(19)
(11) EP 0 286 590 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.05.1991  Patentblatt  1991/19

(21) Anmeldenummer: 88810186.2

(22) Anmeldetag:  22.03.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5D03D 47/36, B65H 51/22

(54)

Schussfadenspeicher für eine Webmaschine

Weft yarn storage device for a loom

Dispositif d'emmagasinage de fil de trame pour un métier à tisser


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE CH DE FR GB IT LI

(30) Priorität: 08.04.1987 CH 1347/87

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.10.1988  Patentblatt  1988/41

(73) Patentinhaber: GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT
CH-8401 Winterthur (CH)

(72) Erfinder:
  • Hamer, Antonius Josephus Maria
    NL-5621 HE Eindhoven (NL)
  • Spang, Gerardus Antonius
    NL-VX Deurne (NL)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 111 308
GB-A- 2 005 739
WO-A-82/04446
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Schussfadenspeicher für eine Webmaschine, mit einer stillstehenden Trommel und einer Kontrollvorrichtung für den sich um die Trommel schlingenden Schussfaden, wobei die Kontrollvorrichtung an der Abzugsseite des Speichers angeordnet ist.

    [0002] Ein derartiger Schussfadenspeicher ist aus der EP-Anmeldung Nr. 011 308 bekannt. Darin werden zwei Arten von Windungszählern für den von der Trommel ablaufenden Schussfaden beschrieben. Einerseits kann in der Umgebung der Speichertrommel beispielsweise ein Lichtsender abgeordnet sein, dessen Strahlen am Trommelumfang reflektiert und zu einem nahe dem Sender angeordneten Empfänger reflektiert werden. Wenn der Schussfaden während des Abzuges von der Trommel die Lichtstrahlen kreuzt, wird ein Signal an die Steuerung des Schussfadenspeichers abgegeben, welches beispielsweise einer abgezogenen Windung entsprechen kann. In derselben Anmeldung wird andererseits die Anordnung eines optischen Sensors für den Schussfaden in einer zylindrischen Oese zwischen der Trommel des Schussfadenspeichers und der Eintragsvorrichtung, in diesem Fall einer Blasdüse, beschrieben.

    [0003] Innerhalb der Oese befindet sich ein rotationssymmetrischer Körper auf der Achse der Oese, der zusammen mit der Oese einen Ringraum bildet, in dem der Schussfaden während des Abzuges von der Speichertrommel rotiert.

    [0004] Beide Anordnungen der Ueberwachungseinrichtungen für den Schussfaden haben den Nachteil, dass der Schussfaden eine beliebige Lage im Zwischenraum zwischen dem Sensor und im ersten Fall der Speichertrommel bzw. im zweiten Fall dem rotationssymmetrischen Körper einnehmen kann. Der Abstand zwischen Schussfaden und Austrittsfläche der Lichtstrahlen von der Kontrollvorrichtung her kann entsprechend der lichten Weite des Zwischenraumes an dieser Stelle variieren. Dadurch können sich Ablagerungen an der Austrittsfläche festsetzen, ohne regelmässig durch den vorbeilaufenden Schussfaden abgestreift zu werden. Solche Ablagerungen beispielsweise in Form von Fadenpartikeln können den Strahlengang vom Sender zum Empfänger stören und Fehlsignale auslösen, was zur Unterbrechung des Webbetriebes führen kann. Solche Unterbrechungen sind unerwünscht, da sie den Nutzeffekt der Webmaschine beeinträchtigen.

    [0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schussfadenspeicher zu schaffen, dessen Kontrollvorrichtung durch den Schussfaden zuverlässig und selbsttätig gereinigt wird.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Kontrollvorrichtung in Abzugsrichtung hinter der Ablaufkante der Speichertrommel und vor einer Fadenöse in denjenigen Bereich angeordnet ist, in welchem sich während des Fadenabzugs von der Speichertrommel ein Fadenballon zwischen Speicher und Fadenöse bildet, und dass die Kontrollvorrichtung durch einen innen durch den Schussfaden bestreichbaren Ring gebildet wird, durch dessen innere Begrenzungsfläche Lichtstrahlen von einem Sender zu einem Empfänger im Ring austreten bzw. eintreten können, wobei der Konuswinkel des Ringes gegen die Speichertrommel geöffnet ist. Sender und Empfänger innerhalb des Ringes sitzen in einer bevorzugten Ausführungsform des Ringes in Taschen, welche gegen die innere Begrenzungsfläche des Ringes abgeschlossen sind. In diesem Fall muss der Ring der Kontrollvorrichtung aus transparentem Material, beispielsweise Plexiglas, hergestellt werden, damit die Lichtstrahlen vom Sender bzw. Empfänger in einer Tasche durch das Material des Ringes ungehindert bis zur inneren Begrenzungsfläche des Ringes gelangen kann. Im Ring der Kontrollvorrichtung wird mit Vorteil mindestens ein Sensorpaar bestehend aus einem Lichtsender und Lichtempfänger so angeordnet, dass die Lichtstrahlen vom Sender zum Empfänger eine Sehne innerhalb eines in der inneren Begrenzungsfläche liegenden Kreises bilden. Die Strahlungsachsen von Sender und Empfänger bilden mit der Sehne den Brechungswinkel des Lichts beim Durchtritt durch die innere Begrenzungsfläche. Wenn innerhalb des Ringes ein reflektierender Vorsprung an der Speichertrommel vorhanden ist, können Sender und Empfänger so nebeneinander angeordnet werden, dass die Lichtstrahlen vom Sender nach dem Durchtritt durch die innere Begrenzungsfläche des Ringes vom Vorsprung zum Empfänger innerhalb des Rings reflektiert werden. Zur gegenseitigen Ueberwachung der Sensoren können auch mehrere Sensoren bestehend aus je einem Sender und einem Empfänger im Ring vorhanden sein.

    [0007] Wenn der Ring aus nicht lichtdurchlässigem Material besteht, sitzen die Sensoren in Bohrungen innerhalb des Rings, welche gegen die Innenseite des Ringes geöffnet sind. Da der Schussfaden während des Abzuges von der Speichertrommel an der Innenseite des Ringes streift, wodurch der Fadenballon begrenzt wird, erfährt er durch den Ring eine Umlenkung. Sofern der Ring aus weichem Material besteht, wird die die Fadenumlenkung bewirkende Kante des Ringes durch einen ringförmigen Einsatz aus hartem Material gegen Abnützung geschützt. Durch die Ausführung der Kontrollvorrichtung gemäss der Erfindung wird eine Verunreinigung der Durchtrittsfläche für die Lichtstrahlen vom Sender zum Empfänger vermieden, wodurch die Betriebssicherheit der Kontrollvorrichtung und damit der ganzen Webmaschine erhöht wird.

    [0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben.

    [0009] Es zeigen:

    Fig. 1 eine schematische Uebersicht über einen Schussfadenspeicher für eine Webmaschine gemäss der Erfindung,

    Fig. 2 einen Meridianschnitt durch den Schussfadenspeicher,

    Fig. 3, 4 Teilschnitte des Schussfadenspeichers bzw. der Kontrolleinrichtung,

    Fig. 5, 6 Teilschnitte des Schussfadenspeichers bzw. der Kontrolleinrichtung mit einer anderen Ausführung der Sensoren.



    [0010] Der in der Webmaschine 30 zu verarbeitende Schussfaden 10 wird durch den Schussfadenspeicher 1 von einer Garnspule 100 abgezogen, indem ein Wickler 12 den Schussfaden auf einer stillstehenden Trommel 11 in mehreren Windungen aufwickelt, worauf der Schussfaden 10 durch die Kontrollvorrichtung 19 und die Blasdüse 33 in das durch die Kettfäden 31 und 32 der Webmaschine 30 gebildete Webfach eingetragen wird.

    [0011] Der Schussfaden tritt durch den Trichter 172 der Wicklerwelle 17 in den Schussfadenspeicher 1 ein und durchläuft dann den in der Wicklerwelle befestigten Wickler 12, der aus den Oesen 121 und 122 und dem dazwischenliegenden Rohr 120 gebildet wird. Diametral gegenüber des Wicklers befindet sich ein Stab 173 als Massenausgleich. Die Wicklerwelle 17 ist in den Lagern 171 im Gehäuse 15 gelagert und wird über den Riementrieb 140, 141 und 142 von einem gesteuerten Elektromotor 13 angetrieben. Auf der Wicklerwelle ist die Trommel 11 des Schussfadenspeichers mittels der Radiallager 18 gelagert. Sie wird durch Magnetpaare 16, von welchen je einer im Gehäuse 15 und ein anderer in der Trommel 11 sitzt, am Mitdrehen gehindert. Der Trommelmantel 113 der Trommel erstreckt sich nur teilweise über den Umfang der Trommel. Im übrigen wird die Trommel durch Bügel 110 gebildet, deren abgebogene Enden beim Flansch 111 radial zusammenlaufen. Der Flansch 111 dient zum Festhalten der Bügel 110 und ermöglicht eine radiale Verstellung der Bügel, so dass der Trommelumfang entsprechend der in der Webmaschine 30 geforderten Schussfadenlänge verändert werden kann. Nach der Ablage des Schussfadens auf der konischen Partie 115 der Trommel 11 rutschen die Schussfadenwindungen weiter nach rechts in Fig. 2 auf die zylindrische Partie der Trommel 11, um dann diskontinuierlich abgezogen zu werden. Beginn und Ende des Abziehvorganges werden durch den Sperrstift 21 kontrolliert, welcher durch den Elektromagnet 20 radial gegen den Anschlag 22 in der Trommel 11 bewegt werden kann. Der Magnet 20 weist einen Anschlussstutzen 23 für Pressluft auf, welche zur Kühlung und Dämpfung des Magnetankers dient. Um das abzugsseitige Ende der Trommel 11 greift die Kappe 112, welche mit der Trommel einen schmalen Ringspalt zur Abbremsung der vom Speicher ablaufenden Fadenwindungen bildet. An der Kappe 112 ist mittels der Bolzen 114 die Kontrollvorrichtung 19 befestigt, welche im wesentlichen aus dem Kontrollring 190, dem Sender 191 und dem Empfänger 192 gebildet wird. Der Kontrollring 190 besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Material, beispielsweise Plexiglas. An seiner konsichen Innenseite wird der Ballon des ablaufenden Schussfadens begrenzt. Die Austrittskante des Kontrollrings 190 wird durch den Verschleissring 193 geschützt, der beispielsweise aus gehärtetem Stahl oder Keramik besteht. Der Kontrollring ist mittels einer Verschiebung der Bolzen 114 axial verstellbar, wodurch der ablaufende Schussfaden mehr oder weniger gebremst werden kann.

    [0012] Der Sender 191 bzw. 191′ bildet mit dem Empfänger 192 eine Lichtschranke. Sender 191 und Empfänger 192 sind jeweils von einem Mantel 194 umgeben. Da der Strahlengang 195 bzw. 195′ nach Fig. 4 beim Uebergang der Strahlen in das Innere des Kontrollringes 190 bzw. aus dem Kontrollring heraus gebrochen wird, müssen Sender 191 und Empfänger 192 entsprechend den Brechungswinkeln der Strahlen angeordnet sein. Die Achsen 197 bzw. 198 von Sender 191 bzw. Empfänger 192 bilden mit der Sehne 196, welche mit dem Strahlengang zusammenfällt, den Brechungswinkel zwischen Luft und dem Material des Kontrollrings 190.

    [0013] Durch den von der Trommel 11 laufenden Schussfaden 10 werden die Strahlengänge 195 bzw. 195′ nach Fig. 4 kurzzeitig unterbrochen, worauf Signale an die Verstärker A bzw. B an die Auswerteeinheit W gegeben werden. Bei störungsfreiem Betrieb der Kontrollvorrichtung gibt die Auswerteeinheit W ein Signal an die Steuerung SS für den Magnet 20 weiter, wenn eine bestimmte Anzahl regelmässiger Impulse in der Auswerteeinheit W registriert worden ist. Nachdem die gewünschte Anzahl von Fadenwindungen von der Trommel 11 des Schussfadenspeichers abgezogen ist, wird der Sperrstift 21 mittels des Magnets 20 gegen den Anschlag 22 gepresst, wodurch der Abzugsvorgang des Fadens 10 von der Trommel 11 zum Stillstand kommt.

    [0014] In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsart eines Schussfadenspeichers gemäss der Erfindung dargestellt. Der Lichtstrahl des Senders 191 bzw. 191′ wird durch einen Reflektorkegel 24 nach Fig. 5,6 zu einem unmittelbar neben dem Sender liegenden Empfänger 192 bzw. 192′ reflektiert. Bei dieser Ausführungsart des Kontrollringes wird beim Abzug des Schussfadens von der Trommel 11 des Schussfadenspeichers 1 jeweils nur ein Signal abwechselnd in den Zählern A und B empfangen.

    [0015] In Fig. 1 ist die Steuerung des Elektromotors 13 für den Wickler 12 des Schussfadens dargestellt. Der Elektromotor 13 hat die Aufgabe, den Wickler 12 über den Riementrieb 14 so anzutreiben, dass die von der Trommel 13 abgezogene Anzahl von Fadenwicklungen umgehend durch neues Aufwickeln von Schussfaden von der Spule 100 ersetzt werden, damit immer genügend Fadenwindungen auf der Trommel 11 vorrätig sind. Von der Auswerteeinheit W wird laufend die Anzahl der effektiv abgezogenen Fadenwindungen an den Vergleicher V gemeldet, welcher andererseits über den Sensor 125 bzw. in Rückmeldung von der Steuerung SE für den Elektromotor die Anzahl neu aufgelegter Fadenwindungen registriert. Der Differenzwert zwischen neu aufgelegten Fadenwindungen und abgezogenen Fadenwindungen wird vom Vergleicher an den Regler R übermittelt, der den Differenzwert vom Vergleicher V mit dem Sollwert vom Eingabegerät SW vergleicht und je nach Ergebnis Steuerbefehle an die Steuerung SE des Elektromotors abgibt.


    Ansprüche

    1. Schussfadenspeicher für eine Webmaschine, mit einer stillstehenden Trommel (11) und einer Kontrollvorrichtung (19) für den sich um die Trommel schlingenden Schussfaden (10), wobei die Kontrollvorrichtung (19) an der Abzugsseite des Speichers (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollvorrichtung (19) in Abzugsrichtung hinter der Ablaufkante der Speichertrommel (11) und vor einer Fadenöse (34) in demjenigen Bereich angeordnet ist, in welchem sich während des Fadenabzugs von der Speichertrommel (11) ein Fadenballon zwischen Speicher (1) und Fadenöse (34) bildet, und dass die Kontrollvorrichtung durch einen innen durch den Schussfaden bestreichbaren Ring (190) gebildet wird, durch dessen innere Begrenzungsfläche Lichtstrahlen von einem Sender (191) zu einem Empfänger (192) im Ring (190) austreten bzw. eintreten können.
     
    2. Schussfadenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (190) der Kontrollvorrichtung aus transparentem Material, beispielsweise Plexiglas, hergestellt ist, und dass Sender (191) und Empfänger (192) in Taschen (199) des Ringes (190) sitzen, welche gegen die innere Begrenzungsfläche des Ringes abgeschlossen sind.
     
    3. Schussfadenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Ring (190) der Kontrollvorrichtung (19) des Speichers (1) mindestens ein Sensorpaar (191,192) bestehend aus einem Lichtsender und Lichtempfänger so angeordnet ist, dass die Lichtstrahlen vom Sender (191) zum Empfänger (192) eine Sehne (196) innerhalb eines in der inneren Begrenzungsfläche des Ringes (190) liegenden Kreises bilden.
     
    4. Schussfadenspeicher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsachsen (197) bzw. (198) des Senders (191) bzw. (192) mit der Sehne (196) den Brechungswinkel des Lichts beim Durchtritt durch die innere Begrenzungsfläche bilden.
     
    5. Schussfadenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Ringes (190) ein reflektierender Vorsprung in Form eines Reflektorkegels angeordnet ist, und dass gegenüber dieses Vorsprunges mindestens ein Sender (191) und ein Empfänger (192) im Ring (190) so nebeneinander angeordnet sind, dass die Lichtstrahlen vom Sender nach dem Durchtritt durch die innere Begrenzungsfläche des Ringes (190) vom Vorsprung (24) zum Empfänger (192) innerhalb des Ringes reflektiert werden.
     
    6. Schussfadenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur gegenseitigen Ueberwachung der Sensoren (191, 192) mehrere Sensorpaare bestehend aus je einem Sender (191) und einem Empfänger (192) im Kontrollring (190) angeordnet sind.
     
    7. Schussfadenspeicher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine den Schussfaden umlenkende Kante des Kontrollringes durch einen eingesetzten Verschleissring (193) aus hartem Material geschützt ist.
     
    8. Schussfadenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (190) axial verschiebbar angeordnet ist.
     


    Claims

    1. A weft yarn store for a loom, the store comprising a stationary drum (11) and a device (19) for monitoring the yarn winding around the drum, the monitor (19) being disposed on the draw-off side of the store (1), characterised in that, as considered in the draw-off direction, the monitor (19) is disposed after the delivery edge of the drum (11) and before a yarn eye (34) in the zone where a yarn balloon forms between the eye and the store (1) during the drawing-off of yarn from the drum (11), and the monitor (19) is embodied by a ring (190) which the weft yarn can contact internally and through whose inner boundary surface light beams from a transmitter (191) to a receiver (192) in the ring (190) can exit or enter.
     
    2. A weft yarn store according to claim 1, characterised in that the monitor ring (190) is made of transparent material, for example, Plexiglass, and the transmitter (191) and receiver (192) are disposed in pockets (199) in the ring (190), the pockets being closed off from the inner boundary surface of the ring.
     
    3. A weft yarn store according to claim 1, characterised in that at least one sensor pair (191, 192) in the form of a phototransmitter and a photoreceiver is so disposed in the monitor ring (190) that the light beams from the transmitter (191) to the receiver (192) form a chord (196) in a circle disposed in the inner boundary surface of the ring (190).
     
    4. A weft yarn store according to claim 3, characterised in that the radiation axes (197, 198) of the transmitter and receiver (191, 192 respectively) form with the chord (196) the angle at which the light is refracted in its passage through the inner boundary surface.
     
    5. A weft yarn store according to claim 1, characterised in that a reflecting projection in the form of a reflector cone is disposed in the ring (190) and at least one transmitter (191) and a receiver (192) are so disposed one beside another in the ring (19) opposite the projection that the light beams from the transmitter, after passing through the inner boundary surface of the ring (19), are reflected in the ring by the projection (24) to the receiver (192).
     
    6. A weft yarn store according to claim 1, characterised in that for inter-monitoring of the sensors (191, 192) a number of sensor pairs each comprising a transmitter (191) and a receiver (192) are disposed in the monitor ring (190).
     
    7. A weft yarn store according to claim 2, characterised in that at least one yarn-deflecting edge of the monitor ring is protected by an insert replacement ring (193) made of a hard material.
     
    8. A weft yarn store according to claim 1, characterised in that the ring (190) is movable axially.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame (1) d'un métier à tisser, avec un tambour fixe (11) et un dispositif de contrôle (19) pour fil de trame (10) entourant le tambour (11), le dispositif de contrôle (19) étant placé du côté débobinage du dispositif d'emmagasinage (1), caractérisé par le fait que le dispositif de contrôle (19) est placé, dans le sens du débobinage, après le bord de déroulement du tambour d'emmagasinage (11) et avant un oeillet (34) pour le fil dans la zone où pendant le débobinage du fil du tambour d'emmagasinage (11) un ballon de fil se forme entre le dispositif d'emmagasinage (1) et l'oeillet (34) pour le fil et que le dispositif de contrôle est formé par un anneau (190) pouvant être rasé à l'intérieur par le fil de trame et par la surface intérieure limite duquel des rayons luminaux en provenance d'un émetteur (191) peuvent sortir vers un récepteur (192) dans l'anneau (190) ou rentrer.
     
    2. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'anneau (190) du dispositif de contrôle (19) est fabriqué en une matière transparante, par exemple du Plexiglas et que l'émetteur (191) et le récepteur (192) se trouvent dans des pochettes (199) de l'anneau, fermées par la face limite intérieure de l'anneau.
     
    3. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'on a placé dans l'anneau (190) du dispositif de contrôle (19) du dispositif d'emmagasinage (1) au moins un couple de détecteurs (191, 192), composé d'un émetteur et d'un récepteur de lumière, de telle façon que les rayons lumineux émanant de l'émetteur (191) vers le récepteur (192) forment un faisceau (196) à l'intérieur d'un cercle se trouvant à l'intérieur de la face limite intérieure de l'anneau (190).
     
    4. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les axes de rayonnement (197) ou (198) de l'émetteur (191) ou (192) forment avec le faisceau (196) l'angle de réfraction de la lumière lors de son passage à travers la face limite intérieure.
     
    5. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'à l'intérieur de l'anneau (190) côte à côte on a placé une saillie réfléchissante sous forme d'un cône réfléchissant, et qu'en face de cette saillie au moins un émetteur (191) et un récepteur (192) sont placés dans l'anneau (190) de telle façon que les rayons lumineux émanant de l'émetteur soient, après passage par la face limite intérieure de l'anneau (190), réfléchis par la saillie (24) vers le récepteur (192) à l'intérieur de l'anneau.
     
    6. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame selon la revendication 1, caractérisé par le fait que pour le contrôle réciproque des détecteurs (191, 192) plusieurs couples de détecteurs, chacun composé d'un émetteur (191) et d'un récepteur (192), sont placés dans l'anneau de contrôle (190).
     
    7. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'au moins un bord déviateur de fil de trame de l'anneau de contrôle est protégé par une bague d'usure (193) en matériau résistant.
     
    8. Dispositif d'emmagasinage de fil de trame, caractérisé par le fait que l'anneau (190) est réglable dans le sens axial.
     




    Zeichnung