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(11) |
EP 0 262 741 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.03.1991 Patentblatt 1991/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B26B 19/04 |
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Scherkopf für einen Trockenrasierapparat.
Shaving head for a dry shaver
Tête de coupe pour rasoir électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
03.10.1986 AT 2629/86
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.1988 Patentblatt 1988/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Philips Electronics N.V. |
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5621 BA Eindhoven (NL) |
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Erfinder: |
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- Melwisch, Harald
NL-5656 AA Eindhoven (NL)
- Schneider, Norbert
NL-5656 AA Eindhoven (NL)
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| (74) |
Vertreter: Gorter, Willem Karel et al |
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INTERNATIONAAL OCTROOIBUREAU B.V.
Prof. Holstlaan 6 5656 AA Eindhoven 5656 AA Eindhoven (NL) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 804 146 US-A- 4 009 518
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DE-A- 3 224 223
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft entsprechend den Merkmalen im oberbegriff von Anspruch 1 einen
Scherkopf für einen Trockenrasierapparat, mit einem zwei Längsstege und zwei Seitenwände
aufweisenden Scerkopfrahmen zur abnehmbaren Halterung einer gewölbt verlaufenden Siebscherfolie.
Ein derartiger Scherkopf ist aus der US-PA- 4 009 518 bekannt. Bei diesem bekannten
Scherkopf sind die beiden Längsränder der Siebscherfolie mit U-förmigen Verstärkungsstreifen
versehen, welche an ihren Enden, zur Bildung der über die seitlichen Ränder der Siebscherfolie
vorspringenden Ansätze, von jedem der beiden Schenkel der U-förmigen Streifen auskragende,
einander gegenüberliegende, federnde Lappen aufweisen. Den diesen Ansätzen an der
Siebscherfolie zugeordneten Schlitzen in den Seitenwänden des Scherkopfrahmens, ist
ihrerseits unmittelbar je eine im Bereich der Seitenwand verlaufende Erhebung zugeordnet,
die am offenen Ende des betreffenden Schlitzes angeordnet ist. Diese Erhebungen weisen
in der Einführrichtung der Ansätze in die Schlitze eine ansteigende Schräge auf, die
an ihrem Ende senkrecht zur Schlitzwand hin abgewinkelt ist, so daß die Erhebungen
insgesamt gesehen hakenförmig ausgebildet sind. Beim Einführen der Ansätze in die
Schlitze werden die beiden Lappen der Ansätze durch die Schräge der Erbehung zusammengedrückt,
wonach die Lappen, sobald sie die Erhebung überwunden haben, auseinanderfedernd, hinter
der hakenförmigen Abwinkelung der Erhebung zu liegen kommen. Zum Abnehmen der Siebscherfolie
vom Scherkopfrahmen müssen demgemäß zum Herausführen der Ansätze aus den Schlitzen,
die Lappen der Ansätze zuerst zusammengedrückt werden, damit sie von der hakenförmigen
Abwinkelung der Erhebung freikommen und diese passieren können. Bei einem solchen
Scherkopf ist daher das Abnehmen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen, wie es beispielsweise
für Reinigungszwecke oder zum Austauschen der Siebscherfolie erforderlich ist, nicht
einfach, weil die in den Schlitzen verlaufenden Lappen zu ihrem Zusammendrücken von
Hand aus kaum zugänglich sind, weshalb in der vorgenannten US-PA- 4 009 518 vorgeschlagen
wird, hiezu ein zugespitztes Werkzeug zu verwenden. Abgesehen davon, daß es für einen
Benützer eines solchen Trockenrasierapparates nicht angenehm ist, zum Abnehmen der
Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen immer erst ein spezielles Werkzeug zur Hand nehmen
zu müssen, ist aber auch das Abnehmen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen unter
Verwendung eines solchen Werkzeuges nicht einfach, weil dasselbe immer nur im Bereich
eines Schlitzes angesetzt und so die Siebscherfolie nur Schritt für Schritt vom Scherkopfrahmen
gelöst werden kann, wobei es durch Deformationen der Siebscherfolie leicht zu ihrer
Beschädigung kommen kann.
[0002] Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, bei einem Scherkopf der eingangs angeführten
Gattung Maßnahmen vorzusehen, die sowohl ein einfaches Montieren und sicheres Halten
der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen als auch ein einfaches Abnehmen der Siebscherfolie
vom Scherkopfrahmen gewährleisten. Erfindungsgemäß sind hierzu die im Anspruch 1 aufgeführten
Maßnahmen vorgesehen. Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, eine die Siebscherfolie
halternde Erhebung, über die sie bei seitlicher Führung sowohl beim Montieren der
Siebscherfolie am Scherkopfrahmen als auch beim Abnehmen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen
unter äußerer Krafteinwirkung hinweggeführt werden muß, an einer Stelle des Scherkopfrahmens
anzuordnen, wo sich der betreffende Längsrand der Siebscherfolie beim Zusammenwirken
mit der Erhebung durchbiegen kann, um über die Erhebung darübergleiten zu können,
ohne daß dabei eine bleibende Deformation der Siebscherfolie eintritt. Dies bedeutet,
daß die die Siebscherfolie am Scherkopfrahmen halternde Erhebung mit Abstand gegenüber
den seitlichen Führungen der Siebscherfolie angeordnet ist. Die Wahl der Höhe der
Erhebung legt dabei im Zusammenhang mit der Steifigkeit des Längsrandes der Siebscherfolie
den gewünschten äußeren Kraftaufwand fest, der zum Überwinden der Erhebung notwendig
sein soll. Durch das Vorsehen der weiteren Schräge, wird dabei auch für das Abnehmen
der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen, ebenso wie beim Montieren der Siebscherfolie
am Scherkopfrahmen durch die erstgenannte Schräge, eine Auflauframpe gebildet, welche
es dem betreffenden Längsrand der Siebscherfolie ermöglicht, unter äußerer Krafteinwirkung
über die Erhebung darüber zu gleiten. Auf diese Weise ist zum Abnehmen der Siebscherfolie
vom Scherkopfrahmen nur ein Druck von Hand aus auf die Wölbung der Siebscherfolie
auszuüben, wonach sie sich von selbst vom Scherkopfrahmen löst. Ebenso einfach ist
das Montieren der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen, wobei sie von Hand aus vorgewölbt
und dann mit der Wölbung voran, unter Eintritt ihrer seitlichen Ansätze in die in
den Seitenwänden des Scherkopfrahmens vorgesehenen Schlitze in den Scherkopfrahmen
hineingeschoben wird, bis der Längsrand der Siebscherfolie über die Erhebung unter
dabei erfolgender Durchbiegung hinweggeführt ist, wonach der Längsrand der Siebscherfolie
wieder seine gestreckte Form annimmt und von der Erhebung untergriffen wird. Da der
seitlich geführte Längsrand der Siebscherfolie in seiner gestreckten Form ohne äußerer
Krafteinwirkung die Erhebung nicht überwinden kann, ist die Siebscherfolie sicher
am Scherkopfrahmen gehalten.
[0003] Für die Ausbildung der seitliche Führungen für die Ansätze an der Siebscherfolie
bildenden Schlitze in den Seitenwänden des Scherkopfrahmens bestehen verschiedene
Möglichkeiten. So können diese Schlitze beispielsweise über ihre ganze Länge einen
gleichen, an die Ansätze an der Siebscherfolie angepaßten Querschnitt aufweisen, so
daß die Schlitze über ihre ganze Länge die Ansätze beidseitig führen. Als vorteilhaft
hat sich jedoch erwiesen, wenn die Schlitze eine im wesentlichen vom Niveau des Endes
der in der Einführrichtung abfallenden weiteren Schräge der Erhebung ausgehende ,
bis mindestens im Wesentlichen zum Niveau des Anfanges der in der Einführrichtung
ansteigenden Schräge der Erhebung reichende, sich in Richtung der Erhebung erstreckende
Erweiterung aufweisen. Durch eine solche Erweiterung der Schlitze ist erreicht, daß
beim Montieren der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen, sobald der betreffende Längsrand
der Siebscherfolie über die Erhebung darübergleiten muß, ihre Ansätze in den Erweiterungen
der Schlitze seitlich ausweichen können, wodurch sich der Längsrand der Siebscherfolie
nicht so stark durchbiegen muß und die Montage daher unter geringerem Kraftaufwand
leichtgängig vor sich geht. Da diese Erweiterungen der Schlitze jedoch erst im wesentlichen
vom Niveau des Endes der in der Einführrichtung abfallenden Schräge der Erhebung,
in zur Einführrichtung entgegengesetzten Richtung ausgehen, ist dafür Sorge getragen,
daß die Siebscherfolie in ihrer Lage am Scherkopfrahmen s icher gehalten ist, weil
sich in dieser Lage der Siebscherfolie ihre Ansätze in den Bereichen der Schlitze
ohne Erweiterung befinden, in welchen sie beidseitig geführt sind und daher nicht
ausweichen können, wodurch eine relativ stärkere Durchbiegung des Längsrandes der
Siebscherfolie und damit eine relativ größere Kraft erforderlich ist, um den Längsrand
auf die weitere Schräge der Erhebung auflaufen zu lassen.
[0004] In diesem Zusammenhang hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn die Erweiterung
der Schlitze bis zu ihrem offenen Ende reicht. Hiedurch sind beim Montieren der Siebscherfolie
am Scherkopfrahmen ihre Ansätze besonders leicht in die offenen Enden der Schlitze
einführbar.
[0005] Für die Ausbildung der Erhebung mit den beiden Schrägen bestehen ebenfalls verschiedene
Möglichkeiten. So kann die Erhebung beispielsweise als stumpfwinkeliger Kegel oder
als Kugelkalotte ausgebildet sein. Als sehr vorteilhaft hat sich jedoch erwiesen,
wenn der Erhebung in der Einführrichtung gesehen leistenförmig ausgebildet ist. Auf
diese Weise wird ein linienförmiges und damit gleichmäßiges Zusammenwirken der Erhebung
mit dem betreffenden Längsrand der Siebscherfolie erreicht, wobei außerdem bei einem
nach dem Spritzgußverfahren hergestellten Scherkopfrahmen seine Entformbarkeit besonders
einfach ist. Eine solche leistenförmige Aufbildung der Erhebung ist zwar an sich auch
bei der in der eingangs augeführten US-PA- 4 009 518 gezeigten Erhebung vorgesehen,
jedoch ist durch deren andere, hakenförmige Ausbildung und andere Lage am Scherkopfrahmen,
nämlich am offenen Ende des Schlitzes, die Wirkungsweise dieser Erhebung vollkommen
verschieden, von der Wirkungsweise der hier vorliegenden Erhebung, wie dies bereits
erläutert wurde, so daß diese Erhebungen nicht miteinander gleichzusetzen sind.
[0006] Weiters hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn am Längssteg des Scherkopfrahmens
zwei Erhebungen vorgesehen sind, deren in der Längsrichtung des Längssteges gesehener
gegenseitiger Abstand mindestens gleich groß ist wie der Abstand jeder Erhebung zu
der ihr benachbarten Seitenwand des Scherkopfrahmens. Auf diese Weise wird durch das
Vorsehen zweier Erhebungen eine besonders sichere Halterung der Siebscherfolie am
Scherkopfrahmen erreicht, wobei nunmehr zusätzlich zur Höhe der Erhebungen und der
Steifigkeit des Längsrandes der Siebscherfolie auch der gegenseitige Abstand der Erhebungen
im Zusammenhang mit ihrem Abstand zur betreffenden benachbarten Seitenwand des Scherkopfrahmens
für den äußeren Kraftaufwand maßgeblich ist, der zum Überwinden der Erhebungen notwendig
sein soll. Dabei ist wieder gewährleistet, daß sich der betreffende, seitlich geführte
Längsrand der Siebscherfolie beim Darübergleiten über die Erhebungen so weit durchbiegen
kann, daß sowohl das Montieren der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen als auch ihr
Abnehmen von demselben einwandfrei und ohne Beschädigung der Siebscherfolie erfolgt.
[0007] In diesem Zusammenhang hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn der in der
Längssrichtung des Längssteges gesehene gegenseitige Abstand der beiden Erhebungen
im wesentlichen doppelt so groß gewählt ist wie der Abstand jeder Erhebung zu der
ihr benachbarten Seitenwand des Scherkopfrahmens. Unter diesen Voraussetzungen haben
sich in der Praxis besonders günstige Ergebnisse hinsichtlich der Halterung der Siebscherfolie
am Scherkopfrahmen, ihrer Montage an demselben und ihrer Abnehmbarkeit von demselben
ergeben.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen, in welchen ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt ist, auf das sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher
erläutert. Fig.1 zeigt einen Trockenrasierapparat mit vom Grundapparat abgenommenem
Scherkopf. Fig.2 zeigt eine Siebscherfolie für sich alleine in Draufsicht auf ihre
beim Rasieren der Haut zugewandte Oberfläche. Fig.3 zeigt in einem Längsschnitt einen
Scherkopfrahmen, der zur abnehmbaren Halterung einer Siebscherfolie dient. Fig.4 zeigt
den Scherkopfrahmen nach Fig.3 in einem Schn itt nach der Linie IV-IV in Fig.3. Fig.5
zeigt den Scherkopfrahmen nach Fig.3 in einem Schnitt nach der Linie V-V in Fig.3.
Fig.6 zeigt in einem Längsschnitt einen Scherkopf mit einem Scherkopfrahmen nach Fig.3,
in den eine Siebscherfolie nach Fig.2 eingesetzt ist. Fig. 7 zeigt den Scherkopf nach
Fig.6 in einem Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig.6, der durch einen seitlichen
Rand der Siebscherfolie geführt ist.
[0009] In Fig.1 ist mit 1 der Grundapparat eines Trockenrasierapparates bezeichnet, in dem
ein Motor untergebracht ist, von dem her ein Schwinghebel 2 hin- und hergehend antreibbar
ist. Am freien Ende des Schwinghebels 2 ist ein Untermesser 3, auf nicht näher dargestellte
Weise, in Längsrichtung des Schwinghebels 2 federnd angeordnet, welches in bekannter
Weise als Lamellenmesser ausgebildet ist. Auf diesen Grundapparat 1 ist ein Scherkopf
4 aufsetzbar, der aus einem Scherkopfrahmen 5 und einer ein Obermesser bildenden,
zum Zusammenwirken mit dem Untermesser 3 bestimmten Siebscherfolie 6 besteht. Die
Siebscherfolie 6 ist am Scherkopfrahmen 5 abnehmbar angeordnet, wobei sie in ihrer
Lage am Scherkopfrahmen einen gewölbten Verlauf einnimmt. Bei auf den Grundapparat
1 aufgesetztem Scherkopf 4 wird das Untermesser 3 federnd in die Wölbung der Siebscherfolie
6 hineingedrückt, um ein einwandfreies Schneidverhalten zu gewährleisten.
[0010] Für Reinigungszwecke und zum Austausch der Siebscherfolie ist es erforderlich, daß
die Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen abnehmbar ist. Um die Handhabung eines solchen
Trockenrasierapparates für einen Benützer möglichst bequem zu gestalten, soll daher
die Montage einer Siebscherfolie am Scherkopfrahmen und ihr Abnehmen von demselben
auf möglichst einfache Weise erfolgen, und zwar ohne Gefahr für eine Beschädigung
der empfindlichen Siebscherfolie. Außerdem soll eine sichere Lage der Siebscherfolie
am Scherkopfrahmen gewährleistet sein, damit sie sich nicht bei vom Grundapparat abgenommenem
Scherkopf ungewollt vom Scherkopfrahmen lösen kann. Um dies zu erreichen, sind die
nachstehend angeführten Maßnahmen vorgesehen.
[0011] Wie Fig.2 zeigt, weist die Siebscherfolie 6 an den beiden Enden ihrer beiden Längsränder
7 und 8 über ihre seitlichen Ränder 9 und 10 vorspringende Ansätze 11, 12, 13 und
14 auf. Diese Ansätze können beispielsweise unmittelbar durch von der Siebscherfolie
vorspringende Lappen gebildet sein. Im vorliegenden Fall sind jedoch diese Ansätze
an Verstärkungsstreifen vorgeseben, die an den Längsrändern 7 und 8 der Siebscherfolie
angebracht sind. Der Verstärkungsstreifen 15, der am Längsrand 7 der Siebscherfolie
angeordnet, ist, trägt dabei die Ansätze 11 und 12 und der Verstärkungsstreifen 16,
der am Längsrand 8 der Siebscherfolie angeordnet ist, die Ansätze 13 und 14. Die Verstärkungsstreifen
15 und 16 sind dabei an der beim Rasieren von der Haut abgewandten Oberfläche der
Siebscherfolie angeordnet, so daß in Fig.2 nur die Ansätze 11, 12, 13 und 14 selbst
direkt sichtbar sind. Solche Verstärkungsstreifen 15 und 16 können beispielsweise
aus Metallstreifen bestehen, die an die Siebscherfolie punktweise angeschweißt werden.
Im vorliegenden Fall bestehen die Verstärkungsstreifen 15 und 16 aus Kunststoff, wobei
dann zu ihrer Anbringung an der Siebscherfolie an ihnen vorgesehene,durch korrspondierende
Löcher in der Siebscherfolie hindurchgeführte, stiftförmige Vorsprünge dienen, die
von der anderen Seite der Siebscherfolie her verschweißt werden. In Fig.2 sind diese
Schweißstellen mit 17 bezeichnet.Eine andere Möglichkeit wäre, die Längsränder 7 und
8 der Siebscherfoie unmittelbar mit Kunststoffstreifen zu umspritzen, wobei dann gleichzeitig
die Ansätze 11, 12, 13 und 14 gebildet werden.
[0012] Der in den Figuren 3, 4 und 5 dargestellte Scherkopfrahmen 5 besteht aus zwei Längsstegen
18 und 19 und zwei Seitenwänden 20 und 21. In diesen Seitenwänden 20 und 21 sind den
Ansätzen 11, 12, 13 und 14 an der Siebscherfolie zugeordnete, einseitig offene Schlitze
vorgesehen, welche seitliche Führungen für die Ansätze 11, 12, 13 und 1 4 bilden und
die Lage der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen festlegen. In den Figuren 4 und 5 sind
dabei diejenigen Schlitze sichtbar, die den Ansätzen 11 und 13 zugeordnet sind, wobei
der mit dem Ansatz 11 korrespondierende Schlitz mit 22 und der mit dem Ansatz 13 korrespondierende
Schlitz mit 23 bezeichnet ist. In Fig.3 ist weiters der mit dem Ansatz 12 korrespondierende
Schlitz mit dem Bezugszeichen 24 bezeichnet. Der mit dem Ansatz 14 korrespondierende
Schlitz ist in den Figuren 3, 4 und 5 nicht sichtbar, ist aber gleich wie die anderen
Schlitze 22, 23 und 24 ausgebildet. Zum Anbringen der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen
wird diese vorgewölbt, und zwar mit der Oberfläche die beim Rasieren der Haut zugewandt
sein soll nach außen, und mit der Wölbung voran in den Scherkopfrahmen in Richtung
der Pfeile 25 eingesetzt, wobei die an ihr vorgesehenen Ansätze 11, 12, 13 und 14
in die korrespondierenden Schlitze in den Seitenwänden 20 und 21 des Scherkopfrahmens
5, von deren offenem Ende her, eingeführt werden.
[0013] Zur Halterung der Sieberscherfolie am Scherkopfrahmen, damit sie sich nicht ungewollt
von diesem lösen kann, sind nun an den beiden Längsstegen 18 und 19 des Scherkopfrahmens
4 je zwei, über das Niveau der Längsstege vorspringende, in der Einführrichtung der
Siebscherfolie in den Scherkopfrahmen gesehen, leistenförmig ausgebildete Erhebungen
vorgesehen, welche die betreffenden Längsränder 7 und 8 der Siebscherfolie in ihrer
Lage am Scherkopfrahmen untergreifen. Diese Erhebungen sind dabei mit Abstand zu den
seitliche Führungen für die Ansätze an der Siebscherfolie bildenden Schlitzen in den
Seitenwänden 20 und 21 des Scherkopfrahmens angeordnet. In Fig.3 sind die beiden am
Längssteg 18 vorgesehenen Erhebungen sichtbar, die mit 26 und 27 bezeichnet sind.
In Fig.5 ist von den beiden am Längssteg 18 vorgesehenen Erhebungen die Erhebung 26
sichtbar und von den beiden am Längssteg 19 vorgesehenen Erhebungen ist ebenfalls
eine der beiden Erhebungen, und zwar die der Erhebung 26 am Längssteg 18 gegenüberliegende
Erhebung sichtbar, welche mit 28 bezeichnet ist. Die andere am Längssteg 19 vorgesehene,
der Erhebung 27 am Längssteg 18 gegenüberliegende Erhebung ist in den Figuren nicht
sichtbar, ist aber gleich wie die Erhebungen 26, 27 und 28 ausgebildet. Jede dieser
Erhebungen weist eine in der Einführrichtung der Siebscherfolie in den Scherkopfrahmen,
welche der Richtung der Pfeile 25 entspricht, ansteigende Schräge 29 auf, an die eine
in der Einführrichtung abfallende weitere Schräge 30 anschließt. Falls erwünscht,
könnte zwischen diesen Schrägen 29 und 30 auch ein ebenes Stück an der Erhebung vorgesehen
sein. Auf diese Weise bilden die Schrägen 29 Auflauframpen für die Längsränder 7 und
8 der Siebscherfolie 6 bei ihrem Einsetzen in den Scherkopfrahmen 5, wobei sich die
mit den Ansätzen 11, 12, 13 und 14 in den korrespondierenden Schlitzen in den Seitenwänden
20 und 21 des Scherkopfrahmens seitlich geführten Längsränder so weit durchbiegen,
bis sie die Erhebungen überwunden haben, wonach sie wieder ihre gestreckte Form annehmen.
Die Lage der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen ist dann durch ihre sich in den Schlitzen
der Seitenwände des Scherkopfrahmens befindenden Ansätze 11, 12, 13 und 14 bestimmt.
Die diesbezügliche Lage der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen zeigen die Figuren 6
und 7. Dadurch, daß die Erhebungen leistenförmig ausgebildet sind, wird ein linienförmiges
und damit gleichmäßiges Zusammenwirken der Erhebungen mit den Längsrändern der Siebscherfolie
erreicht, wobei außerdem bei einem nach dem Spritzgußverfahren hergestellten Scherkopfrahmen
seine Entformbarkeit besonders einfach ist. Zu erwähnen ist noch, daß im vorliegenden
Fall an jedem der beiden Längsstege 18 und 19 des Scherkopfrahmens eine in der Längsrichtung
des betreffenden Längssteges verlaufende Vertiefung 31 bzw. 32 vorgesehen ist, wie
dies die Figuren 3, 5 und 6 erkennen lassen. Diese Vertiefungen 31 und 32 dienen zur
Freistellung der etwas erhabenen Schweißstellen 17 an der Siebscherfolie, wenn sie
am Scherkopfrahmen montiert ist.
[0014] Einem ungewollten Lösen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen ist durch die Schrägen
30 der Erhebungen vorgebeugt, auf welche die Längsränder 7 und 8 der Siebscherfolie
auflaufen, falls sich ihre Ansätze 11, 12, 13 und 14 aus den Schlitzen herausbewegen
möchten, wie dies aus Fig.7 zu erkennen ist, wo die in diesem Schnitt nicht sichtbaren
Erhebungen an den beiden Längsstegen 18 und 19 niveaumäßig, in ihrer Projektion auf
die Seitenwand 20 des Scherkopfrahmens mit punktierten Linien 33 und 34 angedeutet
sind. Ohne äußeren Kraftaufwand ist es nämlich den mit den Ansätzen 11, 12, 13 und
14 in den Schlitzen in den Seitenwänden 20 und 21 des Scherkopfrahmens seitlich geführten
Längsrändern 7 und 8 der Siebscherfolie nicht möglich sich durchzubiegen und die Erhebungen
zu überwinden, womit auch die Ansätze 11, 12, 13 und 14 nicht aus diesen Schlitzen
herausgleiten können.
[0015] Die Höhe der Erhebungen, ihr Abstand zu den benachbarten, seitliche Führungen für
die Ansätze an der Siebscherfolie bildenden Schlitzen in den Seitenwänden des Scherkopfrahmens
und die Steifigkeit der Längsränder der Siebscherfolie bestimmen zusammen die äußere
Kraft, die aufzuwenden ist, um die Längsränder der Siebscherfolie über die Erhebungen
hinwegzuführen, wobei die Längsränder dementsprechend durchgebogen werden. Diese Kriterien
werden im Rahmen des fachmännischen Könnens so aufeinander abgestimmt, daß der äußere
Kraftaufwand zum Überwindsen der Erhebungen durch die Längsränder der Siebscherfolie
so groß ist, daß eine sichere Halterung der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen erhalten
wird und die beim Überwinden der Erhebungen erfolgende Durchbiegung der Längsränder
der Siebscherfolie in solchen Grenzen bleibt, daß keine Gefahr einer bleibenden Deformation
der Siebscherfolie besteht. In diesem Zusammenhang hat sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn der in der Längsrichtung des Längssteges gesehene gegenseitige Abstand der beiden
auf einem Längssteg angeordneten Erhebungen mindestens gleich groß ist wie der Abstand
jeder Erhebung zu der ihr benachbarten Seitenwand des Scherkopfrahmens. In der Praxis
hat sich dabei als sehr zweckmäßig erwiesen, wenn dieser gegenseitige Abstand der
Erhebungen im wesentlichen doppelt so groß gewählt ist wie der Abstand jeder Erhebung
zu der ihr benachbarten Seitenwand des Scherkopfrahmens. Bezüglich der Wahl der Neigung
der beiden Schrägen jeder Erhebung ist zu erwähnen, daß diesen Neigungen nur bezüglich
der auftretenden Reibung beim Darübergleiten der Längsränder der Siebscherfolie über
die Schrägen Bedeutung zukommt, was unkritisch ist, so daß diesbezüglich nach dem
vorhandenen Platz an den Längsstegen des Scherkopfrahmens entschieden werden kann,
welche Neigungen für die Schrägen gewählt werden.
[0016] Wie die Figuren 4, 5 und 7 erkennen lassen, weisen die Schlitze 22 und 23 in der
Seitenwand 20 des Scherkopfrahmens eine sich in Richtung der Erhebungen 26 und 28
erstreckende, im wesentlichen vom Niveau des Endes der in der Einführrichtung abfallenden
Schräge 30 der Erhebungen 26 und 28 ausgehende, bis mindestens im wesentlichen zum
Niveau des Anfanges der in der Einführrichtung ansteigenden Schräge 29 der Erhebungen
26 und 28 reichende, im vorliegenden Fall sogar bis zum offenen Ende der Sclitze reichende
Erweiterung 35 und 36 auf. Die in der anderen Seitenwand 21 des Scherkopfrahmens vorgesehenen
Schlitze sind ebenfalls mit solchen Erweiterungen versehen. Hiedurch ist erreicht,
daß beim Montieren der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen die Ansätze 11, 12, 13 und
14 an der Siebscherfolie leicht in das erweiterte offene Ende, der ihnen als Führungen
zugeordneten Schlitze in den Seitenwänden des Scherkopfrahmens eingeführt werden können
und daß die Ansätze 11, 12, 13 und 14 an der Siebscherfolie in den Erweiterungen der
Schlitze seitlich ausweichen können, sobald die Längsränder 7 und 8 der Siebscherfolie
die Erhebungen erreichen und über diese hinweggeführt werden, wonach dann die Ansätze
11, 12, 13 und 14, nach dem Verlassen der Erweiterungen , von den S chlitzen beidseitig
geführt werden. Auf diese Weise wird das Durchbiegen der Längsränder 7 und 8 der Siebscherfolie,
bei ihrem montieren am Scherkopfrahmen herabgesetzt, wodurch ein dementsprechend geringerer
Kraftaufwand zum Überwinden der Erhebungen durch die Längsränder der Siebscherfolie
erforderlich ist und dieser Vorgang daher leichtgängig vor sich geht.
[0017] Das Abnehmen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen erfolgt in einfacher Weise dadurch,
daß, wie in Fig.7 angedeutet ist, in Richtung des Pfeiles 37 von Hand aus Druck auf
ihre Wölbung ausgeübt wird. Hiebei bilden nun die Schrägen 30 der Erhebungen an den
Längsstegen 18 und 19 des Scherkopfrahmens Auflauframpen für die Längsränder 7 und
8 der Siebscherfolie, wobei sie sich in analoger Weise wie beim Montieren der Siebscherfolie
am Scherkopfrahmen durchbiegen, bis sie die Erhebungen überwunden haben, wonach die
Ansätze 11, 12, 13 und 14 der Siebscherfolie aus den ihnen zugeordneten Schlitzen
in den Seitenwänden 20 und 21 des Scherkopfrahmens herausgleiten können. In diesem
Zusammenhang ist zu beachten, daß die vorstehend erwähnten Erweiterungen 35 und 36
der Schlitze erst im wesentlichen vom Niveau des Endes der in der Einführrichtung
abfallenden Schräge 30 der Erhebungen in zur Einführrichtung entgegengesetzter Richtung
ausgehen, was zur Folge hat, daß die Ansätze 11, 12, 13 und 14 der Siebscherfolie,
beim Auflaufen ihrer Längsränder 7 und 8 auf die Schrägen 30 der Erhebungen, von den
Schlitzen noch beidseitig geführt werden, so daß sie nicht seitlich ausweichen können.
Dies bedeutet, daß sich zumindest am Beginn des Auflaufens der Längsränder 7 und 8
der Siebscherfolie auf die Schrägen 30 der Erhebungen, diese Längsränder relativ mehr
durchbiegen müssen, um auflaufen zu können, dies so lange, bis die Ansätze 11, 12,
13 und 14 der Siebscherfolie die Erweiterungen der Schlitze erreichen. Beim Abnehmen
der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen ist daher Anfangs eine relative größere Kraft
aufzuwenden als beim Montieren der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen, wodurch einerseits
einem ungewollten Lösen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen in besonderer Weise
vorgebeugt ist und andererseits die Montage der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen
sich besonders leichtgängig gestalten läßt.
[0018] Bei auf den Grundapparat aufgesetztem Scherkopf 4 sorgt dann das unter Federkraft
stehende Untermesser 3 dafür, daß die Siebscherfolie 6 mit ihren Ansätzen 11, 12,
13 und 14 bis an die abgeschlossenen Enden der korrespondierenden Schlitze in den
Seitenwänden 20 und 21 des Scherkopfrahmens vorgeschoben wird, wobei dann das Untermesser
federnd in die Wölbung der Siebscherfolie hineingedrückt ist. Durch die in den Schlitzen
beidseitig geführten Ansätze ist dann auch dafür gesorgt, daß die Siebscherfolie zusammen
mit dem Untermesser, dem Rasierdruck entsprechend, gleichmäßig nachgeben kann.
[0019] Selbstverständlich sind noch eine Reihe von Abwandlungen des im vorstehenden beschriebenen
Ausführungsbeispieles der Erfindung möglich, ohne daß dabei der Rahmen der Erfindung
verlassen wird. So kann beispielsweise auf jedem der beiden Längsstege des Scherkopfrahmens
auch nur eine Erhebung vorgesehen sein, die dann zweckmäßigerweise mittig angeordnet
wird. Falls erwünscht, könnten aber auch mehr als zwei Erhebungen auf jedem der beiden
Längsstege des Scherkopfrahmens angeordnet sein. Auch für die Formgebung der Erhebungen
bestehen verschiedene Möglichkeiten, soferne sie nur die beiden Schrägen aufweisen,
welche einerseits beim Montieren der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen und andererseits
beim Abnehmen der Siebscherfolie vom Scherkopfrahmen Auflauframpen für die Längsränder
der mit ihren Ansätzen in den Schlitzen in den Seitenwänden des Scherkopfrahmens seitlich
geführten Siebscherfolie bilden und damit ein Überwinden der Erhebungen nur unter
entsprechender äußerer Kraftaufwendung gestatten. So könnten die Erhebungen beispielsweise
auch kegelförmig oder kugelkalottenförmig ausgebildet sein. Ebenso bestehen für die
Formgebung der eine seitli che Führung für die Ansätze an der Siebscherfolie bildenden
Schlitze verschiedene Möglichkeiten, je nachdem in welchem Umfang und in welchen Bereichen
der Schlitze eine seitliche Ausweichmöglichkeit für die Ansätze an der Siebscherfolie
erwünscht ist. Falls erwünscht, könnte auch nur für einen Längsrand der Siebscherfolie
eine wie im vorstehenden beschriebene Halterungsart der Siebscherfolie am Scherkopfrahmen
vorgesehen sein, wobei dann zur Halterung des anderen Längsrandes der Siebscherfolie
eine gemäß dem bekannten Stand der Technik herkömmliche Halterungsart dienen kann,
wie beispielsweise mit Haken am Längssteg des Scherkopfrahmens, die in korrespondierende
Ausnehmungen im Bereich des Längsrandes der Siebscherfolie eingreifen.
1. Scherkopf (4) für einen Trockenrasierapparat (1), mit einem zwei Längsstege (18,19)
und zwei Seitenwände (20,21) aufweisenden Scherkopfrahmen (5) zur abnehmbaren Halterung
einer gewölbt verlaufenden Siebscherfolie (6), die an den beiden Enden mindestens
eines ihrer beiden Längsränder (7,8) über ihre seitlichen Ränder(9,10) vorspringende
Ansätze(11,12,13,14) aufweist, welchen in den benachbarten Seitenwänden (20,21) Scherkopfrahmens
(5), die Lage der Siebscherfolie (6) an demselben festlegende, einseitig offene Schlitze
(22, 23,24) zugeordnet sind die Führungen bilden in welche die Ansätze (11,12,13,14)
beim Montieren der Siebscherfolie (16) am Scherkopfrahmen (5), vom offenen Ende der
Schlitze (22,23,24) her einführbar sind, wobei die Siebscherfolie (6) mit midestens
einer, eine in der Einführrichtung (25) eine ansteigende Schräge aufweisenden, gegenüber
dem Niveau des dem betreffenden Längsrand (7,8) der Siebscherfolie (6) benachbarten
Längssteges (18,19) vom Scherkopfrahmen (5) vorsprigenden, den betreffenden Längsrand
(7,8) der Siebscerfolie (6) untergreifenden Erhebung (26,27,28) am Scerkopfrahmen(5)
festgehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Erhebung (26,27,28)
an dem dem betreffenden Längsrand (7,8) der Siebscherfolie (6) benachbarten Längssteg
(18,19) des Scerkopfrahmens (5) angeordnet ist, wobei die mindestens eine Erhebung
(26,27, 28,) mit Abstand zu den in den Seitenwänden (20,21) augeordneten seitlichen
Führungen (schlitze 22,24) vorgesehen ist,wobei diese minderstens eine Erhebung (26,27,28)
in Einführrichtung (25) der Siebscerfolie (6) gesehen zunächst eine austeigende (29)
und ausauschliessend eine abfallende (30) Schräge aufweist.
2. Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,daß die Schlitze (22,24) eine im
wesentlichen vom Niveau des Endes der in der Einführrichtung abfallenden weiteren
Schräge (30) der Erhebung (26,27,28) ausgehende, bis mindestens im wesentlichen zum
Niveau des Anfanges der in der Einführrichtung (25) ansteigenden Schräge (29) der
Erhebung (26,27,28) reichende, sich in Richtung der Erhebung Erstreckende Erweiterung
(35,36) aufweisen.
3. Scherkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erweiter(35,36) der Schlitze
(22,24) bis zu ihrem offenen Ende reicht.
4. Scherkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erhebung (26,27,28) in der Einführrichtung (25) gesehen leistenförmig ausgebildet
ist.
5. Scherkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am
Längssteg (18,19) des Scherkopfrahmens (5) zwei Erhebungen vorgesehen sind, deren
in der Längsrichtung des Län(18,19) gesehener gegenseitiger Abstand mindestens gleich
groß ist wie der Abstand jeder Erhebung (26,27,28) zu der ihr benachbarten Seitenwand
(20,21) des Scherkopfrahmens (5).
6. Scherkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Längsrichtung des
Längssteges (18,19) gesehene gegenseitige Abstand der beiden Erhebungen (26,27,28)
im wesentlichen doppelt so groß gewählt ist, wie der Abstand jeder Erhebung (26,27,28)
zu der ihr benachbarten Seitenwand (20,21) des Scerkopfrahmens (5).
1. A shaving head (4) for a dry-shaving apparatus, which shaving head comprises a shaving-head
frame (5) having two longitudinal members (18, 19) and two side walls (20, 21), for
detachably securing an arcuate shear foil (6), which at both ends of at least one
of its two longitudinal edges ((7, 8) comprises projections (11, 12, 13, 14) protruding
from its transverse edges (9, 10), which projections are associated with slots (22,
23, 24) in the adjacent side walls (20, 21) of the shaving-head frame (5), which slots
are open at one end, which define the position of the shear foil (6) on said frame
and which constitute guides in which the projections (11, 12, 13, 14) are engageable
from the open ends of the slots (22, 23, 24) during mounting of the shear foil (6)
on the shavinghead frame (5), the shear foil (6) being secured to the shaving-head
frame (5) by means of at least one raised portion (26, 27, 28) which projects relative
to the level of the longitudinal member (18, 19) of the shaving-head adjacent the
relevant longitudinal edge (7, 8) of the shear foil (6) and has a ramp which is upwardly
inclined in the direction of insertion (25), which raised portion engages beneath
the relevant longitudinal edge (7, 8) of the shear foil (6), characterized in that
the longitudinal member (18, 19) of the shaving-head frame (5) adjacent the relevant
longitudinal edge (7, 8) of the shear foil (6) carries at least one raised portion
(26, 27, 28), which at least one raised portion (26, 27, 28) is arranged at a distance
from the lateral guides (slots 22, 24) provided in the side walls (20, 21), said at
least one raised portion (26, 27, 28), viewed in the direction of insertion (25) of
the shear foil (6), first comprises an upwardly inclined (29) and then an adjoining
downwardly inclined (30) ramp.
2. A shaving head as claimed in Claim 1, characterized in that the slots (22, 24) each
have an extension (35, 36) which extends in the direction of the raised portion and
which begins substantially at the level of the end of the ramp (30) which is downwardly
inclined in the direction of insertion, which extension extends at least substantially
up to the level of the beginning of the ramp (29) of the raised portion (26, 27, 28),
which ramp is upwardly inclined in the direction of insertion (25).
3. A shaving head as claimed in Claim 2, characterized in that the extensions (35, 36)
of the slots (22, 24) extend up to the open ends of said slots.
4. A shaving head as claimed in any one of the preceding Claims, characterized in that
the raised portion (26, 27, 28) is ridge-shaped viewed in the direction of insertion
(25).
5. A shaving head as claimed in any one of the preceding Claims, characterized in that
the longitudinal member (18, 19) of the shaving-head frame (5) is provided with two
raised portions whose distance from one another, viewed in the longitudinal direction
of the longitudinal member (18, 19), is at least equal to the distance between each
raised portion (26, 27, 28) and the adjacent side wall (20, 21) of the shaving-head
frame (5).
6. A shaving head as claimed in Claim 5, characterized in that, viewed in the longitudinal
direction of the longitudinal member (18, 19), the distance between the two raised
portions (26, 27, 28) is selected to be substantially equal to twice the distance
between each raised portion (26, 27, 28) and the adjacent side wall (20, 21) of the
shaving-head frame (5).
1. Tête de coupe (4) destinée à un rasoir à sec (1) et comportant un cadre (5) présentant
deux éléments longitudinaux (18, l9) et deux parois latérales (20, 21) pour fixer
de façon détachable une feuille de coupe perforée arquée (6) qui, aux deux extrémités
d'au moins l'un de ses bords longitudinaux (7, 8), présente des pièces rapportées
(11, 12, 13, 14) faisant saillie de ses bords latéraux (9, 10) auxquels sont associées,
dans les parois latérales voisines (20, 21) du cadre (5), des fentes (22, 23, 24)
ouvertes à une extrémité et fixant la position de la feuille de coupe perforée (6)
sur ledit cadre, fentes qui forment des guides dans lesquels, lors du montage de la
feuille de coupe perforée (6) sur le cadre (5), les pièces rapportées (11, 12, 13,
14) peuvent être introduites à partir de l'extrémité ouverte des fentes (22, 23, 24),
la feuille de coupe perforée (6) étant retenue sur le cadre (5) par au moins une partie
en relief (26, 27, 28) du cadre (5), partie en relief qui présente une pente montant
dans le sens d'introduction (25) et qui, par rapport au niveau de l'élément longitudinal
(18, 19) voisin du bord longitudinal concerné (7, 8) de la feuille de coupe perforée
(6), fait saillie du cadre (5), ladite partie en relief accrochant par le bas le bord
longitudinal concerné (7, 8) de la feuille de coupe perforée (6), caractérisée en
ce qu'au moins une partie en relief (26, 27, 28) est prévue sur l'élément longitudinal
(18, 19) du cadre (5), voisin du bord longitudinal concerné (7, 8) de la feuille de
coupe perforée (6), partie en relief (26, 27, 28) qui est disposée à distance des
guides latéraux (fentes 22, 24) prévus dans les parois latérales (20, 21) et qui,
vue dans le sens d'introduction (25) de la feuille de coupe perforée (16), présente
d'abord une pente montante (29) et ensuite une pente descendante (30).
2. Tête de coupe selon la revendication 1, caractérisée en ce que les fentes (22, 24)
présentent un prolongement (35, 36) s'étendant en direction de la partie en relief,
prolongement qui part à peu près du niveau de l'extrémité des pentes (30) de la partie
en relief (26,27,28) qui vont endescendant dans le sens d'introduction et se termine
au moins à peu près au niveau du début des pentes (29) de la partie en relief (26,
27, 28) qui vont en montant dans le sens d'introduction (25).
3. Tête de coupe selon la revendication 2, caractérisée en ce que le prolongement (35,
36) des fentes (22, 24) se termine à l'extrémité ouverte.
4. Tête de coupe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la
partie en relief (26, 27, 28), vue dans le sens d'introduction (25), est réalisée
sous la forme d'une nervure.
5. Tête de coupe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que,
sur l'élément longitudinal (18, 19) du cadre (5), sont prévues deux parties en relief
dont la distance qui les sépare dans le sens de la longueur de l'élément longitudinal
(18, 19) est au moins égale à la distance qui sépare chaque partie en relief (26,
27, 28) de la paroi latérale voisine (20, 2l) du cadre (5).
6. Tête de coupe selon la revendication 5, caractérisée en ce que la distance qui sépare
les parties en relief (26, 27, 28) dans le sens de la longueur de l'élément longitudinal
(18, 19) est choisie de façon à être sensiblement égale au double de la distance qui
sépare chaque partie en relief (26, 27, 28) de la paroi latérale voisine (20, 21)
du cadre (5).