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(11) |
EP 0 258 590 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.05.1992 Patentblatt 1992/21 |
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Anmeldetag: 16.07.1987 |
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Durchführungsstück zum Hindurchführen von Anschlussleitungen für eine Elektro-Kochplatte
Feed-through piece for connecting cables of an electric cooking plate
Elément de passage destiné à passer des câbles de raccordement pour un réchaud électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR IT LI SE |
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Priorität: |
30.08.1986 DE 3629549
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.03.1988 Patentblatt 1988/10 |
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Patentinhaber: E.G.O. Elektro-Geräte Blanc u. Fischer |
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D-75032 Oberderdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schreder, Felix
D-7519 Oberderdingen (DE)
- Krist, Josef
D-7519 Eppingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 301 219 DE-C-32 620 004
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DE-B- 1 291 032
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Durchführungsstück nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und ein Verfahren zu seiner Anbringung.
[0002] Derartige Durchführungsstücke sind bei den üblichen Elektro-Kochplatten mit aus Gußmaterial
bestehendem Kochplattenkörper üblich und beispielsweise aus der DE-B-1 291 032 bekannt.
Diese Durchführungsstücke haben eine umlaufende Schulter, mit der sie von dem Abdeckblech
gegen die Unterseite der die Beheizung einschließenden Einbettung gedrückt werden.
Sie stehen dadurch in Wärmekontakt mit der Beheizung und heizen sich relativ schnell
auf.
[0003] Andererseits sind auch schon Durchführungsstücke bekanntgeworden, die nur von den
sie durchdringenden Drähten gehalten wurden und nicht unmittelbar auf der Einbettung
abgestützt waren.
[0004] So ist aus der DE-A1-33 01 219 und der DE-C3-26 20 004 eine Kochplatte mit einem
Durchführungsstück bekanntgeworden, das sich auch mit einer an einem Flasch vorhandenen
Schulter an dem Abschlußdeckel abstützt, jedoch ohne an die Unterseite der Beheizung
des Kochplattenkörpers angedrückt zu werden. Es wird nur durch die Anschlußleitungen
festgehalten.
[0005] In jedem Falle mußte die Montage so vor sich gehen, daß die Durchführungsstücke auf
die Leitungen von Hand aufgefädelt und in ihre Position geschoben wurden, bevor das
Abdeckblech über das Durchführungsstück gefädelt und dann befestigt wurde. Diese Montage
war sehr aufwendig und ließ sich nicht automatisieren.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Durchführungsstück zu schaffen, das bei vergleichbarer
elektrischer und mechanischer Sicherheit und Festigkeit eine leichtere und ggf. automatische
Montage ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Nunmehr kann das Durchführungsstück zuerst am Abdeckblech befestigt werden, das dann
gemeinsam mit dem Durchführungsstück mit den Enden der Anschlußleitungen, die ja üblicherweise
aus massivem Draht bestehen, gesteckt werden kann. Dabei ist das Durchführungsstück
ein relativ flaches plattenförmiges Stück, das vorzugsweise mittels abgebogener Haltel
aschen am Deckel angebracht wird und einen ganz erheblichen Abstand von der Unterseite
der Beheizung hat. Dadurch hat das Durchführungsstück auch eine relativ geringe thermische
Masse.
[0009] Bisher war angenommen worden, daß das Anschlußstück stets unmittelbaren Wärmekontakt
zur Unterseite der Beheizung haben sollte, um sich schnell aufzuheizen und zu vermeiden,
daß in der Aufheizphase Feuchtigkeit am Durchführungsstück kondensiert und die elektrische
Sicherheit (Ableitströme) unzulässig beeinträchtigt. Es hat sich gezeigt, daß dies
bei der Erfindung nicht auftritt, was offensichtlich an der Plattenform mit relativ
großer der Beheizung zugewandter Fläche im Vergleich zur thermischen Masse liegt.
[0010] Die automatische Montage kann nach einem bevorzugten Verfahren gemäß Anspruch 9 automatisch
montiert werden, indem die Anschlußleitungen nach der Befestigung des Durchführungsstückes
am Abschlußdeckel mittels eines Greifers automatisch erfaßt und ausgerichtet werden,
so daß das Durchführungstück zusammen mit dem Abschlußdeckel darübergefädelt werden
kann.
[0011] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert, wobei einzelne Merkmale
für sich allein oder in ihrer Kombination vorteilhafte Ausführungen ergeben können
und auch bei anderen Anwendungen vorteilhaft eingesetz werden können.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen vertikalen Teilschnitt etwa nach der Linie I in Fig. 2,
- Fig. 2
- eine Unteransicht eines Teils einer Kochplatte mit Durchführungsstück,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch Durchführungsstück und einen Teil des Abdeckblechs vor der Montage
aneinander und
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV in Fig. 2.
[0014] In Fig. 1 ist eine Elektrokochplatte 11 teilweise gezeigt, die einen aus Eisenguß
bestehenden Kochplattenkörper 12 mit einer oberen geschlossenen, ebenen Kochfläche
13 und einem im Randbereich umlaufenden, abwärtsgerichteten flanschartigen Rand 14
aufweist. An der Unterseite des Kochplattenkörpers 12 sind in spiralförmig angeordneten
Nuten 15 aus Drahtwendeln bestehende Heizwiderstände 16 in einer ursprünglich schüttfähigen,
verdichteten, elektrisch isolierenden Einbettmasse 17 angeordnet. Sie sind über aus
der Einbettmasse herausragende Anschlußstifte 18 mit Anschlußleitungen 19 verbunden,
die aus massiven Drähten bestehen.
[0015] Die Unterseite der Kochplatte ist durch einen aus verformten Blech bestehenden Abschlußdeckel
20 abgeschlossen, der sich auf dem Rand 14 abstützt und einen unterhalb der Beheizung
liegenden Innenraum 21 abschließt, der üblicherweise ringförmig ist.
[0016] An dem Abschlußblech 20 ist ein Durchführungsstück 22 befestigt, das aus hoch wärmefesten
Isoliermaterial, beispielsweise Steatit. Es hat die Form eines langgestreckten, plattenförmigen
Körpers mit abgerundeten Schmalseiten 23. Durch eine umlaufende Schulter 24 (Fig.
4) stützt es sich im Bereich einer Öffnung 25 des Abschlußdeckels ab, das an dieser
Stelle eine zum Kochplattenkörper 12 hin eingeprägte Vertiefung 26 hat. Dadurch ragt,
wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, das Durchführungsstück 22 nicht über die untere Randkante
27 des Randes bzw. des daraufliegenden Abschlußdeckels 20 nach unten und auch die
durch das Durchführungstück 22 geführten Anschlußdrähte liegen noch oberhalb dieser
unteren Randkante. Das ist für die Verpackung zum Transport sehr wichtig.
[0017] Das Durchführungsstück 22 hat mehrere, im vorliegenden Beispiel vier Durchführungsöffnungen
28 in Form von in einer Reihe liegenden runden oder ovalen Löchern, die von der inneren
Flachseite 29 zur äußeren Flachseite 30 verlaufen und an ihren inneren, d. h. dem
Kochplattenkörper 12 zugewandten Seiten trichterförmige Einführschrägen 31 haben.
Im Bereich der Außenseiten 30 sind quer zur Längserstreckung des Durchführungstückes
22 nut- oder rillenartige Vertiefungen 32 vorgesehen, in denen, wie dargestellt, die
an der Unterseite der Kochplatte zum Umfang hin abgebogenen Anschlußleitungen 19 liegen
und geführt sind. Auch dadurch wird die Bauhöhe verringert.
[0018] An den beiden Schmalseiten 23 hat das Durchführungsstück 22 rechteckige Ausnehmungen
33, die von der unteren Flachseite 30 bis etwas über die Höhe der Schulter 24 reichen
und soweit in das Durchführungsstück hineingreifen, daß der abgesetzte, innere Teil
des Durchführungsstückes hintergriffen wird. In diese Ausnehmungen 33 sind Haltelaschen
34 des Abschlußdeckels hineingebogen und legen so das Durchführungsstück direkt am
Abschlußdeckel fest, d. h. ohne daß es zum Halt auf Anschlußleitungen, den Kochplattenkörper
o. dgl. indirekte Halterungsmittel angewiesen wäre.
[0019] Die Anschlußleitungen 19, im vorliegenden Fall 4, sind mit den Anschlußstiften 18
verschweißt und ragen durch die Durchführungsöffnungen 28 hindurch und sind dann in
Richtung auf den Außenrand der Kochplatte hin abgebogen.
[0020] Bei der Montage der Kochplatte wird zuerst das Durchführungsstück 22 am Abschlußdeckel
20 befestigt. Am Rand der Öffnung 25 sind die zwei Haltelaschen 34 ausgebildet, jedoch
nach außen (unten) abgebogen, so daß der abgesetzte Teil des Durchführungsstückes
22 oberhalb der Schulter frei durch die Öffnung hindurchgeführt werden kann. Dies
kann mittels entsprechenden Greifvorrichtungen automatisch geschehen. An der das Durchführungsstück
22 tragenden Greifvorrichtung 35, die strichpunktiert angedeutet ist, können Stempel
36 vorgesehen sein, die nach dem Einführen des Durchführungsstücks 22 in die Öffnung
25 nach oben gedrückt werden und dabei die Haltelaschen 34 so umlegen, daß sie in
die Lage nach Fig. 1 kommen und im Zusammenwirken mit der Schulter 24 das Durchführungsstück
22 am Abschlußdeckel 20 direkt festhalten. Einführungsschrägen 37 erleichtern das
Zusammenführen.
[0021] Die somit vormontierte Einheit Abschlußdeckel 20/Durchführungsstück 22 wird nun ihrerseits
durch einen nicht dargestellten Greifer ergriffen und mit der Kochplatte zusammengeführt.
Deren zu diesem Zeitpunkt noch vertikal von der Kochplatte hinweg stehende Anschlußleitungen
19 werden dabei ebenfalls von einem Greifer erfaßt, der die vier Leitungen an ihren
Enden zu einander ausrichtet und in dieser ausgerichteten Lage hält. Die Ausrichtung
entspricht dabei der Anordnung der Durchführungsöffnungen 28, die so, unterstützt
durch die Einführtrichter 31, leicht automatisch zusammengeführt werden können. Dann
wird das Abschlußblech in üblicher Weise befestigt, beispielsweise durch einen Mittelbolzen,
der in einen entsprechenden Gußvorsprung eingeschraubt wird und die Enden der Anschlußleitungen
19 werden in die in der Zeichnung dargestellte Lage umgebogen, wo sie relativ dicht
über dem Abschlußdeckel 20 liegen. Sie stören so beim Transport nicht und werden vor
dem Einbau der Kochplaten in einen Kochherd, wenn ein isolierendes Anschlußstück auf
die Leitungen aufgebracht wird, automatisch wieder etwas von dem Abschlußblech abgehoben.
Diese Bewegung wird durch die Vertiefungen 32 nicht behindert, die jedoch zu einer
guten Parallelführung der Anschlußleitungen beitragen. Im Ausführungsbeispiel sind
die Anschlußleitungen 19 so lang, daß sie bis nahe an den Kochplattenumfang oder darüber
hinaus reichen. Man kann sie aber auch so kurz machen, daß sie nur wenig aus den Durchführungsöffnungen
28 hinausragen und dort mit anderen Zuführungsleitungen verschweißt sind, statt umgebogen
zu werden. Diese Zuführungsleitungen liegen dann neben den Anschlußleitungen 19 auf
der unvertieften unteren Fläche 30, d. h. auf sich zwischen den Vertiefungen 32 bildenden
Rippen. Dadurch wird ein gewisser elektrischer Sicherheitsabstand zwischen den Zuführungsleitungen
und dem Abschlußblech 20 sichergestellt.
[0022] Im vorliegenden Beispiel enden die Anschlußleitungen innerhalb des Kochplattenrandes.
Das Durchführungsstück und das Verfahren zur Herstellung ist aber auch für längere
Anschlußleitungen bestens geeignet, weil die Enden ohnehin von einem Greifer erfaßt
und ausgerichtet werden und nach der Auffädelung und Öffnung und Zurückziehen des
Greifers der Abschlußdeckel dann von selbst in die richtige Lage fällt. Dazu ist es
jedoch erforderlich, daß das Durchführungsstück 22, wie beschrieben, fest und direkt
an dem Abschlußdeckel angebracht ist. Es ist zu erkennen, daß das Abschlußstück im
Vergleich zu denen nach dem Stand der Technik wesentlich geringere Abmessungen und
vor allem eine geringere thermische Masse hat, so daß es leicht auf die benötigte
Temperatur kommt, um Kondensatbildungen auszuschließen. Es ist auch vorteilhaft, daß
der Raum zwischen dem Durchführungsstück und der Unterseite 40 des Kochplattenkörpers
frei und groß genug ist, um die starren Anschlußleitungen unbehindert verlegen zu
können. Sie müssen also nicht um Teile des Durchführungsstückes herum verlegt werden.
Durch die Vertiefung 26 im Abschlußdeckel läßt sich das Durchführungsstück sogar noch
in Richtung auf das den Kochplattenkörper hin versetzen, um außen eine nicht über
die Randkante 27 nach unten ragende Anordnung zu schaffen. Das Durchführungsstück
selbst, daß aus dem relativ teuren und schwer zu verarbeitenden Isoliermaterial Steatit
hergestellt ist, ist in der Gestaltung einfach und materialsparend in einer nur einfach
geteilten Form herzustellen. Die Dicke des Durchführungsstückes beträgt weniger als
ein Drittel, vorzugsweise nur ein Fünftel der Gesamtlänge.
1. Durchführungsstück, durch das Anschlußleitungen (19) durch einen unteren Abschlußdeckel
(20) einer Elektro-Kochplatte (11) hindurchgeführt werden, wobei die Elektrokochplatte
einen Kochplattenkörper (12) und an dessen Unterseite eingebettete Heizwiderstände
(16) aufweist, wobei das Durchführungsstück (22) aus wärmebeständigem Isoliermaterial
besteht, in eine Öffnung (25) des Abschlußdeckels (20) eingesetzt ist, sich daran
einseitig abstützt und mehrere Durchführungsöffnungen (28) aufweist, die nach beiden
Seiten des Abschlußdeckels (20) hin offen sind und die Anschlußleitungen (19) aufnehmen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Durchführungsstück (22) die Form einer in der Ebene
des Abschlußdeckels (20) liegenden flachen Platte hat, deren Dicke Weniger als ein
Drittel, vorzugsweise ca. ein Fünftel, ihrer Länge beträgt, und daß das Durchführungsstück
(22) im Bereich der Öffnung (25) an dem Abschlußdeckel (20) durch zwischen dem Durchführungsstück
(22) und dem Abschlußdeckel (20) direkt wirksame Haltemittel (33, 34) befestigt ist,
ohne daß zum Halt indirekte Haltemittel, wie Abstützung an Anschlußleitungen oder
dem Kochplattenkörper, mötig sind.
2. Durchführungsstück nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß es einen erheblichen
Abstand, vorzugsweise in der Größenordnung der Dicke des Durchführungsstückes (22),
von der Unterseite (40) des Kochplattenkörpers bzw. der Beheizung hat, wobei vorzugsweise
der Abstand etwa die Hälfte der Höhe des Raumes (21) zwischen der Unterseite (40)
des Kochplattenkörpers (12) und dem Abschlußdeckel (20) oder mehr beträgt.
3. Durchführungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kochplattenkörper (12) aus Eisen-Gußmaterial besteht.
4. Durchführungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß es nach außen offene Halteausnehmungen (33) aufweist, in die Haltelaschen (34)
des Abschlußdeckels eingreifen, die vorzugsweise an den beiden Schmalseiten (23) des
oval langgestreckten Durchführunsstückes (22) angeordet sind.
5. Durchführungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß es an seiner von dem Kochplattenkörper (12) abgewandten Seite eine flanschartige
Schulter (24) hat, die vorzugssweise in einem in Richtung auf den Kochplattenkörper
hin vertieften Abschlußdeckels (20) aufliegt.
6. Durchführungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchführungsöffnungen (28) trichterförmige Erweiterungen (31) auf ihrer zum
Kochplattenkörper (12) gekehrten Seite haben.
7. Durchführungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchführungsöffnungen (28) in einer Reihe angeordnet sind und das Durchführungsstück
(22) an seiner vom Kochplattenkörper (12) abgewandten Seite (30) rillenartige Vertiefungen
(32) aufweist, die quer zur Richtung der Reihe verlaufen, vorzugsweise von einer Seite
des Durchführungsstückes (22) zur anderen.
8. Durchführungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß es auf seiner zum Kochplattenkörper (12) gewandten Seite Einführschrägen (37)
an seinen Außenkanten aufweist.
9. Verfahren, mit dem ein Abschlußdeckel (20) mit Durchführungsstück (22) und mit durch
Durchführungsöffnungen (28) darin hindurchgeführten Anschlußleitungen (19) einer Elektro-Kochplatte
an deren Kochplattenkörper (12) angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst
das Durchführungsstück (22) in eine Öffnung des Abschlußdeckels (20) eingesetzt und
darin durch Haltemittel (33, 34) fest angebracht wird, dann die Anschlußleitungen
(19) mittels eines Greifers automatisch erfaßt und in einer den Durchführungsöffnungen
(28) entsprechenden Ausrichtung gehalten werden und daß dann der Abschlußdeckel mit
daran angebrachtem Durchführungsstück (22) so über die freien Enden der Anschlußleitungen
(19) geführt wird, daß diese sich in die Durchführungsöffnungen (28) einfädeln, und
anschließend der Abschlußdeckel an dem Kochplattenkörper (12) befestigt wird.
1. Bushing for the passage of connecting leads (19) through a lower cover plate (20)
of an electric hotplate (11), which has a hotplate body (12) and heating resistors
(16) embedded on its underside, the bushing (22) being made from thermally stable
insulating material, is inserted in an opening (25) of the cover plate (20), is supported
on one side thereof and has several passage openings (28), which are open to both
sides of the cover plate (20) and receive leads (19), characterized in that the bushing
(22) is shaped like a flat plate located in the plane of the cover plate (20) and
whose thickness is less than one third and preferably approximately one fifth of its
length and that the bushing (22) is directly fixed to the cover plate (20) in the
vicinity of the opening (25) by retaining means (33, 34) acting directly between the
bushing (22) and the cover plate (20), without it being necessary for holding purposes
to have indirect retaining means, such as a support on leads or the hotplate body.
2. Bushing according to claim 1, characterized in that it is at a considerable distance,
preferably of the order of magnitude of the thickness of the bushing (22), from the
underside (40) of the hotplate body or heating means and preferably the distance is
roughly half the height of the space (21) between the underside (40) of the hotplate
body (12) and the cover plate (20) or more.
3. Bushing according to any one of the preceding claims, characterized in that the hotplate
body (12) is made from cast iron.
4. Bushing according to any one of the preceding claims, characterized in that it has
outwardly open retaining recesses (33), in which engage the retaining clips (34) of
the cover plate, which are preferably arranged on both narrow sides (23) of the oval,
elongated bushing (22).
5. Bushing according to any one of the preceding claims, characterized in that it has
a flange-like shoulder (24) on its side remote from the hotplate body (12) and which
is preferably placed in a cover plate (20) depressed towards the hotplate body.
6. Bushing according to any one of the preceding claims, characterized in that the passage
openings (28) have funnel-shaped extensions (31) on the side thereof facing the hotplate
body (12).
7. Bushing according to any one of the preceding claims, characterized in that the passage
openings (28) are arranged in a row and the bushing (22) has on its side (30) remote
from the hotplate body (12) groove-like depressions (32), which are at right angles
to the direction of the row and preferably run from one side of the bushing (22) to
the other.
8. Bushing according to any one of the preceding claims, characterized in that on the
outer edges of the side of the bushing facing the hotplate body (12) it has insertion
slopes (37).
9. Method for fitting a cover plate (20) with bushing (22) and with leads (19) passed
through passage openings (28) therein of an electric hotplate to the hotplate body
(12) thereof, characterized in that firstly the bushing (22) is fixed in an opening
of the cover plate (20) and is firmly fitted therein by retaining means (33, 34) and
then the leads (19) are automatically gripped by means of a gripper and held in an
orientation corresponding to the passage openings (28) and that then the cover plate
with the bushing (22) fitted thereto is so guided over the free ends of the leads
(19) that they are threaded into the passage openings (28) and subsequently the cover
plate is fixed to the hotplate body (12).
1. Isolateur de traversée dans lequel passent des conduites de raccordement (19) à travers
un couvercle inférieur (20) d'une plaque de cuisson électrique (11) laquelle présente
un corps (12) et des résistances chauffantes (16) incorporées sur son côté inférieur,
tandis que l'isolateur de traversée (22) est réalisé en une matière isolante résistant
à la chaleur, est inséré dans une ouverture (25) du couvercle (20), s'appuie sur celui-ci
d'un côté et présente plusieurs orifices de passage (28) lesquels sont ouverts en
direction des deux côtés dudit couvercle (20) et reçoivent les conduites de racordement
(19), caractérisé par le fait que l'isolateur de traversée a la forme d'une plaque
plane située dans le plan du couvercle (20) et dont l'épaisseur est inférieure à un
tiers, de préférence un cinquième environ de sa longueur et par le fait que l'isolateur
de traversée (22) est fixé au voisinage de l'ouverture (25) sur le couvercle (20)
au moyen de fixations (33, 34) à effet direct s'exerçant entre l'isolateur de traversée
(22) et le couvercle (20) sans nécessiter la présence de moyens de fixation indirects
tels que des renforts fixés sur les conduites de raccordement ou sur le corps de la
plaque de cuisson.
2. Isolateur de traversée selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'il est
situé à une distance importante, de préférence de l'ordre de grandeur de l'épaisseur
dudit isolateur de traverseé (22) du côté inférieur (40) du corps de la plaque de
cuisson du chauffage, cette distance étant de préférence égale à la moitié ou davantage
de la hauteur de l'espace (21) compris entre le côté inférieur (40) du corps (12)
de la plaque électrique et le couvercle (20).
3. Isolateur de traversée selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que corps (12) de la plaque électrique est réalisé en un matériau à base de
fonte.
4. Isolateur de traversée selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait qu'il présente des encoches de maintien (33) ouvertes vers l'extérieur dans
lesquelles pénètrent les languettes de maintien (34) du couvercle lesquelles sont
disposées de préférence sur les deux côtés étroits (23) de l'isolateur de traversée
(22) s'étendant longitudinalement en ovale.
5. Isolateur de traversée selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait qu'il présente sur son côté opposé au corps (12) de la plaque de cuisson un
épaulement (24) en forme de bride qui s'appuie de préférence sur un couvercle (20)
enfoncé en direction du corps de la plaque de cuisson.
6. Isolateur de traversée selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que les orifices de passage (28) présentent des élargissements (31) en forme
d'entonnoirs sur leurs côtés orientés vers le corps (12) de la plaque électrique.
7. Isolateur de traversée selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que les orifices de passage (28) sont disposés sur une rangée et que l'isolateur
de traversée (22) présente, sur son côté (30) opposé au corps de la plaque électrique
(12), des encoches (32) du type gorge et qui s'étendent transversalement dans la direction
de la rangée, de préférence à partir d'un côté de l'isolateur (22).
8. Isolateur de traversée selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait qu'il présente sur son côté orienté vers le corps de la plaque de cuisson
(12) des chanfreins d'introduction (37) sur ses bords extérieurs.
9. Procédé par lequel est fixé un couvercle (20) comportant un isolateur de traversée
(22) et muni d'orifices de passage (28) dans lesquels passent des conduites de raccordement
(19) d'une plaque de cuisson électrique sur le corps (12) de cette plaque électrique,
caractérisé par le fait que d'abord l'isolateur de traversée (22) est inséré dans
une ouverture du couvercle (20) et fixé à l'intérieur de celui-ci par des moyens de
fixation (33, 34) et qu'ensuite les conduites de raccordement (19) sont saisies automatiquement
au moyen d'un grappin et maintenues dans un dispositif correspondant aux orifices
de passage (28) et que, après, le couvercle avec l'isolateur de traversée (22) fixé
dessus est passé sur les extrémités libres des conduites de raccordement (19) de telle
sorte que ces dernières s'enfilent dans les orifices de passage (28), le couvercle
étant enfin fixé définitivement sur le corps (12) de la plaque de cuisson.

