[0001] Die Erfindung betrifft ein Tragenlagerungsgestell für Krankentransportfahrzeuge od.dgl.,
mit einer gefederten Tragenbühne, deren zwischen Tragenbühne und Fahrzeug (bzw. einem
fahrzeugfesten Basisrahmen) angeordnete Federungs- und Dämpfungsvorrichtung mit veränderbarer
Dämpfung arbeitet und auf einen Zustand ohne Dämpfung bzw. mit geringer Dämpfung einstellbar
ist.
[0002] Ein entsprechendes Tragenlagerungsgestell ist aus der DE-A 29 36 617 bekannt. Dabei
ist eine pneumatische Federung für die Tragenbühne mit einem Schwingungsdämpfer kombiniert,
welcher durch eine einstellbare Dämpfungsdrossel gebildet wird, die in der die pneumatische
Federung beliefernden Pneumatikleitung - insbesondere zwischen einem als Speicher
wirkenden Druckbehälter und dem pneumatischen Federaggregat - eingebaut ist. Die genannte
Pneumatikleitung bzw. der Druckbehälter können über ein Regelventil zur Druckerhöhung
mit einer Druckquelle bzw. zur Druckverminderung mit der Atmosphäre verbunden werden.
Die Steuerung des Regelventiles erfolgt in Abhängigkeit von der Höhenlage der Tragenbühne
relativ zum Fahrzeug.
[0003] Aus der DE-C 35 18 503 ist eine Vorrichtung zur rechnergestützten fahrbahnabhängigen
Steuerung von Dämpfern einer Fahrzeugfederung bekannt. Bei diesem System sind erste
Beschleunigungssensoren an den Fahrzeugachsen und zweite Beschleunigungssensoren am
Fahrzeugaufbau angeordnet. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, die Dämpfer in
Abhängigkeit von den über die Beschleunigungssensoren indirekt ermittelten Höhen der
Fahrbahnunebenheiten sowie in Abhängigkeit davon zu steuern, inwieweit diese Fahrbahnunebenheiten
(relativ hochfrequente) Achsresonanzen und/oder (relativ niederfrequente) Aufbauresonanzen
anregen.
[0004] Um einen auf einer Trage liegenden Patienten in Krankentransportfahrzeugen komfortabel
transportieren zu können, ist es in der überwiegenden Anzahl der Einsatzfälle erwünscht,
daß die Federungs- und Dämpfungsvorrichtung der Tragenbühne des Tragenlagerungsgestells
praktisch ohne Dämpfung bzw. mit schwacher Dämpfung arbeitet. Damit lassen sich aber
unerwünscht große Federungshübe und unerwünscht große Vertikalbeschleunigungen der
Tragenbühne sowie der Trage und des Patienten bei ungünstigen Einsatzbedingungen nicht
vermeiden, wenn aufgrund der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges und der
Unebenheiten der Fahrbahn die Resonanzfrequenz der Federungs- und Dämpfungsvorrichtung
des Tragenlagerungsgestelles angeregt wird. Wenn andererseits die Dämpfung der Federungs-
und Dämpfungsvorrichtung zu hart eingestellt ist, können zwar übermäßige Federungshübe
und Vertikalbeschleunigungen bei Anregung der genannten Resonanzfrequenz vermieden
werden, jedoch muß im übrigen eine starke Komforteinbuße für den transportierten Patienten
in Kauf genommen werden.
[0005] Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, ein Tragenlagerungsgestell zu schaffen, bei
dem die Federungshübe der Tragenbühne in jeweils optimaler Weise gedämpft werden.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Tragenlagerungsgestell der eingangs angegebenen Art
dadurch gelöst, daß die Federungsund Dämpfungsvorrichtung durch einen an der Tragenbühne
angeordneten Beschleunigungssensor steuerbar ist und zumindest zwei miteinander kommunizierende,
volumenveränderliche hydraulische Kammern besitzt, von denen jeweils eine beim Ein-
und Ausfedern der Tragenbühne ihr Volumen unter Abgabe von hydraulischem Medium verkleinert
und die jeweils andere ihr Volumen unter Aufnahme von hydraulischem Medium vergrößert,
daß zwischen den Kammern parallel zueinander stärker gedrosselte und schwach gedrosselte
bzw. ungedrosselte Leitungen angeordnet sind, und daß an den schwach gedrosselten
bzw. ungedrosselten Leitungen eine beschleunigungsabhängig gesteuerte Absperrventilvorrichtung
angeordnet ist.
[0007] Die Erfindung berücksichtigt die Erkenntnis, daß alle unerwünschten Bewegungen der
Tragenbühne mit einer übergroßen Beschleunigung derselben in Vertikalrichtung verbunden
sind. Damit kann ein Beschleunigungssensor unmittelbar auf unerwünschte Bewegungen
der Tragenbühne reagieren und eine zusätzliche Dämpfung praktisch verzögerungsfrei
zuschalten bzw. nach Abklingen der unerwünschten Bewegungen der Tragenbühne abschalten.
[0008] Dementsprechend wird durch die Erfindung so weit als möglich eine Federung der Tragenbühne
mit schwacher Dämpfung bzw. ohne Dämpfung ermöglicht, wie es im Hinblick auf den Komfort
des transportierten Patienten erwünscht ist. Die verstärkte Dämpfung wird lediglich
in den absolut notwendigen Fällen eingeschaltet.
[0009] Die erfindungsgemäße Bauweise zeichnet sich durch konstruktive Einfachheit sowie
hohe Wirksamkeit aus. Gegenüber einer rein manuellen Zu- und Abschaltung einer zusätzlichen
Dämpfung bzw. einer manuellen Veränderung der Dämpfung wird auch bei häufig wechselnden
Fahrbedingungen eine unverzügliche Anpassung der Federungscharakteristik der Tragenbühne
an die jeweiligen Umstände erreicht.
[0010] Im übrigen hat sich bei Versuchen gezeigt, daß eine manuelleSteuerung der Dämpfung
nicht praktikabel ist, weil das Sanitätspersonal im Krankenfahrzeug in erster Linie
den transportierten Patienten und nicht den Fahrweg überwachen soll. Darüber hinaus
hat sich auch eine vom Hubweg der Tragenbühne relativ zum Fahrzeug abhängige Steuerung
der Federungscharakteristik als nicht praktikabel bzw. als nicht optimal herausgestellt,
weil bei einer derartigen Steuerung eine zusätzliche Dämpfung erst relativ spät einsetzen
kann, so daß die Wirkung der zusätzlichen Dämpfung auf den jeweiligen Federungshub
relativ gering bleibt oder mit einer sehr starken Zusatzdämpfung gearbeitet werden
muß, die die Bewegung der Tragenbühne unerwünscht ruckartig verändert.
[0011] Vorzugsweise läßt sich die Federungs- und Dämpfungsvorrichtung blockieren, um notfalls
eine unnachgiebige Lagerung des Patienten zur Durchführung einer Herzmassage ermöglichen
zu können.
[0012] Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der Erfindung auf die Unteransprüche
sowie die nachfolgende Erläuterung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnung
verwiesen.
[0013] Dabei zeigt
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Tragenlagerungsgestell in schematisierter Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine Prinzipdarstellung einer hydropneumatischen Federung mit zuschaltbarer Dämpfung
für das Tragenlagerungsgestell und
- Fig. 3
- eine Prinzipdarstellung einer mechanischen Federung mit zu- und abschaltbaren Dämpfern
für ein erfindungsgemäßes Tragenlagerungsgestell.
[0014] Das in Fig. 1 insgesamt mit 20 bezeichnete Tragenlagerungsgestell besitzt eine grundsätzlich
bekannte Konstruktion. Dabei ist beispielsweise eine Tragenbühne 1 mit einem fahrzeugfesten
Basisrahmen 21 über ein Scherengestell verbunden, dessen Scherenlenker 22 und 23 untereinander
durch Gelenke 24 verbunden sind. Im übrigen sind die Scherenlenker 22 an Gelenken
25 schwenkbar am Basisrahmen 21 und an Schiebegelenken 26 dreh- und verschiebbar an
der Tragenbühne 1 angeordnet. In entsprechender Weise sind die Scherenlenker 23 mittels
Gelenke 27 schwenkbar an der Tragenbühne 1 und mittels Schiebegelenke 28 dreh- und
verschiebbar am Basisrahmen 21 angeordnet.
[0015] Zur Federung der Tragenbühne 1 sowie einer darauf aufgeschobenen Trage 29 bzw. eines
darauf transportierten Patienten dient eine Feder- und Dämpfungsvorrichtung 9, deren
Konstruktion weiter unten anhand der Figuren 2 und 3 erläutert wird. Die Federungs-
und Dämpfungsvorrichtung 9 kann, wie in Fig. 1 dargestellt ist, unmittelbar zwischen
der Tragenbühne 1 und dem Basisrahmen 21 angeordnet sein. Grundsätzlich ist es jedoch
auch möglich, diese Vorrichtung zwischen einem der Lenker 22 bzw. 23 und dem Basisrahmen
21 oder auch der Tragenbühne 1 anzuordnen.
[0016] Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, daß die Dämpfung der Federungs- und Dämpfungsvorrichtung
9 in Abhängigkeit von der Beschleunigung der Tragenbühne 1 in Vertikalrichtung gesteuert
wird. Dazu ist an der Tragenbühne 1 ein Beschleunigungssensor 2 angeordnet.
[0017] Gemäß Fig. 2 kann zwischen der Tragenbühne 1 und dem Basisrahmen 21 ein hydraulisches
Kolben-Zylinder-Aggregat 11 angeordnet sein, dessen Kammer 3 sich beim Ausfedern der
Tragenbühne vergrößert und beim Einfedern derselben verkleinert. Die Kammer 3 ist
hydraulisch mit einer Kammer 4 eines Gasfederaggregates 12 verbunden, welches neben
der hydraulischen Kammer 4 noch eine gasgefüllte Kammer 13 aufweist, die gegenüber
der hydraulischen Kammer 4 mittels einer Membrane 14 abgetrennt ist. Die Kammer 3
des Kolben-Zylinder-Aggregates 11 und die Kammer 4 des Gasfederaggregates 12 sind
miteinander über hydraulische Leitungen mit parallelen Leitungszweigen 5 und 6 verbunden.
Dabei sind im Leitungszweig 5 eine Drossel 17 und im Leitungszweig 6 ein Absperrventil
7 angeordnet. Das Absperrventil 7 kann elektrisch oder pneumatisch oder in sonstiger
Weise motorisch betätigt werden, wobei die Umschaltung zwischen dem geöffneten und
dem geschlossenen Zustand in Abhängigkeit von der Vertikalbeschleunigung der Tragenbühne
1, d.h. in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des Beschleunigungssensors 2 erfolgt. Falls
die Tragenbühne 1 stark beschleunigte Vertikalbewegungen ausführt, wird das Absperrventil
7 automatisch geschlossen, andernfalls bleibt das Absperrventil 7 geöffnet.
[0018] Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung funktioniert wie folgt:
Beim Einfedern der Tragenbühne 1, d.h. bei Abwärtsbewegung derselben relativ zum Fahrzeug
bzw. zum Basisrahmen 21, wird der Kolben des Kolben-Zylinder-Aggregates 11 in dasselbe
eingeschoben. Dementsprechend wird aus der sich dabei verkleinernden Kammer 3 hydraulisches
Medium verdrängt. Das verdrängte hydraulische Medium strömt über die Leitungszweige
5 und/oder 6 in die hydraulische Kammer 4 des Gasfederaggregates 12, so daß sich das
Volumen der Kammer 4 entsprechend vergrößert, während die gasgefüllte Kammer 13 unter
zusätzlicher Kompression des dort eingeschlossenen Gases verkleinert wird. Dementsprechend
steigt der Gasdruck an, bis der Abwärts- bzw. Einfederhub der Tragenbühne 1 beendet
ist.
[0019] Beim Ausfedern der Tragenbühne 1 bewegt sich der Kolben des Kolben-Zylinder-Aggregates
11 in Fig. 2 nach oben, d.h. die hydraulische Kammer 3 vergrößert sich. Gleichzeitig
expandiert die gasgefüllte Kammer 13 des Gasfederaggregates 12 und verdrängt aus der
hydraulischen Kammer 4 desselben über die Leitungszweige 5 und/oder 6 hydraulisches
Medium in die sich vergrößernde Kammer 3 des Kolben-Zylinder-Aggregates 11.
[0020] Solange die Einfeder- und/oder Ausfederhübe der Tragenbühne 1 mit relativ geringer
Vertikalbeschleunigung erfolgen, bleibt das Absperrventil 7 erfindungsgemäß offen.
Dementsprechend kann der Austausch von hydraulischem Medium zwischen den Kammern 3
und 4 des Kolben-Zylinder-Aggregates 11 bzw. des Gasfederaggregates 12 ohne nennenswerten
hydraulischen Widerstand erfolgen, weil die Leitungsverbindung zwischen den Kammern
3 und 4 über den Leitungszweig 6 praktisch ungedrosselt ist. Dementsprechend erfolgt
die Federung der Tragenbühne 1 ohne bzw. mit sehr geringer Dämpfung.
[0021] Sollte der Ein- bzw. Ausfederhub der Tragenbühne 1 mit hoher Vertikalbeschleunigung
erfolgen, so schließt das Absperrventil 7. Dementsprechend kann der Austausch von
hydraulischem Medium zwischen den Kammern 3 und 4 nur noch über den Leitungszweig
5 mit der Drossel 17 erfolgen, wobei der Drosselwiderstand eine entsprechende Dämpfung
der Federungshübe der Tragenbühne 1 bewirkt.
[0022] In grundsätzlich bekannter Weise kann gegebenenfalls die mittlere Höhenlage der Tragenbühne
1 verändert werden, indem durch Zu- bzw. Abfuhr von hydraulischem Medium das Gesamtvolumen
der Kammern 3 und 4 verändert wird. Dazu können eine Pumpe 31 sowie ein Ablaßventil
32, wie aus der Fig. 2 ersichtlich, angeordnet sein, um zusätzliches hydraulisches
Medium aus einem Reservoir 33 in die Kammern 3 bzw. 4 nachzuführen oder aus denselben
in das Reservoir 33 zurückzuleiten.
[0023] Bei der in Fig. 3 dargestellten Anordnung ist zwischen der Tragenbühne 1 und dem
Basisrahmen 21 eine mechanische Federung angeordnet, welche schematisch durch Schraubenfedern
35 dargestellt ist. Parallel zu den Schraubenfedern 35 sind ein oder mehrere hydraulische
Dämpfer 36 angeordnet. Diese bestehen im wesentlichen in herkömmlicher Weise aus Kolben-Zylinder-Aggregaten
mit zwei voneinander durch den Kolben abgeteilten hydraulischen Kammern 3 und 4, die
miteinander über gedrosselte Leitungen 5 im Kolben des Dämpfers 36 kommunizieren.
Im übrigen ist zwischen den Kammern 3 und 4 noch eine weitestgehend ungedrosselte
Leitung 6 mit einem Absperrventil 7 angeordnet, welches mittels des Beschleunigungssensors
2 an der Tragenbühne 1 in Abhängigkeit von der Vertikalbeschleunigung der Tragenbühne
1 geschlossen bzw. geöffnet wird.
[0024] Solange die Tragenbühne 1 nur Federungshübe mit relativ geringer Vertikalbeschleunigung
ausführt, bleibt das Absperrventil 7 geöffnet. Dementsprechend kann der Austausch
von hydraulischem Medium zwischen den Kammern 3 und 4 ohne nennenswerten Drosselwiderstand
über die ungedrosselte Leitung 6 erfolgen, d.h. die Federung 35 arbeitet ohne bzw.
mit sehr geringer Dämpfung.
[0025] Bei größeren Vertikalbeschleunigungen der Tragenbühne 1 wird das Absperrventil 7
aufgrund der Ausgangssignale des Beschleunigungssensors 2 an der Tragenbühne 1 geschlossen.
Nunmehr kann der Austausch von hydraulischem Medium zwischen den Kammern 3 und 4 des
hydraulischen Dämpfers 36 nur noch über die gedrosselten Leitungen 5 des Kolbens erfolgen,
d.h. der hydraulische Dämpfer 36 setzt den Hubbewegungen der Tragenbühne 1 einen entsprechend
großen Dämpfungswiderstand entgegen.
[0026] Aufgrund der einseitig angeordneten Kolbenstange des hydraulischen Dämpfers 36 ist
die Volumenvergrößerung bzw. Verkleinerung der stangenseitigen Kammer 3 immer etwas
geringer als die Vergrößerung bzw. Verkleinerung der anderen Kammer 4. Zum Ausgleich
der Volumendifferenz ist dazu eine Kammer 3 oder 4 in bekannter Weise mit einem Gasdruckspeicher
39 verbunden.
[0027] Das Absperrventil 7 kann als Magnetventil ausgebildet sein, welches bei bestromtem
Magneten schließt und bei stromlosem Magneten von einer Feder in seine Schließstellung
gebracht wird. Grundsätzlich kann das Ventil 7 aber auch in anderer Weise, beispielsweise
mit pneumatischen Aggregaten, betätigt werden.
1. Tragenlagerungsgestell (20) für Krankentransportfahrzeuge od.dgl., mit einer gefederten
Tragenbühne (1), deren zwischen Tragenbühne (1) und Fahrzeug (Basisrahmen 21) angeordnete
Federungs- und Dämpfungsvorrichtung (9) mit veränderbarer Dämpfung arbeitet und auf
einen Zustand ohne Dämpfung bzw. mit geringer Dämpfung einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federungs- und Dämpfungsvorrichtung (9) durch einen an der Tragenbühne (1)
angeordneten Beschleunigungssensor (2) steuerbar ist und zumindest zwei miteinander
kommunizierende, volumenveränderliche hydraulische Kammern (3,4) besitzt, von denen
jeweils eine beim Ein- und Ausfedern der Tragenbühne (1) ihr Volumen unter Abgabe
von hydraulischem Medium verkleinert und die jeweils andere ihr Volumen unter Aufnahme
von hydraulischem Medium vergrößert,
daß zwischen den Kammern (3,4) parallel zueinander stärker gedrosselte und schwach
gedrosselte bzw. ungedrosselte Leitungen (5,6) angeordnet sind, und
daß an den schwach gedrosselten bzw. ungedrosselten Leitungen (6) eine beschleunigungsabhängig
gesteuerte Absperrventilanordnung (7) angeordnet ist.
2. Tragenlagerungsgestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragenbühne (1) eine mechanische Federung mit hydraulischen
Dämpfern mit jeweils zwei Kammern (3,4) angeordnet ist, von denen jeweils eine beim
Ein- und Ausfedern der Tragenbühne (1) ihr Volumen unter Abgabe von hydraulischem
Medium verkleinert und die jeweils andere ihr Volumen unter Aufnahme von hydraulischem
Medium vergrößert, und daß parallel zu gedrosselten Leitungen (5) zwischen den beiden
Kammern (3,4) eine schwach gedrosselte bzw. ungedrosselte Bypaß-Leitung (6) mit einem
beschleunigungsabhängig steuerbaren Absperrventil (7) angeordnet ist.
3. Tragenlagerungsgestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragenbühne (1) eine hydropneumatische Federung
mit tragenbühnenseitigen Verdrängeraggregaten (11) angeordnet ist, die hydraulisch
mit zumindest einem Gasfederaggregat (12) verbunden sind, wobei als Verbindung zumindest
eine stärker gedrosselte Leitung (5) und parallel dazu eine ungedrosselte bzw. schwach
gedrosselte Leitung mit einem beschleunigungsabhängig steuerbaren Absperrventil (7)
angeordnet sind.
4. Tragenlagerungsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federungs- und Dämpfungsvorrichtung (9) blockierbar
ist.
1. Carrier frame (20) for stretchers for ambulances or the like, comprising a sprung
carrier platform (1) whose spring and damping means (9) mounted between the carrier
platform (1) and the vehicle (base frame 21) operate with variable damping and can
be set to a non-damped or weakly damped state,
characterised in that the spring and damping means (9) are controllable by means of
an acceleration sensor (2) arranged on the carrier platform (1) and comprise at least
two variable volume hydraulic chambers (3, 4) communicating with each other, of which
one respective chamber decreases in volume and expels hydraulic medium on spring contraction
or spring extension of the carrier platform and the other respective chamber increases
in volume and receives hydraulic medium,
in that mutually parallel conduits (5, 6), respectively more strongly throttled and
weakly throttled or non-throttled, are arranged between the chambers (3, 4),
and in that a shut-off valve device (7) controlled in dependence on acceleration is
arranged in the weakly throttled or non-throttled conduits (6).
2. Carrier frame according to claim 1, characterised in that a mechanical spring-suspension
with hydraulic dampers each having two chambers (3, 4) is arranged on the carrier
platform, of which a respective chamber decreases in volume and expels hydraulic medium
on spring contraction or spring extension of the carrier platform and the other respective
chamber increases in volume and receives hydraulic medium, and in that a weakly throttled
or non-throttled by-pass conduit (6) provided with a shut-off valve (7) controllable
as a function of acceleration is arranged in parallel to throttled conduits (5) between
the two chambers (3, 4).
3. Carrier frame according to claim 1, characterised in that an hydropneumatic spring-suspension
comprising displacement units (11) on the platform side is arranged on the carrier
platform (1), said displacement units being hydraulically connected to at least one
gas spring unit (12), and in which at least one more strongly throttled conduit (5)
and in parallel thereto a weakly throttled or non-throttled conduit provided with
a shut-off valve (7) controllable as a function of acceleration are provided as the
connection.
4. Carrier frame according to one of claims 1 a 3, characterised in that the spring-suspension
and damping device (9) is blockable.
1. Bâti-porteur (20) pour brancards pour ambulance ou similaire, comprenant une plateforme
de support à suspension élastique (1) dont les organes de suspension et d'amortissement
(9) montés entre la plateforme de support (1) et le véhicule (cadre de base 21) fonctionnent
avec un amortissement modifiable et peuvent être réglés dans un état non amorti ou
faiblement amorti,
caractérisé en ce que les organes de suspension et d'amortissement (9) sont commandables
au moyen d'un détecteur d'accélération (2) agencé sur la plateforme de support (1)
et comprennent au moins deux chambres hydrauliques (3, 4) à volume variable et communiquant
l'une avec l'autre, desquelles une chambre respective diminue de volume en refoulant
du média hydraulique lors de la contraction ou extension de la suspension de la plateforme
de support et l'autre chambre augmente de volume en recevant du média hydraulique,
en ce que des conduits (5, 6) mutuellement parallèles, respectivement plus fortement
étranglés et faiblement étranglés ou non étranglés, sont disposés entre les chambres
(3, 4),
et en ce qu'un dispositif de valve de blocage (7) commandé en fonction de l'accélération
est disposé dans les conduits (6) faiblement étranglés ou non étranglés.
2. Bâti-porteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une suspension mécanique
à amortisseurs hydrauliques ayant chacun deux chambres (3, 4) est agencée sur la plateforme
de support, desquelles une chambre respective diminue de volume en refoulant du média
hydraulique lors de la contraction ou extension de la suspension de la plateforme
de support et l'autre chambre augmente de volume en recevant du média hydraulique,
et en ce qu'un conduit (6) de by-pass faiblement étranglé ou non étranglé et doté
d'une valve de blocage (7) commandable en fonction de l'accélération est disposé en
parallèle à des conduits (5) étranglés entre les deux chambres (3, 4).
3. Bâti-porteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une suspension hydropneumatique
comprenant des ensembles de refoulement (11) du côté plateforme est montée sur la
plateforme de support (1), lesdits ensembles de refoulement étant hydrauliquement
reliés à au moins une unité de ressort à gaz (12), et où au moins un conduit fortement
étranglé (5) et en parallèle à celui-ci un conduit faiblement étranglé ou non étranglé
doté d'une valve de blocage (7) commandable en fonction de l'accélération sont prévus
en tant que liaison.
4. Bâti-porteur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les organes
de suspension et d'amortissement (9) peuvent être bloqués.