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EP 0 320 944 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.1992 Patentblatt 1992/33 |
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Anmeldetag: 15.12.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H05B 41/29 |
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Vorschaltgerät für eine Entladungslampe
Converter for a discharge lamp
Convertisseur pour une lampe à décharge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
17.12.1987 DE 3742921
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.1989 Patentblatt 1989/25 |
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Patentinhaber: Pintsch Bamag
Antriebs- und Verkehrstechnik GmbH |
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46537 Dinslaken (DE) |
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Erfinder: |
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- Moosbauer, Peter
D-8122 Penzberg (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 081 884 EP-A- 0 185 179 EP-A- 0 240 312 DE-A- 3 140 175
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EP-A- 0 178 852 EP-A- 0 239 420 WO-A-85/01400 US-A- 4 700 113
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Vorschaltgerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegehenen Art.
[0002] Bei einem solchen, aus der DE-PS 31 52 951 bekannten Vorschaltgerät wird mit Hilfe
eines Sättigungstransformators, dessen Primärwicklung im Lastkreis des Wandlers liegt,
die Betriebsfrequenz des Wandlers während der Vorheizdauer der heizharen Elektroden
der Entladungslampe auf einen so hohen Wert gesteuert, daß die Spannung an der Entladungslampe
auch bei hoher Umgebungstemperatur nicht zu ihrer Zündung ausreicht. Der Sättigungstransformator
hat dabei eine zusätzliche Sekundärwicklung, die während der Vorheizdauer kurzgeschlossen
wird. Wenn nach dem Verstreichen der Vorheizdauer dieser Kurzschluß aufgehoben wird
und damit die Betriebsfrequenz des Wandlers auf ihren normalen Wert zurückkehrt, tritt
am Reihenresonanzkreis eine für die sichere Zündung der Entladungslampe ausreichende
Spannung auf. Nach der Zündung der Entladungslampe wirkt diese als Dämpfungswiderstand
für den Reihenresonanzkreis, so daß die dann an der Entladungslampe anliegende Brennspannung
sehr viel geringer als die Zündspannung ist.
[0003] Diese mit einem Reihenresonanzkreis zum Erzeugen der erforderlichen Zündspannung
arbeitenden bekannten Vorschaltgeräte haben gegenüber anderen Vorschaltgeräten, die
mit einer in der Nähe der Entladungslampe angeordneten kapazitiven Zündhilfe arbeiten,
den Vorteil, daß die durch die kapazitive Zündhilfe verstärkte Lampenschwärzung verringert
wird.
[0004] Aus der US-A-4 700 113 ist ein Vorschaltgerät für eine Entladungslampe bekannt, bei
dem in der den Lampenstrom führenden Verbindungsleitung zwischen Wandler und Entladungslampe
ein Stromwandler liegt, dessen Ausgangssignal als Steuersignal für einen spannungsgesteuerten
Oszillator zum Ändern der Betriebsfrequenz des Wandlers dient, um den von ihm abgegebenen
Lampenstrom zu stabilisieren.
[0005] Aus der EP-A-240 312 ist ein Vorschaltgerät für eine Entladungslampe bekannt, das
einen Oszillator konstanter Frequenz benutzt, der einen Impulsbreitenmodulator ansteuert.
Die Impulsbreite des Ausgangssignals des Impulsbreitenmodulators wird nach Maßgabe
einer Steuerspannung verändert, die nach Maßgabe eines Fehlersignals erzeugt wird,
das aufgrund eines Vergleichs zwischen dem von der Sekundärwicklung eines Wechselspannungs-Gleichspannungs-Wandlers
abgegebenen Gleichstroms mit einer Bezugsspannung abgeleitet wird.
[0006] Werden derartige Vorschaltgeräte in Verbindung mit Anlagen benutzt, bei denen die
kapazitiven Belastungen im Lastkreis z.B. durch die zu den Entladungslampen führenden
Ausgangsleitungen unterschiedlich sind, ist es schwierig, eine ausreichende Zündspannung
den Entladungslampen zur Verfügung zu stellen, da infolge der unterschiedlichen kapazitiven
Belastungen sich die Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises verlagert. Schwankt
außerdem bei herkömmlichen Vorschaltgeräten die Speisespannung für den Wandler, so
ändert sich dessen Betriebsfrequenz, was nicht nur die Zündzuverlässigkeit der Entladungslampe
nachteilig beeinflußt, sondern auch zu Lichtstärkenschwankungen bei brennender Entladungslampe
führt. Um diese Nachteile zu vermeiden, sehen bekannte Vorschaltgeräte aufwendige
elektronische Stabilisierungsschaltungen vor, um den Wandler mit einer stabilisierten
Speisespannung zu versorgen. Dieses ist insbesondere in Fahrzeugen, wie z.B. Eisenbahnwaggons,
der Fall.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Vorschaltgerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 genannten Art so weiterzubilden, daß der jeweiligen Entladungslampe auch dann eine
ausreichende Zündspannung zur Verfügung gestellt wird, wenn die kapazitiven Belastungen
im Lastkreis des Wandlers unterschiedlich sind und die Speisespannung stark schwankt.
[0008] Bei einem Vorschaltgerät der genannten Art ist diese Aufgabe durch das im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebene Merkmal gelöst.
[0009] Mit Hilfe des Wobblers wird die Betriebsfrequenz des Gleichspannungs-Wechselspannungs-Wandlers
so geändert, daß die Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises entweder durch die
Grundwelle der Betriebsfrequenz oder aber eine ihrer Harmonischen auch dann erreicht
wird, wenn die Resonanzfrequenz aufgrund unterschiedlicher kapazitiver Belastungen
des Reihenresonanzkreises verstimmt ist. Wird die jeweilige Resonanzfrequenz erreicht,
erhält die Entladungslampe eine ausreichend hohe Zündspannung, wodurch diese sicher
zündet. Unmittelbar nach dem Zünden der Entladungslampe wird der Wobbler abgeschaltet,
so daß dann die Betriebsfrequenz des Wandlers im wesentlichen gleich bleibt.
[0010] Vorzugsweise kann die Betriebsfrequenz des Wandlers aber auch bei brennender Entladungslampe
geändert werden, um die Brennspannung für die Entladungslampe, also die Ausgangsspannung
des Wandlers, und damit den Lampenstrom zu stabilisieren, wenn z.B. die Speisespannung
der Gleichspannungsquelle des Gleichspannungs-Wechselspannungs-Wandlers schwankt,
wie dieses bei Bordnetzen von Fahrzeugen oftmals der Fall ist.
[0011] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen
zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel mit einer Zeitschaltung,
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel, das anstelle der Zeitschaltung einen Kaltleiter aufweist,
und
- Fig. 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel, das anstelle der Zeitschaltung einen Heißleiter aufweist
[0013] Das in Fig. 1 dargestellte Vorschaltgerät umfaßt einen von einer hier nicht gezeigten
Gleichspannungsquelle gespeisten Gleichspannungs-Wechselspannungs-Wandler 1 änderbarer
Frequenz, der, wie angedeutet, ein Rechtecksignal an einen eine Induktivität 3a und
einen Kondensator 3b umfassenden Reihenresonanzkreis 3 abgibt. Dem Kondensator 3b
sind die Elektroden einer Entladungslampe 4 parallel geschaltet, die in bekannter
Weise eine kapazitive Zündhilfe 4a umfassen kann, die jedoch kein sich von Erdpotential
unterscheidendes Potential erhält. Die Elektroden der Entladungslampe 4 sind als heizbare
Elektroden ausgebildet und erhalten über gesonderte Leitungen Heizstrom von dem Wandler
1. Mit dem Wandler 1 ist ein Wobbler 2 verbunden, dessen Ausgangssignal die Betriebsfrequenz
des Wandlers 1 steuert. Der Wobbler 2 arbeitet dabei relativ langsam, z.B. mit einer
Frequenz von 2 Hz. In einer den Lampenstrom führenden Verbindungsleitung ist ein Stromwandler
5 vorgesehen, dessen Ausgangssignal über eine Gleichrichterdiode an einen Kondensator
8 gegeben wird, dessen Ausgangsspannung als Steuersignal zum Abschalten des Wobblers
2 und zum Steuern der Betriebsfrequenz des Wandlers 1 benutzbar ist, um die Ausgangsspannung
des Wandlers 1 und damit den lampenstrom für die Entladungslampe 4 über die Betriebsfrequenz
zu stabilisieren, wenn die Speisespannung der den Wandler 1 speisenden Gleichspannungsquelle
schwankt.
[0014] Zum Beispiel im Wandler 1 selbst ist eine Zeitschaltung 6 vorgesehen, die beim Einschalten
des Wandlers 1 gestartet wird. Diese Zeitschaltung 6 hält die Betriebsfrequenz des
Wandlers 1, vorzugsweise bei noch abgeschaltetem Wobbler 2, oder aber unabhängig von
ihm, auf einem Wert, bei dem der Reihenresonanzkreis 3 weder durch die Grundwelle
noch durch eine ihrer Harmonischen in Resonanz gelangen kann, um ein Zünden der Entladungslampe
4 selbst bei hohen Umgebungstemperaturen sicher zu verhindern. Die Zeitschaltung überwacht
eine ausreichende Vorheizdauer für die heizbaren Elektroden der Entladungslampe 4,
um ein Zünden der Entladungslampe 4 erst dann zu veranlassen, wenn ihre Elektroden
ausreichend vorgeheizt sind. Vorzeitige Zündversuche der Entladungslampe 4 würden
eine unerwünschte Lampenschwärzung fördern.
[0015] Nach Ablauf der Vorheizdauer gibt die Zeitschaltung 6 die änderbare Betriebsfrequenz
des Wandlers 1 frei bzw. schaltet den Wobbler 2 ein, so daß mit diesem periodisch
ein bestimmter Frequenzbereich der Betriebsfrequenz durchfahren wird, der so gewählt
ist, daß die Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises 3 selbst dann erreicht wird,
wenn diese aufgrund von kapazitiven Belastungen des Reihenresonanzkreises 3 erheblich
verstimmt ist. Diese Resonanzfrequenz kann dabei durch die Grundwelle des Ausgangssignals
des Wandlers 1 oder aber einer ihrer Harmonischen erreicht werden.
[0016] In den Fig. 2 und 3 sind zweite und dritte Ausführungsbeispiele des Vorschaltgerätes
gezeigt, wobei das zweite Ausführungsbeispiel anstelle der in Fig. 1 gezeigten Zeitschaltung
6 einen Kaltleiter 9a aufweist, der einen stark positiven Temperaturkoeffizienten
hat. Wird das Vorschaltgerät eingeschaltet, so kann während der Vorheizdauer für die
Elektroden der Entladungslampe 4 am Reihenresonanzkreis 3 keine ausreichende Zündspannung
auftreten, da dieser durch den bei Raumtemperatur stark leitenden Widerstand 9a kurzgeschlossen
bzw. stark bedämpft ist. Nach Verstreichen einer bestimmten Zeitdauer heizt sich der
Widerstand 9a auf, wodurch dieser aufgrund seines stark positiven Temperaturkoeffizienten
einen hohen Widerstandswert erreicht, der als Dämpfungswiderstand für den Reihenresonanzkreis
3 dann keine Rolle mehr spielt, so daß dieser für die Entladungslampe 4 beim Erreichen
der Resonanzfrequenz eine ausreichende Zündspannung zur Verfügung stellen kann.
[0017] Bei dem in Fig. 3 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel ist anstelle des den Elektroden
der Entladungslampe 4 parallel geschalteten Kaltleiters 9a im Reihenresonanzkreis
3 der Induktivität 3a ein Heißleiter 9b in Reihe geschaltet, der bei Raumtemperatur
den Reihenresonanzkreis 3 durch einen hohen Widerstandswert so stark bedämpft, daß
keine ausreichende Zündspannung selbst bei vorliegender Resonanzfrequenz an die Entladungslampe
gegeben werden kann. Nach Verstreichen einer ausreichenden Vorheizdauer für die heizbaren
Elektroden der Entladungslampe heizt sich der Heißleiter 9b so weit auf, daß sein
Widerstand vernachlässigbar klein wird, so daß der Reihenresonanzkreis 3 beim Erreichen
der Resonanzfrequenz eine ausreichende Zündspannung an die Entladungslampe 4 geben
kann.
[0018] Anstelle der in Fig. 1 gezeigten Zeitschaltung 6 sowie der in den Fig. 2 und 3 gezeigten
Kalt- bzw. Heißleiter kann auch der Wobbler 2 so ausgebildet sein, daß beim Einschalten
des Wandlers 1 die niederfrequente Wobbelspannung eine solche Größe hat, daß die mit
ihr gesteuerte Betriebsfrequenz des Wandlers 1 einen Wert hat, der ausreichend weit
von der Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises 3 entfernt liegt. Wenn die Wobbelfrequenz
des Wobblers 2 ausreichend niedrig ist, kann allein aufgrund dieser eine ausreichende
Vorheizdauer für die heizbaren Elektroden der Entladungslampe 4 sichergestellt werden,
indem die Betriebsfrequenz des Wandlers 1 erst dann in den Resonanzbereich des Reihenresonanzkreises
3 gelangt, nachdem die Vorheizdauer verstrichen ist.
[0019] Vorzugsweise wird die Resonanzfrequenz auf die dritte Harmonische der Grundwelle
der Ausgangsspannung des Wandlers 1 abgestimmt, wodurch der Wirkungsgrad des Vorschaltgerätes
verbessert ist.
[0020] Durchläuft die mit Hilfe des Wobblers 2 gewobbelte Betriebsfrequenz des Wandlers
1 bzw. ihre dritte Harmonische die jeweilige Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises
3, so gibt dieser aufgrund der Resonanz eine ausreichend große Zündspannung an die
Elektroden der Entladungslampe 4, wodurch diese sicher zündet. Nach dem Zünden der
Entladungslampe fließt durch diese und den Stromwandler 5 der Lampenstrom, wodurch
der Stromwandler 5 ein diesem proportionales Ausgangssignal über die Gleichrichterdiode
7 und den Kondensator 8 an den Wobbler 2 gibt, um diesen abzuschalten. Nach dem Abschalten
des Wobblers 2 bleibt die Betriebsfrequenz des Wandlers 1 im wesentlichen unverändert.
Andererseits gelangt das dem Lampenstrom proportionale Ausgangssignal des Stromwandlers
5 auch an den Steuereingang für die Betriebsfrequenz des Wandlers 1, um die Betriebsfrequenz
innerhalb eines bestimmten Bereiches zum Erhöhen oder Erniedrigen der Ausgangsspannung
des Wandlers 1 zu ändern. Dadurch kann der Lampenstrom stabilisiert werden, so daß
die Entladungslampe 4 eine konstante Beleuchtungsstärke hat. Dieses ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn z.B. bei Bordnetzen von Fahrzeugen die Speisespannung der den
Wandler 1 speisenden Gleichspannungsquelle schwankt.
[0021] Der Reihenresonanzkreis 3 ist so ausgelegt, daß er auch im durch kapazitive Belastungen
im Lastkreis verstimmten Zustand noch eine ausreichende Zündspannung von etwa 1 KV
abgibt.
1. Vorschaltgerät für eine Entladungslampe (4), die zusammen mit einem Reihenresonanzkreis
(3) den lastkreis eines von einer Gleich- oder Wechselspannungsquelle gespeisten Gleich-oder
Wechselspannungs-Wechselspannungs-Wandlers (1) änderbarer Betriebsfrequenz bildet,
wobei der Kondensator (3b) des Reihenresonanzkreises (3) zwischen den Elektroden der
Entladungslampe (4) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Wandler (1) ein Wobbler (2) verbunden ist, mit dem periodisch ein bestimmter
Frequenzbereich der Betriebsfrequenz des Wandlers (1) durchfahren wird, der so gewählt
ist, daß die Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises (3) erreicht wird, wenn die
Entladungslampe (4) zu zünden ist.
2. Vorschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der den Lampenstrom führenden Verbindungsleitung zwischen Wandler (1) und
Entladungslampe (4) ein Stromwandler (5) liegt, dessen Ausgangssignal als Steuersignal
zum Abschalten des Wobblers (2) und zum Ändern der Betriebsfrequenz des Wandlers (1)
dient, um den von ihm abgegebenen Lampenstrom bei Schwanken der Speisespannung zu
stabilisieren.
3. Vorschaltgerät, das die heizbaren Elektroden der Entladungslampe mit Heizstrom versorgt,
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zeitschaltung (6) vorgesehen ist, die nach der Einschaltung des Wandlers
(1) dessen Betriebsfrequenz während der Vorheizdauer auf einem bezüglich der Resonanzfrequenz
des Reihenresonanzkreises (3) ausreichend unterschiedlichen Wert hält, um ein Zünden
der Entladungslampe (4) selbst bei hohen Umgebungstemperaturen zu verhindern.
4. Vorschaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltung (6) nach Ablauf der Vorheizdauer den Wobbler (2) einschaltet.
5. Vorschaltgerät, das die heizbaren Elektroden der Entladungslampe mit Heizstrom versorgt,
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Elektroden der Entladungslampe (4) ein Widerstand (9a) mit stark positiven
Temperaturkoeffizienten parallel geschaltet ist.
6. Vorschaltgerät, das die heizbaren Elektroden der Entladungslampe mit Heizstrom versorgt,
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Reihenresonanzkreises (3) zwischen der Induktivität (3a) und dem
Kondendator (3b) ein Widerstand (9b) mit stark negativen Temperaturkoeffizienten geschaltet
ist.
7. Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Resonanzfrequenz des Reihenresonanzkreises (3) auf die dritte Harmonische
der Betriebsfrequenz des Wandlers (1) abgestimmt ist.
8. Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungsquelle die Bordspeisequelle eines Fahrzeuges ist.
1. Ballast for a discharge lamp (4) which, together with a series resonant circuit (3),
forms the load circuit of a direct- or alternating-voltage/alternating-voltage converter
(1) of variable operating frequency which is fed by a direct- or alternating-voltage
source, the capacitor (3b) of the series resonant circuit (3) being located between
the electrodes of the discharge lamp (4), characterised in that the converter (1)
is connected to a sweep frequency generator (2) with which a particular frequency
range of the operating frequency of the converter (1) is periodically swept, which
range is selected so that the resonant frequency of the series resonant circuit (3)
is reached when the discharge lamp (4) is to be ignited.
2. Ballast according to Claim 1, characterised in that in the connecting line carrying
the lamp current between converter (1) and discharge lamp (4), a current transformer
(5) is located, the output signal of which is used as control signal for switching
off the sweep frequency generator (2) and for changing the operating frequency of
the converter (1) in order to stabilise the lamp current delivered by it when the
feed voltage is fluctuating.
3. Ballast which supplies the heatable electrodes of the discharge lamp with heating
current, according to Claim 1 or 2, characterised in that a thing circuit (6) is provided
which, after the converter (1) has been switched on, keeps its operating frequency,
during the preheating period, at a value which is sufficiently different with respect
to the resonant frequency of the series resonant circuit (3) to prevent an ignition
of the discharge lamp (4) even with high ambient temperatures.
4. Ballast according to Claim 3, characterised in that the timing circuit (6) switches
the sweep frequency generator (2) on after the preheating period has elapsed.
5. Ballast which supplies the heatable electrodes of the discharge lamp with heating
current, according to Claim 1 or 2, characterised in that a resistor (9a) having a
highly positive temperature coefficient is connected in parallel with the electrodes
of the discharge lamp (4).
6. Ballast which supplies the heatable electrodes of the discharge lamp with heating
current, according to Claim 1 or 2, characterised in that a resistor (9b) having a
highly negative temperature coefficient is connected between the inductance (3a) and
the capacitor (3b) within the series resonant circuit (3).
7. Ballast according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the resonant frequency
of the series resonant circuit (3) is tuned to the third harmonic of the operating
frequency of the converter (1).
8. Ballast according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the direct-voltage
source is the feed source for the electrical system of a vehicle.
1. Convertisseur pour une lampe à décharge (4), qui constitue, conjointement avec un
circuit résonnant série (3), le circuit de charge d'un transformateur (1) de tension
continue ou alternative en tension alternative, à fréquence de fonctionnement variable,
alimenté par une source de tension continue ou alternative, tandis que le condensateur
(3b) du circuit résonnant série (3) se trouve entre les électrodes de la lampe à décharge
(4), convertisseur caractérisé en ce qu au transformateur (1) est relié un hululeur
(2), par lequel est périodiquement balayée une gamme de fréquence déterminée de la
fréquence de fonctionnement du transformateur (1), qui est choisie de façon telle
que la fréquence de résonance du circuit résonnant série est atteinte, lorsque la
lampe à décharge (4) doit être allumée.
2. Convertisseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le conducteur conduisant
le courant de la lampe entre le transformateur (1) et la lampe à décharge (4) se trouve
un transformateur de courant (5) dont le signal de sortie sert de signal de commande
pour couper le hululeur (2) et pour modifier la fréquence de fonctionnement du transformateur
(1), afin de stabiliser le courant de lampe qu'il délivre lors d'oscillations de la
tension d'alimentation.
3. Convertisseur qui alimente en courant de chauffage les électrodes chauffées de la
lampe à décharge, selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une temporisation
(6) est prévue, qui, après branchement du transformateur (1), maintient sa fréquence
de fonctionnement pendant la durée de préchauffage à une valeur suffisamment différente
de la fréquence de résonance du circuit résonnant série (3), pour empêcher un allumage
de la lampe à décharge (4) même à des températures environnantes élevées.
4. Convertisseur selon la revendication 3, caractérisé en ce que la temporisation (6)
enclenche le hululeur (2) à la fin du temps de préchauffage.
5. Convertisseur qui alimente en courant de chauffage les électrodes chauffées de la
lampe à décharge, selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu une résistance
(9a) à fort coefficient positif de température est branchée en parallèle sur les électrodes
de la lampe à décharge (4).
6. Convertisseur qui alimente en courant de chauffage les électrodes chauffées de la
lampe à décharge, selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans le circuit
de résonance série (3), entre l'inductance (3a) et le condensateur (3b) est branchée
une résistance (9b) à fort coefficient négatif de température.
7. Convertisseur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la fréquence
de résonance du circuit résonnant série (3) est accordée sur le troisième harmonique
de la fréquence de fonctionnement du transformateur (1).
8. Convertisseur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la source
de courant continu est la source d'alimentation du réseau de bord d'un véhicule.

