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(11) |
EP 0 271 106 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.1991 Patentblatt 1991/33 |
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Anmeldetag: 10.12.1987 |
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Verriegelungseinrichtung für Hubtüren von Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen
Locking device for lifting doors of motor vehicles, in particular passenger cars
Dispositif de verrouillage pour portes relevables de véhicules à moteur, en particulier
voitures particulières
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
10.12.1986 DE 3642242
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.1988 Patentblatt 1988/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80788 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Gersmann, Klaus, Dipl.-Ing.
D-8000 München 45 (DE)
- Schiffer, Georg
D-8047 Karlsfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Draeger, Karlfried |
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Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
Patentabteilung AJ-35 80788 München 80788 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 895 409 US-A- 2 943 879
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DE-U- 1 952 334
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für in Höhenrichtung verschiebbare
Hubtüren von Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen, nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Eine Hubtür, bei welcher die Verriegelungseinrichtung eingesetzt
werden kann, ist beispielsweise in der DE-PS 36 25 936 beschrieben.
[0002] Aus der DE-PS 895 409 ist es bekannt, eine Kraftfahrzeug-Hubtür, die in der Schließstellung
eine im wesentlichen senkrechte Stellung einnimmt, aus der Schließstellung längs einer
gebogenen Bahn in die Offenstellung abzusenken, in der sie in einem in dem unteren
Bereich des Kraftfahrzeugs vorgesehenen Aufnahmeraum eine im wesentlichen waagerechte
Stellung einnimmt. An der Hubtür sind in den beiden seitlichen Türbereichen annähernd
auf halber Türhöhe Riegel angeordnet, die in der Riegelstellung mit Riegelnasen seitlich
über die seitlichen Endbereiche der Hubtür hinausragen und gegen Federkraft quer zu
der Bewegungsbahn der Hubtür in diese hinein gedrückt werden können. In der Schließstellung
der Hubtür greifen die Riegel mit ihren Riegelnasen in entsprechende Ausnehmungen
in den seitlichen Türpfosten und halten die Hubtür in der Schließstellung. Zum Öffnen
der Hubtür muß die Fensterscheibe, die von der Hubtür getragen wird und in die Hubtür
absenkbar ist, in diese abgesenkt werden. In der unteren Stellung läuft die Fensterscheibe
auf die Riegel auf und drückt sie in die Tür zurück. Dabei gleiten die Riegelnasen
aus den entsprechenden Aufnahmeöffnungen in den Türpfosten heraus, so daß die Tür
entriegelt ist und geöffnet werden kann. Eine Verriegelung für die Offenstellung der
Hubtür ist nicht vorgesehen.
[0003] Aus der DE-AS 1 235 768 ist eine Schiebetür für Kraftfahrzeuge bekannt, die längs
einer horizontalen Bahn bewegbar und sowohl in der Schließstellung als auch in der
Offenstellung verriegelbar ist. Diese bekannte Schiebetür trägt an ihrem vorderen
Ende an der Türinnenseite eine Zahnradfalle, die in der Schließstellung in einen Schließkloben
an dem vorderen Türpfosten und in der Offenstellung in einen Schließkloben an dem
hinteren Türpfosten eingreift. Die Zahnradfalle ist durch eine Drehfallenwelle, deren
Achse senkrecht auf der Türebene steht, mit einem Sperrad drehfest verbunden, das
mit einer durch ein Gestänge von einem Türgriff aus betätigbaren federbelasteten Sperrklinke
zusammenarbeitet.
[0004] Bei einer bekannten Kraftfahrzeugtür mit zwei Flügeln, die an den voneinander abgewandten
Seiten mit Scharnieren mit zumindet annähernd senkrecht verlaufenden Achsen an Türpfosten
schwenkbar befestigt sind, ist an einem der beiden Türflügel eine Verriegelungseinrichtung
vorgesehen, die an dem oberen Türende und an dem unteren Türende jeweils eine als
Gabelfalle mit einer radialen Eingriffsausnehmung ausgebildete Drehfalle aufweist,
die in der Schließstellung des Türflügels Schließbolzen umgreifen und den Türflügel
in der Schließstellung halten (US-PS 2 943 879). Bei dieser bekannten Verriegelungseinrichtung
sind die beiden Drehfallen, die parallel zueinander angeordnet sein können und durch
die Schließbolzen durch Bewegen des Türflügels in die Verriegelungs- und in die Entriegelungsstellungen
schwenkbar sind, durch eine Drehfallenwelle drehfest miteinander und mit einer gemeinsamen
Rastvorrichtung verbunden. Die Rastvorrichtung ist etwa auf halber Höhe des Türflügels
angeordnet und weist eine Vorrast und eine Hauptrast auf.
[0005] Aus der DE-OS 18 13 410 ist es bekannt, bei einer Schließvorrichtung für Kraftfahrzeugtüren
eine Gabelfalle vorzusehen, die zwei radiale Eingriffsausnehmungen für die Vorrast
bzw. die Hauptrast aufweist, die um einen Schwenkwinkel von 45°, dessen Scheitel auf
der Drehfallen-Schwenkachse liegt, gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die Drehfalle
arbeitet mit zwei Schließbolzen zusammen, nämlich einem Schließbolzen für die Vorrast
und einem Schließbolzen für die Hauptrast.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungseinrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die bei einfachem Aufbau einen sicheren Halt der Hubtür
sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung gewährleistet.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben.
Durch sie wird eine kompakte Bauweise und eine stabile und einfache Konstruktion erreicht,
die wenig störanfällig ist. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die Hubtür
sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung an beiden Türseiten sicher
gehalten. Die beiden Drehfallen, die sich wegen der Verbindung durch die Drehfallenwelle
stets synchron bewegen, greifen gleichzeitig und gleichmäßig an den Schließbolzen
an. Auch nach längerer Betriebsdauer des Fahrzeugs ist daher mit der erfindungsgemäßen
Verriegelungseinrichtung sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung
ein genaues Ausrichten der Oberflächen der einander benachbarten Fahrzeugteile mit
optimalem Anpreßdruck gegeben.
[0008] Die Drehfallen können unlösbar mit der Drehfallenwelle verbunden, z.B. verschweißt
oder vernietet, sein. Die Drehfallen können aber auch in vorteilhafter Weise lösbar
mit der Drehfallenwelle verbunden sein. Dies ermöglicht, die Drehfallen den jeweiligen
Erfordernissen entsprechend zu justieren, so daß Anpreßdruck und Oberflächenausrichtung
das gewünschte Maß erreichen. Das Justieren der Drehfallen ermöglicht außerdem, etwaige
Positionsabweichungen der Schließbolzen auszugleichen, was beispielsweise nach etwaigen
Fahrzeugreparaturen vorteilhaft sein kann. Ferner ermöglicht das Justieren ein Anpassen
an einen etwaigen Verschleiß.
[0009] Die Rastvorrichtung kann mit räumlichem Abstand von der Drehfallenwelle angeordnet
sein. Die Drehfallenwelle und die Rastvorrichtung können dabei durch ein Gestänge
miteinander verbunden sein. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Rastvorrichtung
mit der Drehfallenwelle unmittelbar verbunden ist. Dies ergibt eine besonders kompakte
Bauweise sowie geringe Verschleiß- und Störanfälligkeit. Dabei kann die Rastvorrichtung
an der Drehfallenwelle zwischen den beiden Drehfallen oder an einer uber eine der
beiden Drehfallen hinausreichenden Verlängerung der Drehfallenwelle angreifen. Für
die Anordnung der Rastvorrichtung ist demgemäß eine große Freizügigkeit gegeben.
[0010] Die Drehfallen mit Drehfallenwelle und Rastvorrichtung können an der zu verriegelnden
Hubtür angeordnet sein. Die Schließbolzen sind in diesem Fall an dem Fahrzeugaufbau
angeordnet. Es ist jedoch auch eine umgekehrte Anordnung möglich, bei welcher die
Drehfallen mit Drehfallenwelle und Rastvorrichtung an dem Fahrzeugaufbau und die Schließbolzen
an der zu verriegelnden Hubtür angeordnet sind. Diese letztere Anordnung bietet den
Vorteil, daß die Hubtür besonders leicht ausgebildet sein kann.
[0011] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt,
und zwar zeigt
- Fig. 1
- den mittleren Teil eines Personenkraftwagens schräg von der Seite und von oben,
- Fig. 2
- einen Teil einer Verriegelungseinrichtung für einen Einsatz bei dem Personenkraftwagen
nach Fig. 1 in Schrägansicht und
- Fig. 3
- den mittleren Teil eines anderen Personenkraftwagens schräg von der Seite und von
oben.
[0012] Nach Fig. 1 weist ein Personenkraftwagen 1 mit offenem Aufbau als Seitentür eine
Hubtür 2 auf, die in der dargestellten Schließstellung zu den anschließenden Fahrzeugteilen
bündig angeordnet ist und demzufolge eine im wesentlichen senkrechte Stellung einnimmt.
Die Hubtür 2 ist in Höhenrichtung verschiebbar an dem Fahrzeugaufbau 3 gelagert. Sie
kann aus der Schließstellung im wesentlichen unter Beibehaltung der senkrechten Stellung
nach unten in einen Aufnahmeraum in dem Seitenschweller 4 verlagert werden. In der
unteren Endstellung nimmt die Hubtür 2 die Offenstellung ein. Mit dem Personenkraftwagen
1 kann sowohl bei geschlossener, also angehobener Hubtür 2 als auch bei geöffneter,
also abgesenkter Hubtür 2 gefahren werden.
[0013] Im Inneren der Hubtür 2 sind vier sich im wesentlichen in der Türebene in waagerechter
Richtung erstreckende Schließbolzen 5 bis 8 fest angeordnet, deren räumliche Anordnung
in Seitenansicht in der Zeichnung dargestellt ist. Die beiden Schließbolzen 5, 6 sind
in dem unteren Bereich der Hubtür 2 angeordnet. Sie dienen dem Verriegeln der Hubtür
2 in der Schließstellung. Die beiden Schließbolzen 7, 8 sind in dem oberen Bereich
der Hubtür 2 angeordnet. Sie dienen dem Verriegeln der Hubtür 2 in der Offenstellung.
Die Schließbolzen 5 bis 8 sind in den beiden seitlichen Türbereichen, also an dem
vorderen und an dem hinteren Ende der Hubtür 2 angeordnet.
[0014] An dem Fahrzeugaufbau 3 ist eine in Fig. 2 dargestellte Einrichtung mit zwei Drehfallen
9, 10, einer Drehfallenwelle 11 und einer Rastvorrichtung 12 befestigt. Der Befestigung
an dem Fahrzeugaufbau 3 dienen zwei Halter 13, 14. Die Drehfallen 9, 10 sind in den
beiden seitlicher Türbereichen, also an dem vorderen Ende und an dem hinteren Ende
der Hubtür 2 angeordnet, so daß sie mit den Schließbolzen 5 bis 8 zusammenarbeiten
können. Die zumindest annähernd waagerecht angeordnete Drehfallenwelle 11 erstreckt
sich nicht nur zwischen den beiden Drehfallen 9, 10, sondern ragt mit ihren beiden
Enden über diese hinaus. Mit ihrem vorderen Ende ist sie in dem vorderen Halter 13
drehbar gelagert. Ihr hinterer Bereich ragt durch den hinteren Halter 14, in dem sie
ebenfalls drehbar gelagert ist, hindurch und erstreckt sich bis zu der Rastvorrichtung
12, die mit geringem Abstand hinter dem hinteren Ende der Hubtür 2 im Bereich des
Fahrzeugaufbaus 3 angeordnet ist (Fig. 1). Aus Montagegründen ist die Drehfallenwelle
11 nicht einstückig ausgebildet, sondern zusammengebaut. Dies ist in Fig. 2 neben
der vorderen Drehfalle 9 dargestellt.
[0015] Die beiden Drehfallen 9, 10 sind plattenartig gestaltet, parallel zueinander angeordnet
und als Gabelfallen ausgebildet. Jede der beiden Drehfallen 9, 10 ist mit zwei radialen
Eingriffsausnehmungen 15, 16 versehen, die um einen Drehwinkel, dessen Scheitel auf
der Achse der Drehfallenwelle 11 liegt, gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die
Eingriffsausnehmungen 15, 16 der beiden Drehfallen 9, 10 sind zueinander gleich ausgerichtet.
Die beiden in Fig. 2 schräg nach unten weisenden Eingriffsausnehmungen 15 arbeiten
mit den beiden Schließbolzen 5, 6 für die Schließstellung zusammen. Die beiden in
Fig. 2 schräg nach oben weisenden Eingriffsausnehmungen 16 arbeiten mit den beiden
Schließbolzen 7, 8 für die Offenstellung zusammen. Der von den Eingriffsausnehmungen
15, 16 eingeschlossene Drehwinkel beträgt 90°.
[0016] In der Schließstellung der in Höhenrichtung verschiebbar an dem Fahrzeugaufbau 3
gelagerten Hubtür 2 befinden sich die Schließbolzen 5, 6 für die Schließstellung in
den Eingriffsausnehmungen 15 für die Schließstellung. In dieser Stellung sind die
Drehfallen 9, 10 mit der Drehfallenwelle 11 um etwa 45° gegenüber der in Fig. 2 gezeigten
Stellung, der Entriegelungsstellung, derart geschwenkt, daß die Eingriffsausnehmungen
15 für die Schließstellung sich zumindest etwa waagerecht erstrecken. In dieser Stellung
wird die Verriegelungseinrichtung und damit die Hubtür 2 durch die Rastvorrichtung
12 gehalten. Zum Öffnen der Tür wird die Rastvorrichtung 12 betätigt, z.B. durch ein
nicht dargestelltes Gestänge, das durch einen an dem Fahrzeugaufbau 3 angeordneten
Handgriff 17 betätigbar sein kann. Nach dieser Verriegelungsfreigabe kann die Hubtür
2 geöffnet, also nach unten geschoben werden. Dabei schwenken die Schließbolzen 5,
6 für die Schließstellung die Drehfallen 9, 10 um die Achse der Drehfallenwelle 11
und treten schließlich aus den Eingriffsausnehmungen 15 für die Schließstellung nach
unten aus. Bei einem weiteren Absenken der Hubtür 2 gelangen die Schließbolzen 7,
8 für die Offenstellung in die in ihre Aufnahmestellung geschwenkten Eingriffsausnehmungen
16 für die Offenstellung und verschwenken bei dem Absenken der Hubtür 2 bis in die
Offenstellung die Drehfallen 9, 10 derart, daß nunmehr die Eingriffsausnehmungen 16
für die Offenstellung sich zumindest etwa waagerecht erstrecken. In dieser Stellung
wird erneut mit Hilfe der Rastvorrichtung 12 verriegelt. Nach einem erneuten Entriegeln
kann die Hubtür 2 wieder angehoben und in der Schließstellung verriegelt werden.
[0017] Nach Fig. 3 sind die Drehfallen mit Drehfallenwelle und Rastvorrichtung an einer
seitlichen Hubtür 18 eines Personenkraftwagens 19 mit offenem Aufbau angeordnet. Die
Drehfallenwelle erstreckt sich im oberen Türbereich zumindest etwa in waagerechter
Richtung annähernd über die gesamte Länge der Hubtür 18, in deren beiden seitlichen
Bereichen die beiden Drehfallen angeordnet sind. Die Rastvorrichtung ist in der Nähe
der hinteren Drehfalle im Bereich des an dem hinteren Türende angeordneten Türgriffs
zwischen den beiden Drehfallen angeordnet. Bei dieser Anordnung sind nicht dargestellte
obere Schließbolzen für die Schließstellung und ebenfalls nicht dargestellte untere
Schließbolzen für die Offenstellung an dem Fahrzeugaufbau 20 vorgesehen.
[0018] Zur Unterstützung der Schwenkbewegungen der Drehfallen und der Drehfallenwelle kann
eine Feder vorgesehen sein, welche die Drehfallen in die Entriegelungsstellung zu
drehen und in dieser zu halten sucht.
[0019] Bei den Personenkraftwagen nach den Ausführungsbeispielen ist die Verriegelungseinrichtung
an der rechten Seitentür jeweils spiegelbildlich zu der erläuterten Verriegelungseinrichtung
an der linken Seitentür ausgebildet.
[0020] Statt der zusammengebauten Drehfallenwelle kann eine einstückige Drehfallenwelle
eingesetzt werden. Auch ist es möglich, bei der Rastvorrichtung sowohl für die Schließstellung
als auch für die Offenstellung jeweils Vor- und Hauptrast vorzusehen.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Personenkraftwagen
- 2
- Hubtür
- 3
- Fahrzeugaufbau
- 4
- Seitenschweller
- 5
- Schließbolzen für die Schließstellung
- 6
- Schließbolzen für die Schließstellung
- 7
- Schließbolzen für die Offenstellung
- 8
- Schließbolzen für die Offenstellung
- 9
- Drehfalle
- 10
- Drehfalle
- 11
- Drehfallenwelle
- 12
- Rastvorrichtung
- 13
- Halter
- 14
- Halter
- 15
- Eingriffsausnehmung für die Schließstellung
- 16
- Eingriffsausnehmung für die Offenstellung
- 17
- Handgriff
- 18
- Hubtür
- 19
- Personenkraftwagen
- 20
- Fahrzeugaufbau
1. Verriegelungseinrichtung für zumindest in der Schließstellung eine im wesentlichen
senkrechte Stellung einnehmende und in Höhenrichtung verschiebbare Hubtüren (18) von
kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen, mit in den beiden seitlichen Türbereichen
angeordneten Riegeln für die Schließstellung,
dadurch gekennzeichnet,
daß in jedem der beiden seitlichen Türbereiche eine als Gabelfalle mit einer radialen
Eingriffsausnehmung (15) für die Schließstellung und einer gegenüber dieser um einen
Drehwinkel versetzt angeordneten radialen Eingriffsausnehmung (16) für die Offenstellung
ausgebildete Drehfalle (9, 10) angeordnet ist, die mit einem Schließbolzen (5, 6)
für die Schließstellung und einem mit Abstand in Höhenrichtung von diesem angeordneten
Schließbolzen (7, 8) für die Offenstellung zusammenarbeitet und durch die Schließbolzen
(5, 6, 7, 8) durch Bewegen der Hubtür (2, 18) in die Verriegelungs- und in die Entriegelungsstellungen
schwenkbar ist, und daß die Drehfallen (9, 10) parallel zueinander angeordnet und
durch eine Drehfallenwelle (11) drehfest miteinander und mit einer gemeinsamen Rastvorrichtung
(12) verbunden sind.
2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehwinkel
ein rechter Winkel ist.
3. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfallen
(9, 10) unabhängig voneinander einstellbar mit der Drehfallenwelle (11) verbunden
sind.
4. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastvorrichtung (12) außerhalb des zwischen den beiden Drehfallen (9, 10)
befindlichen Raumes angeordnet ist.
5. Verriegelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastvorrichtung zwischend den beiden Drehfallen angeordnet ist.
6. Verriegelungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehfallen (9, 10) an dem Fahrzeugaufbau (3) und die Schließbolzen (5, 6,
7, 8) an der Hubtür (2) vorgesehen sind.
1. A locking device for vertical -lift doors (18) of motor vehicles, more particularly
passenger cars, the doors being movable in the vertical direction and occupying a
substantially vertical position at least in the closed position, the device comprising
bolts for the closed position and disposed in the two lateral regions of the door,
characterised in that a rotary latch (9, 10) in the form of a forked member and having
a radial engagement recess (15) for the closed position and a radial engagement recess
(16) for the open position, disposed opposite the other recess and offset by an angle
of rotation therefrom, is disposed in each of the two lateral door regions and cooperates
with a bolt (5, 6) for the closed position and a bolt (7, 8) for the open position
and vertically spaced from the first bolt, and when the door (2, 18) moves, the bolts
(5, 6, 7, 8) pivot the rotary latch into the locking or the unlocking position, and
the rotary latches (9, 10) are disposed parallel to one another and are non-rotatably
connected to one another and to a shared lock (12) by a rotary latch shaft (11).
2. A locking device according to claim 1, characterised in that the angle of rotation
is a right angle.
3. A locking device according to claim 1 or 2, characterised in that the rotary latches
(9, 10) are connected to the rotary-latch shaft (11) so as to be independently adjustable.
4. A locking device according to any of claims 1 to 3, characterised in that the lock
(12) is disposed outside the space between the two rotary latches (9, 10).
5. A locking device according to any of claims 1 to 3, characterised in that the lock
is disposed between the two rotary latches.
6. A locking device according to any of the preceding claims, characterised in that the
rotary latches (9, 10) are provided on the vehicle body (3) and the bolts (5, 6, 7,
8) are provided on the vertical-lift door (2).
1. Dispositif de verrouillage pour les portières relevables (18) de véhicules, en particulier
de voitures particulières, pouvant coulisser dans le sens de la hauteur et prendre
en position de fermeture, une position essentiellement verticale, avec des verrous
pour la position de fermeture disposés dans les deux zones latérales des portières,
caractérisé en ce que dans chacune des deux zones latérales des portières, est disposé
un crochet tournant (9, 10) constitué comme un crochet à fourche avec un évidement
radial d'agrippage (15) pour la position de fermeture et un évidement radial d'agrippage
(16) pour la position d'ouverture disposé par rapport au précédent de façon décalée
d'un certain angle de rotation, crochets tournants qui coopèrent pour la position
de fermeture avec un téton de fermeture (5, 6) et pour la position d'ouverture avec
un téton de fermeture (7, 8) disposé à une certaine distance du premier dans le sens
de la hauteur et qui peuvent pivoter dans la position de verrouillage et dans la position
de déverrouillage, grâce aux tétons de fermeture (5, 6, 7, 8) lors du mouvement de
la portière relevable (2, 18) et en ce que les crochets tournants (9, 10) sont disposés
parallèlement l'un à l'autre et sont reliés solidairement en rotation à un arbre à
crochets tournants (11) et à une gâche automatique commune (12).
2. Dispositif de verrouillage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'angle
de rotation est un angle droit.
3. Dispositif de verrouillage selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
les crochets tournants (9, 10) indépendamment l'un de l'autre, peuvent être montés
de façon réglable sur l'arbre à crochets tournants (11).
4. Dispositif de verrouillage selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
la gâche automatique (12) est disposée en dehors de l'espace compris entre les deux
crochets tournants (9, 10).
5. Dispositif de verrouillage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que la gâche automatique est disposée entre les deux crochets tournants.
6. Dispositif de verrouillage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les crochets tournants (9, 10) sont prévus sur la carrosserie du véhicule
(3) et les tétons de fermeture (5, 6, 7, 8) sur la portière relevable (2).

