[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine mit einer Vorrichtung zum Assemblieren
einer Verpackung für einen optisch auslesbaren plattenförmigen Informationsträger,
die aus einem Bodenteil und einem klappbar an diesem gelagerten Deckelteil besteht,
mit einer Boden-Einlagekarte und einem Tablett, das in das Bodenteil auf die Boden-Einlagekarten
eingesetzt und an dem der plattenförmige Informationsträger lösbar festgelegt wird,
wobei während des Assemblierens das Bodenteil als Assemblier-Basis dient und von der
Maschine in einer Aufnahme gehalten und von Position zu Position bewegt wird.
[0002] Derartige Maschinen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, u. a. Auch zum Assemblieren
von Verpackungen für optisch auslesbare digitale Audio-Platten (Compact-Discs). Die
Verpackung der Platten wird dabei auf der Maschine an mehreren Positionen nach und
nach assembliert.
[0003] Bei einer bekannten, derartigen Maschine wird in einer ersten Position der Boden
der Verpackung auf eine Halterung der Maschine aufgelegt und in dieser festgehalten.
An dem Bodenteil ist ein Deckelteil klappbar gelagert. Das Boden- und Deckelteil bilden
zusammen eine kastenförmige Verpackung. Das Bodenteil dient für die weiteren Assemblierungsschritte
als Assemblier-Basis und wird von der Maschine von Position zu Position weiter bewegt.
Auf der zweiten Position wird in das Bodenteil eine Einlagekarte eingelegt, die durch
das transparente Bodenteil von unten her lesbar ist und beispielsweise Informationen
zum Inhalt der Platte enthält. Auf einer dritten Position wird gegebenenfalls in das
Deckelteil ein Deckeltextheft eingelegt, welches ebenfalls Informationen über das
Programm der Platte enthält. Nachdem in einer weiteren Position das Deckelteil aufgeklappt
worden ist, wird in einer vierten Position in das Bodenteil ein Tablett eingesetzt.
Dieses Tablett weist seitliche Rastnasen auf, die in entsprechende Aufnahmen der Seitenwände
der Bodenteile eingreifen, so daß das Tablett in dem Bodenteil festgelegt ist. In
einer weiteren Position wird dann der plattenförmige Informationsträger in das Tablett
eingelegt und diesem lösbar festgelegt. Dazu weist das Tablett beispielsweise eine
zentrale, zapfenförmige Halterung auf, an der die Platte festgeklemmt wird. Nach einer
weiteren Position, in der der Deckel geschlossen wird, gelangt die assemblierte Verpackung
zu einer letzten Position, in der der Maschine die assemblierte Verpackung entnommen
werden kann.
[0004] Eine derartige Maschine ist also so ausgelegt, daß sie es gestattet, eine komplette
Verpackung für einen plattenförmigen Informationsträger mit Bodenteil, Boden-Einlagekarte,
Deckelteil, Deckeltextheft, Tablett zu assemblieren und in das Tablett einen plattenförmigen
Informationsträger einzusetzen.
[0005] Eine derartige Maschine mit einer Vorrichtung zum Assemblieren einer Verpackung für
optisch auslesbare plattenförmige Informationsträger ist jedoch nur dazu geeignet,
in der oben beschriebenen Weise eine komplette Verpackung zu assemblieren. Für eine
Zulieferung an Dritte oder auch für Lagerzwecke besteht jedoch auch der Wunsch, eine
Verpackung nicht komplett zu assemblieren, sondern lediglich das Tablett mit einem
plattenförmigen Informationsträger zu bestücken. Dies ist beispielsweise für Lagerzwecke
der Fall oder für Zulieferung an Dritte, die die Verpackung mitsamt der Einlagekarten
selber vornehmen.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Maschine der eingangs beschriebenen Art mit einer
Vorrichtung zum Assemblieren einer Verpackung derart zu gestalten, daß sie es ermöglicht,
lediglich das Tablett mit einem plattenförmigen Informationsträger zu bestücken und
diesen lösbar in dem Tablett festzulegen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum alleinigen Einsetzen der
plattenförmigen Informationsträger in die Tabletts an den Aufnahmen Hilfsbodenteile
vorgesehen sind, die im wesentlichen die gleichen Abmessungen aufweisen wie ein Verpackungsbodenteil
und die auf den Aufnahmen derart angeordnet sind, daß in die Hilfsbodenteile Tabletts
einsetzbar sind und diese nach Einlegen eines plattenförmigen Informationsträgers
den Hilfsbodenteilen wieder entnehmbar sind.
[0008] Die Aufnahmen der Maschine, die ursprünglich ausschließlich dafür vorgesehen waren,
das Bodenteil aufzunehmen, werden nun mit Hilfsbodenteilen versehen. Dies kann beispielsweise
durch Verschrauben geschehen, so daß die Hilfsbodenteile auch wieder lösbar sind.
Die Hilfsbodenteile weisen im wesentlichen die gleichen Abmessungen auf wie ein normales
Verpackungsbodenteil, so daß sie die Tabletts aufnehmen können und diese in dem Hilfsbodenteil
bewegungsfest positioniert sind. Die Tabletts werden jedoch nicht in die Hilfsbodenteile
eingeklemmt, so daß sie nach oben wieder entnehmbar sind. Zum Bestücken der Tabletts
mit plattenförmigen Informationsträgern arbeitet die Maschine ansonsten in unveränderter
Weise. Das Tablett wird in das Hilfsbodenteil eingesetzt, anschließend wird in einer
weiteren Position der plattenförmige Informationsträger in dem Tablett lösbar festgelegt,
und in einer letzten Position kann das so bestückte Tablett dem Hilfsbodenteil wieder
entnommen werden. Da das Tablett lediglich in das Hilfsbodenteil eingelegt, jedoch
nicht fest mit diesem, beispielsweise durch Rasterung, verbunden ist, kann das Tablett
dem Hilfsbodenteil leicht wieder entnommen werden.
[0009] Auf diese Weise kann eine Maschine mit einer Vorrichtung zum Assemblieren einer kompletten
Verpackung für plattenförmige Informationsträger auch dazu eingesetzt werden, lediglich
das Tablett mit plattenförmigen Informationsträgern zu bestücken. Die Maschine ist
somit nach einer relativ kurzen Umrüstzeit zum Assemblieren beider Verpackungsarten
geeignet. Hierzu ist es nicht erforderlich, in die Steuerung der Maschine einzugreifen,
da die ersten Positionen, in denen normalerweise das Boden- und das Deckelteil sowie
die Texthefte assembliert werden, leerlaufen. Auch die Positionierung beim Handhaben
des Tabletts und des plattenförmigen Informationsträgers bleibt unverändert, da die
Tabletts in den Hilfsbodenteil genauso positioniert sind wie in den normalen Verpackungs-Bodenteilen.
Eine derartige Maschine mit einer Assemblierungsvorrichtung ist somit sehr universell
einsetzbar, so daß ihr Einsatz wirtschaftlich ist, auch wenn in der einen Betriebsart
einige Positionen der Maschine nicht benötigt werden und leerlaufen. Hinzu kommt,
daß derartige Maschinen sehr schnell arbeiten und meist ohnehin nur für relativ kurze
Zeiten in Betrieb sind, so daß eine weitere Einsatzmöglichkeit an sich schon die Wirtschaftlichkeit
erhöht.
[0010] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Seitenwände
der Hilfsbodenteile von der Einlegeseite her offene Aufnahmen in denjenigen Bereichen
aufweisen, in denen die entsprechenden Bereiche eines Verpackungs-Bodenteils mit Bohrungen
zur Aufnahme von Rastnasen eines einsetzbaren Tabletts versehen sind.
[0011] Die Tabletts weisen Rastnasen auf, die normalerweise dazu vorgesehen sind, in offene
Aufnahmen der normalen Verpackungs-Bodenteile einzugreifen. Diese Aufnahmen sind in
den Seitenwänden der Bodenteile vorgesehen. Die Hilfsbodenteile, die ansonsten im
wesentlichen die gleichen Abmessungen aufweisen wie ein Verpackungsbodenteil, sind
in denjenigen Bereichen der Seitenwände, in denen die entsprechenden Bereiche eines
Tabletts mit Rastnasen versehen sind, mit von der Einlegeseite her offenen Aufnahmen
versehen. Damit ist sichergestellt, daß das Tablett dem Hilfsbodenteil in der Maschine
leicht wieder entnehmbar ist.
[0012] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jedes der Hilfsbodenteile
in dem Boden und in wenigstens einer Seitenwand eine Aussparung aufweist, welche derart
bemessen ist, daß ein Manipulator, der normalerweise die gesamte Verpackung einschließlich
Verpackungs-Bodenteil nach deren Assemblierung heraushebt, lediglich ein in das Hilfsbodenteil
eingesetztes Tablett erfaßt und heraushebt. Auf diese Weise kann ohne jede Veränderung
an der Maschine bzw. deren Vorrichtung der Manipulator dazu eingesetzt werden, lediglich
das in das Hilfsbodenteil eingesetzte Tablett zu erfassen und herauszuheben. Die Aussparungen
in den Hilfsbodenteilen sind dabei je nach Maschine so vorzusehen, daß der Manipulator
lediglich ein in die Hilfsbodenteile eingesetztes Tablett ergreift.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Maschine mit einer Vorrichtung zum Assemblieren einer Verpackung oder
zum Bestücken von Tabletts mit plattenförmigen Informationsträgern,
Fig. 2 ein Bodenteil einer konventionellen Verpackung,
Fig. 3 ein Tablett, das zur Aufnahme eines plattenförmigen Informationsträgers vorgesehen
ist,
Fig. 4 ein Hilfsbodenteil für eine Maschine nach der Erfindung.
[0014] Eine in Fig. 1 schematisch dargestellte Verpackungsmaschine 1 mit einer Vorrichtung
zum Assemblieren einer Verpackung für optisch auslesbare plattenförmige Informationsträger
ist normalerweise dazu vorgesehen, eine komplette Verpackung für einen solchen Informationsträger
zu assemblieren. Die in der Figur nicht dargestellte Verpackung weist normalerweise
ein Bodenteil, ein an diesem klappbar gelagertes Deckelteil, eine Boden-Einlagekarte,
ein Deckeltextheft und ein Tablett auf, in das ein plattenförmiger Informationsträger
einsetzbar ist. Dazu weist die in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 Assemblierungspositionen
2 bis 9 auf. Auf einer drehbar gelagerten Scheibe 11 sind insgesamt acht Aufnahmen
10 vorgesehen, die für den normalen Assemblierungsvorgang einer Verpackung das Bodenteil
aufnehmen. Die Aufnahmen 10 werden beim Assemblierungsvorgang von Position zu Position
weiter bewegt, so daß auf jeder der Positionen 2 bis 9 der jeweilige Assembliereungsvorgang
stattfinden kann. Dazu an der Maschine vorgesehene Vorrichtungen sind in Fig. 1 lediglich
schematisch dargestellt.
[0015] Der jeweils in der Assemblierungsposition 2 befindlichen Aufnahme 10 wird über eine
Zuführung 21 ein in Fig. 2 dargestelltes Bodenteil zugeführt, das mit einem klappbar
an diesem gelagerten Deckelteil versehen ist. In der Position 2 wird das Bodenteil
in die Aufnahme 10 eingesetzt. Die Aufnahme 10 ist in Fig. 2 nicht näher dargstellter
Weise derart gestaltet, daß sie das Bodenteil 2 sicher festhält. Das in Position 2
in eine Aufnahme eingesetzte Bodenteil dient für die weiteren Positionen als Assemblier-Basis.
Anschließend dreht sich der Drehkopf 11 eine Position weiter, so daß die vorher auf
Position 2 befindliche Aufnahme 10 nunmehr auf Position 3 weiter bewegt wird. Auf
Postion 3 wird eine in Fig. 2 nicht dargestellte Boden-Einlagekarte eingelegt, die
über eine in Fig. 2 schematisch dargestellte Zuführung 22 an die Position 3 herangeführt
wird. Nach einer weiteren Fortbewegung des Drehkopfes 11 wird in der nächsten Position
4 mittels eines in der Figur schematisch dargestellten Manipulators 23 ein Deckeltextheft,
das in der Figur nicht dargestellt ist, in den Deckel der Verpackung eingeschoben.
In einer nächsten Position 5 wird mittels einer geeigneten Vorrichtung 24 der Deckel
geschlossen. In der nächsten Position 6 wird mittels eines Zuführungs-Manipulators
25 von einer in der Figur nicht näher dargestellten Ablage ein in Fig. 3 dargestelltes
Tablett in das Bodenteil der Verpackung eingesetzt. Nach einer weiteren Fortbewegung
des Drehkopfes 11 wird in der Position 7 ein schematisch dargestellter plattenförmiger
Informationsträger 26 in das Tablett eingesetzt und in diesem lösbar festgelegt. Der
plattenförmige Informationsträger wird dabei mittels eines Manipulators 27 aus einem
kastenförmigen Magazin 28 entnommen, in denen aus der Fertigung kommende, noch nicht
verpackte plattenförmige Informationsträger gelagert sind. In der nächsten Assemblierungsposition
8 wird die Verpackung geschlossen, d. h. Das Deckelteil wird auf das Bodenteil geklappt.
Damit ist die Verpackung komplett assembliert und kann in der nächsten Position 9
der Maschine entnommen werden. Dazu ist ein in der Figur nicht näher dargestellter
Manipulator vorgesehen, der das Bodenteil von unten ergreift, aus der Assemblierungsposition
9 heraushebt und auf eine schematisch dargestellte Transportlinie 29 setzt. Dieser
Transportlinie 29 können dann die fertig verpackten plattenförmigen Informationsträger
entnommen werden.
[0016] Diese so normalerweise zur Assemblierung einer kompletten Verpackung vorgesehene
Maschine kann erfindungsgemäß auch dazu eingesetzt werden, plattenförmige Informationsträger
in ein Tablett einzusetzen, ohne daß das Tablett und der Informationsträger in einer
kompletten Verpackung mit Bodenteil und Deckelteil assembliert werden. Dazu wird in
jede der Aufnahmen 10 ein in Fig. 4 dargestelltes Hilfsbodenteil eingesetzt. Das Hilfsbodenteil
ist fest mit den Aufnahmen 10 verbunden und verbleibt während des Assemblierungsvorganges
in diesen. Um die Maschine in möglichst kurzer Zeit umrüsten zu können, können die
Hilfsbodenteile vorteilhafterweise wieder lösbar in den Halterungen 10 befestigt werden.
Dies kann beispielsweise durch Schraubverbindungen, durch Kleben oder ähnliches geschehen.
Der Drehkopf 11 mit den in die Aufnahmen 10 eingesetzten Hilfsbodenteilen durchläuft
nun zwar nach wie vor die Assemblierungspositionen 2 bis 5, diese laufen jedoch leer,
d. H. Es wird kein Boden-Deckelteil und keine Einlagekarten zugeführt. In der Position
6 wird in an sich unveränderter Art und Weise ein Tablett in das Hilfsbodenteil eingesetzt.
Dies ist deshalb möglich, weil das Hilfsbodenteil im wesentlichen die gleichen Abmessungen
aufweist wie ein sonst in der Aufnahme 10 gehaltertes Bodenteil. Auch das Einsetzen
eines plattenförmigen Informationsträgers 26 in der Position 7 läuft in unveränderter
Art und Weise ab. Die Postion 8, in der sonst der Deckel zugeklappt wird, läuft ebenso
wie die Postionen 2 bis 5 leer. In Postion 9 wird dann von dem Manipulator lediglich
das Tablett ergriffen aus der Postion 9 herausgehoben und auf die Transportlinie 29
gesetzt. Es wird lediglich das Tablett aus der Position 9 herausgehoben, da das Hilfsbodenteil
in demjenigen Bereich, den der Manipulator ergreifen könnte, mit einer Aussparung
versehen ist, so daß das Manipulator lediglich das in das Hilfsbodenteil eingesetzte
Tablett mitsamt dem in diesem lösbar festgelegten plattenförmigen Informationsträger
ergreift und auf die Transportlinie 29 aufsetzt.
[0017] Auf diese Weise ist die in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 mit der Assemblierungsvorrichtung
sowohl zum Assemblieren einer kompletten Verpackung mit einem darin eingesetzten Informationsträger
wie auch zum Bestücken von Tabletts mit Informationsträgern ohne übrige Verpackung
einsetzbar.
[0018] In Fig. 2 ist ein Bodenteil 31 dargestellt, wie es normalerweise für die Verpackung
von Compact-Discs eingesetzt wird. Das Bodenteil ist transparent und weist einen Boden,
zwei Querseitenwände 32 und 33 und zwei Längsseitenwände 34 und 35 auf. Die beiden
Längsseitenwände 34 und 35 sind in ihren mittleren Bereichen mit je einer Griff-Aussparung
36 versehen. Beide Längsseitenwände 34 und 35 weisen zu der Querseitenwand 32 hin
Bohrungen 37 auf, in denen ein in der Figur nicht dargestelltes Deckelteil drehbar
gelagert werden kann. Ferner weist das Bodenteil 31 in den beiden Längsseitenwänden
34 und 35 je zwei etwas kleinere Bohrungen 38 auf, von denen jeweils eine in einem
vorgegebenen Abstand zu der Querseitenwand 32 bzw. der Querseitenwand 33 angeordnet
ist.
[0019] In Fig. 3 ist das in Fig. 2 dargestellte Bodenteil 31 mit einem in dieses eingesetztem
Tablett 41 dargestellt. Das Tablett 41 weist in einem zentralen Bereich eine zapfenförmige
Halterung 42 auf, an der ein plattenförmiger Informationsträger lösbar festlegbar
ist. Das Tablett 41 ist in das Bodenteil 31 rastend eingesetzt. Die Rastung arbeitet
dabei in der Weise, daß in die Bohrungen 38 des Bodenteiles 31 in der Figur nicht
näher dargestellte Rastnasen des Tabletts 41 eingreifen. Damit ist sichergestellt,
daß das Tablett 41 in dem Bodenteil 31 in der Weise festgelegt ist, daß es bei normalem
Gebrauch der Verpackung sich nicht aus diesem löst.
[0020] In Fig. 4 ist ein Hilfsbodenteil 51 dargestellt, das im wesentlichen die gleichen
Abmessungen aufweist wie das in Fig. 2 dargestellte Verpackungs-Bodenteil 31. Das
Hilfsbodenteil 51 weist einen Boden 52, je eine Längsseitenwand 53, 54 und je eine
Querseitenwand 55 und 56 auf. Die Grundabmessungen sind die gleichen wie des in Fig.
2 dargestellten Verpackungs-Bodenteil 31. Insbesondere sind die Längs- bzw. Querseitenwände
in gleichem Abstand zueinander angeordnet wie die entsprechenden Wände des Verpackungs-Bodenteiles
31. Die beiden Längsseitenwände 53 und 54 des Hilfsbodenteiles 51 weisen in etwa die
gleiche Form auf wie die Längsseitenwände 34 und 35 des Verpackungs-Bodenteiles 31.
Die Längsseitenwände 53 und 54 sind jedoch in denjenigen Bereichen mit nach oben hin
offenen Aufnahmen 57 versehen, in denen die entsprechenden Bereiche der Seitenwände
34 und 35 des Verpackungs-Bodenteiles 31 mit Bohrungen 38 versehen sind. Die nach
oben hin offenen Aufnahmen 57 verhindern damit, daß die sonst in die Bohrungen 38
des Verpackungs-Bodenteiles 31 eingreifenden Rastnasen des Tablettes 41 in das Hilfsbodenteil
eingreifen. Dies muß verhindert werden, damit die Tabletts 41 nach dem Assemblierungsvorgang
den Hilfsbodenteilen 51 leicht wieder entnommen werden können. Die Querseitenwand
56 und der Boden 52 des Hilfsbodenteils 51 sind mit einer Aussparung 58 versehen.
Diese Aussparung 58 kann in verschiedener Form gestaltet sein, muß jedoch in jedem
Falle so bemessen sein, daß ein Manipulator oder ähnliches, der in der letzten Assemblierungsposition
normalerweise das Verpackungs-Bodenteil heraushebt, das Hilfs-Bodenteil 52 nicht ergreift,
sondern lediglich ein in dieses eingesetztes Tablett 41. Bei dem in Fig. 4 dargestellten
Hilfsbodenteil weist die Aussparung 58 im Boden 52 eine längliche Form auf, die sich
zu der Querseitenwand 56 hin verbreitert, die auf gleicher Breite unterbrochen ist.
[0021] Bei dem in Fig. 4 dargestellten Hilfsbodenteil 51 kommt es auf die genaue Ausgestaltung
der Seitenwände nicht an. Entscheidend ist lediglich, daß das Tablett in dem Hilfsbodenteil
unverrückbar aufgenommen wird, so daß die weitere Assemblierung, insbesondere das
Einsetzen des plattenförmigen Informationsträgers in das Tablett, unter genauer Positionierung
des Tabletts erfolgen kann. Ferner muß das Hilfsbodenteil derart gestaltet sein, daß
das Tablett leicht wieder entnehmbar ist, d. H. also, daß es in dem Hilfsbodenteil
nicht zu stark festklemmt.
[0022] Ein in Fig. 4 dargestelltes Hilfsbodenteil kann auf verschiedene Weise in den Aufnahmen
10 der in Fig. 1 dargestellten Maschine befestigt werden. Da die Maschine im allgemeinen
nach einer möglichst kurzen Umrüstzeit auch für das Assemblieren einer kompletten
Verpackung geeignet bleiben soll, ist es vorteilhaft, die Hilfsbodenteile 52 in der
Weise in den Aufnahmen 10 in der Maschine 1 zu befestigen, daß sie wieder lösbar sind.
Dies kann beispielsweise durch Verschrauben, evtl. aber auch durch Kleben oder ähnliches
geschehen.
1. Maschine mit einer Vorrichtung zum Assemblieren einer Verpackung für einen optisch
auslesbaren plattenförmigen Informationsträger, die aus einem Bodenteil (31) und einem
klappbar an diesem gelagerten Deckelteil besteht, mit einer Boden-Einlagekarte und
einem Tablett, (41) das in das Bodenteil auf die Boden-Einlagekarte eingesetzt und
an dem der plattenförmige Informationsträger lösbar festgelegt wird, wobei während
des Assemblierens das Bodenteil als Assemblier-Basis dient und von der Maschine in
einer Aufnahme gehalten und von Position zu Position (2-9) bewegt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zum alleinigen Einsetzen der plattenförmigen Informationsträger in die Tabletts
an den Aufnahmen Hilfsbodenteile (51) vorgesehen sind, die im wesentlichen die gleichen
Abmessungen aufweisen wie ein Verpakkungs-Bodenteil (31) und die auf den Aufnahmen
derart angeordnet sind, daß in die Hilfsbodenteile die Tabletts (41) einsetzbar sind
und diese nach Einlegen eines plattenförmigen Informationsträgers den Hilfsbodenteilen
wieder entnehmbar sind.
2. Maschine mit Vorichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände
der Hilfsbodenteile (51) von der Einlegeseite her offene Aufnahmen (57) in denjenigen
Bereichen aufweisen, in denen die entsprechenden Bereiche eines Verpackungs-Bodenteils
mit Bohrungen (38) zur Aufnahme von Rastnasen eines einsetzbaren Tabletts versehen
sind.
3. Maschine mit Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
der Hilfsbodenteile in dem Boden und wenigstens einer Seitenwand eine Aussparung (58)
aufweist, welche derart bemessen ist, daß ein Manipulator, der normalerweise die gesamte
Verpackung einschließlich Verpackungs-Bodenteil nach deren Assemblierung heraushebt,
lediglich ein in das Hilfsbodenteil eingesetztes Tablett erfaßt und heraushebt.
1. A machine comprising an apparatus for assembling a container for an optically readable
disc-shaped information carrier, which container comprises a bottom section (31) and
a cover section which is pivotally attached to said bottom section, a bottom insertion-card,
and a tray (41) adapted to be placed in the bottom section on the bottom insertion-card
and to detachably retain the disc-shaped information carrier, the bottom section serving
as an assembly base and, while retained in a holder, being moved from station to station
(2-9) by the machine during assembly, characterized in that for solely loading the
disc-shaped information carrier into the tray, the holders are provided with auxiliary
bottom sections (51) having substantially the same dimensions as a container bottom
section (31) and arranged on the holders in such a way that the trays (41) can be
placed in the auxiliary bottom sections and can be removed from the auxiliary bottom
sections after insertion of a disc-shaped information carrier.
2. A machine comprising an apparatus, as claimed in Claim 1, characterized in that the
side walls of the auxiliary bottom sections (51) have recesses (57) which open towards
the loading side at locations where a container bottom section has bores (38) in which
latching noses of a tray to be inserted are engageable.
3. A machine comprising an apparatus, as claimed in Claim 1 and/or 2, characterized in
that each of the auxiliary bottom sections has an opening (58) in the bottom and at
least one side wall, which opening is dimensioned to enable a tray placed in the auxiliary
bottom section to be gripped and removed by a manipulator which normally removes the
entire container including its bottom section after assembly.
1. Machine munie d'un dispositif d'assemblage d'un emballage pour un support d'information
en forme de disque optiquement lisible constitué d'une partie de fond (31) et d'une
partie de couvercle montée sur celle-ci de manière à pouvoir être rabattue, avec un
encart de fond et un plateau (41) inséré dans la partie de fond sur l'encart de fond
et auquel le support d'information en forme de disque est attaché de manière détachable,
la partie de fond servant de base d'assemblage pendant l'assemblage, et étant maintenue
dans un réceptacle et déplacée d'une position à l'autre (2-9) par la machine, caractérisée
en ce que, pour la seule insertion des supports d'information en forme de disque dans
les plateaux, des parties de fond auxiliaires (51) sont prévues aux réceptacles, parties
de fond qui présentent essentiellement les mêmes dimensions qu'une partie de fond
d'emballage (31) et qui sont disposées sur les réceptacles de façon que les plateaux
(41) puissent être insérés dans les parties de fond auxiliaires et que ceux-ci puissent
être enlevés à nouveau des parties de fond auxiliaires après insertion d'un support
d'information en forme de disque.
2. Machine munie d'un dispositif selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
parois latérales des parties de fond auxiliaires (51) présentent des évidements (57)
ouverts à partir de la face d'insertion dans les zones dans lesquelles les zones correspondantes
d'une partie de fond d'emballage sont pourvues de trous (38) destinés à recevoir des
talons d'encliquetage d'un plateau pouvant être inséré.
3. Machine munie d'un dispositif selon la revendication 1 et/ou 2, caractérisée en ce
que chaque partie de fond auxiliaire présente un creux (58) dans le fond et au moins
dans une paroi latérale, ce creux étant dimensionné de façon qu'un manipulateur qui,
après leur assemblage, enlève normalement tout l'emballage, y compris la partie de
fond de l'emballage, saisisse et enlève seulement un plateau inséré dans la partie
de fond auxiliaire.