[0001] Aufgrund der aufwendigen Beladung und begrenzter Integrierbarkeit (Volumenerfordernisse)
von konventionellen, gegurteten Munitionssystemen für Flugzeugkanonen sowie deren
Störanfälligkeit unter negativer g-Belastung sind auch für gasdruckladende Einrohr-Revolerkanonen
bzw. offen zu schiessende Verschlußkanonen moderne gurtgliedlose Munitionssysteme
entwickelt worden.
[0002] Die bekannten gurtgliedlosen Munitionssysteme haben allgemein den systemimmanenten
Nachteil, daß zu Beginn einer Salve der komplette Munitionsvorrat einschließlich des
Transportmechanismus in kürzester Zeit auf die Feuergeschwindigkeit (Kadenz) der Kanone
beschleunigt werden muß. Bei gasdruckladenden (selbst einziehenden) Kanonen mit anlauffreier
Feuergeschwindigkeit von mehr als 2000 SchuB/min führen die Beschleunigungseffekte
auch bei Verwendung von reaktionsschnellen und starken Boostermotoren - zur Unterstützung
der Bewegung der gurtgliedlosen Munition im Munitionsvorratsbehälter über ein Antriebsrad
- zumindest zu nicht akzeptablen Kadenzeinbrüchen. Bei grösserem Munitionsvolumen
ist ein Kanonenstop nicht auszuschliessen.
[0003] Aus der US-A 4 424 735 ist ein Munitionsbehälter bekannt, bei dem die Munition in
mehreren Schlaufen liegt. Vorgesehen sind dort eine endlose Förderkette, ein Kettenspanner
und eine Übergabeeinheit zum Zuführen der Munition zu einer Waffe. Eine Unterstützung
beim Anlauf der Waffe ist nicht vorgesehen.
[0004] Aus der US-A 4 252 049 ist ein Munitionszuführungssystem bekannt, bei dem der Einzug
beim Anlaufen der Waffe dadurch erleichtert wird, daß zwei Umlenkeinrichtungen für
die Munition an Federn beweglich gelagert sind. Dadurch muß beim Anlaufen der Waffe
nicht der gesamte Munitionsvorrat sofort beschleunigt werden, sondern nur ein Teil
der Munition. Allerdings muß der Antriebsmotor beim Anlauf auch noch die Federn spannen.
[0005] Aus der US-A 4 573 395 ist eine Munitionszuführung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt. Durch zwei beweglich gelagerte Umlenkeinrichtungen - eine vor dem Munitionseinzug
der Waffe, die andere auf der gegenüberliegenden Seite des Munitionsbehälters - und
einem verbindenden, federbelasteten Hebel wird ein Speicher gebildet, der den Anlauf
der Waffe dadurch erleichtert, daß nicht der gesamte Munitionsvorrat beschleunigt
werden muß, sondern nur ein Teil der Munition, die in den Schlaufen liegt, die von
den beiden Umlenkeinrichtungen gebildet werden. Dieser Speicher arbeitet passiv, das
heißtldie Energie, ihn zu bewegen, muß vom Munitionseinzug der Waffe oder vom Boostermotor
aufgebracht werden. Ebenso muß Energie in das Spannen der Feder gesteckt werden. Dadurch
wird der Vorteil, daß kleinere Massen beschleunigt werden müssen, zum Teil wieder
aufgehoben.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Munitionszuführung vorzuschlagen, die schon beim
Anlaufen der Waffe eine hohe Kadenz ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß von Munitionszuführungen mit den Merkmalen der
Ansprüche gelöst.
[0008] Durch die Erfindung wird ein "aktiver Munitionspuffer" geschaffen, der beim Anlaufen
der Waffe die Massenträgheit der vor der Waffe liegenden Munition aufhebt oder diesen
Teil der Munition beschleunigt. Der Einzug der Waffe und der vorhandene Boostermotor
werden in ihrer Anlaufphase unterstützt, was zu einem sehr reaktionsschnellen Gesamtsystem
führt.
[0009] Mit der Erfindung des integrierten Munitionspuffers werden folgende wesentliche Vorteile
erreicht, die die Adaption dieses Lösungsprinzips an Kanonensysteme mit anlauffreien,
hohen Feuergeschwindigkeiten in hochmanövrierfähigen Flugzeugen ermögliche, deren
störungsfreie Funktion sicherstellen und problemlose Beladung in kürzester Zeit erlauben:
- Kompakte Gestaltung der Aussenkontur des Munitionsbehälters; Einbauvolumen kleiner
als bei gegurteter Munition; Weiterverwendung des freiwerdenden Einbauvolumens möglich.
- Einfache Gestaltung des integrierten Munitionspuffers mit einem Minimum an drehenden
und beschleunigten Teilen, was Anlaufdynamik, Systemzuverlässigkeit und Lebensdauer
erhöht.
- Optimale Anpaßbarkeit des Munitionspuffervolumens an die Einzugsleistung der zu
versorgenden Kanone; Minimierung der Anforderungen an den Munitionstransport (Booster)
und dessen Energieversorgung; Gewichtsreduzierung.
- Be- und Entladbarkeit des Munitionsvorratsbehälters ohne Ausbau (Einbau des Munitionssystems
in unzugängliche Einbauräume).
- Unterstützung des Kanonenfördersystems zu Beginn einer Salve (anlauffreie Feuergeschwindigkeit).
- Übernahme von Leergut der Kanone (Hülsen und gegebenenfalls Zündversager) möglich;
Platzeinsparung für Leergutaufnahme; Weiterverwendung des freiwerdenden Einbauvolumens
möglich.
- Gleichzeitige Be- und Entladbarkeit des Munitionssystems am Boden (Reduzierung der
Turn-Around-Zeit).
[0010] Die Erfindung wird anhand zweier Ausführungsformen in Figuren 1 und 2 näher beschrieben.
In Figur 3 wird eine alternative Munitionsführung gezeigt.
[0011] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Munitionszuführung, die aus folgenden Hauptkomponenten
besteht:
a) Munitionsbehälter 2
[0012] Durch formstabile Zwischenböden (4) aus Leichtmetall wird die Munition in vier Lagen
bevorratet und transportiert. Die Munition liegt in Schlaufen, die von Umlenkeinrichtungen
(Umlenkräder 6, Umlenkschalen 8, Antriebsrad 36, Pufferräder 10) gebildet werden.
Zwei der Umlenkräder sind beweglich gelagert und werden hier als Pufferräder 10 bezeichnet.
[0013] An der Ober- und Unterseite der Zwischenböden 4 und an den Umlenkschalen 8 der Pufferräder
10 wird die Munition auf jeweils zwei Gleit/Rollschienen 12 aus verschleißarmen Kunststoffen
(z.B. Nylatron) mit geringer Freigängigkeit geführt. Durch biegesteife, dünne Förderstäbe
14, jeweils vor und hinter einer Patrone bzw. Hülse, werden diese voneinander getrennt
und somit einzeln im Munitionsbehälter 2 gelagert und transportiert. Über Umlenkräder
6 wird die Verbindung zwischen den einzelnen Munitionslagen hergestellt.
b) Förderkette 16
[0014] Zwei hoch reißfeste Transportketten, zu beiden Enden der Munition, sind im konstanten
Abstand (Patronendurchmesser zuzüglich Transportformstücke der Förderstäbe 14 und
Freigängigkeit) über Querstege (Förderstäbe 14) miteinander verbunden. Die so entstandene
endlose Förderkette 16 wird in mehreren Schlaufen über alle Umlenkräder 6, 10, 22,
36 des Behälters 2 geführt.
[0015] Um die Berührung der empfindlichen Munitionsspitzen bzw. Patronenböden mit den Förderketten
16 zu vermeiden, werden die Patronen durch ein entsprechendes Formstück (aus verschleißfestem
Material) an der einem Seite der Förderstäbe 14 axial fixiert.
[0016] Figur 3 zeigt eine alternative Ausführung der Patronenführung.
[0017] Dies Führungsaufgabe wird dort durch ein U-oder L-förmiges Profil 18 des gleichen
Materials übernommen, das mindestens einseitig in jedem der Zwischenböden 4 angebracht
ist und in dem jedes Geschoß in der Ausziehrille abrollt. Mit dieser Lösung kann die
sonst notwendige axiale Führung der Kette erheblich vereinfacht werden (lediglich
Kettenspannung).
[0018] Um ein Verkanten der Munition in Transportrichtung zu vermeiden, kann an jedem Förderstab
14 oberhalb des Munitionsschwerpunkts ein zweites, auf die Munitionsform abgestimmtes
Formstück 20 aus verschleißfestem Kunststoff (z.B. Nylatron), angebracht sein. Die
gleichzeitige Förderung von Patronen und Hülsen wird durch die Positionierung dieses
Kunststoff-Formstücks 20 in der Höhe des Übergangs von der Hülse zum Geschoß erreicht.
c) Übergabeeinheit
[0019] In einer der Schlaufen des Munitionspuffers, in der in Figur 1 dargestellten Ausführung
rechts unten, wird die Munition über ein Räderwerk (Übergaberad 22, Zuführrad 24,
Führungsräder 26) aus der Förderkette 16 entnommen und zwangsweise über die Räder
22, 24, 26 und innenliegende obere und untere Gleitschienen 12 der endlosen Zuführkette
der Kanone übergeben.
[0020] Das Räderwerk der Ubergabeeinheit ist kraftschlüssig mit dem Zuführrad 24 der Zuführkette
der Kanone verbunden, so daß die Einzugskraft der Kanone über die Zuführkette auf
die Förderschlaufe im Munitionspuffer übertragen wird. Die Bahn der Zuführkette ist
durch die zwei Pfeile ganz rechts und das Zuführrad 24 vorgegeben.
[0021] Auf der Unterseite des Räderwerks sind, baugleich wie bei der Munitionsübergabe an
der oberen Seite, ein Führungsrad 26 sowie Gleitschienen angebracht, über die das
Leergut der Kanone (Hülsen bzw. Zündversager) in das Munitionssystem übergeben werden
können.
[0022] Durch Variation der relativen Position der Führungsräder 26 sowie des Zuführrads
24 der Zuführkette zum Ubergaberad 22 in der Übergabeeinheit kann ein großer Anschlußwinkelbereich
der Zuführkette zur Kanone abgedeckt werden.
d) Beschleunigungsvorrichtung
[0023] Zwei gegenüberliegende Umlenkräder (Pufferräder 10) im Inneren des Munitionsbehälters
2, über die jeweils eine Schlaufe der Förderkette 16 geführt wird, sind in Richtung
der Förderkette 16 beweglich gelagert. Dabei stellt die rechte Schlaufe den Munitionspuffer
dar, aus dem für die Anlaufzeit des Boostermotors die Kanone mit Munition versorgt
wird.
[0024] In außenliegenden Kulissenschienen werden die beiden zugehörigen Umlenkachsen der
Pufferräder 10 geführt. In der gezeigten Ausführung sind beide Umlenkachsen an ihren
Enden über Kupplungen 28 miteinander verbunden, um die Länge der Förderkette 16 konstant
zu halten.
[0025] In den beiden Förderschlaufen des Munitionspuffers werden die übereinander liegenden
Munitionslagen jeweils durch ein ineinander verschiebbares Teleskop 30 voneinander
getrennt. Das äußerste Segment des Teleskops 30 ist dabei mit der Aussenhaut des Munitionsbehälters
2 verbunden und das innerste mit der Achse des beweglichen Pufferrads 10 gekoppelt.
Die beweglichen Segmente sind am hinteren Ende über Rollen 32 im jeweiligen nächstgrößeren
Segment gelagert. Die Teleskop-Segmente werden zwangsweise vom jeweiligen kleineren,
innenliegenden Segment ausgezogen bzw. eingeschoben. Zur Erhöhung der Steifigkeit
des Teleskops 30 ist das vordere Ende des mittleren Segments in der Kulissenschiene
der Pufferräder 10 geführt.
[0026] Auf der der Übergabeeinheit gegenüberliegenden Seite ist im Munitionspuffer eine
vorgespannte Gasdruckfeder 34 eingebaut, die an der Behälteraußenkontur und dem linken
Pufferrad 10 abgestützt ist.
[0027] Bei Munitionsentnahme an der Übergabeeinheit werden durch die vorgespannte Gasdruckfeder
die in den beiden Pufferschlaufen gespeicherte Munition die Förderkette 16 und die
Pufferräder 10 synchron mit der Förderbewegung der Kanone beschleunigt. Der Fördermechanismus
der Kanone wird durch die Gasdruckfeder 34 von der üblicherweise notwendigen Bewegung
der Munition im Munitionspuffer entlastet.
[0028] Die Gasdruckfeder synchronisiert somit zu Beginn einer Salve oder bei Kadenzschwankungen
die unzureichende Anlaufdynamik des Antriebsmotors im Fördersystem auf die Dynamik
der Kanone (anlauffreie Feuergeschwindigkeit).
e) Boostermotor
[0029] In der gezeigten Ausführungsform ist zum Antrieb der Förderkette 16 im Munitionsbehälter
ein an sich bekannter, vom Flugzeug versorgter, reaktionsschneller Hydraulikmotor
(Boostermotor) eingebaut. Die Kraftübertragung vom Boostermotor zur Förderkette 16
erfolgt am Antriebsrad 36, das direkt vor der Pufferschlaufe im oberen Teil des Munitionsbehälters
2 positioniert ist.
[0030] Figur 2 zeigt eine ähnliche Ausführung, bei der die Munition jedoch in sechs statt
in vier Lagen aufbewahrt ist.Die erfindungsgemäße Munitionszuführung funktioniert
folgendermaßen:
Vor Entnahme von Munition aus dem Munitionssystem wird durch ein Signal (z.B. Weapon
Master: ON) der Boostermotor in Förderrichtung in Bewegung gesetzt, das Antriebsrad
36 bewegt die Förderkette 16 in Pfeiirichtung. Aufgrund des Stillstands des Räderwerks
in der Ubergabeeinheit wird die linke Munitionsschlaufe des Puffers bis zum mechanischen
Anschlag verkürzt. Dabei wird die in dieser Schlaufe integrierte Gasdruckfeder 34
maximal vorgespannt. Aufgrund der mechanischen Kopplung der beiden Pufferräder 10
wird die rechte Schlaufe des Munitionspuffers in dem Maß vergrößert, wie die linke
Schlaufe verkürzt wird.
[0031] Eine Steuerung des Boostermotors ist nicht erforderlich. Bei Erreichen des mechanischen
Anschlags auf der linken Seite des Munitionspuffers kann der Boostermotor über die
in der Übergabeeinheit blockierte Förderkette 16 abgewürgt werden.
[0032] Mit Beginn der Förderbewegung in der Zuführkette (Kanone) wird das Räderwerk in der
Übergabeeinheit synchron zur Kanone in Bewegung gesetzt. Die vorgespannte Gasdruckfeder
34 in der linken Schlaufe des Munitionspuffers beschleunigt die gekoppelten Pufferräder
10 axial in Richtung Übergabe einheit und entlastet dadurch die Zuführkette der Kanone.
Dabei wird die rechte Schlaufe des Munitionspuffers so lange nach rechts bewegt, bis
der Boostermotor auf Maximalgeschwindigkeit hochgelaufen ist. Aufgrund des großen
Munitionsvorrats in der rechten Schlaufe des Puffers steht für die Beschleunigung
der gesamten Förderkette 16 ausreichend Zeit zur Verfügung. Die Anforderungen an die
Dynamik des Boostermotors werden im Verhältnis zur verfügbaren Beschleunigungszeit
reduziert.
[0033] Bei Kanonen-Stop kommt das Räderwerk der Übergabeeinheit übergangslos zum Stillstand.
Die Trägheit der bewegten Munition und des Fördersystems sowie der weiterfördernde
Boostermotor bewirken eine sofortige Auffüllung der rechten Schlaufe des Munitionspuffers
bis zum mechanischen Anschlag auf der linken Pufferseite. Dabei wird der Boostermotor
über die blockierte Förderkette 16 abgewürgt. Die im Munitionspuffer integrierte Gasdruckfeder
34 wird bei diesem Vorgang komprimiert und für den nächsten Entladevorgang maximal
vorgespannt.
[0034] Das Räderwerk der Übergabeeinheit kann so gestaltet sein, daß das von der Kanone
rückgeführte Leergut (Hülsen bzw. Zündversager) übernommen und im Munitionssystem
gespeichert werden kann.
[0035] Die erfindungsgemäße Munitionszuführung kann folgendermaßen beladen werden:
Der Munitionsvorrat des beschriebenen gurtgliedlosen Munitionssystems kann bei Verwendung
eines geeigneten Bodengeräts (gurtgliedloser Vorratsbehälter; gleiches Funktionsprinzip)
in kürzester Zeit (wenige Sekunden) erneuert werden. Synchron zur Munitionsbeladung
wird das gespeicherte Leergut entladen. Diese wird durch Anschluß der Munitionstransportkette
des Bodengeräts an die Übergabeeinheit (bzw. abgeklappte Zuführkette der Kanone) des
Munitionssystems und Umkehrung der Drehrichtung des Boostermotors erreicht.
1. Munitionszuführung für gurtgliedlose Munition für selbsteinziehende Schusswaffen,
insbesondere für Bordkanonen an Flugzeugen, wobei der Einzug durch einen Boostermotor
unterstützt sein kann, mit
a) einem Munitionsbehälter (2) mit Zwischenböden (4), in denen die Munition in ein
oder mehreren Schlaufen übereinanderliegt,
b) einer endlosen Förderkette (16), die über mindestens ein Antriebsrad (36) und mehrere
Umlenkeinrichtungen (Umlenkräder 6, Umlenkschalen 8, Pufferräder 10) geführt wird,
c) einer Übergabeeinheit zum Zuführen und Ableiten von Munition und
d) mindestens zwei beweglich gelagerten schlaufenbildenden Umlenkeinrichtungen (8,
10), gekennzeichnet durch einen Linearmotor, der beim Anlaufer der Waffe die beweglich
gelagerten Umlenkeinrichtungen (8, 10) in richtung Übergabeeinheit beschleunigt.
2. Munitionszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewecllichen
Umlenkeinrichtungen starr miteinander verbunden sind und dass Kulissenschienen zur
Führung der beweglichen Umlenkeinrichtungen vorgesehen sind.
3. Munitionszuführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Linearmotor als vorgespannte Gasdruckfeder (34) ausgebildet ist, die bevorzugt
direkt in einer Schlaufe liegt.
4. Munitionszuführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest einer der Zwischenböden (4) als Teleskop (30) längenveränderlich ausgebildet
ist.
5. Munitionszuführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
ein Formstück (20) pro Patrone, von dem die Patrone relativ zur Förderkette (16) fixiert
wird.
6. Munitionszuführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
U- oder L-förmige Profilschienen (18) zur Patronenführung.
7. Munitionszuführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Übergabeeinheit in einer Ecke des Munitionsbehälters (2) liegt, ein Übergaberad
(22), ein Zuführrad (24) und zwei Führungsräder (26) zum Andrücken und geeignet geführte
Gleitschienen enthält.
1. Dispositif d'alimentation en munitions pour des munitions sans éléments de bande
pour des armes à feu à chargement automatique, en particulier pour des canons de bord
sur des avions, le chargement pouvant être assisté par un moteur d'appoint, comprenant
a) un réservoir de munitions (2) avec des fonds intermédiaires (4) dans lesquels les
munitions sont superposées en une ou plusieurs boucles;
b) une chaîne de transport sans fin (16) qui passe sur au moins une roue d'entraînement
(36) et sur plusieurs dispositifs de renvoi (poulies de renvoi 6, coques déflectrices
8, poulies tampon 10);
c) une unité de transfert pour l'amenée et l'évacuation des munitions, et
d) au moins deux dispositifs de renvoi (8, 10) formant des boucles, caractérisé en
ce qu'il comprend un moteur linéaire qui, lors du démarrage de l'arme, accélère les
dispositifs de renvoi (8, 10) montés de manière mobile, en direction de l'unité de
transfert.
2. Dispositif d'alimentation en munitions selon la revendication 1, caractérisé en
ce que les dispositifs de renvoi mobiles sont reliés les uns aux autres de manière
rigide et que des coulisses sont prévues pour le guidage des dispositifs de renvoi
mobiles.
3. Dispositif d'alimentation en munitions selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le moteur linéaire est réalisé sous la forme d'un ressort à
gaz préchargé (34) qui est de préférence placé directement dans l'une des boucles.
4. Dispositif d'alimentation en munitions selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins l'un des fonds intermédiaires (4) est conformé en élément
télescopique (30) de longueur variable.
5. Dispositif d'alimentation en munitions selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il comprend pour chaque cartouche une pièce profilée (20) qui
immobilise la cartouche par rapport à la chaîne de transport (16).
6. Dispositif d'alimentation en munitions selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il comprend des rails profilés (18) en U ou en L pour le guidage
des cartouches.
7. Dispositif d'alimentation en munitions selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité de transfert est située dans l'un des coins du réservoir
de munitions (2) et comprend une roue de transfert (22), une roue d'amenée (24) et
deux roues de guidage (26) pour l'application ainsi que des glissières guidées de
manière appropriée.
1. Cartridge feed system for ammunition without a belt for automatic feed firearms,
in particular for aircraft guns, wherein the feed step may be aided by a booster motor
with
a) an ammunition holder (2) with intermediate bases (4) in which the ammunition is
superimposed in - one or a plurality of loops,
b) an endless conveyor chain (16) which is guided by at least one driving wheel (36)
and several deflection devices (deflection wheels (6), deflection shells (8), buffer
wheels (10)),
c) a delivery unit for feeding and carrying away the ammunition and
d) at least two deflection devices (8, 10) which are mounted in a movable manner and
form loops, characterized by a linear motor which accelerates the deflection devices
(8, 10), which are mounted in a movable manner, in the direction of the delivery unit
when the weapon is started.
2. Cartridge feed system according to claim 1, characterized in that the movable deflection
devices are rigidly connected to each other and that slide bars are provided to guide
the movable deflection devices.
3. Cartridge feed system according to one of the preceding claims characterized in
that the linear motor is formed as a prestressed gas pressure spring (34) which is
preferably disposed directly in a loop.
4. Cartridge feed system according to one of the preceding claims, characterized in
that at least one of the intermediate bases (4) is formed as a telescope (30) in such
a way that the length can be altered.
5. Cartridge feed system according to one of the preceding claims, characterized by
one formed piece (20) per cartridge by which the cartridge is fixed relative to the
conveyor chain (16).
6. Cartridge feed system according to one of the preceding claims, characterized by
U or L-shaped profile bars (18) which guide the cartridges.
7. Cartridge feed system according to one of the preceding claims, characterized in
that the delivery unit is disposed in a corner of the ammunition holder (2), contains
a delivery wheel (22), a feed wheel (24) and two guide wheels (26) for the pressing
step and suitably guided slide bars.