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(11) |
EP 0 291 836 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.11.1991 Patentblatt 1991/48 |
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Anmeldetag: 11.05.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 19/34 |
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Unterfahrbare Transportpalette mit im wesentlichen rechteckigem Grundriss aus in Zuschnittform
bereitgestelltem, faltbarem Material wie Wellpappe
Rectangular transport pallet constructed of a foldable blank such as a carton blank
Palette de transport rectangulaire fabriquée à partir d'un flanc pliable tel que du
carton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR LI LU NL |
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Priorität: |
16.05.1987 DE 8707224 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.1988 Patentblatt 1988/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Europa Carton Aktiengesellschaft |
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D-20095 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kuhlmann, Jens
D-2000 Hamburg 73 (DE)
- Linner, Franz
D-2059 Hohnstorf (DE)
- Sommermeyer, Rolf
D-6720 Speyer (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Wenzel & Kalkoff |
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Postfach 73 04 66 22124 Hamburg 22124 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 243 119 FR-A- 2 503 670
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FR-A- 2 243 878
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine unterfahrbare Transportpalette mit im wesentlichen rechteckigem
Grundriß aus in Zuschnittform bereitgestelltem, faltbarem Material wie Wellpappe,
mit einer Ladegut aufnehmenden Paletten-Oberfläche, mit einer Paletten-Aufstandsfläche
(Unterfläche) und mit Ober- und Aufstandsfläche zueinander beabstandenden Tragelementen,
zwischen denen in wenigstens einer der beiden Hauptdimensionen des Rechtecks mindestens
eine Laderinne zum Eingreifen von Ladeholmen von Flurfördergeräten angeordnet ist.
[0002] Für unterfahrbare Transportpaletten der beschriebenen Art aus Wellpappe oder ähnlichem
faltbarem Material, bei denen die Oberfläche wie bei herkömmlichen Paletten aus Holz,
Preßstoff od. dgl. mit Transportgut beladen wird, werden heute in aller Regel zwei
rechteckförmige Materialzuschnitte verwandt. Bei einem bekannten Gegenstand dieses
Typs (DE-OS 34 42 439) sind je ein die Paletten-Oberfläche und ein eine Tragholmkonstruktion
bestimmender Zuschnitt vorgesehen, die einander hinsichtlich ihrer Faltung und Stützmaßnahmen
so zugeordnet sind, daß sich eine hoch-tragfähige Wellpappe-Transportpalette ergibt.
Solche Paletten sind insbesondere als stabile, preiswerte Einweg-Paletten mit Euro-Palettenmaß
(800 x 1 200 mm) geeignet. Allerdings ist ihre Konstruktion dann, wenn lediglich kleinere
Paletten mit 1/2-Euromaß (600 x 800mm) oder 1/4-Euromaß (400 x 600 mm) verlangt werden,
in aller Regel vom Material her zu aufwendig, zumal dann üblicherweise auch nur geringere
Festigkeiten erforderlich sind.
[0003] Für kleinere Abmessungen ist eine aus einem rechteckigen einstückigen Zuschnitt aus
Pappe, gewellter Faserplatte oder gleichwertigem Material hergestellte Palette bekannt
geworden (DE-OS 14 81 413). Diese dient jedoch allein als Umhüllung für von der Palette
aufzunehmendes Transportgut und weist zwischen zwei seitlichen Tragstegen eine breite
Rinne mit einem flachen, horizontalen rechteckigen Boden und einer parallel dazu angeordneten
Tragfläche auf. Diese Rinne, die nach zwei Seiten offen ist, kann - entweder nach
Hochklappen der die Oberfläche bildenden Platte oder durch Einschieben von den offenen
Seiten her - mit Transportgut befüllt werden. Zum Zwecke einer festen Anlage der Oberplatte
und ihrer sicheren Befestigung an den seitlichen Tragstegen ist an beiden je eine
seitliche Ansatzfläche angeordnet. Der Boden bildet die Aufstandsfläche der Palette.
Das Transportgut ist bei dieser Palette also, bis auf die offenen Seiten, vollständig
von dem Palettenmaterial umhüllt. Somit ist das Transportvolumen der bekannten Palette
auf den Raum der Rinne beschränkt. Ein Beladen der Palette von der Oberfläche her
ist nicht beabsichtigt; hierzu weist dieser Gegenstand keine genügende Festigkeit
bzw. Tragfähigkeit auf. Auch ist ein Unterfahren der Palette mit einem Flurförderer
weder beabsichtigt noch in sinnvoller Weise denkbar, da dann einerseits das Breitenmaß
der Rinne, wollte man mit den Gabeln oder Ladeholmen eines Flurförderers die seitlichen
Tragstege untergreifen, dem Abstand zwischen den Ladeholmen entsprechen müßte und
damit die Palette in ihrer Aufnahmekapazität beschränkt wäre, andererseits aber die
seitlichen Ansatzflächen trotz der Doppellagigkeit des Materials nicht ausreichen,
das gesamte Ladegewicht der Palette zwischen sich aufzunehmen. Ein Beladen der Oberfläche
der bekannten Palette ist nicht beabsichtigt; hierfür ist die breite, ungestützte
Oberplatte nicht geeignet. Dieser bekannte Gegenstand ist somit auf den Zweck einer
Einweg-Umhüllungspalette, also praktisch auf einen stapelbaren trogförmigen Kasten,
beschränkt.
[0004] Der Erfindung liegt - insbesondere gegenüber dem beschriebenen Stand der Technik
- die Aufgabe zugrunde, eine unterfahrbare Transportpalette der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die speziell als Kleinpalette (1/4 oder 1/2-Euro-Palettengröße),
bevorzugt im Einweg-Gebrauch, einsetzbar und dementsprechend von Material und Herstellung
her preiswert ist, zugleich aber vor allem ein sicheres Transportieren mit Hilfe von
Flurfördergeräten (Hubwagen, Gabelstaplern) trotz der verkleinerten Abmessungen gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Mittellinie der Laderinne
zu der zu ihr parallelen Mittellinie der Paletten-Oberfläche versetzt ist und daß
entlang des freien Randes der der Rinnen-Mittellinie abgekehrten Hälfte der Paletten-Oberfläche
ein seitlicher freier, von der Aufstandsfläche her von einem Ladeholm untergreifbarer
Flansch oder Steg vorgesehen ist, der sich über die seitliche Tragelement-Begrenzung
hinaus erstreckt. Damit erreicht man in einfacher und sinnvoller Weise eine Verlagerung
des Lastschwerpunktes der Palette bei gleichmäßiger Beladung derselben derart, daß
sich dieser Lastschwerpunkt zwischen den Ladeholmen oder Gabeln des Flurförderers
befindet. Die Breite der Laderinne ist naturgemäß so gewählt, daß sie bequem einen
Ladeholm eines Hubwagens mit genügendem Spiel, aber unter leichter seitlicher Zentrierungsmöglichkeit
aufnehmen kann, während der von dem zweiten Ladeholm zu untergreifende Steg sich in
einem entsprechenden Abstand dazu befindet. Um diese Art der leichten Zentrierung
besonders einfach zu erreichen und damit zu gewährleisten, daß einerseits im schnellen,
wenig sorgfältigen Transport- und Ladebetrieb keine unnötigen Beschädigungen entstehen
und andererseits keine zu große Sorgfalt und Genauigkeit beim Einführen der Flurförderer
erforderlich ist, wird man zweckmäßigerweise die Breite des Tragelementes auf der
Seite des Steges entsprechend den heute genormten Abständen zwischen den Ladeholmen
von Hubwagen vorsehen, während bei Gabelstaplern ohnehin üblicherweise der Abstand
zwischen den gegenüber Hubwagen schmaleren Ladeholmen veränderbar ist und damit auf
das entsprechende Breitenmaß des Tragelements eingestellt werden kann.
[0006] Es sind zwar ganz allgemein asymmetrisch ausgebildete Kleinpaletten aus Holz, also
Paletten aus einem eigensteifen, festen und harten Werkstoff bekannt und im praktischen
Einsatz. Bei diesen bereitet es jedoch aufgrund der dem Material Holz innewohnenden
Stabilität und Festigkeit keine Schwierigkeiten, Klötze, Füße oder ähnliches an der
Unterseite der per se steifen Palettenoberfläche beliebig nach den jeweiligen Transporterfordernissen
anzuordnen und trotzdem problemlos den Anforderungen an Festigkeit und Stabilität
in allen Punkten der Palettenoberfläche und über die gesamte Standfläche für zu transportierende
Behältnisse od. dgl. zu genügen. Daher können solche bekannten Paletten aus in sich
festem Material einem Fachmann, der sich mit der Herstellung und dem Einsatz von Produkten
aus leichtem und damit gewichtsparendem, prinzipiell nur eine geringe Eigenfestigkeit
und Biegesteifigkeit aufweisendem faltbarem Material wie Wellpappe od.dgl. befaßt,
keinerlei Anregung vermitteln, wenn er Probleme auf diesem Materialgebiet zu lösen,
also insbesondere für bestimmte Einsatzzwecke eine Palette aus Wellpappe oder ähnlich
nachgiebigem und sich unter Last leicht verformendem Material auszubilden hat, die
allen Anforderungen und Belastungen, insbesondere in den Randbereichen, gerecht wird,
damit nicht ständig die bei Holz überhaupt nicht existente Gefahr einer Palettenzerstörung
bzw. -beschädigung und damit auch eine Beschädigung des transportierten Gutes besteht.
[0007] In Besonders vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann die Transportpalette aus
einem einstückigen Zuschnitt aufgefaltet sein. Dieser wird im wesentlichen rechteckig
sein, wodurch sich in der Herstellung eine optimale Flächenausnutzung durch praktisch
fehlenden Verschnitt ergibt, indem maximaler Nutzen aus der laufenden Wellpappebahn
gezogen werden kann und die Außenabmessungen des Zuschnitts den Außenkanten der aufgefalteten
Palette entsprechen.
[0008] Vorzugsweise erstrecken sich die Tragelemente im wesentlichen parallel zu der Rinnen-Mittellinie,
und sie sind als hohlkörperartige Tragholme ausgebildet. Das ergibt auf der einen
Seite eine Palette mit klaren Begrenzungen und auf der anderen eine hohe Steifigkeit
sowie Sicherheit in der Unterfahrbarkeit.
[0009] Um die bereits erwähnte präzise Lagerung der Palette auf den Tragholmen eines Flurförderers
mit den angegebenen Schwerpunktsverhältnissen bei gleichmäßig beladener Palette zu
gewährleisten, können die Tragelemente zur den Gewichtsschwerpunkt beinhaltenden Mittellinie
der Paletten-Oberfläche asymmetrisch derart angeordnet sein, daß ein erster Tragholm
um das Breitenmaß des seitlichen Überstandes nach innen versetzt ist und ein gegenüber
dem ersten schmalerer zweiter Tragholm parallel dazu die gegenüberliegende seitliche
Palettenbegrenzung bildet.
[0010] Durch entsprechende Auffaltung ist die Laderinne vorzugsweise in Richtung der Aufstandsfläche
offen, während in ihrem oberflächenseitigen Bereich das Zuschnittmaterial doppelschichtig
miteinander verbindbar ist. Damit ergibt sich ein einfaches Unterfahren mit Flurförderern
ohne die Gefahr eines Anstoßens gegen einen die Rinne nach unten begrenzenden Materialsteg,
was gerade bei den häufig nur geringen Kleinpaletten-Ladegewichten vorteilhaft ist,
indem so die Palette durch anstoßende Ladeholme nicht weggeschoben werden kann. Außerdem
wird durch die Doppelschichtigkeit der Rinnendecke, also in dem vertikal nicht durch
die Tragelemente oder -holme gestützten Rinnenbereich, die Tragfähigkeit der Palette
insgesamt maßgeblich erhöht.
[0011] Eine weitere Verbesserung und Erhöhung der Belastbarkeit der Palette ist dadurch
erreichbar, daß die Tragelemente bzw. -holme quaderförmig ausgebildet sein und die
Rinne die Form eines nach unten offenen U haben können. Auf diese Weise läßt sich
auch vorteilhaft der dem Steg gegenüberliegende Palettenrand durch die vertikale Tragelement-Wand
bilden, so daß hier eine eindeutige, geschlossene Begrenzung der Palette vorhanden
ist.
[0012] Es ist weiterhin möglich, die erfindungsgemäße Transportpalette aus zwei Zuschnitteilen
auszubilden, indem vorteilhaft die Tragelemente als mindestens zwei holmartige Träger
mit zu der Laderinnen-Mittellinie senkrechtem Verlauf ausgebildet sind, wobei sie
von der Laderinne durchbrochen sind und zwischen sich mindestens eine zweite, parallel
zur zweiten Palettenhauptachse koaxial verlaufende Laderinne ausbilden derart, daß
in der Hälfte der versetzten Rinnen-Mittellinie schmalere und in der anderen Hälfte
breitere quaderförmige Füße gebildet sind und sich auf der Seite der breiteren Füße
der freie Flansch oder Steg befindet. Eine solche Palette ist zwar im Vergleich zu
der aus einem einstückigen Zuschnitt gebildeten vom Material her aufwendiger, ergibt
jedoch eine höhere Tragfähigkeit und damit die Möglichkeit des Einsatzes bei hohen
Transportgewichten für Kleinpaletten, wobei vorzugsweise die beiden Zuschnitteile
mit normal zueinander verlaufender Wellenrichtung angeordnet werden und das Material
im Bereich der zweiten Laderinne und entlang der Außenwände senkrecht zu der versetzten
Laderinne doppelschichtig vorgesehen ist.
[0013] Um bei der erfindungsgemäßen Palette die Festigkeit noch mehr zu steigern, können
im Bereich der Tragelemente aus der Oberfläche faltbar ausgestanzte, in das Tragelementinnere
hineinklappbare und sich gegen die Aufstandsfläche der Tragelemente abstützende Stützlaschen
vorgesehen sein. Vorzugsweise sind diese Stützlaschen im Tragelementinneren festsetzbar.
Sie können in Breite und Höhe dem Innenquerschnitt der Tragelemente entsprechen und
in diesen kraftschlüssig festsetzbar sein. Zum Zwecke dieses leichten Festsetzens
können die gegen die Bodenfläche der Tragelemente anliegenden Unterränder der Stützlaschen
Riegelnasen zum Eingriff in entsprechende Riegelschlitze in der Aufstandsfläche aufweisen.
[0014] Bei einer erfindungsgemäßen Transportpalette aus einem einstückigen Zuschnitt kann
letzterer aus Wellpappe mit normal zu den Tragelementen bzw. Tragholmen ausgerichtetem
Wellenverlauf bestehen, und die Stützlaschen können als Querstützen zu den Tragelementen
ausgebildet sein. Stehende Welle in vertikalen Wandelementen von Tragholmen ist an
sich bekannt, aber in Verbindung mit den liegende Welle aufweisenden Querstützen der
aus der Oberfläche herabklappbaren Arretierungslaschen ergibt sich eine maßgebliche
Gesamt-Festigkeitserhöhung, indem die stehende Welle den Druck von oben her aufnimmt,
während die Querstützen der Erhöhung der seitlichen Scherfestigkeit zugute kommt.
[0015] Zweckmäßigerweise können gerade im Hinblick auf die Erzielung hoher Tragfähigkeiten
die erfindungsgemäßen Transportpaletten aus doppellagigem Wellpappematerial mit hoch-reißfester
Deckschicht (Kraftliner) hergestellt, also aufgefaltet sein.
[0016] Um eine gute Standfestigkeit und damit Tragfähigkeit der Paletten zu erzielen, können
die Aufstandsflächen der Tragelemente mindestens 50 %, vorzugsweise etwa 60 % der
Gesamtfläche der Palette betragen, wodurch sich zusätzlich noch eine hohe Scherfestigkeit
ergibt.
[0017] Natürlich ist es auch denkbar, statt Wellpappe anderes geeignetes, faltbares Material,
z.B. in genügendem Maße tragfähige Pappe, für die Herstellung der erfindungsgemäßen
Paletten zu verwenden, wobei in diesem Falle die bei Weilpappe mit vorbestimmter Wellenrichtung
erzielbaren Vorteile zumindest in gewissem Umfang dadurch erzielbar sind, daß man
den Hauptfaserverlauf des Pappmaterials entsprechend ausrichtet.
[0018] Die insgesamt mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen nach allem darin, daß
gerade kleinere Palettenformate preisgünstig zur Verfügung gestellt werden können,
die mit üblichen Flurfördergeräten sicher gehoben und transportiert werden können,
indem sich ihr Lastschwerpunkt bei hinreichend gleichmäßiger Palettenbeladung zwischen
den Gabeln bzw. Ladeholmen solcher Geräte bei Normalausführung befindet und der freie
Palettenrand durch die Stegausbildung sicher untergreifbar und auf einem Ladeholm
lagerbar ist, ohne daß die Gefahr besteht, daß die angehobene Palette über die andere
Seite abkippt und herunterfällt.
[0019] Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung gehen aus
der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
hervor. Es zeigt
- Fig. 1
- in Draufsicht einen einstückigen Wellpappe-Zuschnitt zur Herstellung einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Transportpalette und
- Fig. 2
- eine aus dem Zuschnitt der Fig. 1 auffaltete Transportpalette in axonometrischer Darstellung.
[0020] Zur Herstellung einer mit den erfindungsgemäßen Merkmalen ausgestatteten Transportpalette
1, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, wird bei dieser Ausführungsform ein einstückiger
Wellpappe-Zuschnitt 10 verwendet, der die Form eines langgestreckten Rechtecks hat
und damit verschnittfrei mit mehreren Nutzen nebeneinander aus einer laufenden Wellpappebahn
herausgeschnitten werden kann. Den Wellenverlauf erkennt man bei A.
[0021] Der Zuschnitt umfaßt, jeweils durch gestrichelt angedeutete, im Zuge der Herstellung
angebrachte Faltlinien 11 sowie Gegenfaltlinien (Gegenriller) 12 gegeneinander abgegrenzt,
in Aneinanderreihung von rechts her betrachtet, ein Feld für die Erzeugung einer Paletten-Oberfläche
2, anschließend drei Felder zur Ausbildung eines quaderförmigen zweiten Tragholms
4 in Form einer Außenwand 41, einer Aufstandsfläche 40 und einer Innenwand 42, anschließend
für eine Laderinne 5 eine Rinnendecke 51, darauf folgend zur Ausbildung eines breiteren,
ersten quaderförmigen Tragholms 3 eine Innenwand 32, eine Aufstandsfläche 30 und eine
Außenwand 31, und abschließend eine Stegunterlage 61 zur Ausbildung eines über die
Außenwand 31 des ersten Tragholms 3 hinausragenden Flansches oder Steges 6. In der
Paletten-Oberfläche 2 sind, ebenfalls um Faltlinien 11 klappbar, Stützlaschen 21 und
22 eingestanzt, von denen die breiteren Stützlaschen 21 in ihrer Breite im wesentlichen
der Breite der Aufstandsfläche 30 des ersten, breiteren Tragholms 3 und die Stützlaschen
22 der Breite der Aufstandsfläche 40 des schmaleren zweiten Tragholms 4 entsprechen.
Diese Stützlaschen liegen in ihrer Breitenerstreckung im Wellenverlauf (s. A) und
tragen an ihren unteren freien Rändern Riegelnasen 23. Die Höhe der Stützlaschen 21,
22 entspricht der Höhe der Wandteile 31, 32 bzw. 41, 42. An den Riegelnasen 23 entsprechenden
gegenüberliegenden Stellen in den Aufstandsflächen 30, 40 sind Riegelschlitze 33 bzw.
43 ausgebildet, so daß die Riegelnasen 23 bei aufgerichteter Palette in den Riegelschlitzen
festgesetzt werden können, um damit bei dem aus Fig. 2 entnehmbaren quaderförmigen
Aufbau der Tragholme 3 als Querstützen der Erhöhung insbesondere der Seitenbelastbarkeit
(Scherfestigkeit und Biegefestigkeit) zu dienen.
[0022] In Fig. 1 und 2 ist mit strichpunktierter Linie M die Mittellinie der Paletten-Oberfläche
bezeichnet, während mit doppelt-strichpunktierter Linie L die Mitte der Laderinne
5 angegeben ist. Die Mittellinie M verläuft bei gleichmäßiger Beladung der Paletten-Oberfläche
2 durch den (theoretischen) Lastschwerpunkt, so daß bei Unterstützung durch ein linienförmiges
Hebezeug in der Linie M Gleichgewicht herrschen müßte. Da dieses in der Praxis aber
mit vernünftigen Mitteln selten erreicht werden kann, ist durch die Anordnung der
Laderinne 5, in die ein Ladeholm eines Flurförderers eingreifen kann, im Verhältnis
zu den Tragholmen und damit durch den Versatz der Rinnen-Mittellinie L gegenüber der
Oberflächenmittellinie M sichergestellt worden, daß bei Untergreifen der Palette in
der Mitte der Laderinne 5 die Palette ein zur Rinnen-Mittellinie L linksdrehendes
Moment ausübt. Die Breite der Laderinne 5 ist etwas größer als die weitgehend standardisierte
Breite einzelner Ladeholme von Hubwagen, während die Breite des ersten Tragholms 3
und damit auch der Aufstandsfläche 30 etwas schmaler als die ebenfalls weitestgehend
standardisierte Abstandsbreite zwischen den beiden Tragholmen eines Hubwagens ist.
Die Paletten-Oberfläche 2 schließt auf der Seite des ersten Tragholmes 3 nicht mit
dessen Außenwand 31 ab, sondern überragt diesen entsprechend der Breite der Stegunterlage
61 um ein Stück, so daß damit ein freier Randflansch bzw. -steg 6 gebildet wird. Auf
diese Weise ist es möglich, daß bei Unterfahren der Palette mit einem Hubwagen dessen
einer Ladeholm in die Rinne 5 eingeführt wird und bei Anheben gegen die Rinnendecke
51 zur Anlage kommt, während sein zweiter Ladeholm den Flansch 6 bzw. die Stegunterlage
61 untergreift. Die Palette wird also durch die Breitenabmessungen von Laderinne 5
und erstem Tragholm 3 zentriert. - Während bei Hubwagen in der Regel die Breite der
Ladeholme und deren Abstand fest und standardisiert sind, kann man bei Gabelstaplern
regelmäßig den Abstand der u.U. schmaleren Ladeholme verändern und damit auf die entsprechenden
Breitenabmessungen der Palette einstellen, so daß immer noch das linksdrehende Moment
um den in die Laderinne 5 eingreifenden Ladeholm und das Untergreifen des Flansches
6 durch den außen befindlichen Ladeholm gewährleistet sind.
[0023] Somit ist die Palette, bei der es sich im dargestellten Beispiel um eine 1/4-Euro-Palette
handelt, sicher mit Hilfe üblicher Flurfördergeräte anhebbar und transportierbar.
Gleiches gilt auch für größere Paletten ähnlicher Ausbildung bis hin zu Paletten mit
1/2-Euromaß.
[0024] Wie aus der Darstellung erkennbar, ist die Palette in den beim Anheben mittels Flurförderer
hauptsächlich belasteten Bereichen, nämlich im Deckenbereich der Laderinne 5 und am
Steg 6, doppelschichtig ausgebildet, so daß hier ein hoher Belastungswiderstand resultiert.
Die Festigkeit der Palette insgesamt wird durch die verriegelbaren Stützlaschen 21,
22 sowie ggf. durch die Wahl doppellagigen Wellpappe-Materials gesteigert, so daß
man eine aus einem einstückigen Zuschnitt aufrichtbare 1/4-Euro-Palette erhält, die
gegenüber einer vergleichbaren Palette aus einem zweistückigen Zuschnitt etwa 70 bis
80 % der Tragfähigkeit aufweist. Dieses ist für die Einsatzzwecke solcher Kleinpaletten,
die oftmals mit nicht so schwerem Gut wie Großpaletten beladen werden, für einen sehr
großen Bereich der Einsatzfälle ausreichend, so daß sich durch die entstehenden Materialersparnisse
infolge der Verwendung nur eines Zuschnitts trotz ggf. höherwertigen Wellpappe-Materials,
zumal bei Berücksichtigung der Massenverwendung solcher Paletten, maßgebliche Einsparungen,
zumal auch unter dem Gesichtspunkt des einfachen Auffaltens des Zuschnittes 10, ergeben.
1. Unterfahrbare Transportpalette mit im wesentlichen rechteckigem Grundriß aus in Zuschnittform
bereitgestelltem, faltbarem Material wie Wellpappe, mit einer Ladegut aufnehmenden
Paletten-Oberfläche, mit einer Paletten-Aufstandsfläche (Unterfläche) und mit Ober-und
Aufstandsfläche zueinander beabstandenden Tragelementen, zwischen denen in wenigstens
einer der beiden Hauptdimensionen des Rechtecks mindestens eine Laderinne zum Eingreifen
von Ladeholmen von Flurfördergeräten angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie (L) der Laderinne (5) zu der zu ihr parallelen Mittellinie (M)
der Paletten-Oberfläche (2) versetzt ist und daß entlang des freien Randes der der
Rinnen-Mittellinie (L) abgekehrten Hälfte der Paletten-Oberfläche ein seitlicher freier,
von der Aufstandsfläche (30, 40) her von einem Ladeholm untergreifbarer Flansch oder
Steg (6) vorgesehen ist, der sich über die seitliche Tragelement-Begrenzung (31) hinaus
erstreckt.
2. Transportpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einstückigen, im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt (10) aufgefaltet
ist.
3. Transportpalette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Tragelemente (3,4) im wesentlichen parallel zu der Rinnen-Mittellinie
(L) erstrecken.
4. Transportpalette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente als hohlkörperartige Tragholme (3, 4) ausgebildet sind.
5. Transportpalette nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (3, 4) zu der Mittellinie (M) der Paletten-Oberfläche (2) asymmetrisch
angeordnet sind derart, daß ein erster Tragholm (3) um das Breitenmaß des seitlichen
Überstandes (6) nach innen versetzt ist und ein gegenüber dem ersten schmalerer zweiter
Tragholm (4) parallel dazu die gegenüberliegende seitliche Palettenbegrenzung bildet.
6. Transportpalette nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laderinne (5) in Richtung der Aufstandsfläche (30, 40) offen ist, während
in ihrem oberflächenseitigen Bereich (51) das Zuschnittmaterial doppelschichtig miteinander
verbindbar ist.
7. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente bzw. Tragholme (3,4) quaderförmig ausgebildet sind und die Rinne
(5) die Form eines nach unten offenen U hat.
8. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Steg (6) gegenüberliegende Palettenrand durch die Außenwand (41) des
zweiten Tragelements (49 gebildet ist.
9. Transportpalette nach Anspruch 1 aus zwei Zuschnittteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente als mindestens zwei holmartige Träger mit zu der Laderinnen-Mittellinie
senkrechtem Verlauf ausgebildet sind, wobei sie von der Laderinne durchbrochen sind
und zwischen sich mindestens eine zweite, parallel zur zweiten Palettenhauptachse
koaxial verlaufende Laderinne ausbilden derart, daß in der Hälfte der versetzten Rinnen-Mittellinie
schmalere und in der anderen Hälfte breitere quaderförmige Füße gebildet sind und
sich auf der Seite der breiteren Füße der freie Flansch oder Steg befindet.
10. Transportpalette nach Anspruch 9 mit normal zueinander verlaufender Wellenrichtung
der beiden Zuschnitteile, dadurch gekennzeichnet, daß das Material im Bereich der zweiten Laderinne und entlang der senkrecht zu der
versetzten Laderinne rechtwinklig verlaufenden Außenwände doppelschichtig ist.
11. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Tragelemente (3, 4) aus der Oberfläche (2) faltbar ausgestanzte,
in das Tragelementinnere hineinklappbare und sich gegen die Aufstandsfläche (30, 40)
der Tragelemente abstützende Stützlaschen (21, 22) vorgesehen sind.
12. Transportpalette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlaschen (21, 22) im Tragelementinneren festsetzbar sind.
13. Transportpalette nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlaschen (21, 22) in Breite und Höhe dem Innenquerschnitt der Tragelemente
(3,4) entsprechen und in diesen kraftschlüssig festsetzbar sind.
14. Transportpalette nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Bodenfläche der Tragelemente (3,4) anliegenden Unterränder der
Stützlaschen (21, 22) Riegelnasen (23) zum Eingriff in entsprechende Riegelschlitze
(33, 43) im Tragelementboden (30, 40) aufweisen.
15. Transportpalette nach einem der Ansprüche 11 bis 14 bei Auffaltung aus einem einstückigen
Zuschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt aus Wellpappe mit normal zu den Tragelementen bzw. Tragholmen (3,
4) ausgerichtetem Wellenverlauf besteht und die Stützlaschen als Querstützen (21,
22) zu den Tragelementen ausgebildet sind.
16. Transportpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus doppellagigem Wellpappematerial mit hochreißfester Deckschicht (Kraftliner)
aufgefaltet ist.
17. Transportpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstandsflächen (30, 40) der Tragelemente (3, 4) mindestens 50 %, vorzugsweise
60 % der Palettenfläche (2) betragen.
1. Drive-under transport pallet, having an essentially rectangular plan projection and
provided in blank form of foldable material such as corrugated board, and having a
pallet surface for receiving products to be loaded, a pallet resting face (lower surface)
and support elements, which space the surface and the resting face from each other
and between which, in at least one of the two main dimensions of the rectangle, is
arranged at least one loading channel for engaging the loading bars of a floor conveying
apparatus, characterised in that the centre line (L) of the loading channel (5) is offset from the pallet surface's
centre line (M) extending parallelly therewith, and in that, provided along the free
edge of that half of the pallet surface which lies away from the channel centre line
(L) is a lateral, free flange or web (6), which can be engaged from the side of the
pallet resting face (30, 40) by a loading bar, said web extending beyond the lateral
support element boundary (31).
2. Transport pallet according to claim 1, characterised in that it is obtained by folding from a one-piece essentially rectangular blank (10).
3. Transport pallet according to claim 1 or 2, characterised in that the support elements (3, 4) extend essentially parallelly to the channel centre
line (L).
4. Transport pallet according to claim 3, characterised in that the support elements are formed as hollow-body type bearing spars (3, 4).
5. Transport pallet according to claim 3 or 4, characterised in that the support elements (3, 4) are arranged asymmetrically with regard to the centre
line (M) of the pallet surface (2) such that a first bearing spar (3) is offset inwardly
approximately the width measurement of the lateral projectiion (6) and a second bearing
spar (4), which is narrower than the first spar, constitutes the opposing, lateral
pallet boundary positioned parallel to the first spar.
6. Transport pallet according to any one of claims 2 to 5, characterised in that the loading channel (5) is open toward the resting face (30, 40) while within
its (upper) surface side region (51) the blank material can be connected with each
other in a double-layer manner.
7. Transport pallet according to any one of claims 3 to 6, characterised in that the support elements or bearing spars (3, 4), respectively, are right parallelepiped-shaped
and the channel (5) has the form of a "U" opening downwardly.
8. Transport pallet according to any one of claims 3 to 7, characterised in that the pallet edge opposite the web (6) is formed by the outer wall (41) of the
second support element (4).
9. Transport pallet according to claim 1 formed of two blank sections, characterised in that the support elements are formed as at least two spar-like supports, which extend
perpendicularly with regard to the channel centre line, the support elements being
pierced by the loading channel and forming between them, parallel to the second main
axis of the pallet and extending coaxially therewith, at least one second loading
channel in a manner such that in the half of the offset channel centre line narrower,
and in the other half wider, right parallelepiped feet are formed and the free flange
or web is located on the side of the wider feet.
10. Transport pallet according to claim 9, having normally extending flute directions
of the two blank sections, characterised in that the material in the region of the second loading channel and along the outer
walls, which extend perpendicularly at right angles to the offset loading channel,
is double-layered.
11. Transport pallet according to any one of claims 3 to 10, characterised in that support tabs (21, 22) are provided in the region of the support elements (3,
4) and punched-out of the surface (2) in a foldable manner, which can be articulated
into the interior of the support element and which support themselves against the
bearing surface (30, 40) of the support elements.
12. Transport pallet according to claim 11, characterised in that the support tabs (21, 22) can be fixed in the interior of the support element.
13. Transport pallet according to claim 11 or 12, characterised in that the support tabs (21, 22) correspond in width and height with the internal cross-section
of the support elements (3, 4) and can be locked therein non-positively.
14. Transport pallet according to any one of claims 11 to 13, characterised in that the lower edges of the support tabs (21, 22) lying against the bottom surface
of the support elements (3, 4) have locking projections (23) for engaging into corresponding
locking slots (33, 43) located in the support element base (30, 40).
15. Transport pallet according to any one of claims 11 to 14 obtained by folding from
a one-piece blank, charac-terised in that the blank consists of corrugated board having a flute extension arranged normally
relative to the support elements or support spars (3, 4), respectively, and in that
the support tabs are formed as transversal supports (21, 22) to the support elements.
16. Transport pallet according to any one of claims 1 to 15, characterised in that it is obtained by folding from double-layered corrugated board material having
a cover layer, which is highly resistant to tearing or breaking (kraft liner).
17. Transport pallet according to any one of claims 1 to 16, characterised in that the resting faces (30, 40) of the support elements (3, 4) amount to at least
50 %, preferably 60 %, of the pallet surface (2).
1. Palette de transport, pouvant être déplacée par un chariot élévateur à fourches, ayant
en projection horizontale un contour essentiellement rectangulaire, en un matériau
pliable, présenté sous forme de découpe, tel que du carton ondulé, comportant une
surface de palette recevant une marchandise, une surface d'appui au sol (surface inférieure)
et des éléments porteurs assurant l'écartement entre la surface supérieure et la surface
d'appui au sol, éléments entre lesquels au moins une gouttière de chargement, destinée
à l'introduction des longerons d'équipements de manutention, est disposée au moins
dans l'une des deux directions principales du rectangle, caractérisée en ce que l'axe
central (L) de la gouttière de chargement (5) est décalé par rapport à l'axe central
(M), qui lui est parallèle, de la surface de palette (2), et que, le long du bord
libre de la moitié, opposée à l'axe central (L) de la gouttière, de la surface de
palette est prévue une collerette ou une cloison (6), latéralement libre, pouvant
être saisie, à partir de la surface d'appui au sol (30, 40), par un longeron, collerette
ou cloison qui s'étend au-delà de la limite latérale (31) des éléments porteurs.
2. Palette de transport selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle est obtenue
par pliage à partir d'une découpe (10) en une seule pièce, essentiellement rectangulaire.
3. Palette de transport selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les éléments
porteurs (3, 4) s'étendent essentiellement parallèlement à l'axe central de gouttière
(L).
4. Palette de transport selon la revendication 3, caractérisée en ce que les éléments
porteurs sont conçus comme des longerons (3, 4) en forme de corps creux.
5. Palette de transport selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que les éléments
porteurs (3, 4) sont disposés d'une manière asymétrique par rapport à l'axe central
(M) de la surface de palette (2), de telle sorte qu'un premier longeron (3) soit décalé
vers l'intérieur, d'une longueur égale à la largeur du porte-à-faux latéral (6), et
qu'un deuxième longeron (4), plus étroit que le premier, forme parallèlement à ce
dernier la limite latérale opposée de la palette.
6. Palette de transport selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que
la gouttière de chargement (5) est ouverte dans la direction de la surface d'appui
au sol (30, 40), tendis que, dans sa zone (51) dirigée vers la surface, le matériau
de la découpe peut être assemblé à lui-même en forme d'une double couche.
7. Palette de transport selon l'une des revendications 3 à 6,caractérisée en ce que les
éléments porteurs ou les longerons (3, 4) sont parallélépipédiques rectangles et que
la gouttière (5) a la forme d'un U ouvert vers le bas.
8. Palette de transport selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisée en ce que
le bord de palette opposé à la cloison (6) est formé par la paroi extérieure (41)
du deuxième élément porteur (49).
9. Palette de transport selon la revendication 1, constituée de deux parties de découpe,
caractérisée en ce que les éléments porteurs Sont conçus sous la forme d'au moins
deux supports de type longeron, s'étendant perpendiculairement à l'axe central de
la gouttière de chargement, en étant percés par la gouttière de chargement, et forment
entre eux au moins une deuxième gouttière de chargement, courant coaxialement et parallèlement
au deuxième axe principal de la palette, de telle façon qu'il se forme dans la moitié
de l'axe central de gouttière décalé des pieds Parallélépipédiques plus étroits et,
dans l'autre moitié, des pieds parallélépipédiques plus larges, et que la collerette
ou la cloison libre se trouve sur le côté des pieds les plus larges.
10. Palette de transport selon la revendication 9, dans laquelle les deux parties de découpe
ont des cannelures perpendiculaires les unes aux autres, caractérisée en ce que la
matériau est bicouche dans la zone de la deuxième gouttière de chargement et le long
des parois extérieures courant à angle droit perpendiculairement à la gouttière de
chargement décalée.
11. Palette de transport selon l'une des revendications 3 à 10, caractérisée en ce qu'on
prévoit dans la zone des éléments porteurs (3, 4) des pattes de soutènement (21, 22),
découpées à partir de la surface (2) de façon à pouvoir être pliées, pouvant être
rabattues à l'intérieur des éléments porteurs, et qui s'appuient contre la surface
d'appui au sol (30, 40) des éléments porteurs.
12. Palette de transport selon la revendication 11, caractérisée en ce que les pattes
de soutènement (21, 22) peuvent être fixées à l'intérieur des éléments porteurs.
13. Palette de transport selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que les pattes
de soutènement (21, 22) correspondent en largeur et en hauteur à la section transversale
intérieure des éléments porteurs (3, 4) et peuvent être fixées dans ces derniers par
une liaison à force.
14. Palette de transport selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisée en ce que
les bords inférieurs des pattes de soutènement (21, 22), qui s'appuient contre la
surface inférieure des éléments porteurs (3, 4), comportent des nez de verrouillage
(23) destinés à entrer en prise avec des fentes de verrouillage correspondantes (33,
43) aménagées dans le fond des éléments porteurs (30, 40).
15. Palette de transport selon l'une des revendications 11 à 14, obtenue après pliage
à partir d'une découpe en une seule pièce, caractérisée en ce que la découpe est constituée
de carton ondulé dont les cannelures sont dirigées normalement aux éléments porteurs
ou aux longerons (3, 4), les pattes de soutènement étant conçues comme des appuis
(21, 22) transversaux par rapport aux éléments porteurs.
16. Palette de transport selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce qu'elle
est obtenue par pliage à partir d'un matériau de type carton ondulé bicouche ayant
une couche de couverture (revêtement kraft) présentant une résistance élevée à la
déchirure.
17. Palette de transport selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que
les surfaces d'appui au sol (30, 40) des éléments porteurs (3, 4) constituent au moins
50 et de préférence au moins 60 % de la surface de palette (2).
