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(11) |
EP 0 256 167 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.1992 Patentblatt 1992/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.11.1986 |
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| (54) |
Elektrische Kontaktanordnung für eine insbesondere als mehradriges Kabel ausgebildete
Leiteranordnung
Contact arrangement for a multiconductor cable
Arrangement de contacts pour un câble multiconducteur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
09.08.1986 DE 3627041
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.02.1988 Patentblatt 1988/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Multi-Contact AG Basel |
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CH-4056 Basel (CH) |
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Erfinder: |
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- Neidecker, Rudolf
CH-4000 Basel (CH)
- Kunz, Jacques
CH-4124 Schönenbuch (CH)
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| (74) |
Vertreter: Lauer, Joachim, Dr. et al |
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Hug Interlizenz AG
Nordstrasse 31 8035 Zürich 8035 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 001 024 DE-C- 360 501
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DE-A- 3 019 060
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Kontaktanordnung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Solche Kontaktanordnungen finden vorzugsweise mit einer grossen Anzahl
von über die Länge eines mehradrigen Kabels verteilten Anschlussstellen und einer
entsprechenden Anzahl von mehrpoligen Anschlusssteckern für die Parallel-Stromversorgung
von Verbrauchern, vor allem von Niederstrom- und/oder Niederspannungsverbrauchern
wie Lampen und dergl., verbreitet Anwendung.
[0002] Eine Kontaktanordnung der vorgenannten Art ist bekannt aus der DE 30 19 060 A1. Dort
ist je Anschlussstelle nur eine zwischen zwei nebeneinanderliegenden Adern eines Flachkabels
angeordnete Isolierungsausnehmung vorgesehen. An einander diametral gegenüberliegenden
Randbereichen einer Isolierungsausnehmung liegen beide Leiter unter Bildung entsprechender
Kontaktstellen frei. Jeder Anschlussstecker weist nur einen Steckkontakt auf, der
zwei einander im Steckerquerschnitt diametral gegenüberliegende, quer zur Leiterlängsrichtung
langgestreckte und voneinander durch einen Isolierkörper getrennte Kontaktelemente
umfasst. Durch Drehen des in eine Isolierungsausnehmung eingesetzten Steckers um eine
quer zur Leiterlängsrichtung orientierte Mittelachse der Isolierungsausnehmung kann
die beiden Kontaktelementen gemeinsame Ebene zwischen einer quer zur Leiterlängsrichtung
orientierten Einschaltlage und einer parallel zur Leiterlängsrichtung orientierten
Ausschaltlage verstellt werden.
[0003] Verbesserungsbedürftig ist bei der bekannten Ausführung die Sicherheit der Kontakthaltung,
weil der zweipolige Steckkontakt in seiner Einschaltstellung im wesentlichen nur reibungsschlüssig
gesichert ist und daher keine zuverlässig gleichbleibenden Kontaktflächen gewährleisten
kann. Für manche Anwendungsfälle besteht auch der Wunsch nach erhöhter Spannungsfestigkeit
zwischen den Leitern bzw. Kabeladern im Bereich der Anschlussstellen, die bei der
bekannten Ausführung wegen des vergleichsweise geringen Abstandes zwischen den Kontaktelementen
des Steckkontaktes vor allem in feuchter Umgebung recht begrenzt ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Kontaktanordnung, die sich gegenüber
dem Bekannten durch erhöhte Kontaktsicherheit sowie gegebenenfalls durch erhöhte Spannungsfestigkeit
auszeichnet. Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich durch die
Merkmale des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 5.
[0005] Infolge der erfindungsgemäss vorgesehenen Kontaktierung innerhalb einer Mehrzahl
von Isolierungsausnehmungen mit einer entsprechenden Anzahl von Steckkontakten, die
somit im allgemeinen je einpolig ausgeführt werden können, ergibt sich eine vorteilhaft
einfache Möglichkeit zur formschlüssigen Arretierung der Kontakte in ihrer Anschluss-
bzw. Einschaltstellung. Dies gilt nicht nur für jene Ausführungen, die im eingesetzten
Zustand des Anschlusssteckers keine Schaltmöglichkeit aufweisen, also nur durch Einsetzen
und Ziehen des Steckers schaltbar sind, sondern auch für solche Ausführungen, die
durch Drehen oder Verschieben des eingesetzten Steckers zwischen verschiedenen Stellungen
schaltbar sind. Gerade hier lässt sich nämlich mit Hilfe von gegeneinander abgegrenzten
Isolierungsausnehmungen zur Aufnahme jeweils eines Steckkontaktes in einer Einschaltstellung
- oder mehrerer derselben - einerseits und einer Ausschaltstellung andererseits sowie
ferner mit Hilfe von Durchlässen innerhalb des Isoliermaterials zwischen diesen Ausnehmungen
für das Verschieben des Steckkontaktes eine sichere Formschlussarretierung des Steckkontaktes
in seinen verschiedenen Wirkstellungen sowie eine zuverlässige Kontaktgabe bzw. Kontakttrennung
erreichen. Weiterhin lassen sich die gegenseitigen Abstände der Kontaktelemente und
damit die Kriechstromwege an den verschiedenen Steckkontakten eines Anschlusssteckers
ohne grundsätzliche Einschränkung durch die zulässigen Querschnittsabmessungen eines
mehrpoligen Steckkontaktes bequem auf vergleichsweise grosse Werte bringen.
[0006] Wesentliche Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind durch die Merkmale
von nachgeordneten Ansprüchen bestimmt, zu deren Erläuterung auf die Zeichnungen Bezug
genommen wird. Hierin zeigt:
- Fig.1
- eine perspektivische Querschnittdarstellung einer Kontaktanordnung mit zweipoligem
Anschlussstecker und entsprechender Mehrloch-Anschlussstelle eines Flachkabels,
- Fig.2
- einen Längsschnitt der Anschlussstelle gemäss Fig.1 mit eingesetztem Stecker, in einer
durch die Achsen der beiden Flachkabeladern verlaufenden Schnittebene,
- Fig.3
- eine Darstellung entsprechend Fig.2 für eine schaltbare Abwandlung der Flachkabel-Kontaktanordnung,
ebenfalls mit in die Anschlussstelle eingesetztem Stecker,
- Fig.4
- eine weitere Ausführung einer Flachkabel-Kontaktanordnung mit schaltbarer Mehrloch-Anschlussstelle,
dargestellt in Draufsicht bezüglich der Aderebene des Flachkabels,
- Fig.5
- eine Draufsicht entsprechend Fig.4 für eine ebenfalls schaltbare Kontaktanordnung
mit MehrlochAnschlussstelle an einem zweiadrigen Breit-Flachkabels mit verstärktem
Mittel-Isoliersteg,
- Fig.6
- einen Querschnitt der vorangehenden Kontaktanordnung gemäss Schnittebene VI-VI in
Fig.5,
- Fig.7
- eine nichtschaltbare Flachkabel-Kontaktanordnung mit Mehrloch-Anschlussstelle und
darin eingesetzten, selbstschneidend kontaktierenden Steckkontakten, dargestellt in
einem Längsschnitt gemäss Ebene VII-VII in Fig. 8,
- Fig.8
- einen Querschnitt der Anschlussstelle mit eingesetztem Stecker gemäss Schnittebene
VIII-VIII in Fig. 7 und
- Fig. 9
- eine abgewandelte Flachkabel-Kontaktanordnung mit Mehrloch-Anschlussstelle und selbstschneidend
kontaktierenden Steckkontakten in Draufsicht bezüglich der Flachkabelebene.
[0007] Die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen Anwendungen der Erfindung auf Leiteranordnung
in Form von Flachkabeln mit weichflexibler bzw. weichelastischer Isolierung und darin
eingebetteten, ebenfalls entsprechend flexiblen Adern als zu kontaktierende Leiter.
Es kommen jedoch grundsätzlich auch andersartige Leiteranordnungen in Betracht, z.B.
Leitungen mit formsteifen oder im wesentlichen nur plastisch verformbaren, insbesondere
draht- oder stangenförmigen Leitern. Auch hinsichtlich der Verformbarkeit der Isolierung
bestehen breite Variationsmöglichkeiten. So wird zwar vielfach ein beträchtlicher
elastischer Verformungsbereich des Isoliermaterials mit bestimmten Werten des Elastizitätsmoduls
jedenfalls im Bereich der die Steckkontakte aufnehmenden Isolierungsausnehmungen anzustreben
sein, um die Kontaktgabe und die formschlüssige Lagesicherung der Steckkontakte unter
Vorspannung zu gewährleisten, jedoch ist es grundsätzlich auch denkbar, diese Anpress-
und Vorspannfunktion ganz oder teilweise den dann entsprechend federelastisch ausgebildeten
Steckkontakten oder auch den Leitern zuzuweisen, wobei die Auswahl des Isoliermaterials
nach anderen Gesichtspunkten freizügig möglich wird. Die erfindungsspezifischen Vorteile
können dabei unter Berücksichtigung geeigneter, an sich üblicher konstruktiver Anpassungen
verwirklicht werden.
[0008] Bei der Ausführung nach Fig.1 und 2 besteht das Flachkabel 1 aus einer Isolierung
2, in die zwei nebeneinander verlaufenden Adern 3a und 3b eingebettet sind. Im Bereich
der Anschlussstelle 4 sind zwischen den beiden Adern die Isolierung durchgreifende,
symmetrisch zur Längsmittelachse des Kabels angeordnete Ausnehmungen 2a und 2b eingestanzt,
die jeweils an einander diametral gegenüberliegenden Randbereichen Kontaktstellen
K beider Adern freilegen.
[0009] Ein in die Anschlussstelle 4 eingesetzter, zweipoliger Stecker 5 mit zwei Anschlussleitungen
6a und 6b umfasst einen Isolierkörper 7, innerhalb dessen die Endabschnitte 8 der
Anschlussleitungen durch Klemm- oder Lötverbindungen 9 an je ein zugehöriges Kontaktelement
10a bzw. 10b angeschlossen sind. Letztere bilden zusammen mit je einem im wesentlichen
zylindrischen Isolierelement 11a bzw. 11b Steckkontakte 12a bzw. 12b, die mit ihren
oberen Endabschnitten stoffschlüssig in den Stecker-Isolierkörper 7 eingbettet sind
und mit ihren unteren Abschnitten die Isolierungsausnehmungen 2a bzw. 2b durchgreifen.
An den unteren Enden der Steckkontakte bilden die Isolierelemente 11a, 11b je einen
kegelförmigen Kopf 13, der mit seiner oberen Schulter an der Unterseite der Kabelisolierung
anliegt und den Stecker in seiner Anschlussstellung sichert. Der Kopfdurchmesser ist
so bemessen, dass die elastische Nachgiebigkeit der Isolierung das Durchgreifen der
Ausnehmungen 2a und 2b mit erträglichem Kraftaufwand und ohne Beschädigung der Isolierung
ermöglicht. Im unteren Abschnitt der Steckkontakte ist jeweils eine peripheral verlaufende
Einsenkung 14 gebildet, in die der freiliegende Kontaktstellenbereich der beiden Adern
unter Bildung einer vergleichsweise grossen Berührungsfläche im Bereich des betreffenden
Kontaktelementes 10a bzw. 10b einrastet.
[0010] Wie aus der Darstellung in Fig.2 ersichtlich, sind die Steckkontakte 12a und 12b
an ihrem Querschnittsumfang mit einander in Richtung quer zu ihrer Verbindungslinie
paarweise gegenüberliegenden Kontakt- und Isolierelementen versehen, die ausserdem
in Bezug auf diese Verbindungslinie zueinander antimetrisch angeordnet sind. Dadurch
wird sichergestelltm dass trotz der Freilegung symmetrischer Kontaktstellen K beider
Adern innerhalb beider Isolierungsausnehmungen jeder Steckkontakt bzw. jedes Kontaktelement
nur mit jeweils einer zugeordneten Ader in Verbindung treten kann. Es versteht sich,
dass gegebenenfalls mehrere Kontaktelemente an einem Steckkontakt nebeneinanderliegend
vorgesehen werden können, sofern die vorstehende Bedingung für die selektive Aderkontaktierung
gewahrt bleibt.
[0011] Im bisher beschriebenen Umfang entspricht die Kontaktanordnung nach Fig.3 der Ausführung
nach Fig.1 und 2, weshalb für die Steckkontakte und die sie in der dargestellten Lage
aufnehmenden Isolierungsausnehmungen die gleichen Bezugszeichen eingetragen sind.
Die Ausführung nach Fig.3 ist jedoch darüberhinaus mit Hilfe zusätzlicher Isolierungsausnehmungen
2c und 2d, die jeweils unmittelbar neben den Ausnehmungen 2a bzw. 2b angeordnet und
mit diesen durch offene Durchgangsbereiche 2e bzw. 2f verbunden sind, zu einer ein-
und ausschaltbaren Kontaktverbindung weiterentwickelt. Zum Umstellen aus der angedeuteten
Einschalt- bzw. Kontaktstellung in die Ausschaltstellung braucht lediglich der Anschlussstecker
mit seinen Steckkontakten 12a und 12b in Richtung des Pfeils P3 verschoben zu werden,
bis die Steckkontakte in die Isolierungsausnehmungen 2c bzw. 2d einrasten. Da letztere
von geringerem Durchmesser und daher ohne randseitige Verbindung mit den Kabeladern
sind, ist kein Kontakt gegeben. Ein zusätzlicher Axialschlitz 2g an der Ausnehmung
2c sowie eine zusätzliche Trennstelle 2h zwischen den Ausnehmungen 2a und 2d sorgen
für ausreichende Nachgiebigkeit der Isolierung in Kabelquerrichtung, so dass die Verschiebung
der Steckkontakte keinen zu grossen Widerstand findet, andererseits aber eine ausreichende
elastische Quervorspannung der Isolierung erhalten bleibt.
[0012] Bei der Ausführung nach Fig.4 ist in der Isolierung eine Aussparung gebildet, die
aus drei miteinander über Durchgangsbereiche 402d verbundenen Isolierungsausnehmungen
402a, 402b und 402c besteht. Innerhalb dieser Aussparung ist der zwei Kontaktelemente
412a und 412b aufweisende Steckkontakt zwischen verschiedenen Stellungen bewegbar
angeordnet, wobei die Kontaktelemente in entsprechende Isolierungsausnehmungen einrasten
und damit in der betreffenden Stellung festgehalten sind. Die Isolierungsausnehmungen
bilden Kontaktstellen K für die elektrische Verbindung der Kontaktelemente mit jeweils
einem zugehörigen Leiter. Es ergibt sich daher eine aderselektive Kontaktierung, wobei
vorteilhafterweise einfache und billige Kontaktelemente verwendet werden können.
[0013] Diese Kontaktanordnung ist als Umschalter mit kontaktfreier Mittelstellung ausgebildet.
Die Kontaktelemente 412a und 412b können durch Ueberführung zwischen den Stellungen
I und II in jeweils gegensinniger Polung mit den Leitern verbunden sowie ferner durch
Verschieben in die ebenfalls als Rastausnehmungen ausgebildeten Durchgangsbereiche
402d in die kontaktfreie Mittelstellung gebracht werden. Massgebend für die Schaltwirkung
sind grundsätzlich verschiedene Anordnungen von Isolierungsausnehmungen, die je einer
Schaltstellung zugeordnet sind. Speziell im Beispiel ist die Ausnehmung 402b mit dem
Vorteil einer einfachen Gestaltung den beiden Ausnehmungsanordnungen gemäss Schaltstellung
I und II gemeinsam zugeordnet. Im Beispielsfall umfasst die Verstellbewegung der Konttaktelemente
bzw. des Steckers eine translatorische und eine rotatorische Komponente. Grundsätzlich
sind jedoch auch Ausführungen mit im wesentlichen nur translatorischer oder rotatorischer
Schaltbewegung anwendbar. Insbesondere können die Kontaktelemente dabei auch in an
sich bekannter Weise an einem gemeinsamen Steckelement mit geeignetem Isolierkörper
angeordnet sein. Dabei kommen z.B. auch Gestaltungen in Betracht, bei denen die Aussparung
im Kabel einen vergleichsweise grossen, zentralen Durchgangsbereich aufweist, an den
sich mehrere kleinere Rastausnehmungen mit Kontaktstellen zur Aufnahme der Kontaktelemente
anschliessen.
[0014] Bei der Ausführung nach Fig.5 und 6 ist ein Breit-Flachkabel 501 mit Isolierung 502
und verstärktem Isolierungs-Mittelsteg 501a sowie mit zwei Adern 503a und 503b vorgesehen.
Eine solche Ausführung kommt insbesondere für höhere Betriebsspannungen mit Vorteil
in Betracht. Hier bilden zwei nur in Kabelquerrichtung mit gegenseitigem Abstand angeordnete
Isolierungsausnehmungen 502a und 502b nur mit je einer zugeordneten Ader eine Kontaktstelle
K, so dass einfache, durchgehend leitende Steckkontakte verwendet werden können.
[0015] Auch diese Kontaktanordnung ist mit Hilfe von zusätzlichen Isolierungsausnehmungen
502c und 502d, die mit den Ausnehmungen 502a bzw. 502b überlappend angeordnet sind,
ein- und ausschaltbar gestaltet. Die Schaltbewegung der Steckkontakte bzw. des - hier
nicht besonders dargestellten - Steckers ist jedoch infolge der gewählten Umrissgestaltung
und gegenseitigen Lage der Ausnehmungsanordnungen 502a/502c sowie 502b/502d gemäss
Pfeilen P5a und P5b rotatorisch, was gegebenenfalls erwünscht sein kann.
[0016] Bei der Kontaktanordnung nach Fig.7 und 8 sind zwei Isolierungsausnehmungen 702a
und 702b vorhanden, deren Umfang mit Abstand von zwei Flachkabelleitern 703a, 703b
verläuft. Zwei zugehörige Steckkontakte 712a und 712b sind an in Kabelquerrichtung
zueinander gegensinnig orientierten Umfangsbereichen mit je einem schneidenförmig
vorstehenden Kontaktelement 710a bzw. 710b versehen, dass sich längs des in die betreffende
Isolierungsausnehmung eingreifenden Steckkontaktabschnittes erstreckt. Die jeweils
zu den Kontaktelementen 710a, 710b diametral angeordneten Bereiche des Querschnittsumfangs
der beiden Steckkontakte sind isolierend ausgebildet bzw. mit zu den Kontaktelementen
komplementären Isolierelementen versehen. Auf diese Weise sind die Kontaktelemente
und Isolierbereiche bezüglich der Leiteranordnung zueinander antimetrisch angeordnet,
so dass jedes Kontaktelement beim Einführen der durch einen (nicht dargestellten)
Steckerkörper starr miteinander verbundenen Steckkontakte 712a, 712b in die Isolierungsausnehmungen
nur mit der ihm zugeordneten Kabelader 703a bzw. 703b in Kontakt treten kann. Hierbei
durchschneiden die äusseren Längskanten der Kontaktelemente die vergleichsweise dünne
Isoliermaterialschicht an der engsten Stelle zwischen Kontaktstecker und Ader, so
dass die Schneidkanten eine sichere Kontaktierung bewirken.
[0017] Bei der Ausführung nach Fig.9 sind zwei Steckkontakte 912a und 912b mit schneidenförmigen
Kontaktelementen 910a bzw. 910b vorgesehen, wobei jedoch jeweils an zwei einander
diametral entgegengesetzten Bereichen des Querschnittsumfanges der Steckkontakte je
eine vorstehende Kontaktschneide vorhanden ist. Gleichwohl ist auf vorteilhaft einfache
Weise dafür gesorgt, dass der in eine Isolierungsausnehmung eingeführte Steckkontakt
durch sein Kontaktelement nur mit derjenigen Ader 903a bzw. 903b in Verbindung treten
kann, welche dieser Isolierungsausnehmung zugeordnet ist. Dies ist dadurch erreicht,
dass die beiden Isolierungsausnehmungen in Kabelquerrichtung gegensinnig versetzt
innerhalb der Isolierung zwischen den beiden Adern angeordnet sind, nämlich mit unterschiedlichen
beiderseitigen Abständen A und B zwischen Steckkontaktumfang und benachbarter Ader.
Der Ueberstand der Kontaktschneiden an den Steckkontakten ist so bemessen, dass jeweils
nur die dünnere Isoliermaterialschicht gemäss Abstand B von den Kontaktschneiden zur
Kontaktgabe durchtrennt werden kann. Diese Ausführung hat den Vorteil einer besonders
einfachen Gestaltung und günstigen Herstellbarkeit der Steckkontakte.
1. Elektrische Kontaktanordnung, für eine insbesondere als mehradriges Kabel ausgebildete,
langgestreckte Leiteranordnung (1; 501), die eine Isolierung (2; 502) aus elastisch
nachgiebigem Material sowie mindestens eine innerhalb ihrer Längserstreckung angeordnete
Anschlussstelle (4) mit wenigstens einer Isolierungsausnehmung (2a,b ; 402a,b ; 502,a,b
; 702a,b) aufweist, in welch letzterer mindestens ein Leiter (3a,b ; 503a,b ; 703a,b
; 903a,b) zur Bildung einer Kontaktstelle (K) mit einem in die Ausnehmung eingesetzten
Steckkontakt (12a,b ; 412a,b ; 712a,b ; 912a,b) zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils eine Anschlussstelle (4) eine Mehrzahl von mit gegenseitigem Abstand
angeordneten Isolierungsausnehmungen (2a,b ; 402a,b ; 502a,b ; 702a,b) für die Aufnahme
je mindestens eines Steckkontaktes (12a,b ; 412a,b ; 712a,b ; 912a,b) aufweist und
dass die Steckkontakte je ein Kontaktelement (10a,b ; 710a,b ; 910a,b) aufweisen,
das im Anschlusszustand des Steckers (5) mit einem im Randbereich der zugehörigen
Isolierungsausnehmung angeordneten Leiter (3a,b ; 503a,b ; 703a,b ; 903a,b) in Kontaktberührung
tritt.
2. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitern
(3a,b ; 503a,b) nebeneinander liegen ; dass die Isolierung für jeweils eine Anschlussstelle
(4) mindestens zwei im Bereich zwischen zwei benachbarten Leitern (3a,b ; 503a,b ;
703a,b ; 903a,b) angeordnete Ausnehmungen (2a,b ; 402a,b ; 502a,b ; 702a,b ; 903a,b)
aufweist, in deren Randbereich jeweils ein dieser Ausnehmung zugeordneter der beiden
benachbarten Leiter (3a, 3b) zur Kontaktierung durch den in die Ausnehmung eingesetzten
Steckkontakt (12a, 12b) zugänglich ist.
3. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einer
Anschlussstelle der Leiteranordnung mindestens zwei in Kabellängsrichtung gegeneinander
versetzt angeordnete Isolierungsausnehmungen (2a, 2b) vorgesehen sind, dass die Steckkontakte
(12a, 12b) an ihrem Querschnittsumfang mit mindestens einem Kontaktelement (10a, 10b)
und mindestens einem Isolierelement (11a, 11b) versehen sind und dass diese Kontakt-
bzw. Isolierelemente in Bezug auf die Leiteranordnung (3a, 3b) zueinander antimetrisch
angeordnet sind.
4. Elektrische Kontaktanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
an jeweils einer Anschlussstelle der Leiteranordnung mindestens zwei in Leiterlängsrichtung
mit gegenseitigem Abstand angeordnete Isolierungsausnehmungen (402a, 402b) vorgesehen
sind, dass wenigstens eine dieser Ausnehmungen im Bereich ihres Umfanges mindestens
eine jeweils nur für einen dieser Ausnehmung zugeordneten Leiter zugängliche Kontaktstelle
(K) bildet und dass die Kontaktstellen bzw. zu diesen komplementäre Isolierbereiche
in Bezug auf die Leiteranordnung antimetrisch angeordnet sind.
5. Elektrische Kontaktanordnung, nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an der Anschlussstelle (4) der Leiteranordnung mindestens eine aus mehreren miteinander
über wenigstens einen Durchgangsbereich (2h ; 402d) verbundenen Isolierungsausnehmungen
bestehende Aussparung (2a-2f ; 402a-c) gebildet ist, innerhalb deren der Steckkontakt
(12a,b ; 412a,b) zwischen verschiedenen Stellungen, (I, II) in denen das Kontaktelement
in eine der Ausnehmungen eingreift, bewegbar ist, und dass innerhalb des Umfanges
wenigstens einer dieser Isolierungsausnehmungen mindestens eine Kontaktstelle (K)
an einem zugeordneten Leiter (3a,b) gebildet ist.
6. Elektrische Kontaktanordnung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
dass innerhalb einer einem Steckkontakt (412a; 412b) zugeordneten Anordnung von unter
Bildung eines offenen Durchgangsbereiches (402d) miteinander verbundenen Isolierungsausnehmungen
(402a, 402b; 402b, 402c) jeweils zwei Ausnehmungen Kontaktstellen (K) für verschiedene
Leiter bilden.
7. Kontaktanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den beiden Steckkontakten
(412a,b) zugeordneten Ausnehmungsanordnungen einander in der Weise überlappend ausgebildet
sind, dass die Kontaktstelle (K : 402b) einer beiden Anordnungen gemeinsamen Isolierungsausnehmung
einem ersten Leiter zugeordnet ist und dass die Kontaktstellen (K : 402a, K : 402c)
jeweils zweier den beiden Anordnungen nicht gemeinsamen Isolierungsausnehmungen gemeinsam
einem zweiten Leiter zugeordnet sind.
8. Elektrische Kontaktanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine jeweils einem Steckkontakt zugeordnete Anordnung von miteinander
durchgehend verbundenen Isolierungsausnehmungen wenigstens eine kontaktfreie Ausnehmung
(402d) aufweist, die eine Ausschaltstellung für den darin befindlichen Steckkontakt
bildet.
9. Elektrische Kontaktanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einer Anschlussstelle der Leiteranordnung wenigstens zwei Isolierungsausnehmungen
(702a, 702b) vorgesehen sind, deren Umfang mit Abstand von benachbarten Leitern (703a,
703b) verläuft, dass die Steckkontakte (712a, 712b) jeweils an einander gegenüberliegenden
Bereichen ihres Querschnittsumfanges mit wenigstens einem schneidenförmig vorstehenden
Kontaktelement (710a,b) und mindestens einem komplementären Isolierelement versehen
sind und dass diese Kontakt- und Isolierelemente bei benachbarten Steckkontakten eines
Steckers in Bezug auf die Leiteranordnung (703a, 703b) zueinander antimetrisch angeordnet
sind.
10. Elektrische Kontaktanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einer Anschlussstelle der Leiteranordnung wenigstens zwei Isolierungsausnehmungen
mit unterschiedlichen Abständen (A, B) von den beiden Leitern sowie mit in Kabelquerrichtung
zueinander gegensinnig verteiltem Abstandsverhältnis vorgesehen sind und dass die
Steckkontakte (912a, 912b) an ihrem Querschnittsumfang mit wenigstens einem diametral
vorstehenden, zweischneidigen Kontaktelement (910, 910b) versehen sind, derart, dass
jede Kontaktschneide beim Einsetzen des betreffenden Steckkontaktes in eine Isolierungsausnehmung
jeweils nur die Isolierung des dieser Ausnehmung zugeordneten Leiters unter Kontaktgabe
durchtrennen kann.
1. Electric contact arrangement for an elongated conductor arrangement (1,501) particularly
constructed as a multicore cable and which has an insulation (2,502) made from elastically
resilient material, as well as at least one connection point (4) located within its
longitudinal extension and having at least one insulating recess (2a,b; 402a,b; 502a,b;
702a,b), in which at least one conductor (3a,b; 503a,b 703a,b; 903a,b) is accessible
for forming a contact point (K) with a plug contact (12a,b; 412a,b; 712a,b; 912a,b)
inserted in the recess, characterized in that in each case one contact point (4) has
a plurality of insulating recesses (2a,b; 402a,b; 502a,b; 702a,b) arranged with a
reciprocal spacing for receiving in each case at least one plug contact (12a,b; 412a,b;
712a,b; 912a,b) and that the plug contacts in each case have a contact element (10a,b;
710a,b; 910a,b), which in the connected state of the plug (5) comes into contact with
a conductor (3a,b; 503a,b; 703a,b; 903a,b) located in the marginal area of the associated
insulating recess.
2. Electric contact arrangement according to claim 1, characterized in that the conductors
(3a,b; 503a,b) are juxtaposed, that the insulation for in each case one connection
point (4) has at least two recesses (2a,b; 402a,b; 502a,b; 702a,b; 903a,b) arranged
in the area between two adjacent conductors (3a,b; 503a,b; 703a,b; 903a,b) and in
whose marginal area one of these two adjacent conductors (3a,3b) associated in each
case with said recess is accessible for contacting by the plug contact (12a,12b) inserted
in the recess.
3. Electric contact arrangement according to claim 2, characterized in that at a connection
point of the conductor arrangement are provided at least two insulating recesses (2a,2b)
reciprocally displaced in the cable longitudinal direction, that the plug contacts
(12a,12b) are provided on their cross-sectional circumference with at least one contact
element (10a,10b) and at least one insulating element (11a,11b) and that said contact
or insulating elements are arranged antimetrically with respect to the conductor arrangement
(3a,3b).
4. Electric contact arrangement according to claims 2 or 3, characterized in that at
at least one connecting point of the conductor arrangement are provided at least two
insulating recesses (402a,402b) arranged in reciprocally spaced manner in the conductor
longitudinal direction, that at least one of these recesses in the vicinity of its
circumference forms at least one contact point (K) only accessible for a conductor
associated with said recess and that the contact points or the insulating areas complementary
thereto are arranged antimetrically relative to the conductor arrangement.
5. Electric contact arrangement according to one of the preceding claims, characterized
in that at the connection point (4) of the conductor arrangement is formed at least
one opening (2a-f; 402a-c) comprising several insulating recesses interconnected by
means of at least one passage area (2h,402d) and within said opening the plug contact
(12a,b; 412a,b) is movable between different positions (I,II), in which the contact
element engages in one of the recesses and that within the circumference of at least
one of these insulating recesses is formed at least one contact point (K) on an associated
conductor (3a,b).
6. Electric contact arrangement according to claims 4 and 5, characterized in that within
an arrangement of insulating recesses (402a,402b) interconnected whilst forming an
open passage area (402d) and associated with a plug contact (412a,412b), in each case
two recesses form contact points (K) for different conductors.
7. Contact arrangement according to claim 6, characterized in that the recess arrangements
associated with the two plug contacts (412a,b) are constructed so as to overlap one
another in such a way that the contact point of an insulating recess common to both
arrangements is associated with a first conductor and that the contact points (K:402a,
K:402c) of in each case two insulating recesses not common to both arrangements are
jointly associated with a second conductor.
8. Electric contact arrangement according to one of the claims 5 to 7, characterized
in that at least one arrangement of through connected insulating recesses associated
with a plug contact has at least one contact-free recess (402d), which forms an off-position
for the plug contact located therein.
9. Electric contact arrangement according to one of the preceding claims, characterized
in that at at least one connecting point of the conductor arrangement there are at
least two insulating recesses (702a, 702b), whose circumference is spaced from the
adjacent conductors (703a,703b), that the plug contacts (712a,712b) are provided on
facing areas of the cross-sectional circumference with at least one contact element
(710a,b) projecting in cutting edge-like manner and at least one complementary insulating
element and that said contact and insulating elements are arranged antimetrically
to one another with respect to the conductor arrangement (703a,703b) in the case of
adjacent plug contacts of a plug.
10. Electric contact arrangement according to one of the preceding claims, characterized
in that at at least one connecting point of the conductor arrangement there are at
least two insulating recesses with different spacings (A,B) of the two conductors,
as well as a reciprocal oppositely distributed spacing ratio in the cable transverse
direction and that the plug contacts (912a,912b) on the cross-sectional circumference
are provided with at least one diametrically projecting, two cutting edge contact
element (910a,910b), so that each contact cutting edge, on inserting the particular
plug contact in an insulating recess, can only cut through the insulation of the conductor
associated with said recess, accompanied by contact making.
1. Disposition de contacts électriques destinée particulièrement à un câble multiconducteur
dont les conducteurs s'étendent dans le sens de la longueur (1; 501), qui présente
un isolant (2; 502) en un matériau souple et élastique ainsi qu'au moins un point
de raccordement (4) disposé dans sa longueur avec au moins un évidement dans l'isolation
(2a, b ; 402a, b ; 502a, b ; 702a, b), et dans ledit évidement de laquelle un conducteur
(3a, b ; 503a, b ; 703a, b ; 903a, b) au moins est accessible pour constituer un point
de contact (K) avec un contact enfichable (12a, b ; 412a, b ; 712a, b ; 912a , b)
introduit dans l'évidement, caractérisée en ce que chaque point de raccordement (4) présente une pluralité d'évidements dans l'isolation
(2a, b ; 402a, b ; 502a, b ; 702a, b) disposés à une distance réciproque par rapport
à lui pour recevoir eu moins un contact enfichable (12a, b ; 412a, b ; 712a, b ; 912a
, b) et que les contacts enfichables présentent chacun un élément de contact (10a,
b ; 710a, b ; 910a, b) qui en position de raccordement de la fiche (5) entre en contact
avec un des conducteurs (3a, b ; 503a, b ; 703a, b ; 903a, b) associé à l'évidement
dans l'isolation correspondant.
2. Disposition de contacts électriques selon la revendication 1, caractérisée en ce que
les conducteurs (3a, b ; 503a, b) sont disposés près l'un de l'autre, que l'isolent
pour chaque point de raccordement (4) présente au moins deux évidements (2a, b ; 402a,
b ; 502a, b ; 702a, b ; 903a, b) disposés dans la zone entre deux conducteurs (3a,
b ; 503a, b ; 703a, b ; 903a, b) voisins, et que dans cette zone périphérique chacun
des deux conducteurs (3a, 3b) voisins associés à cet évidement est accessible à la
mise en contact par l'introduction dans l'évidement du contact enfichable (12a, 12b).
3. Disposition de contacts électriques selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un
point de raccordement de la disposition des conducteurs est muni d'au moins deux évidements
dans l'isolation (2a, 2b) disposés de manière décalée l'un par rapport à l'autre dans
la direction de le longueur du câble, que les contacts enfichables (12a, 12b) sont
munis à la périphérie de leur section d'au moins un élément de contact (10a, 10b)
et d'au moins un élément isolant (11a, 11b) et que ces éléments de contact ou isolants
sont disposés de manière opposée l'un à l'autre par rapport à la disposition des conducteurs
(3a, 3b).
4. Disposition de contacts électriques selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en
ce que chaque point de raccordement de le disposition des conducteurs est muni d'au
moins deux évidements dans l'isolation (402a, 402b) disposés à une distance réciproque
dans le sens de la longueur des conducteurs, qu'eu moins un de ces évidements dans
l'isolation dans le zone de sa périphérie constitue eu moins un point de contact (K)
accessible à un des conducteurs associés à cet évidement et que les points de contact
sont disposés d'une manière opposée à ces domaines isolants complémentaires par rapport
à le disposition des conducteurs.
5. Disposition de contacts selon une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'au moins un espace libre (2a-2f ; 402a-c) existent parmi les plusieurs évidements
dans l'isolation reliés par au moins un domaine de traversée (2b ; 402d) est aménagé
au point de raccordement (4) de la disposition des conducteurs, dans lequel le contact
enfichable (12a, b ; 412a, b) peut se déplacer entre des postions différentes (I,
II) dans lesquelles l'élément de contact s'enclenche dans un des évidements, et qu'à
la périphérie d'au moins un des évidements dans l'isolation un point de contact (K)
au moins est assuré avec un conducteur associé (3a, b).
6. Disposition de contacts électriques selon le revendication 4 ou 5, caractérisée en
ce qu'à l'intérieur d'une disposition, associée à un contact enfichable (412e ; 412b),
d'évidements dans l'isolation (402a, 402b ; 402b, 402c) reliés l'un à l'autre par
un orifice de passage (402d) ouvert, deux évidements constituent chacun des points
de contact (K) pour des conducteurs différents.
7. Disposition de contacts selon la revendication 6, caractérisée en ce que les deux
dispositions d'évidement associées eux deux contacts enfichables (412a, b) sont construites
de manière à se chevaucher l'une l'autre de sorte que le point de contact (K ; 402b)
de l'un des deux évidements dans l'isolation communs aux deux dispositions soit associé
à un premier conducteur et que les points de contact (K, 402a ; K ; 402c) de l'un
des deux évidements dans l'isolation non communs aux deux dispositions soient associés
chacun en commun à un deuxième conducteur.
8. Disposition de contacts électriques selon l'une quelconque des revendications 5 à
7, caractérisée en ce qu'au moins une disposition, associée chacune à un contact enfichable,
d'évidements dans l'isolation reliés en permanence l'un à l'autre présente eu moins
un évidement (402d) sans contact qui constitue une position de non-connexion pour
le contact enfichable qui y est situé.
9. Disposition de contacts électriques selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins un point de raccordement de le disposition des conducteurs
est muni d'au moins deux évidements dans l'isolation (703a, 703b), dont la périphérie
s'étend à une distance des conducteurs voisins (703a, 703b), que les contacts enfichables
(712a, 712b) sont munis chacun d'au moins un élément de contact (710a, b) en forme
de lame, disposé dans les domaines périphériques de leur section situés en face l'un
de l'autre, et d'au moins un élément isolant complémentaire, et que ces éléments de
contact et éléments isolants sont disposés près des contacts enfichables voisins d'une
fiche d'une manière opposée l'un à l'autre par rapport à la disposition des conducteurs
(703a, 703b).
10. Disposition de contact électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au moins un point de raccordement de la disposition des conducteurs
est muni d'au moins deux évidements dans l'isolation situés à des distances (A, B)
différentes de chacun des deux conducteurs et en même temps dans une relation de distance
répartie de manière à se faire face mutuellement par rapport à le section du câble,
et que les contacts enfichables (912a, 912b) sont munis à le périphérie de leur section
d'eu moins un élément de contact (910a, 910b) à deux lames disposées diamétralement
en saillie, de sorte que chaque lame de contact, lors de l'introduction du contact
enfichable correspondant dans un évidement dans l'isolation, perce seulement l'isolant
du conducteur associé à cet évidement pour établir le contact.