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(11) |
EP 0 223 241 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.08.1991 Patentblatt 1991/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.11.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F24D 5/10 |
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Vorrichtung zum Temperieren von Boden- und Wandflächen
Installation for controlling the temperature of floor and wall panels
Installation pour contrôler la température du sol et des murs
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
18.11.1985 DE 8532564 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.1987 Patentblatt 1987/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Eckert, Hans-Joachim |
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D-8745 Urspringen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eckert, Hans-Joachim
D-8745 Urspringen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gauger, Hans-Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Müller, Schupfner & Gauger
Postfach 10 11 61 80085 München 80085 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 475 468 FR-A- 1 031 077
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DE-C- 638 774 GB-A- 611 699
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Raumheizung der durch den Oberbegriff des Patentanspruches
1 angegebenen Gattung.
[0002] Bei einer aus der DE-C 638 774 bekannten Raumheizung dieser Art ist der bodenseitige
Hohlraum durch einzelne Stützbalken flächendeckend in eine größere Vielzahl von Kanälen
unterteilt, die über Durchgänge miteinander verbunden sind, an welchen mit Dampf oder
Heißwasser durchströmte Heizelemente angeordnet sind. Die Heizelemente sind durch
Zu- und Abflußrohre für das Heizmittel verbunden, womit für dieses bodenseitige Kanalsystem
eine entsprechend vergleichmäßigte Aufwärmung der eingeschlossenen Luftmenge erhalten
wird. Die Strömungsverhältnisse der Luft werden dabei auch unter Einbeziehung jedes
mit einem schornsteinartigen Gehäuse wandseitig ausgebildeten Hohlraumes durch seitliche
Rippen an den einzelnen Stützbalken begünstigt, indem mit diesen Seitenrippen sich
verengende und umgekehrt wieder erweiternde Kanalquerschnitte ausgebildet werden.
Die bekannte Raumheizung ist damit als eine klassische Fußbodenheizung ausgebildet,
bei welcher der im Fußbodenbereich als Folge der größeren Wärmeansammlung generell
unvermeidbare Wärmestau einen hohen Energieeinsatz zum Erwärmen der in das Kanalsystem
eingeschlossenen Luftmenge auf eine Temperatur bedingt, die auf einen gegenüber einer
gewünschten mittleren Raumtemperatur wesentlichen höheren Wert eingeregelt werden
muß.
[0003] In diesem Zusammenhang wird unter der Raumtemperatur ein gemittelter Wert aus der
Stahlungstemperatur der Raumhüllflächen (Wände, Fenster, Boden, Decke) und der Raumlufttemperatur
verstanden. Dabei muß mit der höheren Temperatur der Raumluft die in aller Regel niedrigere
Strahlungstemperatur ausgeglichen werden, wobei aus dem Unterschied dieser Temperaturwerte
auch entsprechende Unterschiede der relativen Luftfeuchte resultieren. Die nur mit
entsprechend heizungsaktiven Übertemperaturen erreichbare Erwärmung der Raumluft wesentlich
höher als die damit auszugleichende Strahlungstemperatur der Raumhüllflächen erfordert
daher auch für eine gewünscht angenehme Temperierung jedes mit einer solchen Raumheizung
beheizten Raumes eine geeignete Regulierung der relativen Luftfeuchte, die mit einer
hauptsächlich auf den Bereich der Heizvorrichtung beschränkten Nachbefeuchtung und
daneben noch mit einer Fensterlüftung erhalten wird, wobei unvermeidbar ist, daß mit
diesen unterschiedlichen Einflußfaktoren ein insgesamt nur wenig ausgeglichenes Raumklima
erhalten wird. Dabei ist im übrigen als Folge der Umwälzung der Raumluft auch eine
störende Staubverteilung vorhanden.
[0004] Die durch die Patentansprüche gekennzeichnete Erfindung löst die
Aufgabe, eine Raumheizung der durch den Patentanspruch 1 angegebenen Gattung derart auszubilden,
daß damit eine verbesserte Energiebilanz erhalten wird, also ein verbessertes Verhältnis
zwischen der für die Aufwärmung der Luftströmung innerhalb des abgeschlossenen Kanalsystems
eingesetzten Wärmeenergie und der mit der Wärmestrahlung für die Erwärmung des Raumes
genutzten Energieausbeute.
[0005] Durch die bei der erfindungsgemäßen Raumheizung vorgesehene Anordnung der Heizeinrichtung
am Fuß des mit einer Wandvorsatzschale raumhoch ausgebildeten wandseitigen Hohlraumes
und damit im Übergang zu dem bodenseitigen Hohlraum wird primär die wichtigste Vorkehrung
für die Verhinderung eines Wärmestaus im Fußbodenbereich getroffen, indem damit eine
heizungsaktive Wand zu erhalten ist, die mit der von ihr abgegebenen Wärmestrahlung
eine Zirkulation der Raumluft begünstigt. Dieses heizungsaktive Verhalten der Wand
wird weiter dadurch begünstigt, daß in die konvektive Luftströmung innerhalb des wandseitigen
Hohlraumes jetzt auch die in dem heizungspassiven Hohlraum des Bodens eingefangene
Luftmenge zwangsweise einbezogen wird, so daß es als Folge einer ständig vorhandenen
Luftumwälzung zwischen den Hohlräumen der Wand und des Bodens zu einer entsprechend
optimaleren Ausnutzung der über die integrierte Heizvorrichtung bereitgestellten Wärmeenergie
kommt. Gleichzeitig ist damit ein verbessertes Raumklima zu erhalten, weil sich jetzt
eine viel gleichmäßigere Verteilung der Temperatur- und Feuchtewerte in dem gesamten
Raum erreichen läßt, der mit der erfindungsgemäßen Raumheizung beheizt wird.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Raumheizung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1
- eine Schnittansicht der Raumheizung, wobei der Übergang eines wandseitigen zu einem
bodenseitigen Hohlraum gezeigt ist,
- Fig. 2 bis 6
- Schnittansichten nach der Linie A-A in Fig. 1 mit der Darstellung verschiedener Ausführungsformen
der Wandvorsatzschale.
- Fig. 7
- eine Perspektivansicht der integrierten Heizvorrichtung in der Ausbildung eines Temperierbandes
und
- Fig. 8
- eine Perspektivdarstellung eines Raumes zur Veranschaulichung der Luftumwälzung, die
mit der erfindungsgemäßen Raumheizung erhalten wird.
[0007] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist im Bereich des Bodens 10 eine von Wand
zu Wand reichende Trittschalldämmung 11 vorgesehen. Über der Trittschalldämmung 11
liegt eine zweilagige Wärmedämmung 12. Zwischen der Wärmedämmung 12 und einem Estrich
13 befindet sich eine Kanalanordnung 14. Auf dem Estrich 13 ist eine Verkleidungsplatte
15 angeordnet. Der damit erhaltene Hohlraumboden reicht an einer Außenwand 16 bis
zu einer Wandvorsatzschale 17, die eine im Abstand von der Außenwand 16 montierte
Wandverkleidungsplatte 18 aufweist. In dem Raum zwischen der Außenwand 16 und der
Wandverkleidungsplatte 18 befindet sich eine sinusförmige Wellbahn 19, deren Wellung
in horizontaler Richtung verläuft. Dadurch werden Warmluft-Auftriebskanäle 20 und
Abtriebskanäle 21 gebildet, wobei die Auftriebkanäle 20 an die Wandverkleidungsplatte
18 sowie die Abtriebskanäle 21 an die Außenwand 16 angrenzen. Die Kanäle 20, 21 stehen
über einen oberen Umkehrraum 22 und einen unteren Umkehrraum 23 untereinander in Verbindung.
[0008] Nahe dem Boden 10 ist in die Wandvorsatzschale 17 ein Temperierband 24 integriert.
Das Temperierband 24 besteht aus zwei lotrecht im Abstand übereinander angeordneten
Warmwasserrohren 25 und einem Wärmeleitblech 26. Das Wärmeleitblech 26 ist, wie insbesondere
aus Fig. 7 hervorgeht, mit einer Folge von Schlitzen 27 versehen und in seinem geschlitzten
Bereich 28 derart abgewinkelt, daß Stege 29, 30 entstehen, welche das Warmwasserrohre
25 wechselweise von der einen und der anderen Seite her umgreifen. Dadurch wird für
eine einfache Halterung der Warmwasserrohre 25 und einen guten Wärmeübergang zwischen
den Rohren und dem Wärmeleitblech gesorgt. Neben den etwa rautenförmigen Abwinklungen
kommen auch andere polygonale Formen oder auch eine halbrunde Form für die Stege 29,
30 in Betracht. Wesentlich ist, daß die Abmessungen so gewählt sind, daß die Stege
29, 30 an der Außenfläche der Rohre 25 anliegen.
[0009] Das Temperierband 24 sitzt auf der Seite der Auftriebkanäle 20 und wird von einer
Sockelverkleidung 31 über beispielsweise hakenförmige Montagehalterungen 32 abgestützt.
Die Sockelverkleidung 31 besteht aus einem mehrfach abgewinkelten Blech, das mit einem
unteren Schenkel 33 auf der Trittschalldämmung 11 aufsitzt. In der Höhe der Kanalanordnung
14 ist die Sockelverkleidung 31 mit Luftdurchlässen 34 versehen, die eine Verbindung
zwischen der kanalanordnung 14 im Bodenbereich und der Kanalanordnung 20, 21 im Wandbereich
herstellen.
[0010] Im Betrieb der Raumheizung erwärmt sich in der kanalanordnung 14 strömende Bodenumluft
ebenso wie in der kanalanordnung 20, 21 des Wandbereichs zirkulierende Luft. Die temperierte
Luft steigt in den Auftriebskanälen 20 nach oben und wird im oberen Umkehrraum 22
in Richtung auf die Außenwand 16 umgelenkt. Die sich an der Außenwand 16 abkühlende
Luft fällt in den Abtriebskanälen 21 nach unten. Sie wird dann im unteren Umkehrraum
23 wieder nach oben umgelenkt. Das so erhaltene geschlossene Luftumwälz-Kanalsystem
sorgt für eine Luftzirkulation, die in Fig. 8 mit Pfeilen angedeutet ist.
[0011] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist zur Bildung der Kanäle 20, 21 eine Trapez-Wellbahn
35 vorgesehen. Die Wellbahnen 19, 35 können durch entsprechendes Formen bzw. Falten
von Dämmaterial erhalten werden und sind zweckmäßig mit der Wandverkleidungsplatte
18 fest verbunden.
[0012] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 werden die Kanäle 20, 21 von einer planen, zweckmäßig
aus Dämmaterial bestehenden Trennplatte 36 gebildet. Von oben nach unten durchlaufende,
leistenförmige Abstandshalter 37 halten die Trennplatte 36 unter Bildung der Kanäle
20, 21 im Abstand von der Wand 16 bzw. der Wandverkleidungsplatte 18.
[0013] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 bestimmt eine Trennplatte 38 eine plane Trennebene.
Die Trennplatte 38 trägt auf beiden Seiten eine Folge von einstückig verbundenen Abstandshaltern
39, die in lotrechter Richtung verlaufen und Leistenform haben.
[0014] Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Wandverkleidungsplatte 18 aus
einer Putzschicht 40 mit Armierung und einer auf der Innenseite dieser Putzschicht
sitzenden Rippenpappe 41 besteht. Die Rippenpappe 41 ist mit lotrechten Rippen 42
versehen, die sich unter Bildung der Auftriebskanäle 20 gegen die Raumseite einer
planen Dämmschicht 43 abstützen. An der Außenwand 16 befindet sich eine weitere Rippenpappe
44, die gemeinsam mit der Dämmschicht 43 die Abtriebskanäle 21 begrenzt.
1. Raumheizung, bei welcher für eine Erwärmung des Raumes ausschließlich durch Wärmestrahlung
die Boden- und Wandflächen durch eine von der Raumluft getrennte und mittels einer
integrierten Heizvorrichtung (24) erwärmte Luftströmung innerhalb eines abgeschlossenen
Kanalsystems (11 bis 15) temperiert werden, welches mit Hohlräumen des Bodens (10)
und wenigstens einer Wand (16) ausgebildet ist, wobei der wandseitige Hohlraum durch
eine zu der Wand (16) parallele Trennwand (19) in wenigstens einen raumseitigen Luftauftriebskanal
(20) und in wenigstens einen Luftabtriebskanal (21) unterteilt ist, die beide über
obere und untere Umkehrräume (22, 23) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der wandseitige Hohlraum mit einer raumhoch angeordneten Wandvorsatzschale (17)
ausgebildet ist, innerhalb welcher die mit einem Temperierband (24) ausgebildete Heizvorrichtung
im Übergang zu dem bodenseitigen Hohlraum (14) angeordnet ist, wobei der Übergang
für die Bereitstellung einer Luftumwälzung zwischen dem wandseitigen Hohlraum und
dem bodenseitigen Hohlraum ausgebildet ist.
2. Raumheizung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandvorsatzschale (17) vor einer oder jeder Außenwand (16) des Raumes angeordnet
ist.
3. Raumheizung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Temperierband (24) an einer die Wandvorsatzschale (17) mit dem Bodenaufbau
(11 bis 15) verbindenden Sockelverkleidung (31) befestigt ist.
4. Raumheizung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelverkleidung (31) aus einem mehrfach abgewinkelten Blech besteht, das
im Anschlußbereich des Luftauftriebskanals (20) an den bodenseitigen Hohlraum (14)
mit Luftdurchlässen (34) versehen ist.
5. Raumheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wandvorsatzschale (17) mit einer Wandverkleidungsplatte (18) und einer zweckmäßig
aus Dämmaterial bestehenden Wellbahn (19, 35) ausgebildet ist, mit deren entweder
sinus- oder trapezförmigem Wellenverlauf der wandseitige Hohlraum in eine Vielzahl
zueinander abwechselnd angeordneter Luftauftriebs- und Luftabtriebskanäle (20, 21)
unterteilt wird.
6. Raumheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Temperierband (24) aus einem Wärmeleitblech (26) besteht, das mit einem derart
geschlitzten Bereich (28) versehen ist, daß die zwischen den Schlitzen (27) ausgebildeten
Stege (29, 30) zur übergreifenden und wärmeleitenden Halterung eines durchgesteckten
Warmwasserrohres (25) abwechselnd nach verschiedenen Seiten abgebogen werden können.
1. Room heating system wherein the floor and wall surfaces are heated to normal room
temperature by means of an air flow inside a closed system of ducts (11 to 15), which
is heated by means of an integrated heating device (24) and separated from the ambient
air in the room so as to heat the room exclusively by thermal radiation, which system
of ducts includes hollow spaces in the floor (10) and in at least one wall (16), whereof
the hollow space at the side of the wall is subdivided by a partition (19) parallel
to said wall (l6) into at least one room-sided air rising duct (20) and at least one
air downtake duct (21), said two ducts communication with each other via upper and
lower return spaces (22, 23),
characterized in that said hollow space at the side of the wall is designed to include a wall-facing
shell (17) which accommodates said heating device provided with a strip heater (24)
in the zone of transition to said hollow space (14) at the side of the floor, with
said transition zone being designed to provide for air circulation between said hollow
spaces at the sides of the wall and the floor.
2. Room heating system according to Claim 1,
characterized in that said wall-facing shell (17) is disposed in front of one or each of the external
walls (16) of the room.
3. Room heating system according to Claim 1 or 2,
characterized in that said strip heater (24) is secured at a plinth covering (31) interconnecting
said wall-facing shell (17) with the floor structure (11 to 15).
4. Room heating system according to Claim 3,
characterized in that said plinth covering (31) consists of a sheet element presenting multiple
bends, which is provided with air passages (34) in the zone of junction of said air
rising duct (20) with said hollow space (14) at the floor side.
5. Room heating system according to any of Claims 1 to 4,
characterized in that said wall-facing shell (17) is provided with a wall facing panel (18) and
a corrugated web (19, 35), expediently consisting of an insulating material and presenting
sinusoidal or trapezoidal corrugations whose run subdivides said hollow space at the
side of the wall into a plurality of air rising and air downtake ducts (20, 21) disposed
in alternation.
6. Room heating system according to any of Claims 1 to 5,
characterized in that said strip heater (24) consists of a heat-conducting sheet element (26) provided
with a zone (28) so slotted that the webs (29, 30) formed between the slots (27) are
adapted to be bent to different sides in alternation so as to provide for an overlapping
and heat-conducting mount of a hot-water tube passed therethrough.
1. Système de chauffage des locaux dans lequel les surfaces de plancher et de paroi sont
chauffées à température ambiante par un courant d'air chauffé au moyen d'un dispositif
de chauffage (24) intégré et séparé de l'air ambiant dans le local pour le chauffer
seulement par rayonnement thermique, ledit courant d'air s'écoulant au dedans d'un
système de canaux (11 à 15) renfermé pourvu de vides de plancher (10) et d'au moins
une paroi (16), dont le vide de paroi est cloisonné par une paroi de séparation (19)
parallèle à ladite paroi (16) pour former au moins un canal d'air ascendant (20) du
côté de local et au moins un canal d'air descendant (21), lesdits canaux communiquant
l'un avec l'autre par des espaces de retour supérieur et inférieur (22, 23),
caractérisé en ce que ledit vide de paroi est si formé qu'il présente une coque de parement (17)
qui est disposée sur toute la hauteur du local et renferme ledit dispositif de chauffage
pourvu d'un collier chauffant (24) dans le raccord passant audit vide de plancher
(14), lequel raccord est formé pour mettre à disposition d'une circulation d'air entre
ledit vide de paroi et ledit vide de plancher.
2. Système de chauffage des locaux selon la Revendication 1,
caractérisé en ce que ladite coque de parement (17) est disposée devant respectivement un ou
chacun des murs extérieurs (16) du local.
3. Système de chauffage des locaux selon la Revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que ledit collier chauffant (24) est fixé à un parement de plinthe (31) reliant
une desdites coques de parement mural (17) avec la structure du plancher (11 à 15).
4. Système de chauffage des locaux selon la Revendication 3,
caractérisé en ce que ledit parememt de plinthe (31) est composé d'une tôle à pliages en U multiples
qui est pourvu de passages d'air (34) dans la zone de raccord dudit canal d'air ascendant
(20) avec ledit vide de plancher (14).
5. Système de chauffage de locaux selon une quelconque des Revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que ladite coque de parement (17) est pourvue d'un panneau de revêtement de
mur (18) et d'une bande ondulée (19, 35) convenablement en matière calorifuge, dont
le tracé d'ondulations, soit sinusoïdal soit trapézoïdal, cloisonne ledit vide de
paroi dans une pluralité de canaux de d'air ascendant et descendant (20, 21) disposés
en alternance mutuelle.
6. Système de chauffage de locaux selon une quelconque des Revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que ledit collier chauffant (24) est composé d'une tôle thermoconductrice (26)
pourvue d'une zone (28) fendue d'une façon que les entretoises (29, 30) formées entre
les fentes (27) se puissent plier en alternance de côtés différents pour la fixation
cheveauchante et thermoconductrice d'un tube d'eau chaude (25) y passant.