Tragrollengruppe 25 auf, die in
einer stationär im Türrahmen 23 verlegten Tragschiene 26 geführt und gestützt ist.
Das Türblatt 3 ist am inneren Rand 30 des Türblattes 2 angelenkt, und zwar freitragend.
Das Türblatt 4 ist am inneren Rand des Türblattes 3 freitragend angelenkt.
[0014] Am inneren oberen Eckbereich 31 des Türblattes 4 ist eine Führungsrolle 32 gelagert,
die in einer Führungsschiene 33 geführt ist. Diese Führungsschiene ist stationär im
Türrahmen 23 verlegt.
[0015] Im unteren äußeren Eckbereich 34 des Türblattes 2 ist eine Führungsrolle 35 koaxial
zur Achse 19 gelagert, die in einer Führungsschiene 36 geführt ist. Die Führungsschiene
36 ist im Boden 37 verlegt.
[0016] Die Tragschiene 26 und die Führungsschienen 33 und 36 erstrecken sich entlang der
unteren beziehungsweise oberen Kanten der geschlossenen Türblätter. Die Tragschiene
26 erstreckt sich geradlinig über die Breite der beiden Türblätter I und 2 bis auf
einen S-förmigen Bogen 40 am inneren Ende. Die Führungsschiene 33 erstreckt sich über
die Breite, und zwar nur über die Breite, der Türblätter 3 und 4 und ist geradlinig
bis auf einen S-förmigen Bogen 41 am inneren Ende. Die Führungsschiene 36 erstreckt
sich geradlinig über die Breite der Türblätter I und 2 bis auf einen S-förmigen Bogen
44 am inneren Ende.
[0017] Die S-förmigen Bogen 40, 41 und 44 sind so geformt, daß sie der zugehörigen Führungsbeziehungsweise
Tragrolle folgen, während das durch die Türblätter gebildete Paket um 1800 um geschlagen
wird in die in Figur 2 beziehungsweise Figur 3 gezeichnete Stellung des Paketes 48,
21. Der Bogen 44 ist spiegelsymmetrisch zum Bogen 40 geformt. Die Bogen 40 und 44
können auch kürzer ausgebildet sein, wenn nur eine Schwenkbewegung des Paketes um
90° gewünscht ist. Es empfiehlt sich, bei einem Bogen 40 der Tragschiene 26, der eine
180
0 -Schwenkung gestattet, für die der 90
°-Stellung entsprechende Stellung der Tragrollengruppe 25 eine federbelastete und mit
Widerstand überfahrbare Rast vorzusehen, beispielsweise die Rast 46.
[0018] Die Tragrollengruppe 25 und die Führungsrolle 35 bleiben bei geöffnetem und geschlossenem
Tor in der zugehörigen Tragschiene 26 beziehungsweise Führungsschiene 36. Die Führungsrolle
32 dagegen verläßt die zugehörige Führungsschiene 33 am inneren Ende der Führungsschiene,
wenn das Tor weiter geöffnet wird. Deshalb ist die Führungsschiene 33 am inneren Ende
offen und gegebenenfalls mit einer Einlaufspreizung 47 versehen.
[0019] Zum Öffnen werden zunächst, wie in Figur 2 ausgezogen gezeichnet, die äußeren Türblätter
zickzackförmig aufgefaltet und dann zu dem Paket 48 zusammengelegt. Dann werden, wie
in Figur 4 für die Türblätter I und 2 gezeigt, diese mitsamt dem Paket 48 aufgefaltet
und dann wird das gebildete Paket 21 in die in Figur 3 ausgezogen gezeichnete Stellung
geschwenkt. Entsprechend umgekehrt wird beim Schließen des Tors verfahren. Dabei wird,
kurz bevor die Türblätter I und 2 aus der Position der Figur 3 in die Position der
Figur 2 geraten, die Führungsrolle 32 in die Führungsschiene 33 eingeführt.
[0020] Wie aus Figur 6 ersichtlich, ist die Tragschiene 26 ein unten offenes Profil und
die Tragrollengruppe 25 besteht aus zwei Tragrollenpaaren 50, 51, wobei die beiden
Rollen eines jeden Tragrollenpaares, wie zum Beispiel die Rollen 52, 53, koaxial angeordnet
sind. Die Tragrollengruppe 25 ist lenkbar an einem Lagerbügel 54 gelagert, an dem
ein Bolzen 55 hängt, der koaxial zur Achse 19 im Scharniergelenk 13 eingehängt ist
und gleichzeitig den Scharnierbolzen dieses Scharniers bildet. Die Tragschiene ist
an einem Winkelprofil 56 befestigt, das seinerseits unter Zwischenlage eines Anschlagprofils
57 am Sturz 58 des Türrahmens 23 befestigt ist.
[0021] Die Führungsschiene 33 wird gebildet durch eine Verlängerung des Anschlagprofils
57 und ein daran befestigtes Winkelprofil 49. Die Führungsrolle 32 ist mit vertikaler
Drehachse an einem vertikal gerichteten Lagerbolzen 59 gelagert. Der Lagerbolzen 59
ist gemäß Doppelpfeil 60 versetzt zur Mittelebene des Türblattes 4 an dem Türblatt
befestigt entsprechend der Lage der Führungsschiene 33.
[0022] Mit 61 ist eine durchgehende Anschlagschiene bezeichnet, die die Form eines Winkelprofils
hat und sich über die ganze Länge des Tors erstreckt, also über die Länge sämtlicher
Türblatter bis 8. Die Anschlagschiene ist in den Boden 37 eingelassen, und zwar entlang
einer Stufe dieses Bodens, und weist einen Anschlagschenkel 62 auf, der vertikal gerichtet
ist und diese Stufe umkleidet. Gegen den oberen Teil des Anschlagschenkels schlagen
die unteren Ränder der geschlossenen Türblätter, wie zum Beispiel der untere Rand
63 des Türblattes 4.
[0023] Am unteren Teil des Anschlagschenkels 62 ist ein Vierkantprofil 64 befestigt, das
sich über die ganze Länge der Anschlagschiene 61 erstreckt und bündig in den Boden
37 eingelassen ist. Dieses Vierkantprofil hat im Bereich der Türblätter 3 bis 6 keine
Führungsfunktion, kann dort entfallen, ist aber der Einfachheit halber durchgehend.
Im Bereich der Türblätter I, 2, 7 und 8 hat es eine Führungsfunktion, nun anhand der
Figur 6 erläutert wird.
[0024] In Figur 6 ist die Führungsschiene 36 sichtbar, die einerseits durch eine freie Seite
des Vierkantprofils 64 und andererseits durch ein dieser gegenüber verlegtes Winkelprofil
65 gebildet wird. Das Winkelprofil 65 erstreckt sich nur über die Breite der Türblätter
I und 2 und ein weiteres solches Winkelprofil über die Breite der Türblätter 7 und
8. Das Winkelprofil 65 ist im Boden verankert und bildet gleichzeitig mit einem gegenüberliegenden
Winkelprofil 66 die Einfassung für ein Gitterrost 67. Unter diesem Gitterrost 67 erstreckt
sich ein Schmutzwasserkanal 68, der eingefaßt ist von einer verlorenen Schalung 69.
Ein Führungskanal 74 der Führungsschiene 36 mündet in diesem Schmutzwasserkanal 68.
[0025] Für die geschlossene Tür sind an den Türblättern Riegel 70, 71, 72, 73 angebracht,
die in entsprechende, am Boden 37 eingelassene, nicht dargestellte Fallen eingeschoben
werden können.
[0026] Das in den Figur 7 und 8 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich
von dem ersten Ausführungsbeispiel, das in den Figuren I bis 6 dargestellt ist, nur
durch zwei zusätzliche freitragend angelenkte Türblätter 80, 81 und durch eine etwas
andere Ausgestaltung der der Tragschiene 26 entsprechenden Tragschiene 83. Abgesehen
von diesen und den sich daraus ergebenden nachfolgend zu beschreibenden Unterschieden
sind die Ausführungsbeispiele gleich und einander entsprechende Teile sind mit den
gleichen Bezugsziffern bezeichnet, die jedoch in Figur 7 und 8 mit einem nachgesetzten
"' markiert sind.
[0027] An das Türblatt 4' der linken Türblattgruppe ist freitragend das Türblatt 80 angelenkt,
so daß die linke Türblattgruppe aus fünf Türblättern besteht. Entsprechend ist zusätzlich
das Türblatt 81 an die rechte Türblattgruppe freitragend angelenkt, so daß sich insgesamt
zehn Türblätter ergeben. Diese Türblätter können gruppenweise zu je fünf, wie aus
Figur 8 ersichtlich, zu einem Paket zickzackförmig zusammengefaltet und um 180
° herumgeschlagen werden.
[0028] Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach Figur I bis 6 ist die Tragschiene 83
nicht mit einem Bogen ausgestattet sondern geradlinig. Entsprechend ist auch die der
Führungsschiene 36 entsprechende, gegenüberliegende Führungsschiene 84 geradlinig
ausgestaltet, so daß sie spiegelsymmetrisch zur Tragschiene 83 angeordnet ist. Eine
der Rast 46 entsprechende Rast ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 7 und 8
nicht vorgesehen.
[0029] Zusätzlich zu den Riegeln 70,' 71' ist noch ein weiterer Riegel 85 am äußeren Rand
des fünften Türblattes 80 und ein Riegel 86 am äußeren Rand des Türblattes 81 angeordnet.
Zu diesen Riegeln gehören entsprechende, im Boden vorgesehene, nicht dargestellte
Fallen.
1. Tor mit mehreren verwindungssteifen gleichgroßen, rechteckigen Türblättern ( 1
- 4 ), die in Schwenkgelenken mit vertikaler Schwenkachse aufgehängt und gelenkig
miteinander verbunden sind und in Offenstellung zickzackförmig aufeinanderliegend
zu einem Paket ( 21 ) gefaltet werden können,
mit zwei inneren Türblättern ( 1, 2 ), von denen das zuinnerst gelegene erste Türblatt
( 1 ) an einem stationären Türrahmen ( 23 ) angelenkt ist und das folgende, zweite
Türblatt ( 2 ) eine Tragrolle ( 25 ) am äußeren, oberen Eckbereich aufweist, die in
einer stationär am Türrahmen befestigten Tragschiene ( 26 ) läuft,
mit zwei äußeren Türblättern ( 3, 4 ), von denen das zuinnerst gelegene dritte Türblatt
( 3 ) freitragend am äußeren Rand des zweiten Türblattes ( 2 ) angelenkt ist und das
folgende vierte Türblatt ( 4 ) freitragend am äußeren Rand des dritten Türblattes
( 3 ) angelenkt ist und eine Rolle am äußeren oberen Eckbereich aufweist, die in einer
stationär am Türrahmen befestigten weiteren Schiene ( 33 ) läuft, wobei die Tragschiene
( 26 ) sich, bezogen auf das geschlossene Tor, über die Breite des ersten und zweiten
Türblattes bis zur Stellung der Tragrolle in Offenstellung des Tors erstreckend entlang
der oberen Türblattkanten verlegt ist, bis auf ihr inneres Ende geradlinig ist und
an ihrem inneren Ende einen der Bewegung der Tragrolle ( 25 ) beim Bilden eines Paketes
aus dem ersten und zweiten Türblatt entsprechenden S-förmigen Bogen ( 40 ) beschreibt,
wobei die weitere Schiene ( 33 ) sich, bezogen auf das geschlossene Tor, über die
Breite des dritten und vierten Türblattes erstreckend entlang der oberen Türblattkanten
einen geradlinigen Abschnitt aufweist, an dessen innerem Ende sich ein der Bewegung
der Rolle ( 32 ) beim Bilden eines Paketes aus dem dritten und vierten Türblatt entsprechender
S-förmiger Bogen ( 41 ) anschließt, dadurch gekennzeichnet,
daß die weitere Schiene ( 33 ) als erste Führungsschiene ausgebildet ist,
daß die Rolle ( 32 ) als erste Führungsrolle mit vertikaler Drehachse ausgebildet
ist,
daß die erste Führungsschiene ( 33 ) mit dem Bogen ( 41 ) endet und dort für den Ein-
und Auslauf der ersten Führungsrolle ( 32 ) offen ist,
daß am äußeren unteren Eckbereich ( 34 ) des zweiten Türblattes ( 2 ) eine zweite
Führungsrolle ( 35 ) mit vertikaler Drehachse gelagert ist, die an einer zweiten Führungsschiene
( 36 ) geführt ist, und
daß die zweite Führungsschiene stationär im Boden ( 37 ) verlegt ist und sich, bezogen
auf das geschlossene Tor, über die Breite des ersten und zweiten Türblattes ( 1, 2
) erstreckt.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß stationär im Boden ( 37 ) eine
Anschlagschiene ( 61 ) verlegt ist, die sich geradlinig entlang der unteren Ränder
aller in Schließstellung befindlichen Türblätter ( 1 - 4 ) erstreckt und an der die
geschlossenen Türblätter mit ihrem unteren Rand ( 63 ) anliegen, daß die Anschlagschiene
( 61 ) ein die zweite Führungsschiene ( 36 ) bildendes Winkelprofil ist, das mit einem
vertikal gerichteten Anschlagschenkel ( 62 ) in den Boden ( 37 ) eingelassen ist,
und
daß am Anschlagschenkel unterhalb der geschlossenen Türblätter ( 1 - 4 ) ein Vierkantprofil
( 64 ) befestigt ist, das sich über die Breite aller Türblätter ( 1 - 4 ) erstreckt
und eine Führungsfläche für die am unteren äußeren Eckbereich des zweiten Türblattes
angebrachte zweite Führungsrolle ( 35 ) bildet.
3. Tor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Boden ( 37 ) verlegte zweite
Führungsschiene ( 36 ) einen Führungskanal ( 74 ) für die zweite Führungsrolle ( 35
) bildet, der auch nach unten offen ist und in einen Schmutzwasserkanal ( 68 ) mündet.
4. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am inneren Ende der Tragschiene ( 26 ) eine federbelastete Rast ( 46 ) vorgesehen
ist, die in derjenigen Stellung der Tragrolle ( 25 ) mit der Tragrolle rastet, die
die Tragrolle einnimmt, wenn das Paket ( 21 ) im rechten Winkel zum geschlossenen
Tor aufgeschwenkt ist.
5. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein fünftes Türblatt ( 80, 81
) vorgesehen ist, das freitragend außen am vierten Türblatt ( 4'...) angelenkt ist.
1. Door with several torsionally stiff rectangular door wings (1 to 4) of equal size,
which are hung in swivel joints having a vertical swivel axis and are interconnected
in an articulated manner and can be folded in the open position in zig-zag from so
as to rest on one another and form a package (21), with two inner door wings (1, 2),
whereof the innermost, first door wing (1) is articulated to a stationary door frame
(23) and the following, second door wing (2) has a support roll (25) on the outer,
upper corner region, which runs in a stationary support rail (26) fixed to the door
frame, with two outer door wings (3, 4), whereof the innermost, third door wing (3)
is articulated in self-supporting manner on the outer edge of the second door wing
(2) and the following fourth door wing (4) is articulated in self-supporting manner
on the outer edge of the third door wing (3) and has a roll on the outer upper corner
region, which runs in a further stationary rail (33) fixed to the door frame and in
which, based on the closed door, the support rail (26) moves along the upper door
wing edges extending over the width of the first and second door wings up to the position
of the support roll in the door open position and with the exception of its inner
end is linear and at its inner end describes an S-shaped curvature (40) corresponding
to the movement of the support roll (25) during the formation of a package from the
first and second door wings, in which the further rail (33), based on the closed door,
extends along the upper door blade edges over the width of the third and fourth door
wings and has a linear portion, to whose inner end is connected an S-shaped curvature
(41) corresponding to the movement of the roll (32) during the formation of a package
from the third and fourth door wings, characterized in that the further rail (33)
is constructed as a first guide rail, that the roll (32) is constructed as a first
guide roll with a vertical rotation axis, that the first guide rail (33) terminates
with the curvature (41) and is open there for the entry and exit of the first guide
roll (32), that on the outer, lower corner region (34) of the second door wing (2)
is mounted with a vertical rotation axis a second guide roll (35), which is guided
on a second guide rail (36) and that the second guide rail is positioned in stationary
manner in the base (37) and, based on the closed door, extends over the width of the
first and second door wings (1, 2).
2. Door according to claim 1, characterized in that a stop rail (61) is placed in
stationary manner in the base (37) and extends linearly along the lower edges of all
the door wings (1 to 4) in the closed position and engages with its lower edge (63)
on the closed door wings, that the stop rail (61) is an angular profile forming the
second guide rail (36) and with a vertically directed stop leg (62) is embedded in
the base (37) and that a square profile (64) is fixed to the stop leg below the closed
door wings (1 to 4) and extends over the width of all the door wings (1 to 4) and
forms a guide face for the second guide roll (35) fitted to the lower, outer corner
region of the second door wing.
3. Door according to claim 2, characterized in that the second guide rail (36) placed
in the base (37) forms a guide channel (74) for the second guide roll (35), which
is open towards the bottom and issues into a dirty water channel (68).
4. Door according to one of the preceding claims, characterized in that on the inner
end of the support rail (26) is provided a spring-loaded locking device (46), which
locks with the support roll (25) in the position assumed by the latter when the package
(21) is swung up at right angles to the closed door.
5. Door according to claim 1, characterized in that a fifth door wing (80, 81) is
provided, which is articulated in self-supporting manner externally to the fourth
door wing (4').
1. Porte comprenant plusieurs panneaux rectangulaires (1-4) de mêmes dimensions, qui
sont rigides au gauchissement, sont suspendus dans des articulations pivotantes à
axe vertical de pivotement, sont reliés les uns aux autres de manière articulée et
peuvent être repliés en zigzag dans la position d'ouverture, avec application les
uns contre les autres, pour former un ensemble ramassé (21), comprenant deux panneaux
internes (1, 2) parmi lesquels le premier panneau (1), occupant la position la plus
intérieure, est articulé sur une huisserie fixe (23) et le deuxième panneau successif
(2) présente, dans la région du coin supérieur externe, un galet de support (25) qui
roule dans un rail de support (26) fixé rigidement à l'huisserie,
deux panneaux externes (3, 4) parmi lesquels le troisième panneau (3), occupant la
position la plus intérieure, est articulé en porte-à-faux sur le bord extérieur du
deuxième panneau (2), et le quatrième panneau successif (4) est articulé en porte-à-faux
sur le bord extérieur du troisième panneau (3) et présente, dans la région du coin
supérieur externe, un galet qui roule dans un rail supplémentaire (33) fixé rigidement
à l'huisserie,
le rail de support (26) s'étendant, par rapport à la porte fermée, sur la largeur
des premier et deuxième panneaux jusqu'à l'emplacement du galet de support, dans la
position d'ouverture de la porte, en longeant les arêtes supérieures des panneaux,
étant rectiligne à l'exception de son extrémité interne et décrivant, par son extrémité
interne, un arc
(40) ayant la forme d'un S et correspondant au mouvement du galet de support (25)
lors de la formation d'un ensemble ramassé comprenant les premier et deuxième panneaux,
le rail supplémentaire (33) s'étendant, par rapport à la porte fermée, sur la largeur
des troisième et quatrième panneaux et présentant, le long des arêtes supérieures
des panneaux, un tronçon rectiligne à l'extrémité interne duquel se rattache un arc
(41) ayant la forme d'un S, et correspondant au mouvement du galet (32) lors de la
formation d'un ensemble ramassé comprenant les troisième et quatrième panneaux, caractérisée
par le fait
que le rail supplémentaire (33) est réalisé sous la forme d'un premier rail de guidage
;
que le galet (32) est réalisé sous la forme d'un premier galet de guidage à axe vertical
de rotation ;
que le premier rail de guidage (33) s'achève par l'arc (41), sur lequel il est ouvert
en vue de la pénétration et de la sortie du premier galet de guidage (32) ;
qu'un second galet de guidage (35) à axe vertical de rotation, monté dans la région
(34) du coin inférieur externe du deuxième panneau (2), est guidé sur un second rail
de guidage (36) ; et
que le second rail de guidage est ancré rigidement dans le sol (37) et s'étend, par
rapport à la porte fermée, sur la largeur des premier et deuxième panneaux (1, 2).
2. Porte selon la revendication 1, caractérisée par le fait
qu'un rail de butée (61), ancré rigidement dans le sol (37), s'étend rectilignement
le long des bords inférieurs de tous les panneaux (1-4) occupant la position de fermeture,
rail contre lequel les panneaux fermés sont appliqués par leur bord inférieur (63)
; que le rail de butée (61) est un profilé en cornière qui forme le second rail de
guidage (36) et est encastré, dans le sol (37), par une branche de butée (62) dirigée
verticalement ; et
qu'un profilé rectangulaire (64), fixé à la branche de butée au-dessous des panneaux
fermés (1-4), s'étend sur la largeur de tous les panneaux (1-4) et forme une surface
de guidage pour le second galet de guidage (35) implanté dans la région du coin inférieur
externe du deuxième panneau.
3. Porte selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le second rail de
guidage (36) ancré dans le sol (37) forme, pour le second galet de guidage (35), une
saignée de guidage (74) qui est également ouverte vers le bas et débouche dans une
rigole (68) à eaux d'égout.
4. Porte selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait qu'un
bec enclique- table (46) chargé élastiquement et prévu à l'extrémité interne du rail
de support (26) se solidarise par déclic, avec le galet de support (25), dans la position
dudit galet de support qui est prise, par ledit galet de support, lorsque l'ensemble
ramassé (21) est ouvert par pivotement à angle droit par rapport à la porte fermée.
5. Porte selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'il est prévu un cinquième
panneau (80, 81), articulé extérieurement en porte-à-faux sur le quatrième panneau
(4'...).