| (19) |
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(11) |
EP 0 218 260 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.02.1991 Patentblatt 1991/06 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.10.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B63B 1/04 |
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Schnellaufendes Boot
Speedboat
Bateau à grande vitesse
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.10.1985 DE 3536408
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.04.1987 Patentblatt 1987/16 |
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Patentinhaber: Dealermain Ltd. |
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London EC2Y 5DH (GB) |
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Erfinder: |
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- Boden, Wilhelm, Dr.
D-2340 Kappeln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
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Candidplatz 15 81543 München 81543 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 087 777 FR-A- 2 073 489 GB-A- 1 199 658
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DE-A- 3 136 715 FR-A- 2 571 330
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein schnellaufendes Boot gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Zweck der Erfindung ist, den dynamischen Trimm eines solchen schnellaufenden Bootes
zu beeinflussen.
[0003] Ein aus der DE-A-31 36 715 bekanntes schnellaufendes Boot besteht im wesentlichen
aus einem Bootskörper üblicher Bauart mit einer Bootswandung, einem Vordersteven,
einem Heck und einem Boden, wobei die zum Wasser weisende Fläche des Bodens, der sogenannte
Bodenhimmel, ebenflächig ist. Von dieser wasserseitigen Bodenfläche erstreckt sich
nach unten im seitlichen Abstand von und symmetrisch zur vertikalen Mittschiffsebene
je eine im Bereich der Vorderkante des Bodens beginnende, sich bis zum Heck erstreckende
Gleitkufe mit mehreren treppenförmig zur Außenseite hin abfallenden Gleitstufen mit
vertikalen Stufenseitenwandungen und senkrecht dazu angeordneten Stufengleitflächen.
Jede Gleitstufe entspringt mit einer quer zur Mittschiffsebene angeordneten.
[0004] Vorderkante und bildet mit einem flachen Bogen eine nach unten und hinten gerichtete
Anlaufgleitfläche, die in eine etwas aufwärtssteigende Tragfläche übergeht. Die Vorderkanten
der Gleitstufen sind nach hinten versetzt zueinander angeordnet dergestalt, daß die
zur Mittschiffsebene benachbarte Gleitstufe am weitesten vorne entspringt.
[0005] Im Bereich der Mittschiffsebene ist unter der Bodenhimmelfläche eine vertikal nach
unten ragende Kielkufe vorgesehen, die seitlich beiderseits ebenfalls treppenförmig
abfallende Kielstufen mit quer zur Mittschiffsebene angeordneten Vorderkanten, vertikalen
Seitenwandungen und senkrecht dazu angeordneten Gleitflächen aufweist. Die mittlere
Kielstufe beginnt im Vorderstevenbereich; die seitlichen Kielstufen beginnen nach
hinten versetzt dazu. Die Kielstufen entspringen vorne ebenfalls mit einem flachen
Bogen und gehen in eine nach oben flach ansteigende und spitzwinklig bzw. schräg
in die Bodenhimmelfläche einlaufende Stufenfläche über, wobei die Kielkufe ein Stück
vor dem Heck endet und die Kielstufen sich unterschiedlich weit nach unten erstrecken
derart, daß die mittlere Kielstufe sich am weitesten nach hinten erstreckt. Die Kielstufen
sind schmaler ausgebildet als die Gleitstufen der Gleitkufen.
[0006] Am Übergang zwischen den Bootsseitenwandungen und der Bodenhimmelfläche oder gegebenenfalls
kurz darüber oder darunter ist eine seitlich von den Seitenwandungen abstehende,
gegebenenfalls auch nach vorne den Steven überragende Bugflosse in Form einer brettartigen
Leiste angeordnet, deren Form _ in der Draufsicht betrachtet _ etwa schiffrumpfartig
ist. Die Bugflosse beginnt bogenoder spitzbogenartig entweder vor dem Vordersteven
oder entspringt in dem Bereich des Vorderstevens, steht seit lich beiderseits über
und läuft spitzwinklig oder flachbogenartig in die Bootsseitenwandungen ein. Die Unterfläche
der Bugflosse liegt vorzugsweise in der Ebene der Bodenhimmelfläche. Durch die Bugflosse
soll insbesondere bewirkt werden, daß die Stampfbewegung des Schiffes beim Einlaufen
in anrollende Wellen gemindert wird.
[0007] Die Anordnung der Gleitkufen und der Kielkufe in Kombination mit der Lage der Bodenhimmelfläche
ergibt zwei nebeneinander angeordnete, durch die Kielkufe voneinander getrennte,
sich nach hinten keilförmig verjüngende Lüftungskanäle, die dem in der DE-C-2 059
087 beschriebenen Lüftungskanal form_ und wirkungsmäßig entsprechen.
[0008] Aus der GB-A-1 199 658 ist zudem ein Bootskörper mit seitlichen Gleitkufen mit treppenförmig
nach außen abgesetzten Gleitstufen bekannt, bei dem zwischen den gleitkufen ein mittiger
Lüftungskanal gebildet ist und die Bodenhimmelfläche, von der Seite betrachtet, am
Vordersteven keilförmig nach hinten verlaufend beginnt und in eine zur Wasserlinie
parallele ebenflächige, bis zum Heck reichende Himmelfläche übergeht. Die Gleitstufen
entspringen wie beim Gegenstand der DE-A-3 136 715 mit gerader, rechtwinklig zur
Mitschiffsebene verlaufender Kante zunächst bogenförmig, gehen aber dann in eine
nach unten ansteigende Keilfläche über. Die Gleitstufen beginnen ebenfalls nach hinten
versetzt zueinander, enden aber mit einer vertikalen Hinterkantenstufe ebenfalls versetzt
zueinander, wobei die jeweils weiter innenliegende, d.h. zur Mittschiffsebene benachbarte
Kante weiter vorne endet. Somit ist die am weitesten innenliegende Gleitstufe am
kürzesten, während die am weitesten außenliegende Gleitstufe am längsten ist und
bis zum Heck reicht.
[0009] Diese Ausbildung der Gleitkufen ist nicht geeignet, den dynamischen Trimm wesentlich
zu beeinflussen, weil die wirksame Gleitstufenfläche jeder Gleitkufe zum Heck hin
reduziert wird.
[0010] Ein schnellaufendes Boot der eingangs angegebenen Art ist aus der FR-A-2 073 489
oder der DE-C-2 059 087 zu entnehmen. Bei dieser bekannten Ausgestaltung ist das Kanaldach
des zwischen den beiden Gleitkufen gebildeten Lüftungskanals bzw. die Bodenhimmelfläche
so vom Bug zum Heck hin abfallend angeordnet, daß lediglich im Heckbereich das Kanaldach
vom Wasser benetzt wird. Hierdurch soll die Größe der vom Wasser benetzten Oberfläche
reduziert werden, um den Oberflächen-Reibungswiderstand herabzusetzen. Bei dieser
bekannten Ausgestaltung wird somit angestrebt, einen möglichst großen Teil der Oberfläche
des Bootes der Benetzung mit dem Wasser zu entziehen, um den Oberflächen-Reibungswiderstand
zu verringern.
[0011] Bei den bekannten Ausgestaltungen ergibt sich bei sehr hohen Geschwindigkeiten des
Bootes eine Schräglage des Bootskörpers derart, daß das Heck tiefer liegt als der
Bug, was gegebenenfalls durch die Bugflosse bewirkt wird. Man ist jedoch bestrebt,
den Bootskörper auch bei Höchstgeschwindigkeiten möglichst horizontal zu halten, weil
dabei geringere Antriebskräfte erforderlich sind. Dieser sogenannte hydrodynamische
Trimm ist bei den bekannten Booten aufgrund der Raumform des Unterwasserschiffs nur
bis zu einer bestimmten, meist noch weit von der Höchstgeschwindigkeit entfernten
Geschwindigkeit zu erreichen.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist, bei einem schnellaufenden Boot der eingangs beschriebenen
Art den hydrodynamischen Trimm bis zur Höchstgeschwindigkeit zu gewährleisten.
[0013] Diese Aufgabe wird _ ausgehend von einem schnellaufenden Boot gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 _ durch die kennzeichnenden Merkmale dieses Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Ausbildungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0014] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Bootskörpers,
Fig. 2a, b, c Seitenansichten der Bodenplatte mit Varianten der Keilflächen in der
Bodenhimmelfläche und in den Gleitkufen,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Bootskörpers mit weiteren Varianten von Keilflächen
in der Kielkufe,
Fig. 4 eine Unteransicht der Bodenplatte,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Bootskörpers mit einem Pump-Jet-Antrieb,
Fig. 6 eine Unteransicht einer bevorzugten Bodenplatte für einen Pump-Jet-Antrieb,
Fig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Bootskörpers,
Fig. 9a eine schematische Unteransicht des Bootskörpers bis zum Ursprung der Kielkufe,
Fig. 9b schematisch mehrere Querschnitte durch den Bootskörper ohne Decksaufbauten,
Fig. 9c schematisch eine Seitenansicht des Bootskörpers ohne Deckaufbauten.
[0015] Das abgebildete, schnellaufende Boot weist einen Bootskörper mit einem Vordersteven
1, einem Heck 2, den beiden Bootsseitenwandungen 3 sowie der Bodenplatte 4 mit der
Bodenhimmelfläche 5 auf. Seitlich jeweils neben und im Abstand von der Mittschiffsebene
(nicht dargestellt) befindet sich eine Gleitkufe 6. Die beiden Gleitkufen 6 sind zueinander
spiegelsymmetrisch zur Mittschiffsebene angeordnet und weisen jeweils mehrere z.B.
vier Gleitstufen 6a, b, c, d auf (Fig. 1, 3, 4). Die Gleitstufen 6a, b, c, d entspringen
im Bugbereich aus der Bodenhimmelfläche 5 in einer quer zur Mittschiffsebene angeordneten
Kante 7 und mit einem schräg, vorzugsweise flachbogenförmig, nach unten ragenden Bogen
7a und gehen in einen horizontalen Teil 7b über. Die Gleitstufen weisen mindestens
eine vertikale Seitenfläche 8 und eine senkrecht dazu angeordnete Gleitfläche 9 auf.
Die Gleitstufen sind im Querschnitt betrachtet untereinander treppenförmig nach außen
voneinander abgesetzt, wobei jeweils die weiter innenliegende Stufe tiefer ragt. Die
Ursprungskanten 7 sind nach hinten gestaffelt, indem die jeweils weiter innenliegende
Gleitstufe weiter vorne entspringt. Die Gleitstufen laufen vorzugsweise bis zum Heck
2.
[0016] Im Bereich der Mittschiffsebene ist unter der Bodenhimmelfläche 5 eine Kielkufe
10 mit Kielstufen 11 vorgesehen. Die Vorderkanten 12 aller Kielstufen 11 entspringen
vorzugsweise nebeneinander, wobei die mittlere Kielstufe 11a mit einem tieferreichenden,
konvexen Bogen 13a und die daneben angeordnete Kielstufe 11b mit einem flacheren Bogen
13b beginnt. Die Kielstufen weisen, wie die Gleitstufen, mindestens eine vertikale
Seitenfläche 14 und jeweils eine quer dazu angeordnete Gleitfläche 15 auf. Die Kielstufe
11a läuft rückwärtig keilförmig in die beiden Kielstufen 13b ein, so daß sich im
Anschluß daran eine breitere Kielstufenfläche 16 ergibt, wobei diese breitere Kielstufe
wiederum keilförmig in die Bodenhimmelfläche 5 einmündet. In gleicher Weise kann z.B.
auch die Gleitstufe 6a rückwärtig in die Gleitstufe 6b einlaufen, woraus die breitere
Fläche 17 resultiert. Vorzugsweise ist die äußerste Gleitstufe 6d etwa vertikal fluchtend
mit der Bootsseitenwandung 3a bzw. 3b angeordnet.
[0017] Zwischen jeweils einer Gleitkufe 6 und der Kielkufe 10 wird ein Lüftungskanal 20
gebildet, der beispielsweise in der DE-A-2 059 087 beschrieben wird.
[0018] Am Bootskörper ist im Bereich des Vorderstevens 1 und der Seitenwandungen 3a, b eine
von den Seitenwandungen abstehende Bugflosse 18 der in der DE-A-3 136 715 beschriebenen
Art vorgesehen. Die Bugflosse 18 kann am Vordersteven 1 entspringen und spitz_ oder
rundbogenförmig sich seitwärts nach hinten erstrecken und keilförmig in die Bootswandung
3a, b einlaufen (Fig. 8). Sie kann aber auch vom Vordersteven vorspringend beginnen
(Fig. 1, 3, 5). Ferner kann sie als Verlängerung bzw. Verbreiterung der Bodenplatte
4 im vorderen Bereich ausgebildet sein, wobei die Kielkufe und die Gleitkufen sich
auf die Unterfläche der Bugflosse 18 erstrecken können.
[0019] Wesentlich ist, daß die freie Bodenhimmelfläche 5 im Bereich zwischen Bootslängsmitte
und Heck eine bis zum Heck abfallende Schräge 19 aufweist, die vorzugsweise kantenlos
in der Bodenhimmelfläche entspringt und ebenflächig abfallend oder konkavbogenförmig
abfallend ausgebildet ist. Bei gegen die Schräge 19 anlaufender Strömung wird eine
Auftriebskraft erzeugt, die mit der Geschwindigkeit der Strömung wächst und das Heck
aus dem Wasser hebelt. Die Länge und Flächengröße der Schräge 19 und ihr Keilwinkel
β (Fig. 2a) sind dabei auf den Keilwinkel α sowie die Länge und Flächengröße der Anlaufschrägen
7a, 13a, 13b der Gleitstufen 6a, b, c, d und der Kielstufen 11a, 11b sowie auf die
keilförmige Ausbildung der Lüftungskanäle 20, insbesondere aber auch auf die Größe
der Fläche der Bugflosse 18 derart abgestimmt, daß bei nahezu allen Geschwindigkeiten
eine selbsttätige Austarierung des Bootes erfolgt, d.h. das Boot nimmt immer eine
horizontale Schwimmlage oder eine vorbestimmte, davon geringfügig abweichende Schwimmlage
ein. Die Auftriebskraft, die durch die gegen die Anlaufschrägen der Kufen und der
Lüftungskanäle drückende Strömung erzeugt wird, wirkt im wesentlichen auf das Vorschiff,
während die von der gegen die Schräge 19 drückende Strömung erzeugte Auftriebskraft
auf den Heckbereich des Bootes wirkt und die erstere Auftriebskraft kompensiert.
Der dynamische Auftriebskraftschwerpunkt bleibt dabei automatisch an der Stelle,
wo der Angriffspunkt für eine horizontale Schwimmlage des Bootes liegt. Das Boot wird
bei horizontaler Schwimmlage mit steigender Geschwindigkeit bzw. mit steigender Strömungskraft
weiter aus dem Wasser gehoben. Überraschend ist, daß das Boot sich bei hohen Geschwindigkeiten
nicht mit dem Heck "festsaugt".
[0020] Zur Unterstützung der Wirkung der Schräge 19 kann im Heckbereich der Gleitstufen
ebenfalls eine Schräge 21 vorgesehen sein (Fig. 1, 2c). Die Fig. 2a und 2b zeigen
dagegen aufsteigenden (Fig. 2a) bzw. horizontalen (Fig. 2b) Kufenverlauf im Heckbereich.
Besonders wirksam sind die Schrägen 21, wenn zwei oder mehrere Gleitkufen 6a, b, c,
d im Heckbereich ineinander übergehen und z.B. die größere Fläche 17 bilden (Fig.
4).
[0021] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung geht auch die Kielkufe in eine abfallende
Schräge 22 in ihrem hinteren Bereich über, so daß sich eine nach oben springende
Hinterkante 23 ergibt (Fig. 3, 4).
[0022] Hauptsächlich jedoch bewirkt die erfindungsgemäße Schräge 19 eine Kompensation des
von der Bugflosse bei Einwirkung einer Strömung zusätzlich erzeugten Auftriebs.
[0023] Die Schrägen 21 vermitteln zu der gewünschten Auftriebskraft noch einen synergistischen
Effekt; denn diese Schrägen unterstützen ganz beachtlich die Wirkung des Ruders des
Bootes. Die Gleitstufen erzeugen eine Wasserverdrängung quer zur Fahrtrichtung nach
außen nach Art eines Kaskadenwasserfalls. Dieser Kaskadeneffekt ist besonders stark
im Bereich der Schrägen 21. Demgemäß ist dort auch die von der Seite auf das Boot
wirkende Gegenkraft größer als weiter vorne. Wenn das Ruder gelegt wird, legt sich
bekanntlich das Boot zunächst in die Kurve, d.h. dorthin, wohin es fahren soll. Erst
danach wirkt die Fliehkraft und neigt das Boot in die Gegenrichtung aus der Kurve
heraus. In der ersten Neigungsphase, wenn sich das Boot in die Kurve legt, wird kurvenseitig
ein höherer Kaskadeneffekt bewirkt und damit verbunden eine höhere, von der Außenseite
quer zur Fahrtrichtung auf das Boot wirkende Kraft erzeugt, die das Boot im Heckbereich
zur Seite drückt und damit die Ruderwirkung unterstützt. Das Boot dreht schneller
und mit einem kleineren Radius.
[0024] Nach einer besonderen, nicht dargestellten, weil leicht vorstellbaren Ausführungsform
der Erfindung, ist eine Vorrichtung vorgesehen, die die Schräge 19 trägt, wobei diese
Vorrichtung um eine horizontale, quer zur Mittschiffsebene angeordnete, vorzugsweise
am Anfang der Schräge 19 liegende Achse nach unten schwenkbar am Boden des Bootes
angeordnet ist z.B. als keilförmiges Zusatzteil, das mit mechanischen oder motorischen
Mitteln verstellt werden kann derart, daß die Schräge 19 tiefer nach unten schwenkbar
ist. Dadurch wird eine Angleichung der Auftriebskraft an z.B. andere Belastungssituationen
des Bootes ermöglicht.
[0025] Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht eine gleiche Ausgestaltung für die Gleitstufen
und gegebenenfalls auch für die Kielstufen vor.
[0026] Das erfindungsgemäße schnellaufende Boot eignet sich insbesondere auch zur Ausrüstung
mit einem an sich bekannten Pump-Jet-Antrieb. Ein Pump-Jet-Antrieb saugt das Wasser
über ein Laufrad unter dem Schiffsboden an. In einem Krümmer wird das Wasser mit Energie
beaufschlagt, um dann in einem Winkel von etwa 15° unter dem Fahrzeugboden wieder
ausgestoßen zu werden. Der Pump-Jet-Antrieb ist in einen sogenannten Brunnen eingebaut,
dessen Unterkante mit dem Schiffsboden abschließt. Die Motorleistung wird in Schub
umgewandelt, der gleichzeitig zum Vortrieb und zur Steuerung in jede beliebige Richtung
verfügbar ist. Fahrzeuge, die mit einem Pump-Jet-Antrieb ausgerüstet sind, besitzen
eine hohe Wendigkeit. Die Ausrüstung schnellaufender Boote mit einem Pump-Jet-Antrieb
war bisher problematisch, weil bei diesen Booten nicht genügend Wasserdruck am Fahrzeugboden
erzeugt wird. Durch die Schräge 19, insbesondere durch die verstellbare Schräge, wird
jedoch der Druck erhöht, so daß optimale Bedingungen für den Betrieb eines Pump-Jet-Antriebs
geschaffen werden. Fig. 5 zeigt beispielhaft die Anordnung eines Pump-Jet-Antriebs
24 bei dem erfindungsgemäßen schnellaufenden Boot.
[0027] Eine besondere Ausbildung der Gleitkufen 6 zeigen die Fig. 6 und 7, die insbesondere
bei Verwendung von zwei im Heckbereich der Gleitstufen angeordneten Pump-Jet-Antrieben
geeignet ist. Es handelt sich um eine relativ zu den anderen Gleitkufen breitere Gleitstufe
6b, in derem Heckbereich ein Pump-Jet-Antrieb 24 angeordnet ist. Die Gleitstufe 6b
weist die beschriebene Schräge 21 auf. An den beiden Außenkanten der Gleitstufe sind
senkrecht nach unten weisende, etwa in der Längsmitte beginnende, sich nach hinten
erstreckende, keilförmig ausgebildete Wasserleitstege 25 angeordnet, die eine höhere
Strömungsgeschwindigkeit bewirken, so daß der Wasserdruck im Bereich der Antriebe
24 dadurch zusätzlich erhöht wird. Die Stege 25 enden kurz vor den Pump-Jet-Antrieben
24. Besonders vorteilhaft ist, wenn im Anschluß an die Stege 25 die Schräge 21 noch
steiler als vorher nach unten verlaufend ausgebildet ist (nicht dargestellt).
[0028] Zweckmäßig ist, daß die Schrägen 19 bzw. 21, 22 nicht nur aus einer Schräge des Kanaldachs
im vorderen Bereich des Bootes resultieren, sondern im Längsmittenbereich z.B. der
Bodenplatte 4 des Bootes entspringen. Es ergibt sich _ von der Seite betrachtet _
z.B. etwa eine Sinuskurve, wenn das vordere Kanaldach konvex bogenförmig ausgebildet
ist, oder eine nach unten abgeknickte steilere Schräge, wenn das vorliche Kanaldach
schräg nach unten verläuft.
[0029] Die Fig. 1, 2a, b, c, 3, 5 und 9c zeigen schematisch Seitenansichten, wobei die Schräge
19, die normalerweise bei der Seitenansicht nicht erkennbar wäre, in einer ausgezeichneten
Linie dargestellt ist, damit die Erfindung besser verdeutlicht werden kann.
[0030] Die Fig. 9a, b, c zeigen wesentliche Merkmale der Erfindung. Dargestellt ist der
statische Schwimmzustand, d.h. die Lage des Bootes im Stillstand auf dem Wasser. Das
Gewicht des Bootes ist in Kombination mit den Auftriebskräften, die gegen das Unterwasserschiff
wirken, so ausgelegt, daß die vorderen Anlaufschrägen (Winkel α) oder zumindest Teilbereiche
der Anlaufschrägen der Kielkufe 10 und der Gleitkufen 6 über der Wasserlinie 26 (Fig.
9c) positioniert sind und dann ins Wasser eintauchen im Bereich zwischen der Vorderkante
und der Längsmitte der Bodenplatte 4. Im Bereich der Längsmitte der Bodenplatte 4
befinden sich alle Kufen unter Wasser. Zudem befindet sich das Kanaldach bzw. die
vordere Bodenhimmelfläche 5 von der Vorderkante der Bodenplatte 4 bis etwa zur Längsmitte
der Bodenplatte 4 über der Wasserlinie 26 und bildet mit der Wasserlinie 26 einen
sich bis zur Längsmitte der Bodenplatte 4 verjüngenden Keilraum. Im Anschluß an das
Eintauchen des Kanaldachs bzw. der Bodenhimmelfläche 5 in das Wasser verläuft die
Bodenhimmelfläche 5 als Schräge 19 nach hinten weiter bis zum Ende der Bodenplatte
4. Die Fig. 9c zeigt idealisiert außerdem noch eine etwas tiefer liegende Wasserlinie
26a, die sich bei hoher Geschwindigkeit ergibt. Dabei ist wesentlich, daß die Schräge
19 dennoch unter die Wasserlinie 26a reicht, d.h. vom Wasser benetzt wird. Die Schwimmlage
des Bootes ist schematisch in Fig. 9b dargestellt. Es handelt sich um schematische
Querschnitte jeweils an der Stelle des Bootskörpers, die der Stelle in Fig. 9c gegenüberliegt.
Die Fig. 9a, b und c gehören insoweit zusammen, als die Fig. 9b einen Querschnitt
jeweils an der Stelle darstellt, die sich zeichnungsmäßig in der gleichen Höhe in
den Fig. 9a und 9c befindet. Es ist erkennbar, daß die Schräge 19 immer zumindest
mit Teilbereichen unter Wasser positioniert ist und daß mindestens eine äußere Stufe
der Gleitkufen 6 oberhalb der Wasserlinie 26 angeordnet sind. Diesen Zustand zeigt
die obere Querschnittsdarstellung im Vergleich zur unteren Querschnittsdarstellung
in Fig. 9b. Die Gleitkufenstufe 6d befindet sich oberhalb der Wasserlinie, während
die Schräge 19 im Wasser liegt.
[0031] Diese Anordnung der Kufen zur Anordnung der Schräge 19 gewährleistet ein Heraushebeln
des Bootskörpers, wenn während der Fahrt der dynamische Druck auf die Schräge 19 wirkt
und der Bootskörper nach vorne abgekippt wird. Das Wasser trifft dann auf die noch
nicht benetzte Fläche der Kufe 6d und erzeugt einen ausgleichenden Auftrieb, so daß
das Boot in einer nahezu horizontalen Lage weiter aus dem Wasser gehoben wird, d.h.
daß die Wasserlinie nach unten verschoben wird (Wasserlinie 26a).
[0032] Wenn die Schräge 19 unter Wasser positioniert ist, dann wirkt sie auch der Krängung
des Bootes entgegen, weil der dynamische Druck des Wassers beim Fahren des Bootes
stärker auf die quer abgekippte Fläche der Schräge 19 wirkt.
[0033] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verlaufen die Kanten der Kufen
10 und 6 parallel zur Mittschiffsebene.
1. Schnellaufendes Boot, das einen Bootskörper mit einem Vordersteven (1), ein Heck
(2), zwei Seitenwandungen sowie eine im wesentlichen ebene Bodenplatte (4) mit einer
ebenen Bodenhimmelfläche (5) aufweist, wobei auf der Bodenhimmelfläche (5) seitlich
je eine Gleitkufe (6) mit Gleitstufen (6a, b, c, d) und zwischen den Gleitkufen (6)
mindestens ein Lüftungskanal (20) gebildet wird, wobei die Bodenhimmelfläche (5)
in Form einer Schräge mit der Wasserlinie einen keilförmigen Raum begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenhimmelfläche (5) eine etwa im Bereich der Bootslängsmitte beginnende
und zum Heck hin abfallende zusätzliche Schräge (19) aufweist.
2. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge (19) kantenlos aus der Bodenhimmelfläche (5) entspringt.
3. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge (19) sich aus mehreren, aneinandergereihten Schrägen zusammensetzt,
wobei jede folgende Schräge einen größeren Winkel (β) aufweist als die vorangehende.
4. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge (19) konkav bogenförmig ausgebildet ist.
5. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Keilwinkel (β) der Schräge (19) etwa dem Keilwinkel (α ) der Gleitstufen
(6a, 6b, 6c, 6d) entspricht.
6. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (9) der Gleitstufen (6a, 6b, 6c, 6d) in deren hinterem Bereich
nach hinten ansteigend verlaufen.
7. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Heckbereich mindestens einer Gleitstufe (6a, 6b, 6c, 6d) eine Schräge (21)
angeordnet ist.
8. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Gleitstufen (6a, 6b, 6c, 6d) im Heckbereich kantenlos ineinander
übergehen und eine größere Fläche (17) bilden.
9. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bodenhimmelfläche (5) in der Mittschiffsebene eine Kielkufe (10) mit
Kielstufen (11a, 11b) angeordnet ist.
10. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kielkufe (10) eine abfallende Schräge (22) mit einer nach oben springenden
Hinterkante (23) im hinteren Bereich aufweist.
11. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schräge (19) an einer Vorrichtung angeordnet ist, die um eine horizontale,
quer zur Mittschiffsebene angeordnete, vorzugsweise am Anfang der Schräge liegende
Achse, nach unten schwenkbar am Boden des Bootes angeordnet ist.
12. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge an einem keilförmigen Zusatzteil angeordnet ist, das mechanisch
oder motorisch verschwenkt werden kann.
13. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bootskörper mit einer Bugflosse (18) ausgerüstet ist.
14. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß es im Heckbereich mit mindestens einem Pump-Jet-Antrieb (24) ausgerüstet ist.
15. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine Gleitstufe (6a, 6b, 6c, 6d) an ihren beiden Außenkanten einen
sich senkrecht nach unten erstrekkenden, etwa in der Längsmitte beginnenden, nach
hinten laufenden, keilförmig ausgebildeten Wasserleitsteg (25) aufweist.
16. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schrägen (19, 21 und 22) im Heckteil im Vergleich zu den Schrägen im Bugteil
des Bootes - von der Seite betrachtet - steiler nach unten verlaufen.
17. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß im statischen und/oder dynamischen Schwimmzustand des Bootes das Gewicht des
Bootes in Kombination mit den Auftriebskräften, die gegen das Unterwasserschiff wirken,
so ausgelegt ist, daß die vorderen Anlaufschrägen oder zumindest Teilbereiche der
Anlaufschrägen der Kielkufe (10) und der Gleitkufen (6) über der Wasserlinie (26)
positioniert sind und dann ins Wasser eintauchen Bereich zwischen der Vorderkante
und der Längsmitte der Bodenplatte (4), und daß sich die vordere Bodenhimmelfläche
(5) von der Vorderkante der Bodenplatte (4) bis etwa zur Längsmitte der Bodenplatte
(4) über der Wasserlinie (26) befindet und mit der Wasserlinie (26) einen sich bis
zur Längsmitte der Bodenplatte (4) verjüngenden Keilraum bildet, und daß im Anschluß
an das Eintauchen des Kanaldachs bzw. der Bodenhimmelfläche (5) in das Wasser die
Bodenhimmelfläche (5) als Schräge (19) nach hinten weiter bis zum Ende der Bodenplatte
(4) verläuft.
18. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge (19) sowohl im statischen Schwimmzustand als auch im dynamischen
Schwimmzustand immer unter Wasser angeordnet ist.
19. Schnellaufendes Boot nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daßdie Schräge (19) immer zumindest mit Teilbereichen unter Wasser positioniert
ist.
20. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine äußere Gleitstufe (6d) der Gleitkufen (6) oberhalb der Wasserlinie
(26) angeordnet ist.
21. Schnellaufendes Boot nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten der Kufen (10 und 6) bzw. deren Stufen parallel zur Mittschiffsebene
verlaufen.
1. A sportsboat having a hull with a stem (1), a bow (2) two sides and also a generally
flat underside (4) having a flat surface portion (5), a planing surface (6) having
steps (6a, 6b, 6c, 6d) being present at each lateral side of the surface portion (5),
at least one vent duct (20) being present between the planing surfaces (6), whereby
the surface portion (5) in the shape of a slope encloses with the waterline, a wedge
shaped space, characterised in that the surface portion (5) includes an additional sloping section (19) beginning in
the approximate longitudinal centre of the boat and which falls away towards the bow.
2. Sportsboat according to Claim 1, characterised in that the sloping portion (19) emerges without edges from its source on the surface portion
(5).
3. A sportsboat according to Claim 1 and/or 2, characterised in that the sloping portion (19) comprises a plurality of adjacent rows of sloping portion,
each successive row of sloping portion having a bigger angle (β ) than its predecessor.
4. A sportsboat according to Claim 1 and/or 2, characterised in that the sloping portion assumes a concave arching configuration.
5. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 4, characterised in that the lip angle (β) of the sloping portion (19) is approximately the same as the lip
angle (α) of the steps of the planing surface (6a, 6b, 6c, 6d).
6. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that the planing faces (9) of the steps of the planing surfaces (6a, 6b, 6c, 6d) rise
upwards and backwards in their rear regions.
7. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 6, characterised in that, in the bow region, a sloping portion (21) is provided for at least one step of the
planing surfaces (6a, 6b, 6c, 6d).
8. A sportsboat according to Claim 7, characterised in that, in the bow region, two or more steps of the planing surfaces (6a, 6b, 6c, 6d) merge
smoothly into each other and form a larger area (17).
9. A sportsboat according to one or more Claims of Claims 1 to 8, characterised in that a keel skid (10) with keel steps (11a, 11b) is situated on the surface portion (5)
along the longitudinal centreline of the boat.
10. A sportsboat according to Claim 9, characterised in that the keel skid (10) has a slope (22) which tapers off and has a rear edge (23) which
rises upwards in the rear area.
11. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 10, characterised in that the sloping portion (19) is located on a device, which is hinged about a horizontal
axis positioned transversely to the longitudinal centreline and located preferably
at the beginning of the sloping section, and which is positioned on the bottom of
the boat in a manner enabling it to be swung downwards.
12. A sportsboat according to Claim 11, characterised in that the sloping portion is arranged on a wedge-shaped accessory which can be swivelled
by mechanical or motorized means.
13. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 12, characterised in that the hull is fitted with a nose fin (18).
14. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 13, characterised in that, in the now area, it is equipped with at least one pump-jet drive (24).
15. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 14, characterised in that at least one step of the planing surfaces (6a, 6b, 6c, 6d) has, on both its outside
edges, a water-guide rib (25) which extends downward, is commencing approximately
in the longitudinal centre, runs rearwards and is wedge-shaped.
16. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 15, characterised in that the sloping portions (19, 21 and 22) in the bow section - and seen from the side
- have a steeper downwards incline by comparison with the sloping portions in the
nose section.
17. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 16, characterised in that, in the static and/or dynamic float condition of the boat, the weight of the boat
in conjunction with the lift forces acting on its submerged section is such that the
front approach inclines or at least parts of the approach inclines of the keel skid
(10) and the planing surfaces (6) are positioned above the waterline (26) and are
immersed in the water in the area between the leading edge and the longitudinal centre
of the underside (4) and that the front of the surface portion (5) extends from the
leading edge of the underside (4) approximately as far as the longitudinal centre
of the underside (4) above the waterline (26) and with the waterline (26) forms a
wedge- shaped space narrowing as far as the longitudinal centre of the underside,
and that, after submersion of the vent duct or the surface portion (5) into the water,
the surface portion (5) continues as a sloping section (5) backwards as far as the
end of the underside (4).
18. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 17, characterised in that the sloping section (19) is always under water, in both the dynamic and the static
floating condition.
19. A sportsboat according to Claim 17 or 18, characterised in that some parts of the sloping section (19) at least are always under water.
20. A sportsboat according to one or more of Claims 17 to 19, characterised in that at least one step (6d) of the planing surface (6) is situated above the waterline
(26).
21. A sportsboat according to one or more of Claims 1 to 20, characterised in that the longitudinal edges of the planing surfaces (10 and 6) and their steps extend
parallel to the longitudinal centreline of the craft.
1. Bateau à grande vitesse, qui présente une coque de bateau comportant une étrave
(1), une poupe (2), deux panneaux latéraux, ainsi qu'un plateau de fond (4) plat comportant
une surface de ciel (5) du fond, étant entendu qu'est réalisé, sur chaque côté de
la surface de ciel du fond (5), un patin de glissement (6) comportant des gradins
étagés (6a, b, c, d) et, entre les patins de glissement (6), un canal de passage de
l'air (20), la surface de ciel du fond (5) délimitant un espace en forme de coin avec
la ligne de flottaison en formant un pan incliné, caractérisé en ce que la surface
de ciel du fond (5) présente un pan incliné (19) supplémentaire commençant sensiblement
dans la zone du milieu de la longueur du bateau et descendant en allant vers la poupe.
2. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le pan
incliné (19) dépasse de la surface de ciel du fond (5S), sans former d'arète.
3. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé
en ce que le pan incliné (19) est constitué de la réunion de plusieurs pans inclinés
rangés les uns contre les autres, chaque pan incliné qui suit présentant un angle
plus grand (β) que celui qui le précède.
4. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé
en ce que le pan incliné (19) est réalisé avec une cambrure concave.
5. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que l'angle d'inclinaison (β) du pan incliné (19) correspond
sensiblement à l'angle d'inclinaison (α) des gradins (6a, 6b, 6c, 6d) de glissement.
6. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que, dans leur zone arrière, les surfaces de glissement (9)
des gradins de glissement (6a, 6b, 6c, 6d) montent en allant vers l'arrière.
7. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que, dans la zone de la poupe, un pan incliné (21) est disposé
sur au moins un des gradins de glissement (6a, 6b, 6c, 6d).
8. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 7, caractérisé en ce que deux
ou plusieurs gradins de glissement (6a, 6b, 6c, 6d) se prolongent les unes dans les
autres dans la zone de la poupe sans former d'arètes, et forment une surface (17)
plus grande.
9. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 8, caractérisé en ce qu'un patin de carène (10) comportant des gradins de carène
(11a, 11b) est adapté sur la surface de ciel du fond (5), dans le plan médian du navire.
10. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 9, caractérisé en ce que le patin
de carène (10) présente, dans la zone arrière, un pan incliné (22) descendant comportant
une arète arrière (23) se redressant vers le haut.
11. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que le pan incliné (19) est disposé sur un dispositif qui
est placé sur le fond du bateau, en pouvant pivoter vers le bas autour d'un axe horizontal
disposé perpendiculairement au plan médian du navire, et situé avantageusement au
début du pan incliné.
12. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 11, caractérisé en ce que le
pan incliné est disposé sur une pièce auxiliaire en forme de coin, qui peut pivoter
à l'aide d'un mécanisme ou d'un moteur.
13. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 12, caractérisé en ce que la coque du bateau est équipée d'un aileron de proue
(18).
14. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 13, caractérisé en ce qu'il est équipé, dans la zone de la poupe, d'au moins un
moteur de propulsion par pompe à jet haute pression (24).
15. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins un gradin étagé de glissement (6a, 6b, 6c, 6d)
présente, sur ses deux arètes externes, une nervure de guidage de l'eau (25) réalisée
en forme de coin, s'étendant verticalement vers le bas, se développant vers l'arrière
et commençant sensiblement au milieu de la longueur.
16. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 15, caractérisé en ce que les pans inclinés (19, 21 et 22) se développent vers
le bas avec une inclinaison croissante _ en regardant latéralement _ par rapport aux
pans inclinés dans la partie proue du bateau.
17. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 16, caractérisé en ce qu'en état de flottaison statique et/ou dynamique du bateau,
le poids du bateau est réparti, en se combinant avec les forces de poussée verticales
agissant contre la partie du vaisseau située sous l'eau, de telle façon que les pans
inclinés d'attaque, ou au moins des zones partielles des pans inclinés d'attaque,
du patin de carène (10) et des patins de glissement (6), viennent se positionner au
dessus de la ligne de flottaison (26), et plongent ensuite dans l'eau dans la zone
comprise entre l'arète avant et le milieu de la longueur de la plaque de fond (4)
et que la surface avant de ciel du fond (5) se trouve, de l'arète avant de la plaque
de fond (4) jusqu'environ au milieu de la longueur de la plaque de fond (4), au dessus
de la ligne de flottaison (26) et forme avec la ligne de flottaison (26) un espace
en forme de coin se rétrécissant jusqu'au milieu de la longueur de la plaque de fond
(4), et qu'au raccordement au point où le toit du canal, ou la plaque de fond (4)
plonge dans l'eau, la surface de ciel du fond (5) se poursuit vers l'arrière, en formant
pan incliné (19), jusqu'à l'extrémité de la plaque de fond (4).
18. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 17, caractérisé en ce que le pan incliné (19) est toujours situé sous l'eau, aussi
bien en flottaison statique qu'en flottaison dynamique.
19. Bateau à grande vitesse suivant la revendication 17 ou la revendication 18, caractérisé
en ce que le pan incliné (19) est toujours positionné sous l'eau, au moins avec des
parties de sa surface.
20. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
17 à 19, caractérisé en ce qu'au moins un gradin étagé de glissement extérieur (6d)
des patins de glissement (6) est disposé au-dessus de l'eau.
21. Bateau à grande vitesse suivant l'une quelconque ou plusieurs des revendications
1 à 20, caractérisé en ce que les arètes longitudinales des patins (10 et 6), ou de
leurs gradins ont un tracé parallèle au plan médian du navire.