[0001] Gegenstand des vorliegenden Schutzrechts ist eine elektrisch leitfähige Fußbodenkonstruktion,
bestehend aus einem üblichen Nutzboden, der als oberste Lage einen Textil- oder Kunststoffbelag
aufweist und der eine gute Wärmeisolierung mit einer angenehmen elastischen Begehbarkeit
kombiniert.
[0002] Aus der DE-A-1790224 ist ein Fußbodenaufbau bekannt, bei dem auf einem Estrich eine
frundierungs- oder Ausgleichsschicht in Forum einer Spachtelmasse aufgetragen ist.
Auf dieser Ausgleichsschicht befindet sich eine elektrisch leitfähige Schicht, auf
die wiederum eine Aluminiumpulver enthaltende kunststoffoberschicht als Nutzbelag
aufgebracht ist.
[0003] Neben den sonstigen Qualitäten, die von einem Fußbodenbelag verlangt werden, tritt
mehr und mehr die Eigenschaft seiner elektrischen Leitfähigkeit eines Nutzbelages
in den Vordergrund. Beim Begehen eines nicht leitfähigen Bodenbelags kommt es insbesondere
bei trockener Luft zur elektrostatischen Aufladung des Begehenden. Diese elektrostatische
Aufladung kann einerseits zu unangenehmen Entladungen führen, wenn die den Boden begehende
Person elektrisch leitfähige Gegenstände berührt und darüber hinaus aber auch zu Störungen
an laufenden Programmen von Computern führen oder sogar die Zündung von explosionsfähigen
Lösungsmittel-Luftgemischen auslösen.
[0004] Insbesondere im technischen Bereich hat man deshalb bereits leitfähige Nutzbeläge
verwendet, bei denen unter dem eigentlichen obersten Belag eine geerdete Kupferband-Konstruktion,
insbesondere ein Kupfernetz, angeordnet ist. Bei PVC-Fliesen ist es in diesem Falle
erforderlich, die Netze bzw. sich kreuzende Kupferbänder so zu verlegen, daß in der
Mitte der Fliesen sich die Kupferbänder kreuzen, so daß jeweils unter der Mitte der
Fliese ein elektrisch besonders gut leitfähiger Punkt angeordnet ist. Zur Vereinfachung
dieser recht aufwendigen Konstruktion hat man bereits versucht, leitfähige Spachtelmassen
oder auch leitfähige Voranstriche einzusetzen. In diesen Fällen ist jedoch Voraussetzung,
daß ein fester Unterboden vorhanden ist, der der DIN 18365 für Fußbodenarbeiten entspricht.
[0005] Um die Voraussetzungen zur Verlegung eines gut leitfähigen Fußbodens zu schaffen,
mußten daher die alten Beläge völlig entfernt werden. Dies ist jedoch mit erheblichem
Aufwand verbunden, da Klebstoffreste leicht am Unterboden haften und insbesondere
wenn sie älter sind, nur schwierig entfernt werden können. Oft hat man daher in Kauf
nehmen müssen, den Unterboden zum Teil mechanisch zu entfernen, ein Vorgang, der mit
Lärm- und Staubentwicklung verbunden ist.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand also zunächst darin, ein neues Verfahren
bzw. eine neue Konstruktion eines elektrisch leitfähigen Fußbodens zu finden, der
ohne aufwendiges Entfernen der alten Fußbodenkonstruktion aufgebracht werden kann.
Die mit den üblichen Mitteln aufzubringende Konstruktion aus Kupferbändern und Kupferdrahtnetzen
mußte also verlassen werden und eine Möglichkeit der wünschenswerten Aufbringung eines
neuen elektrisch leitfähigen Nutzbelages auf einen nicht zu entfernenden Altbelag
gefunden werden.
[0007] Diese Aufgabe konnte dadurch gelöst werden, daß man auf einen vorhandenen, üblichen
Nutzbelag, bestehend aus einem Textil-oder Kunststoffbelag, ohne diesen zu entfernen,
direkt folgende Beläge aufbringt:
a) einen mit einseitiger Haftklebeschicht versehenes Verlegevlies mit der Haftschicht
auf den vorhandenen Nutzbelag und darauf
b) einen elektrisch leitfähigen Anstrich sowie
c) einen elektrisch leitfähigen Kleber und zuletzt
d) einen antistatisch ausgerüsteten oder elektrisch leitfähigen Nutzboden.
[0008] Gegenstand des vorliegenden Schutzrechts ist somit eine elektrisch leitfähige Fußbodenkonstruktion,
die auf einem bereits vorhandenen, nicht mehr voll funktionsfähigen Altbelag (A) einen
folgenden elektrisch leitfähigen neuen Nutzbodenbelag (B) aufweist, der wie folgt
von der Oberseite des Altbelags an folgenden Aufbau hat:
a) ein mit einseitiger Haftklebeschicht versehenes Verlegevlies mit der Haftschicht
auf den vorhandenen Nutzboden (A) und darauf
b) ein elektrisch leitfähiger Anstrich sowie
c) ein elektrisch leitfähiger Kleber und zuletzt
d) einen antistatisch ausgerüsteten bzw. elektrisch leitfähigen Nutzboden.
[0009] Das einseitig mit einer Haftkleberschicht versehene Verlegevlies (a) ist vorzugsweise
ein Wirrvlies aus Polypropylen-, Polyethylen-, Polyterephthalat- oder Polyamidfasern.
Das gesamte Kunststoffvlies sollte ein Gewicht zwischen etwa 40 g/m² und etwa 250
g/m², insbesondere von 60 bis 120 g/m², aufweisen. Als Haftklebebeschichtung kommt
insbesondere eine Dispersion in Frage, deren Filme eine starke Oberflächenklebrigkeit
haben.
[0010] Dieses elektrisch nicht leitende Kunststoffvlies bzw. nur relativ schlecht leitende
Kunststoffvlies wird als erstes mit einer leitfähigen Beschichtung versehen, die in
Form eines Anstrichs aufgebracht wird. Als Wirksubstanz enthält dieser leitfähige
Anstrich (Vorstrich) Ruß oder Graphit. Als Bindemittel werden dabei in erster Linie
synthetische oder auch Naturlatices verwendet. Bewährt ist der Einsatz von Polychloropren-
oder Polybutadienstyrol oder Polybutadienacrylnitrillatex. Zweckmäßig enthalten sie
noch Kolophoniumderivate oder sonstige als "Klebrigmacher" bekannte Kohlenwasserstoffe
oder Terpen- oder Balsamharz in dispergierter Form. Die Mitverwendung von üblichen
Hilfsstoffen wie Zinkoxid, Kreide oder Bariumsulfat ist möglich. Auch die vorgenannten
die Leitfähigkeit vermittelnden Stoffe werden zweckmäßig als handelsübliche Dispersionen
verwendet, wobei natürlich die üblichen Netzmittel und Emulgatoren im System enthalten
sein müssen. Den Vorstrich, der mit der Rolle oder durch Spritzen aufgetragen werden
kann, läßt man je nach Temperatur und Luftbewegung etwa 3 bis 24 Stunden, vorzugsweise
5 bis 12 Stunden trocknen.
[0011] Auf diesen Vorstrich wird dann der Kleber aufgetragen. In dem Kleber oder aber bereits
in dem Vorstrich werden zwecks elektrischer Erdung etwa 1 bis 2 m lange dünne Kupferbänder
eingelegt. Dadurch soll dann eine einwandfreie Ableitung der durch Begehen von Personen
aufgebrachte Ladung gewährleistet sein. Es ist ausreichend, wenn man auf etwa 20 bis
35 m² ein Kupferband einlegt. Das Band selbst soll etwa 0,05 bis 0,25 mm dick sein.
Eine mittlere Dicke innerhalb der vorstehenden Grenzen sowie eine Breite von 5 bis
15 mm ist ausreichend. Die gesamte Fußbodenkonstruktion wird durch Einkleben von dünnen,
etwa 1 m langen Kupferbändern für jeweils 30 m² geerdet. Die elektrisch leitfähigen
Klebstoffe, welche für das neue Verfahren bzw. zum Aufbau der neuen Konstruktion verwendet
werden, sollen eine leitfähig machende Substanz wie Ruß, Graphit, Kupfer oder evtl.
Silberpulver enthalten.
[0012] Als Bindemittel für den eigentlichen Klebstoff haben sich wäßrige Dispersionen von
Polyacrylsäureestern, insbesondere Copolymerisate aus Acrylsäureestern mittlerer Kettenlänge
(C
3-8) und Vinylacetat, als günstig erwiesen. Auch kann man Copolymerisate mit überwiegenden
Anteilen aus Vinylacetat und untergeordneten Mengen an Ethylen, Propylen und/oder
Acrylsäureestern verwenden. Auch der Einsatz von Latices aus natürlichen oder synthetischen
Elastomeren, z.B. aus Polystyrolbutadien, ist möglich. Derartige Grunddispersionen
sollten auch die für Klebstoff-Systeme typischen weiteren Hilfsstoffe zur Konservierung,
Alterungsschutzmittel und Füllstoffe, z.B. Kreide, Quarzmehl, Bariumsulfat, Zinkoxid
oder Titandioxid enthalten, welche sich direkt vorteilhaft auf die Festigkeit bzw.
den Widerstand gegen Belastung der Klebefuge auswirken. Der Ruß sollte als handelsübliche
Dispersion dem Klebstoff zugefügt werden und sollte in einer Menge von etwa 3 bis
1O Gewichtsprozent, bezogen auf Festkörper, vorliegen.
[0013] In den mittels eines üblichen Zahnspachtels oder auf sonst bekannte Weise in einer
Menge von 100 bis 600 g/m², insbesondere 250 bis 500 g/m² (naß), aufgetragenen Klebstoff,
sollte nach kurzer Verweildauer der eigentliche Fußbodenbelag eingelegt werden.
[0014] Selbstverständlich muß der Belag selbst hohe Anforderung an die elektrische Leitfähigkeit
erfüllen. Als elektrisch leitfähige Elastomerbeläge bzw. elastische Fußbodenbeläge
sind ruß- oder graphithaltige PVC- und Gummibeläge im Einsatz. Antistatische Fußbodenbeläge
werden sowohl auf der Basis PVC als auch textile Bodenbeläge hergestellt. Antistatische
PVC-Beläge enthalten Feuchte haltende Chemikalien, während antistatische Textilbeläge
unter Verwendung von Stahlfasern und von Kohlenstoffasern herstellbar sind.
Beispiel 1
[0015] Der Untergrund bestand aus einem Velourteppichboden mit Juterücken, der auf dem Estrich
fest verklebt war. Mittels eines Staubsaugers wurde der Teppich sorgfältig gesäubert.
[0016] Zunächst wurde ein Polypropylenvlies von 75 g/m² Flächengewicht einer einseitigen
Haftklebebeschichtung (150 g trocken/m²) aufgebracht. Der Haftklebestoff bestand aus
einem Carboxylgruppen enthaltenden Acrylsäureester-Copolymerisat (Acronal V 205, BASF).
Die Dispersion hatte 70 % Feststoffgehalt, pH-Wert 4 und 1200 mPa·s bei 23 °C (Contraves-Rheometer).
[0017] Auf das Vlies wurde dann der elektrisch leitende Anstrich mit einer Rolle in einer
Menge von 200 g (naß) auf 1 m² aufgetragen. Die Dispersion war zusammengesetzt aus
42 Gew.-% einer Polychloropren-Dispersion (Neoprene-Latex 115 DuPont),
30 Gew.-% Naturharzdispersion (Kolophoniumderivate-Dispersion Nr. 5786 der Hercules)
sowie 28 Gew.-% einer 25 %igen Rußdispersion (Derussol AN Degussa). Sie enthielt weiterhin
die üblichen Alterungsschutzmittel, Konservierungsstoffe und Schutzkolloide. Der pH-Wert
lag bei 9. Ein getrockneter Anstrich hatte nach DIN 53276 einen Widerstand von weniger
als 3 · 10⁵ Ohm.
[0018] In den noch feuchten Anstrich wurde in dem 30 m² Fläche aufweisenden Proberaum noch
ein 1 m langes Kupferband der Abmessung 1 m × 0,2 mm eingelegt, um später geerdet
zu werden.
[0019] Nach dem Auftrocknen des Anstrichs (12 Stunden) wurde dann ein elektrisch leitender
Klebstoff mit dem Zahnspachtel (A3: Zahnlückentiefe 1,65 mm, Zahnlückenbreite 1,5
mm, Zahnbrückenbreite O,5 mm) in einer Menge von 300 g/m² (naß) aufgetragen. Der Klebstoff
hatte folgende Zusammensetzung:
25 Gew.-%wäßrige 60%ige Dispersion eines Copolymerisats von Acrylestern mit Vinylacetat
(Handelsprodukt Aeronal V 303 BASF)
2 Gew.-%Monobutylen von Triethylenglykol
4 Gew.-% Xylol
10 Gew.-%Kolophonium (dispergiert)
18 Gew.-% Kreide
9 Gew.-% Quarzmehl
32 Gew.-% Rußdispersion (25 Gew.-% als Handelsprodukt Derussol AN1-25/II der Degussa)
Dieser Klebstoff hatte nach dem Auftrocknen einen Widerstand von weniger als 3 ·10⁵
Ohm. In das noch feuchte Klebstoffbett wurden dann elektrisch leitfähige PVC-Platten
von 2 mm Stärke (Mipolam
R 480 CE) der Abmessung 60,8 × 60,8 cm eingelegt. Nach 1 Woche wurde bei dieser Fußbodenkonstruktion
die Leitfähigkeit nach DIN mit 1 × 10⁶ Ohm gemessen.
Beispiel 2
[0020] Vorhanden war ein Nadelvlies-Nutzboden, der sorgfältig mit dem Staubsauger gesäubert
wurde. Aufgebracht wurde das einseitig mit Haftklebstoff ausgerüstete Verlegevlies
von Beispiel 1. Darauf wurde mit der Rolle der Ruß enthaltende Polychloropren-Anstrich
des Beispiels 1 aufgetragen. Nach dessen Trocknen über Nacht trägt man den leitfähigen
Teppichklebstoff mit dem Spachtel (B1: Zahnlückentiefe 2,1 mm, Zahnlückenbreite 2,3
mm und Zahnbrückenbreite 2,7 mm) auf; der Klebstoffauftrag beträgt 400 g/m² naß.
Der leitfähige Klebstoff die gleiche Zusammensetzung wie im Beispiel 1.
1. Elektrisch leitfähige Fußboden-Konstruktion, bei der auf einem vorhandenen, üblichen
Nutzbelag, bestehend aus einem Textil- oder Kunststoffbelag direkt folgende Beläge
aufliegen:
a) ein mit einseitiger Haftklebeschicht versehenes Verlegevlies mit der Haftschicht
auf den vorhandenen Nutzbelag und darauf
b) ein elektrisch leitfähiger Vorstrich oder Anstrich sowie
c) ein elektrisch leitfähiger Kleber und zuletzt
d) ein antistatisch ausgerüsteter oder elektrisch leitfähiger Nutzboden.
2. Elektrisch leitfähige Fußboden-Konstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf 20 bis 35 m² des Fußbodens ein Kupferband der Abmessung 0,05 bis 0,25 mm ×
5 bis 15 mm und einer Länge von 1 bis 2 m in dem Vorstrich und/oder die Klebstoffschicht
eingelegt ist.
3. Elektrisch leitfähige Fußboden-Konstruktion nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorstrich bzw. Anstrich aus Ruß enthaltendem Polychloropren besteht.
4. Elektrisch leitfähige Fußboden-Konstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der leitfähig eingestellte Klebstoff rußhaltige Dispersionsklebstoffe auf Acrylatester-Copolymerisat-Basis,
auf Basis von Vinylacetat-Acrylester-Copolymeridispersionen oder auf Basis von synthetischer
oder natürlichen Latices besteht.
5. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Fußbodenkonstruktion nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man auf einen üblichen, verhandenen
Nutzboden, bestehend aus Textil- oder Kunststoffbelag, ohne diesen zu entfernen, direkt
folgende Beläge aufgebracht werden:
a) ein mit einseitiger Haftkleberschicht versehenes Verlegevlies mit der Haftschicht
auf den vorhandenen Nutzbelag und darauf
b) ein elektrisch leitfähiger Vorstrich oder Anstrich sowie
c) ein elektrisch leitfähiger Kleber und zuletzt
d) ein antistatisch ausgerüsteter oder elektrisch leitfähiger Nutzboden.
6. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Fußbodenkonstruktion nach Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, daß man auf 20 bis 35 m² des Fußbodens in den Vorstrich
oder Anstrich ein Kupferband der Abmessung O,O5 bis O,25 mm × 5 bis 15 mm und einer
Länge von 1 bis 2 m einlegt.
7. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Fußbodenkonstruktion nach Ansprüchen
5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Ruß enthaltendes Klebemittel auf Basis
Polychloropren einsetzt.
8. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Fußbodenkonstruktion nach Ansprüchen
5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als leitfähig eingestellten Klebstoff eine
Ruß enthaltende Dispersion auf Basis von Vinylacetat-Acrylester-Copolymerisaten oder
sonstigen modifizierten Polyacrylsäureestern oder synthetischen Latices, wie z.B.
Polychloropren oder Polybutadienstyrol, verwendet.
9. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Fußbodenkonstruktion nach Ansprüchen
5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß handelsübliche, nicht leitfähig eingestellte
Dispersionsklebstoffe auf nach unter 8 genannter Rohstoffbasis mit leitfähig machenden
Zusätzen am Ort des Verlegens leitfähig eingestellt werden.
1. An electrically conductive floor construction, in which the following coverings lie
directly on an existing, standard wearing surface in the form of a fabric or plastic
covering:
a) a nonwoven covering provided on one side with a layer of contact adhesive with
the adhesive layer on the existing wearing surface,
b) an electrically conductive primer or paint,
c) an electrically conductive adhesive and, finally,
d) an antistatically treated or electrically conductive wearing surface.
2. An electrically conductive floor construction as claimed in claim 1, characterized
in that, for every 20 to 35 square metres of floor area, one copper band measuring
0.05 - 0.25 mm x 5 - 15 mm for a length of 1 to 2 metres is placed on the primer and/or
on the adhesive layer.
3. An electrically conductive floor construction as claimed in claims 1 and 2, characterized
in that the primer or paint consists of polychloroprene containing carbon black.
4. An electrically conductive floor construction as claimed in claims 1 to 3, characterized
in that the conductive adhesive consists of carbon-black-containing emulsionbased
adhesives based on acrylate copolymers, on vinylacetate-acrylate copolymer dispersions
or on synthetic or natural latices.
5. A process for making up the electrically conductive floor construction claimed in
any of claims 1 to 4, characterized in that the following layers are directly applied
to a standard wearing surface in the form of a fabric or plastic covering without
removing the latter:
a) a nonwoven covering provided on one side with a layer of contact adhesive with
the adhesive layer on the existing wearing surface,
b) an electrically conductive primer or paint,
c) an electrically conductive adhesive and, finally,
d) an antistatically treated or electrically conductive wearing surface.
6. A process for making up an electrically conductive floor construction as claimed in
claim 5, characterized in that, for every 20 to 35 square metres of floor area, one
copper band measuring 0.05 - 0.25 mm x 5 - 15 mm for a length of from 1 to 2 metres
is placed on the primer or paint.
7. A process for making up an electrically conductive floor construction as claimed in
claims 5 and 6, characterized in that a polychloroprene-based adhesive containing
carbon black is used.
8. A process for making up an electrically conductive floor construction as claimed in
claims 5 to 7, characterized in that a carbon-black-containing emulsion based on vinylacetate-acrylate
copolymers or other modified polyacrylates or synthetic latices, such as polychloroprene
or polybutadiene-styrene for example, is used as the conductive adhesive.
9. A process for making up an electrically conductive floor construction as claimed in
claims 5 to 8, characterized in that commercial, non-conductive emulsion-based adhesives
of the raw materials mentioned in claim 8 are made conductive in situ by means of additives which impart conductivity.
1. Construction électroconductrice pour plancher, dans laquelle, sur un revêtement utile
habituel déjà présent, constitué d'un revêtement en textile ou en matière synthétique,
viennent directement se disposer les revêtements suivants :
a) un non-tissé de pose muni, d'un côté, d'une couche adhésive, cette dernière venant
se disposer sur le revêtement utile déjà présent et, par-dessus,
b) une couche d'apprêt ou un enduit électroconducteur, de même que
c) une colle électroconductrice et finalement
d) un sol utile électroconducteur ou réalisé de manière à être antistatique.
2. Construction électroconductrice pour plancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que, sur 20 à 35 m² du plancher, on incorpore une bande de cuivre de dimension 0,05 à
0,25 mm x 5 à 15 mm, ayant une longueur de 1 à 2 m, dans la couche d'apprêt et/ou
dans la couche adhésive.
3. Construction électroconductrice pour plancher selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la couche d'apprêt ou l'enduit est constitué de polychloroprène contenant du noir
de carbone.
4. Construction électroconductrice pour plancher selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'adhésif mis au point pour être conducteur est constitué d'adhésifs de dispersion
contenant du noir de carbone, à base de copolymères d'esters acryliques, à base de
dispersions de copolymères d'acétate de vinyle et d'esters acryliques ou à base de
latex synthétiques ou naturels.
5. Procédé pour la préparation d'une construction électroconductrice pour plancher selon
l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'on applique, directement sur un sol utile habituel déjà présent, constitué d'un revêtement
textile ou en matière synthétique, sans éliminer ce dernier, les revêtements suivants
:
a) un non-tissé de pose muni, d'un côté, d'une couche adhésive, cette dernière venant
se disposer sur le revêtement utile déjà présent et, par-dessus,
b) une couche d'apprêt ou un enduit électroconducteur, de même que
c) une colle électroconductrice et finalement
d) un sol utile électroconducteur ou réalisé de manière à être antistatique.
6. Procédé pour la préparation d'une construction électroconductrice pour plancher selon
la revendication 5, caractérisé en ce que, sur 20 à 35 m² du plancher, on incorpore une bande de cuivre de dimension 0,05 à
0,25 mm x 5 à 15 mm, ayant une longueur de 1 à 2 m, dans la couche d'apprêt et/ou
dans l'enduit.
7. Procédé pour la préparation d'une construction électroconductrice pour sol selon les
revendications 5 et 6, caractérisé en ce qu'on met en oeuvre un adhésif contenant du noir de carbone, à base de polychloroprène.
8. Procédé pour la préparation d'une construction électroconductrice pour sol selon les
revendications 5 à 7, caractérisé en ce que, comme adhésif mis au point pour être conducteur, on utilise une dispersion contenant
du noir de carbone, à base de copolymères d'acétate de vinyle-esters acryliques ou
d'autres esters polyacryliques modifiés ou encore de latex synthétiques tels que,
par exemple, le polychloroprène ou le polybutadiène-styrène.
9. Procédé pour la préparation d'une construction électroconductrice pour plancher selon
les revendications 5 à 8, caractérisé en ce que, sur les lieux de la pose, on met au point, pour les rendre conducteurs, des adhésifs
de dispersion disponibles dans le commerce à base des matières premières mentionnées
à la revendication 8 et réglés pour ne pas être conducteurs, à l'aide d'additifs qui
rendent conducteurs.