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EP 0 308 933 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.03.1991 Patentblatt 1991/10 |
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Anmeldetag: 22.09.1988 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Zerstäuben mindestens eines Strahls eines flüssigen
Stoffs, vorzugsweise geschmolzenen Metalls
Process and device for the atomization of at least one jet of a liquid, preferably
molten metal
Procédé et dispositif d'atomisation d'un jet de liquides, préférablement de métal
fondu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
22.09.1987 DE 3731866 22.10.1987 DE 3735787
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.03.1989 Patentblatt 1989/13 |
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Patentinhaber: BRANSON ULTRASCHALL
Niederlassung der EMERSON TECHNOLOGIES GmbH & CO. |
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D-63128 Dietzenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauckhage, Klaus, Prof. Dr.-Ing.
D-2800 Bremen (DE)
- Kunert, Norbert
D-2820 Bremen 71 (DE)
- Schreckenberg, Peter, Dipl.-Ing.
D-2800 Bremen (DE)
- Vetters, Hermann, Dr. Phil.
D-2820 Bremen 77 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hauck, Hans, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Hauck, Graalfs, Wehnert,
Döring, Siemons,
Mozartstrasse 23 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 124 023 DE-A- 2 656 330
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DE-A- 2 537 103
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerstäuben mindestens eines Strahls
eines flüssigen Stoffs, insbesondere geschmolzenen Metalls nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren unter erwendung der Vorrichtung nach Anspruch
4.
[0002] Verfahren und Vorrichtungen zum Zerstäuben flüssiger Stoffe bzw. geschmolzenen Metalls
sind grundsätzlich bekannt. In zunehmendem Maße finden solche Verfahren auch auf
dem Werkstoffsektor zur Herstellung bestimmter Werkstoffe, insbesondere solcher mit
spezifischen Eigenschaften Verwendung. Das Zerstäuben des aus einem Tiegel austretenden
Strahls mit bis auf Temperaturen oberhalb des Liquiduspunktes erhitzten Metallpartikeln,
also der Schmelze, erfolgt dabei durch ein stehendes Ultraschallfeld, das zwischen
einem Schwinger und einem (nicht aktiven) Reflector gebildet wird, (DE-26 5633002).
Nachteiling hieran ist die begrenzte Ultraschall-Leistung. Das führt dazu, daß bekannte
Vorrichtungen und Verfahren zum Ultraschall-Zerstäuben geschmolzener Metalle bisher
nur in geringem Umfange eingesetzt worden sind, und zwar meist das Laborstadium
nicht überschritten haben. Auch im Zusammenhang mit anderen Einsatzzwecken, beispielsweise
beim Zerstäuben von Flüssigkeitsstrahlen mit Ultraschall, hat sich die nur begrenzt
verfügbare Ultraschall-Leistung als Hemmnis für eine gewerbsmäßige Anwendung herausgestellt.
[0003] Des weiteren führt die geringe Ultraschall-Leistung beim Zerstäuben von flüssigen
Metallen dazu, daß die damit gleichzeitig einhergehende Abkühlung der Schmelze auf
Temperaturen unterhalb des Soliduspunktes nicht rasch genug erfolgen kann. Das hat
ein unkontrolliertes Abkühlen der zerstäubten Teilpartikelchen und damit verbundenen
ungünstigen Korngrößen und -eigenschaften zur Folge.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, wodurch eine erhöhte Zerstäubungsleistung und
beim Zerstäuben von flüssigem Metall eine bessere Abschreckung der zerstäubten Metallpartikel
gewährleistet ist und mit einem Verfahren zusätzlich die Zerstäubungsleistung zu steigern.
[0005] Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch
die Verwendung mindestens zweier aktiver Schwinger, also eines Schwingerpaares, entsteht
ein besonders energiereiches Ultraschallfeld. Zur weiteren Leistungssteigerung können
weitere Schwingerpaare vorgesehen werden, die zweckmäßigerweise gleiche Daten sowie
auch superpositionsfähige Parameter hinsichtlich Leistung, Frequenz sowie Amplitude
der Schwinger aufweisen und derart angeordnet sind, daß ihr stehendes Ultraschallfeld
einen oder auch mehrere gemeinsame Druck Knotenbereiche aufweist. Durch Hindurchleiten
des im Tiegel erzeugten Schmelzstrahls durch diesen Druck Knotenbereich findet die
Zerstäubung dort statt, wo eine Superposition der Ultraschallfelder erfolgt, das
heißt die größte Engergiedichte vorhanden ist. Verglichen zu herkömmlichen Vorrichtungen
ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung einen erheblich größeren Durchfluß an
zu zerstäubender Schmelzmasse und einem damit verbundenen wirtschaftlicheren Einsatz.
Gleichzeitig wird durch die Superposition mehrerer Ultraschallfelder trotz eines erhöhten
Durchsatzes zu zerstäubender Schmelze auch noch eine geforderte Schnellabschreckung
zur Bildung eines Feinstgefüges erreicht. Auch wird durch die Verwendung zweier aktiver
Schwinger ein Ankleben zerstäubter Partikel an die Schwingerfläche wirksam vermieden.
[0006] Nach einer besonder vorteilhaften Weiterbildung der Vorrichtung ist vorgesehen,
die Ultraschallschwinger in ihrer Lage derart gemeinsam zu verändern, daß die (horizontale)
Schwingerachse beliebige Neigungen erhält. Damit ist es möglich, die zerstäubten
Partikel aus einer vertikalen Bahn gezielt abzulenken. Es ist so ein Kompaktieren
komplexer Werkstücke vorteilhaft durchführbar.
[0007] Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist dem Austritt der Schmelze aus dem
Tiegel eine Düse nachgeordnet, die vorzugsweise lavaldüsenartig ausgebildet ist.
[0008] Die Schwinger sind dabei derart der Düse zugeordnet, daß der knotenbereich der superpositionierten
Ultraschallfelder gegenüber dem engsten Querschnitt der Düse geringfügig zum Tiegel
hin versetzt ist. Dadurch erfolgt nicht nur eine Beschleunigung der Stoffe durch die
Zerstäubung im Knotenbereich der Ultraschallfelder, sondern zusätzlich auch eine
Richtungszuweisung durch die sich nach dem Knotenbereich noch verengende Düse.
[0009] Schließlich wird vorgeschlagen, der Düse einen (Druck-)Behälter nachzuordnen. Weiterhin
kann der Druckbehälter genutzt werden zur Aufnahme einer Auftragfläche bzw. Auftragform
zur Kompaktierung der zerstäubten und abgeschreckten Mikro-Metallpartikel. Alternativ
kann auch die gesamte Vorrichtung in einem Druckbehälter untergebracht sein. Dies
hat insbesondere eine Druckentlastung im Tiegel zur Folge. Eine solche Vorrichtung
eignet sich besonders auch zur Durchführung des eingangs geschilderten Verfahrens,
weil dadurch sowohl im Bereich der Düse als auch im Bereich des Druckbehälters in
einfacher Weise eine Verdichtung des gasförmigen Trägermediums für die Ultraschallwelle
möglich ist. Die Energiedichte im zur Zerstäubung dienenden Ultraschall-Knotenbereich
wird somit durch eine Kombination mehrerer engergiesteigernder Maßnahmen, nämlich
die Superposition mehrerer Ultraschallfelder und die Erhögung der Energieübertragung
im verdichteten Medium optimal gestaltet.
[0010] Aus der durch das erfindungsgemäße Verfahren erhöhten zerstäubungsleistung resultiert
darüber hinaus eine bessere Abschreckung der zerstäubten Metallpartikel, da diese
durch das energiereichere Ultraschallfeld einen Größeren Impuls erhalten, der zu einem
vergrößerten "Schlupf" der Metallpartikel im druckbeaufschlagten Medium, in der die
Zerstäubung stattfindet, führt. Hierdurch wird verhindert, daß sich um die Metallpartikel
herum jeweils ein Schleier angewärmten Gases bildet; vielmehr können die Metallpartikel
aufgrund ihrer Beaufschlagung durch einen höheren Impuls in ständigen Kontakt mit
frischem, noch nicht vorgewärmten Umgebungsgas gebracht werden.
[0011] Des weiteren wird vorgeschlagen, das druckbeaufschlagte gasförmige Medium auf eine
Temperatur unterhalb des Liquiduspunktes der Metallpartikel abzukühlen, vozugsweise
auf Temperaturen bis minimal _200°C., wodurch Abkühlraten von > 10⁷K/s erreicht werden
können. Diese Maßnahme führt ohne einen nennenswerten zusätzlichen Aufwand zu einer
Schnellabschreckung.
[0012] Des weiteren wird verfahrensgemäß vorgeschlagen, die zerstäubten Metallpartikel
zur Bildung eines Halbzeuges oder eines gewünschten Formteiles unmittelbar nach dem
Abschrecken und Zerstäuben zu kompaktieren. Hierdurch werden die abgeschreckten Metallpartikel
unter Ausnutzung ihrer superplastischen Eigenschaften vorzugsweise druckunterstützt
auf eine entsprechende Unterlage "aufgeschossen", wobei eine Verschweißung der einzelnen
Metalpartikel erfolgt. Das Kompaktieren wird zweckmäßigerweise dann vorgenommen,
wenn die zerstäubten Metallpartikel eine feste Phase erlangt haben und soweit abgekühlt
sind, daß einerseits eine Gefügeumwandlung nicht mehr stattfindet und andererseits
die Metallpartikel noch warm genug zum Verschweißen sind.
[0013] Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren unter Zuhilfenahme der vorstehend beschriebenen
Vorrichtung entstehende Werkstoff verfügt über besonders günstige Eigenschaften,
da hierdurch ein besonders homogenes kristallines bzw. amorphes Gefüge mit globularen
Körnern, die < 0,1 µm sein können, entsteht. Ein solches Material verfügt über superplastische
Eigenschaften, die eine isotrope Verformbarkeit ermöglichen. Das schnelle Abkühlen
führt auch zu einer Einbindung der Verunreinigungen in die aus den zerstäubten Metallpartikel
entstehenden globularen Mikrokörnern.
[0014] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert.
[0015] In diesen Zeigen :
Fig 1 einen vereinfacht dargestellten Vertikalschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 einen unteren Abschnitt eines Druckbehälters mit einem darin angeordneten
Formenträger,
Fig. 3 einen horizontalen Querschnitt III-III durch die Vorrichtung gemäß der Fig.
1 im Bereich zweier Schwinger,
Fig. 4 einen teilweisen vertikalschnitt gemäß der Fig. 1 durch eine zweite Ausführungsform
der Vorrichtung, und
Fig. 5 einen teilweise dargestellten Vertikalschnitt gemäß der Fig. 1 durch ein drittes
Ausführungsbeispiel der Vorrichtung.
[0016] Die hier gezeigte Vorrichtung dient zur Zerstäubung eines Strahls flüssigen Metalls
für die Herstellung eines metallischen Pulvers, von Werkzeugen, Halbzeugen und Fertigteilen.
[0017] Wie insbesondere aus der Fig. 1 entnehmbar, setzt sich die Vorrichtung zusammen aus
einem Tiegel 10, einer sich daran anschließenden Düse 11 und im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwei Ultraschallschwingern 12 sowie einem letzteren nachgeordneten Druckbehälter 13.
[0018] Der Tiegel 10 am oberen Bereich der Vorrichtung ist hier flaschenförmig ausgebildet
mit einer nach unten weisenden, sich verjüngenden Austitts Offnung 14. Gefüllt ist
der Tiegel 10 im vorliegenden Falle bis zum Pegelstand 15 mit dem zu schmelzenden
und verdüsenden Rohmaterial aus pulver- bzw. körnchenförmigem metallischen Granulat
16. Durch eine in der Fig 1 punktstrichliniert dargestellte Heizspirale 17 um den
Tiegel 10 erfolgt ein Schmelzen des darin enthaltenen Granulats 16 auf eine Temperatur
oberhalb des Liquiduspunktes.
[0019] Die mitting in bezug auf eine aufrechte Längsmittelachse 18 der vorrichtung angeordnete
Austritts Offnung 14 des Tiegels 10 mündet in einen aufrechten Eintrittstrichter 19
der Düse 11. Diese ist hier etwa lavaldüsenartig ausgebildet, verfügt nämlich über
einen oberen längs eines umlaufenden Bogens sich verjüngenden Beschleunigungsabschnitt
20, einen sich daran anschlïeßenden Verjüngungsabschnitt 21 und einen unteren kegelstumpfartigen
Austrittsabschnitt 22.
[0020] Im oberen Bereich des Beschleunigungsabschnitts 20 mündet von der Seite her ein
Gaszufuhrkanal, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als radial umlaufender Ringkanal
23 ausgebildet ist. Durch diesen ist ein gasförmiges Prozeßmedium, vorzugsweise ein
auf eine Temperatur unterhalb der Raumtemperatur abgekühltes Inert- oder Reaktionsgas,
unter Druck der Vorrichtung zuführbar.
[0021] Dem mittleren Verjängungsabschnitt 21 der Düse 11 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel
die beiden Ultraschallschwinger 12 gegenüberliegend angeordnet, und zwar derart,
daß sie auf einer gemeinsamen, horizontalen Schwingerachse 24 liegen, die die Längsmittelachse
18 der Vorrichtung schneidet. Die Ultraschallschwinger 12 sind mit ihren vorderen
Abschnitten durch entsprechende Durchführungsöffnungen 25 in den Verjängungsabschnitt
21 der Düse eingeführt. Dazu sind die Durchführungsöffnungen 25 mit jeweils einem
Korrespondierenden, umlaufenden Kragen 26 versehen. Die Fixierung der Ultraschallschwinger
12 erfolgt separat in geeigneter, nicht dargestellter weise außerhalb der vorderen
köpfe der Ultraschallschwinger 12, und zwar schwingungsmäßig entkoppelt.
[0022] Die Relativlage der Schwingerachse 24 in bezug auf die einzelnen Abschnitte der Düse
11 ist hier derart getroffen, daß sich die Schwingerachse 24 etwa im Verjängungsabschnitt
21 befindet, also etwa im Endbereich des Beschleunigungsabschnitts 20.
[0023] Die beiden Ultraschallschwinger 12 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel gleich
ausgebildet, verfügen insbesondere über gleiche Leistungen, Frequenzen und Amplituden,
erzeugen nämlich gleiche, einander überlagerte Ultraschallfelder 27 von etwa 20 KHz
bei einer Schwingerleistung von 250 bis zu 3000 W. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
haben die beiden Ultraschallschwinger 12 einen Abstand von sechs Viertelwellen, wobei
sie drei Druck notenbereiche 28 bzw. 29 bilden, von denen der mittlere, auf der Schwingerachse
24 und der Längsmittelachse 18 liegende knotenbereich 29 zur Zerstäubung des aus dem
Tiegel 10 austretenden Strahls der zu zerstäubenden Schmelze dient.
[0024] Wie weiterhin der Fig 1 entnommen werden kann, verfügt die Düse 11 an ihrem unteren
Rand über einen kreisringförmigen Flansch 30, an den der Druckbehälter 13 mit einem
korrespondierenden Anschlußflansch 31 befestigbar ist, vorzugsweise lösbar durch nicht
dargestellte Schrauben.
[0025] Der Druckbehälter kann im einfachsten Falle _ wie gezeigt _ aus einem zylindrischen
Mantel 32 und einem ebenen, horizontalen Boden 33 bestehen. In diesem Falle kann der
Boden 33 zur Aufnahme einer in der Fig 1 gezeigten Trägerplatte 34 dienen, auf die
die zerstäubten Metallpartikel aufbringbar sind, und zwar vorzugsweise zum Kompaktieren.
[0026] Die Fig. 2 zeigt eine auf dem Boden 33 des Druckbehälters 13 angeordnete Negativform
35. Dadurch können im Druckbehälter bereits fertige Werkstücke beliebiger Gestalt
durch Kompaktieren im superplastischen Zustand der Metallpartikel hergestellt werden.
Vorzugsweise lassen sich so rotationssymmetrische Teile herstellen. Damit diese eine
nahezu gleichmäßige Wandstärke erhalten, kann die Negativform 35 im Druckbehälter
13 um ihre (senkrechte) Rotationsachse durch einen geeigneten Antrieb kontinuierlich
gedreht werden.
[0027] Alternativ ist es auch denkbar, abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel den
Druckbehälter so groß auszubilden, daß in diesem der Tiegel 10 mit der Düse 11 und
den Ultraschallschwingern 12 vollständig eingesetzt werden kann, beispielsweise hängend
unter einem den Druckbehälter verschließenden Deckel. Diese alternative Ausbildung
des Druckbehälters ist in der Fig. 1 strichpunktiert angedeutet.
[0028] Die Fig. 3 zeigt eine alternative Anordnung einer Vielzahl von Ultraschallschwinger
12, derart, daß zur weiteren Leistungssteigerung mehrere Schwingerpaare aus einander
gegenüberliegenden Ultraschallschwingern 12 vorgesehen sind. Dementsprechend sind
in der Fig 3 dem Schwingerpaar aus den beiden Ultraschallschwingern 12 drei weitere
strichpunktiert dargestellte Schwingerpaare zugeordnet, deren Schwingerachsen 24 in
einer gemeinsamen horizontalen Ebene liegen zur Erzeugung weiterer Ultraschallfelder,
die allesamt im (mittigen) knotenbereich 29 auf der Längsmittelachse 18 der Vorrichtung
liegen.
[0029] Die gezeigte Vorrichtung ermöglicht eine besonders hohe Zerstäubungsleistung und
hohe Abschreckraten, indem durch mehrere Ultraschallschwinger 12, die jeweils ein
gleiches Ultraschallfeld 27 erzeugen, eine hohe Energiedichte im Knotenbereich 29
entsteht und darüber hinaus die Ultraschallwelle 27 durch ein verdichtetes gasförmiges
Medium mit hohen Energieübertragungseigenschaften hindurchgeleitet wird. Es ist aber
auch möglich, eine Verbesserung der Zerstäubungsleistung bekannter Vorrichtungen
bzw. Verfahren dieser Art schon dadurch zu erreichen, daß entweder (wie beim Stand
der Technik) mit nur einem Ultraschallschwinger die Zerstäubung in einem unter Druck
stehenden gasförmigen Medium, also im Druckbehälter 13 erfolgt, oder mit einer Mehrzahl
von Ultraschallschwingern in einem unter (normalen) atmosphärischen Druck stehenden
gasförmigen Medium das Zerstäuben des geschmolzenen Metalls erfolgt. In diesem Fall
kann der Druckbehälter 13 oder der strichpunktiert dargestellte Druckbehälter entfallen.
[0030] Die in der Fig 1 gezeigte Vorrichtung arbeitet wie folgt : Das im Tiegel 10 durch
die Heizspirale 17 erhitzte Granulat oder dergleichen aus metallischem Werkstoff
gelangt durch die Öffnung 14 des Tiegels 10 in Form eines flüssigen Strahls in den
Beschleunigungsabschnitt 20 der Düse 11, wo es vor Erreichen des Verjängungsabschnitts
21 im Knotenbereich 29 durch die Ultraschallwelle 27 zerstäubt wird. Die durch das
Zerstäuben erfolgende, Beschleunigung der Metallpartikel bewirkt einen "Schlupf" desselben
im gasförmigen Medium. Das hat eine Schnellabschreckung der zerstäubten Metallpartikel
zur Folge. Die Schnellabschreckung wird erfindungsgemäß dadurch noch erhöht, daß
zum einen das Zerstäuben in einem verdichteten gasförmigen Medium stattfindet, woduch
eine höhere Energie von der Ultraschallwelle 27 aufbringbar ist und zum anderen der
Düse 11 durch den Ringkanal 23 mit Überdruck Inertgas (Stickstoff) oder Reaktionsgas
(Wasserstoff) zuführbar ist, welches bis auf _200°C abgekühlt sein kann.
[0031] Die in der vorstehend beschriebenen Weise zerstäubten und schnell abgeschreckten
Metallpartikel verfügen über sehr kleine, überwiegend globulare körner (< 0,1 µm),
die soweit abgekühlt sind, daß keine Gefügeumwandlung mehr stattfindet, aber unter
Ausnutzung der superplastischen Eigenschaften eine Verschweißung der Körner erfolgt,
wenn diese kompaktiert werden, also auf die Trägerplatte 34 oder die Negativform
35 auf dem Boden 33 des Druckbehälters 13 druckunterstützt aufgebracht werden.
[0032] Die Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
welches sich von demjenigen der Fig. 1 bis 3 dadurch unterscheidet, daß die Ultra
schallschwinger 12 lageveränderlich der Düse 11 zugeordnet sind. Dazu sind die Ultraschallschwinger
gleichermaßen, aber in entgegengesetzten Richtungen derart gegenüber der Düse 11
bzw. mit einem Teil derselben in ihrer Lage veränderlich, daß die Schwingerachse 24
aus der (normalen) Horizontalen herausschwenkbar ist Dadurch lassen sich die zerstäubten
Metallpartikel nach Erreichen des Knotenbereichs 29 gegenüber der Längsmittelachse
18 ablenken in eine aus der Vertikalen abweichende Richtung. Der von den zerstäubten
Metallpartikeln gebildete Kegel mit Ursprung im Knotenpunkt 29 ist damit als Ganzes
aus der Längsmittelachse 18 herausschwenkbar.
[0033] Darüber hinaus ist es denkbar, die Ultraschallschwinger 12 bei gleichbleibendem Abstand
in Richtung längs zur Schwingerachse 24 zu verschieben, wodurch der Knotenbereich
29 sich exakt mit der Längsmittelachse 18 zur Deckung bringen laßt, bzw. bei einem
von der Längsmittelachse 18 abweichenden Knotenbereich 29 mit dem aus dem Tiegel
10 austretenden Strahl flüssigen Metalls wieder zur Deckung bringen läßt. Auch sind
so abweichungen der Lage des Knotenbereichs 29 zwischen den Ultraschallschwingern
12 so ausgleichbar, daß der Knotenbereich 29 wiederum vom strahl getroffen wird.
[0034] Bei dieser Vorrichtung sind die Ultraschallschwinger 12 ganz oder teilweise in einem
als Faltenbalg 36 ausgebildeten Abschnitt der Düse 11 angeordnet. Im vorliegenden.
Ausführungsbeispiel ist nur der oberen Hälfte der Ultraschallschwinger 12 der Faltenbalg
36 zugeordnet, so daß dieser den Beschleunigungsabschnitt 20 bzw. den Verjängungsabschnitt
21 der Düse 11 bildet. Die untere Hälfte der Ultraschallschwinger 12 ist einem festen
Abschnitt der Düse 11, nämlich etwa dem Austrittsabschnitt 22 zugeordnet, der zusammen
mit den Ultraschallschwingern 12 Verschwenkbar ist.
[0035] Schließlich zeigt die Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung. Diese
weicht dadurch von den vorstehenden Ausführungsbeispielen der Vorrichtung ab, daß
drei vorzugsweise in einer gemeinsamen vertikalen Ebene nebeneinanderliegende Tiegel
10 der Düse 11 zugeordnet sind. Der Abstand diese drei Tiegel 10 ist derart gewählt,
daß die drei aus denselben austretenden Strahlen geschmolzenen Metalls auf jeweils
einen der drei Druck Knotenbereiche 28 bzw. 29 des Ultraschallfeldes 27 gerichtet
sind. Diese Vorrichtung ermöglicht eine besonders hohe Zerstäubungsleistung, in dem
sämtliche Druck Knotenbereiche 28 und 29 des Ultraschallfeldes 27 zur Zerstäubung
der Strahlen flüssigen Metalls dienen.
[0036] Die Arbeitsweisen dieser alternativen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gemäß der Fig. 1 sind prinzipiell mit der weiter oben beschriebenen Arbeitsweise
der in der Fig 1 gezeigten Vorrichtung vergleichbar.
1. Vorrichtung zum Zerstäuben mindestens eines Strahls eines flüssigen Stoffs insbesondere
geschmolzenen Metalls, in einem stehenden Ultraschallfeld mit einem Tiegel zum Schmelzen
des zu zerstäubenden Stoffs, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf einer gemeinsamen
Schwingerachse (24) einander mit Abstand gegenüberliegende aktive Ultraschallschwinger
(12) zum Erzeugen des stehenden Ultraschallfeldes vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ultraschallschwinger
(12) über die gleichen Kenngrößen, insbesondere die gleiche Leistung verfügen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraschallschwinger
(12) derart relativ zum Tiegel (10) angeordnet sind, daß das von den Ultraschallschwingern
(12) erzeugte stehende Ultraschallfeld (27) sowohl rechtwinklig als auch unter einem
einstellbaren Winkel zur Längsmittelachse (18) der Vorrichtung verläuft.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
der Austrittsöffnung (14) der Schmelze aus dem Tiegel (10) eine an eine Gaszufuhrleitung
angeschlossene Düse (11) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des engsten
Querschnitts der Düse (11) die Ultraschallschwinger (12) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (11) lavaldüsenartig
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaszufuhrleitung
über einen Ringkanal (23) in die Düse (11) mündet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiegel (10) von dem
Ringkanal (23) umgeben ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Düse
(11) ein Druckbehälter (13) nachgeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Ultraschallschwinger
(12), die Düse (11) und der Tiegel (10) innerhalb des Druckbehälters (13) angeordnet
sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Druckbehälter
(13) Einrichtungen zum Formen der zerstäubten Metallpartikel angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Paare von jeweils auf einer gemeinsamen Schwingerachse mit Abstand gegenüberliegende
angeordnete aktive Ultraschallschwinger (12) vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Paare gegenüberliegender
Ultraschallschwinger (12) ein festgelegtes Ultraschallfeld (27) bilden, in dem sich
ein oder mehrere Druckknotenbereiche (28, 29) ausbilden, wobei sich die Schwingerachsen
in einem gemeinsamen Druckknotenbereich (23) kreuzen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens
einem Druckkknotenbe reich (28, 29) mindestens ein Tiegel (10) und eine Düse (11)
zum gleichzeitigen Zerstäuben mehrerer Strahlen zugeordnet sind.
15. Verfahren unter Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Inertgas oder ein Reaktionsgas unter Druck durch die
Düse zugeführt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas auf eine Temperatur
unterhalb des Liquiduspunktes des zu zerstäubenden Metalls zu dessen Schnellabschreckung
gebracht wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach
dem Zerstäuben die Stoffpartikel in dem zur Zerstäubung dienenden verdichteten Gas
kompaktiert werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Kompaktieren unter
Ausnutzung der superplastischen Eigenschaften der Metallpartikel durchgeführt wird.
1. An apparatus for pulverizing at least a jet of liquid material, in particular molten
metal in a standing ultrasonic field including a container for melting the material
to be pulverized, characterized in that a pair of active ultrasonic actuators (12)
is provided opposite each other in a distance on a common oscillator axis (24) for
generating said standing ultrasonic field.
2. The apparatus of claim 1, characterized in that both ultrasonic actuators (12)
have identical characteristics, in particular identical power capacity.
3. The apparatus of claim 1 or 2, characterized in that said ultrasonic actuators
(12) are mounted with respect to said container (10) such that the standing ultrasonic
field (27) generated by said ultrasonic actuators (12) intersects the central longitudinal
axis (18) of the apparatus under an adjustable angle including an angle of 90°.
4. The apparatus of one of claims 1 to 3, characterized in that a nozzle (11) connected
to a gas supply conduit is provided within the discharge opening (14) of the molten
material in the container (10).
5. The apparatus of claim 4, characterized in that said ultrasonic actuators (12)
are provided within the smallest cross-sectional area of said nozzle (11).
6. The apparatus of claim 4 or 5, characterized in that said nozzle (11) is shaped
as a Laval nozzle.
7. The apparatus of one of claims 4 to 6, characterized in that said gas supply conduit
opens into said nozzle (11) through an annular passage (23).
8. The apparatus of claim 7, characterized in that said container (10) is enclosed
by said annular passage (23).
9. The apparatus of one of claims 4 to 8, characterized in that a pressure container
(13) is provided downstream of said nozzle (11).
10. The apparatus of claim 9, characterized in that at least the ultrasonic actuators
(12), the nozzle (11) and the container (10) are provided within said pressure container
(13).
11. The apparatus of claim 9 or 10, characterized in that means for depositing the
pulverized metal particles are provided within the pressure container (13).
12. The apparatus of one of claims 1 to 11, characterized in that a plurality of pairs
of active ultrasonic actuators (12) is provided each pair opposite each other in a
distance and on a common oscillator axis.
13. The apparatus of claim 12, characterized in that said pairs of opposedly disposed
ultrasonic actuators (12) define a predetermined ultrasonic field (27) including one
or a plurality of pressure nodal areas (28, 29), wherein the oscillator axes intersect
each other in a common pressure nodal area (23).
14. The apparatus of claim 12 or 13, characterized in that at least a container (10)
and a nozzle (11) for simultaneously pulverizing a plurality of jets are provided
each for at least a pressure nodal area (28, 29).
15. A method to be performed with the apparatus according to one of claims 4 to 14,
characterized in that a pressurized inert gas or reaction gas is supplied through
the nozzle.
16. The method of claim 15, characterized in that the gas is brought to a temperature
below the liquid point of the metal to be pulverized to allow a rapid quenching thereof.
17. The method of claim 15 or 16, characterized in that immediately after pulverizing
the particles are compacted in the pressurized gas supplied for pulverizing.
18. The method of claim 17, characterized in that the compacting step is performed
in utilizing the superplastic characteristics of the metal particles.
1. Dispositif d'atomisation d'au moins un jet d'une matière liquide, en particulier
de métal fondu, dans un champ stationnaire d'ultrasons, comportant un creuset pour
la fusion de la matière à pulvériser, caractérisé en ce que deux émetteurs d'ultrasons
actifs (12), destinés à engendrer le champ stationnaire d'ultrasons, sont prévus sur
un axe commun d'émetteurs (24) en étant situés à distance l'un de l'autre.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux émetteurs d'ultrasons
(12) possèdent les mêmes caractéristiques, en particulier la même puissance.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons
(12) sont disposés par rapport au creuset (10) de telle manière que le champ stationnaire
d'ultrasons (27) engendré par les émetteurs d'ultrasons (12) forme un angle droit
aussi bien qu'un angle réglable par rapport à l'axe central longitudinale (18) du
dispositif.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un ajutage
(11) raccordé à une conduite d'amenée de gaz est disposé dans la zone de l'orifice
de sortie (14) du bain hors du creuset (10).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons
(12) sont disposés dans la zone de la section transversale la plus étroite de l'ajutage
(11).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'ajutage (11)
est constitué en forme d'ajutage de Laval.
7. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que la conduite
d'amenée de gaz débouche dans l'ajutage (11) par un canal annulaire (23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le creuset (10) est
entouré par le canal annulaire (23).
9. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que l'ajutage
(11) est disposé en aval d'un réservoir sous pression (13).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'au moins les émetteurs
d'ultrasons (12), l'ajutage (11) et le creuset (10) sont situés à l'intérieur du réservoir
sous pression (13).
11. Dispositif selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que des installations
de formage de particules métalliques pulvérisées sont disposées dans le réservoir
sous pression (13).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'il est
prévu plusieurs paires d'émetteurs d'ultrasons actifs (12) disposés respectivement
à distance l'un de l'autre sur un axe d'oscillateur commun.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que toutes les paires
d'émetteurs d'ultrasons opposés (12) constituent un champ stationnaire d'ultrasons
(27) dans lequel s'établissent une ou plusieurs zones (28, 29) de noeuds de pression,
les axes d'émetteurs se croisant dans une zone commune (23) de noeuds de pression.
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'au moins un creuset
(10) et un ajutage (11) sont respectivement associés au moins à une zone (28, 29)
de noeuds de pression en vue de la pulvérisation simultanée de plusieurs jets.
15. Procédé utilisant le dispositif selon l'une des revendications 4 à 14, caractérisé
en ce qu'un gaz inerte ou un gaz de réaction est amené sous pression à travers l'ajutage.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que le gaz est amené à une
température inférieure au point de liquidus du métal à pulvériser en vue d'une trempe
rapide de ce dernier.
17. Procédé selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que les particules
de matière sont compactées immédiatement après la pulvérisation dans le gaz comprimé
servant à la pulvérisation.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que le compactage est effectué
en utilisant les propriétés superplastiques des particules métalliques.