(19)
(11) EP 0 229 358 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.05.1991  Patentblatt  1991/22

(21) Anmeldenummer: 86117702.0

(22) Anmeldetag:  18.12.1986
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B41M 7/02, B41N 10/02

(54)

Verfahren zum Herstellen eines ausgesparten Gummituches

Process for the production of a rubber cloth provided with openings

Procédé de fabrication de blanchets avec ajours


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 15.01.1986 DE 3600918

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.07.1987  Patentblatt  1987/30

(73) Patentinhaber: M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft
63012 Offenbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Schubert, Johannes M.
    D-6451 Mainhausen 1 (DE)

(74) Vertreter: Marek, Joachim, Dipl.-Ing. 
c/o MAN Roland Druckmaschinen AG Patentabteilung/FTB S, Postfach 10 12 64
63012 Offenbach
63012 Offenbach (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 2 553 034
US-A- 3 230 088
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Gummituches für Inline-Lackierungen mit Dispersionslack auf wässriger Basis oder in Verbindung mit UV-Lack resistenten Gummitüchern auch zum Auftrag von niedrig viskosem UV-Lack in Rotationsdruckmaschinen nach dem Oberbegriff des ersten Patentanspruchs.

    [0002] Beim Inline-Lackieren (Farbe-Lack, naß-in-naß) ist es manchmal erforderlich, Klebelaschen, Stempelfelder und ähnliches frei vom Lackauftrag zu halten. In diesen Fällen wird die oberste Gummischicht des auf einem Formzylinder aufgespannten Gummituches (Lacktuches) entsprechend der Lage und Größe der auszusparenden Flächen eingeschnitten und abgezogen. Bei genauen Arbeiten wird die Lage der nicht zu lackierenden, d.h. auszuschneidenden Partien des zum Lackieren eingesetzten Gummituches so bestimmt, daß ein Farbabklatsch der die Anhaltslinien liefernden Farbform, übertragen durch den Bedruckstoff, durch Abdruck auf das trockene Gummituch (Lacktuch) aufgebracht wird. Das Ausschneiden der entsprechenden Stellen in der Maschine ist zeitaufwendig und verlängert die Rüstzeit. Auch das Ausspannen des Gummituches, nachdem es den Farbabklatsch erhalten hat, um es zeitlich parallel zum kompletten Einrichten der Farbformen der inline-laufenden Druckmaschine auszuschneiden, ist, weil es erneut eingespannt werden muß, immer noch zeitaufwendig und vor allen Dingen nicht vorab zu erledigen.

    [0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu finden, mit dem anstelle des Farbabklatsches vorab die vom Lackauftrag freizuhaltenden Stellen auf einem Gummituch lokalisierbar sind.

    [0004] Gelöst wird diese Aufgabe nach dem Kennzeichen des ersten Patentanspruchs.

    [0005] Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.

    [0006] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß Rüstzeiten gesenkt werden, weil die nicht zu lackierenden Stellen in rationaler Weise vorab auf kopiermäßigem Wege auf dem Gummituch (Lacktuch) lokalisierbar sind, was bisher nicht möglich war. Damit wurde erstmalig ein Anhaltskopierverfahren auf Offset-Gummituch gefunden. Außerdem können an Formzylindern mit Lackiermöglichkeiten in Verbindung mit einer Doppelzweckspannschiene zum wahlweisen Spannen eines Gummituches oder einer Druckplatte mit einem oder mehreren körperselbstklebenden Gummitüchern auch Druckplatten eingespannt und damit eine ausgesparte Inline-Lackierung ausgeführt werden.

    [0007] Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.

    [0008] Bei der Herstellung einer Anhaltskopie auf Offset-Gummitüchern wird die folgt vorgegangen. Nach einer besonders auf die Oberflächeneigenschaften eines Offset-Gummituches abgestimmten chemisch-physikalischen Vorbehandlung wird eine speziell dafür ausgesuchte durch Chromierung sensibilisierte Polyvinylalkohol-Kopierschicht aufgeschleudert, aufgegossen oder aufgewischt. Das Verhältnis beträgt ca. 40 cm³ Chromierung auf ca. 1.000 cm³-Schicht. Die chromierte Kopierschicht wird durch ein weiches Papierfilter filtriert, um die beim Einmischen (Schütteln) entstandenen Blasen zu entfernen. Die Oberfläche eines neuen selbstklebenden Gummituches,welches auf eine Alu-Offsetplatte aufgezogen ist, wird mit Schlämmkreide und wenig Wasser mittels Plüschtampon oder einer sehr weichen Bürste in kleinen kreisförmigen Bewegungen intensiv bearbeitet. Anschließend wird mit viel Wasser gespült.

    [0009] Gummitücher, die bisher zum Drucken bereits eingesetzt wurden und nun zum Lackieren verwendet werden sollen, können mit Kleber oder doppelseitig klebenden Material auf Alu-Offsetplatten aufgezogen werden. Der Klebstoff darf nicht durch Wasser anlösbar sein. Bereits vor dem Aufziehen ist die Gummituchoberfläche mit Lösemittel-Reinigern fettfrei zu machen, und Farbreste und ähnliches sind zu entfernen. Stößt die Gummituchoberfläche des aufgezogenen Tuches Wasser perlig ab, so wird vor der Reinigung mit Schlämmkreide eine ca. 10%ige Phosporsäurelösung aufgebracht, die ungefähr 2 Minuten einwirken soll. Anschließend ist wieder mit Wasser klar zu spülen.

    [0010] Die Präparation der gutgereinigten Gummituchoberflächen mit den sensibilisierten Kopierschichten kann auf verschiedene Art erfolgen.

    1.) Aufschleudern der Kopierschicht bei 100 bis 150 Umdrehungen in der Minute auf eine nasse Gummituchoberfläche und anschließende Trocknung, Kopierschicht und Gummituch sollen dabei nicht wärmer als 50°C werden.

    2.) Aufgießen der Kopierschicht auf eine schräggestellte nasse Gummituchoberfläche, wobei der Überschuß ablaufen kann. Anschließend erfolgt Trocknung mit Warmluft wie oben.

    3.) Aufbringen einer Kopierschicht mit einem weichen Schwamm auf die nach der Reinigung getrocknete Gummituchoberfläche, diese Schicht muß ebenfalls anschließend wie oben gut getrocknet werden.



    [0011] Ein weicher, kaum feuchter Viskoseschwamm soll ausschließlich für das Auftragen der Kopierschichten verwendet werden. Beim Auftragen der Kopierschichten mit dem Schwamm lassen sich Wischspuren nicht vermeiden. Diese sind jedoch ohne Bedeutung für eine Anhaltskopie.

    [0012] Nach der Belichtung, die sowohl mit einem Positiv als auch mit einem Negativ vorgenommen werden kann, wird entweder mit Wasser entwickelt und anschließend eingefärbt oder auch direkt mit einem Farbstoffkonzentrat passend zur Kopierschicht, entwickelt, anschließend klar gespült und getrocknet. Je nach dem ob ein Positiv oder ein Negativ verwendet wird, stellt sich ein auszuschneidender Klebestreifen z.B. als gehärtete, gefärbe Schicht oder als ausentwickelte Partie dar.

    [0013] Belichtungsbeispiel: 5.000 Watt Metall-Halogenid-Lampe, Abstand 1 m, ca. 90 Sek., je nach Farbe der Gummituchoberfläche.

    [0014] Allgemein gilt, daß ca. das doppelte der Lichtmenge, die zur Belichtung einer vorbeschichteten Positivplatte für Offset benötigt würde, verwendet wird.

    [0015] Bei den Polyvinylalkohol-Kopierschichten handelt es sich um ungefärbte Schichten, so daß der Farbumschlag durch die Belichtung nicht sehr groß ist. Auch der Einsatz bereits vor dem Beschichten angefärbter Schichten bringt wegen der kräftigen Eigenfarbe des Untergrundes keinen gut sichtbaren Kontrast.

    [0016] Es gibt zwei Methoden, die gehärtete Schicht einzufärben:

    1.) Entwickeln mit einem Wasserstrahl (Brause) bis die ungehärtete Schicht restlos entfernt ist. Ablaufenlassen des Wassers und Nachgießen mit Farbbad-Konzentrat (Einwirkungsdauer ca. 1 bis 2 Minuten), anschließend mit Wasser klarspülen und trocknen.

    2.) Nach dem Belichten reichlich Farbbad-Konzentrat direkt unverdünnt aufgießen und mit dem Wattebausch oder weichem Tampon über die gesamte Oberfläche verteilen, ca. 1 bis 2 Minuten einwirken lassen, anschließend mit wasser klarspülen und trocknen.



    [0017] Nur geschleuderte oder gegossene Kopierschichten ergeben eine sehr gleichmäßige Einfärbung. Aufgewischte Kopierschichten werden auch nach dem Einfärben noch etwas streifig aussehen, sind aber für den vorgesehenen Zweck einer Anhaltskopie zum Ausschneiden lackfreier Klebelaschen vollauf ausreichend.

    [0018] Zum Kopieren kann das Gummituch entweder auf eine AluDruckplatte d.h. also einen Metallträger mittels Klebstoff oder beidseitig klebender Folie aufgezogen werden oder es können auch ein käuflich zu erwerbendes selbstklebendes Gummituch oder mehrere Teilstücke direkt auf eine geeignete Trägerplatte geklebt werden.

    [0019] Geeignet ist auch das Beschichten und Kopieren auf ein mit der gleichen Kraft gespanntes Gummituch, wie sie zum Spannen eines Gummituches auf einem Gummituchzylinder benötigt wird.

    [0020] Ferner können bei der Beschichtung auf ein flachliegendes, weder gespanntes noch aufgeklebtes Gummituch Kopiervorlagen verwendet werden, die in Druckumfangsrichtung, d.h. Laufrichtung des Bedruckstoffes durch die Druckmaschine, um soviel Prozent in der Umfangsrichtung verkleinert wurden, wie die Dehnung des zum Lackieren verwendeten Gummituches beim Aufspannen auf den Zylinder beträgt, je nach Gummituchtyp ca. zwischen 1 bis 3 %.

    [0021] Welche der hier geschilderten Methoden zur Lokalisierung der auszuschneidenden, nicht mit zu lackierenden Stellen eingesetzt wird, hängt weitgehend von der vorhandenen Spannvorrichtung des zum Lackieren eingesetzten Formzylinders ab.

    [0022] Geeignet sind auch sogenannte Wipe-on-Kopierschichten. Diese Kopierschichten werden nur mit einem Schwamm auf die gereinigte, trockene Oberfläche aufgewischt, sie werden nicht geschleudert oder gegossen. Die Wipe-on-Kopierschicht arbeitet mit Diazosalzen und nicht mit Bichromat als lichtempfindlichen Bestandteil.

    [0023] Für die Kopiervorlagen gilt das bisher erwähnte in gleicher Weise . Zur Entwicklung der belichteten Schicht wird ein Lackentwickler eingesetzt. Wipe-on-Kopierschichten bzw. Lackentwickler sind z.B. unter "Neganol-Verfahren" bekannt geworden. Auch mit diesem Kopierprozeß ist eine Anhaltskopie auf Gummituchoberflächen möglich.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Herstellen eines Gummituches für Inline-Lackierung mit Dispersionslacken auf wässriger Basis oder in Verbindung mit UV-Lack resistenten Gummitüchern auch zum Auftrag von niedrigviskosem UV-Lack in Rotationsdruckmaschinen, bei dem vom Lackauftrag frei zu haltende Stellen durch Ausschneiden der obersten Gummituchschicht gebildet werden,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die freizuhaltenden Stellen auf ein auf eine Trägerplatte, insbesondere Druckplatte aufgeklebtes Gummituch nach einer auf dessen Oberflächeneigenschaften abgestimmten chemisch-physikalischen Vorbehandlung mittels Anhaltskopie übertragen werden.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß vorzugsweise nach einer intensiven Behandlung der gesamten gereinigten Oberfläche mittels Schlämmkreide und wenig Wasser, zunächst eine durch Bichromat sensibilisierte Polyvinylalkohol-Kopierschicht aufgetragen wird und anschließend auf ein derart vorbehandeltes Gummituch eine positive oder negative Vorlage in an sich bekannter Weise in direktem Kontakt kopiert wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil von Bichromat in der Polyvinylakohol-Kopierschicht vorzugsweise 4 Volumenprozent beträgt.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß auf eine gereinigte trockene Oberfläche zunächst eine durch Diazosalze sensibilisierte Kopierschicht, sogenannte Wipe-on-Kopierschicht, aufgetragen wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die sensibilisierten Kopierschichten auf ein mit der gleichen Kraft gespanntes Gummituch, wie diese zum Spannen eines Gummituches auf einem Formzylinder mit Lackiermöglichkeit benötigt wird, aufgebracht und in diesem Zustand belichtet werden.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die sensibilisierten Kopierschichten auf ein flach liegendes, weder gespanntes noch aufgeklebtes Gummituch aufgebracht werden und Kopiervorlagen verwendet werden, die in Druckumfangsrichtung, d.h. in Laufrichtung des Bedruckstoffes durch die Druckmaschine, um soviel Prozent in der Umfangsrichtung verkleinert sind, wie die Dehnung des zum Lackieren verwendeten Gummituches beim Aufspannen auf den Zylinder beträgt.
     


    Claims

    1. Process for making a rubber blanket for inline varnishing with dispersion varnishes on an aqueous basis or in combination with UV lacquer resistant rubber blankets also for the application of low viscosity UV varnish in rotary printing presses in which the places which are to be maintained free from varnish application are formed by cutting out the uppermost blanket layer, characterised in that the places to be kept free are transferred by means of reference copy on to a blanket adhered to a carrier plate, particularly a printing plate, in accordance with a physicochemical pre-treatment determined by its surface properties.
     
    2. Process according to Claim 1, characterised in that preferably following an intensive treatment of the entire cleaned surface by means of whiting and a little water, first a bichromate sensitised polyvinyl alcohol copying layer is applied and then on to a pre-treated rubber blanket of such type a positive or negative master is direct contact copied in known fashion.
     
    3. Process according to Claim 1 or 2, characterised in that the proportion of bichromate in the polyvinyl alcohol copying layer preferably amounts to 4 percent by volume.
     
    4. Process according to Claim 1, characterised in that on a cleaned dry surface first a diazo salt sensitised copying layer is applied, a so-called wipe-on copying layer.
     
    5. Process according to Claim 1 to 4, characterised in that the sensitised copying layers are applied to a rubber blanket tensioned under the same force as is required to tension a rubber blanket on to a forme cylinder for varnishing possibilities and is exposed in this condition.
     
    6. Process according to Claim 1 to 4, characterised in that the sensitised copying layers are applied on to a flat lying neither tensioned nor adhered roller blanket and copy masters are used which, in the print peripheral direction, i.e. in the running direction of the material to be printed by the printing press, are reduced by so many percent in the peripheral direction as the extension of the rubber blanket used for varnishing amounts to on installing on the cylinder.
     


    Revendications

    1. Procédé pour fabriquer un blanchet pour laquage en ligne avec des laques de dispersion à base aqueuse ou, en liaison avec des blanchets résistant à la laque UV, pour l'application de laque UV de basse viscosité dans des imprimantes rotatives, dans lequel des endroits que l'on doit maintenir sans application de laque sont formés par découpe de la couche la plus externe du blanchet,
    caractérisé en ce que les endroits sans application de laque sont transférés sur un blanchet collé sur une plaque de support, en particulier une plaque d'impression, après un prétraitement physico-chimique adapté à ses propriétés de surface, par copie de référence.
     
    2. Procédé selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que, avantageusement après un traitement intensif de toute la surface nettoyée au moyen de craie lévigée et d'un peu d'eau, une couche de copie d'alcool polyvinylique sensibilisée par du bichromate est tout d'abord appliquée et, ensuite, un modèle positif ou négatif est copié en contact direct, de façon connue en soit, sur un blanchet prétraité de cette façon.
     
    3. Procédé selon les revendications 1 et 2,
    caractérisé en ce que la proportion de bichromate dans la couche de copie d'alcool polyvinylique s'élève avantageusement à 4% en volume.
     
    4. Procédé selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que, sur une surface sèche nettoyée, on applique tout d'abord une couche de copie sensibilisée par du sel de diazonium, dite couche de copie "wipe on".
     
    5. Procédé selon les revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que les couches de copie sensibilisées sont appliquées sur un blanchet tendu avec la même force que celle nécessaire pour tendre un blanchet sur un cylindre gravé avec possibilité de laquage, et elles sont exposées dans cet état.
     
    6. Procédé selon les revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que les couches de copie sensibilisées sont appliquées sur un blanchet à plat, soit tendu ou collé, et des modèles de copie sont utilisés, qui, dans la direction périphérique d'impression, c'est-à-dire dans la direction de déplacement de la matière d'impression à travers la machine imprimante, sont diminués dans la direction périphérique d'autant de pour-cent que s'élève l'allongement du blanchet utilisé pour le laquage lors de sa mise en place sur le cylindre.