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EP 0 229 358 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.1991 Patentblatt 1991/22 |
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Anmeldetag: 18.12.1986 |
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Verfahren zum Herstellen eines ausgesparten Gummituches
Process for the production of a rubber cloth provided with openings
Procédé de fabrication de blanchets avec ajours
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
15.01.1986 DE 3600918
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.07.1987 Patentblatt 1987/30 |
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Patentinhaber: M.A.N.-ROLAND Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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63012 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Schubert, Johannes M.
D-6451 Mainhausen 1 (DE)
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Vertreter: Marek, Joachim, Dipl.-Ing. |
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c/o MAN Roland Druckmaschinen AG
Patentabteilung/FTB S,
Postfach 10 12 64 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 553 034
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US-A- 3 230 088
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Gummituches für Inline-Lackierungen
mit Dispersionslack auf wässriger Basis oder in Verbindung mit UV-Lack resistenten
Gummitüchern auch zum Auftrag von niedrig viskosem UV-Lack in Rotationsdruckmaschinen
nach dem Oberbegriff des ersten Patentanspruchs.
[0002] Beim Inline-Lackieren (Farbe-Lack, naß-in-naß) ist es manchmal erforderlich, Klebelaschen,
Stempelfelder und ähnliches frei vom Lackauftrag zu halten. In diesen Fällen wird
die oberste Gummischicht des auf einem Formzylinder aufgespannten Gummituches (Lacktuches)
entsprechend der Lage und Größe der auszusparenden Flächen eingeschnitten und abgezogen.
Bei genauen Arbeiten wird die Lage der nicht zu lackierenden, d.h. auszuschneidenden
Partien des zum Lackieren eingesetzten Gummituches so bestimmt, daß ein Farbabklatsch
der die Anhaltslinien liefernden Farbform, übertragen durch den Bedruckstoff, durch
Abdruck auf das trockene Gummituch (Lacktuch) aufgebracht wird. Das Ausschneiden der
entsprechenden Stellen in der Maschine ist zeitaufwendig und verlängert die Rüstzeit.
Auch das Ausspannen des Gummituches, nachdem es den Farbabklatsch erhalten hat, um
es zeitlich parallel zum kompletten Einrichten der Farbformen der inline-laufenden
Druckmaschine auszuschneiden, ist, weil es erneut eingespannt werden muß, immer noch
zeitaufwendig und vor allen Dingen nicht vorab zu erledigen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu finden, mit dem anstelle des Farbabklatsches
vorab die vom Lackauftrag freizuhaltenden Stellen auf einem Gummituch lokalisierbar
sind.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe nach dem Kennzeichen des ersten Patentanspruchs.
[0005] Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.
[0006] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß Rüstzeiten gesenkt werden, weil die
nicht zu lackierenden Stellen in rationaler Weise vorab auf kopiermäßigem Wege auf
dem Gummituch (Lacktuch) lokalisierbar sind, was bisher nicht möglich war. Damit wurde
erstmalig ein Anhaltskopierverfahren auf Offset-Gummituch gefunden. Außerdem können
an Formzylindern mit Lackiermöglichkeiten in Verbindung mit einer Doppelzweckspannschiene
zum wahlweisen Spannen eines Gummituches oder einer Druckplatte mit einem oder mehreren
körperselbstklebenden Gummitüchern auch Druckplatten eingespannt und damit eine ausgesparte
Inline-Lackierung ausgeführt werden.
[0007] Nachstehend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
[0008] Bei der Herstellung einer Anhaltskopie auf Offset-Gummitüchern wird die folgt vorgegangen.
Nach einer besonders auf die Oberflächeneigenschaften eines Offset-Gummituches abgestimmten
chemisch-physikalischen Vorbehandlung wird eine speziell dafür ausgesuchte durch Chromierung
sensibilisierte Polyvinylalkohol-Kopierschicht aufgeschleudert, aufgegossen oder aufgewischt.
Das Verhältnis beträgt ca. 40 cm³ Chromierung auf ca. 1.000 cm³-Schicht. Die chromierte
Kopierschicht wird durch ein weiches Papierfilter filtriert, um die beim Einmischen
(Schütteln) entstandenen Blasen zu entfernen. Die Oberfläche eines neuen selbstklebenden
Gummituches,welches auf eine Alu-Offsetplatte aufgezogen ist, wird mit Schlämmkreide
und wenig Wasser mittels Plüschtampon oder einer sehr weichen Bürste in kleinen kreisförmigen
Bewegungen intensiv bearbeitet. Anschließend wird mit viel Wasser gespült.
[0009] Gummitücher, die bisher zum Drucken bereits eingesetzt wurden und nun zum Lackieren
verwendet werden sollen, können mit Kleber oder doppelseitig klebenden Material auf
Alu-Offsetplatten aufgezogen werden. Der Klebstoff darf nicht durch Wasser anlösbar
sein. Bereits vor dem Aufziehen ist die Gummituchoberfläche mit Lösemittel-Reinigern
fettfrei zu machen, und Farbreste und ähnliches sind zu entfernen. Stößt die Gummituchoberfläche
des aufgezogenen Tuches Wasser perlig ab, so wird vor der Reinigung mit Schlämmkreide
eine ca. 10%ige Phosporsäurelösung aufgebracht, die ungefähr 2 Minuten einwirken soll.
Anschließend ist wieder mit Wasser klar zu spülen.
[0010] Die Präparation der gutgereinigten Gummituchoberflächen mit den sensibilisierten
Kopierschichten kann auf verschiedene Art erfolgen.
1.) Aufschleudern der Kopierschicht bei 100 bis 150 Umdrehungen in der Minute auf
eine nasse Gummituchoberfläche und anschließende Trocknung, Kopierschicht und Gummituch
sollen dabei nicht wärmer als 50°C werden.
2.) Aufgießen der Kopierschicht auf eine schräggestellte nasse Gummituchoberfläche,
wobei der Überschuß ablaufen kann. Anschließend erfolgt Trocknung mit Warmluft wie
oben.
3.) Aufbringen einer Kopierschicht mit einem weichen Schwamm auf die nach der Reinigung
getrocknete Gummituchoberfläche, diese Schicht muß ebenfalls anschließend wie oben
gut getrocknet werden.
[0011] Ein weicher, kaum feuchter Viskoseschwamm soll ausschließlich für das Auftragen der
Kopierschichten verwendet werden. Beim Auftragen der Kopierschichten mit dem Schwamm
lassen sich Wischspuren nicht vermeiden. Diese sind jedoch ohne Bedeutung für eine
Anhaltskopie.
[0012] Nach der Belichtung, die sowohl mit einem Positiv als auch mit einem Negativ vorgenommen
werden kann, wird entweder mit Wasser entwickelt und anschließend eingefärbt oder
auch direkt mit einem Farbstoffkonzentrat passend zur Kopierschicht, entwickelt, anschließend
klar gespült und getrocknet. Je nach dem ob ein Positiv oder ein Negativ verwendet
wird, stellt sich ein auszuschneidender Klebestreifen z.B. als gehärtete, gefärbe
Schicht oder als ausentwickelte Partie dar.
[0013] Belichtungsbeispiel: 5.000 Watt Metall-Halogenid-Lampe, Abstand 1 m, ca. 90 Sek.,
je nach Farbe der Gummituchoberfläche.
[0014] Allgemein gilt, daß ca. das doppelte der Lichtmenge, die zur Belichtung einer vorbeschichteten
Positivplatte für Offset benötigt würde, verwendet wird.
[0015] Bei den Polyvinylalkohol-Kopierschichten handelt es sich um ungefärbte Schichten,
so daß der Farbumschlag durch die Belichtung nicht sehr groß ist. Auch der Einsatz
bereits vor dem Beschichten angefärbter Schichten bringt wegen der kräftigen Eigenfarbe
des Untergrundes keinen gut sichtbaren Kontrast.
[0016] Es gibt zwei Methoden, die gehärtete Schicht einzufärben:
1.) Entwickeln mit einem Wasserstrahl (Brause) bis die ungehärtete Schicht restlos
entfernt ist. Ablaufenlassen des Wassers und Nachgießen mit Farbbad-Konzentrat (Einwirkungsdauer
ca. 1 bis 2 Minuten), anschließend mit Wasser klarspülen und trocknen.
2.) Nach dem Belichten reichlich Farbbad-Konzentrat direkt unverdünnt aufgießen und
mit dem Wattebausch oder weichem Tampon über die gesamte Oberfläche verteilen, ca.
1 bis 2 Minuten einwirken lassen, anschließend mit wasser klarspülen und trocknen.
[0017] Nur geschleuderte oder gegossene Kopierschichten ergeben eine sehr gleichmäßige Einfärbung.
Aufgewischte Kopierschichten werden auch nach dem Einfärben noch etwas streifig aussehen,
sind aber für den vorgesehenen Zweck einer Anhaltskopie zum Ausschneiden lackfreier
Klebelaschen vollauf ausreichend.
[0018] Zum Kopieren kann das Gummituch entweder auf eine AluDruckplatte d.h. also einen
Metallträger mittels Klebstoff oder beidseitig klebender Folie aufgezogen werden oder
es können auch ein käuflich zu erwerbendes selbstklebendes Gummituch oder mehrere
Teilstücke direkt auf eine geeignete Trägerplatte geklebt werden.
[0019] Geeignet ist auch das Beschichten und Kopieren auf ein mit der gleichen Kraft gespanntes
Gummituch, wie sie zum Spannen eines Gummituches auf einem Gummituchzylinder benötigt
wird.
[0020] Ferner können bei der Beschichtung auf ein flachliegendes, weder gespanntes noch
aufgeklebtes Gummituch Kopiervorlagen verwendet werden, die in Druckumfangsrichtung,
d.h. Laufrichtung des Bedruckstoffes durch die Druckmaschine, um soviel Prozent in
der Umfangsrichtung verkleinert wurden, wie die Dehnung des zum Lackieren verwendeten
Gummituches beim Aufspannen auf den Zylinder beträgt, je nach Gummituchtyp ca. zwischen
1 bis 3 %.
[0021] Welche der hier geschilderten Methoden zur Lokalisierung der auszuschneidenden, nicht
mit zu lackierenden Stellen eingesetzt wird, hängt weitgehend von der vorhandenen
Spannvorrichtung des zum Lackieren eingesetzten Formzylinders ab.
[0022] Geeignet sind auch sogenannte Wipe-on-Kopierschichten. Diese Kopierschichten werden
nur mit einem Schwamm auf die gereinigte, trockene Oberfläche aufgewischt, sie werden
nicht geschleudert oder gegossen. Die Wipe-on-Kopierschicht arbeitet mit Diazosalzen
und nicht mit Bichromat als lichtempfindlichen Bestandteil.
[0023] Für die Kopiervorlagen gilt das bisher erwähnte in gleicher Weise . Zur Entwicklung
der belichteten Schicht wird ein Lackentwickler eingesetzt. Wipe-on-Kopierschichten
bzw. Lackentwickler sind z.B. unter "Neganol-Verfahren" bekannt geworden. Auch mit
diesem Kopierprozeß ist eine Anhaltskopie auf Gummituchoberflächen möglich.
1. Verfahren zum Herstellen eines Gummituches für Inline-Lackierung mit Dispersionslacken
auf wässriger Basis oder in Verbindung mit UV-Lack resistenten Gummitüchern auch zum
Auftrag von niedrigviskosem UV-Lack in Rotationsdruckmaschinen, bei dem vom Lackauftrag
frei zu haltende Stellen durch Ausschneiden der obersten Gummituchschicht gebildet
werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freizuhaltenden Stellen auf ein auf eine Trägerplatte, insbesondere Druckplatte
aufgeklebtes Gummituch nach einer auf dessen Oberflächeneigenschaften abgestimmten
chemisch-physikalischen Vorbehandlung mittels Anhaltskopie übertragen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise nach einer intensiven Behandlung der gesamten gereinigten Oberfläche
mittels Schlämmkreide und wenig Wasser, zunächst eine durch Bichromat sensibilisierte
Polyvinylalkohol-Kopierschicht aufgetragen wird und anschließend auf ein derart vorbehandeltes
Gummituch eine positive oder negative Vorlage in an sich bekannter Weise in direktem
Kontakt kopiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anteil von Bichromat in der Polyvinylakohol-Kopierschicht vorzugsweise 4 Volumenprozent
beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf eine gereinigte trockene Oberfläche zunächst eine durch Diazosalze sensibilisierte
Kopierschicht, sogenannte Wipe-on-Kopierschicht, aufgetragen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sensibilisierten Kopierschichten auf ein mit der gleichen Kraft gespanntes
Gummituch, wie diese zum Spannen eines Gummituches auf einem Formzylinder mit Lackiermöglichkeit
benötigt wird, aufgebracht und in diesem Zustand belichtet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sensibilisierten Kopierschichten auf ein flach liegendes, weder gespanntes
noch aufgeklebtes Gummituch aufgebracht werden und Kopiervorlagen verwendet werden,
die in Druckumfangsrichtung, d.h. in Laufrichtung des Bedruckstoffes durch die Druckmaschine,
um soviel Prozent in der Umfangsrichtung verkleinert sind, wie die Dehnung des zum
Lackieren verwendeten Gummituches beim Aufspannen auf den Zylinder beträgt.
1. Process for making a rubber blanket for inline varnishing with dispersion varnishes
on an aqueous basis or in combination with UV lacquer resistant rubber blankets also
for the application of low viscosity UV varnish in rotary printing presses in which
the places which are to be maintained free from varnish application are formed by
cutting out the uppermost blanket layer, characterised in that the places to be kept
free are transferred by means of reference copy on to a blanket adhered to a carrier
plate, particularly a printing plate, in accordance with a physicochemical pre-treatment
determined by its surface properties.
2. Process according to Claim 1, characterised in that preferably following an intensive
treatment of the entire cleaned surface by means of whiting and a little water, first
a bichromate sensitised polyvinyl alcohol copying layer is applied and then on to
a pre-treated rubber blanket of such type a positive or negative master is direct
contact copied in known fashion.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterised in that the proportion of bichromate
in the polyvinyl alcohol copying layer preferably amounts to 4 percent by volume.
4. Process according to Claim 1, characterised in that on a cleaned dry surface first
a diazo salt sensitised copying layer is applied, a so-called wipe-on copying layer.
5. Process according to Claim 1 to 4, characterised in that the sensitised copying layers
are applied to a rubber blanket tensioned under the same force as is required to tension
a rubber blanket on to a forme cylinder for varnishing possibilities and is exposed
in this condition.
6. Process according to Claim 1 to 4, characterised in that the sensitised copying layers
are applied on to a flat lying neither tensioned nor adhered roller blanket and copy
masters are used which, in the print peripheral direction, i.e. in the running direction
of the material to be printed by the printing press, are reduced by so many percent
in the peripheral direction as the extension of the rubber blanket used for varnishing
amounts to on installing on the cylinder.
1. Procédé pour fabriquer un blanchet pour laquage en ligne avec des laques de dispersion
à base aqueuse ou, en liaison avec des blanchets résistant à la laque UV, pour l'application
de laque UV de basse viscosité dans des imprimantes rotatives, dans lequel des endroits
que l'on doit maintenir sans application de laque sont formés par découpe de la couche
la plus externe du blanchet,
caractérisé en ce que les endroits sans application de laque sont transférés sur un
blanchet collé sur une plaque de support, en particulier une plaque d'impression,
après un prétraitement physico-chimique adapté à ses propriétés de surface, par copie
de référence.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, avantageusement après un traitement intensif de toute la surface
nettoyée au moyen de craie lévigée et d'un peu d'eau, une couche de copie d'alcool
polyvinylique sensibilisée par du bichromate est tout d'abord appliquée et, ensuite,
un modèle positif ou négatif est copié en contact direct, de façon connue en soit,
sur un blanchet prétraité de cette façon.
3. Procédé selon les revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que la proportion de bichromate dans la couche de copie d'alcool
polyvinylique s'élève avantageusement à 4% en volume.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, sur une surface sèche nettoyée, on applique tout d'abord une
couche de copie sensibilisée par du sel de diazonium, dite couche de copie "wipe on".
5. Procédé selon les revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que les couches de copie sensibilisées sont appliquées sur un blanchet
tendu avec la même force que celle nécessaire pour tendre un blanchet sur un cylindre
gravé avec possibilité de laquage, et elles sont exposées dans cet état.
6. Procédé selon les revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que les couches de copie sensibilisées sont appliquées sur un blanchet
à plat, soit tendu ou collé, et des modèles de copie sont utilisés, qui, dans la direction
périphérique d'impression, c'est-à-dire dans la direction de déplacement de la matière
d'impression à travers la machine imprimante, sont diminués dans la direction périphérique
d'autant de pour-cent que s'élève l'allongement du blanchet utilisé pour le laquage
lors de sa mise en place sur le cylindre.