[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Modelleisenbahngleis für elektrische Modelleisenbahnen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei dem aus der US-A-25 84 388 vorbekannten Modelleisenbahngleis der eingangs genannten
Art weisen die Verbindungselemente im Querschnitt rechteckförmige, geschlitzte Rohrabschnitte
auf, die von der Verbindungsebene aus in Längsrichtung des Gleises in seitlich neben
den Schienen und unterhalb dieser als Schlitze ausgebildeten Ausnehmungen eingeschoben
werden. Für jede Schiene ist dabei jeweils ein derartiges Rohrstück, das aus Metall
gefertigt ist, vorgesehen. Es übergreift im Bereich seines Schlitzes den Schienenfuß
und stellt hierdurch den elektrischen Kontakt mit der Schiene her. Zusätzlich sind
Verbindungsstifte, die vorzugsweise die Form eines U-Bügels haben, vorgesehen, um
ein Trennen der Gleise in Längsrichtung zu blockieren.
[0003] Bei diesem vorbekannten Modelleisenbahngleis ist bei Zusammenfügen zweier Gleise
ein seitlicher Freiraum für das Zusammenschieben notwendig. Ein einzelnes Gleis läßt
sich dadurch nicht ohne Verrücken der Nachbargleise aus einem geschlossenen Verband
entnehmen. Zudem erfordern die mehrstückigen Verbindungselemente einiges Geschick
bei Einsetzen, die Herstellung einer Verbindung ist auch nur möglich, wenn die Gleise
von unten aus zugänglich sind. Schließlich bleibt bei fertiggestellter Verbindung
ein Teil des Rohrstücks und der schlitzförmigen Ausnehmungen von oben sichtbar, so
daß der Verbindungsbereich erkennbar ist.
[0004] Aus der DE-A-20 56 663 ist eine Spielzeugbahn mit Bahngleisen bekannt, die durch
ein einziges Verbindungsstück elektrisch und mechanisch miteinander verbunden werden.
Auch hier erfolgt die Verbindung durch Zusammenschieben der Bahnteilstücke, ein einzelnes
Bahnteilstück kann nicht ohne Bewegung der anderen Bahnteilstücke aus einem geschlossenen
Verband entnommen werden.
[0005] Schließlich ist aus der GB-A-20 35 105 ein Modelleisenbahngleis bekannt, bei dem
die elektrische Verbindung der Schienen durch Zungen erfolgt, die in Längsrichtung
zusammengeschoben werden. Die mechanische Verbindung des in Leiterstruktur ausgeführten
Eisenbahngleises wird über Verbindungselemente erzielt.
[0006] Ausgehend von dem Modelleisenbahngleis der eingangs genannten Art liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein Modelleisenbahngleis anzugeben, das eine wirklichkeitsgetreuere
Nachbildung erlaubt und als Voraussetzung hierfür Verbindungsbereiche vorsieht, die
die Verbindung benachbarter Gleise ohne Verschieben in Längsrichtung ermöglichen und
eine bequemere Herstellung der Verbindung gestatten.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Modelleisenbahngleis mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0008] Ein besonderer Vorzug der dabei erhaltenen Verbindungen liegt darin, daß jedes einzelne
Modelleisenbahngleis aus einer Reihe miteinander verbundener Gleise individuell nach
oben herausgehoben werden kann, weil kein seitlicher Freiraum benötigt wird, beispielsweise
keine gegenüber der Verbindungsebene vorspringenden Kontaktzungen notwendig sind,
die ein Zusammenschieben der Modelleisenbahngleise in ihrer Längsrichtung erzwingen.
[0009] Durch die Verbindungselemente kann ein sehr großflächiger und damit wirksamer mechanischer
Zusammenhalt benachbarter Modelleisenbahngleise erzielt werden. Die Herstellung der
Ausnehmungen ist relativ einfach, vorzugsweise haben die Ausnehmungen auch eine möglichst
einfache geometrische Form, beispielsweise Teilkreisform, Sechseckform, Druckknopfform
oder dergleichen.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Verbindungsbereiche wird ein stets sauberes,
spaltenfreies Aneinandergrenzen zweier benachbarter Modelleisenbahngleise erreicht.
Die Verbindungsbereiche sind bei geeigneter Ausbildung der Modelleisenbahngleise praktisch
nicht mehr zu erkennen, Kontaktzungen sind nicht notwendig, so daß die Schienen auch
im Bereich der Verbindungsbereiche entsprechend dem großen Vorbild schlank durchlaufen,
jedenfalls keine Verdickungsstellen, wie sie durch Kontaktzungen bewirkt werden, haben.
[0011] Das Verbindungselement hat miteinander elektrisch verbundene Kontaktflächen, die
sich an seiner Oberseite oder seinen Seitenflächen befinden. An der Unterseite oder
den Seitenflächen der Ausnehmungen der Modelleisenbahngleise sind diesen Kontaktflächen
zugeordnete Kontaktzonen vorgesehen, von denen zumindest zwei mit den Schienen elektrisch
verbunden sind. Die Verbindungselemente bewirken damit nicht nur eine mechanische,
sondern auch eine elektrische Verbindung benachbarter Schienen. Sehr günstig ist hierbei,
daß die elektrische Verbindung nicht nur für zwei elektrische Kontakte möglich ist,
sondern daß eine wesentlich größere Anzahl von Verbindungen vorgesehen werden kann.
Vorteilhaft ist auch hier die relativ große Fläche der Kontaktelemente, die einen
erheblichen Anteil, beispielsweise 50 bis 70 % der Breite eines Modelleisenbahngleises
einnehmen können. Durch die relativ große Oberfläche ist eine größere Anzahl von ausreichend
groß ausführbaren Kontaktflächen unterzubringen, ohne daß eine übermäßige Genauigkeit
bei der Produktion eingehalten werden muß. Auch die elektrischen Kontaktflächen der
Verbindungselemente sind klappsymmetrisch zur Verbindungsebene ausgeführt, so daß
die beiden Hälften des Verbindungselementes identische Funktionen übernehmen können
und damit problemlos austauschbar sind.
[0012] Die Verbindungselemente sind vorzugsweise auch klappsymmetrisch zu einer durch die
Längsmitte benachbarter Modelleisenbahngleise laufenden Symmetrieebene. Hierdurch
wird ihr universeller Einsatz verbessert, die Montage von Modelleisenbahngleisen mit
ihnen wird vereinfacht. Werden darüberhinaus noch die Unter- und Oberseite der Verbindungselemente
identisch ausgebildet und jeweils mit Kontaktflächen versehen, so ist eine spezielle
Anordnung oder Ausrichtung der Verbindungselemente nicht mehr notwendig, weil sie
stets passen.
[0013] Die zwei Kopfbereiche eines Verbindungselements sind im allgemeinen durch einen mittigen
Steg miteinander verbunden, der elastisch ausgebildet ist. Er ist schmaler als die
Kopfbereiche, wodurch ein Formschluß erzielt wird. Aufgrund der elastischen Ausbildung
des Steges wird erreicht, daß die beiden Verbindungsbereiche benachbarter Modelleisenbahngleise
im Verbindungszustand elastisch gegeneinander gezogen werden, wodurch ein Spalt im
Verbindungsbereich sicher vermieden und ein sehr guter mechanischer Halt erzielt wird.
Aber auch die elektrische Verbindung wird durch eine derartige Maßnahme verbessert.
[0014] Zusätzlich ist ein zweiter Formschluß möglich, der quer zur Ebene der beiden Schienen
wirkt. Hierzu ist beispielsweise eine Druckknopfverbindung vorgesehen, die zwischen
jeder Hälfte des Verbindungselements und einem Teil der Ausnehmung der Modelleisenbahngleise
vorgesehen ist.
[0015] Vorzugsweise sind Gleiskörper und Schwellen aus Kunststoff, der vorzugsweise hart
eingestellt ist, im Vollquerschnitt gefertigt und ist eine diesen Körper aussteifende
Einlage in den Gleiskörper eingebettet. Die Ausbildung aus Kunststoff ermöglicht einerseits
eine sehr einfache Isolierung der elektrischen Leitungen, insbesondere aber der Schienen.
Zusätzliche Isoliermittel, wie sie beim Metallgleiskörper notwendig sind, entfallen.
Hierdurch wird die Herstellung stark vereinfacht. Die Kunststoffgleiskörper haben
aber noch den Vorteil, daß die Gleisränder nicht geradlinig verlaufen müssen, daß
vielmehr beliebige Verläufe nachgebildet werden können, wie sie auch bei großen Vorbild
vorkommen. Hierdurch gewinnt der Gleiskörper eine wesentlich natürlichere Form und
ein wesentlich verbessertes Aussehen. Die Gleiskörper werden vorzugsweise im Gußverfahren
aus einem Kunststoffmaterial gefertigt, dabei werden die Schienen gleich mit eingegossen.
[0016] Schließlich wird vorgeschlagen, die Verbindungselemente mit elektrischen Anschlüssen
für die Spannungszufuhr zu den Gleisen und eventuell weiteren Teilen auszubilden.
Die elektrische Spannungszufuhr erfolgt also nicht mehr an den Gleisen, sondern an
den Verbindungselementen, wodurch die Herstellung der Gleise vereinfacht ist und insbesondere
es nicht mehr erforderlich ist, sogenannte Anschlußgleise und normale, also keinen
elektrischen Anschluß aufweisende Gleise beim Aufbau einer Eisenbahnanlage gezielt
einzusetzen. Die elektrischen Anschlüsse lassen sich einfach an den Verbindungselementen
ausbilden, beispielsweise lassen sich an jedem Verbindungselement Steckkontakte vorsehen,
in die - falls ein Verbindungselment als Anschlußstück verwendet werden soll - Anschlußdrähte
angesteckt werden können.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen,
sowie der nun folgenden Beschreibung von nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen
der Erfindung, die unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert werden. In dieser
zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Verbindungsbereichs eines Modelleisenbahngleises
und eines Verbindungselementes,
Fig. 2 eine stirnseitige Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Anordnung,
Fig. 3 eine Untersicht auf den Endbereich eines Modelleisenbahngleises, wie es in
Fig. 1 gezeigt ist,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Modelleisenbahngleises mit stirnseitigen
Kontaktflächen und einem Mittelleiter,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines Verbindungselementes ähnlich dem in
Fig. 1 gezeigten Verbindungselement,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung, jedoch gesehen auf die Unterfläche, des Verbindungselementes
gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine andere Ausbildung eines Verbindungselementes,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Verbindungselementes gemäß Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung bei Sicht auf die Unterfläche eines Modelleisenbahngleises
mit einer Vielzahl von Leiterbahnen.
Fig. 10 eine perspektivische Untersicht eines Endbereichs eines Modelleisenbahngleises,
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung in Draufsicht eines Verbindungsstücks für
das Modelleisenbahngleis gemäß Fig. 10,
Fig. 12 ein Schnittbild durch die Verbindungsebene zweier Modelleisenbahngleise gem.
Fig. 10 und ein diese verbindendes Verbindungsstück gem. Fig. 11 im Moment des Einsetzens
des Verbindungsstücks, und
Fig. 13 eine perspektivische Darstellung eines Verbindungsstücks ähnlich Fig. 11.
[0018] Im ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 ist ein Modelleisenbahngleis
für elektrische Modelleisenbahnen gezeigt, das aus einem im Profil trapezförmigen,
länglichen und eine Schotterstruktur 18 aufweisenden Gleiskörper 20, Schwellen 22
und metallisch leitenden Schienen 24 aufgebaut ist. Der Gleiskörper 20 ist aus Kunststoff
im Gußverfahren, beispielsweise Formguß oder Spritzguß, hergestellt. Dabei werden
die Schwellen 22 mit ausgebildet. Die Schienen 24 werden in die Form eingelegt und
beim Guß mit dem Gleiskörper 20 bzw. den Schienen 22 verbunden. Der Gleiskörper 20
hat einen Vollquerschnitt, seine im wesentlichen ebene Oberseite 26 und seine schräg
verlaufenden Seitenflächen tragen die Schotterstruktur 18, seine Unterseite 30 ist
plan, wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist.
[0019] Die stirnseitige Endfläche liegt in einer Verbindungsebene 32, in der sich sowohl
die ebene Stirnkante des Gleiskörpers 20 einschließlich seiner Schwellen 22, als auch
die Enden der metallischen Schienen 24 befinden. Diese ragen also weder, beispielsweise
mittels Kontaktzungen, über die Verbindungsebene 32 vor, noch stehen sie gegenüber
ihr zurück. Diese Anordnung ermöglicht es, daß zwei Modelleisenbahngleise stumpf aneinanderstoßen
können, wobei durch die sorgfältig ebene Ausbildung der Stirnseite eine bündige, stumpfe
Passung der Schienen erreicht wird. Ein Spalt zwischen benachbarten Modelleisenbahngleisen
tritt dann nicht auf, wenn benachbarte Gleise eng aneinander gelegt werden. Sollte
ein kleiner Spalt dennoch auftreten, so ist er praktisch nicht erkennbar, denn die
unregelmäßige Begrenzung der Stirnfläche im Bereich der Verbindungsebene 32 aufgrund
der Schotterstruktur 18 verhindert, daß kleinere Spalte erkennbar sind.
[0020] In jeden der beiden endseitigen Verbindungsbereiche 34 (in den Figuren 1 bis 3 ist
jeweils nur einer gezeigt) ist eine Ausnehmung 36 vorgesehen, die bei zwei miteinander
verbundenen Modelleisenbahngleisen von außen nicht erkennbar ist, da die Ausnehmung
jeweils nur zur Stirnfläche und zur Unterseite 30 hin offen ist. Die Ausnehmung 36
ist für die Aufnahme einer Hälfte eines Verbindungselements 38 gezeigt, wie es in
Fig. 1 und 2 unterhalb der Ausnehmung 36 dargestellt ist. Das Verbindungselement 38
ist klappsymmetrisch zu einer Mittellinie 39, die bei zusammengesetzten Eisenbahngleisen
in der Verbindungsebene 32 liegt. Es ist ferner klappsymmetrisch zu einer Längsmittellinie,
die bei zusammengesetzten Eisenbahngleisen auf der Längsmittelachse der Gleise liegt.
[0021] Das Verbindungselement 38 besteht somit aus zwei identisch ausgebildeten Köpfen 40,
die jeweils für die Aufnahme in einer Ausnehmung 36 vorgesehen sind, sowie einem im
Querschnitt kleinerem Steg 42, der, wie beispielsweise aus Fig. 1 ersichtlich ist,
ausgesprochen kurz sein kann, aber auch - wie beispielsweise Fig. 7 zeigt, eine gewisse
Länge haben kann. Die Ausnehmung 36 hat einen Hinterschnitt. Dieser bewirkt zusammen
mit dem gegenüber dem Steg 42 breiteren Kopf 40 einen Formschluß des eingesetzten
Verbindungselementes 38. Anders ausgedrückt kann das eingesetzte Verbindungselement
nicht im Sinne des Pfeiles 44 aus dem Gleiskörper 20 herausgezogen werden, es kann
aber im Sinne des Pfeiles 46 von unten in dessen Ausnehmung 36 eingedrückt werden.
[0022] Zusätzlich hat die Ausnehmung 36 noch einen weiteren Hinterschnitt in Richtung des
Pfeiles 46. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, verläuft die Ausnehmung 36
schwalbenschwanzförmig, ihre Seitenflächen sind schräg angestellt. Dadurch wird, wenn
ein Kopf 40 des Verbindungselementes 38 im Sinne des Pfeiles 46 in die Ausnehmung
36 hineingedrückt wird, ein Schnappeffekt erzielt, der Kopf 40 bleibt also in der
Ausnehmung 36 im wesentlichen kraftschlüssig, teilweise aber auch formschlüssig, gehalten.
[0023] Die Verbindungselemente 38 werden vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt,
es wird für sie aber ein anderer Kunststoff als für den Gleiskörper 20 mit den Schwellen
22 verwendet. Der Kunststoff der Verbindungselemente 38 soll etwas elastisch sein,
insbesondere soll er praktisch nicht brechen. Dagegen kann der Kunststoff des Gleiskörpers
20 und der Schwellen 22 relativ hart eingestellt sein, hier kann auch ein sehr preisgünstiger
Kunststoff mit viel Füllmaterial verwendet werden. Die Abstimmung mit dem Material
der Verbindungselemente 38 hat so zu erfolgen, daß bei Einsatz der Verbindungselemente
38 auf keinen Fall das Material des Gleiskörpers 20 beschädigt werden kann, insbesondere
die Begrenzungsflächen der Ausnehmung 36 nicht beschädigt werden, abbröckeln oder
abplatzen können. Die in den Figuren gezeigte Ausbildung der Ausnehmung 36 ist auch
so konstruiert, daß keine gefährlichen Ecken, Kanten oder Vorsprünge ausgebildet werden,
die beim Eindrücken des Verbindungselementes 38 abbrechen könnten.
[0024] Im folgenden wird die zugleich über das Verbindungselement 38 erreichte elektrische
Verbindung beschrieben: Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, sind die beiden
Schienen 24 jeweils über elektrische Verbinder 48 mit Kontaktionen 54 verbunden, die
sich auf der Oberseite der Ausnehmung 36 befinden. Auf der Oberseite 52 des Verbindungselementes
38 sind diesen Kontaktzonen 54 zugeordnete Kontaktflächen 50 ausgebildet, die paarweise
einander zugeordnet und miteinander elektrisch verbunden sind. Beim Einsetzen des
Verbindungselementes 38 in eine Ausnehmung 36 kommen die Kontaktzonen 54 mit den Kontaktflächen
50 in elektrisch leitende Berührung, so daß der elektrische Kontakt zwischen den einzelnen
Schienen 24 über die Verbindungselemente 38 hergestellt wird.
[0025] Für den elektrischen Kontakt ist die beschriebene Schnappverbindung, die in Richtung
des Pfeiles 46 wirkt, sehr vorteilhaft, weil eine Anpressung der Kontaktzonen 54 an
die Kontaktflächen 50 erzielt wird. Diese Zonen können in beliebiger Weise, beispielsweise
als flache dünne Metallstreifen, die in das jeweilige Kunststoffmaterial eingebettet
sind, als ausleitender Farbe aufgetragene Bahnen oder dergleichen ausgeführt sein.
Auch die Verbindung über die Verbinder 48 ist beliebig, entscheidend ist lediglich
ein für die Praxis sicherer elektrischer Anschluß. Die Kontaktflächen 50 und die Kontaktzonen
54 sind so groß ausgebildet, daß stets ein Kontakt zwischen ihnen, unabhängig von
Herstellungstoleranzen, erzielt wird.
[0026] Die so beschriebene mechanische und elektrische Verbindung, die über die Ausnehmungen
36 und die Verbindungselemente 38 erreicht wird, ist im zusammengesetzten Zustand
unsichtbar. Die mechanische Verbindung ist sehr sicher und fest, da über die relativ
großen Flächen große Kräfte übertragen werden können. Die elektrische Verbindung ist
ebenfalls mit einfachen Mitteln sehr sicher arbeitend ausgeführt. Beim Zusammenbau
einer Modelleisenbahnanlage werden die einzelnen Modelleisenbahngleise einfach von
oben auf Köpfe 40 der Verbindungselemente 38 gedrückt, ein seitliches Zusammenschieben
der Modelleisenbahngleise entfällt. Insofern kann auch jedes einzelne Modelleisenbahngleis
im Sinne des Pfeiles 46 hochgehoben und aus einem geschlossenen Verband herausgenommen
werden.
[0027] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist ein Modelleisenbahngleis mit Mittelleiter
56 gezeigt, ansonsten ist die Ausführung weitgehend übereinstimmend mit den Ausführungsbeispiel
nach den Figuren 1 bis 3.
[0028] Zusätzlich ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 noch eine versteifende Einlage
58 gezeigt, die quer zur Unterseite 30 verläuft und beispielsweise als ein Metallprofil
ausgebildet ist. Durch sie wird sichergestellt, daß sich der aus Kunststoff gefertigte
Gleiskörper 20 nicht werfen oder verbiegen kann. Die Einlage 58 steift also im Sinne
einer Armierung den Gleiskörper 20, der aus Kunststoff gefertigt ist, in seiner Längsrichtung
aus. Dadurch wird Hohlliegen einzelner Teile des Gleiskörpers 20 auf einer Unterlage
vermieden.
[0029] In Fig. 5 und 6 ist ein Verbindungselement 38 gezeigt, das insgesamt elf separate
Verbindungen zwischen benachbarten Gleisen ermöglicht. Neben den für den reinen Fahrbetrieb
benötigten zwei Leiterbahnen 60 sind die zusätzlichen Leiterbahnen für beliebige Funktionen,
beispielsweise Weichen, Signale, Zugbeleuchtung oder dergleichen einsetzbar. Ein entsprechendes
Modelleisenbahngleis ist in Fig. 9 gezeigt.
[0030] Die Unterseite des Verbindungselementes 38 gemäß Fig. 5 kann nun identisch zur in
Fig. 5 gezeigten Oberseite 52 ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil, daß man die
Verbindungselemente 38 bei der Montage nicht fehlorientieren kann, daß also vermieden
wird, daß beispielsweise im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 diejenige Fläche
des Verbindungselementes 38 mit den Kontaktflächen 50 in Berührung kommt, die gar
keine Leiterbahnen 60 und Kontaktflächen 50 hat.
[0031] Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 trägt die Unterseite des Verbindungselementes
38 aber keine Leiterbahnen, so daß auf die Orientierung des Verbindungselementes 38
beim Zusammenfügen von Gleisen geachtet werden muß. Stattdessen sind an der Unterseite
eine Anzahl von Buchsen oder Kontaktöffnungen 68 vorgesehen, über die einzelne Leiterbahnen
60 elektrisch kontaktiert werden können. Erfindungsgemäß erfolgt die Stromzufuhr zu
den Schienen 24 nicht an sogenannten Anschlußschienen, sondern über die Verbindungselemente
38. Aufgrund der gezeigten Buchsen ist es möglich, jedes Verbindungselement 38 als
Anschlußelement zu verwenden. Dies vereinfacht den Aufbau einer Modelleisenbahnanlage,
weil nicht zwischen Anschlußteilen und normalen Teilen unterschieden werden muß.
[0032] Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7 und 8 ist eine andere Ausbildung der Verbindungselemente
38 gezeigt. Zweck dieser Abbildung ist insbesondere, zu erläutern, daß die Verbindungselemente
im Grunde beliebige Form haben können, ihre Köpfe also sechseckig, dreieckig, T-förmig
oder anderweitig ausgebildet sein können. Die in den Figuren 7 und 8 gezeigten Köpfe
40 haben Ovalform und sind durch einen deutlich schmaleren Steg 42 miteinander verbunden.
Dieser ist elastisch, beispielsweise aus einem Gummimaterial, ausgeführt und hat eine
Elastizität in Richtung der Verbindungslinie der beiden Köpfe 40. Durch sie wird erreicht,
daß miteinander verbundene Gleise in Richtung des Pfeiles 44 zusammengezogen werden,
so daß ihre Stirnflächen unter Pressdruck aneinanderliegen.
[0033] Zusätzlich hat das Verbindungselement 38 nach diesem Ausführungsbeispiel noch druckknopfartige
Vorsprünge 62, die in entsprechend geformte Ausnehmungen im Gleiskörper 20 elastisch
einrasten. Auf diese Weise wird eine reib- und formschlüssige Verbindung des Gleises
mit dem Verbindungselement 38 erreicht und erzielt, daß die elastische Spannung in
Längsrichtung, wie oben beschrieben, auftreten kann.
[0034] In Fig. 9 ist ein Gleis gezeigt, das als "intelligente Schiene" bezeichnet wird und
mit einem Verbindungselement 38 zusammenwirkt, wie es in den Figuren 5 und 6 gezeigt
ist. Die Leitbahnen 60 sind im ausgenommenen Schienenboden weitergeführt. Dabei sind
die Leiterbahnen 60 teilweise vollständig abgedeckt, teilweise unterhalb eines Ausnehmungsbereiches
64 frei zugänglich, dieser Ausnehmungsbereich 64 ist durch eine Platte 66 abdeckbar.
In dieser Platte 66 sind wiederum Kontaktbuchsen 68 angeordnet, über die die einzelnen
Leiterbahnen 60 elektrisch zugänglich sind (alternativ oder in Ergänzung zur Ausführung
gemäß Fig. 6).
[0035] Die zusätzlichen (außerhalb der Fahrstromversorgung notwendigen) Leiterbahnen 60
werden für unterschiedliche Funktionen eingesetzt. So ist es beispielsweise möglich,
ein Signal unmittelbar auf dem Gleiskörper 20 zu befestigen und an den Leiterbahnen
60, gegebenenfalls über Kontaktbuchsen 68 einer Platte 66, zu verdrahten. Über die
zusätzlichen Leiterbahnen 60 können zahlreiche Funktionen einer Modelleisenbahn ohne
zusätzliche Kabel gesteuert werden. Es sind auch Gleismelder, Schleifkontakte und
dergleichen möglich.
[0036] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Figuren 10 bis 12 gezeigt. Bei ihm ist
die Ausnehmung 36 im gezeigten Endbereich der Schiene (Fig. 10) nicht mehr klappsymmetrisch
zu einer Längsmittelebene des Gleiskörpers 20. Dementsprechend ist auch das Verbindungselement
38 (Fig. 11) nicht mehr klappsymmetrisch zu der entsprechenden Längsmittelebene, es
ist aber drehsymmetrisch zur Verbindungsebene 32. Ausnehmung 36 und dementsprechend
auch beide Hälften des Verbindungselements 38 sind quaderförmig, durch eine Tasche
70, die ebenfalls quaderförmig ist und diegleiche Höhe wie die Ausnehmung 36 hat,
wird ein Hinterschnitt erzielt und damit ein Formschluß ermöglicht. In diese Tasche
70 paßt mit geringem Spiel ein quaderförmiger Vorsprung 72 am Verbindungselement 38,
dieser hat ebenfalls dieselbe Dicke wie das übrige Verbindungselement 38. Die Gleiskörper
20 haben demgemäß unterschiedlich ausgebildete Verbindungsbereiche 34 an ihren beiden
Enden, der Unterschied liegt in der Orientierung der jeweils einen Tasche 70, an einem
Endbereich weist die Tasche zu einer Seitenfläche 28, am anderen Endbereich zur anderen
Seitenfläche 28. Dies spiegelt sich im Verbindungselement 38, wie es aus Fig. 11 ersichtlich
ist, wieder.
[0037] Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 10 bis 12 sind die Schienen 24 und der Mittelleiter
56 im Profil gesehen so hoch ausgebildet (siehe Fig. 10 und 12), daß sie praktisch
durch den gesamten Gleiskörper 20 reichen, ihre Unterkante aber dennoch etwas oberhalb
der Unterseite 30 des Gleiskörpers 20 verbleibt, so daß sie nur im Bereich der beiden
endseitigen Ausnehmungen 36 nach unten frei und damit kontaktierbar vorstehen, während
sie sonst nur oberhalb des Gleiskörpers 20 vorstehen, also nach unten eingebettet
und isoliert sind. Die relativ hochstegige Ausbildung der Schienen 24 und des Mittelleiters
56 ermöglicht es, auf elektrische Verbinder 48 oder speziell ausgebildete Kontaktzonen
54 zu verzichten, vielmehr kann die Kontaktierung der Schienen 24 und des Mittelleiters
56 unmittelbar an diesen selbst erfolgen. Hierzu hat das Verbindungselement 38 gemäß
Fig. 11 auf einer seiner Hauptflächen eingearbeitete Schlitze 74, die im Abstand der
Schienen 24 bzw. des Mittelleiters 56 angeordnet sind, durchgehen und metallische
Kontakte 76 an ihren Innenwänden tragen, die beim Eindrücken des Verbindungselements
38 in einen Verbindungsbereich 34 (siehe Fig. 12, Pfeil 46) in Kontakt mit den beiden
Schienen 24 bzw. dem Mittelleiter 56, soweit diese in der Ausnehmung 36 frei nach
unten vorstehen, gelangen. Die Kontakte 76 erstrecken sich über die gesamte Länge
des Schlitzes 74 und verbinden dadurch elektrisch die Schienen 24 und den Mittelleiter
56 zweier benachbarter Gleiskörper 20.
[0038] Zur Materialersparung und besseren Einbettung der Schienen 24 bzw. des Mittelleiters
56, sowie zur Erzielung einer höheren Festigkeit des Gleiskörpers 20 haben die Schienen
24 bzw. der Mittelleiter 56 Lochungen 78, die beispielsweise Kreis- oder Ovalgestalt
haben und in Fig. 10 sichtbar sind. Die hochstegigen Schienen 24 bzw. der Mittelleiter
56 wirken zugleich im Sinne einer Einlage 58, sie haben ein hohes Moment gegen Verbiegungen
quer zur Unterseite 30 des Gleiskörpers 20 und sichern somit, daß diese Unterseite
30 eben bleibt und sich nicht werfen kann.
[0039] Fig. 12 zeigt, wie bei der Montage Gleiskörper 20 und Verbindungselement 38 gegeneinander
gedrückt werden, dies wird durch den Pfeil 46 symbolisiert. Beim Eindrücken kommen
einerseits die unten frei vorstehenden Bereiche der Schienen 24 bzw. des Mittelleiters
56 in Anlage an die Kontakte 80, andererseits greift der Vorsprung 72 in die Tasche
70 ein. Fig. 12 zeigt den Zustand kurz vor Beendigung der Montage.
[0040] Anstelle quaderförmiger Vorsprünge 72 können auch halbkreisförmige (Prisma mit halbkreisförmiger
Grundfläche) Vorsprünge 72 verwendet werden, wie sie das Verbindungselement 38 gemäß
Fig. 13 zeigt. Dementsprechend müssen auch die Taschen ausgeführt sein.
[0041] Die Verbindungselemente 38 können mit Durchgangslöchern für Schrauben versehen sein.
Andererseits kann die Unterfläche der Verbindungselemente 38 mit einer Haftfolie versehen
sein, die Unterseite kann aber auch auf einen Träger aufgeklebt werden. Insgesamt
lassen sich also die Verbindungselemente 38 durch unterschiedliche Verfahren auf einem
Träger, beispielsweise einer großen Platte, befestigen, anschließend werden die Gleiskörper
20 von oben aufgedrückt, hierdurch wird eine unsichtbare Befestigung, aber ein sicherer
Halt der gesamten Gleisanlage erzielt.
1. Modelleisenbahngleis für elektische Modelleisenbahnen, mit einem im Profil trapezförmigen,
länglichen, eine Schotterstruktur (18) aufweisenden Gleiskörper (20), a) auf dessen
Oberseite (26) auf Schwellen (22) zwei metallische Schienen (24) befestigt sind, b)
der eine der Auflage dienende Unterseite (30) hat, und c) der zwei stirnseitige Verbindungsbereiche
(34) für den elektrischen und mechanischen Anschluß je eines Nachbargleiskörpers aufweist,
wobei jeder der beiden Verbindungsbereiche (34) eine zur Unterseite (30) und zu einer
Verbindungsebene (32) offene Ausnehmung (36) hat, und mit einem separaten, zur Verbindungsebene
(32) symmetrischen Verbindungselement (38),
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbindungsbereich (34) jeweils nur eine Ausnehmung
(36) hat, daß die Ausnehmungen (36) jeweils nur zur Unterseite (30) und nur zur Verbindungsebene
(32) hin offen sind, daß die Ausnehmung (36) einen Hinterschnitt aufweist, daß das
Verbindungselement zwei identisch ausgebildete Köpfe (40) hat, die jeweils formschlüssig
in die Ausnehmung (36) des Verbindungsbereiches (34) einsetzbar sind, daß das Verbindungselement
(38) miteinander elektrisch verbundene Kontaktflächen (50) aufweist, und daß an der
Unterseite der Ausnehmungen (36) des Gleiskörpers (20) diesen Kontaktflächen (50)
zugeordnete Kontaktzonen (54) vorgesehen sind, von denen zumindest zwei mit den Schienen
(24) bzw. gegebenenfalls einem Mittelleiter (56) elektrisch verbunden sind.
2. Modelleisenbahngleis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(38) einen Steg (42) zwischen seinen beiden Köpfen (40) aufweist, der elastisch ausgebildet
ist.
3. Modelleisenbahngleis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Verbindungselement
(38) im Bereich seiner beiden Köpfe (40) jeweils ein vorzugsweise drucknopfartiger
Vorsprung angeordnet ist, der in eine entsprechende Ausnehmung im Gleiskörper (20)
lösbar einrastbar ist.
4. Modelleisenbahngleis nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleiskörper (20) und die Schwellen (22) aus Kunststoff, der vorzugsweise hart
eingestellt ist, im Vollquerschnitt gefertigt sind und daß eine diesen Körper aussteifende
Einlage (58) in den Gleiskörper (20) eingebettet ist.
5. Modelleisenbahngleis nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungselement an seinen beiden Hauptflächen (Oberseite 52 und Unterseite)
Leiterbahnen (60) und Kontaktzonen (54) aufweist.
6. Modelleisenbahngleis nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß am Verbindungselement (38) mit den Leiterbahnen (60) leitend verbundene Kontaktbuchsen
(68) für den elektrischen Anschluß an die Leiterbahnen (60) vorgesehen sind.
7. Modelleisenbahngleis nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Unterseite (30) vorzugsweise jedoch in einer Ausnehmung an der Unterseite
(30) des Gleiskörpers (20) Leiterbahnen (60) vorgesehen sind, die die beiden Verbindungsbereiche
(34) miteinander elektrisch leitend verbinden.
8. Modelleisenbahngleis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungselement (38) aus einem Kunststoff hergestellt ist.
1. Model train track for electrical model trains, comprising an oblong track body
(20) with trapezoidal section and ballast structure (18), a) on the top side (26)
of which two metal rails (24) are fastened on railroad tie (22), b) which has a bottom
side (30) serving as a support, and c) which has two end-face connection zones (34)
for electrical and mechanical connection wherein each of the two connection zones
has a recess (36) open towards the bottom side (30) and only towards the connection
plane (32) and a seperate connecting member (38) symmetrical to the connection plane
(32),
characterized in that each of the two connection zones (34) has only one recess (36),
that the recesses (36) are only open toward the bottom side (30) and only towards
the connection plane (32), that the recess (36) has an undercut, that the connecting
member has two heads (40) of identical shape, but the said heads can be inserted into
the recess (36) of the connection zone (34) in an interlocking manner, that the connecting
member (38) has contact surfaces (50) that are electrically connected to one another,
and that contact zones (54) corresponding to the said contact surfaces (59) are provided
on the bottom side of the receses (36) of the track body (20) , where at least two
of the said contact zones are electrically connected to the rails (24) and, if desired,
to a third rail (56).
2. Model train track in accordance with Claim 1, characterized in that the connecting
member (38) has a web (42) between its two heads (40), which is elastic.
3. Model train track in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that one preferably
push-botton-like projection each, which can releasably snap into a matching recess
in the track body (20), is disposed on the connecting member (38) in the zone of its
two heads (40).
4. Model train track in accordance with Claim 1 through 3, characterized in that the
track body (20) and the railroad ties (22) are made of plastic, which is preferably
a hard plastic, with a solid cross section, and that an insert (58) reinforcing the
said body is embedded in the track body (20).
5. Model train track in accordance with Claim 1 through 4, characterized in that the
connecting member has a strip connectors (60) and contact zones (54) on its two principal
surfaces (top side 52 and bottom side).
6. Model train track in accordance with Claim 1 through 5, characterized in that contact
jacks (68) connected to the strip conductors (60) in a conducting manner for electrical
connection to the strip conductors (60) are provided on the connecting member (38).
7. Model train track in accordance with Claim 1 through 6, characterized in that strip
conductors (60), which electrically connect the two connection zones (34), are provided
on the bottom side (30) of the track body (20), but preferably in a recess on the
bottom side (30) of the track body.
8. Model train track in accordance with Claim 1 through 7, characterized in that the
connecting member (38) is made of a plastic.
1. Voie pour chemin de fer miniature électrique avec un corps de voie longitudinal
(20) présentant la structure du ballast (18), de profil trapézoïdal, a) sur la face
supérieure (26) duquel sont fixés deux rails métalliques (24) sur des traverses (22),
b) qui possède une face inférieure (30) servant d'appui, et c) qui dispose de deux
zones de raccordement frontales (34) pour la liaison électrique et mécanique avec
chacune une voie adjacente, chacune des deux zones de raccordement (34) possédant
un évidement ouvert (36), un sur la face inférieure (30) et un sur la zone de raccordement
(32), et avec un élément de liaison symétrique séparé (38) avec la zone de raccordement
(32),
caractérisée par le fait que chaque zone de raccordement (34) ne possède qu'un seul
évidement (36), par le fait que les évidements (36) ne sont ouverts que sur la face
inférieure (30) et sur la surface de raccordement (32), par le fait que l'évidement
(36) présente une découpe arrière, par le fait que l'élément de raccordement a deux
têtes identiques (40), qui s'emboîtent exactement dans l'évidement (36) de la zone
de raccordement (34), par le fait que les élements de raccordement (38) présentent
des surfaces de contact (50) reliées électriquement entre elles, et par le fait que
ces surfaces de contact (50) sont affectées aux zones de contact (54) à la partie
inférieure des évidements (36) du corps de la voie (20), lesquelles zones de contact
sont reliées électriquement, pour au moins deux d'entre elles, avec les rails (24)
ou, le cas échéant, avec un rail médian (56).
2. Voie pour chemin de fer miniature selon la revendication 1, caractérisée par le
fait que l'élément de liaison (38) possède une entretoise élastique (42) entre ses
deux têtes (40).
3. Voie pour chemin de fer miniature selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par
le fait qu'un élément en saillie formant bouton-pression est disposé sur l'élément
de liaison (38) dans la zone de ses deuc têtes (40), lequel élément en siallie peut
s'enclencher et se déclencher dans un évidement approprié dans le corps de la voie
(20).
4. Voie pour chemin de fer miniature selon une des revendications 1 à 3, caractérisée
par le fait que le corps de la voie (20) et les traverses (22) sont constitués de
plastique dur, en profil plein, et par le fait qu'une pièce de renfort rapportée (58)
est insérée dans le corps de la voie (20).
5. Voie pour chemin de fer miniature selon une des revendications 1 à 4, caractérisée
par le fait que l'élément de liaison présente des bandes conductrices (60) et des
zones de contact (54) sur ses deux surfaces principales (surface supérieure 52 et
inférieure).
6. Voie pour chemin de fer miniature selon une des revendications 1 à 5, caractérisée
par le fait que des douilles de contact (68) reliées électriquement aux rails électriques
(60) sont prévues sur l'élément de liaison (38), pour le réccordement électrique des
rails de contact (60).
7. Voie pour chemin de fer miniature selon une des revendications 1 à 6, caractérisée
par le fait que des bandes conductrices (60) sont prévues sur la face inférieure (30),
de préférence dans un évidement sur la face inférieure (30) du corps de la voie (20),
lesquelles bandes relient électriquement entre elles les zones de contact (34).
8. Voie pour chemin de fer miniature selon une des revendications 1 à 7, caractérisée
par le fait que l'élément de liaison (38) est exécuté en plastique.