[0001] Die Erfindung geht aus von einem Bohr- oder Schlaghammer nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Bei einem bekannten Elektrobohrhammer dieser Art mit abschaltbarem Bohrantrieb ist
in die den Drehantrieb zum Werkzeug weiterleitende Welle eine Klauenkupplung eingeschaltet,
deren eine Kupplungshälfte auf der Welle axial verschieblich gelagert ist. Die Verschiebung
erfolgt dadurch, daß eine erste Exzenterwirkung von einem Zapfen auf einen Kragen
der Kupplungshälfte ausgeübt wird, wobei der Exzenterzapfen von einem von außen manuell
betätigbaren Drehknauf angetrieben ist (DE-A-3 018 633).
[0003] Zwangsgekuppelt mit diesem ersten Exzenterzapfen, der das Ein- bzw. Auskuppeln der
Klauenkupplung bewirkt, ist eine zweite Exzenterscheibe, die den Eingriff eines Arretierstiftes
in äußere Ringbohrungen des Kragens an der Kupplungshälfte erst dann freigibt, wenn
die Klauenkupplung vollständig ausgerückt ist. Es gelingt auf diese Weise, in der
zeitlichen Abfolge zunächst den Bohrantrieb zu entkuppeln, aber noch nicht zu arretieren,
wobei der Doppelexzenter die Arretierung dann freigibt, wenn die Klauenkupplung vollständig
ausgerückt ist. Der umgekehrte Vorgang läuft dann entsprechend ab. Bei diesem bekannten
Elektrobohrhammer sind keine Maßnahmen getroffen, die den Kupplungseingriff erleichtern,
also bei diesem verhindern, daß nach der Freigabe der Arretierung, welches eine bei
vorliegender Erfindung nicht angesprochene Möglichkeit darstellt, die Kupplungsklauen
nicht sozusagen Zahn auf Zahn stehen, wodurch der weitere Einkuppelvorgang, um den
es bei der Erfindung ausschließlich geht, verhindert wird und auch der manuelle, zum
Einkuppeln führende Dreheingriff nicht bis zum Anschlag weiter durchgeführt werden
kann. In einem solchen Fall ist es notwendig, durch Relativverdrehung einer der Wellen
die Kupplungsklauen so auszurichten, daß diese ineinandergreifen können. Dies ist
nicht selten erst nach mehrmaligen Versuchen möglich.
[0004] Bei einer für beliebige industrielle Anwendungen geeigneten Kupplung ist es ferner
bekannt (US-A-2 966 974), das notmalerweise unvermeidliche Zahn-auf-Zahn-Stehen der
Kupplungsklauen dadurch zu vermeiden, daß die relativ auf ihren zugeordneten Wellen
drehfest, jedoch mindestens einmal auch axial verschiebbar sitzenden Kupplungshälften
so ausgebildet sind,daß in diesem Fall die verschiebbare Kupplungshälfte feststehende
Klauen, nämlich im vorliegenden Fall vier gleichmäßig über den Umfang verteilte zahnartige
Vorsprünge aufweist, während diesen gegenüberliegend am stationären Gegenstück und
auf die Kupplungszähne ausgerichtet eine größere Anzahl axial verschieblicher Stifte
gelagert sind, die durch eine Federvorspannung axial auf die gegenüberliegenden Kupplungszähne
des auf der Welle verschieblichen Kupplungsteils gerichtet sind.
[0005] Bei dieser bekannten Kupplung wird daher das Problem des Zahn-auf-Zahn-Stehens dadurch
beseitigt, daß die eine Klauenseite sämtlich aus Kupplungszähnen besteht, die Möglichkeit
haben, axial zurückzuweichen, so daß eine vollständige Annäherung der beiden Kupplungshälften,
üblicherweise beim Wellenstillstand, grundsätzlich möglich ist, und zwar dadurch,
daß die Kupplungsklauen oder Kupplungszähne der verschieblichen Kupplungshälfte einfach
die Gegenzähne oder federvorgespannten Zapfen zurückdrücken, mit denen sie bei der
späteren Drehmitnahme nicht in Eingriff geraten. Die feststehenden Kupplungszähne
legen sich dann in der einen oder anderen Drehrichtung an die stehengebliebenen, also
nicht axial weggedrückten Zapfen an, so daß eine formschlüssige Drehmitnahme möglich
ist. Problematisch kann bei einer solchen Kupplung der Umstand sein, daß auf die beiden
Kupplungshälften ein ständiger Ausrastdruck einwirkt, erzeugt von den weggedrückten
federvorgespannten Zapfen, so daß es notwendig ist, in der eingerückten Position die
verschiebliche Kupplungshälfte zusätzlich gegen eine axiale Bewegung zu arretieren.
Umständlich ist ferner bei dieser bekannten Kupplung, daß eine Vielzahl von axial
verschieblichen Mitnehmerzapfen erforderlich sind, mit einer entsprechenden Anzahl
von Führungsbohrungen an der Scheibenperipherie der einen Kupplungshälfte mit jeweiligen,
die Federvorspannung erzeugenden, in die Bohrung eingelegten Druckfedern, wobei dennoch
nicht vermieden werden kann, daß bei Drehrichtungsumkehr ein gewisser Freigang, also
ein Schlagen unvermeidlich ist, bis die Kupplungszähne an der verschieblichen Kupplungshälfte
sich an den gegenüberliegenden, vorstehenden Mitnahmezapfen anlegen.
[0006] Versucht man andererseits, die Anzahl der axial beweglichen Zapfen zu verringern,
dann kann sich unvermeidbar beim Anlaufen ein zu großer Freigang einstellen, so daß
die angetriebene Welle schon hochbeschleunigt, wenn die andere noch stillsteht. Dies
kann zu ernsthaften Beschädigungen oder einem Abscheren der Mitnahmestifte dann führen,
wenn die Gegenzähne auf diese aufschlagen.
[0007] Allgemein ist es bei Bohr- oder Schlaghämmern dieser Art auch bekannt (DE-A-32 05
141; EP-O-0050192), Mittel vorzusehen, die es dem Benutzer ermöglichen, vom Schlagbohrbetrieb,
der beispielsweise über einen Taumelscheibenantrieb oder durch Exzenterwirkung erzielt
wird, dadurch auf die Möglichkeit des reinen Bohrbetriebs umzuschalten - wodurch der
Bohrhammer auch als Bohrmaschine eingesetzt werden kann -, daß man den bei den genannten
Veröffentlichungen verwendeten Taumelscheibenantrieb in geeigneter Weise auskuppelt.
Hierzu steht der Nabenkörper des Taumelscheibenantriebs, der wiederum das Luftpolsterschlagwerk
anteibt, über eine Keilwellenverzahnung mit einer Zwischen- oder Vorgelegewelle in
Verbindung, die beispielsweise vom Ritzel des antreibenden Elektromotors durchlaufend
angetrieben wird. Da man wegen der vorgegebenen konstruktiven Verbindungen des Taumelscheibenantriebs
mit dem Topfkolben des Luftpolsterschlagwerks den Nabenkörper des Taumelscheibenantriebs
nicht verschieben kann, wird die teilweise als Hohlwelle ausgebildete Zwischenwelle
so weit axial gegen eine koaxial innenliegende Feder verschoben, daß die Innenkeilwellenverzahnung
des Nabenkörpers aus der Außenkeilwellenverzahnung der Zwischenwelle ausrückt und
in einen Freistich gelangt, wodurch der Nabenkörper dann ohne Antrieb der sich weiterdrehenden
und den Bohrantrieb bewirkenden Zwischenwelle bleibt. Die Verschiebung der Zwischenwelle
erfolgt durch Drehung eines Betätigungsknopfes, an dessen anderem Ende ein Schaltexzenter
angeordnet ist, der auf ein ballig ausgeführtes Ende der Zwischenwelle drückt und
diese verschiebt. Solange diese Schaltposition aufrechterhalten bleibt, reibt daher
die sich drehende Zwischenwelle am Schaltexzenter und bei Rückführen des Betätigungsknopfes
in die Ausgangsstellung können die Keilwellenverzahnungen von Zwischenwelle und Nabenkörper
wieder miteinander kämmen, vorausgesetzt allerdings, daß nicht ausgerechnet Zahn auf
Zahn steht, wodurch der Eingriff problematisch wird. Es ist dann, wie im übrigen auch
bei den meisten solche Umschaltungen ermöglichenden Kupplungen und Gangverstellungen
nötig, daß der Benutzer etwas am Bohrkopf herumdreht, um eine andere, günstigere Stellung
für das Einrücken der Kupplungszähne oder Keilwellenlängsnuten zu erreichen.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, insbesondere bei einem Bohr- oder
Schlaghammer oder einem ähnlichen Elektro(hand)werkzeug einen einfach aufgebauten
und daher kostengünstigen Kupplungsmechanismus vorzusehen, der durch äußere manuelle
Einwirkung, etwa an einem Drehknopf, voll in die jeweils ausgekuppelte bzw. eingekuppelte
Position gedreht werden kann, ohne daß sich gegebenenfalls schon an dieser Stelle
durch ein eventuelles "Zahn-auf-Zahn-Stehen" Hemmnisse ergeben und ferner ohne die
Notwendigkeit einer ständig aufrechterhaltenen Druckausübung in einer der Betriebsstellungen
(eingekuppelt - ausgekuppelt) auf die Kupplung.
Vorteile der Erfindung
[0009] Diese Aufgabe löst der erfindungsgemäße Bohr- oder Schlaghammer mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs und hat den Vorteil, daß, abgestellt auf den Einkuppelvorgang,
bei welchem effektiv mechanische formschlüssige Verbindungen jeweils herzustellen
sind, auch dann, wenn zu einem jeweils willkürlichen Zeitpunkt die Einkuppelbedingungen
nicht ideal sind (Zahn-auf-Zahn-Stehen), jedenfalls von der Stellglied-Betätigungsseite
her voll eingekuppelt werden kann und der Kupplungsmechanismus anschließend selbsttätig
dann einrückt, wenn sich durch die immer auftretenden relativen Winkelverschiebungen
die Gelegenheit hierzu bietet. Dabei erfolgt der Einkuppelvorgang weich und ohne Ratschen.
[0010] Ferner ist von Vorteil, daß durch das Ein- bzw. Auskuppeln beim erfindungsgemäßen
Gegenstand lediglich ein Schiebekörper, eine Schiebemuffe oder eine Stellhülse auf
der Vorgelegewelle jeweils in die eine oder andere, axial unterschiedliche Position
gebracht wird, wobei es in keinem dieser beiden Betriebszustände erforderlich ist,
auf die Stellhülse, wie sie im folgenden lediglich noch genannt werden soll, eine
ständige Einwirkung oder einen ständigen Druck aufrechtzuerhalten.
[0011] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Bohr- oder Schlaghammers möglich.
Besonders vorteilhaft ist die kostengünstige, nur eine geringe Teileanzahl erforderlich
machende Kupplungsmechanik, die trotz einfachstem Aufbau besonders zuverlässig und
leichtgängig arbeitet, einen sicheren Eingriff ermöglicht und, anders als bei dem
eine erhebliche Exzentrizität im Bereich der Vorgelegewelle erzeugenden Taumelscheibenantrieb
deren Lagerung praktisch nicht belastet, wobei auch nur sehr geringe Massenkräfte
insgesamt eine Rolle spielen. Es sind trotz Übertragung erheblicher Leistungen nur
Zahnräder und Lager vergleichsweise geringer Abmessungen im Bereich der Vorgelegewelle
erforderlich, wobei das für den Schlagantrieb stets erforderliche Exzenterwerk ein
einfacher Kurbeltrieb ist, der über schrägverzahnte Kegelräder von der Vorgelegewelle
aus angetrieben wird. Es gelingt daher, den ganzen Aufbau trotz der Möglichkeit, problemlos
zwischen Bohrbetrieb einerseits und kombiniertem Bohr- und Schlagbetrieb andererseits
umzuschalten, das ganze Gerät leichtgewichtig, unkompliziert und daher auch kostengünstig
herzustellen.
[0012] Ein weiterer Vorteil einer Ausgestaltung vorliegender Erfindung zeigt sich, wenn
man die Verschiebung der Stellhülse zum Ein- oder Auskuppeln auf der Vorgelegewelle
in Verbindung mit einer besonders einfachen Stellgliedausbildung zur die Umschaltung
bewirkenden manuellen Betätigung von außen betrachtet; so greift eine Mitnahmenase
an einem eine lineare Verschiebung durchführenden Zwischenschiebeglied vom Stellantrieb
in eine Ringnut der Stellhülse ein und kann diese axial in der gewünschten Richtung
verschieben, wobei das eigentliche Drehgriffelement, an welchem der Benutzer manuell
angreift, jeweils voll in die eine oder andere Position gedreht werden kann, ohne
daß sich, auch im ungünstigsten Fall, Hemmnisse oder Sperrwirkungen hierbei für die
Umschaltung ergeben.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen lediglich als beispielhaften Anwendungsfall für die
erfindungsgemäße Kupplungsausbildung dienenden Bohrhammer;
- Fig. 2
- eine Teilseitenansicht des Bohrhammers der Fig. 1;
- Fig. 3
- als Ausschnitt eine Detaildarstellung hauptsächlich im Bereich der reziproken Hammerbewegung
sowie der Zwischen- oder Vorgelegewelle, entsprechend der Schnittangabe III-III der
Fig. 4;
- Fig. 4
- einen Querschnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 1;
- die Fig. 5a, 5b und 5c
- Darstellungen der Stellhülse für die Einkupplung des Hammerwerks und
- Fig. 6
- in einer schematisierten Seitenansicht das Grundprinzip der erfindungsgemäßen Stellgliedausbildung;
- Fig. 7
- in Draufsicht eine Darstellung längs der Linie VII -VII der Fig. 6.
[0014] Der Grundgedanke vorliegender Erfindung besteht darin, die zur Bewirkung des Kupplungseingriffs
auf der Vorgelegewelle axial verschiebbare, mit dieser ständig im Keilnuteneingriff
stehende Schiebemuffe oder Kupplungsstellhülse, im folgenden lediglich noch als Stellhülse
bezeichnet, selbst wieder mit axial verschiebbaren Mitnahmezapfen auszurüsten, die
von einer vorzugsweise als Ringfeder ausgebildeten und mindestens in Teilnutbereiche
auf der Stellhülse eingelegte Vorspannungsfeder in Kupplungsrichtung axial belastet
sind, so daß es möglich ist, vom manuellen Stellantrieb her die Kupplungshülse bis
voll in ihre Kupplungsposition zu verschieben, auch dann, wenn die Einkupplung nicht
sofort erfolgt, weil die Restweglänge von den sich axial verschiebenden Mitnahmezapfen
und deren Vorspannungsfeder(n) aufgefangen und zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise
wenn die Maschine in den Leerlaufbetrieb übergeht, automatisch eingekuppelt wird,
ohne daß es hierbei noch eines manuellen Eingriffs oder eines sonstigen Tätigwerdens
des Benutzers bedarf.
[0015] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Bohrhammer 10 kann das Gehäuse in üblicher Weise
in Längsrichtung geteilt, also als Doppelschalengehäuse ausgebildet sind, mit mindestens
auch einer axialen Schnitt- oder Trennstelle, die mit A bezeichnet ist; mit Längsschrauben
11 und 12 (vgl. Fig. 2), die in entsprechende seitliche Ausnehmungen der hinteren
Gehäusehälfte 10a eingesetzt und in innere Vorsprünge der vorderen Gehäusehälfte 10b
eingeschraubt und festgespannt werden.
[0016] In der hinteren Gehäusehälfte ist bei 12 der Antriebsmotor mit Lüfterrad 13, Rotor
14 mit Motorantriebswelle 15, den Kohleführungen 16a, 16b und beidseitigen Kugellagern
17 und 18 dargestellt; weiter unten im Handgriff befinden sich noch einige elektronische
oder elektrische Schaltelemente u. dgl., die zusammen mit 19 bezeichnet sind und auf
die im folgenden nicht weiter eingegangen wird, weil sie nicht zur Erfindung gehören.
[0017] Das Antriebsritzel 20 der Motorwelle 15 steht mit einem Zahnrad 21, das fest auf
einer Zwischen-oder Vorgelegewelle 22 für den Schlagantrieb und den Antrieb einer
Bohrspindelhülse 23 angeordnet ist, im Eingriff (vgl. hierzu auch die Teildarstellung
der Fig. 3, die insbesondere den Bereich der Vorgelegewelle und den Schlagantrieb
genauer zeigt). Entsprechend der Darstellung der Fig. 1 und 3 ist mit 24 ein eine
Vielzahl von Lager- und Führungsaufgaben übernehmender Zylinderflansch bezeichnet,
der aus Aluminium besteht und im Spritzguß- oder Druckgußverfahren hergestellt sein
kann und eine innere Führungs-Gleitbohrung 25 ausbildet zur gleitverschieblichen Lagerung
des über eine Exzenterwirkung angetriebenen, sich in der Führungsbohrung 25 hin- und
herbewegenden Arbeits- oder Antriebskolbens 26. Der sich nach vorn, also zum Werkzeug
und in der Zeichenebene nach links erstreckende rohrförmige Führungsbereich des Zylinderflansches
24 ist von einer Bohrspindelhülse 27 umgeben, die im Gehäuse beispielsweise über ein
bei 28 angedeutetes Nadellager und ein vorderes Kugellager 29 drehbar und axial unverschiebbar
gehalten ist.
[0018] Am hinteren, sich bei dieser Ausführungsform etwas erweiternden Teil der Bohrspindelhülse
27 sitzt, axial verschieblich, jedoch drehfest in geeigneter Ausführung, beispielsweise
längsverschiebbar durch Längsnuten gelagert, ein Zahnradzwilling 30, wobei die Längsverschieblichkeit
der beiden Zahnräder 30a, 30b der Gangumschaltung dient. Mit besonderem Hinweis auf
Fig. 3 läßt sich entnehmen, daß die Vorgelegewelle 22 beidseitig über Nadellager 31,
32 im Gehäuse stationär, aber natürlich drehbar gelagert ist und im Bereich des Zahnradzwillings
30 über eine entsprechende Zahnradpaarung aus den Zahnrädern 32a, 32b verfügt, die
drehfest und axial unverschieblich auf der Vorgelegewelle 22 befestigt sind.
[0019] Hierdurch ergibt sich die erste Umschaltmöglichkeit für eine entsprechende Drehzahluntersetzung,
denn die Bohrspindelhülse 27 verjüngt sich nach vorn bis zu einem Werkzeugaufnahmebereich,
der in Fig. 1 allgemein mit 33 bezeichnet ist und der ein eingesetztes Werkzeug 34
über mindestens zwei, sich gegenüberliegende Keilkörper 35a, 35b lagert.
[0020] Um den Bohrhammer in seiner Drehzahl umzuschalten, ist es daher erforderlich, auf
den Zahnradzwilling 30 eine Verschiebebewegung in axialer Richtung auszuführen, so
daß dieser sich entweder in der in Fig. 3 in durchgezogenen Linien dargestellten ersten
Position befindet, in welcher das Zahnrad 30b mit dem Zahnrad 32b auf der Vorgelegewelle
22 kämmt, oder in der strichpunktierten Position, in welcher dann das Zahnrad 30a
mit dem Zahnrad 32a auf der Vorgelegewelle im Eingriff steht.
[0021] Eine zweite Umschaltmöglichkeit - wie die Umschaltung bzw. die für diese Umschaltung
vorgesehenen Stellantriebe der hier durch eine axiale Verschiebung bewegten Maschinenelemente
und Teile im einzelnen arbeiten, wird weiter unten noch erläutert - ergibt sich dann
durch die ergänzend noch vorgesehene Möglichkeit, die für sich gesehen bei derartigen
Bohrhammern auch bekannt ist, den Schlagantrieb wahlweise ein- oder auszuschalten.
Zu diesem Zweck ist in einer am Zylinderflansch 24 befestigten Lagerung 36 eine Exzenterwelle
37 über geeignete Nadellager 38 quer zur Vorgelegewelle 22 drehbar gelagert, wobei
die Exzenterwelle 37 an ihrem oberen Ende einen Exzenter-Drehzapfen 39 und an ihrem
unteren Ende ein schrägverzahntes Zahnrad 40 lagert, welches mit einem weiteren Zahnrad
41 kämmt, das frei drehbar, jedoch axial insoweit unverschieblich auf der Vorgelegewelle
22 gelagert ist.
[0022] Zur Drehmitnahme der Exzenterwelle 37, wodurch sich die Schlagwirkung in einer weiter
unten noch kurz erläuterten Weise ergibt, ist eine Kupplungsmuffe oder Stellhülse
42 vorgesehen, die in der Darstellung der Fig. 5a, b und c noch im einzelnen vergrößert
gezeigt ist. Die Stellhülse 42, wie sie im folgenden lediglich noch bezeichnet wird,
ist drehfest auf der Vorgelegewelle 22, jedoch axial verschiebbar angeordnet, beispielsweise
durch eine entsprechende Keilnutenverzahnung, und kann in Richtung auf das freidrehende
Zahnrad 41 bewegt werden. Dabei verfügt die Stellhülse 42 über mindestens einen, vorzugsweise
zwei oder gegebenenfalls auch noch mehrere, Mitnahmezapfen 43, 44, die sich im Falle
von nur zwei Mitnehmerzapfen diametral gegenüberliegen. Beim axialen Verschieben der
Stellhülse 42 in der Zeichenebene der Fig. 3 nach rechts, also in Richtung auf das
Zahnrad 41 greifen die Mitnahmezapfen 43, 44 in entsprechende Aufnahmeöffnungen am
Zahnrad 41 ein, und der Schlagantrieb wird betätigt. Hierzu ist ein pleuelartig wirkendes
Verbindungsglied 45 zwischen dem Exzenterzapfen 39 auf der Exzenterwelle 37 und dem
Arbeits- oder Antriebskolben 26 vorgesehen, der in der Führungsbohrung 25 des Zylinderflansches
24 gleitet. Im Inneren des Arbeits- oder Antriebskolbens befindet sich dann noch ein
axial freigeführter Schlagkolben oder -körper 46, dem so auf pneumatischem Weg ebenfalls
eine hin- und herverlaufende Bewegung vermittelt wird, wodurch dieser Schlagkolben
46 beim jeweiligen Vorwärtshub jedenfalls die ihm innewohnende Bewegungsenergie dann
entweder unmittelbar auf den Schaft des eingesetzten Werkzeugs 34 oder auf ein Schlagübertragungselement
oder Göpper 48 überträgt. Durch die wahlweise Gangverschiebung dreht sich also mit
gewünschter Drehzahl das Werkzeug 34 über die Bohrspindelhülse und übt gleichzeitig
eine axiale Hammerwirkung durch den Schlagantrieb aus, der sich durch eine Verschiebebewegung
der Stellhülse 42 im Bereich der Vorgelegewelle 22 ergibt.
[0023] Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist der spezielle Kupplungsmechanismus
für die Mitnahme des Schlagantriebs 37, 39, 45, 26, 46, wie er durch die Stellhülse
42 im Bereich der Vorgelegewelle gebildet ist.
[0024] Die Fig. 5a zeigt bei 43a und 44a bei diesem Ausführungsbeispiel zwei aus der Mitte
heraus versetzte Führungsbohrungen, in welchen die Mitnahmezapfen 43, 44,- oder allgemein
ausgedrückt, die Mitnahmeelemente, da natürlich keine runde Zapfenform erforderlich
ist und diese auch rechteckig oder mit beliebigem Querschnitt in den Bohrungen 43a,
44a geführt sein können,-axial verschieblich sitzen. Die Führungsbohrungen 43a, 44a
sind jeweils abgesetzt, bilden also bei 70 nach innen vorspringende Ringabschulterungen,
so daß sichergestellt ist, daß die in entsprechender Weise komplementär geformten
Mitnahmezapfen 43, 44 nicht in der Einkuppelrichtung, also in der Zeichenebene der
Fig. 3 nach rechts durch die Führungsbohrungen durchfallen können. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel wird die axiale Sicherung auf der anderen Seite und gleichzeitig
die federnde Vorspannung, die für den Kupplungseingriff auf die Mitnahmezapfen 43,
44 ausgeübt wird, dadurch erzeugt, daß auf das hintere Ende, also das in der Zeichenebene
linke Ende der Mitnahmezapfen von einer auf der Stellhülse 42 sitzenden Ringfeder
eine axiale Vorspannungskraft ausgeübt wird. Diese Ringfeder ist mit 71 bezeichnet
und besteht in dieser besonders einfachen,kostengünstigen und gleichermaßen zuverlässigen
Ausführungsform aus einem geschlossenen Ring aus geeignetem elastomerem Material,
der in eine angrenzende Nut 72 in der Stellhülse eingelegt ist. Vorzugsweise handelt
es sich bei dieser Ringfeder 71 um einen sog. und für sich gesehen bekannten O-Ring;
zu seiner Aufnahme bildet die Stellhülse, wie am besten der Darstellung der Fig. 5b
und 5c entnommen werden kann, einen Ansatz 73 auf der in der Zeichenebene linken Seite,
der in einen verbreiterten Kopfteil 74 übergeht, so daß die Aufnahmenut 72 für die
Ringfeder 71 gebildet ist; diese Nut ist jedoch nur dort vorhanden, wo der auskragende
Kopfteil die freie, unter Federvorspannung erfolgende Beweglichkeit der Mitnahmezapfen
43, 44 nicht behindert; mit anderen Worten, dort wo die Führungsbohrungen 44a, 43a
sitzen, ist die Überlappung der Ringnut 72 ausgespart bzw. der Kopfteil weggeschnitten,
so daß der in die verbleibenden Nutbereiche - diese lassen sich am besten in der Darstellung
der Fig. 5b in der Draufsicht erkennen - eingelegte elastomere Ring sowohl radial
spannt als auch dort, wo er frei über den rückwärtigen Enden der Mitnahmezapfen 43,
44 zu liegen kommt, auf diese eine axiale Kraft auszuüben imstande ist, die die Zapfen
43, 44 zunächst in der in Fig. 3 dargestellten, nach innen durchgeschobenen Position
hält.
[0025] Es ergibt sich dann folgende Kuppelfunktion. Wird, beispielsweise durch Angriff eines
geeigneten Stellglieds oder seiner Verlängerung in der Mittennut 62 der Stellhülse
42 diese zur Bewirkung eines Einkuppelvorgangs in der Zeichenebene der Fig. 3 nach
rechts bewegt, dann ergibt sich die erste Möglichkeit, daß die vorderen, über die
rechte plane Stirnfläche der Stellhülse 42 hinausragenden Endbereiche der Mitnahmezapfen
43, 44 sofort in entsprechende Aufnahmeöffnungen, Bohrungen oder an entsprechenden
Anschlagwandbereichen des Gegenzahnrads 41 eingreifen und der Einkuppelvorgang hierdurch
beendet ist; durch die innere Keilwellenverzahnung 75 der Stellhülse erfährt diese
ja eine ständige Drehmitnahme durch die Vorgelegewelle 22 und überträgt diese über
die jetzt eingerasteten Mitnahmezapfen 43, 44 auf das sich auf der Vorgelegewelle
22 sonst freidrehende Zahnrad 41 wodurch sich über das mit diesem kämmende Zahnrad
40 der Schlagantrieb realisiert.
[0026] Gelangen andererseits die vorderen Endbereiche der Mitnahmezapfen 43, 44 nicht sofort
in die Gegenausnehmungen des Zahnrads 41, dann ergibt sich die weiter vorn schon angesprochene
Möglichkeit des "Zahn-auf-Zahn-Stehens", jedenfalls in diesem Moment; dennoch ist
aber der Verschiebevorgang der Stellhülse 42 bis in die volle Einkuppelposition möglich,
da die Mitnahmezapfen 43, 44 in ihren Führungsbohrungen zurückweichen können, und
zwar gegen den von der Ringfeder 71 auf sie ausgeübten Axialdruck. Die Ringfeder 71
beult sich in diesem Falle an den nicht von der Ringnut 72 überdeckten Stellen nach
hinten aus, wird jedoch von den Nutbereichen, auch wegen ihrer eigenen radialen Vorspannung,
unverändert festgehalten und übt einen ständigen axialen Druck auf die Mitnahmezapfen
43, 44 in dieser Quasikupplungsposition der Stellhülse 42 aus. Wird in dieser Position
dann beispielsweise durch Betätigen eines Anlasser-Schiebegriffs am Bohrhammer der
Elektromotor in Drehung versetzt, dann stellen sich automatisch die an diesem Kupplungsvorgang
beteiligten Zahnräder irgendwann richtig, und die Mitnahmezapfen rasten in die entsprechenden
Ausnehmungen am Gegenzahnrad 41 ein, oder auch bei jeder anderen relativen Verschiebung
zwischen Zahnrad 41 und Stellhülse 42, hervorgerufen auf welche Weise auch immer.
[0027] Man erkennt, daß in jeder Position der Kupplung (eingerastet oder ausgerastet) auf
die Stellhülse 42 kein Druck ausgeübt oder ständig gegen eine Federkraft gearbeitet
zu werden braucht. Daher ist auch die Axialbelastung der Vorgelegewelle 22 gering,
so daß sich deren Aufbau und Lagerung vereinfachen läßt.
[0028] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß die Ringfeder 71 auch jede andere geeignete
Konfiguration und jeden anderen geeigneten Aufbau aufweisen kann, vorausgesetzt, daß
sie radial in der Aufnahmenut 72 der Stellhülse 42 sitzen kann und entsprechende Axialkräfte
auf die Mitnahmezapfen ausüben kann, die im übrigen vergleichsweise gering bleiben
können, da es ja lediglich notwendig ist, diese in die entsprechenden Gegenöffnungen
des Zahnrads 41 axial einzudrücken und keine rückwirkenden Kräfte bei Aufrechterhaltung
dieses (eingekuppelten) Betriebszustandes dann auftreten.
[0029] Es liegt daher innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens, die Ringfeder 71 auch aus
einem geeigneten metallischen Werkstoff, beispielsweise eine einen in sich geschlossenen
Ring bildende Zugfeder, also aus einzelnen Federbindungen aufgebaut, zu verwenden,
wie überhaupt jede den erforderlichen axialen Einkuppeldruck auf die Mitnahmezapfen
ausübende und auf der Stellhülse 42 befestigbare Feder hierfür geeignet ist. So ist
es schließlich auch denkbar und liegt daher innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens,
jedem Mitnahmezapfen 43, 44 in seiner Führung eine eigene kleine Vorspannungszug-
oder Spiralfeder zuzuordnen oder gegebenenfalls auch Blattfedern zu verwenden, die,
wie gestrichelt bei 76 angedeutet ausgebildet sein können und bei 76a fest, etwa durch
Punktschweißen an der Stellhülse 42 befestigt sind und den Mitnahmezapfen durch axiale
Druckwirkung in seiner Position niederhalten.
[0030] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung vorliegender Erfindung ergibt sich schließlich
noch in Verbindung mit dem in der schematisierten Darstellung der Fig. 6 und 7 beschriebenen
Stellglied, welches die manuelle Umschaltung von außen durch den Benutzer ermöglicht.
[0031] Um also die Einkuppelbewegung oder beliebige Umschalt-Stellbewegungen bei Elektro(hand)werkzeugen
durchzuführen, ist das Stellglied so ausgebildet, wie schematisch anhand der Darstellungen
der Fig. 6 und 7 erläutert, auf die im folgenden eingegangen wird.
[0032] Die Darstellung der Fig. 6 zeigt deutlich den grundsätzlichen Stellgliedaufbau bei
diesem Ausführungsbeispiel. Das einer äußeren manuellen Betätigung zugängliche Drehgriffelement
ist mit 50 bezeichnet; es ist drehbar, aber sonst unverrückbar in geeigneter Weise
im Gehäuse gelagert, und zwar in einer bevorzugten Ausgestaltung so, daß entweder
ein vorspringender Randflansch am Drehgriffelement 50 durch sich mindestens teilweise
ringförmig erstreckende Gehäusehintergreifungen gehalten ist, oder indem, wie bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig. 6, ein Gehäuseringvorsprung 51 in eine
mindestens teilweise umlaufende Außenringnut 52 am Drehgriffelement 50 eingreift.
Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung kann dann in einer Weiterbildung der vorliegenden
Erfindung dadurch entstehen, daß das Drehgriffelement dort eingesetzt wird, wo
sich eine Gehäuseschnittstelle A ergibt, wo also zwei zur Endmontage miteinander zu
verbindende Gehäuseteilhälften 10a, 10b in Längsrichtung oder auch seitlich unter
Bildung einer Trennlinie oder Trennfuge miteinander verbunden und ineinandergefügt
werden. Üblicherweise befinden sich an diesen Trennstellen in den im Stoß aneinandergrenzenden
Frontflächen der Gehäusewandungsteile vorspringende Lippen auf einer Seite und Nuten
auf der anderen, so daß die Gehäusehälften paßgerecht zusammengesetzt werden können.
In der erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden an der Stelle, an welcher Drehgriffelemente
für das Stellglied anzuordnen sind, in den aneinandergrenzenden Gehäusehälften beidseitig
Teilkreisausschnitte 55a, 55b (jedenfalls im Falle eines runden Drehgriffelements)
vorgesehen, die sich beim Zusammenbau des Gehäuses zu einem ausgeschnittenen Vollkreis
ergänzen. Es ist dann nur noch notwendig, die angrenzenden Stirnflächen des Vollkreises
oder der Gehäuseteilkreishälften 55a, 55b bzw. des Drehgriffelements mit "Nuten und
Federn" zu versehen und beim Zusammenfügen der Gehäusehälften das Drehgriffelement
entsprechend einzusetzen, wodurch dieses dann eine endgültige Lagerung erfährt. Selbstverständlich
versteht es sich, daß das Drehgriffelement auch nur einen unteren vorspringenden Ringflansch
aufzuweisen braucht, wie dies in der Darstellung der Fig. 1 (darauf wird weiter unten
noch eingegangen) angegeben ist, da auch so die axiale Arretierung und ein Sichern
gegen ein Herausfallen selbstverständlich möglich ist, während ein Eindrücken durch
andere Teile sicher verhindert wird.
[0033] Ist das Drehgriffelement 50 solchermaßen in der Gehäusewandung gelagert, dann wird
angrenzend zu diesem innerhalb des Gehäuses ein Zwischenschiebeglied 56 angeordnet,
welches in geeigneter, völlig freier Weise, gegebenenfalls von geeigneten bzw. entsprechend
angeordneten Gehäusevorsprüngen und Rippen gleitverschieblich gelagert ist, so daß
dieses eine Verschiebebewegung lediglich in der Doppelrichtung der Pfeile B und C
durchführen kann, wie in Fig. 6 gezeigt. In einer geeigneten, frei wählbaren Exzentrizität
befindet sich am Drehgriffelement 50 ein Eingriffzapfen 57, der in ein Langloch 58
am Zwischenschiebeglied 56 eingreift, welches sich in Querrichtung zur gewünschten,
die Verstellbewegung erzeugenden Verschieberichtung erstreckt. Schließlich befindet
sich am Zwischenschiebeglied 56 noch eine Mitnahmenase 59, die in eine beliebige Nut
60 der zu verschiebenden Teilkomponente des Elektro(hand)werkzeugs eingreift. Diese
Teilkomponente kann daher beispielsweise die in Fig. 3 genauer gezeigte Stellhülse
42 sein, aber auch das axial verschiebbare Zwillingszahnrad 30 zur Gangumschaltung.
[0034] Es ergibt sich dann folgende Funktion. Wird am Drehgriffelement gedreht, dann führt
zwar der exzentrisch mit beliebiger Exzentrizität und daher mit beliebigem Hub am
Drehgriffelement angeordnete Eingriffszapfen 57 eine Kreisbewegung aus; durch die
Langlochausbildung im Zwischenschiebeglied 56 fängt dieses jedoch den (Teil)Hub quer
zur Verschieberichtung auf und setzt lediglich den (Teil)Hubanteil in die Verschieberichtung
um, den der Eingriffszapfen 57 in dieser Richtung ausführt; hierbei ergibt sich als
weiteres Merkmal, daß beim Einfahren in die Endposition eine besonders große Krafteinwirkung
auf das zu verschiebende Teil erzielt wird, bei gleicher Kraftbetätigung am Drehgriffelement,
wegen der durch die im Grunde sinusförmig verlaufende Krafteinwirkung, wobei bei Annäherung
an den Endpunkt gleiche Verdrehwinkel nur noch sehr geringe Verschiebewege erzeugen.
[0035] In Fig. 7 ist das Zwischenschiebeglied 56 durchgezogen in der Ausgangsposition und
in gestrichelter Darstellung in der anderen Endposition gezeigt.
[0036] Die Fig. 1 zeigt eine praxisgerechte Ausführungsform; die zentral zur Gehäusetrennstelle
A beidseitig eingesetzten Drehgriffelemente 50a, 50b sind an ihrer äußeren Ringkante
zur Durchführung der Drehverstellbewegung durch die hier anliegenden Gehäuseringausschnitt
geführt und hintergreifen mit inneren Ringflanschen 61 Ringausnehmungen oder einfach
Gehäuseausschnitt-Endbereiche, wobei der jeweilige Eingriffzapfen 57a, 57b je nach
dem Ausmaß der gewünschten Verstellbewegung mehr oder weniger exzentrisch gelagert
ist; bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist für die Gangumschaltung ein
größerer exzentrischer Versatz aus der Mittellinie A vorgesehen als bei der nur einen
geringen Verschiebeweg erforderlichen Einkuppelbewegung der Stellhülse 42 - die beiden
Zwischenschiebeglieder 56a, 56b können von durchaus unterschiedlicher Form sein, wobei
das für die Gangumschaltung zuständige Zwischenschiebeglied 56a das kleinere Zahnrad
30b des Zwillingszahnrads 30 zunächst übergreift und dann in die zwischen den beiden
Zahnrädern 30a, 30b angeordnete Nut zur Verstellung eingreift. Im Gegensatz hierzu
verfügt das untere Zwischenschiebeglied über eine im mittleren Bereich angeordnete
Mitnahmenase 59b, die in die Ringnut 62 der in Fig. 5 vergrößerten Stellhülse 42 eingreift.
Wie die Fig. 2 zeigt, können die Drehgriffelemente so in das Gehäuse des Elektro(hand)werkzeugs
eingelassen werden, daß sie nicht über die Gehäuseumrisse überstehen, so daß das ganze
Gerät ein gefälliges Aussehen bekommt, mit entsprechenden Griffmulden 63, beispielsweise
mit Zwischensteg, zur leichtgängigen Verstellung. Schließlich ist es noch möglich,
die Drehgriffelemente auch mit die anliegenden Gehäuseringbereiche außen überlappenden
Ringflanschen 64 auszubilden, so daß zusammen mit den inneren, vorspringenden Ringflanschen
oder Gehäuseringflansche aufnehmende Ringnuten ein sicherer Halt für die Drehgriffelemente
erzielt wird.
[0037] Will man nur bestimmte Drehungen zulassen, dann ist es problemlos möglich, die jeweiligen
ineinandergreifenden Ringnuten und Ringlippen für die Axiallagerung der Drehgriffelemente
nur über bestimmte Teilwinkel sich erstrecken zu lassen, so daß sich dort, wo eine
Ringnut endet, ein natürlicher Anschlag ergibt. Es versteht sich, daß im Sichtbereich
der Drehgriffelemente noch Markierungen an dem Gehäuse angeordnet sind, damit der
Benutzer weiß, in welcher Richtung und bis zu welchem Punkt die Drehgriffelemente
für die jeweils gewünschte Umschaltung gedreht werden sollen.
1. Bohr- oder Schlaghammer o.dgl. Elektrowerkzeug, mit einer eine Stellhülse (42) umfassenden,
klauenartig ausgebildeten Kupplung zum Einkuppeln einer Betriebsart, insbesondere
Schlagantrieb oder sonstiger Drehantrieb, wobei die Stellhülse auf einer Zwischen-
oder Vorgelegewelle (22) drehfest und gleichzeitig unter der Verschiebewirkung eines
externen Stellglieds (50) axial relativ zu einem Gegenstück (41) verschiebbar angeordnet
ist und bei gegenseitiger Annäherung ein formschlüssiger Wirkungseingriff zwischen
Stellhülse (42) und Gegenstück (41) die Drehmitnahme bewirkt, gekennzeichnet durch
a) mindestens einen für sich gesehen bekannten außermittig und axial gegen Federvorspannung
verschiebbar in der Stellhülse (42) aufgenommenen Mitnahmezapfen (43, 44), der
b) bei Betätigung des äußeren Kupplungs-Stellglieds (50) bis zum vollständigen Einkuppel-Endanschlag,
bei welchem die beiden Kupplungsteile (Stellhülse 42 und Gegenstück 41) in die axiale
Einkuppel-Endposition überführt sind, gegen seine Federvorspannung in eine nicht eingekuppelte
Warteposition zurückfällt, aus welcher
c) der mindestens eine Mitnahmezapfen (43, 44) bei einer relativen Drehbewegung der
beiden Kupplungsteile (Stellhülse 42, Gegenstück 41) zueinander unter der Wirkung
seiner Federvorspannung in Aufnahmeöffnungen am Gegenstück (41) einfällt, derart,
daß auch bei einem anfänglichen Zahn-auf-Zahn-Stehen der Kupplungsstücke die Kupplungs-Stellgliedbewegung
voll bis zum Endanschlag, hierdurch dem tatsächlichen Kupplungseingriff zeitlich vorlaufend,
durchführbar ist.
2. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Federvorspannung
auf den mindestens einen Mitnahmezapfen (43, 44) erzeugendes Federelement (71) eine
in radialer Richtung elastische, an der Stellhülse (42) stationär gehaltene Ringfeder
ist, gegen die der Mitnahmezapfen (43, 44) axial anliegt.
3. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfeder
aus einem ringförmig geschlossenen, elastomeren Material besteht.
4. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfeder
ein O-Ring ist.
5. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfeder
eine aus aufeinanderfolgenden Federwendeln bestehende, in der Ringform geschlossene
Zugfeder ist.
6. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine geschlossene
Ringform aufweisende Zugfeder aus metallischen Drahtwendeln besteht.
7. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Federvorspannung
erzeugendes Federelement an der Stellhülse (42) von einer an deren rückseitigen Stirnfläche
nach Art einer Sekante angeordneten Blattfeder gebildet ist, die auf das rückwärtige
Ende des mindestens einen Mitnahmezapfens (43, 44) die axiale Federvorspannung ausübt.
8. Bohr- oder Schlaghammer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringfeder (71) in eine von einem nach außen vorspringenden, jedoch die Bereiche
der Führungsbohrungen (43a, 44a) für die Mitnahmezapfen (43, 44) aussparenden Ringflansch
gebildete Aufnahmeteilringnut (72) eingelegt ist und zusätzlich zu ihrer radialen,
nach innen gerichteten vorspannung die hieraus resultierende, axial auf die rückseitigen
Enden der in ihren Führungsbohrungen (44a, 43a) eingesetzten Mitnahmezapfen (43, 44)
wirkende Vorspannung erzeugt, mit der Möglichkeit, im Bereich der Mitnahmezapfen (43,
44) aus der Ebene der Aufnahmenut (72) zurückzuweichen und den Kupplungseingriff bei
erreichter Kupplungsendposition der Stellhülse (42) vorzubereiten.
9. Bohr- oder Schlaghammer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbohrungen (43a, 44a) für die Mitnahmezapfen in der Stellhülse (42)
unter Bildung von als Anschläge wirkenden radialen Ringschultern (70) abgesetzt sind.
10. Bohr- oder Schlaghammer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenstück (41) zur Stellhülse (42) von einem auf der Vorgelegewelle (22)
frei drehbaren Gegenzahnrad gebildet ist, welches über eine Schrägverzahnung mit einem
hierzu um 90° versetzten Zahnrad (40) des Exzenterantriebs (37, 39) für den pneumatischen
Schlagantrieb kämmt und daß im Gegenzahnrad die Anschläge oder Gegenöffnungen angeordnet
sind, in welche die Mitnahmezapfen (43, 44) in der eingekuppelten Position eingreifen.
11. Bohr- oder Schlaghammer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellhülse (42) eine mittlere Ringnut (62) aufweist, in welche die Mitnahmenase
(59) eines durch Gehäusemittel geradgeführten Zwischenschiebeglieds (56) eingreift,
welches von einem einer äußeren manuellen Betätigung zugänglichen Drehgriffelement
(50) angetrieben ist, welches mit einem exzentrischen Eingriffszapfen (57) in ein
Langloch (58) am Zwischenschiebeglied (56) eingreift.
12. Bohr- oder Schlaghammer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch
(58) am Zwischenschiebeglied quer zur auf die Stellhülse (42) ausgeübten Kupplungsverschieberichtung
verläuft.
1. A hammer drill, percussion hammer or similar electrical tool, comprising a claw-like
coupling which encloses an adjusting sleeve (42) and is used for engaging an operating
mode, more particularly percussion drive or other rotary drive, the adjusting sleeve
(42) being arranged on an intermediate or countershaft (22) so as to be rotationally
rigid and simultaneously axially displaceable relative to a counter element (41) under
the displacement effect of an external adjusting element, and as they come together,
a form-locking active engagement between the adjusting sleeve (42) and the counter
element (41) effecting the rotational drive, characterised by
a) at least one known driving lug (43, 44), which is accommodated off-centre in the
adjusting sleeve (42) so as to be axially displaceable against spring pretension,
and which
b) on the actuation of the external coupling adjusting element (50) as far as the
complete engagement end abutment, where the two coupling elements (adjusting sleeve
42 and counter element 41) are transferred into the axial end engagement position,
falls back against its spring pretension into a disengaged waiting position, from
which position,
c) on rotational movement of both coupling elements (adjusting sleeve 42, counter
element 41) relative to one another, the at least one driving lug (43, 44) falls under
the effect of its spring pretension into receiving openings in the counter element
(41) in such a manner that even when the coupling elements initially lie tooth-upon-tooth,
the coupling adjusting element movement can be carried out in full as far as the end
abutment, thereby preceeding in time the actual coupling engagement.
2. A hammer drill or percussion hammer according to claim 1, characterised in that a
spring element (71) generating the spring pretension on the at least one driving lug
(43, 44) is a ring spring, which is elastic in the radial direction, is held stationary
on the adjusting sleeve (42) and against which the driving lug (43, 44) rests axially.
3. A hammer drill or percussion hammer according to claim 2, characterised in that the
ring spring is formed by a closed, annular, elastomeric material.
4. A hammer drill or percussion hammer according to claim 2 or 3, characterised in that
the ring spring is an O-ring.
5. A hammer drill or percussion hammer according to claim 2, characterised in that the
ring spring is a tension spring, which comprises successive spring coils and has a
closed annular shape.
6. A hammer drill or percussion hammer according to claim 5, characterised in that the
tension spring having a closed annular shape is formed by metallic wire coils.
7. A hammer drill or percussion hammer according to claim 1, characterised in that a
spring element producing the spring pretension is formed on the adjusting sleeve (42)
by a flat spring, which is arranged on the rear end face of the adjusting sleeve in
the manner of a secant and which exerts the axial spring pretension on the rear end
of the at least one driving lug (43, 44).
8. A hammer drill or percussion hammer according to one or more of claims 1 to 7, characterised
in that the ring spring (71) is inserted in an accommodating partial annular groove
(72) formed by an annular flange which projects outwards but which leaves free the
areas of the guide bores (43a, 44a) for the driving lugs (43, 44), and in addition
to its radial, inwardly directed pretension, produces the resulting pretension acting
axially upon the rear ends of the driving lugs (43, 44) inserted in their guide bores
(44a, 43a), with the possibility of falling back in the region of the driving lugs
(43, 44) from the plane of the receiving groove (72) and preparing the coupling engagement
once the end coupling position of the adjusting sleeve (42) has been reached.
9. A hammer drill or percussion hammer according to one of claims 1 to 8, characterised
in that the guide bores (43a, 44a) for the driving lugs in the adjusting sleeve (42)
are stepped so as to form radial annular shoulders (70) acting as abutments.
10. A hammer drill or percussion hammer according to one of claims 1 to 9, characterised
in that the counter element (41) to the adjusting sleeve (42) is formed by a counter
gear wheel, which is freely rotatable on the countershaft (22) and which meshes via
a helical gearing with a gear wheel (40), offset through 90° relative thereto, of
the eccentric drive (37, 39) for the pneumatic percussion drive and the abutments
or counter openings, in which the driving lugs (43, 44) engage in the engaged position,
are arranged in the counter gear wheel.
11. A hammer drill or percussion hammer according to one of claims 1 to 9, characterised
in that the adjusting sleeve (42) comprises a central annular groove (62), in which
the driving nose (59) of an insertion element (56) engages, which is guided linearly
by housing means and is driven by a rotary grip element (50), which is accessible
by external manual operation and engages with an eccentric engagement journal (57)
in a slot (58) in the insertion element (56).
12. A hammer drill or percussion hammer according to claim 11, characterised in that the
slot (58) extends on the insertion element (56) transverse to the coupling displacement
direction exerted upon the adjusting sleeve (42).
1. Perforateur rotatif ou à percussion ou outil électrique équivalent avec un embrayage
réalisé à griffes, comprenant une douille de réglage (42) pour accoupler un type de
marche, en particulier une commande de percussion ou un entraînement rotatif habituelle,
la douille de réglage étant placée sur un arbre intermédiaire ou de renvoi (22), solidaire
en rotation et en même temps déplaçable axialement par rapport à une contrepièce (41)
sous l'effet d'un déplacement d'une pièce de réglage externe (50) et une prise d'actionnement
par interpénétration de forme produit la mise en rotation par rapprochement mutuel
entre la douille de réglage (42) et la contrepièce (41), caractérisé par
a) au moins un goujon d'entraînement (43, 44) connu en soi inséré dans la douille
de réglage (42), décentré et axialement déplaçable contre l'action d'un ressort, qui
b) par commande de l'élément de réglage d'embrayage extérieur (50) est renvoyé dans
une position d'attente non accouplée contre l'action de ressort, jusqu'à la butée
finale d'embrayage total, dans laquelle les deux pièces d'embrayage (douille de réglage
42 et contrepièce 41) sont transportées dans la position finale axiale d'embrayage,
(c) position d'attente à partir de laquelle au moins l'un des tenons d'entraînement
(43, 44) s'engage dans les ouvertures de réception sur la contrepièce (41) par un
mouvement de rotation relatif des deux parties d'embrayage (douille de réglage 42,
contrepièce 41) l'un par rapport à l'autre de sorte que, grâce au positionnement initial
dent sur dent des pièces d'embrayage, le mouvement de l'élément de réglage de l'embrayage
est réalisable complètement jusqu'à la butée finale, en avançant en même temps l'engagement
effectif de l'embrayage.
2. Perforateur rotatif ou à percussion selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un
élément élastique (71) exerçant la tension du ressort sur au moins un goujon d'entraînement
(43, 44) est un ressort annulaire en direction radiale, maintenu fixe sur la douille
de réglage (42), ressort contre lequel repose axialement le goujon d'entraînement
(43, 44).
3. Perforateur rotatif ou à percussion selon la revendication 2, caractérisé en ce que
le ressort annulaire est composé d'un matériau en élastomère fermé de forme annulaire.
4. Perforateur rotatif ou à percussion selon une des revendications 2 ou 3, caractérisé
en ce que le ressort annulaire est un anneau taurique.
5. Perforateur rotatif ou à percussion selon la revendication 2, caractérisé en ce que
le ressort annulaire est un ressort de traction fermé de forme annulaire, se composant
de spirales successives.
6. Perforateur rotatif ou à percussion selon la revendication 5, caractérisé en ce que
le ressort de traction comportant une forme annulaire fermée est composé de spirales
en fil métallique.
7. Perforateur rotatif ou à percussion selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un
élément de élastique exerçant la tension du ressort sur la douille de réglage (42)
est constitué d'un ressort à lames placé sur sa face frontale côté arrière à la manière
d'un sécante, ressort qui exerce une tension axiale sur l'extrémité arrière d'au moins
un goujon d'entraînement (43, 44).
8. Perforateur rotatif ou à percussion selon une ou plusieurs des revendications 1 à
7, caractérisé en ce que le ressort annulaire (71) est inséré dans une rainure annulaire
partielle de réception (72) formée par une collerette annulaire saillante vers l'extérieur,
évitant toutefois les zones des alésages de guidage (43a, 44a) des goujons d'entraînement
(43, 44) et produit en addition à sa tension radiale, dirigée vers l'intérieur, la
tension résultant de ce qui précède agissant axialement sur les extrémités des goujons
d'entraînement (43, 44) logés dans leurs alésages de guidage (43a, 43b), avec la possibilité
de reculer du plan de rainure de réception (72) dans la zone des goujons d'entraînement
(43, 44) et de préparer l'engagement de l'embrayage en atteignant sa position finale
de la douille de réglage (42).
9. Perforateur rotatif ou à percussion selon une des revendications 1à 8, caractérisé
en ce que les alésages de guidage (43a, 44a) des goujons d'entraînement dans la douille
de réglage (42) sont décalés en formant des épaulements annulaires (70) radiaux agissant
comme butées.
10. Perforateur rotatif ou à percussion selon une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que la contrepièce (41) par rapport à la douille de réglage (42) est formée
d'une contre roue dentée pouvant tourner librement sur l'arbre de renvoi (22), roue
dentée qui engrène par une denture oblique avec une roue dentée (40) décalée de 90°
d'une transmission à excentrique (37, 39) pour la commande de percussion pneumatique
et en ce que sont disposées dans la contre roue dentée les butées ou contre ouvertures,
dans lesquelles s'insèrent les goujons d'entraînement (43, 44) dans la position embrayée.
11. Perforateur rotatif ou à percussion selon une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que la douille de réglage (42) comporte une rainure annulaire moyenne (62),
dans laquelle engrène le taquet d'entraînement (59) d'un élément coulissant intermédiaire
(56) guidé droit par un moyen du boîtier, lequel élément est commandé par un élément
de poignée rotative (50) accessible à une manoeuvre manuelle extérieure, laquelle
poignée s'encliquète par un goujon d'engagement (57) dans un trou oblong (56) sur
l'élément coulissant intermédiaire (56).
12. Perforateur rotatif ou à percussion selon la revendication 11, caractérisé en ce que
le trou oblong (58) sur l'élément coulissant intermédiaire se développe perpendiculairement
à la direction de déplacement de l'embrayage sur la douille de réglage (42).