| (19) |
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(11) |
EP 0 237 823 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.1991 Patentblatt 1991/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.02.1987 |
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Füllrohrloses Füllelement für Füllmaschinen
Filling element for filling machines without a filling tube
Elément de remplissage sans tube de remplissage pour des machines de remplissage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.02.1986 DE 3605748
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.1987 Patentblatt 1987/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Seitz Enzinger Noll
Maschinenbau Aktiengesellschaft |
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D-68163 Mannheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Jörss, Norbert, Dipl.-Ing.(FH)
D-8402 Neutraubling (DE)
- Rentel, Alfred
D-6550 Bad Kreuznach-Winzenheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 075 492 DE-B- 1 096 231 FR-A- 2 514 340
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EP-A- 0 135 423 FR-A- 2 075 635
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf füllrohrlose Füllelemente für Füllmaschinen gemäß
den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
[0002] Füllrohrlose Füllelemente der eingangs genannten Art besitzen jeweils ein die Füllhöhe
bestimmendes Organ aus einer lotrechten Bohrung und einem darin angeordneten, Bestandteil
einer Meßeinrichtung bildenden Signalgeber bzw. Sensor. Ein Füllelement dieser Gattung
ist beispielsweise aus der FR-A-2 075 635 für eine Gegendruck-Füllmaschine in Ein-
oder Mehrkammerbauweise bekannt und weist ein die Füllhöhe bestimmendes Organ auf,
bei dem die lotrechte Bohrung am gefäßseitigen Ende eines Gasrohres ausmündet, das
mit seinem das Gasrohrende bildenden Anschnitt zur Bestimmung der Füllhöhe in das
zu füllende Gefäß ragt. In dieser lotrechten Bohrung ist der Signalgeber einer Meßeinrichtung
angeordnet, die auf Berührungskontakt mit in der lotrechten Bohrung aufgestiegenen,
abgefüllten Flüssigkeit ein Steuersignal zum Schließen des Flüssigkeitsventils des
Füllelements abgibt. Zur Einstellung des Füllelements auf eine jede andere vorbestimmte
Füllhöhe, beispielsweise bei Flaschensortenwechsel, muß das Gasrohr gegen ein solches
mit anderer Länge ausgewechselt werden. Bei einer Füllmaschine mit einer Vielzahl
von Füllelementen, z.B. 160 ist ein solcher Wechsel sehr zeitraubend und folglich
mit Produktionsausfall verbunden. Auch ist es nachteilig, daß zur Abgabe des Steuersignals
in der lotrechten Bohrung Flüssigkeit aufsteigen muß, was zu mikrobiologischer Verunreinigung
des Signalgebers und somit auch der Bohrung führen kann. Jegliche Benetzung der lotrechten
Bohrung und des Signalgebers führt aber auch dazu, daß beim Zuführen des Vorspanngases
über die lotrechte Bohrung Flüssigkeitsteilchen in die zu füllende Flasche mitgerissen
werden mit der Folge, daß die in die Flasche einlaufende Flüssigkeit stark beunruhigt
wird. Außerdem erfordert die Auswechselbarkeit der Gasrohre einen erheblichen Bauaufwand
für das Füllelement.
[0003] In Verbindung mit der Füllung von Farben in weithalsige Behälter ist zwar aus der
DE-A-0 075 492 ein Füllapparat mit einem berührungslos arbeitenden Signalgeber für
Bestimmung bzw. Messung der Füllhöhe bekannt. Dieser Sensor ist jedoch am Außenumfang
eines Füllrohres angebracht und befindet sich bei der Füllung außerhalb des zur Atmosphäre
hin offenen Behälters. Eine lotrechte Bohrung mit einer dessen gefäßseitiges Ende
umschließenden Gefäßdichtung ist bei diesem Füllapparat nicht vorhanden.
[0004] Auch geht aus der DE-A-0 135 423 ein berührungslos arbeitender Signalgeber hervor,
der im Gasraum eines zur Lagerung von Öl dienenden stationären Großtankes zum Messen
des Füllstandes an der Tankinnenwandung angebracht ist. Solch ein Signalgeber ist
lediglich auf die Verhältnisse in einem Lagertank abgestellt, der naturgemäß nicht
als Füllvorrichtung zur Abfüllung von Flüssigkeiten in Flaschen od. dgl. benutzt werden
kann.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Füllelemente der eingangs genannten
Gattung derart weiterzubilden, daß die bisher an den Füllelementen vorzunehmende Einstellung
des Signalgebers auf die vorbestimmte Füllhöhe und der dadurch an den Füllelementen
erforderliche erhebliche Bauaufwand ebenso entfällt, wie der unmittelbare Ansprechkontakt
des Signalgebers mit der in das jeweilige Gefäß eingefüllten Flüssigkeit.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Füllelement durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Um die Erfindung auch für ein Füllelement gemäß Oberbegriff des Anspruchs 5 einsetzen
zu können, ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Fortsatz
als Gasrohr ausgebildet ist, dessen lichter Durchgang die lotrechte Bohrung bildet
und daß das Gasrohr an seinem gefäßseitigen Endbereich ein drallerzeugendes Leitorgan
besitzt, das an die Flüssigkeitsführung angepaßt ist und an seinem oberen, dem gefäßseitigen
Ende gegenüberstehenden Ende mit einem Gewindeansatz zum Einschrauben in das Unterteil
des Füllelements versehen ist und daß im Unterteil anschließend an das Gewinde zur
Aufnahme des Gewindeansatzes eine Erweiterung vorgesehen ist, in die der im Unterteil
verlaufende Spann- und Rückgas-Kanal und die lotrechte Bohrung einmünden, und daß
die Erweiterung in eine koaxial zur lotrechten Bohrung verlaufende Fassung übergeht,
in die der Signalgeber mit wirksamer Fühlfläche zur lotrechten Bohrung weisend dicht
eingesetzt ist.
[0008] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist für ein Füllelement
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 6 vorgesehen, daß der Fortsatz als Gasrohr ausgebildet
ist, dessen lichter Durchgang die lotrechte Bohrung bildet und daß das Gasrohr an
seinem gefäßseitigen Endbereich ein drallerzeugendes Leitorgan besitzt, das an die
Flüssigkeitsführung angepaßt ist und daß der Signalgeber oberhalb des gefäßseitigen
Endes der lotrechten Bohrung unter Einhaltung eines Ringspaltes in der lotrechten
Bohrung angeordnet ist.
[0009] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
[0010] Überraschend hat sich herausgestellt, daß der zur Gaszufuhr in das angepreßte Gefäß
und/oder Gasabfuhr aus dem angepreßten Gefäß erforderliche lichte Durchgang in der
Art der lotrechten Bohrung auch gleichzeitig ausreichend dimensioniert ist, um zum
Erfassen der vorbestimmten Füllhöhe im Gefäß über ihn mittels einer Meßeinrichtung
in das angepreßte Gefäß Impulse auszusenden und reflektierte Impulse zu empfangen.
Es ist dadurch möglich geworden, auf den bisher in das zu füllende Gefäß einzuführenden
Signalgeber zu verzichten, der bei vorzunehmender Änderung der vorbestimmten Füllhöhe
Umstellungen am Füllelement erforderlich machte. Solche Änderungen der vorbestimmten
Füllhöhe führten stets zu Produktionsausfall der mit einer Vielzahl von Füllelementen
ausgerüsteten Füllmaschinen. Auch wird als weiterer Vorteil der bisher für das Auswechseln
bzw. die Höhenverstellbarkeit des Signalgebers am Füllelement erforderliche Aufwand
vermieden, so daß für das jeweilige Füllelement nicht nur die Herstellungskosten erheblich
gesenkt werden, sondern auch gleichzeitig die Funktionssicherheit wesentlich erhöht
wird. Letztere ist Folge der erfindungsgemäßen Verlegung des Signalgebers in den oberhalb
des mit dem jeweils zu füllenden Gefäß in Kontakt kommenden Gefäßanpreßbereichs des
Füllelements, wodurch der Signalgeber vor platzenden oder unzureichend zentrierten
Gefäßen geschützt ist und somit vor Beschädigung und somit Funktionsuntüchtigkeit
bewahrt wird. Schließlich wird dadurch, daß die
[0011] Erfindung zum Erfassen der vorbestimmten Füllhöhe ein berührungslos und kontaktlos
arbeitendes Meßsystem vorschlägt, ausgeschlossen, daß beispielsweise unzureichend
gereinigte mit getränkeschädlichen Keimen infizierte dem Füllelement zugeführte Gefäße
über die in sie eingefüllte Flüssigkeit den Signalgeber infizieren mit der Folge,
daß der Inhalt der nach erfolgter Infektion mit dem Füllelement gefüllten Gefäße nur
kurze Zeit haltbar ist.
[0012] Die Erfindung ist nachfolgend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
beschrieben.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein füllrohrloses Füllelement mit einem fest in der Flüssigkeitsführung angeordneten
Gasrohr und einer Meßeinrichtung einschließlich Signalgeber gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung des unteren Bereichs des Füllelementes nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch das drallerzeugende Leitorgan in Schnittrichtung I - I der
Fig. 2,
- Fig. 4
- ein füllrohrloses Füllelement mit am Ventilkörper des Flüssigkeitsventils angeordnetem
Gasrohr und eine Meßeinrichtung einschließlich Signalgeber gemäß der Erfindung,
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung des unteren Bereichs des Füllelements nach Fig. 5,
- Fig. 6
- ein Unterteil mit heb- und senkbarer Gefäßdichtung für die Füllelemente nach Fig.
1 und 4.
[0014] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel handelt es sich um ein füllrohrloses Füllelement
10 für Gegendruck-Flaschenfüllmaschinen in Einkammerausführung. Solche Füllelemente
10 der nicht näher dargestellten umlaufenden Füllmaschine sind zu mehreren an einer
ringförmigen Flüssigkeitskammer 11 angesetzt, die über der in ihr vorhandenen Flüssigkeit
unter Überdruck stehendes Spanngas enthält. Einem jeden Füllelement 10 steht ein im
Tisch der Füllmaschine gelagertes Hubelement 12 zur Gefäßanpressung gegenüber, und
jedes Füllelement 10 weist einen aus einem Füllelementgehäuse 13 und einem Unterteil
14 bestehenden Füllelementkörper 15 auf. Im Inneren des Füllelementgehäuses 13 ist
ein unter Einwirkung einer öffnerfeder 16 stehender, vertikaler Ventilkörper 17 vorgesehen,
der sich über ein an ihm vorgesehenes Dichtelement auf einem Ventilsitz 18 abstützt.
Ventilkörper 17 und Ventilsitz 18 bilden zusammen das Flüssigkeitsventil 19, wobei
auf den Ventilkörper 17 mittels eines Stößels 20 eine auf dem Füllelementgehäuse 13
befestigte elektromagnetische oder elektropneumatische Betätigungseinrichtung 21,
beispielsweise ein Magnet, einwirkt. Wirksam geschaltet drückt sie den Ventilkörper
17 entgegen der Öffnerfeder 16 auf den Ventilsitz 18 und stellt dadurch die Schließlage
des Flüssigkeitsventils 19 her.
[0015] Seitlich an das Füllelementengehäuse 13 ist eine Spanngasventilanordnung 22 angesetzt,
in deren Gehäuse 23 eine mit einem nicht näher dargestellten Verbindungskanal versehene
Ventilscheibe 24 in Form einer Steuerscheibe mittels eines Trägers 25 drehbar angeordnet
ist. Der Träger 25 besitzt an seinem freien, aus dem Gehäuse 23 herausragenden Ende
einen Betätigungshebel 26, der mit am Maschinengestell der Füllmaschine abstandsweise
und in unterschiedlichen Ebenen angebrachten Steuerelementen 27, beispielsweise Steuerkurven
oder Steuernocken, bei Maschinenumlauf zusammenwirkt, um die Ventilscheibe 24 in die
jeweils gewünschte Betriebsstellung zu schwenken. Eine Feder 28 preßt die Ventilscheibe
24 gasdicht gegen eine Sockelplatte 29, in deren der Ventilscheibe 24 zugewandten
Fläche der vom Spanngasbereich 30 der Flüssigkeitskammer 11 kommende, durch die Wandung
der Flüssigkeitskammer 11 und das Füllelementengehäuse 13 geführte Spann- und Rückgas-Kanal
31 mündet. Ferner münden an der der Ventilscheibe 24 zugewandten Fläche der Sockelplatte
29 ein im Füllelementengehäuse 13 und im Unterteil 14 verlaufender, zum Anpreßbereich
des Füllelements 10 geführter Spann- und Rückgas-Kanal sowie ein Entlastungskanal
33, der in der Sockelplatte 29 nach außen geführt ist.
[0016] Vom Ventilsitz 18 des Flüssigkeitsventils 19 aus abwärts erstreckt sich eine Flüssigkeitsführung
34, die an dem durch das gefäßseitige Ende des Unterteils 14 gebildeten dem zu füllenden
Gefäß 35 zugewandten Füllelementkörperende ausmündet. Diese am gefäßseitigen Ende
des Unterteils 14 liegende Ausmündung der Flüssigkeitsführung 34 umgibt konzentrisch
die Gefäßdichtung 36 des Füllelements, der unmittelbar unterhalb eine auswechselbare
an das Unterteil 14 angeschraubte Gefäßzentriertulpe 37 zugewiesen ist. Die im Unterteil
14 lotrecht verlaufende Strecke der Flüssigkeitsführung 34 durchsetzt mittig ein Fortsatz
mit einer lotrechten Bohrung 38, vgl. Fig. 2. Dieser Fortsatz stellt ein Gasrohr 39
dar, dessen lichter Durchgang die lotrechte Bohrung 38 bildet und das im Bereich der
Ausmündung der Flüssigkeitsführung 34 endet sowie in diesem gefäßseitigen Endbereich
ein drallerzeugendes Leitorgan 40 in der Art eines mehrgängigen Gewindes, beispielsweise
ein modifiziertes Spitzgewinde mit großer Steigung, besitzt, das mit seinem Außendurchmesser
an den lichten Durchmesser der Flüssigkeitsführung 34, mit seinem Innendurchmesser
an den Außendurchmesser des Gasrohres 39 angepaßt ist, vgl. Fig. 3. Anstelle des drallerzeugenden
Leitorgans 40 kann aber auch ein am unteren Ende des Gasrohres 39 angebrachter üblicher
Abweisschirm oder dgl. Leitorgan vorgesehen sein, das die in der Flüssigkeitsführung
34 abwärtsströmende Flüssigkeit ebenfalls vom gefäßseitigen Ende der lotrechten Bohrung
38 weg zur Innenwandung des zu füllenden Gefäßes 35 hin ablenkt und dadurch die zentrale
Bohrung 38 frei von Flüssigkeit hält. Am oberen Ende des Gasrohres 39 ist anschließend
an einen mit einer Dichtung versehenen Anschlagbund 49 ein Gewindeansatz 41 ausgebildet,
womit das Gasrohr 39 in eine obere Gewindebohrung des Unterteils 14 eingeschraubt
und gegen den Anschlagbund 49 angezogen ist. An das obere Ende des Gasrohres 39 schließt
sich im Unterteil 14 eine Erweiterung 42 an, in die die lotrechte Bohrung 38 und der
Spann- und Rückgas-Kanal 32 münden.
[0017] Die Erweiterung 42 geht unmittelbar oberhalb derselben in eine Fassung 43 über, die
an der an der Unterseite des Füllelementgehäuses 13 anliegenden Oberseite des Unterteiles
14 endet und konzentrisch zur lotrechten Bohrung 38 eingebracht ist. In die Fasssung
ist ein Signalgeber 44 bzw. Fühler aufgenommen, dessen wirksame Fühlfläche 50 zur
Erweiterung 42, und dessen unwirksame mit einem Signalausgang versehene Oberseite
zur Unterseite des Füllelementgehäuses 13 zeigt. Der Signalgeber 44 ist Teil einer
für berührungslose Erfassung der vorbestimmten Füllhöhe im zu füllenden Gefäß ausgebildeten
Meßeinrichtung 45, die zur Erfassung der vorbestimmten Füllhöhe mittels des Signalgebers
44 Impulse über die lotrechte Bohrung 38 im Gasrohr 39 in das an die Gefäßdichtung
36 angepreßte Gefäß 35 führt bzw. sendet und vom im Gefäß 35 aufsteigenden Flüssigkeitsspiegel
reflektierte Impulse auswertet und bei Erfassung der vorbestimmten Füllhöhe ein elektrisches
Signal zum Steuern der Betätigungseinrichtung 21 abgibt. Die Meßeinrichtung 45 kann
für ein Ultraschall-Meßverfahren, aber auch für ein sichtbares oder unsichtbares Licht
benutzendes Licht-Meßverfahren ausgebildet sein. Bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 arbeitet die Meßeinrichtung 45 nach dem Ultraschall-Meßverfahren, wobei der
vom Signalgeber 44 umfaßte Teilbereich der Meßeinrichtung 45 dem Füllelement 10 zugeordnet
ist und der verbleibende weitere Teilbereich 46 der Meßeinrichtung 45 vor Feuchtigkeit
geschützt zentral auf dem die Flüssigkeitskammer 11 tragenden Füllmaschinenoberteil
der Füllmaachine angeordnet ist. An den Signaleingang des weiteren Teilbereiches 46,
der für alle Füllelemente 10 der Füllmaschine vorgesehen ist, ist der als Wandler
ausgebildete Signalgeber 44 des jeweiligen Füllelements 10 der Füllmaschine über eine
an seinem Signalausgang angeschlossene, durch einen Kanal 47 im Füllelementgehäuse
13 nach außen geführte und außerhalb des Füllelements 10 gegen Beschädigung geschützte
Signalleitung a verbunden. Es kann aber auch für jedes Füllelement 10 allein ein solcher
weiterer Teilbereich 46 vorgesehen sein. Der gemeinsam für alle Füllelemente 10 der
Füllmaschine vorgesehene weitere Teilbereich 46 ist in bekannter Weise und deshalb
nicht näher dargestellt mit einer Funktionsgruppe "Ablaufsteuerung" versehen, an die
im wesentlichen ein Sender für die über den Signalgeber 44 auszusendenden Ultraschall-Impulse,
ein Empfänger für die vom Signalgeber 44 aufgrund empfangener EchoImpulse abgegebenen
elektrischen Signale sowie ein oder mehrere Verstärker und ein Füllhöhen-Sollwerteinsteller
48 für die vorbestimmte Füllhöhe, beispielsweise ein Programmstecker, angeschlossen
ist. In Abwandlung davon ist bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel, bei
dem die Meßeinrichtung 45 nach dem Licht-Meßverfahren arbeitet, der weitere Teilbereich
46 aus einem an sich bekannten Lichttaster gebildet, wobei die Fühlfläche 50 des Signalgebers
44 der Meßeinrichtung 45 aus dem Ende eines Lichtleiters zum Senden der Licht-Impulse
und aus dem Ende eines Lichtleiters zum Empfangen der reflektierten Licht-Impulse
gebildet ist, und sendender Lichtleiter sowie empfangender Lichtleiter zusammen zu
einem im wesentlichen kreisrunden, flexiblen Strang 57 zusammengefaßt sind. Das bei
erfaßter vorgegebener Füllhöhe abgegebene Ausgangssignal des weiteren Teilbereiches
46 der Meßeinrichtung 45 kann in einer ebenfalls auf dem Oberteil der Füllmaschine
angeordneten Steuereinrichtung 52, beispielsweise einem datenverarbeitenden Gerät
erfolgen, die das nach erfolgter Programmanforderung das einem jeden Füllelement 10
der Füllmaschine zugehörige Ausgangssignal zu einem Schaltsignal verarbeitet. Dieses
wird über die nicht dargestellte Ausgabesteuerung der Steuereinrichtung 52 über die
Signalleitung b der Betätigungseinrichtung 21 des Füllelements 10 zugeleitet, von
dem das Ausgangssignal stammte. Ist für jedes Füllelement 10 allein eine Meßeinrichtung
45 vorgesehen, dann kann an den Signalausgang des weiteren Teilbereichs 46 eine Steuereinrichtung
52 in der Art eines Schaltrelais angeschlossen sein, an das ausgangsseitig die Signalleitung
b der Betätigungseinrichtung 21 gelegt ist.
[0018] Vor Beginn des Füllvorganges, von dem die zur weiteren Erläuterung der Erfindung
wesentlichsten Phasen nachstehend beschrieben sind, weist das Füllelement 10 die in
Fig. 1 dargestellte Ausgangslage auf. Hierbei ist das zu füllende Gefäß 35, z. B.
eine Flasche, mittels der Hubeinrichtung 12 an die Gefäßdichtung 36 des Füllelements
10 dicht angepreßt, und es hält die wirksam geschaltete elektromagnetische Betätigungseinrichtung
21 entgegen der Öffnerfeder 16 das Flüssigkeitsventil 19 geschlossen. Außerdem ist
die Verbindung der Kanäle 31, 32 durch die in neutraler Stellung stehende Ventilscheibe
24 unterbrochen und mittels des Füllhöhen-Sollwerteinstellers 48 zentral die vorbestimmte
Füllhöhe, beispielsweise ein Schaltpunkt bzw. Schaltbereich, am weiteren Teilbereich
46 der Meßeinrichtung 45 für alle Füllelemente 10 der Füllmaschine eingestellt. Nach
dem bei Umlauf der Füllmaschine erfolgenden Schwenken der Ventilscheibe 24 durch Anlauf
des Betätigungshebels 26 an das für das Vorspannen des Gefäßes vorgesehene Steuerelement
27 des Maschinengestells setzt die Vorspannung des Gefäßes 35 aus dem Gasraum 30 der
Flüssigkeitskammer 11 über die nach dieser Schwenkbewegung vom nicht dargestellten
Verbindungskanal der Ventilscheibe 24 miteinander verbundenen Kanäle 31, 32, die Erweiterung
42 und die zentrale Bohrung 38 des Gasrohres 39 ein. Bei Druckausgleich zwischen weiterhin
angepreßtem Gefäß 35 und der Flüssigkeitskammer 11 sowie kurz danach mittels der Steuereinrichtung
52 unwirksam geschalteter elektromagnetischer Betätigungseinrichtung 21 bewegt die
Öffnerfeder 16 den Ventilkörper 17 nach oben, so daß das Flüssigkeitsventil 19 geöffnet
ist und die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitskammer 11 über die freigegebene Flüssigkeitsführung
34 und das drallerzeugende Leitorgan 40 in den Durchgang der Gefäßdichtung 36 und
darauf über die Innenwandung des Gefäßes 35 in dieses einfließt. Bei beibehaltener
Schwenkstellung der Ventilscheibe 24 wird das beim Einfließen der Flüssigkeit in das
Gefäß 35 aus diesem verdrängte Rückgas über die zentrale Bohrung 38, die Erweiterung
42 und die verbundenen Kanäle 31, 32 in den Spanngasraum 30 der Flüssigkeitskammer
11 geleitet.
[0019] Dabei werden von der Meßeinrichtung 45 mittels des Signalgebers 44 in vorbestimmten
Zeitabständen Ultraschall-Impulse z. B. mit einer Frequenz von 200 kHz über die lotrechte
Bohrung 38 in das Gefäß 35 ausgesendet und vom Signalgeber 44 die vom Flüssigkeitsspiegel
reflektierten Echo-Impulse über die lotrechte Bohrung 38 empfangen. Die empfangenen
Echo-Impulse wandelt der Signalgeber 44 in elektrische Signale um, die über die Signalleitung
a in den weiteren Teilbereich 46 der Meßeinrichtung 45 gelangen und darin verstärkt
werden. Bei erfaßter, vorbestimmter Füllhöhe erscheint am Signalausgang des weiteren
Teilbereiches 46 ein Signal, das von der Steuereinrichtung 52 abgefragt und gegebenenfalls
nach weiterer Verarbeitung als Schaltsignal über deren Ausgabesteuerung an die Betätigungseinrichtung
21 weitergeleitet und diese somit wirksam geschaltet wird. Sie stellt nun mittels
des Stößels 20, entgegen der Öffnerfeder 16, den Ventilkörper 17 und folglich das
Flüssigkeitsventil 19 in die Schließlage zurück. Die sich anschließende Unterbrechung
der gasseitigen zwischen dem Gefäß 35 und dem Gasraum 30 der Flüssigkeitskammer 11
bestehende Verbindung und die darauf folgende Druckentlastung erfolgen nach jeweils
einer Schwenkbewegung der Ventilscheibe 24, wobei deren Verbindungskanal einerseits
soweit verschwenkt wird, daß zwischen dem Spann- und Rückgas-Kanal 31 und dem Spann-
und Rückgas-Kanal 32 die Verbindung unterbrochen wird und andererseits den Spann-
und Rückgas-Kanal 32 mit dem Entlastungskanal 33 zur Entlastung des Gefäßes 35 verbindet.
Nach diesem Füllvorgang während eines Umlaufs des Füllelements 10 wird das gefüllte
Gefäß 35 vom Füllelement 10 abgezogen und in üblicher Weise aus der Füllmaschine transportiert
sowie die Ventilscheibe 24 in die neutrale Ausgangsstellung zurückgeschwenkt.
[0020] Bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Abwandlung des Füllelements 10 ist das Gasrohr
39 Bestandteil des Ventilkörpers 17 des Flüssigkeitsventils 19. Es ist in den Ventilkörperschaft
des Ventilkörpers 17 in ein dafür vorgesehenes Gewinde mit seinem Gewindeansatz 41
eingeschraubt und besitzt in einer Ringnut 53 des Anschlagbundes 49 das Dichtelement,
worauf sich der Ventilkörper 17 auf dem Ventilsitz 18 des Flüssigkeitsventiles 19
abstützt, und die in ihm vorhandene lotrechte Bohrung 38 durchsetzt den Ventilkörper
17 über seine ganze Länge. In weiterer Abwandlung ist der Ventilsitz 18 im Unterteil
14 des Füllelementkörpers 15 ausgebildet und das Füllelementgehäuse 13 zur Schaffung
eines Gasraumes 54 nach oben verlängert, den eine Abdeckung 55 zur Atmosphäre hin
dicht abschließt. Innerhalb des Gasraumes 54, der über einen Rohrstutzen 56 des Füllelementgehäuses
13 mit dem Spanngasbereich 30 der Flüssigkeitskammer 11 in Verbindung steht, ist auf
dem in den Gasraum 54 verlängerten Endbereich des Ventilkörpers 17 der Spanngasventilkörper
57 eines üblichen Spanngasventils 58 heb- und senkbar gelagert, das mit einem am Unterteil
angebrachten Entlastungsventil 63 die bisherige Spanngasventilanordnung 22 ersetzt.
An den Spanngasventilkörper 57 greift in eine dafür vorgesehene ringförmige Nut 59
eine Gabel 60 an, die am Stößel 20 der in der Abdeckung 55 eingesetzten Betätigungseinrichtung
21 ausgebildet ist. Durch ein Klemmelement 61 in der Abdeckung 55 und eine Durchgangsbohrung
62 im Spanngasventilkörper 57 ist der die Lichtleiter aufweisende Strang 51, der Bestandteil
der zur berührungslosen Erfassung der vorbestimmten Füllhöhe mit Licht-Impulsen ausgebildeten
Meßeinrichtung 45 ist, in die lotrechte Bohrung 38 des Gasrohres 39 nach unten geführt,
wobei zwischen der Wandung der lotrechten Bohrung 38 und dem Außenumfang des Stranges
51 ein Ringspalt für Spann- und Rückgas-Zu- bzw. Abfuhr eingehalten ist sowie die
Fühlfläche 50 des Stranges 51 oberhalb des gefäßseitigen Endes der lotrechten Bohrung
38 angeordnet ist. Ist jedoch bei diesem Füllelement 10 eine für Ultraschall-Impulse
ausgebildete Meßeinrichtung 45 vorzusehen, dann ist anstelle des Stranges 51 ein nicht
dargestellter hohler Schaft für die vom Klemmelement 61 bis in die lotrechte Bohrung
38 des Gasrohres 39 reichende Strecke vorzusehen. In diesem Fall trägt dann der Schaft
an seinem innerhalb der lotrechten Bohrung 38 des Gasrohres 39 stehenden Ende den
die Fühlfläche 50 aufweisenden Signalgeber 44, während durch den hohlen Bereich des
Schaftes die sonst zum weiteren Teilbereich 46 gelegte Signalleitung b nach außen
geführt ist. Schließlich weist das am Unterteil 14 angebrachte übliche Entlastungsventil
63 einen Ventilstößel 64 auf, der von einer am Maschinengestell der Füllmaschine angebrachten
Steuerkurve 65 betätigt wird und bei Betätigung einen im Unterteil 14 zur Flüssigkeitsführung
34 geführten Entlastungskanal 66 mit der Atmosphäre verbindet.
[0021] Abweichend von der vorstehenden Funktionsbeschreibung für das in Fig. 1 dargestellte
Füllelement 10 erfolgt bei der zuvor beschriebenen Füllelementabwandlung gem. Fig.
4, bei der auf die Anpressung des Gefäßes 35 erfolgenden Unwirksamschaltung der Betätigungseinrichtung
21 das Vorspannen des Gefäßes 35 in der Weise, daß mittels der am Stößel 20 angebrachten
Gabel 60 der Spanngasventilkörper 57 angehoben und somit das Spanngasventil 58 geöffnet
wird. Dadurch beginnt die Vorspannung des Gefäßes 35 aus dem Spanngasbereich 30 der
Flüssigkeitskammer 11 über den Rohrstutzen 56, das geöffnete Spanngasventil 58 und
die lotrechte Bohrung 38. Bei Druckausgleich zwischen dem weiterhin angepreßten Gefäß
35 und der Flüssigkeitskammer 11 bewegt die Öffnerfeder 16 den Ventilkörper 17 nach
oben, so daß das Flüssigkeitsventil 19 geöffnet ist und die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitskammer
11 über die freigegebene Flüssigkeitsführung 34 und das Leitorgan 40 in den Durchgang
der Gefäßdichtung 36 und darauf über die Innenwandung des Gefäßes 35 in dieses einfließt.
Das beim Einfließen der Flüssigkeit in das Gefäß 35 verdrängte Rückgas entweicht über
die lotrechte Bohrung 38 und das Spanngasventil 68 in den Gasraum 54 des Füllelementgehäuses
13 und von dort über den Rohrstutzen 56 in den Spanngasbereich 30 der Flüssigkeitskammer
11. Dabei werden von der Meßeinrichtung 45 mittels des Signalgebers 44 über dessen
Fühlfläche 50 am Strang 51 in vorbestimmten Zeitabständen Licht-Impulse, z. B. Impulse
aus unsichtbarem Licht, über die sich unterhalb der Fühlfläche 50 erstreckende lotrechte
Bohrung 38 des Gasrohres 39 in das Gefäß 35 ausgesendet und vom Signalgeber 44 über
dessen Fühlfläche 50 und den Strang 51 die vom Flüssigkeitsspiegel reflektierten Licht-Impulse
empfangen. Die empfangenen Licht-Impulse wandelt der Signalgeber 44 in elektrische
Signale um, die in den den weiteren Teilbereich 46 der Meßeinrichtung 45 bildenden
Lichttaster gelangen. Bei erfaßter, vorbestimmter Füllhöhe erscheint am Signalausgang
des weiteren Teilbereiches 46 ein Signal, das von der Steuereinrichtung 52 abgefragt
und gegebenenfalls nach weiterer Verarbeitung als Schaltsignal über deren Ausgabesteuerung
an die Betätigungseinrichtung 21 weitergeleitet und diese somit wirksam geschaltet
wird. Sie stellt darauf mittels des Stößels 20 und der daran befestigten Gabel 60
das Spanngasventil 68 und gleichzeitig entgegen der Öffnerfeder 16 auch den Ventilkörper
17 und folglich das Flüssigkeitsventil 19 in die Schließlage zurück. Daran anschließend
erfolgt nach Anlauf des Ventilstößels 64 des Entlastungsventils 63 an der Steuerkurve
65 die Entlastung des Gefäßes 35 über den Entlastungskanal 66. Nach diesem Füllvorgang
während eines Umlaufs des Füllelements 10 wird nach Ablauf des Ventilstößels 64 von
der Steuerkurve 65 das Entlastungsventil 63 geschlossen und das gefüllte Gefäß 35
vom Füllelement 10 abgezogen und in üblicher Weise aus der Füllmaschine transportiert.
[0022] Bei den in den Fig. 1 und 4 gezeigten Füllelementen 10 ist am jeweiligen gefäßseitigen
Ende des Füllelementkörpers 15 die Gefäßdichtung 36 stationär angeordnet und dieser
gegenüberstehend im Tisch der Füllmaschine ein Hubelement 12 zugeordnet. Anstelle
des Hubelements 12 und der stationären Gefäßdichtung 36 für jedes Füllelement 10 kann
in weiterer Abwandlung auch eine gemeinsame übliche, nicht dargestellte ringförmige
Abstellplatte für alle Füllelemente 10 dem Tisch zugewiesen und die Gefäßdichtung
36 eines jeden Füllelements 10 in das untere Ende einer heb- und senkbar ausgebildeten
Hülse 67 aufgenommen sein; vgl. Fig. 6. Diese Hülse 67 ist auf einem konzentrisch
zur lotrechten Bohrung 38 des Gasrohres 39 am Unterteil 14 ausgebildeten Stutzen 71
gelagert und darauf mit einer Nutringdichtung 68 abgedichtet. An die Hülse 67 kann
unmittelbar ein nicht näher dargestelltes Element 69 angreifen, das zur Gefäßanpressung
die Gefäßdichtung 36 aus einer Ausgangsstellung auf die Mündung des jeweils zu füllenden
Gefäßes absenkt und nach Ende des Füllvorgangs in die in Fig. 6 gezeigte Ausgangsstellung
anhebt. Es kann aber auch die Hülse 67 selbst als einfach- oder doppeltwirkender Kolben
ausgebildet sein, der mittels pneumatischer Steuerelemente absenkbar bzw. anhebbar
ist. Des weiteren ist im Bereich des Leitorgans 40 des Gasrohres 39 die Flüssigkeitsführung
34 in einen dem Stutzen 71 zugeordneten oberen Bereich und einen der Hülse 67 zugeordneten
unteren, als ringförmigen Durchgang 70 bezeichneten Bereich unterteilt, so daß in
abgesenkter Stellung der Hülse 67 die über die Flüssigkeitsführung 34 bei geöffnetem
Flüssigkeitsventil 19 herangeführte Flüssigkeit über den ringförmigen Durchgang 70
und die Gefäßdichtung 36 sicher an die Innenwand des angepreßten Gefäßes 35 gelangt
und das gefäßseitige Ende der lotrechten Bohrung 38 frei von Flüssigkeit bleibt.
[0023] Die vorbeschriebene Erfindung ist nicht auf füllrohrlose Füllelemente für die vorerwähnten
Gegendruck-Füllmaschinen in Einkammer-Bauweise beschränkt. Vielmehr ist sie für die
Füllelemente von Gegendruck-Füllmaschinen in Mehrkammer-Bauweise ebenso bestimmt,
wie für Füllelemente von Füllmaschinen, mit denen bei atmosphärischem Druck oder bei
Unterdruck abgefüllt wird.
1. Füllrohrloses Füllelement für Füllmaschinen zum Abfüllen von stillen oder kohlensäurehaltigen
Flüssigkeiten in Flaschen, Dosen oder dergleichen Gefäße, mit einem Sensor (44), der
in einer lotrechten und koaxial von einer Gefäßdichtung (36) des Füllelementes umschlossenen,
einen Gaskanal bildenden und gegen Flüssigkeitszutritt aus der Flüssigkeitsführung
des Füllelementes geschützten Bohrung (38) oberhalb eines gefäßseitigen Endes dieser
Bohrung (38) angeordnet und Bestandteil einer Steuereinrichtung (45) ist, die nach
Erreichen einer vorbestimmten Füllhöhe ein das Steuern des Flüssigkeitsventils in
die Schließlage auslösendes Steuersignal abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor
ein berührungslos arbeitender Sensor (44) ist, der im Zusammenwirken mit der als Meßeinrichtung
(45) ausgebildeten Steuereinrichtung aufgrund von Impulsen, die auf den Flüssigkeitsspiegel
der Flüssigkeit im Gefäß (35) ausgesendet und von dort reflektiert werden, die jeweilige
Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Gefäß (35) erfaßt, daß die Meßeinrichtung (45) das
Steuersignal dann abgibt, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Gefäß (35) die vorbestimmte
Füllhöhe erreicht hat, und daß die Gefäßdichtung (36) die Bohrung (38) im Bereich
des behälterseitigen Endes dieser Bohrung (38) umschließt.
2. Füllrohrloses Füllelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung
(45) zur berührungslosen Erfassung der vorbestimmten Füllhöhe mit Ultraschall-Impulsen
ausgebildet ist.
3. Füllrohrloses Füllelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung
(45) zur berührungslosen Erfassung der vorbestimmten Füllhöhe mit Licht-Impulsen ausgebildet
ist.
4. Füllrohrloses Füllelement nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung
(45) aus einem Lichttaster besteht, der einen einen Lichtleiter zum Senden der Licht-Impulse
und einen Lichtleiter zum Empfangen der reflektierten Licht-Impulse aufweisenden Signalgeber
(44) besitzt, und daß die beiden Lichtleiter zu einem flexiblen, im wesentlichen kreisrunden
Strang (51) geformt sind, der mit seiner Fühlfläche (50) entweder unter Einhaltung
eines Ringspaltes innerhalb der lotrechten Bohrung (38) angeordnet oder der lotrechten
Bohrung (38) oberhalb derselben zugeordnet ist.
5. Füllrohrloses Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem in der Flüssigkeitsführung
des Füllelements fest angeordneten, mit lotrechter Bohrung versehenen Fortsatz, der
an seinem gefäßseitigen Endbereich ein Leitorgan zum Schutz der lotrechten Bohrung
gegen Flüssigkeitszutritt aus der Flüssigkeitsführung aufweist, wobei ein Spann- und
Rückgas-Kanal der lotrechten Bohrung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fortsatz als Gasrohr (39) ausgebildet ist, dessen lichter Durchgang die lotrechte
Bohrung (38) bildet und daß das Gasrohr (39) an seinem gefäßseitigen Endbereich ein
drallerzeugendes Leitorgan (40) besitzt, das an die Flüssigkeitsführung (34) angepaßt
ist und an seinem oberen, dem gefäßseitigen Ende gegenüberstehenden Ende mit einem
Gewindeansatz (41) zum Einschrauben in das Unterteil (14) des Füllelements (10) versehen
ist und daß im Unterteil (14) anschließend an das Gewinde zur Aufnahme des Gewindeansatzes
(41) eine Erweiterung (42) vorgesehen ist, in die der im Unterteil (14) verlaufende
Spann- und Rückgas-Kanal (32) und die lotrechte Bohrung (38) einmünden, und daß die
Erweiterung (42) in eine koaxial zur lotrechten Bohrung (38) verlaufende Fassung (43)
übergeht, in die der Signalgeber (44) mit wirksamer Fühlfläche (50) zur lotrechten
Bohrung (38) weisend dicht eingesetzt ist.
6. Füllrohrloses Füllelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem höhenbeweglichen
Ventilkörper für das in einem Füllelementkörper des Füllelements angeordnete Flüssigkeitsventil
und mit einer oberen Abdeckung für den Füllelementkörper, wobei der Ventilkörper an
seinem oberen Endbereich ein Spanngasventil, an seinem unteren Endbereich einen die
Flüssigkeitsführung durchsetzenden, als Leitorgan wirkenden Fortsatz besitzt und die
lotrechte Bohrung den Fortsatz und den Ventilkörper durchsetzt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz als Gasrohr (39) ausgebildet ist, dessen lichter Durchgang die lotrechte
Bohrung (38) bildet und daß das Gasrohr (39) an seinem gefäßseitigen Endbereich ein
drallerzeugendes Leitorgan (40) besitzt, das an die Flüssigkeitsführung (34) angepaßt
ist und daß der Signalgeber (44) oberhalb des gefäßseitigen Endes der lotrechten Bohrung
(38) unter Einhaltung eines Ringspaltes in der lotrechten Bohrung (38) angeordnet
ist.
7. Füllrohrloses Füllelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasrohr
(39) und der Ventilkörperschaft des Ventilkörpers (17) durch eine Gewindeverbindung
miteinander verbunden sind, wobei das Gasrohr (39) an seinem oberen Ende mit einem
sich an einen Anschlagbund (49) nach oben anschließenden Gewindeansatz (41) zum Einschrauben
in den Ventilkörperschaft des Ventilkörpers (17) versehen ist und daß in einer Ringnut
(53) des Anschlagbundes (49) das dem Ventilkörper (17) zugeordnete zur Abstützung
desselben auf dem Ventilsitz (18) bestimmte Dichtelement des Flüssigkeitsventils (19)
aufgenommen ist.
8. Füllrohrloses Füllelement nach einem der Ansprüche 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalgeber (44) am unteren Ende eines Schaftes befestigt ist, der von außen
her durch ein mit Dichtung versehenes Klemmelement (61) der oberen Abdeckung (55)
und eine Durchgangsbohrung (62) des Spanngasventilkörpers (57) in die lotrechte Bohrung
(38) des Gasrohres (39) eingeführt ist, wobei die Dichtung im Klemmelement (61) den
Gasraum (54) des Füllelementkörpers (15) zur Atmosphäre hin abdichtet und der Spanngasventilkörper
(57) auf dem Schaft frei beweglich abgedichtet ist.
9. Füllrohrloses Füllelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft
durch den aus den Lichtleitern bestehenden, dem Signalgeber (44) des Lichttasters
der Meßeinrichtung (45) zugeordneten Strang (51) gebildet ist.
10. Füllelement nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere
mit dem drallerzeugenden Leitorgan (40) des Gasrohres (39) zusammenwirkende Endbereich
der Flüssigkeitsführung (34) des Füllelements (10) in Form eines ringförmigen Durchgangs
(70) einer heb- und senkbaren die Gefäßdichtung (36) am gefäßseitigen Ende aufnehmenden
Hülse (67) zugeordnet und innerhalb dieser mittels einer Nutringdichtung (68) zur
Atmosphäre hin abgedichtet ist.
1. Filling element without a filling tube for filling machines for the filling of still
liquids or liquids containing carbon dioxide into bottles, cans or the like vessels,
with a sensor (44), which is arranged in a vertical bore (38), which is co-axially
enclosed by a vessel seal (36) of the filling element, forms a gas channel and is
protected against access of liquid from the liquid feed of the filling element, above
a vessel-sided end of this bore (38) and is component of a control equipment (45),
which after reaching a predetermined filling height delivers a control signal initiating
the driving of the liquid valve into the closed position, characterised thereby, that
the sensor is a contactlessly operating sensor (44), which detects the respective
height of the liquid level in the vessel (35) on the basis of pulses, which are emitted
towards the liquid level of the liquid in the vessel (35) and reflected from there,
in co-operation with the control equipment constructed as measuring equipment (45),
that the measuring equipment (45) delivers the control signal when the liquid level
in the vessel (35) has reached the predetermined filling height and that the vessel
seal (36) encloses the bore (36) in the region of the container-sided end of this
bore (38).
2. Filling element without a filling tube according to claim 1, characterised thereby,
that the measuring equipment (45) is constructed for the contactless detection of
the predetermined filling height by ultrasonic pulses.
3. Filling element without a filling tube according to claim 1, characterised thereby,
that the measuring equipment (45) is constructed for the contactless detection of
the predetermined filling height by light pulses.
4. Filling element without a filling tube according to claim 1 and 3, characterised thereby,
that the measuring equipment (45) consists of a light-scanning device which comprises
a signal transmitter (44) displaying an optical conductor for the transmission of
the light pulses and an optical conductor for the reception of the reflected light
pulses and that both the optical conductors are formed into a flexible, substantially
circularly round strand (51), which is either arranged by its sensing surface (50)
within the vertical bore (38) while maintaining an annular gap or is associated by
its sensing surface (50) with the vertical bore (38) above the same.
5. Filling element without a filling tube according to one of the claims 1 to 4, with
a projection, which is firmly arranged in the liquid feed of the filling element and
provided with a vertical bore and which at its vessel-sided end region displays a
guide organ for the protection of the vertical bore against entry of liquid from the
liquid feed, wherein a pressurising and return gas channel is associated with the
vertical bore, characterised thereby, that the projection is constructed as gas tube
(39), the clear passage of which forms the vertical bore (38) and that the gas tube
(39) at its vessel-sided end region possesses a swirl-producing guide organ (40),
which is matched to the liquid feed (34) and provided at its upper end, which stands
opposite to the vessel-sided end, with a threaded projection (41) for screwing into
the lower part (14) of the filling element (10) and that an enlargement (42), into
which open the pressurising and return gas channel (32) extending in the lower part
(14) and the vertical bore (38), is provided in the lower part (14) adjoining the
thread for the reception of the threaded projection (41), and that the enlargement
(42) passes over into a mount (43), which extends co-axially with the vertical bore
(38) and into which the signal transmitter (44) is sealingly inserted with the effective
sensing surface (50) pointing to the vertical bore (38).
6. Filling element without a filling tube according to one of the claims 1 to 4, with
a valve body movable in height for the liquid valve arranged in a filling element
body of the filling element and with an upper cover for the filling element body,
wherein the valve body possesses at its upper end region a pressurising gas valve
and at its lower end region a projection acting as guide organ and penetrating the
liquid feed and the vertical bore penetrates the projection and the valve body, characterised
thereby, that the projection is constructed as gas tube (39), the clear passage of
which forms the vertical bore (38), and that the gas tube (39) possesses at its vessel-sided
end region a swirl-producing guide organ (40), which is matched to the liquid feed
(34) and that the signal transmitter (44) is arranged within the vertical bore (38)
above the vessel-sided end of the vertical bore (38) while maintaining an annular
gap.
7. Filling element without a filling tube according to claim 6, characterised thereby,
that the gas tube (39) and the valve body shank of the valve body (17) are connected
one with the other by a threaded connection, wherein the gas tube (39) is provided
at its upper end with a threaded projection (41), which upwardly adjoins an abutment
collar (49), for screwing into the valve body shank of the valve body (17) and that
the sealing element, which is associated with the valve body (17) and intended for
the support thereof on the valve seat (18), of the liquid valve (19) is received in
an annular groove (53) of the abutment collar (49).
8. Filling element without a filling tube according to one of the claims 5, 6 and 7,
characterised thereby, that the signal transmitter (44) is fastened at the lower end
of a shank which is introduced from the outside through a clamping element (61), which
is provided with a seal, of the upper cover (55) and a passage bore (62) of the pressurising
gas valve body (57) into the vertical bore (38) of the gas tube (39), wherein the
seal in the clamping element (61) seals the gas chamber (54) of the filling element
body (15) off towards the atmosphere and the pressurising gas valve body (57) is sealed
to be freely movable on the shank.
9. Filling element without a filling tube according to claim 8, characterised thereby,
that the shank is formed by the strand which consists of the optical conductors and
is associated with the signal transmitter (44) of the light-scanning device of the
measuring equipment (45).
10. Filling element without a filling tube according to one of the claims 5 and 6, characterised
thereby, that the lower end region, which co-operates with the swirl-producing guide
organ (40) of the gas tube (39), of the liquid feed (34) of the filling element (10)
is arranged in the form of an annular passage (70) of a raisable and lowerable sleeve
(67), which receives the vessel seal (36) at the vessel-sided end, and is sealed by
means of a groove ring seal (68) within this sleeve off towards the atmosphere.
1. Elément de remplissage sans tube de remplissage destiné à des machines de remplissage
servant à l'introduction de liquides plats ou de liquides contenant du gaz carbonique
dans des bouteilles, des boîtes ou des récipients analogues, cet élément comportant
un capteur (44) qui est disposé dans un alésage (38) vertical et entouré coaxialement
par un joint (36) d'étanchéité de récipient garnissant l'élément de remplissage, cet
alésage formant un passage pour gaz et étant protégé à l'encontre de la pénétration
du liquide à partir du passage pour liquide de l'élément de remplissage au-dessus
d'une extrémité de cet alésage (38) située du côté du récipient, et qui constitue
une partie d'un dispositif (45) de commande qui, lorsqu'une hauteur de remplissage
prédéterminée est atteinte, délivre un signal de commande qui déclenche la commande
de la valve de liquide pour la mettre en position de fermeture, élément caractérisé
en ce que le capteur est un capteur (44) travaillant sans contact, qui détecte la
hauteur instantanée du niveau du liquide présent dans le récipient (35), en opérant
en coopération avec le dispositif de commande conformé en dispositif (45) de mesure,
sur la base d'impulsions qui sont émises sur la surface supérieuse du liquide présent
dans le récipient (35) et qui sont réfléchies à partir de celle-ci, en ce que le dispositif
(45) de mesure délivre le signal de commande lorsque la surface du liquide présent
dans le récipient (35) a atteint la hauteur de remplissage prédéterminée, et en ce
que le joint (36) d'étanchéité du récipient entoure l'alésage (38) dans la zone de
l'extrémité de cet alésage (38) située du côté du récipient.
2. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon la revendication 1, caractérisé
en ce que le dispositif (45) de mesure est conformé en vue de déceler sans contact,
au moyen d'impulsions ultrasoniques, la hauteur de remplissage prédéterminée.
3. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon la revendication 1, caractérisé
en ce que le dispositif (45) de mesure est conformé en vue de déceler sans contact,
au moyen d'impulsions de lumière, la hauteur de remplissage prédéterminée.
4. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon les revendications 1 et 3,
caractérisé en ce que le dispositif (45) de mesure est constitué par un détecteur
de lumière qui comporte un émetteur (44) de signal qui présente un conducteur optique,
destiné à émettre les impulsions de lumière, et par un conducteur optique, destiné
à recueillir les impulsions de lumière réfléchies et en ce que les deux conducteurs
optiques sont conformés en un cordon (51) souple, sensiblement rond, dont la surface
de détection (50) est soit disposée à l'intérieur de l'alésage (38) vertical, en maintenant
un intervalle annulaire, soit associé à l'alésage (38) vertical, en étant au-dessus
de celui-ci.
5. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon une des revendications 1 à
4, comportant un prolongement, fixé dans le passage pour liquide dans l'élément de
remplissage et muni d'un alésage vertical, qui présente, dans sa zone d'extrémité
située du côté du récipient, un organe de guidage destiné à protéger l'alésage vertical
à l'encontre de l'entrée de liquide provenant du passage pour liquide, alésage auquel
est associé un canal pour gaz sous pression et pour gaz de retour, élément caractérisé
en ce que le prolongement est conformé en tube (39) pour gaz dont la lumière ou passage
libre forme l'alésage (38) vertical et en ce que le tube (39) pour gaz comporte, dans
sa zone d'extrémité située du côté du récipient, un organe (40) de guidage produisant
un vrillage qui est adapté au passage (34) pour liquide et qui est muni, à son extrémité
supérieure située à l'opposé de l'extrémité dirigée vers le récipient, d'un embout
(41) fileté destiné à être vissé dans la pièce inférieure (14) de l'élément (10) de
remplissage, et en ce que, dans la pièce inférieure (14) et à la suite du filetage
destiné à recevoir l'embout (41) fileté est prévu un élargissement (42) dans lequel
débouchent le canal (32) pour gaz sous pression et pour gaz de retour ménagé dans
la pièce (14) et l'alésage (38) vertical, et en ce que l'élargissement (42) se transforme
en une monture (43) qui s'étend coaxialement à l'alésage (38) vertical, et dans laquelle
l'émetteur (44) de signal est mis en place de façon étanche, la surface de détection
efficace (50) étant dirigée vers l'alésage (38) vertical.
6. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon une des revendications 1 à
4, comportant un corps de soupape mobile en hauteur, destiné à la valve pour liquide
disposée dans un corps d'élément de remplissage faisant partie de l'élément de remplissage,
ainsi qu'un élément de recouvrement supérieur destiné au corps d'élément de remplissage,
le corps de soupape comportant dans sa zone d'extrémité supérieure une valve pour
gaz sous pression et dans sa zone d'extrémité inférieure un prolongement qui passe
dans le passage pour liquide et qui sert d'organe de guidage et l'alésage vertical
traversant le prolongement et le corps de soupape, élément caractérisé en ce que le
prolongement est conformé en tube (39) pour gaz, dont la lumière ou le passage libre
forme l'alésage (38) vertical et en ce que le tube (39) pour gaz possède, dans sa
zone d'extrémité située du côté du récipient, un organe (40) de guidage produisant
un vrillage qui est adapté au passage (34) pour liquide et en ce que l'émetteur (44)
de signal est disposé au-dessus de l'extrémité, située du côté du récipient, de l'alésage
(38) vertical en maintenant un intervalle annulaire dans l'alésage (38) vertical.
7. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon la revendication 6, caractérisé
en ce que le tube (39) pour gaz et la tige du corps (17) de soupape sont reliés entre
eux au moyen d'une liaison par vissage, le tube (39) pour gaz étant muni à son extrémité
supérieure d'un embout, destiné à être vissé dans la tige de corps de soupape (17),
fileté (41) qui se raccorde vers le haut à un collet (49) servant de butée, et en
ce que l'élément d'étanchéité de la valve (19) pour liquide, affecté au corps (17)
de soupape, est logé dans une gorge annulaire (53) du collet (49) servant de butée,
en vue d'assurer l'appui du corps (17) de soupape sur le siège (18) de soupape.
8. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon une des revendications 5, 6
ou 7, caractérisé en ce que l'émetteur (44) de signal est fixé à l'extrémité inférieure
d'une tige qui est introduite à partir de l'extérieur, en passant par un élément (61)
de blocage, muni d'un joint, appartenant à l'élément (55) de recouvrement supérieur
et par un alésage (62) de passage ménagé dans le corps (57) de soupape pour gaz sous
pression dans l'alésage (38) vertical du tube (39) pour gaz, le joint de l'élément
(61) de blocage rendant étanche par rapport à l'atmosphère, l'espace (54) destiné
au gaz et ménagé dans le corps (15) de l'élément de remplissage, et en ce que le corps
(57) de soupape pour gaz sous pression est rendu étanche tout en pouvant se déplacer
librement sur la tige.
9. Elément de remplissage sans tuyau de remplissage selon la revendication 8, caractérisé
en ce que la tige est formée par le cordon (51), constitué par les conducteurs optiques
et associé à l'émetteur (44) de signal du détecteur de lumière du dispositif (45)
de mesure.
10. Elément de remplissage selon une des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que
la zone d'extrémité inférieure du passage (34) pour liquide, ménagé dans l'élément
(10) de remplissage qui coopère avec l'organe (40) de guidage produisant du vrillage
et ménagé dans le tube ((39) pour gaz est associée, sous la forme d'un passage (70)
annulaire à un manchon (67) qui est susceptible d'être soulevé et abaissé et qui reçoit
le joint (36) de récipient, à l'extrémité située du côté du récipient et qui, au moyen
d'un joint (68) en U à lèvres, est, à l'intérieur du manchon, rendue étanche, par
rapport à l'atmosphère.