(19)
(11) EP 0 332 840 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
12.08.1992  Patentblatt  1992/33

(21) Anmeldenummer: 89102076.0

(22) Anmeldetag:  07.02.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5D06F 67/08

(54)

Mangelmulde für Muldenmangeln

Bed for ironing machines

Cuvette pour machine à repasser du type à calandre


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR GB NL

(30) Priorität: 18.03.1988 DE 3809061

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.09.1989  Patentblatt  1989/38

(73) Patentinhaber: Hadem, Waldemar
D-57080 Siegen (DE)

(72) Erfinder:
  • Hadem, Waldemar
    D-57080 Siegen (DE)

(74) Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Hemmerich-Müller-Grosse- Pollmeier-Valentin-Gihske Hammerstrasse 2
57072 Siegen
57072 Siegen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-B- 1 211 122
DE-C- 809 907
NL-A- 8 401 435
DE-C- 743 991
GB-A- 216 199
US-A- 3 118 240
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Mangelmulde für eine mit mindestens einer Mangelwalze ausgerüsteten Muldenmangel, insbesondere Mangelmulde für Großmuldenmangeln, mit einem als Halbschale ausgebildeten Muldenblech mit einer der Mangelwalze zugewandten Mangelfläche und mit einer beheizbaren Außenfläche, wobei mit Abstand zur Außenfläche des Muldenblechs ein als Halbschale ausgebildetes Mantelblech angeordnet ist, welches die Außenfläche des Muldenblechs im wesentlichen überdeckt und mit dieser Außenfläche allseitig fest verbunden ist, und wobei der so gebildete Doppelmantel Anschlüsse für die Zuführung und Abführung eines Heizmediums aufweist.

    [0002] Mangelmulden dieser Art sind für Muldenmangeln mit größerem Mangelwalzendurchmesser bekannt. Für die Muldenbleche dieser bekannten Konstruktionen wird Material mit einer Stärke von ca. 15 bis 20 mm verwendet. An der Außenkontur des Muldenblechs sind einzelne Heizschalen angeordnet, die sich schuppenartig überlappen und durch gewölbte Blechstreifen gebildet werden.

    [0003] Um nun bei Großmuldenmangeln eine genügend große Stabilität der Mangelmulde zu garantieren, ist es aus dem DE-GM 80 31 711 bekannt, im Längskantenbereich der Muldenbleche kantenparallele, annähernd senkrecht verlaufende Versteifungsleisten vorzusehen, die mit den bis an ihre Unterseite hochgezogenen Zwischenblechen bündig abschließen und verschweißt sind. Diese Konstruktion hat sich wegen ihres geringen Materialaufwandes und ihres damit verbundenen geringen Gewichts bewährt.

    [0004] Die US-A-3,118,240 befaßt sich mit einer Mangelmulde der anmeldungsgemäßen Gattung. Die Mangelmulde mit Doppelmantel gemäß Fig. 2 zeigt eine schwere und torsionsgefährdete konstruktion mit zwei gleich dicken Wandmaterialien, einer viel zu großen Beheizungskammer sowie gefährdete Schweißnähte infolge thermischer Spannungen bei Temperaturänderungen. Fig. 3 und Fig. 4 dieses Dokuments zeigen eine Konstruktion mit einem Doppelmantel, der diverse nach innen tiefgezogene Vorsprünge enthält. Die Abplattungen der Vorsprünge sind mit dem Muldenblech verschweißt. Dadurch soll sich eine Vielzahl von miteinander in offener Verbindung stehenden Kammern ausbilden.

    [0005] Der Nachteil der Konstruktion gemäß Fig. 4 der Muldenmangel gemäß US-A-3,118,240 besteht in der sehr kostenintensiven und sehr aufwendigen Umformtechnik bei der Herstellung des präzisionsgenauen Mantelblechs und in der aufwendigen Verschweißung einer Vielzahl von abgeplatteten Vorsprüngen des Mantelblechs mit dem Muldenblech. Mit dem hohen technischen Aufwand ist zwar eine gewisse Versteifung der Mulde und eine gewisse Kostenreduzierung gegenüber der Mangelmulde gemäß Fig. 2 zu erreichen; die Wärmeübertragung bleibt nach wie vor unbefriedigend, da die Strömung des Heizmediums innerhalb der einzelnen Kammern und zwischen den Kammern unkontrollierbar ist und sich ungleiche Wärmefelder ausbreiten können.

    [0006] Bei diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Konstruktion einer Mangelmulde der eingangs genannten Gattung insbesondere für Großmuldenmangeln mit einem Walzendurchmesser größer als 800 mm in der Weise zu verbessern, indem die Materialstärke für das Muldenblech verringert wird bei gleichzeitiger Verbesserung der Formstabilität und der Maßgenauigkeit der Mangelmulde, und indem die Herstellungskosten für die Mangelmulde gesenkt werden bei gleichzeitiger Verbesserung der Wärmeübertragung.

    [0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in dem Doppelmantel Leitstege für das Heizmedium verlaufen, daß die Leitstege mit der Außenfläche des Muldenblechs fest verbunden sind und daß das Mantelblech an den Leitstegen spannungsdicht anliegt. Durch diese Maßnahmen erhält die Mangelmulde eine so hohe innere Steifigkeit, daß es möglich ist, die Materialstärke des Muldenblechs von üblicherweise 15 bis 20 mm deutlich zu reduzieren. Darüber hinaus wird der Wärmeübergang von der beheizten Außenfläche auf die der Mangelwalze zugewandte Innenfläche der Mangelmulde erheblich verbessert, was zu einer bedeutenden Energieeinsparung bezüglich des Heizmediums führt. Ferner hat diese Maßnahme den Vorteil, daß die Leitstege an der Außenfläche des Muldenblechs lediglich durch Heftschweißung befestigt werden müssen. Lange und genau zu legende Schweißnähte hoher Güte wie bei der bekannten Heizschalenkonstruktion üblich, können vermieden werden. Das Mantelblech wird lediglich entlang seines Außenumfangs mit einer Schweißnaht versehen, die das Muldenblech, die Kopfbleche und das Mantelblech fest verbindet. Im übrigen legt sich das Mantelblech aufgrund seiner Formgebung als Halbschale dicht gegen die Leitstege an, ohne mit diesen befestigt zu werden. Die Herstellungskosten für eine Mangelmulde können durch diese Maßnahmen zusätzlich gesenkt werden. Zweckmäßig ist, daß die Krümmung des Mantelblechs weitgehend der Krümmung des Muldenblechs entspricht, wodurch die Formstabilität und die Maßgenauigkeit der Mangelmulde nachhaltig verbessert wird.

    [0008] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Leitstege längs zur Muldenachse verlaufen und mit etwa gleichem radialen Abstand zueinander auf der Außenfläche des Muldenblechs angeordnet sind, so daß das in den Doppelmantel eingeleitete Heizmedium sektorale Flächen entlang der Muldenachse beheizt, was zu einer gleichmäßigeren Wärmebeaufschlagung der Mangelmulde führt. Zweckmäßig ist, daß mit Hilfe der Leitstege im Doppelmantel Heizkammern gebildet sind, die untereinander mit mindestens einer Strömungsöffnung für das Heizmedium verbunden sind. Durch diese Maßnahmen wird die Beheizung der Muldeninnenfläche weiter verbessert, da durch entsprechende Anordnung der Strömungsöffnungen in den Heizkammern dem Heizmedium ein mäanderbandförmiger Strömungsverlauf in dem Doppelmantel und entlang der Muldenachse aufgezwungen werden kann.

    [0009] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß wenigstens eine Zuleitung für das Heizmedium etwa mittig in die jeweils radial außen liegenden Heizkammern geführt ist, so daß das Heizmedium etwa zu gleichen Teilmengen auf die beiden Hälften der Mangelmulde aufgeteilt werden kann.

    [0010] Von besonderem Vorteil ist dabei, daß die die Heizkammern verbindenden Strömungsöffnungen - in Längsrichtung der Muldenachse gesehen und beginnend mit den radial außen liegenden Heizkammern - im Bereich der Kammerstirnseiten angeordnet sind und daß die Strömungsöffnungen der direkt benachbarten Heizkammern im mittleren Bereich der Kammerlängsseite angeordnet sind und daß in dieser abwechselnden Folge die Strömungsöffnungen die nachfolgenden Heizkammern verbinden. Das in den Doppelmantel eingeführte Heizmedium wird also zunächst in der außen liegenden Heizkammer auf die beiden Hälften der Mangelmulde aufgeteilt, in der folgenden und benachbarten Heizkammer zusammengeführt und vermischt, in der dann folgenden benachbarten Kammer wieder hälftig aufgeteilt usw., so daß erkennbar durch diese Heißdampfführung innerhalb des Doppelmantels eine überaus gleichmäßige Beheizung der Innenfläche der Mangelmulde erzielt wird.

    [0011] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung die im Bereich der Muldensohle angeordnete Heizkammer mit den zu beiden Seiten benachbarten Heizkammern über Strömungsöffnungen in Verbindung steht, die im Stirnbereich dieser Kammern angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich eine weitere Verbesserung der Wärmverteilung auf die gesamte wirksame Innenfläche der Mangelmulde, da die Teilmengen des Heizmediums in der untersten Heizkammer zusammengeführt werden und anschließend z.B. bei Heißdampfbeheizung als Kondensat aus dem Doppelmantel abgeführt werden. Zweckmäßig ist dabei, daß die im Bereich der Muldensohle angeordnete Heizkammer über Durchtrittsöffnungen mit einer Sammelschale für das Kondensat des Heißdampfes als Heizmedium in Verbindung steht. Gleiches gilt auch für alle anderen Heizmedien.

    [0012] Zweckmäßigerweise sind zur weiteren Formstabilisierung der Mangelmulde gemäß einer weiterbildenden Ausgestaltung der Erfindung am äußeren Doppelmantel der Mangelmulde in der Radialebene und im wesentlichen rechtwinklig zu den in Achsrichtung verlaufenden Leitstegen rippenförmige Verstärkungselemente mit Abstand zueinander angeordnet, deren Innenkontur der Außenkontur des Doppelmantels angepaßt ist, wodurch eine sehr verwindungssteife Konstruktion für die Mangelmulde gewährleistet ist.

    [0013] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles für eine Mangelmulde näher erläutert. Es zeigen.

    Figur 1 den konstruktiven Aufbau der Mangelmulde im Schnitt, und

    Figur 2 eine Ansicht der Mangelmulde in Richtung des Pfeiles X, mit in Achsrichtung der Mulde verlaufenden Leitstegen und angedeuteter Strömungsrichtung für das Heizmedium, in verkleinerter Darstellung.



    [0014] Gemäß Fig. 1 besteht die Mangelmulde 1 aus einem zu einer Halbschale ausgeformten Muldenblech 2 von etwa 15 mm Dicke mit einer zu der nicht näher dargestellten Mangelwalze zugewandten geschliffenen und polierten Mangelfläche 3 und mit einer Außenfläche 4. Mit Abstand zu dem Muldenblech 2 ist ein Mantelblech 5 angeordnet, welches die Außenfläche 4 des Muldenblechs 2 nahezu überdeckt und mit dieser fest verbunden ist und zwar mit Hilfe von durchgehenden Schweißnähten 6. Der auf diese Weise gebildete Doppelmantel 7 weist zwei Zuführungsanschlüsse 8, 9 auf für ein Heizmedium und im Bereich der Muldensohle 10 eine Sammelschale 11 für die Abführung des Kondensats oder des Heizmediums mit Hilfe einer Ableitung 12. In dem Doppelmantel 7 sind Leitstege 13 für das Heizmedium angeordnet. Die Leitstege 13 sind auf der Außenfläche 4 des Muldenblechs 2 durch Heftschweißung befestigt. Auf den Außenkanten 14 der Leitstege 13 stützt sich das Mantelblech 5 so ab, daß sich an dieser Verbindungsstelle zwischen Leitsteg 13 und Mantelblech 5 ein druckdichter Kontakt einstellt. Die Krümmung des Mantelblechs 5 entspricht deshalb weitgehend der Krümmung des Muldenblechs 2. Zu den Zuführungsanschlüssen 8, 9 für das Heizmedium ist eine Zuführungsleitung 15 verlegt, die ihrerseits über einen Anschlußflansch 16 verfügt zur Verbindung mit einer nicht näher dargestellten Energieversorgungsleitung. Die aus der Sammelschale 11 ausmündende Ableitung 12 weist ebenfalls einen Flansch 17 auf zwecks Verbindung mit einer nicht dargestellten Sammelableitung. In der Radialebene 18 der Mangelmulde 1 und im wesentlichen rechtwinklig zu den in Richtung der Muldenachse 19 verlaufenden Leitstegen 13 sind am Doppelmantel 7 bzw. am äußeren Mantelblech 5 rippenförmige Verstärkungselemente 20 angeordnet, die mit Abstand zueinander stehen und deren Innenkontur der Außenkontur des Doppelmantels 7 angepaßt ist.

    [0015] In Fig. 2 ist erkennbar, daß mit Hilfe der Leitstege 13 im Doppelmantel 7 Heizkammern 21, 22, 23, 24 gebildet sind, die untereinander mit Strömungsöffnungen 25, 26 für das Heizmedium verbunden sind. Infolge der zur Muldenachse parallel verlaufenden Anordnung der Leitstege 13 erstrecken sich die einzelnen Heizkammern ebenfalls in Richtung der Muldenachse 19. Die die Heizkammer 21 mit der Heizkammer 22 verbindende Strömungsöffnung 25 ist an der Kammerstirnseite 27 angeordnet; die die Heizkammer 22 und die Heizkammer 23 verbindende Strömungsöffnung 26 ist im Mittenbereich 28 der Kammerlängsseite 29 angeordnet. Die im Bereich der Muldensohle 10 angeordnete Heizkammer 24 ist mit den beiden benachbarten Heizkammern 23 über Strömungsöffnungen 25 verbunden, die sich wiederum im Kammerstirnbereich 27 befinden. Unterhalb der Heizkammer 24 ist die langgestreckte Sammelschale 11 zu sehen, die über Durchtrittsöffnungen 30 mit der Heizkammer 24 verbunden ist. Über diese Durchtrittsöffnungen tritt das in der Heizkammer 24 angesammelte Kondensat bzw. Heizmedium in die Sammelschale 11 und fließt von durch die Ableitung 12 in die nicht näher dargestellte Sammelableitung. In der Radialebene 18 der Mangelmulde 1 sind mit Abstand zueinander die Verstärkungselemente 20 angeordnet, die sich rechtwinklig zu den parallel zur Muldenachse 19 verlaufenden Leitstegen 13 erstrecken.

    [0016] Die schematische Darstellung für die Konstruktion der Mangelmulde gemäß Fig. 1 und Fig. 2 macht deutlich, daß hier eine äußerst formstabile, verwindungssteife Konstruktion gewährleistet ist, die bei der mechanischen Bearbeitung ein hohes Maß an Genauigkeit zuläßt.

    [0017] Im praktischen Betrieb wird die Beheizung der Mangelmulde 1 in der Weise vorgenommen, daß das Heizmedium mit entsprechender Temperatur und entsprechendem Betriebsdruck über die Zuführungsleitung 15 den beiden Zuführungsanschlüssen 8, 9 zugeleitet wird und etwa im mittleren Bereich 28 der Kammerlängsseite 29 in die radial außen liegende Heizkammer 21 eintritt. In der Heizkammer 21 strömt das Heizmedium nach beiden Seiten zu der Kammerstirnseite und tritt dort durch die Strömungsöffnungen 25 in die benachbarte Heizkammer 22. In der Heizkammer 22 strömt das Heizmedium dann von außen auf die Kammermitte zu. Die Teilmengen des Heizmediums werden vereinigt und strömen über die Strömungsöffnung 27 in die nächste benachbarte Heizkammer 23 und teilen sich in dieser Heizkammer wieder auf. Die Teilmengen des Heizmediums strömen vom mittleren Bereich zu der Kammerstirnseite 27 und treten über die dortigen Strömungsöffnungen 25 in die Heizkammer 24 ein, die an der Muldensohle 10 angeordnet ist. In dieser Heizkammer 24 sammelt sich das Kondensat bzw. Heizmedium, nachdem das Heizmedium seine Wärme an das Muldenblech 2 abgegeben hat.

    [0018] Durch die mehrfache und gleichmäßige Aufteilung des Heizmediums auf die einzelnen Heizkammern und infolge der mehrfachen Vermischung des Heizmediums vor seiner erneuten Aufteilung ist eine optimale Beheizung der Mangelfläche 3 der Mangelmulde 1 gewährleistet.


    Ansprüche

    1. Mangelmulde für eine mit mindestens einer Mangelwalze ausgerüsteten Muldenmangel, insbesondere Mangelmulde für Großmuldenmangeln, mit einem als Halbschale ausgebildeten Muldenblech (2) mit einer der Mangelwalze zugewandten Mangelfläche (3) und mit einer beheizbaren Außenfläche (4), wobei mit Abstand zur Außenfläche (4) des Muldenblechs (2) ein als Halbschale ausgebildetes Mantelblech (5) angeordnet ist, welches die Außenfläche (4) des Muldenblechs (2) im wesentlichen überdeckt und mit dieser Außenfläche allseitig fest verbunden ist, und wobei der so gebildete Doppelmantel (7) Anschlüsse (8, 9) für die Zuführung und Abführung (11, 12) eines Heizmediums aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in dem Doppelmantel (7) Leitstege (13) für das Heizmedium verlaufen, daß die Leitstege (13) mit der Außenfläche (4) des Muldenblechs (2) fest verbunden sind und daß das Mantelblech (5) an den Leitstegen (13) spannungsdicht anliegt.
     
    2. Mangelmulde nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Krümmung des Mantelblechs (5) weitgehend der Krümmung des Muldenblechs (2) entspricht.
     
    3. Mangelmulde nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Leitstege (13) längs zur Muldenachse (19) verlaufen und mit etwa gleichem radialen Abstand zueinander auf der Außenfläche (4) des Muldenblechs (2) angeordnet sind.
     
    4. Mangelmulde nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß mit Hilfe der Leitstege (13) im Doppelmantel (7) Heizkammern (21, 22, 23, 24) gebildet sind, die untereinander mit mindestens einer Strömungsöffnung (25, 26) für das Heizmedium verbunden sind.
     
    5. Mangelmulde nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Zuleitung (15) für das Heizmedium etwa mittig in die jeweils radial außen liegenden Heizkammern (21) geführt ist.
     
    6. Mangelmulde nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die die Heizkammern (21, 22 / 23, 24) verbindenden Strömungsöffnungen (25) - Längsrichtung der Muldenachse (19) gesehen und beginnend mit den radial außen liegenden Heizkammern (21) - im Bereich der Kammerstirnseiten (27) angeordnet sind und daß die Strömungsöffnungen (26) der direkt benachbarten Heizkammern (22, 23) im Mittenbereich (28) der Kammerlängsseiten (29) angeordnet sind und daß in dieser abwechselnden Folge die Strömungsöffnungen (25, 26) die nachfolgenden Heizkammern verbinden.
     
    7. Mangelmulde nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die am Bereich der Muldensohle (10) angeordnete Heizkammer (24) mit den zu beiden Seiten benachbarten Heizkammern (23) über Strömungsöffnungen (25) in Verbindung steht, die am Stirnbereich (27) dieser Kammern (23, 24) angeordnet sind.
     
    8. Mangelmulde nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die im Bereich der Muldensohle (10) angeordnete Heizkammer (24) über Durchtrittsöffnungen (30) mit einer Sammelschale (11) für das Kondensat bzw. Heizmedium in Verbindung steht.
     
    9. Mangelmulde nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in der Radialebene (18) der Mangelmulde (1) und im wesentlichen rechtwinklig zu den in Richtung der Muldenachse (19) verlaufenden Leitstegen (13) am Doppelmantel (7) rippenförmige Verstärkungselemente (20) mit Abstand zueinander angeordnet sind, deren Innenkontur der Außenkontur des Doppelmantels (7) angepaßt ist.
     


    Claims

    1. A calender trough for a trough calender equipped with at least one calender roll, in particular a calender trough for large trough calenders, having a troughplate (2) formed as a halfshell with a calender face (3) next the calender roll and a heatable outer face (4), a jacketplate (5) formed as a halfshell being arranged at a distance from the outer face (4) of the troughplate (2) and essentially covering the outer face (4) of the troughplate (2), whilst being firmly connected to this outer face all round, the double jacket (7) so formed exhibiting connections (8, 9) for the supply and discharge (11, 12) of a heating medium,
    characterized in that
    guidewebs (13) run in the double jacket (7) for the heating medium, that the guidewebs (13) are firmly connected to the outer face of the troughplate (2) and that the jacketplate (5) rests tightly under stress against the guidewebs (13).
     
    2. A calender trough as in Claim 1,
    characterized in that
    the curvature of the jacketplate (5) largely corresponds with the curvature of the troughplate (2).
     
    3. A calender trough as in Claim 1 or 2,
    characterized in that
    the guidewebs (13) run along the axis (19) of the trough and are arranged on the outer face (4) of the troughplate (2) at about the same radial distance from one another.
     
    4. A calender trough as in at least one of the Claims 1 to 3,
    characterized in that
    by means of the guidewebs (13) heater chambers (21, 22, 23, 24) are formed in the double jacket (7), which are connected to one another by at least one flow opening (25, 26) for the heating medium.
     
    5. A calender trough as in at least one of the Claims 1 to 4,
    characterized in that
    the supply line (15) for the heating medium is led about centrally into the heater chambers (21) lying in each case at the outside radially.
     
    6. A calender trough as in at least one of the preceding Claims,
    characterized in that
    - looking in the direction longitudinal to the axis (19) of the trough and starting with the heater chambers lying at the outside radially - the flow openings (25) connecting the heater chambers (21, 22/23, 24) are arranged in the region of the endfaces (27) of the chambers and that the flow openings (26) of the directly adjacent heater chambers (22, 23) are arranged in the central region (28) of the long sides (29) of the chambers and that the flow openings (25, 26) connect the succeeding heater chambers in this alternating sequence.
     
    7. A calender trough as in at least one of the preceding Claims,
    characterized in that
    the heater chamber (24) arranged in the region of the bottom (10) of the trough is connected to the adjacent heater chambers (23) on each side via flow openings (25) which are arranged in the end region (27) of these chambers (23, 24).
     
    8. A calender trough as in at least one of the preceding Claims,
    characterized in that
    the heater chamber (24) arranged in the region of the bottom (10) of the trough is connected to a collector dish (11) for the condensate or respectively the heating medium via openings (30).
     
    9. A calender trough as in at least one of the preceding Claims,
    characterized in that
    in the plane (18) radial to the calender trough (1) and essentially at right angles to the guidewebs (13) running in the direction of the axis (19) of the trough, stiffeners (20) are arranged at intervals on the double jacket (7) in the form of ribs the inner contour of which is adapted to the outer contour of the double jacket (7).
     


    Revendications

    1. Cuvette pour machine à repasser du type à calandre, équipée d'au moins un cylindre de calandrage, notamment une cuvette pour grandes machines à repasser du type à calandre, comportant une feuille métallique (2) de cuvette formée en demi-coquille dont la surface de calandrage (3) est orientée vers le cylindre de calandrage et dont la surface externe (4) est chauffable, une feuille métallique d'enveloppe (5) en forme de demi-coquille étant agencée à distance de la surface externe (4) de la feuille métallique de cuvette (2), ladite feuille métallique d'enveloppe (5) recouvrant essentiellement la surface externe (4) de la feuille métallique de cuvette (2) et étant assemblée rigidement à celle-ci de tous côtés, la double enveloppe (7) ainsi constituée comportant des raccordements (8, 9) pour l'alimentation et l'évacuation (11, 12) d'un fluide de chauffage,
    caractérisée en ce que
    des nervures de guidage (13) du fluide de chauffage s'étendent dans la double enveloppe (7), en ce que les nervures de guidage (13) sont rigidement fixées à la surface externe (4) de la feuille métallique de cuvette et en ce que la feuille métallique d'enveloppe (5) est en contact serré étanche avec les nervures de guidage.
     
    2. Cuvette pour machine à calandrer selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que
    la courbure de la feuille métallique d'enveloppe (5) correspond essentiellement à la courbure de la feuille métallique de cuvette (2).
     
    3. Cuvette pour machine à calandrer selon la revendication 1 ou 2
    caractérisée en ce que
    les nervures de guidage (13) s'étendent dans la direction de l'axe de cuvette (19) et sont agencées à distance radiale approximativement égale entre elles sur la surface externe (4) de la feuille métallique de cuvette (2).
     
    4. Cuvette pour machine à calandrer selon au moins l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisée en ce que
    les nervures de guidage (13) forment des chambres de chauffage (21, 22, 23, 24) dans la doubleenveloppe (7), qui sont reliées entre elles par au moins une ouverture de passage (25, 26) pour le fluide de chauffage.
     
    5. Cuvette pour machine à calandrer selon au moins l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée en ce que
    le conduit d'adduction (15) du fluide de chauffage est amené approximativement au milieu dans les chambres de chauffage (21) radialement extérieures.
     
    6. Cuvette pour machine à calandrer selon au moins l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    les ouvertures de passage (25) qui relient les chambres de chauffage (21, 22, 23, 24) sont agencées dans la zone des faces frontales (27) des chambres - vu dans la direction longitudinale de l'axe de cuvette (19) en partant des chambres de chauffage agencées radialement à l'extérieur - et en ce que les ouvertures de passage (26) des chambres de chauffage directement adjacentes (22, 23) sont agencées au milieu (28) des faces longitudinales (29) des chambres et en ce que les ouvertures de passage (25, 26) relient les chambres de chauffage suivantes dans cette séquence alternée.
     
    7. Cuvette pour machine à calandrer selon au moins l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la chambre de chauffage (24) agencée dans la zone de fond (10) de la cuvette est reliée aux chambres de chauffage (23) adjacentes des deux côtés, par des ouvertures de passage (25) qui sont agencées à la feuille métallique frontale (27) de ces chambres (23, 24).
     
    8. Cuvette pour machine à calandrer selon au moins l'une des revendications précédentes,
    caractérisée en ce que
    la chambre de chauffage (24) agencée dans la zone de fond (10) de la cuvette est reliée par des ouvertures de passage (30) à un bac (11) de récolte de condensat ou de fluide de chauffage.
     
    9. Cuvette pour machine à calandrer selon au moins l'une des revendications précédente,
    caractérisée en ce que
    des éléments de renforcement (20) en forme de nervure sont agencés à la double enveloppe à distance l'un de l'autre dans le plan radial (18) de la cuvette (1) et essentiellement perpendiculairement par rapport aux nervures de guidage (13) qui s'étendent selon l'axe (19) de la cuvette, le contour intérieur desdits éléments de renforcement étant adapté au contour extérieur de la double enveloppe (7).
     




    Zeichnung