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EP 0 278 486 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.05.1991 Patentblatt 1991/19 |
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Anmeldetag: 10.02.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B01F 13/02 |
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Verfahren zur Durchmischung von Schüttgütern
Method for mixing bulk goods
Procédé pour mélanger des matières en vrac
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
13.02.1987 DE 3704535 03.02.1988 DE 3803085
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.08.1988 Patentblatt 1988/33 |
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Patentinhaber: HARTH + SEIFERT GMBH |
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D-6402 Grossenlüder (DE) |
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Erfinder: |
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- Schäfer, Roland
D-6474 Ortenberg 2 (DE)
- Rizk, Farid, Prof. Dr.
D-6708 Neuhofen (DE)
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Vertreter: Müller-Wolff, Thomas Dipl.-Ing. et al |
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Industriestrasse 27 63674 Altenstadt 63674 Altenstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 350 032 FR-A- 1 459 378
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DE-A- 2 524 262 FR-A- 2 192 862
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchmischung feinkörniger bis pulverförmiger
Schüttgüter, z.B. Farbpigmente, mittels eines in einem mit druckdicht verschließbaren
Eintragsöffnung und Austragsöffnung versehenen Mischbehälter, dessen Unterteil keglig,
dessen Mittelteil zlindrisch und dessen Oberteil vorzugsweise kalottenförmig ist,
ausgebildeten Gasstrahlmischers, wobei dem Mischbehälter ausgangsseitig ein Filter
über Rohrleitungen und Ventile, insbesondere verschiedener Querschnitte zugeordnet
ist, wobei der Mischbehälter ein Leervolumen von "x" und ein nutzbares Füllvolumen
von "x/2" aufweist, mit vorgeordneter absperrbarer Druckgasquelle, ausgelegt auf einen
maximalen Druck von "p" und wobei ein mit dem Mischbehälter verbundener, denselben
maximalen Druck "p" aufnehmender Speicherkessel vorgesehen ist, der seinerseits mit
dem, insbesondere das 2 bis 10-fache Leervolumen des Speicherkessels aufnehmenden
Mischbehälter über Mischdüsen verbunden ist.
[0002] Ein solches Verfahren kann beispielsweise mit einer Vorrichtung zum Mischen von Pulver-
oder Granulatform vorliegenden Stoffen, gemäß dem deutschen Patent 1 070 905 ausgeübt
werden.
[0003] Das Kriterium dieser Vorrichtung ist, daß ein stehender, zylindrischer Behälter mit
verschließbaren Füll- und Entleerungsöffnungen in dessen kegligem Kammerboden, nahe
dessen Grund, ein Kranz mit Sprühdüsen anschließbar ist, die nach oben, in gleichem
Drehsinn, schräg aufwärts, entlang der Kegelfläche des Behälterbodens gerichtet sind.
Der Behälterdeckel führt in einzelne Filterzylinder über, wobei diese nicht für sich
abschließbar sind, so daß der Austritt der Luft durch die Filterzylinder mit einer
gewissen Verzögerung gegenüber dem Eintritt der Druckluft erfolgt, woraus sich während
des Behandlungsvorganges ein überdruck in dem Behälter gegenüber der Außenatmosphäre
einstellt.
[0004] Diese Art der Vorrichtung ist zwar dem ersten Anschein nach aufgrund ihrer Einfachheit
kaum zu überbieten; sie weist jedoch gravierende Mängel auf, die insbesondere darin
zu sehen sind, daß der Druckunterschied zwischen dem Mischbehälter und der freien
Atmosphäre gering ist. Da jedoch die pro Zeiteinheit aufgegebene Luft praktisch in
derselben Zeit wieder entfernt werden muß, erfordern diese Lösungen große Filterflächen
zur Reinhaltung der Luft.
[0005] Einen ähnlichen Aufbau weist ein nach einer vorveröffentlichten Werbeschrift der
Anmelderin ("Gasstrahlmischer, pneumatische Mischeinrichtung für Schüttgüter") ausgebildeter
Gasstrahlmischer auf, wobei insbesondere auf die Titelseite verwiesen wird.
Nach dem hier dargestellten Schema wird der Mischbehälter, ausgehend von einem nachzuladenden
Druckgasspeicherbehälter, durch Druckgas in der bereits beschriebenen Weise versorgt,
wobei die Luft spiralförmig nach oben geleitet und dann in eine nach unten fallende
Trombe wieder überführt wird.
[0006] Im Gegensatz zu der zuerst genannten Schrift wurde eine Filteranlage im oberen Bereich
des Mischbehälters angeordnet, wobei dessen Filterschläuche von außen beaufschlagt
und das entladene Abgas oberhalb des Filters abgeführt wird.
Auch hier ist ein Verschluß des Filters während der Mischzeit nicht gegeben.
[0007] Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik, ist es Aufgabe dieser Erfindung,
ein Verfahren zu nennen, das einen intensiven, praktisch gleichbleibenden Mischeffekt
während einer kontinuierlichen, vorbestimmten Abgabezeit so lange sichert, bis der
voreingestellte Gasdruck zwischen Speicherkessel und Mischbehälter erreicht ist, und
bei dem gleichfalls eine befriedigende Absetzung des Mischgutes, bei weitgehend reduzierter
Gefahr der Wiederaufwirbelung erreicht wird.
[0008] Nach der erfindungsgemäßen Lösung dieser Aufgabe erfolgt die Einleitung des Mischprozesses
durch öffnen eines zwischen Speicherkessel und Mischbehälter angeordneten steuerbaren
Ventils bei an-stehender, voller Druckgasspannung "p" und dem gleichzeitigen Verschluß
eines in gleicher Weise geschalteten, dem Speicherkessel vorgeordneten zweiten Ventils,
wobei über eine erste vorbestimmte Zeitspanne "t1" ein über den Umfang des Mischbehälters
verteilter Gasstrom diesem durch Mischdüsen zugeführt wird, und nach Ablauf dieser
Zeitspanne das zum Mischbehälter führende Ventil geschlossen und das zum Speicherkessel
führende Ventil wieder geöffnet wird, wobei nach vollzogener Umschaltung der Ventile
die Mischgutabsetzung über eine zweite vorbestimmbare Zeitspanne "t2", bei Aufrechterhaltung
der Druckspannung im Mischbehälter erfolgt,
wobei nach Ablauf dieser zweiten Zitspanne "t2" der zum Filter führende freie Durchgangsquerschnitt
über die Ventile derart gesteuert wird, daß die Filterbeaufschlagung durch die Abluft
pro Zeiteinheit etwa gleichbleibend ist,
und wobei nach dem Absenken des Druckes auf den der freien Umgebungsatmosphäre und
der Freigabe der Austragsöffnung das Mischgut entleert wird.
[0009] Zusammenfassend darf wiederholt werden, daß die Einleitung des Mischprozesses erst
bei voller Druckgasspannung und bei Verschluß des dem Speicherkessel direkt vorgeordneten
Ventiles erfolgt. Nach Ablauf der vorbestimmten Zeitspanne wird praktisch gleichzeitig
das zum Mischbehälter führende Ventil geschlossen und das zum Speicherkessel führende
Ventil wieder geöffnet, wobei in dieser Schaltstellung die durch Turbulenzen ungestörte
Absetzung des Mischgutes im Mischbehälter erfolgt und diese Phase über eine vorbestimmbare
Zeitspanne aufrechterhalten wird.
Erst nach Ablauf dieser Zeitspanne wird der zum Filter führende Leitungsquerschnitt
für die Abluft geöffnet und hierbei in seinem Durchgang so eingestellt, daß die mengenmäßige
Filterbeaufschlagung durch die Abluft pro Zeiteinheit etwa gleichbleibend ist.
Nach dem Absenken des Druckes im Mischbehälter auf den atmosphärischen Druck wird
das Gut über die Austragsöffnung entleert.
[0010] Die durch die Aufgabenstellung gegebene Forderung eines praktisch gleichbleibenden
intensiven Mischeffektes wird erfüllt, und die Gefahr der Wiederaufwirbelung des abgesetzten
Staubes wird durch das vorgeschlagene Verfahren verhindert.
[0011] Es ist weiter vorgesehen, daß die Zuführung des Gasstromes aus dem Speicherkessel
in dem Mischbehälter entweder in einem Zuge während der Zeitspanne "t₁" oder aber
bei Aufteilung dieser Zeitspanne in einzelne Teilzeitabschnitte, absatzweise erfolgt,
wobei die Gesamtzeit "t₁" unverändert bleibt und durch die sich einstellende gleiche
Druckgasspannung im Speicherkessel und im Mischbehälter bestimmt wird.
[0012] Die Nutzung der gespeicherten Energie für die Durchmischung, gleichgültig ob diese
absatzweise oder durch kontinuierliche Zugabe des Druckgases erfolgt, ist für den
Gesamtwirkungsgrad der Anlage praktisch bei jeder Einstellung gleichbleibend gegeben.
[0013] Zu der Phase der Mischgutabsetzung als zweitem Verfahrensschritt ist zu bemerken,
daß die diese begrenzende zweite Zeitspanne "t₂" durch mit Ablauf der voreingestellten
Zeit signalgebende Zeitrelais eingestellt wird, wobei das Signal Öffnungsimpuls für
den bis dahin abgesperrten, vom Mischbehälter zum Filter führenden Durchgangsquerschnitt
gibt.
[0014] Der Ablauf einer voreingestellten Beruhigungsphase vor öffnung des Mischbehälters
zum Filter beschränkt die Schadstoffbeladung der Abluft auf ein Minimum, wobei in
diesem Fall vorgesehen werden kann, daß die Regelung der Steuerung des Zeitrelais
für die Beendigung der Absetzzeit "t2" durch das Maß der Durchlichtbarkeit des Mischbehälters
knapp oberhalb der Mischgutfüllgrenze geregelt wird.
[0015] Die Erfindung wird durch die beigefügte schematische Darstellung einer zur Durchführung
des Verfahrens zweckmäßigen Anlage beispielsweise näher erläutert.
[0016] Eine Abzweigung aus dem Druckgasbetriebsnetz oder des druckseitigen Abganges eines
separaten Kompressors als Gasdruckquelle 1 wird in der Regel über eine Gastrocknungsanlage
2 geleitet und dem Speicherkessel 3 zugeführt, wobei dieser mit einem Manometer 3.1,
einem Sicherheitsventil 3.2, einem Kontaktmanometer 3.3 für die gesteuerte Füllung
des Speicherkessels 3 und einer Kondensatableitung 3.5 ausgerüstet ist.
[0017] Die Verbindungsleitung zwischen der Gasdruckquelle 1 und dem Speicherkessel 3 wird
durch ein pneumatisch steuerbares Membranventil 4.1 beherrscht, wobei dieses so schaltbar
ist, daß bei Abgabe des Druckgases aus dem Speicherkessel 3 über das geöffnete Membranventil
4 und fortsetzend über die Ringleitung 5.1 und die Düsen 5.2 dem Mischbehälter 6 so
lange zugeführt wird, bis das Membranventil 4.1 die Zuführung zum Speicherkessel 3
mit Erreichung des maximalen Fülldruckes absperrt und erst dann wieder geöffnet wird,
wenn das aus dem Speicherkessel 3 abgebende Membranventil 4, mit Erreichung eines
Gleichdruckes zwischen den Behältern 3 und 6, geschlossen wird.
[0018] Der Speicherkessel 3 kann dann wieder mit maximalem Druck über das Membranventil
4.1 gefüllt werden.
[0019] Beide Ventile 4 und 4.1 sind dabei steuerungsmäßig so verbunden, daß immer ein Ventil
geöffnet und das andere Ventil geschlossen ist.
Das Handabsperrventil 3.4 sowie das Sicherheitsventil 3.2 bilden eine unabhängig Sicherungsgruppe
für den Fall des Versagens der Steuerung, insbesondere bei Ausfall des Steuerstromes
bzw. des Steuergases.
[0020] Der Mischkopf 5 wird durch die Gasringleitung 5.1 und die abzweigenden, in das konische
Unterteil des Mischbehälters 6 eingreifenden, radial gerichteten, gleichmäßig verteilten
Mischdüsen 5.2 und einem zwischen diesen mittig angeordneten Kegelverschluß 5.3 für
die Austragsöffnung 5.4, die durch eine zusätzliche Sperrklappe 5.4.1 gesichert ist,
gebildet, wobei durch Anheben des Kegelverschlusses 5.3 die Austragsöffnung 5.4 öffnet,
während der Eintrag des Gutes in den Mischbehälter 6 durch eine oder mehrere druckdicht
verschließbare Eintragsöffnungen 5.5 - bei geschlossener Austragsöffnung 5.4 - erfolgt.
Des weiteren ist dem Behälterabschluß, d.h. der oberen Kalotte des Mischbehälters
6, ein groß dimensionierter Abgasstutzen 5.6 verbunden.
[0021] An dem Mischbehälter 6 ist eine auf einen Druck von 4 bar ausgelegte überdruckmembrane
6.1 ausgebildet.
[0022] Dem zentralen Abgasstutzen 5.6 sind zwei elektrisch gesteuerte Absperrventile 6.2
und 6.3 verbunden, wobei das Ventil 6.2 für eine geringe Nennweite und das Ventil
6.3 für eine größere Nennweite vorgesehen ist.
Die anschließenden Leitungen 6.2.2 und 6.3.3 vereinigen sich in der zum Schalldämpfer
7 führenden Sammelleitung 6.5, wobei der Schalldämpfer 7 wieder mit dem Filter 8 verbunden
ist.
[0023] Der ebenfalls auf der Kalotte installierte Membrankontaktmanometer 6.4 veranlaßt,
bei Überdruck, die Verhinderung der Zuführung weiterer Zuluft durch Abschluß des vorgeordneten,
pneumatisch gesteuerten Membranventils 4, wobei diese zusätzliche Sicherheitsschaltung
im Rahmen der Steuerung übergeordnet ist. Während der Abgasentladung zum Filter 8
wird zunächst das kleinere Absperrventil 6.2 und anschließend, d.h. nach Abbau des
Spitzendruckes, das größere Absperrventil 6.3 geschaltet.
[0024] Selbstverständlich können weitere, unterschiedlich dimensionierte, nacheinander betätigbare
Absperrventile vorgesehen werden, so daß ein quasi kontinvierlicher Abgasaustrag erfolgt.
1. Verfahren zur Durchmischung feinkörniger bis pulverförmiger Schüttgüter, z.B. Farbpigmente,
mittels eines in einem mit druckdicht verschließbaren Eintragsöffnung (5.5) und Austragsöffnung
(5.4) versehenen Mischbehälter (6), dessen Unterteil keglig, dessen Mittelteil zylindrisch
und dessen Oberteil vorzugsweise kalottenförmig ist, aus-gebildeten Gasstrahlmischers,
wobei dem Mischbehälter ausgangsseitig ein Filter (8) über Rohrleitungen und Ventile,
insbesonderer verschiedener Querschnitte, zugeordnet ist, wobei der Mischbehälter
ein Leervolumen von "x" und ein nutzbares Füllvolumen von "x/2" aufweist, mit vorgeordneter
absperrbarer Druckgasquelle (1), ausgelegt auf einen maximalen Druck von "p" und wobei
ein mit dem Mischbehälter verbundener, denselben maximalen Druck "p" aufnehmender
Speicherkessel (3) vorgesehen ist, der seinerseits mit dem, insbesondere das 2 bis
10-fache Leervolumen des Speicherkessels (3) aufnehmenden Mischbehälter (6) über Mischdüsen
(5.2) verbunden ist,
wobei die Einleitung des Mischprozesses durch Öffnen eines zwischen Speicherkessel
(3) und Mischbehälter (6) angeordneten steuerbaren Ventils (4) bei anstehender,
voller Druckgasspannung "p" und dem gleichzeitigen Verschluß eines in gleicher Weise
geschalteten, dem Speicherkessel (3) vorgeordneten zweiten Ventils (4.1) erfolgt,
wobei über eine erste vorbestimmte Zeitspanne "t1" ein über den Umfang des Mischbehälters
(6) verteilter Gasstrom diesem durch Mischdüsen (5.2) zugeführt wird, und nach Ablauf
dieser Zeitspanne das zum Mischbehälter (6) führende Ventil (4) geschlossen und das
zum Speicherkessel (3) führende Ventil (4.1) wieder geöffnet wird,
wobei nach vollzogener Umschaltung der Ventile (4 und 4.1) die Mischgutabsetzung über
eine zweite vorbestimmbare Zeitspanne "t2", bei Aufrechterhaltung der Druckspannung
im Mischbehälter (6), erfolgt,
wobei nach Ablauf dieser zweiten Zeitspanne "t2" der zum Filter (8) führende freie
Durchgangsquerschnitt über die Ventile derart gesteuert wird, daß die
Filterbeaufschlagung durch die Abluft pro Zeiteinheit etwa gleichbleibend ist,
und wobei nach dem Absenken des Druckes auf den der freien Umgebungsatmosphäre und
der Freigabe der Austragsöffnung (5.4) das Mischgut entleert wird.
2. Verfahren zur Durchmischung von Schüttgütern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung des Gasstromes aus dem Speicherkessel (3) in den Mischbehälter (6)
entweder in einem Zuge während der Zeitspanne "t1" oder aber bei Aufteilung dieser
Zeitspanne in einzelne Teilzeitabschnitte, absatzweise erfolgt, wobei die Gesamtzeit
"t1" unverändert bleibt und durch die sich einstellende gleiche Druckgasspannung im
Speicherkessel (3) und im Mischbehälter (6) bestimmt wird.
3. Verfahren zur Durchmischung von Schüttgütern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Mischgutabsetzung begrenzende zweite Zeitspanne "t2" durch mit Ablauf der
voreingestellten Zeit signalgebene Zeitrelais eingestellt wird, wobei das Signal Öffnungsimpuls
für den bis dahin abgesperrten, vom Mischbehälter (6) zum Filter (8) führenden freien
Durchgangsquerschnitt gibt.
4. Verfahren zur Durchmischung von Schüttgütern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelung der Steuerung des Zeitrelais für die Beendigung der Absetzzeit "t2"
durch das Maß der Durchlichtbarkeit des Mischbehälters (6) knapp oberhalb der Mischgutfüllgrenze
geregelt wird.
5. Verfahren zur Durchmischung von Schüttgütern nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung der Querschnittseinstellung zwischen dem Mischbehälter (6) und dem
Filter (8) durch den momentanen statischen Druck im Mischbehälter (6) geregelt wird.
1. A method for mixing fine-grained to pulverulent bulk goods, such as paint pigments,
by means of a gas jet-operated mixer formed within a mixing vessel (6) provided with
a supply opening (5.5) and a discharge opening (5.4) sealable in pressure-tight manner,
with the bottom portion of such mixing vessel being conical, the center portion cylindrical
and the top portion preferably spherical in configuration, wherein a filter (8), through
tubings and valves preferably of varying cross-sections is associated to the discharge
side of the mixing vessel, with the mixing vessel exhibiting an empty capacity "x"
and a useful loading capacity "x/2" and having mounted ahead thereof a lockable compressed
gas source (1) designed for a maximum pressure "P", and wherein a reservoir (3) in
communication with the mixing vessel and taking up the same maximum pressure "p" is
provided which, in turn, through mixing nozzles (5.2) is in communication with the
mixing vessel (6) taking up, in particular, 2 to 10 times the empty capacity of the
reservoir (3),
with the initiation of the mixing operation being effected through opening a controllable
valve (4) located between reservoir (3) and mixing vessel (6) under the full compressive
gas stress "p" while simultaneously closing a second valve (41.1) switched in the
same manner and mounted ahead of the reservoir (3), with a gas flow distributed circumferentially
of the mixing vessel (6) over a predetermined period of time "t1" being supplied thereto
through mixing nozzles (5.2) and, after lapse of that period of time, the valve (4)
leading to the mixing vessel (6) is closed and the valve (4.1) leading to the reservoir
(3) is opened again,
with the setting of the mixing goods being effected, after the valves (4 and 4.1)
having been reswitched, over a second predetermined period of time "t2" with the compressive
stress in the mixing vessel (6) maintained,
with the free passage cross-section leading to the filter (8), after lapse of the
said second period of time "t2", being controlled through the valves in a manner that
the application of exhaust air to the filter is approximately constant per unit of
time, and with the mixing goods, after the pressure having been decreased to that
of the free ambient atmosphere, and after the discharge opening (5.4) having been
released, being evacuated.
2. A method for mixing of bulk goods according to claim 1, characterized in
that the supply of the gas flow from the reservoir (3) into the mixing vessel (6)
is effected either in one pass during the period of time "t1" or, when subdividing
the said period of time into individual partial time secitons, in steps, with the
total period of time "t1" remaining unchanged and being determined by the resultant
uniform compressive gas stress in the reservoir (3) and in the mixing vessel (6).
3. A method for mixing of bulk goods according to claim 2, characterized in
that the second period of time "t2" limiting the setting of the mixing goods, is adjusted
by a relay generating a signal upon expiration of the preadjusted time, with the signal
generating an opening pulse for the free passage cross-section hitherto locked and
leading from the mixing vessel (6) to the filter (8).
4. A method for mixing of bulk goods according to claim 3, characterized in
that the control of the time relay for terminating the setting time "t2" is regulated
by the degree of transmissivity of the mixing vessel (6) just above the loading limit
of the mixing goods.
5. A method for mixing of bulk goods according to claims 1 and 2, characterized in
that the cross-sectional adjustment between the mixing vessel (6) and the filter (8)
is regulated by the instantaneous static pressure within the mixing vessel (6).
1. Procédé pour mélanger des matières en vrac, par exemple des pigments colorés, dont
la consistance est comprise entre des grains fins et de la poudre, au moyen d'un mélangeur
par jets gazeux ménagé dans un réceptacle mélangeur (6) muni d'un orifice de déversement
(5.5) et d'un orifice d'évacuation (5.4) obturables avec étanchéité à la pression,
dont la partie inférieure est conique, dont la partie médiane est cylindrique et dont
la partie supérieure revêt de préférence la forme d'une calotte, un filtre (8) étant
associé au réceptacle mélangeur côté sortie, par l'intermédiaire de conduits tubulaires
et de valves possédant notamment des sections différentes, le réceptacle mélangeur
présentant un volume à vide "x" et un volume utile à plein "x/2", avec une source
de gaz comprimé (1) pouvant être isolée, disposée en amont et étudiée pour une pression
maximale "p", et en prévoyant une cuve d'accumulation (3) qui est reliée au réceptacle
mélangeur, admet la même pression maximale "p" et es t à son tour reliée, par l'intermédiaire
de buses mélangeuses (5.2), audit réceptacle mélangeur (6) admettant en particulier
du double au décuple du volume à vide de la cuve d'accumulation (3),
procédé dans lequel le déclenchement du processus de mélangeage a lieu par ouverture
d'une valve commandable (4) interposée entre la cuve d'accumulation (3) et le réceptacle
mélangeur (6) , en présence d'une tension intégrale "p" du gaz comprimé, et avec fermeture
simultanée d'une seconde valve (4.1) branchée de manière similaire, et disposée en
amont de la cuve d'accumulation (3),
dans lequel, durant un premier laps de temps prédéterminé "t1", un flux gazeux réparti
sur le pourtour du réceptacle mélangeur (6) est délivré à celui-ci par l'entremise
de buses mélangeuses (5.2) et, à l'expiration de ce laps de temps, la valve (4) menant
au réceptacle mélangeur (6) est fermée, et la valve (4.1) menant à la cuve d'accumulation
(3) est de nouveau ouverte,
dans lequel, à l'achèvement de l'inversion des valves (4 et 4.1), la décantation du
produit mélangé s'opère durant un second laps de temps "t2" pouvant être prédéterminé,
en entretenant la pression régnant dans le réceptacle mélangeur (6), dans lequel,
à l'expiration de ce second laps de temps "t2", la section d'écoulement libre menant
au filtre (8) est commandée, par l'intermédiaire des valves, de telle sorte que la
sollicitation du filtre, par l'air de sortie, soit sensiblement constante par unité
de temps,
et dans lequel le produit mélangé est déchargé après la chute de la pression jusqu'à
celle de l'atmosphère libre environnante, et après le dégagement de l'orifice d'évacuation
(5.4).
2. Procédé pour mélanger des matières en vrac, selon la revendication 1, caractérisé
par le fait
que la délivrance, au réceptacle mélangeur (6), du flux gazeux provenant de la cuve
d'accumulation (3), a lieu soit d'un trait durant le laps de temps "t1", soit par
échelons lorsque ce laps de temps est subdivisé en des séquences temporelles partielles
individuelles, la durée totale "t1" demeurant alors inchangée, et étant déterminée
par la même tension du gaz comprimé se développant dans la cuve d' accumulation (3)
et dans le réceptacle mélangeur (6).
3. Procédé pour mélanger des matières en vrac, selon la revendication 2, caractérisé
par le fait
que le second laps de temps "t2", délimitant la décantation du produit mélangé, est
réglé par l'intermédiaire de relais temporisateurs délivrant des signaux à l'expiration
du temps préréglé, le signal engendrant une impulsion d'ouverture de la section d'écoulement
libre jusque-là isolée, allant du réceptacle mélangeur (6) au filtre (8).
4. Procédé pour mélanger des matières en vrac, selon la revendication 3, caractérisé
par le fait
que la régulation de la commande du relais temporisateur, pour mettre fin au temps
de décantation "t2", est réglée par la valeur de la transmissibilité lumineuse du
réceptacle mélangeur (6) juste au-dessus de la limite de remplissage du produit mélangé.
5. Procédé pour mélanger des matières en vrac, selon les revendications 1 et 2, caractérisé
par le fait
que la commande du réglage de section, entre le réceptacle mélangeur (6) et le filtre
(8), est régulée par la pression statique régnant dans ledit réceptacle mélangeur
(6) à l'instant considéré.
