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EP 0 268 060 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.11.1991 Patentblatt 1991/48 |
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Anmeldetag: 07.10.1987 |
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Verkehrssignalanlage
Traffic signalling system
Système de signalisation routière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
10.10.1986 DE 3634610
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.1988 Patentblatt 1988/21 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wimmer, Walter, Dipl.-Ing.
D-8023 Pullach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 433 025 FR-A- 2 381 075 FR-A- 2 498 786
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DE-A- 3 230 761 FR-A- 2 481 493
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkehrssignalanlage mit einem Kreuzungsgerät,
welches einen Mikrorechner zur Signalsteuerung und -sicherung und Datenübertragungseinrichtungen
aufweist, und mit Signalgebern, welche Schalt- und Überwachungseinrichtungen für die
Signallampen aufweisen und mit dem Kreuzungsgerät über Stromversorgungs- und Steuerleitungen
verbunden sind.
[0002] Eine derartige Verkehrssignalanlage ist aus der DE-A 32 30 761 bekannt. Dort ist
eine Verkehrssignalanlage beschrieben, deren Signalgeber über eine einzige zweiadrige
Leitung gespeist werden. Jeder Signalgeber weist im jeweiligen Lampenstromkreis einen
Lampenschalter und eine Überwachungsschaltung sowie ein Schaltgerät (Schalteinrichtung)
auf. Das Schaltgerät jedes Signalgebers ist jeweils über eine Signalleitung mit dem
Steuergerät-bzw. Kreuzungsgerät verbunden. Die Lampenschalter werden vom Schaltgerät
gesteuert, das über die jeweilige Signalleitung die Schaltbefehle von dem zentralen
Steuergerät erhält. Die Zustände der überwachten Lampenstromkreise werden über das
Schaltgerät und die Signalleitung zum Steuergerät übertragen. Bei dieser bekannten
Anlage ist es erforderlich, zu jedem Signalgeber jeweils eine Signalleitung vom Steuergerät
zu verlegen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine oben beschriebene Verkehrssignalanlage so weiterzubilden
und auszugestalten, daß mit den gleichen Baugruppen kleine Fußgängeranlagen bis hin
zu großen Kreuzungsanlagen geschaffen werden können. Dabei soll der Verkabelungsaufwand
weiter verringert werden und dennoch eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung
zwischen dem Kreuzungsgerät und den einzelnen Signalgebern gewährleistet sein.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer oben beschriebenen Verkehrssignalanlage
dadurch gelöst, daß alle Signalgeber an einen einzigen Leitungsstrang mit einer Stromversorgungsleitung
und einer Datenleitung angeschlossen sind, daß nahezu jeder Signalgeber eine Empfangs-
und Sendeeinrichtung mit einem jeweiligen Adressendecodierer und je einem Schwingquarz
zum Empfang der Steuerbefehle und Senden der Rückmeldungen in Form von Datentelegrammen
mit hoher Bitrate aufweist, wobei die Datenübertragung in jeder Halbwelle außerhalb
des Nulldurchgangs der Versorgungswechselspannung erfolgt, daß die Steuerbefehlstelegramme
jeweils nur die Adresse der Signalgruppe aufweisen, daß für die Rückmeldungen für
jeden Signalgeber ein bestimmtes Zeitfenster vorgesehen ist, daß in jedem Signalgeber
mittels Überwachungseinrichtungen sämtliche Signalisierunszustände (Signallampenströme
und -spannungen) überwacht und zum Kreuzungsgerät übertragen werden, und daß in jedem
Signalgeber eine Überwachungsschaltvorrichtung vorgesehen ist, welche beim Ausbleiben
der Impulse des Datentelegramms im betreffenden Signalgeber mit eigensicheren Umschaltern
auf Dunkel oder Gelbblinken schaltet.
[0005] Die erfindungsgemäße Verkehrssignalanlage hat den Vorteil, daß sämtliche Signalgeber
gleichartig aufgebaut sein können und die entspechenden Schalt-, Überwachungs- und
Übertragungseinrichtungen aufweisen und nur noch mit einem einzigen Leitungsstrang
mit dem Kreuzungsgerät verbunden sind. Es können also sämtliche Signalgeber eines
Knotenpunktes über eine einzige Leitungsführung, die als Ringleitung ausgebildet sein
kann, am Kreuzungsgerät angeschlossen sein. Dies reduziert erheblich den Installationsaufwand.
Dabei werden die Steuerbefehle und die Rückmeldungen in Form von Datentelegrammen
mit einer gegenüber herkömmnlichen Übertragungsverfahren in der Straßenverkehrstechnik
hohen Bitrate übertragen.
[0006] Das Steuerbefehlstelegramm weist dabei nur die Adresse der Signalgruppe auf, weil
der Befehl an alle Signalgeber einer Signalgruppe der gleiche ist. Für die Rückmeldung
der an sich bekannten Überwachung der Signalzustände ist für jeden Signalgeber ein
eigenes Zeitfenster vorgesehen, so daß keine gesonderte Adressenbildung erforderlich
ist. Um trotz der sicheren Datenübertragung sicherzustellen, daß beim Ausbleiben des
Impulstelegramms die entsprechenden Signalgeber ordungsgemäß abgeschaltet oder auf
Gelbblinken geschaltet werden, ist in jedem Signalgeber eine Überwachungsschaltvorrichtung
vorgesehen, die bei fehlenden Impulsen über eigensichere Umschalter auf Dunkel oder
Gelbblinken schaltet.
[0007] Die Überwachungsschaltvorrichtung, die von einem an der Datenleitung angeordneten
Relais mit zugehörigen Dioden und Kondensatoren und entsprechenden Relaisschaltkontakten
gebildet sein kann, weist zweckmäßigerweise einen zusätzlichen Ladekondensator auf,
der parallel zum Relaiskontakt angeordnet ist und der auch im ausgeschalteten Zustand
der Verkehrssignalanlage aufladbar ist, wenn lediglich ein einziges Datentelegramm
vom Kreuzungsgerät zum zu prüfenden Signalgeber gesendet wird. Auf diese Weise ist
es möglich, jeden einzelnen Signalgeber gezielt auf seine Funktionsfähigkeit zu überwachen,
denn die Ladung des Kondensators liefert die notwendige Energie für die Rückmeldung
der Signalisierungszustände entsprechend dem vorherigen Steuerbefehl. Es kann also
eine Überwachung unmittelbar am Kreuzungsgerät vorgenommen werden, ohne daß extra
eine Person an dem jeweiligen Signalgeber die Ausführung des gegebenen Steuerbefehls
kontrollieren oder überprüfen muß.
[0008] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist ein Datentelegramm eine bestimmte
Anzahl Adressen und Paritybits sowie Steuerbefehlsbits auf. Dabei kann die Adresse
der Signalgruppe von 4 Bits plus 3 Paritybits gebildet sein und der Steuerbefehl 3
Bits entsprechend der drei Signalfarben plus ein oder mehrere Reservebits aufweisen.
Ferner weist das Datentelegramm für die Rückmeldung des jeweiligen Signalgebers neben
dem jeweiligen Zustandsbit der entsprechenden Signalfarbe ebenfalls ein oder mehrere
Reservebits auf. Bei einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von z.B. 100 Kilobit pro
Sekunde können bis zu 15 Signalgruppen mit 60 Signalgebern unter Berücksichtigung
von hinreichender Reserve- und Synchronisationsbits in vier Millisekunden bedient
werden.
[0009] Dieser erfindungsgemäße Aufbau der Datentelegramme gestattet in einer Weiterbildung
der Erfindung zwei zueinander zugeordnete Signalgeber mit nur einem Datentelegramm
anzusteuern. Dabei weist dieses Datentelegramm nur eine Empfangsadresse, getrennte
Rückmeldung der Spannungswerte und Stromwerte für die beiden unterschiedlichen Signalgeber
auf.
[0010] In einer besonderen Ausbildung der Erfindung können auch unmittelbar zusammengehörige
Signalgeber mit nur einem Datentelegramm angesteuert werden, wobei auch die Rückmeldung
der Spannungswerte gemeinsam, die Rückmeldung der Stromwerte jedoch getrennt erfolgt.
Dazu wird für die Rückmeldung des zweiten Stromwertes zweckmäßigerweise das Reservebit
verwendet. Dies hat den Vorteil, daß eine Vielzahl von Signalgebern in relativ kurzer
Zeit mit nicht allzu langen Datentelegrammen gesteuert und überwacht werden können.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß bei häufig verwendeten Peitschenmasten sowohl
der auf der Peitsche als auch in halber Höhe am Mast angebrachte Signalgeber nur eine
gemeinsame Elektronik benötigen. Beide Signalgeber zeigen stets dasselbe Signalbild,
so daß eine Ansteuerung und eine gemeinsame Rückmeldung der Spannungswerte genügt.
Die Rückmeldung des Signalgebers, der an der Peitsche befestigt ist, erfolgt erfindungsgemäß
dann mit dem Reservebit. Auf diese Weise ist eine komplette Überwachung der beiden
Signalgeber mit nur einem Steuerbefehl und dazugehöriger Rückmeldung möglich.
[0011] Die erfindungsgemäße Verkehrssignalanlage gestattet auch in vorteilhafter Weise die
Elektronik für einen Fahrzeugsignal geber und einen Fußgängersignalgeber, die beide
zusammen am gleichen Mast befestigt sind, zusammenzufassen. Auch hierdurch wird neben
der Einsparung der Elektronik eine schnellere Datenübertragung erzielt. Mit der erfindugnsgemäßen
Verkehrssignalanlage läßt sich eine ähnliche Maßnahme auch für Signalgebergruppen,
die nicht das gleiche Signalbild zeigen, durchführen, wenn beispielsweise bei jeder
Fahrzeugsignalgruppe nicht nur die Information rot, gelb oder grün übertragen wird,
sondern wenn auch noch rot oder grün für den dazu feindlichen Fußgänger, d.h. für
die Fußgängersignalgruppe, übertragen wird, wobei die beiden verschiedenen Signalgruppen
unter nur einer Adresse, nämlich der der Fahrzeugsignalgruppe, angesteuert werden.
Es sind lediglich für die Übertragung des Steuerbefehls anstelle des einen Reservebits
zwei bits erforderlich, ebenso für die Rückmeldung des jeweiligen Signalgebers.
[0012] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung und um sehr sichere Übertragungsverhältnisse
zu schaffen, kann für den Leitungsstrang ein Spezialkabel vorgesehen sein, bei dem
ein Starkstromadernpaar und eine abgeschirmte zweiadrige Fernmeldeleitung oder eine
Koaxialleitung verwendet wird.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann bei der erfindungsgemäßen Verkehrssignalanlage
ein oder mehrere Fahrzeugdetektoren, der bzw. die entweder am Signalmast oder in der
Fahrbahn angeordnet sind, mit an den Leitungsstrang angeschlossen werden und entsprechend
mit den Impulstelegrammen angesteuert werden. Dabei werden die Fahrzeugdetektoren
mit adressierten Datentelegrammen in jeder Halbwelle im Bereich des Nulldurchgangs
der Versorgungsspannung abgefragt.
[0014] Die erfindungsgemäße Verkehrssignalanlage kann auch wie an sich bekannt in Niedervolttechnik
betrieben werden, wobei in jedem Signalgeber ein Netztransformator angeordnet ist.
Dem ist zweckmäßigerweise eine Gleichrichterschaltung nachgeschaltet, wobei die Schalteinrichtungen
für den Lampenstrom kreis von einfachen Transistoren gebildet sind. Dies hat den Vorteil,
daß verhältnismäßig einfache Überwachungen der Signalisierungszustände möglich sind,
und daß ebenfalls eine automatische Prüfung ermöglicht werden kann, indem kurzzeitig,
d.h. im Millisekundenbereich, ein feindliches Signalbild geschaltet wird, das auf
das tatsächliche Auftreten im Kreuzungsgerät überwacht wird. In einer zweckmäßigen
Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Informationen für die Signalgruppe
erst vollständig empfangen werden und dann erst die Transistoren der Lampenstromkreise
gleichzeitig geschaltet werden, so daß eine Lampe aus und eine andere Lampe eingeschaltet
wird und die Stromimpulse der Laststöße dadurch weitgehend vermieden werden.
[0015] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 bis 3 verschiedene Impulsschemen und
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild eines möglichen Ausführungsbeispiels eines Signalgebers.
[0016] Fig. 1 zeigt beispielshaft ein Datentelegramm, das aus dem Steuerbefehl STB für die
Signalgruppe und aus den Rückmeldungen RM der einzelnen Signalgeber SGE1 bis SGE3
besteht Die Adresse des Steuerbefehls für die Signalgruppe ADSGR besteht aus vier
Bit mit drei sich anschließenden Paritybits PAR. Daran schließt sich der eigentliche
Steuerbefehl mit je einem Bit für die Signalgeberfarben rot, gelb, grün und einem
Reservebit RE an. Die Rückmeldung RM eines Signalgebers SGE1, SGE2 ... erfolgt in
einem jeweiligen Zeitfenster ZF1, ZF2 usw. und weist vier Bits auf, für jede Signalfarbe
1 Bit plus ein Reservebit RE. Das Datentelegramm zu den Signalgebern besteht also
aus einem Adressenteil mit 4 Bit plus 3 Paritybits und dem Befehlsteil mit 4 Bits,
es können auch 5 Bits vorgesehen sein, so daß noch ein Prüfbit einfügbar ist. Bei
dem Beispiel gemäß der Fig. 1 sind also für ein Datentelegramm, das eine Signalgruppe
mit drei Signalgebern ansteuert, 23 Bit erforderlich, d.h., daß bei einer Datenübertragungsgeschwindigkeit
von 100 Kilobit pro Sekunde der Datenaustausch 0,23 µs beträgt. Berücksichtigt man
noch Reserven, so dauert die gesamte Ansteuerung von beispielsweise 15 Signalgruppen
mit Reservebits für die Synchronisierung etwa 4 ms. Dieses Datentelegramm wird jeweils
in der Halbwelle um den Scheitelpunkt der Versorgungswechselspannung übertragen, wie
dies in der Fig.3 gezeigt ist.
[0017] In Fig. 2 ist ein ähnliches Datentelegramm wie in Fig.1 gezeigt, jedoch mit dem Unterschied,
daß mit einem Datentelegramm unter ein und derselben Adresse sowohl ein Fahrzeugsignalgeber
Fa als auch ein Fußgängersignalgeber Fu angesteuert werden. Die Adressenbildung ist
gleich, lediglich die Steuerbefehlsübertragung ist um 1 Bit erweitert. Es wird für
den Fahrzeugsignalgeber Fa eine 3-Bit-Information benötigt und für den Fußgängersignalgeber
Fu werden zwei Bits übertragen. Entsprechend sieht das Datentelegramm bei der Rückmeldung
aus. Innerhalb des Zeitfensters ZF1 werden die Überwachungsdaten des mit einer einzigen
Adresse angesprochenen Signalgebers SGE1, im vorliegenden Fall der Fahrzeugsignalgeber,
zum Kreuzungsgerät übertragen. An die 3 Bit des Fahrzeugsignalgebers Fa schließen
sich 2 Bit für den Fußgängersignalgeber Fu an.
[0018] Wie oben schon erwähnt, ist in Fig.3 gezeigt, wie die einzelnen Datentelegramme für
die Steuerbefehle für die Signalgruppe und für die Rückmeldungen der einzelnen Signalgeber
innerhalb der Sinusschwingung der Wechselspeisespannung im Scheitelpunkt SP übertragen
werden. Darüberhinaus zeigt die Fig.3 auch noch Datenimpulse, die um den Bereich des
Nulldurchgangs ND übertragen werden, nämlich ein Datentelegramm mit DA für die Detektorabfrage
bezeichnet, um Fahrzeugdetektoren, die am selben Leitungsstrang angeschlossen sind
und einem Signalgeber zugeordnet sind, indem beispielsweise eine Detektorschleife
in der Fahrbahn eingelassen zum Signalmast geführt ist oder indem ein Infrarotdetektor
auf dem Signalmast montiert ist. Dabei können die Datentelegramme ähnlich aufgebaut
sein, wie die für die Steuerbefehlsgabe der Signalgruppen.
[0019] Die Fig.4 zeigt ein Prinzipschaltbild eines Signalgebers der erfindungsgemäßen Verkehrssignalanlage.
Über die Netzleitung NL wird der Signalgeber SGE mit einer Wechselspannung von beispielsweise
220 V gespeist. Im Signalgebergehäuse ist ein Transformator TR angeordnet, dem eine
Gleichrichterschaltung GL nachgeschaltet ist, die die einzelnen Signallampen LA für
rot rt, gelb ge, grün gn versorgt. Im Lampenstromkreis ist jeweils ein Schalttransistor
LS1 bis LS3 angeordnet. In an sich bekannter Weise werden die Lampenspannungen und
auch die Lampenströme hier über den Widerstand RÜ überwacht und diese Signalisierungszustandsdaten
der Sendeeinrichtung SE zugeführt. Die einzelnen Lampenstromkreisschalter werden aufgrund
der Steuerbefehle, die die Empfangsschaltung EM empfängt, gesteuert. An die Datenleitung
DL, die eine zweiadrige Leitung a, b ist, und mit dem Kreuzungsgerät KG einerseits
und mit den weiteren Signalgebern SGE andererseits verbunden ist, gelangen über entsprechende
elektronische Auskopplungselemente die Steuerbefehle STB sowohl an die Empfangseinrichtung
EM als auch an die Sendeeinrichtung SE, die beide jeweils einen Adressdecodierer ADC
aufweisen. Ferner ist sowohl der Empfangseinrichtung EM als auch der Sendeeinrichtung
SE jeweils ein eigener Schwingquarz Q zugeordnet. Die Sendeeinrichtung SE gibt die
Rückmeldedaten RM über ein geeignetes Einkopplungsglied, hier in Form eines Transistors,
auf die Datenleitung DL. Ferner ist an der Datenleitung DL eine Überwachungsschaltvorrichtung
ÜSV angeschlossen, die unter anderem ein Relais Ü aufweist, dem ein erster Schaltkontakt
Ü1 und ein zweiter Schaltkontakt Ü2 zugeordnet sind. Der erste Schaltkontakt Ü1 liegt
im Stromkreis, hier am Pluspol der Gleichrichterschaltung GL im Lampenstromkreis.
Parallel dazu ist der Ladekondensator C mit einem Entladungswiderstand R geschaltet.
Ist beispielsweise ein Schalttransistor im Lampenstromkreis durchlegiert, so erfolgt
im Falle der eingeschalteten Lampe über die Rückmeldung RM und der im Kreuzungsgerät
vorgenommenen Überwachungsauswertung keine Fehlmeldung. Mit der Überwachungsschaltungsvorrichtung
ÜSV ist dies jedoch möglich. Das Relais Ü bleibt solange angezogen, solange auf der
Datenleitung DL Impulse des Datentelegramms anliegen. Der Relaiskontakt Ü1 ist also
geschlossen. Bleiben die Datenimpulse aus, so öffnet der Relaiskontakt Ü1 und der
Signalgeber wird abgeschaltet, bzw. wenn es vorgesehen ist, mit dem zweiten Relaisschaltkontakt
Ü2 auf Gelbblinken umgeschaltet, indem die Gelblampe GE an den Blinker BLI geschaltet
wird. Mit dieser Schaltungsanordnung ist es auch möglich, den Signalgeber im ausgeschalteten
Zustand mit nur einem einzigen Impulstelegramm, das vom Kreuzungsgerät ausgesandt
wird, zu überprüfen. Aufgrund des einzigen Impulstelegramms kommt das Überwachungsrelais
Ü nicht zum Ansprechen. Um trotzdem eine Rückmeldung RM zu erhalten, liegt, wie schon
erwähnt, parallel zum ersten Relaiskontakt Ü1 ein Ladekondensator C, der mit dem einzigen
Impulstelegramm aufgeladen wird. Dieser Ladestromimpuls reicht aus, um die benötigte
Energie für eine Rückmeldung zu liefern.
1. Verkehrssignalanlage mit einem Kreuzungsgerät (KG), welches einen Mikrorechner zur
Signalsteuerung und -sicherung und Datenübertragungseinrichtungen aufweist, und mit
Signalgebern (SGE), welche Schalt- und Überwachungseinrichtungen für die Signallampen
(LA) aufweisen und mit dem Kreuzungsgerät (KG) über Stromversorgungs- und Steuerleitungen
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Signalgeber (SGE) an einem einzigen Leitungsstrang mit nur einer Stromversorgungsleitung
(NL) und nur einer Datenleitung (DL) angeschlossen sind,
daß nahezu jeder Signalgeber (SGE) eine Empfangs- und Sendeeinrichtung (EMP, SEN)
mit einem jeweiligen Adressendecodierer (ADC) zum Empfang der Steuerbefehle (STB)
und Senden der Rückmeldungen (RM) in Form von Datentelegrammen mit hoher Bitrate aufweist,
wobei die Datenübertragung in jeder Halbwelle außerhalb des Nulldurchgangs (ND) der
Versorgungswechselspannung erfolgt,
daß die Steuerbefehlstelegramme (STB) jeweils nur die Adresse der Signalgruppe (ADSGR)
aufweisen,
daß für die Rückmeldungen (RM) für jeden Signalgeber (SGE1, SGE2, ...) ein bestimmtes
Zeitfenster (ZF1, ZF2,...) vorgesehen ist,
daß in jedem Signalgeber (SGE) mittels Überwachungseinrichtungen sämtliche Signalisierungszustände
(Signallampenströme und -spannungen) überwacht und zum Kreuzungsgerät (KG) übertragen
werden,
und daß in jedem Signalgeber (SGE) eine Überwachungsschaltvorrichtung (ÜSV) vorgesehen
ist, welche beim Ausbleiben der Impulse des Datentelegramms den betreffenden Signalgeber
mit eigensicheren Umschaltern (Ü1, Ü2) auf Dunkel oder Gelbblinken schaltet.
2. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Überprüfung im ausgeschalteten Zustand nur ein einziges Datentelegramm vom
Kreuzungsgerät (KG) zum zu prüfenden Signalgeber (SGE) gesendet wird, und daß ein
in der Überwachungsschaltvorrichtung (ÜSV) angeordneter Kondensator (C) während des
Empfangs des Datentelegramms aufgeladen wird, um die für die Rückmeldung (RM) benötigte
Energie zu liefern.
3. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Datentelegramm eine bestimmte Anzahl Adressen- und Paritybits (ADSGR,PAR;
z.B. 4 plus 3) und Steuerbefehlsbits für jede Signalfarbe (rt, ge, gn) mit einem oder
mehreren Reservebits (RE) sowie für jeden Signalgeber (SGE1, SGE2, ...) entsprechend
der Signalfarbe Rückmeldebits (rt, ge, gn) plus jeweils ein oder mehrerer Reservebits
(RE) aufweist, und daß die Übertragungsgeschwindigkeit ca. 100 Kilobit pro Sekunde
beträgt.
4. Verkehrssignalanlage nach Ansrpuch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere einander zugeorndete Signalgeber mit einem Datengelegramm für einen Signalgeber
ansteuerbar sind, daß diesen Datentelegrammen nur eine Empfangsadresse (ADSGR), eventuell
zusätzliche Daten für den anderen Signalgeber und eine getrennte Rückmeldung (RM)
der Spannungs- und Stromwerte aufweist.
5. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei unmittelbar zusammengehörige Signalgeber mit einem Datentelegramm für einen
Signalgeber ansteuerbar sind, daß dieses Datentelegramm nur eine Empfangsadresse (ADSGR),
eine gemeinsame Rückmeldung (RM) der Spannungswerte und eine getrennte Rückmeldung
der Stromwerte aufweisen, wobei für die Rückmeldung des zusätzlichen Stromwerts das
Reservebit (RE) verwendet wird.
6. Verkehrssignalanlage nach einem Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß an einen Signalmast gemeinsam befestigte und signalbildmäßig zusammengehörende
Fahrzeug- und Fußgänger-signalgeber (Fa, Fu) nur eine einzige, gemeinsame Schaltungs-,
Überwachungs-, Empfangs-und Sendeelektronik aufweisen.
7. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Datentelegramm einer Signalgruppe (Fa) neben dem Datentelegramm für diese
Signalgruppe auch noch Daten für die dazu feindliche Signalgruppe (Fu) aufweist, wobei
nur die Adresse einer Signalgruppe (Fa) erforderlich ist und das Datentelegramm um
die Signalfarbeninformation (rt, gn) für die feindliche Signalgruppe (Fu) länger ist.
8. Verkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitungsstrang ein Starkstromadernpaar und ein geschirmtes Fernmeldeadernpaar
oder ein Koaxialleiter aufweist.
9. Verkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Fahrzeugdetektoren, die am Signalmast oder in der Fahrbahn angeordnet sind, ebenfalls
am Leitungsstrang angeschlossen sind, und daß die Fahrzeugdetektoren mit adressierten
Datentelegrammen in jeder Halbwelle im Zeitbereich des Nulldurchgangs der Versorgungswechselspannung
abgefragt werden.
10. Verkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer für die Steuerbefehls- und RückmeldeTelegramme und für die Detektorenabfrage-Telegramme
jeweils im Zeitbereich von annähernd 4 ms liegt.
11. Verkehrssignalanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgeber in Niedervolttechnik betrieben werden, daß dem in dem Signalgeber
angeordneten Netztransformator (TR) eine Gleichrichterschaltung (GS) nachgeschaltet
ist, und daß die Schalteinrichtungen für die Signallampen von Transistoren (LS1, LS2,
LS3) gebildet sind.
12. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Signallampen (LA) erst nach vollständigem Empfang der Steuerbefehle (STB)
für eine Signalgruppe geschaltet werden, wobei durch das gleichzeitige Einschalten
der einen und Ausschalten der anderen Signallampe die störenden Schaltimpulse verringert
werden.
1. Traffic signalling system having a cross-connection device (KG) which has a microcomputer
for signal control and protection and data transmission devices, and having signal
generators (SGE) which have switching and monitoring devices for the signalling lamps
(LA) and are connected to the cross-connection device (KG) via power supply lines
and control lines, characterised in that all the signal generators (SGE) are connected
to a single line conductor with only one power supply line (NL) and only one data
line (DL), in that virtually every signal generator (SGE) has a receiving and transmitting
device (EMP, SEN) with a respective address decoder (ADC) for receiving the control
instructions (STB) and transmitting the acknowledgements (RM) in the form of data
telegrams at a high bit rate, the data transmission occurring in each half-wave outside
the zero cross-over point (ND) of the alternating supply voltage, in that the control
instruction telegrams (STB) each only have the address of the signalling group (ADSGR),
in that a specific timing window (ZF1, ZF2,...) is provided for the acknowledgements
(RM) for each signal generator (SGE1, SGE2, ...), in that in each signal generator
(SGE) all the signalling states (signalling lamp currents and voltages) are monitored
by means of monitoring devices and transmitted to the cross-connection device (KG),
and in that in each signal generator (SGE) a monitoring switching device (ÜSV) is
provided which, in the event of the failure of the pulses of the data telegram, switches
the respective signal generator with its own intrinsically safe change-over switches
(Ü1, Ü2) to dark or amber flashing.
2. Traffic signalling system according to Claim 1, characterised in that, for the purpose
of testing in the switched-off state, only a single data telegram is transmitted from
the cross-connection device (KG) to the signal generator (SGE) to be tested, and in
that a capacitor (C) arranged in the monitoring switching device (ÜSV) is charged
during the reception of the data telegram in order to supply the energy required for
the acknowledgement (RM).
3. Traffic signalling system according to Claim 1 or 2, characterised in that a data
telegram has a specific number of address bits and parity bits (ADSGR, PAR; e.g. 4
plus 3) and control instruction bits for each signal colour (rd, am, gn) with one
or more reserve bits (RE) as well as acknowledgement bits (rd, am, gn) for each signal
generator (SGE1, SGE2, ...) corresponding to the signal colour plus in each case one
or more reserve bits (RE), and in that the transmission speed is approximately 100
kilobits per second.
4. Traffic signalling system according to Claim 1, 2 or 3, characterised in that a plurality
of signal generators assigned to one another can be driven with a data telegram for
a signal generator, in that these data telegrams have only one reception address (ADSGR),
possible additional data for the other signal generator and a separate acknowledgement
(RM) of the voltage values and current values.
5. Traffic signalling system according to Claim 4, characterised in that two directly
associated signal generators can be driven with a data telegram for a signal generator,
in that this data telegram has only one reception address (ADSGR), a common acknowledgement
(RM) of the voltage values and a separate acknowledgement of the current values, the
reserve bit (RE) being used for the acknowledgement of the additional current value.
6. Traffic signalling system according to Claim 4, characterised in that vehicle and
pedestrian signal generators (Fa, Fu) which are associated in terms of signal indication
and both fastened to a signalling pole have only a single common switching, monitoring,
receiving and transmitting electronic system.
7. Traffic signalling system according to Claim 4, characterised in that a data telegram
of a signal group (Fa) has, in addition to the data telegram for this signal group,
data for the signal group (Fu) opposed thereto, only the address of one signal group
(Fa) being required and the data telegram being extended by the signal colour information
(rd, gn) for the opposed signal group (Fu).
8. Traffic signalling system according to one of the preceding claims, characterised
in that the line conductor has a heavy current conductor pair and a shielded telecommunication
conductor pair or a coaxial conductor.
9. Traffic signalling system according to one of the preceding claims, characterised
in that vehicle detectors which are arranged on the signalling pole or in the carriageway,
are likewise connected to the line conductor, and in that the vehicle detectors are
interrogated with addressed data telegrams at each half-wave in the timing region
of the zero cross-over point of the alternating supply voltage.
10. Traffic signalling system according to one of the preceding claims, characterised
in that the duration of the control instruction telegrams and acknowledgement telegrams
and of the detector interrogation telegrams is in each case in the region of approximately
4 ms.
11. Traffic signalling system according to one of the preceding claims, characterised
in that the signal generators are operated with low-voltage technology, in that a
rectifier circuit (GS) is connected downstream of the mains transformer (TR) arranged
in the signal generator, and in that the switching devices for the signalling lamps
are formed from transistors (LS1, LS2, LS3).
12. Traffic signalling system according to Claim 11, characterised in that the signalling
lamps (LA) are not switched until the control instructions (STB) for a signal group
have been completely received, in which case the interfering switching pulses are
reduced by the simultaneous switching on of the one and switching off of the other
signalling lamp.
1. Installation de signalisation de trafic comportant un dispositif de croisement (KG),
qui contient un micro-ordinateur servant à commander et bloquer les signaux et des
dispositifs de transmission de données, et des transmetteurs de signaux (SGE), qui
possèdent des dispositifs de commutation et de contrôle pour les lampes de signalisation
(LA) et sont raccordés au dispositif de croisement (KG) par l'intermédiaire de lignes
d'alimentation en courant et de commande, caractérisée par le fait
que tous les transmetteurs de signaux (SGE), situés dans une seule phase de la ligne,
sont raccordés à seulement une ligne d'alimentation en courant (NL) et à seulement
une ligne de transmission de données (DL),
que presque chaque transmetteur de signaux (SGE) contient un dispositif de réception
et d'émission (EMP,SEN) comportant un décodeur respectif d'adresses (ADC) pour la
réception des ordres de commande (STB) et l'émission des signalisations en retour
(RM) sous la forme de télégrammes de données présentant une cadence binaire élevée,
la transmission des données s'effectuant pendant chaque alternance en dehors de l'annulation
(ND) de la tension alternative d'alimentation,
que les télégrammes d'ordres de commande (STB) contiennent respectivement seulement
l'adresse du groupe de signaux (ADSGR),
que pour les signalisations en retour (RM) il est prévu, pour chaque transmetteur
de signaux (SGE1,SGE2,...), un créneau temporel déterminé (ZF1,ZF2,...),
que dans chaque transmetteur de signaux (SG1), tous les états de signalisation (courants
et tensions des lampes de signalisation) sont contrôlés au moyen de dispositifs de
contrôle et sont transmis au dispositif de croisement (KG),
et que dans chaque transmetteur de signaux (SGE), il est prévu un dispositif de commutation
de contrôle (ÜSV), qui, lors de l'absence des impulsions du télégramme de données,
commute le transmetteur de signaux considéré, au moyen de commutateurs (Ü1,Ü2) à sécurité
intrinsèque, sur un éclairage sombre ou le clignotement jaune.
2. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 1, caractérisée par
le fait que pour le contrôle à l'état débranché, un seul télégramme de données est
émis par le dispositif de croisement (KG) en direction du transmetteur de signaux
(SGE) à contrôler, et qu'un condensateur (C) disposé dans le dispositif de commutation
de contrôle (ÜSV) est chargé pendant la réception du télégramme de données de manière
à délivrer l'énergie nécessaire pour la signalisation en retour (RM).
3. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée
par le fait qu'un télégramme de données contient un nombre déterminé de bits d'adresses
et de bits de parité (ADSGR, PAR; par exemple 4 plus 3) et de bits d'ordres de commande
pour chaque couleur de feu (re, ge, Gn) avec un ou plusieurs bits de réserve (RE)
ainsi que pour chaque transmetteur de signaux (SGE1,SGE2, ...), en fonction de la
couleur du feu, des bits de signalisation en retour (re,ge,gn) plus respectivement
un ou plusieurs bits de réserve (RE), et que la vitesse de transmission est égale
à environ 100 kilobits par seconde.
4. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée
par le fait que plusieurs transmetteurs de signaux associés entre eux peuvent être
commandés par un télégramme de données destiné à un transmetteur de signaux, et que
ces télégrammes de données contiennent uniquement une adresse de réception (ADSGR),
d'éventuelles données supplémentaires pour les autres transmetteurs de signaux et
une signalisation en retour séparée (RM) des valeurs de tension et de courant.
5. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 4, caractérisée par
le fait que deux transmetteurs de signaux directement associés peuvent être commandés
par un télégramme de données envoyé à un transmetteur de signaux, que ce télégramme
de données contient uniquement une adresse de réception (ADSGR), une signalisation
en retour commune (RM) des valeurs de tension et une signalisation en retour séparée
des valeurs de courant, le bit de réserve (RE) étant utilisé pour la signalisation
en retour de la valeur supplémentaire de courant.
6. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 4, caractérisée par
le fait que des transmetteurs de signaux (Fa,Fu) pour les véhicules et les piétons,
qui sont fixés en commun sur un poteau de signalisation et sont associés du point
de vue des images des signaux, possèdent une seule unité électronique commune de commutation,
de contrôle, de réception et d'émission.
7. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 4, caractérisée par
le fait qu'un télégramme de données d'un groupe de signaux (Fa) comporte en dehors
du télégramme de données pour ce groupe de signaux, également des données pour le
groupe de signaux (Fu) opposé audit groupe de signaux, seule l'adresse d'un groupe
de signaux (Fa) étant nécessaire et le télégramme de données étant accru de l'information
(rt,gn) des couleurs de signaux pour le groupe de signaux opposés (Fu).
8. Installation de signalisation de trafic suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée par le fait que le faisceau de ligne comporte un couple de conducteurs
à courant fort et un couple blindé de conducteurs de télécommunications ou un conducteur
coaxial.
9. Installation de signalisation de trafic suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée par le fait que des détecteurs de véhicules, qui sont disposés sur le
poteau des feux ou sur la chaussée, sont également raccordés à la phase de la ligne
et que les détecteurs de véhicules sont interrogés au moyen de télégrammes adressés
de données, pendant chaque alternance, dans l'intervalle de temps voisin de l'annulation
de la tension alternative d'alimentation.
10. Installation de signalisation de trafic suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée par le fait que la durée prévue pour les télégrammes d'ordres de commande
et de signalisation en retour et pour les télégrammes d'interrogation des détecteurs
est de l'ordre d'environ 4 ms.
11. Installation de signalisation de trafic suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisée par le fait que les transmetteurs de signaux sont commandés selon la
technique à basse tension, qu'au transformateur (TR) raccordé au secteur et disposé
dans le transmetteur de signaux est branché un circuit redresseur (GS) et que les
dispositifs de commutation pour les lampes de signalisation sont formés par des transistors
(LS1,LS2,LS3).
12. Installation de signalisation de trafic suivant la revendication 11, caractérisée
par le fait que les feux de signalisation (LA) sont branchés uniquement après la réception
complète des ordres de commande (STB) pour un groupe de signaux, les opérations simultanées
d'allumage d'une lampe de signalisation et d'extinction de l'autre lampe de signalisation
réduisant les impulsions parasites de commutation.

