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EP 0 337 392 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.1992 Patentblatt 1992/04 |
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Anmeldetag: 11.04.1989 |
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Geschosshohes Treppenhauselement mit U-förmigem Querschnitt aus Beton
Storey-high concrete staircase element with a U-section
Elément d'escalier en béton à section en U ayant la hauteur d'un étage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.04.1988 DE 3811992 20.10.1988 DE 3835790
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.10.1989 Patentblatt 1989/42 |
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Patentinhaber: HEINRICH SCHAPER
HOCH-, BETON- UND STAHLBETONBAU GMBH |
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D-3160 Lehrte (DE) |
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Erfinder: |
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- Schaper, Heinrich
D-3160 Lehrte (DE)
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Vertreter: Altenburg, Udo, Dipl.-Phys. et al |
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Patent- und Rechtsanwälte,
Bardehle . Pagenberg . Dost . Altenburg .
Frohwitter . Geissler & Partner,
Galileiplatz 1 81679 München 81679 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 148 363 CH-A- 484 336 DE-A- 2 052 973 DE-A- 3 220 918 FR-A- 1 181 242
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BE-A- 710 627 DE-A- 1 659 542 DE-A- 2 323 178 DE-U- 8 421 784 US-A- 3 727 360
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine geschoßhohe Treppenhauseinrichtung (im Nachfolgenden
Treppenhauselement genannt) gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 wie sie z.B. aus der
DE-U-8421784 bekannt ist.
[0002] Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein einfach und rational aufgebautes
und kostengünstig herstellbares Treppenhauselement dieser Art zu schaffen, welches
eine wirtschaftlichere Konzeption eines Gebäudes, insbesondere eines Einfamilienhauses
mit Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen ermöglicht.
[0003] Dieses Ziel wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch ein Treppenhauselement gemäß
Anspruch 1 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Treppenhauselementes
sind in den Unteransprüchen 2 bis 9 angeführt
[0004] Durch die erfindungsgemäß im Winkelbereich des U-förmig ausgebildeten Außenwandelementes
angeordneten Installationsschächte wird der sonst ungenutzte Winkelbereich des Treppenhauselementes,
auch Zwickel genannt, effektiv genutzt, so daß aufwendige Sondermaßnahmen für Installationsschächte
in anderen Bereichen des Gebäudes vermieden werden können. Dies führt zu einer erheblichen
Kostenreduzierung bei der Errichtung eines Gebäudes, insbesondere eines Einfamilienhauses
ohne jeden Funktionsverlust.
[0005] Die Installationsschächte sind zur Aufnahme von Rohren, Leitungen und Installationselementen
für die verschiedensten Verwendungszwecke bestimmt. Die Rohre und Leitungen können
z.B. für die Wasserversorgung, den Anschluß an das Abwassernetz, die Zufuhr von elektrischer
Energie, die Lüftung, den Schornstein und andere Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen
Verwendung finden. Bei Anordnung eines Kamins in den Installationsschächten kann auf
den sonst üblichen gesonderten äußeren Betonkorpus verzichtet werden, da dieser zumindest
teilweise vom Außenwandelement des Treppenhauselementes selbst gebildet wird. Ferner
ist das gut isolierende Außenwandelement auch für die Aufnahme von Speicherrohren
für die Solartechnik geeignet. Als Installationselemente sind Toiletten-Spülkästen,
Wasserfilter und andere sanitäre Einrichtungen vorgesehen.
[0006] Die innere Begrenzung des Außenwandelementes und die der Treppe zugewandte Begrenzung
des gegebenenfalls vorhandenen Innenwandelementes verlaufen parallel zur Treppenlauflinie,
so daß der Aufgang an allen Stellen eine im wesentlichen gleiche Breite hat. Dadurch
wird erreicht, daß die Treppe auf ihren eigentlichen Nutzungsbereich beschränkt wird.
Außerdem können die gegebenenfalls noch einzusetzenden Trittstufen serienmäßig in
gleicher Länge gefertigt werden.
[0007] Das Treppenhauselement kann erfindungsgemäß ein ein- oder zweiteiliges Treppenhauselement
aus Schwer- oder Leichtbeton sein. Eine erfindungsgemäße Ausführungsform des Treppenhauselementes
besteht aus einem Außenwandelement aus Fertigbeton und einem Innenwandelement aus
Fertigbeton. Bei einteiliger Ausführung dieses Treppenhauselementes werden das Innenwandelement,
das Außenwandelement und die aus Fertigbeton bestehenden Trittstufen werkseitig einstuckig
hergestellt.
[0008] Bei zweiteiliger Ausführungsform dieses Treppenhauselementes werden das Innenwandelement
und das Außenwandelement am Ort der Baustelle jeweils mit den Trittstufen aus beliebigem
Material verbunden. Das Treppenhauselement kann erfindungsgemäß auch nur aus dem Außenwandelement
bestehen, mit welchem Trittstufen aus Fertigbeton einstückig werkseitig verbunden
sind. Entsprechend der speziellen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Treppenhauselementes
können Teile oder das gesamte Treppenhauselement kostengünstig serienmäßig als Fertigteile
hergestellt werden, während der Zusammenbau am Ort der Baustelle, soweit überhaupt
noch erforderlich, nur geringe Arbeitskosten verursacht. Dies bewirkt eine kostengünstige
und rationelle Verlagerung von aufwendigen Bauarbeiten in die Vorfertigung.
[0009] Bei zweiteiliger Ausführung können das Innenwandelement und das Außenwandelement
schon zu Baubeginn auf einem Fundament montiert und mit provisorischen Trittstufen
ausgestattet werden. Dadurch wird in allen Phasen des Rohbaus der Begehbarkeit des
Gebäudes erleichtert. Dieser Vorteil ist natürlich bei der einstückigen Ausbildung
von Außenwandelement, Innenwandelement und Trittstufen oder bei einem Treppenhauselement
mit nur einem Außenwandelement und einstückig mit diesem verbundenen Trittstufen unmittelbar
gegeben.
[0010] Das Außenwandelement kann als tragende Wand des Gebäudes dienen. Das gegebenenfalls
vorhandene Innenwandelement bzw. der Balken, welcher die beiden Seitenwände des Außenwandelementes
am oberen Ende untereinander oder mit den entsprechenden Enden des Innenwandelementes
verbindet, können als Auflage für die Deckenkonstruktion dienen. Besonders bevorzugt
ist es, das Außenwandelement als Außenwand eines Gebäudes zu verwenden.
[0011] Weiterhin ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, das Innenwanddelement als geschlossene
Treppenwand auszubilden. Dies ist insbesondere angezeigt, wenn das Innenwandelement
noch eine Stützfunktion für die Deckenkonstruktion übernehmen soll. Dadurch wird ein
zusätzliches Treppengeländer eingespart und als Führung für den Benutzer der Treppe
kann ein einfacher Handlauf dienen, welcher an der der Treppe zugewandten Begrenzung
des Innenwandelementes angebracht wird.
[0012] Vorzugsweise bestehen die als gleichlange Fertigteile ausgebildeten Trittstufen aus
Stahl, Holz, Beton, Kunststein oder Marmor.
[0013] Ferner weist das Innenwandelement vorteilhafterweise eine Außenfläche auf, deren
der Treppe abgewandte Seite offen ist, wodurch das Innenwandlement in sich einen U-förmigen
Querschnitt erhält. Dadurch wird der Innenraum des Gebäudes erhöht und zusätzlicher
Platz für die Aufnahme von Einrichtungsgegenständen geschaffen.
[0014] Für die Verbindung der Trittstufen mit dem Außen- bzw. Innenwandelement werden erfindungsgemäß
Steck- bzw. Schraubverbindungen verwendet. Vorteilhafterweise können die Trittstufen
auf Winkelauflagern oder auskragenden Stabwangen aufgelegt und an dem jeweiligen Element
unverschieblich gesichert werden.
[0015] Falls bei einem Gebäude mehrere erfindungsgemäß ausgebildete Treppenhauselemente
übereinander angeordnet werden, ist es erfindungsgemäß angezeigt, diese Treppenhauselemente
untereinander mit Hilfe üblicher Mittel zug- und druckfest miteinander zu verbinden,
damit das Gebäude entsprechenden Belastungen, insbesondere Windbelastungen, widersteht
und die Treppenhauselemente in einfacher Weise einen steifen Kern des Gebäudes bilden.
[0016] Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit der
Zeichnung beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1a und 1b
- schematisch eine Draufsicht und eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Treppenhauselementes,
- Fig. 2a und 2b
- schematisch eine Draufsicht und eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Treppenhauselementes, und
- Fig. 3a und 3b
- schematisch eine Draufsicht und eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Treppenhauselementes.
[0017] In den Figuren 1a und 1b ist ein Treppenhauselement mit einem Innenwandelement 1
und einem Außenwandelement 2 dargestellt. Das Innenwandelement 1 hat einen geraden
Teil 1a und daran anschließende gekrümmte Teile 1b. Das Außenwandelement 2 hat die
gleiche Gestaltung an seiner inneren Begrenzung bzw. seinem der Treppe zugewandten
Teil mit einem geraden Teil 2a und daran anschließenden gekrümmten Teilen 2b. Zwischen
den gekrümmten Teilen 2b und der rechtwinkligen äußeren Wandbegrenzung des Außenwandelementes
2 sind sogenannte Treppenzwickel 3 vorgesehen. Trittstufen 4 sind sowohl am Innenwandelement
1 als auch am Außenwandelement 2 mit Hilfe von schematisch dargestellten Befestigungseinrichtungen
5 befestigt. Diese Befestigungseinrichtungen 5 können z.B. Steck- oder Schraubverbindungen
sein, die jeweils im Innen- und Außenelement 1, 2 bzw. den Trittstufen 4 vorgesehen
sind. Diese Befestigungseinrichtungen 5 können z.B. auch derart ausgebildet sein,
daß die Trittstufen auf Winkelauflagern oder auskragenden Stabwangen aufgelegt und
am Innenwandelement 1 und am Außenwandelement 2 unverschieblich gesichert sind. Andere
dem Durchschnittsfachmann geläufige Befestigungseinrichtungen können ebenfalls zur
Befestigung der Trittstufen 4 an den Elementen 1, 2 verwendet werden.
[0018] Die Trittstufen 4 erzeugen eine Treppenlauflinie 6, welche entsprechend dem Verlauf
der inneren Begrenzung bzw. des Innenumfangs 2a, 2b des Außenwandelementes 2 und der
der Treppe zugewandten Begrenzung bzw. des Außenumfangs 1a, 1b des Innenwandelementes
1 einen geraden Teil 6a und zwei daran anschließende gekrümmte Teile 6b aufweist.
[0019] In den Treppenzwickeln 3 des Außenwandelementes 2 sind Hohlräume, insbesondere vertikale
Hohlräume als Installationsschächte ausgebildet, die zur Aufnahme von Leitungen, Rohren
und Installationselementen für die verschiedensten Verwendungszwecke bestimmt sind.
So ist z.B. ein Pufferspeicher 7 gezeigt, der als Wasserreservoir für die Wasserversorgung
oder die Heizung dienen kann. Ferner ist ein Spülkästen 8 für die Toilettenspülung
gezeigt. Außerdem ist beispielsweise ein Kamin 9 mit einem inneren Schamotterohr 10,
welches auch kreisförmig ausgebildet sein kann, und einer dieses umgebenden Wärmeisolierung
11 gezeigt. Das Schamotterohr 10 und die Wärmeisolierung 11 können im Außenwandelement
2 vorgefertigt oder an der Baustelle eingebaut werden. Der üblicherweise bei einem
solchen Kamin vorgesehene äußere Betonkorpus wird im vorliegenden Fall in rationeller
Weise vom Außenwandelement 2 selbst gebildet. Schließlich ist z.B. ein Lüftungsschacht
12 im Treppenzwickel 3 vorgesehen.
[0020] Das Innenwandelement 1 kann als zusätzliches Auflager für eine eingezogene Decke
dienen.
[0021] Bei der Montage des Treppenhauselementes gemäß den Figuren 1a und 1b werden die Elemente
1 und 2 krangerecht von oben z.B. auf ein entsprechedes Fundament herabgelassen und
mittels eines Gurtungsbalkens 13, welcher nach dem Einbau des Treppenbauselementes
wieder entfernt wird, zu Montagezwecken miteinander verbunden. Anschließend werden
die Trittstufen 4 einzeln an den Elementen 1 und 2 mit Hilfe geeigneter, oben beispielhaft
beschriebener Befestigungseinrichtungen 5 befestigt.
[0022] In den Figuren 2a und 2b ist eine weitere Ausführungsform des Treppenhauselementes
gezeigt, bei welchem das Außenwandelement 2, das Innewandelement 1 und die Trittstufen
4 eine einzige einstückige Einheit aus Fertigbeton bilden, wobei das Innenwandelement
1 und das Außenwandelement 2 am oberen Ende durch z.B. abgestufte Balken 14 und 15
aus Fertigbeton verbunden sind, welche als Auflager für eine Decke dienen. Im übrigen
entspricht diese Ausführungsform der in den Figuren 1a und 1b gezeigten und oben beschriebenen
Ausführungsform.
[0023] In den Figuren 3a und 3b ist eine noch weitere Ausführungsform des Treppenhauselementes
gezeigt, bei welchem lediglich ein Außenwandelement 2 vorgesehen ist, welches mit
freitragenden Trittstufen 4 aus Fertigbeton einstückig als vorgefertigte Einheit ausgebildet
ist. An der freitragenden Innenseite der Trittstufen 4 sind Befestigungseinrichtungen
5′ (schematisch dargestellt) vorgesehen, welche die Befestigung eines inneren Treppengeländers
ermöglichen. Die Enden 2c und 2d des Außenwandelementes 2 sind am oberen Ende des
Außenwandelementes 2 mit einem abgestuften Balken 16 aus Fertigbeton einstückig verbunden,
der als Auflager für eine Decke dient.
[0024] Der Anschluß von Wänden, Decken oder Fußböden an das Treppenhauselement erfolgt mit
üblichen Mitteln, bei Mauerwerk oder Holzkonstruktionen z.B. durch Halfeneisen und
Maueranker und Laschen bzw. mittels Gewindehülsen mit Gewindestangen oder bei Stahlbeton
mit Verschlaufungen oder ähnlichem, die einen druck- und zugfesten Anschluß gewährleisten.
Das Innenwandelement wird bis zum Betonieren der einbindenden Decke mit Stahl- oder
Holzgurtungen an einbetonierten Gewindehülsen gehalten und durch die Trittstufen oder
Anker gegen Verschiebungen gesichert.
1. Geschoßhohe Treppenhauseinrichtung mit mindestens einem vorgefertigten Außenwandelement
mit U-förmigem Querschnitt aus Beton mit einer rechtwinkligen äußeren Begrenzung,
gekennzeichnet durch
a) eine dem Winkel oder den Winkeln gegenüberliegende, gekrümmte, parallel zur Treppenlauflinie
(6) geführte und an der Außenseite der Treppe angeordnete innere Begrenzung, wobei
die Treppenlauflinie ohne Unterbrechung durchgeht und mindestens eine Wendelung von
90° aufweist,
b) mindestens einen Installationsschacht zwischen der äußeren und inneren Begrenzung
und
c) einen die beiden Seitenwände in Höhe der oberen Geschoßdecke verbindenden Balken
(14, 15; 16).
2. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treppenlauflinie
(6) eine Richtungsänderung von 180° aufweist.
3. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Innenseite der Treppe ein vorgefertigtes Innenwandelement (1) aus Beton angeordnet
ist, wobei die der Treppe zugewandte Begrenzung des Innenwandelementes parallel zur
Treppenlauflinie (6) verläuft.
4. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenwandelement
(2) und Trittstufen (4) der Treppe einstückig aus Beton vorgefertigt sind.
5. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenwandelement
(2), das Innenwandelement (1) und Trittstufen (4) der Treppe einstückig aus Beton
vorgefertigt ist.
6. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenwandelement
(2) und das Innenwandelement (1) jeweils vorgefertigte Elemente aus Beton sind und
daß das Außenwandelement (2) und das Innenwandelement (1) durch Trittstufen (4) der
Treppe an der Baustelle verbindbar sind.
7. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenwandelement
(1) und das Außenwandelement (2) mit Auflagern für die Trittstufen (4) der Treppe
versehen sind.
8. Treppenhauseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittstufen
(4) der Treppe durch Steckverbindungen oder Schraubverbindungen an dem Innenwandelementen
(1) und dem Außenwandelement (2) befestigt sind.
9. Treppenhauseinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß sie gegebenenfalls mit mehreren vertikal übereinander zug- und druckfest verbundenen
Treppenhauseinrichtungen den steifen Kern eines Gebäudes bildet und daß Befestigungseinrichtungen
für Elemente der anschließenden Gebäudeteile vorgesehen sind.
1. A staircase arrangement which is of the height of a storey, comprising at least
one prefabricated external wall element of U-shaped cross-section of concrete with
a right-angled outer edge configuration, characterised by:
a) a curved inner edge configuration which is disposed in opposite relationship
to the angle or angles and which extends parallel to the stairway line (6) and which
is arranged at the outside of the stairway, wherein the stairway line extends continuously
through the arrangement without an interruption and has at least one turn of 90°,
b) at least one installation shaft between the outer and inner edge configurations,
and
c) a beam (14, 15; 16) connecting the two side walls at the level of the upper storey
ceiling.
2. A staircase arrangement according to claim 1 characterised in that the stairway
line (6) has a change in direction of 180°.
3. A staircase arrangement according to claim 1 or claim 2 characterised in that a
prefabricated internal wall element (1) of concrete is arranged at the inside of the
stairway, wherein the edge configuration of the internal wall element which is towards
the stairway, extends parallel to the stairway line (6).
4. A staircase arrangement according to claim 1 characterised in that the external
wall element (2) and the treads (4) of the stairway are integrally prefabricated from
concrete.
5. A staircase arrangement according to claim 3 characterised in that the external
wall element (2), the internal wall element (1) and treads (4) of the staircase are
integrally prefabricated from concrete.
6. A staircase arrangement according to claim 3 characterised in that the external
wall element (2) and the internal wall element (1) are respective prefabricated elements
of concrete and that the external wall element (2) and the internal wall element (1)
can be connected by treads (4) of the stairway at the building site.
7. A staircase arrangement according to claim 6 characterised in that the internal
wall element (1) and the external wall element (2) are provided with supports for
the treads (4) of the stairway.
8. A staircase arrangement according to claim 3 characterised in that the treads (4)
of the stairway are secured to the internal wall element (1) and the external wall
element (2) by push-in connections or screw connections.
9. A staircase arrangement according to at least one of claims 1 to 8 characterised
in that it possibly forms the rigid core of a building with a plurality of staircase
arrangements which are connected in vertically superposed relationship in a tension-resistant
and compression-resistant fashion and that fixing means are provided for elements
of the adjoining parts of the building.
1. Dispositif d'escalier ayant la hauteur d'un étage comprenant au moins un élément
de paroi externe en béton à section en U ayant une délimitation externe à angle droit,
caractérisé par
a) une délimitation interne courbe, opposée à l'angle ou aux angles, s'étendant
parallèlement à la trajectoire de l'escalier et disposée sur le côté extérieur de
l'escalier, dans lequel la trajectoire de l'escalier traverse sans rupture et présente
au moins une hélice de 90°,
b) au moins une cage d'installation entre la délimitation externe et la délimitation
interne et
c) une poutre (14, 15; 16) reliant les deux parois latérales au niveau du plafond
supérieur.
2. Dispositif d'escalier selon la revendication 1, caractérisé en ce que la trajectoire
de l'escalier (6) présente un changement de direction de 180°.
3. Dispositif d'escalier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément
de paroi interne préfabriqué (1) en béton est disposé sur le côté intérieur de l'escalier,
et en ce que la délimitation de l'élément de paroi interne tournée vers l'escalier
s'étend parallèlement à la trajectoire de l'escalier (6).
4. Dispositif d'escalier selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément
de paroi externe (2) et les marches d'escalier (4) sont en béton préfabriqués d'une
seule pièce.
5. Dispositif d'escalier selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément
de paroi externe (2), l'élément de paroi interne (1) et les marches d'escalier (4)
sont en béton préfabriqués d'une seule pièce.
6. Dispositif d'escalier selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément
de paroi externe (2) et l'élément de paroi interne (1) sont respectivement des éléments
préfabriqués en béton et que l'élément de paroi externe (2) et l'élément de paroi
interne (1) peuvent être reliés sur le chantier par les marches d'escalier (4).
7. Dispositif d'escalier selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément
de paroi interne (1) et l'élément de paroi externe (2) sont pourvus de supports pour
les marches d'escalier (4).
8. Dispositif d'escalier selon la revendication 3, caractérisé en ce que les marches
d'escalier (4) sont fixées à l'élément de paroi interne (1) et à l'élément de paroi
externe (2) par assemblages par des chevilles ou des vis.
9. Dispositif d'escalier selon au moins une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce qu'il forme, le cas échéant avec plusieurs dispositifs d'escalier reliés les
uns aux autres verticalement pour résister à la traction et à la compression, le noyau
d'une construction et en ce que des dispositifs de fixation sont prévus pour des éléments
de parties de construction à raccorder ultérieurement.