(19)
(11) EP 0 386 398 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.10.1992  Patentblatt  1992/41

(21) Anmeldenummer: 89890069.1

(22) Anmeldetag:  10.03.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E01B 27/17

(54)

Fahrbare Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine mit verschwenkbaren Stopfaggregaten

Travelling track tamping, levelling and lining machine with a swivelling tamping unit

Machine mobile pour bourrer, niveler et dresser les voies ferrées comprenant des unités de bourrage pivotantes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT NL SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.09.1990  Patentblatt  1990/37

(73) Patentinhaber: Franz Plasser Bahnbaumaschinen- Industriegesellschaft m.b.H.
1010 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Theurer, Josef
    A-1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
AT-B- 379 625
DE-B- 1 173 922
GB-A- 1 213 381
AT-B- 380 281
FR-A- 2 125 995
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine fahrbare Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine mit wenigstens zwei Fahrwerken und einem die Antriebs-, Brems-, Energieversorgungs- und Steuereinrichtungen tragenden Maschinenrahmen und mit zu diesem über betriebe und Quer- sowie Höhen-Führungen unabhängig voneinander quer- und höhenverstellbaren und mit paarweise in Gleislängsrichtung gegeneinander verstellbaren sowie vibrierbaren Stopfwerkzeugen ausgestatteten Stopfaggregaten, die jeweils einen auf vertikalen Führungen höhenverstellbaren Aggregatrahmen aufweisen und auf einem Zwischenrahmen auf Führungen querverschiebbar gelagert sind, der mit Hilfe eines Antriebes um eine vertikale Achse verschwenkbar am Maschinenrahmen befestigt ist.

    [0002] Derartige Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschinen dieser sogenannten Kompaktbauart - z.B. gemäß AT-PS 380 281 der gleichen Anmelderin bzw. Patentinhaberin - haben sich gegenüber den Maschinen mit sogenannter vorkragender Bauweise in den letzten zwanzig Jahren besonders bewährt, da durch die Anordnung der Stopfaggregate und des Gleishebe-Richtaggregates zwischen den weit voneinander distanzierten Fahrwerken eine wesentlich genauere höhen- und seitenmäßige Gleislagekorrektur erzielt wird, wodurch zusätzlich infolge der relativ weiten Fahrwerksdistanzierung eine sanfte Biegelinie der Schienen zur Vermeidung einer unzulässigen Biegebeanspruchung der Schienen erzielt wird. Auch bei dieser bekannten derartigen Gleisstopfmaschine gemäß AT-PS 380 281 ist ein auf Fahrwerken abgestützter, die Antriebs-, Brems-, Energieversorgungs- und Steuereinrichtungen tragender Maschinen-Rahmen vorgesehen, wobei zwischen zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken - über Antriebe auf entsprechenden Vertikal- bzw. Quer-Führungen voneinander unabhängig höhen- und querverstellbare Stopfaggregate, mit paarweise in Gleislängsrichtung gegeneinander verstell- sowie vibrierbaren Stopfwerkzeugen und ein über Hebe- und Richtantriebe an Hand eines Nivellier- bzw. Richtbezugsystems beaufschlagbare Gleishebe- und Richtwerkzeuge aufweisendes Gleishebe- und Richtaggregat angeordnet sind. Als Gleishebe- und Richtwerkzeug ist je Schiene jeweils ein über betriebe höhen- und seitenverstellbarer Hebehaken sowie ein Paar von über Richtantriebe an die Schienen-Innenseite anpreßbaren Spurkranzrollen vorgesehen. Die Maschine weist zwei zum Maschinen-Rahmen unabhängig voneinander quer- bzw. höhenverstellbare Stopfaggregate auf, die jeweils mit zum Eintauchen in das Schotterbett links und rechts der Schiene ausgestatteten Stopfwerkzeug-Paaren versehen sind. Eine weitere Anpassung an Gleishindernisse wird durch die über betriebe zusätzlich seitenverschwenkbare Ausbildung der einzeln oder auch paarweise pro Stopfwerkzeug vorgesehenen Stopfpickel erzielt. Diese bekannte Gleisstopfmaschine ist daher im wesentlichen ohne Umrüstarbeiten sowohl in Weichen- als in Streckenabschnitten einsetzbar.

    [0003] Die Maschine gemäß der AT-PS 380 281 ist aber auch für einen kontinuierlichen non-stop Einsatz ausgebildet, und zu diesem Zweck ist zwischen den Fahrwerken ein über einen betrieb in Längsrichtung relativ zum Maschinen-Rahmen verschiebbarer Werkzeug-Rahmen angeordnet, der sich mit seinem vorderen Ende längsverschiebbar und gelenkig am Maschinen-Rahmen und mit seinem hinteren Ende über ein eigenes Stütz- und Führungs-Fahrwerk direkt am Gleis abstützt. Die zum Maschinen-Rahmen quer- bzw. höhenverstellbaren Stopfaggregate mit ihren Stopfwerkzeug-Paaren und das Gleishebe- und Richtaggregat sind hierbei unmittelbar am Werkzeug-Rahmen angeordnet. Derartige Maschinentypen haben sich in der Praxis besonders bewährt und praktisch eine neue Stopftechnologie geschaffen, da die Trennung von Werkzeug-Rahmen und Maschinen-Rahmen ein kontinuierliches Fahren einerseits und ein zyklisches Stopfen andererseits ermöglicht, wobei nur etwa 20 bis 30% der Maschinenmasse im Stopfrhythmus beschleunigt bzw. verzögert werden müssen und Vibrationen, vor allem die Beschleunigungen und Verzögerungen, die durch den Arbeitszyklus bedingt sind, von den Bedienern weitgehend ferngehalten werden. Weiters wird mit diesen Maschinentypen ein bisher nicht erreichter Arbeitskomfort ermöglicht. Mit dieser Maschinenkonstruktion ist aber auch eine weitgehende Unterstopfung von schwierigen Weichenabschnitten möglich, beispielsweise in der Weise, daß das Stütz- und Führungs-Fahrwerk mitsamt dem Werkzeug-Rahmen und dem Stopf-, Hebe- und Richtaggregat für eine größere seitliche Ausschwenkung im Anfangsbereich des Abzweiggleises verfahren wird, während der Maschinen-Rahmen auf dem Stammgleis verbleibt. Mit der Ausbildung der Maschine für einen kontinuierlichen nonstop Einsatz wurde ebenso die moderne Kompaktbauweise beibehalten, wodurch sich diese Kompaktbauweise noch stärker in der Praxis als besonders vorteilhaft erwiesen hat. Praktisch weisen alle modernen Gleisnivellier-, Stopf- und Richtmaschinen der letzten zehn Jahre insbesondere auch für die Bearbeitung von Hochgeschwindigkeitsstrecken, wo eine besonders hohe Genauigkeit erforderlich ist, eine derartige Bauweise auf.

    [0004] Es ist weiters - gemäß AT-PS 379 625 der gleichen Anmelderin bzw. Patentinhaberin - eine Stopfaggregat-Bauart bekannt, gemäß welcher zwei jeweils einer Schiene zugeordnete Stopfaggregate voneinander unabhängig am Maschinen-Rahmen oder am Werkzeug-Rahmen solcher Gleisstopfmaschinen der Kompaktbauweise über eigene betriebe querverschiebbar angeordnet sind. Jedes dieser Stopfaggregate weist zum Eintauchen links oder rechts einer Schiene mit den Stopfwerkzeugen verbundene, sogenannte Doppel-Pickel auf, die je über einen eigenen betrieb unabhängig voneinander höhenverstellbar sind. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß jedes der links oder rechts der einen oder anderen Schiene in den Schotter eintauchbaren Stopfwerkzeuge auch mit seinen jeweiligen Doppel-Pickeln in bezug auf mögliche Hindernisse im Gleis individuell auch der Höhe nach verstellt werden kann.

    [0005] Es sind nun - z.B. gemäß DE-OS 20 23 964, GB-OS 2 201 178 A und GB-PS 1 213 381 - auch Gleisstopfmaschinen mit Stopfaggregaten der älteren gedrungenen Bauweise mit vorkragender Anordnung der Stopfaggregate am Maschinen-Rahmen bekannt. Derartige Maschinen sind meist auch kleinerer Bauart und weisen häufig nur Stopfaggregate bzw. Stopfwerkzeuge und keine Gleishebe- und Richtwerkzeuge und auch keine Bezugsysteme für das Nivellieren und das Richten auf. Mit diesen Maschinen kann auch keineswegs eine genaue Lagekorrektur mit gleichzeitiger oder unmittelbar anschließender Festigung dieser genauen Soll-Lage des Gleises erreicht werden, insbesondere auch nicht in Weichenbereichen.

    [0006] Durch die DE-B-1 173 922 sind die im einleitenden Teil des Hauptanspruches angeführten Merkmale bereits bekannt. Durch die verschwenkbare Lagerung des Zwischenrahmens sind die beiden unabhängig voneinander querverschiebbaren Stopfaggregate auch an schrägliegende Schwellen im Weichenbereich anpaßbar. Allerdings ist die Einsatzfähigkeit dieser Stopfmaschine einerseits durch die Verwendung lediglich zweier Stopfaggregate und andererseits durch die Anordnung des Zwischenrahmens zwischen Fahrkabine und den Stopfaggregaten eingeschränkt.

    [0007] Die Stopfaggregate der Gleisstopfmaschine mit vorkragender Bauweise - z.B. gemäß Fig. 17 gemäß DE-A-20 23 964 der gleichen Anmelderin bzw. Patentinhaberin - sind mit hydraulischem Vibrationsantrieb und als universelle Bau- bzw. Stopfwerkzeug-Einheiten ausgebildet. Diese auf jeweils einer Seite einer Schiene gebildeten, insbesondere höhenverstellbar gelagerten Stopfwerkzeuggruppen bzw. -aggregate können dabei jeweils zu den auf der anderen Schienenseite oder Gleisseite gebildeten Gruppen bzw. -Aggregaten unabhängig voneinander oder auch gemeinsam seitwärts-, im wesentlichen alsoquer zur Gleislängsachse verschiebbar ausgebildet bzw. gelagert und angeordnet sein (Seiten 13 und 14 dieser Literaturstelle). Bei einer solchen wahlweisen Anordnung dieser Bau- oder Stopfwerkzeug-Einheiten für eine Gleisstopfmaschine ist eine Anpassung an besondere Einbauten des Gleises, z.B. Führungs-Schienen, Leitschienen od.dgl. möglich, ohne Unterbrechungen bzw. Verzögerungen des Arbeitsablaufes in Kauf nehmen zu müssen. Diese Stopfwerkzeug-Einheiten, die jeweils an einander gegenüberliegenden Seiten einer Schiene vorgesehen sind, können in ihrem Abstand voneinander verstellt werden, da sie zueinander verschiebbar gelagert sind, zum Beispiel auf einem gemeinsamen Tragrahmen auf Führungs-Schienen, wie auch Fig.13 dieser Literaturstelle in Verbindung mit dem Hinweis in der Beschreibung Seiten 14 und 15 zeigt, wobei auch mehrere derartige Stopfwerkzeug-Einheiten, also somit auch vier in Querrichtung unmittelbar benachbarte Stopfwerkzeug-Einheiten, die jeweils zum Eintauchen links oder rechts der einen oder anderen Schiene vorgesehen sind, voneinander unabhängig querverschiebbar ausgebildet sein können. Nach weiteren Merkmalen sind die jeweils auf einer oder auch beiden Seiten einer Schiene in den Schotter eintauchbaren Stopfwerkzeuge mit ihrem Werkzeugträger als gemeinsame Baueinheit um eine in der Symmetrieebene dieser Baueinheit liegende vertikale Drehachse verschwenkbar ausgebildet, um auch auf schrägliegende Schwellen abstellen zu können. Mit einer solchen Ausbildung können geringe Schrägstellungen einer Schwelle ausgeglichen werden, wobei die eine und/oder auch die andere, jeweils der einen oder anderen Schiene zugeordnete Stopfwerkzeug-Einheit an die Schwelle durch Verdrehung angepaßt wird, wobei dadurch aber eine nicht parallele Lage der Stopfpickel zur Schwelle entsteht. Eine Anpassung an eine stärkere Schräglage einer Schwelle ist mit dieser Ausbildung aber nicht möglich.

    [0008] Die - gemäß GB-OS 2 201 178 A - bekannte Gleisstopfmaschine mit vorkragender Bauart, bei welcher eine Gleisstopfaggregat-Anordnung an der Vorderseite eines Fahrzeuges, d.h. in einer über das vordere Fahrwerk vorkragenden Bauweise am Fahrzeug befestigt ist, weist - wie bereits auch in der AT-PS 367 479 als Stand der Technik im Anspruch 1 zitiert - vier über eigene Antriebe unabhängig höhenverstellbare Stopfeinheiten auf, von denen jeweils zwei einer Schiene zugeordnet sind und wobei alle vier Stopfeinheiten über eigene Antriebe voneinander unabhängig auf einem Führungs-Rahmen querverschiebbar ausgebildet sind. Für die Gleislagekorrektur sind an der Maschine keine Hebe- und Richtaggregate vorgesehen. Eine solche, insbesondere in den Anfängen der Stopfmaschinen-Entwicklung übliche vorkragende Bauweise, bei welcher oft auch im vorkragenden Teil Hebe- und Richtaggregate vorgesehen waren, ist mit dem Nachteil einer lediglich geringen Gleisanhebung und relativ ungenauen Gleisnivellierung bzw. -ausrichtung verbunden. Gerade in den bezüglich der Gleisanhebung schwierigen und gewichtsschweren sowie auch sehr aufwendigen Weichenabschnitten sind die Anforderungen an die Genauigkeit der Gleislagekorrektur sehr hoch, die daher ausschließlich nur durch Maschinen der eingangs beschriebenen Kompaktbauweise mit zwischen weit voneinander distanzierten Fahrwerken angeordneten Stopf-, Hebe- und Richtaggregaten zufriedenstellend erfüllbar sind.

    [0009] Es ist - gemäß GB-PS 1 213 381 - eine weitere Gleisstopfmaschine mit vorkragender Bauart und voneinander unabhängiger querverschiebbarer Anordnung von insgesamt zwei jeweils einer Schiene zugeordneten, höhenverstellbaren Stopfaggregat-Einheiten bekannt. Diese sind auf einem über das vorderste Maschinen-Fahrwerk vorkragenden, über einen Antrieb um eine vertikale Drehachse zum Maschinen-Rahmen verschwenkbaren Werkzeug-Rahmen in einer Querverschiebe-Bahn höhen- und querverstellbar gelagert, so daß die Stopfwerkzeuge an die sich ändernden Schienenabstände in Weichen anpaßbar sind. Diese Ausführung ist - abgesehen von den bereits oben erwähnten Nachteilen einer vorkragenden Bauweise - konstruktiv aufwendig und weist außerdem den Nachteil einer ungenauen Zentriermöglichkeit der Stopfwerkzeuge über der zu unterstopfenden Schwelle auf, da die Drehachse des Werkzeug-Rahmens vom Zentrum der Querverschiebe-Bahn in relativ weitem bestand angeordnet ist. Insbesondere ist auch der Nachteil gegeben, daß durch die ungenaue Anpassung die Stopfwerkzeuge nicht parallel zur schrägliegenden Schwelle zu liegen kommen, wodurch keine gute Unterstopfung erreichbar ist.

    [0010] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine fahrbare Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die auch in schwierigen Gleisbereichen, beispielsweise in Weichenabschnitten oder auch in Gleisen mit nicht genauen Schwellenabständen bzw. mit schrägliegenden Schwellen, einsetzbar ist und mit welcher eine raschere, einfachere und insbesondere genaue Anpassung der Stopfwerkzeuge für den Eintauchvorgang in den Schotter erzielbar ist.

    [0011] Diese Aufgabe wird mit einer fahrbaren Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß insgesamt vier zur voneinander unabhängigen Höhen- und Querverschiebung jeweils mit eigenen, am Aggregat- bzw. Zwischenrahmen angelenkten Höhen- und Querverstellantrieben verbundene Stopfwerkzeug-Paare der Stopfaggregate in Maschinenquerrichtung nebeneinander vorgesehen sind, wobei der sich in einer parallel zur Gleisebene verlaufenden Ebene erstreckende Zwischenrahmen oberhalb der Stopfaggregate angeordnet ist und die Achse in der Schnittlinie der Maschinenlängssymmetrie-Ebene mit der vertikalen, durch die Stopfaggregate führenden Quersymmetrie-Ebene gelegen ist, und daß die gemeinsam mit einem Gleishebe- und Richtaggregat zwischen zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken vorgesehenen Stopfaggregate in Arbeitsrichtung unmittelbar im Bereich vor einem hinteren Fahrwerk und unmittelbar hinter dem Gleishebe- und Richtaggregat an der Maschine angeordnet sind. Eine derartige Ausbildung der Stopfaggregate ermöglicht eine genauere und vor allem gleichmäßigere Zentrierung der vier voneinander unabhängig verschiebbaren Stopfwerkzeug-Paare in Verbindung mit einer weitestgehenden Unterstopfung von schrägliegenden Schwellen in Weichenabschnitten. Durch die Anordnung des Zwischen-Rahmens oberhalb der Stopfaggregate sind diese ohne wesentliche Änderung ihrer bisherigen vorteilhaften konstruktiven Ausführung einsetz- bzw. verwendbar, wobei außerdem eine völlig uneingeschränkte Sicht von der Arbeitskabine auf die Stopfwerkzeuge gewährleistet ist. Mit der besonderen mittigen Anordnung der Drehachse des Zwischen-Rahmens sind auf einfache und rasche Weise sämtliche Stopfwerkzeug-Paare genau über der Längs-Mittel-Linie der schrägliegenden Schwelle zentrierbar, so daß deren Unterstopfung unter Vermeidung eines jeweils eigenen, zeitaufwendigen Zentriervorganges für jede einzelne Stopfaggregat-Einheit rasch und gleichmäßig durchführbar ist. Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wird bei Verdrehung insbesondere immer eine parallele Lage der Stopfpickel-Platten zur schrägliegenden Schwelle erzielt, wodurch der Stopfvorgang und damit die Stopfqualität nicht nachteilig beeinträchtigt wird.

    [0012] Eine vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung besteht nun darin, daß die zum Maschinen-Rahmen mit ihrem Zwischen-Rahmen um die Achse verdrehbaren Stopfaggregate an einem zum Maschinen-Rahmen in Gleislängsrichtung über einen betrieb relativ verschiebbaren - vorzugsweise mit einem Ende über ein Fahrwerk abstützbaren und mit seinem anderen Ende am Maschinen-Rahmen längsverschiebbar gelagerten Werkzeug-Rahmen angeordnet sind. Mit dieser Ausbildung wird eine Maschine geschaffen, welche sowohl in kontinuierlicher (non-stop) Arbeitsweise mit den bekannten Vorteilen der Trennung von Werkzeug-Rahmen vom Maschinen-Rahmen insbesondere kontinuierlich fahren und zyklisch stopfen kann - wobei nur ein kleiner Teil der Maschinenmasse im Stopfrhythmus beschleunigt bzw. verzögert werden muß - als auch mit schrittweisem Arbeitsvorschub von Schwelle zu Schwelle mit den eingangs beschriebenen Vorteilen im Gleis einsetzbar ist. Diese besonders vorteilhafte verdrehbare Anordnung des Zwischen-Rahmens und der damit verbundenen Stopfaggregate auf einem längsverschiebbaren Werkzeug-Rahmen ermöglicht aber auch in Streckenabschnitten eine leistungsmäßig sehr vorteilhafte kontinuierliche Arbeitsvorfahrt der Stopfmaschine mit schrittweiser Vorfahrt lediglich des Werkzeug- und Zwischen-Rahmens mitsamt den Stopfaggregaten. In diesem Zusammenhang mit einer rascheren Arbeitsvorfahrt ist es auch von besonderem Vorteil, wenn nunmehr auch bei einer von der normalen Lage abweichenden Schrägschwelle eine rasche und genaue Zentrierung sämtlicher Stopfaggregate für einen weitgehend ungestörten kontinuierlichen Arbeitsablauf erreichbar ist.

    [0013] Nach einer weiteren Merkmalsausbildung der Erfindung ist der mit den Quer-Führungen und den vier Stopfaggregat-Einheiten verbundene Zwischen-Rahmen in Querrichtung endseitig jeweils auf dem Maschinen- oder Werkzeug-Rahmen mittels Führungsstützen abstützbar ausgebildet und mit wenigstens einem Verdreh-Antrieb sowie den vier Querverstell-Antrieben verbunden, wobei vorzugsweise vier um etwa vertikale Achsen verdrehbare Führungsrollen für eine Zentrierung bzw. Anlage an eine wenigstens kreissegmentförmige Führungsfläche des Maschinen- oder Werkzeug-Rahmens am Zwischen-Rahmen vorgesehen sind. Diese konstruktiv relativ einfache, aber doch robuste Ausbildung des Zwischen-Rahmens ermöglicht durch Anlage der Führungsrollen an die kreissegmentförmigen Führungsflächen in jeder Stellung eine satte und genaue Anlage und eine genaue Verdrehung um die den Mittelpunkt der Führungsflächen bildende Achse, wobei die endseitigen Führungsstützen eine sichere Abstützung in Verbindung mit dem Maschinen- bzw. Werkzeug-Rahmen gewährleisten.

    [0014] Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht auch darin, daß der mit den verschiebbaren Stopfaggregat-Einheiten verbundene Zwischen-Rahmen im wesentlichen eine rechteckförmige bis über die ganze Maschinen-Rahmenbreite reichende Querschnittsform aufweist und im Bereich seiner vier Ecken mit seinen Führungsstützen auf entsprechenden Führungs-Lagern des Maschinen- oder Werkzeug-Rahmens verdrehbar gelagert ist. Durch diese Ausbildung ist der Zwischen-Rahmen in einfachster und vorteilhaftester Weise unter Beibehaltung bereits bewährter Maschinen- bzw. Werkzeug-Rahmen-Ausbildungen an deren seitlichen Längs-Holmen im Bereich der Führungs-Lager abstützbar, wobei sowohl die Abstütz-Kräfte beim Unterstopfvorgang als auch die beim Eindringen der Stopfwerkzeuge in den Schotter auftretenden hohen Kräfte in sicherer Weise aufnehm- bzw. übertragbar sind.

    [0015] Nach einer besonders zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung sind die Führungsstützen und die Führungs-Lager für eine Verdrehbarkeit des Zwischen-Rahmens um wenigstens 10 bis 20° ausgebildet. Diese verdrehbare Ausbildung in einem solchen Winkelbereich entspricht der maximalen Schräglage der in den Weichenabschnitten befindlichen Langschwellen bzw. auch der schrägliegenden Schwellen in Streckenabschnitten, so daß der Zwischen-Rahmen mit den Stopfaggregat-Einheiten problemlos jeweils an die Schwellenlage zur genauen Zentrierung der Stopfpikkel anpaßbar ist.

    [0016] Eine vorteilhafte erfindungsgemäße Ausbildung besteht ferner darin, daß die beiden jeweils durch einen eigenen Vibrationsantrieb beaufschlagbaren Stopfwerkzeug-Paare der beiden jeweils einer Schiene zugeordneten und gemeinsam zum Maschinen- bzw. Werkzeug-Rahmen verdrehbaren Stopfaggregat-Einheiten mit ihren jeweiligen auf der Quer-Führung verschiebbar gelagerten Aggregat-Rahmen - jeweils auf der voneinander abgewandten Längsseite über ihren Aggregat-Rahmen in Querrichtung vorkragend angeordnet sind, wobei vorzugsweise die beiden einer Schiene zugeordneten Stopfaggregat-Einheiten - für eine gemeinsame Querverschiebung der beiden unmittelbar benachbarten Stopfwerkzeug-Paare - mit einer vorzugsweise mechanischen Kupplung verbindbar sind. Eine derartige vorkragende Ausbildung aller vier Stopfwerkzeug-Paare ermöglicht neben der einfachen Bauweise auch eine bessere Sicht bzw. Überwachung von der Bedienungsperson für eine rasche und präzise Verdrehung des Zwischen-Rahmens zur Zentrierung der Stopfpickel insbesondere über einer schrägliegenden Schwelle. Mit der Kupplungs-Anordnung ist eine rasche Verbindung zwischen den beiden über einer Schiene befindlichen Stopfaggregat-Einheiten für die vereinfachte Unterstopfung eines Strekkengleises herstellbar, die bei Vorhandensein von Gleishindernissen oder bei Langschwellen zur voneinander unabhängigen Querverschiebung der Einheiten wieder rasch lösbar ist.

    [0017] Schließlich sind nach einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung die Stopfwerkzeuge der quer- und höhenverstellbaren und zum Maschinen- bzw. Werkzeug-Rahmen verdrehbaren Stopfaggregate bzw. Stopfaggregat-Einheiten mit Stopfpickel, vorzugsweise Doppel-Stopfpickel ausgerüstet, die jeweils um in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achsen seitlich verschwenkbar gelagert und jeweils mit einem eigenen, vorzugsweise hydraulischen, Seitenverschwenk-Antrieb verbunden sind. Durch diese besondere, bekannte seitenverschwenkbare Ausbildung der Stopfpickel sind diese in Verbindung mit der Verdrehbarkeit der Stopfaggregat-Einheiten und deren voneinander unabhängiger Höhen- und Querverschiebung in noch größerem Maße an die jeweiligen Gleisverhältnisse bzw. den Unregelmäßigkeiten der Schienen- und Schwellen-Anordnungen für eine durchgehende Gleisunterstopfung anpaßbar. Insbesondere sind Langschwellen durch die Stopfwerkzeuge nicht nur individuell durch die Querverschiebung, sondern auch zusätzlich individuell durch die Verschwenkbarkeit noch besser und gegebenenfalls auch noch weiter bis in den Zwischenbereich bis zum Nebengleis unterstopfbar.

    [0018] Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben.

    [0019] Es zeigen:

    Fig.1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine mit längsverschiebbarem Werkzeug-Rahmen zum kontinuierlichen (non-stop) Einsatz, mit zwischen zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken auf einem drehbaren Zwischen-Rahmen angeordneten, vier voneinander unabhängig querverschieb- und höhenverstellbaren Stopfaggregat-Einheiten,

    Fig.2 eine teilweise schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäß ausgebildete Maschine gemäß Fig.1, wobei jedoch die mit dem Zwischen-Rahmen verbundenen, unabhängig voneinander querverschiebbaren Stopfaggregat-Einheiten zur Anpassung an eine schrägliegende Schwelle in bezug auf die senkrecht zur Längs-Mittel-Linie der Maschine verlaufende Querrichtung verdreht dargestellt sind,

    Fig.3 eine vergrößerte Detail-Draufsicht auf die mit dem Zwischen-Rahmen verbundenen vier Stopfaggregat-Einheiten gemäß Fig.1,

    Fig.4 eine vergrößerte Seiten-Ansicht des mit den Stopfaggregat-Einheiten verbundenen verdrehbaren Zwischen-Rahmens gemäß Pfeil IV in Fig.3,

    Fig.5 einen vergrößerten Querschnitt durch die Stopfaggregat-Einheiten und den Zwischen-Rahmen gemäß der Linie V-V in Fig.3,

    Fig.6 eine schematische Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäß ausgebildeten Stopfmaschine in Kompaktbauweise zum schrittweisen Einsatz mit vier auf einem Zwischen-Rahmen angeordneten, voneinander unabhängig querverschieb- und höhenverstell- sowie verdrehbaren Stopfaggregat-Einheiten - die auch seitenverschwenkbare Stopfwerkzeuge aufweisen können,

    Fig.7 einen schematischen Querschnitt durch die Stopfmaschine gemäß der Linie VII-VII in Fig.6, wobei die rechte Zeichnungshälfte eine Stopfaggregat-Ausführung mit diesen zusätzlich seitenverschwenkbaren Stopfwerkzeugen zeigt.



    [0020] Eine in Fig.1 und 2 dargestellte Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine 1 weist einen auf zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken 2,3 abgestützten Maschinen-Rahmen 4 mit endseitig angeordneten Fahrkabinen 5 auf. Für die Verfahrbarkeit auf einem aus Schienen 6,7 und Querschwellen 8 gebildeten Gleis 9 ist ein mit einer Energiezentrale 10 verbundener Fahrantrieb 11 vorgesehen. In der durch einen Pfeil 12 dargestellten Arbeitsrichtung der Stopfmaschine 1 vor dem hinteren Fahrwerk 3 ist eine Arbeitskabine 13 mit einer zentralen Steuereinrichtung 14 vorgesehen. Zwischen den beiden Fahrwerken 2,3 der Stopfmaschine 1 befindet sich ein deichselförmiger Werkzeug-Rahmen 15, der mit seinem vorderen Ende längsverschiebbar am Maschinen-Rahmen 4 und mit seinem hinteren Ende über ein Stütz- und Führungs-Fahrwerk 16 am Gleis 9 gelagert ist. Zur Schaffung einer Universal-Nivellier-, Gleisstopf- und Richtmaschine 1 sind zwischen den beiden Fahrwerken 2 und 16 über jeweils eigene Antriebe unabhängig voneinander höhen- und querverschiebbare Stopfaggregate 17 und 18 mit Beistell-Antrieben 19,20 angeordnet, die jeweils eine eigene Stopfaggregat-Einheit 21 bis 24 mit jeweils im Bereich links bzw. rechts der einen bzw. der anderen Schiene 6,7 zur Unterstopfung einer Schwelle 8 in den Schotter eintauch- und vibrierbaren Stopfwerkzeug-Paaren 25 bis 28 aufweisen. Beide Stopfaggregate 17 und 18 sind mit einem verdrehbaren Zwischen-Rahmen 29 verbunden und auf quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufenden Quer-Führungen 30 querverschiebbar gelagert. Jede Stopfaggregat-Einheit 21 bis 24 ist auf eigenen Einzel-Höhen-Führungen 31 höhenverschiebbar gelagert und mit einem eigenen Höhenverstellantrieb 32 verbunden. Unmittelbar vor den Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 ist ein Gleishebe- und Richtaggregat 33 mit über Antriebe quer- und höhenverstellbaren Hebehaken 34 und Heberollen 35 sowie Richt-Spurkranzrollen-Werkzeuge 36 vorgesehen, wobei die Hebehaken 34 zur Anhebung des Gleises 9 mit den Schienen 6,7 in Eingriff stehen und die Heberollen 35 hochgeschwenkt sind. Das über die Richt-Spurkranzrollen 36 am Gleis 9 verfahrbare Gleishebe-Richtaggregat 33 ist mit Hilfe eines Antriebes 37 längsverschiebbar am Werkzeug-Rahmen 15 gelagert, so daß bei schrittweiser Arbeitsweise die Hebehaken 34 bei Angriff unter dem Schienenfuß immer zwischen zwei benachbarten Schwellen absenkbar sind. Die Übertragung der Hebe- und Richtkräfte erfolgt an Hand eines Nivellier- bzw. Richtbezugssystems 38 sowie mittels am Werkzeug-Rahmen 15 abgestützter Hebe- und Richtantriebe 39,40. Die zum Maschinen-Rahmen 4 mit ihrem Zwischen-Rahmen 29 verdrehbaren Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 sind am zum Maschinen-Rahmen 4 in Gleislängsrichtung über einen Antrieb 41 relativ verschiebbaren Werkzeug-Rahmen 15 angeordnet, der sich mit seinem hinteren Ende am Fahrwerk 16 und mit seinem vorderen Ende über eine Längsführung 42 am Maschinen-Rahmen 4 längsverschiebbar abstützt.

    [0021] Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist der Zwischen-Rahmen 29 mitsamt den vier unabhängig voneinander querverschiebbaren Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 um eine etwa vertikale Achse 43 - wie in den folgenden Figuren noch näher beschrieben ist - drehbar ausgebildet, so daß die Stopfwerkzeug-Paare 25 bis 28 unabhängig von ihrer jeweiligen Quer-Lage automatisch in bezug auf eine schrägliegende Schwelle 8 zentrierbar sind. Außerdem sind die Stopfaggregat-Einheiten 22 und 24 von ihrer normalen Lage querverschoben, so daß die entsprechenden Stopfwerkzeug-Paare 26 und 28 trotz eines neben der linken Schiene 7 befindlichen Radlenkers und eines neben der rechten Schiene 6 befindlichen Schaltkastens einer Signaleinrichtung in den Schotter absenkbar sind. Damit sind auch derartige durch Lockerung der Befestigungsmittel in Streckenabschnitten vorkommende bzw. auch in Weichenabschnitten befindliche Schrägschwellen problemlos und ohne Unterbrechung des Arbeitsflusses auch bei kontinuierlicher (non-stop) Arbeitsvorfahrt der Stopfmaschine 1 und gleichzeitiger schrittweiser Vorfahrt des Werkzeug-Rahmens 15 mitsamt den Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 von Schwelle zu Schwelle unterstopfbar. Durch die erfindungsgemäße verdrehbare Ausbildung wird vor allem immer eine parallele Lage der Stopfpickel-Platten zur schrägliegenden Schwelle erzielt, wodurch der Stopfvorgang und damit die Stopfqualität nicht nachteilig beeinträchtigt wird. Nach erfolgter Unterstopfung bzw. Lagefixierung des Gleises 9 in der durch das Gleishebe-Richtaggregat 33 angehobenen und genau ausgerichteten korrekten Gleislage wird der Zwischen-Rahmen 29 mitsamt den Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 sofort wieder in eine normale, mit den Quer-Führungen 30 in einem Winkel von 90° zur Maschinenlängs-Linie verlaufende Lage verdreht, so daß die nächstfolgende normal liegende Schwelle ebenfalls ohne Unterbrechung des Arbeitsflusses unter kontinuierlicher Arbeitsvorfahrt der Stopfmaschine 1 unterstopfbar ist.

    [0022] Wie insbesondere in Fig.3 ersichtlich, sind zur Anpassung an schrägliegende Schwellen die vier Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 mit ihren jeweils im Bereich links bzw. rechts der einen bzw. anderen Schiene 6,7 zur Unterstopfung einer Schwelle 8 in den Schotter eintauch- und vibrierbaren Stopfwerkzeug-Paaren 25,26,27, 28 auf dem Zwischen-Rahmen 29 gelagert. Dabei sind der Einfachheit halber die Stopfaggregate 17,18 bzw. alle vier Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 sowie die zu unterstopfende Schwelle 8 genau senkrecht zur Maschinenlängsrichtung dargestellt. Der Zwischen-Rahmen 29 ist zum Maschinen-Rahmen 4 um eine durch die Schnittlinie einer Maschinenlängssymmetrie-Ebene 44 mit einer etwa vertikalen durch die Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 führenden Quersymmetrie-Ebene 45 verlaufende, etwa vertikale Achse 43 mit Hilfe zweier Antriebe 46 drehbar - in beiden Richtungen gemäß dem in der Zeichnung ersichtlichen Doppelpfeil - ausgebildet. Die am Zwischen-Rahmen 29 gelagerten und jeweils einer Schiene 6,7 zugeordneten Stopfaggregate 17 und 18 mit ihren jeweiligen Beistell-Antrieben 19 und 20 sind als vier zwischen den beiden Fahrwerken 2,16 angeordnete Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 ausgebildet, die mit ihren Stopfwerkzeug-Paaren 25 bis 28 mit jeweils eigenen Hydraulik-Höhen- und Querverstell-Antrieben 32,47 bis 50 zur voneinander unabhängigen Höhen- und Querverstellung und der gemeinsamen Quer-Führung 30 verbunden sind. Der mit den Quer-Führungen 30 und den vier Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 verbundene Zwischen-Rahmen 29 ist in Querrichtung endseitig jeweils auf dem Werkzeug-Rahmen 15 mittels Führungsstützen 51 abstützbar ausgebildet und mit den beiden Verdreh-Antrieben 46 sowie den vier Querverstell-Antrieben 47 bis 50 verbunden. Am Zwischen-Rahmen 29 sind vier um vertikale Achsen 52 verdrehbare Führungsrollen 53 für eine Zentrierung bzw. Anlage an eine kreissegmentförmige Führungsfläche 54 des Werkzeug-Rahmens 15 vorgesehen. Der Zwischen-Rahmen 29 weist eine im wesentlichen rechteckförmige und bis über die ganze Maschinenrahmen-Breite reichende Querschnittsform auf und ist im Bereich seiner vier Ecken mit den Führungsstützen 51 auf entsprechenden Führungslagern 55 des Werkzeug-Rahmens 15 verdrehbar gelagert. Die Führungsstützen 51 und die Führungs-Lager 55 sind für eine Verdrehbarkeit des Zwischen-Rahmens 29 um einen Winkel α von wenigstens 10 bis 20°, vorzugsweise etwa 16°, ausgebildet. Zwei parallel zueinander bzw. quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende und mit den beiden Quer-Führungen 30 verbundene Quer-Träger 56 sind mit einem mittigen Längs-Träger 57 verbunden, der seinerseits jeweils an die mit dem Werkzeug-Rahmen 15 gelenkig verbundenen Verdreh-Antriebe 46 angekoppelt ist.

    [0023] Wie insbesondere in Fig.4 dargestellt, sind die zur Abstützung des Zwischen-Rahmens 29 dienenden Führungs-Lager 55 etwa U-förmig ausgebildet und über Schraubverbindungen 58 an der Unterseite des Werkzeug-Rahmens 15 befestigt. Die beiden Quer-Träger 56 liegen mit ihren endseitigen, als Führungsstützen 51 ausgebildeten Abschnitten auf den Führungs-Lagern 55 auf, wobei die an der Unterseite der Quer-Träger 56 befestigten Führungsrollen 53 an die kreissegmentförmig ausgebildeten Führungsflächen 54 der Führungs-Lager 55 anliegen. Damit ist sichergestellt, daß der schwere Zwischen-Rahmen 29 mitsamt den vier voneinander unabhängig querverschieb baren Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 rasch, problemlos und genau um die vertikale Achse 43 entsprechend dem Neigungswinkel der schrägliegenden Schwellen verdrehbar ist. Da die Endbereiche der Führungsstützen 51 jeweils über vertikale Verbindungselemente 59 mit den Quer-Führungen 30 verbunden sind, ist unabhängig von der Verdrehbewegung des Zwischen-Rahmens 29 eine völlig ungehinderte und voneinander unabhängige Querverschiebung der vier Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 mit Hilfe der jeweiligen Querverstell-Antriebe 47 bis 50 durchführbar. Mit strichpunktierten Linien ist die jeweils äußerste linke bzw. rechte Lage der Stopfaggregat-Einheit 17 nach maximaler Verdrehung des Zwischen-Rahmens 29 angedeutet. Die Quer-Führung 30 der Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 setzt sich aus zwei parallel zueinander und quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungs-Holmen 60,61 zusammen.

    [0024] Wie in Fig.5 erkennbar, ist jede Stopfaggregat-Einheit 21 bis 24 auf einem eigenen Aggregat-Rahmen 62 bis 65 gelagert und auf jeweils eigenen, mit dem jeweiligen Aggregat-Rahmen 62 bis 65 verbundenen Einzel-Höhen-Führungen 31,66,67 und 68 voneinander unabhängig höhenverschiebbar. Die beiden jeweils durch einen eigenen Vibrationsantrieb 69 beaufschlagbaren Stopfwerkzeug-Paare 25,26 bzw. 27,28 der beiden jeweils einer Schiene 6,7 zugeordneten und voneinander unabhängig querverschiebbaren Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 sind über ihren jeweiligen auf der Quer-Führung 30 verschiebbar gelagerten Aggregat-Rahmen 62 bis 65 jeweils auf der voneinander abgewandten Längsseite in Querrichtung vorkragend angeordnet. Für eine gemeinsame Querverschiebung der beiden unmittelbar benachbarten Stopfwerkzeug-Paare 25,26 bzw. 27,28 sind die entsprechenden beiden Aggregat-Rahmen 62 und 63 bzw. 64 und 65 durch eine strichliert angedeutete mechanische Kupplung 70 miteinander verbindbar. Die Querverstell-Antriebe 47 bis 50 sind einerseits jeweils mit einem der vier Aggregat-Rahmen 62 bis 65 und andererseits jeweils mit dem Längs-Träger 57 des Zwischen-Rahmens 29 verbunden. Die beiden Antriebe 46 zur Verdrehung des Zwischen-Rahmens 29 sind einerseits am Werkzeug-Rahmen 15 und andererseits an den beiden Enden des Längs-Trägers 57 befestigt. Die beiden Führungs-Holme 60,61 der Quer-Führung 30 werden mittig durch eine mit dem Zwischen-Rahmen 29 verbundene Lagerstütze 71 abgestützt. Jedes Stopfwerkzeug-Paar 25 bis 28 weist jeweils zueinander in Maschinenlängsrichtung beistellbare Doppel-Stopfpickel 25′, 25˝ bzw. 26′, 26˝ bzw. 27′, 27˝ und 28′, 28˝ auf.

    [0025] Sobald beim Unterstopfen ein Gleishindernis in Form beispielsweise eines Radlenkers neben der linken Schiene 7 oder eines Schaltkastens neben der rechten Schiene 6 od.dgl. vorhanden ist, wird die über diesen Hindernissen befindliche Stopfaggregat-Einheit 22 und 24 jeweils unabhängig von der benachbarten Einheit 21,23 durch Beaufschlagung des entsprechenden Querverstell-Antriebes 48 und 50 so lange querverschoben, bis die beiden zugehörigen Doppel-Stopfpickel 26′, 26˝ bzw. 28′, 28˝ oberhalb seitlich neben dem Gleishindernis zu liegen kommen und dadurch ungehindert in den Schotter eintauchbar sind. Liegt außerdem die zu unterstopfende Querschwelle in einem vom rechten Winkel abweichenden Winkel zur Maschinen- bzw. Gleislängsrichtung, so ist auch deren problemlose Unterstopfung unabhängig von etwaigen Gleishindernissen durchführbar, indem die beiden Antriebe 46 für eine entsprechende Verdrehung des Zwischen-Rahmens 29 mitsamt den vier Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 beaufschlagt werden. Damit werden automatisch sämtliche Doppel-Stopfpickel für eine gleichmäßige Unterstopfung parallel zur Schwellenlängsseite ausgerichtet. Dabei sind sämtliche Querverschiebe-, Verdreh- und Höhenverschiebebewegungen der vier Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 über die entsprechenden Antriebe 46 bzw. 47 bis 50 bzw. 32 unabhängig voneinander ausführbar.

    [0026] Eine in den Fig.6 und 7 schematisch dargestellte Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine 72 der Kompaktbauweise weist einen langgestreckten Maschinen-Rahmen 73 mit zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken 74 sowie einen Fahrantrieb 75 auf und ist auf einem aus Querschwellen 76 und Schienen 77 gebildeten Gleis 78 verfahrbar. Zum besseren Verständnis des Arbeitseinsatzes dieser schrittweise verfahrbaren Stopfmaschine in Weichenabschnitten ist ein Abzweiggleis 79 mit Weichenzungen 80 dargestellt. Zwischen den beiden weit voneinander distanzierten Fahrwerken 74 sind zwei je einer Schiene zugeordnete Stopfaggregate 81,82 mit Höhenverstell-Antrieben 83,84 sowie ein Gleishebe-Richtaggregat 85 angeordnet. Dieses ist über Hebe- und Richtantriebe 86,87 höhen- und seitenverstellbar und weist höhen- und seitenverstellbare Hebehaken 88 sowie Hebe-Rollen 89 und eine Richt-Spurkranzrollen-Achse auf. Beide Stopfaggregate 81,82 weisen vier zur voneinander unabhängigen Höhen- und Querverschiebung ausgebildete Stopfaggregat-Einheiten 90 bis 93 mit jeweils beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen auf. Diese Stopfaggregat-Einheiten 90 bis 93 sind zur voneinander unabhängigen Querverschiebung jeweils mit einem eigenen Querverschiebe-Antrieb 94 bis 97 verbunden, die mit ihrem anderen Ende jeweils an einem Zwischen-Rahmen 98 befestigt sind. Dieser ist endseitig jeweils auf mit dem Maschinen-Rahmen 73 verbundenen Führungs-Lagern 99, die kreissegmentförmig ausgebildet sind, abgestützt. Zur Lagerung des Zwischen-Rahmens 98 auf den kreissegmentförmigen Führungsflächen der Führungs-Lager 99 sind mit dem Zwischen-Rahmen 98 verbundene, um vertikale Achsen drehbare Führungsrollen 100 vorgesehen. Ebenfalls mit dem Zwischen-Rahmen 98 sind zwei parallel bzw. quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Quer-Führungen 101 verbunden, auf denen die vier einzelnen Aggregat-Rahmen 102 der vier Stopfaggregat-Einheiten 90 bis 93 querverschiebbar gelagert sind. Zur Verdrehung des Zwischen-Rahmens 98 gegenüber dem Maschinen-Rahmen 73 um eine mittige vertikale Achse 103 sind Antriebe 104 vorgesehen, die einerseits mit dem Maschinen-Rahmen 73 und andererseits mit einem in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Längs-Träger des Zwischen-Rahmens 98 verbunden sind. Die Stopfwerkzeuge des quer- und höhenverstellbaren und zum Maschinen-Rahmen 73 verdrehbaren Stopfaggregates 82 bzw. der beiden Stopfaggregat-Einheiten 92 und 93 sind mit Doppel-Stopfpickeln 105,106 ausgerüstet, die jeweils um in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achsen seitlich verschwenkbar gelagert und jeweils mit einem eigenen hydraulischen Seitenverschwenk-Antrieb 107,108 verbunden sind. Die in Fig.7 zu den beiden links dargestellten Stopfaggregat-Einheiten 90 und 91 gehörenden Doppel-Stopfpickel 109, 110 sind - im Gegensatz zu den in der rechten Zeichnungshälfte lediglich beispielsmäßig seitenverschwenkbar ausgebildeten Stopfwerkzeuge - nicht seitenverschwenkbar, sondern starr mit den Stopfwerkzeugen für eine Beistellbewegung in Maschinenlängsrichtung verbunden.

    [0027] Sobald nun die Stopfmaschine 72 über das Abzweiggleis 79 verfährt, in dem "Gleishindernisse" in Form von Weichenzungen 80 auftreten, werden - wie insbesondere die mit Strichen angedeuteten Doppel-Stopfpickel 109,110 und 105,106 im linken Teil der Fig.6 zeigen - die über den Weichenzungen 80 zu liegen kommenden Stopfaggregat-Einheiten 91 und 93 so lange querverschoben, bis die zugeordneten Doppel-Stopfpickel 110 bzw. 106 an der anderen Längsseite der Weichenzunge 80 in den Schotter eintauchbar sind. Dabei besteht durch die seitenverschwenkbaren Doppel-Stopfpickel 105 und 106 der Vorteil, daß der immer schmäler werdende Raum zwischen der Weichenzunge 80 und der benachbarten Schiene 77 auch mit lediglich einem Stopfpickel unterstopft werden kann, während der benachbarte Doppel-Stopfpickel durch den entsprechenden Seitenverschwenk-Antrieb 107 bzw. 108 kurzzeitig in eine Außerbetrieblage seitenverschwenkt wird. Sobald der zwischen der Weichenzunge 80 und der Schiene 77 befindliche Raum auch für einen einzigen Doppel-Stopfpickel zu klein wird, erfolgt eine Querverschiebung der gesamten Stopfaggregat-Einheit 93, bis beide in der unteren Arbeitsposition befindlichen Doppel-Stopfpickel 106 wieder ungehindert in den Schotter eintauchbar sind. Diese Querverschiebung erfolgt durch entsprechende Beaufschlagung des jeweiligen Querverschiebe-Antriebes 96. Falls die zu unterstopfende Schwelle schräg, d.h. in einem Winkel größer bzw. kleiner als 90° zur Maschinen- bzw. Gleislängsachse, liegt, erfolgt durch eine Beaufschlagung der beiden Verdreh-Antriebe 104 eine Verdrehung des Zwischen-Rahmens 98 um die vertikale Achse 103. Auf diese Weise kann eine rasche automatische und sehr genaue Zentrierung der vier Stopfaggregat-Einheiten 90 bis 93 in bezug auf die Mittel-Linie der schrägliegenden Schwelle erfolgen, um die Pickelplatten der Doppel-Stopfpickel 105,106 bzw. 109,110 - für eine gleichmäßige Unterstopfung und Lagefixierung - parallel zur Schwellenlängsseite auszurichten.

    [0028] Mit einer derartigen erfindungsgemäß ausgebildeten Stopfmaschine ist eine raschere, einfachere und genauere Anpassung der Stopfwerkzeuge für den Eintauchvorgang in den Schotter, insbesondere auch bei schrägliegenden Schwellen, erzielbar. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß durch eine einfache und rasch durchführbare Verdrehung des mit den Stopfaggregat-Einheiten 21 bis 24 bzw. 90 bis 93 verbundenen Zwischen-Rahmens 29,98 während der Vorfahrt zur nächsten Schwelle automatisch sämtliche Stopfpickel parallel zur Längsrichtung der Schrägschwelle ausgerichtet bzw. zentriert werden. Durch die drehbare Ausbildung eines Zwischen-Rahmens zwischen den Fahrwerken einer in bewährter Kompakt-Bauweise ausgebildeten Gleisstopfmaschine sind die bewährten Stopfaggregate ohne Einschränkung ihrer Höhen- und Querverschiebebewegungen einsetzbar.


    Ansprüche

    1. Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine (1) mit wenigstens zwei Fahrwerken (2,3) und einem die Antriebs-, Brems-, Energieversorgungs- und Steuereinrichtungen tragenden Maschinenrahmen (4;73) und mit zu diesem über Antriebe und Quer- sowie Höhen-Führungen unabhängig voneinander quer- und höhenverstellbaren und mit paarweise in Gleislängsrichtung gegeneinander verstellbaren sowie vibrierbaren Stopfwerkzeugen ausgestatteten Stopfaggregaten (17,18;81;82), die jeweils einen auf vertikalen Führungen (31) höhenverstellbaren Aggregatrahmen (62-65) aufweisen und auf einem Zwischenrahmen (29;98) auf Führungen querverschiebbar gelagert sind, der mit Hilfe eines Antriebes (46;104) um eine vertikale Achse (43;103) verschwenkbar am Maschinenrahmen (4;73) befestigtist, dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt vier zur voneinander unabhängigen Höhen- und Querverschiebung jeweils mit eigenen, am Aggregat- bzw. Zwischenrahmen (62-65,29;98) angelenkten Höhen- und Querverstellantrieben (32,47-50;94-97) verbundene Stopfwerkzeug-Paare (25-28) der Stopfaggregate (17,18;81,82) in Maschinenquerrichtung nebeneinander vorgesehen sind, wobei der sich in einer parallel zur Gleisebene verlaufenden Ebene erstreckende Zwischenrahmen (29;98) oberhalb der Stopfaggregate (17,18;81,82) angeordnet ist und die Achse (43; 103) in der Schnittlinie der Maschinenlängssymmetrie-Ebene (44) mit der vertikalen, durch die Stopfaggregate (17,18;81,82) führenden Quersymmetrie-Ebene (45) gelegen ist, und daß die gemeinsam mit einem Gleishebe- und Richtaggregat (33;85) zwischen zwei weit voneinander distanzierten Fahrwerken vorgesehenen Stopfaggregate (17,18;81,82) in Arbeitsrichtung unmittelbar im Bereich vor einem hinteren Fahrwerk (16;74) und unmittelbar hinter dem Gleishebe- und Richtaggregat (33;85) an der Maschine (1;72) angeordnet sind..
     
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Maschinenrahmen (4) mit ihrem Zwischenrahmen (29) um die Achse (43) verdrehbaren Stopfaggregate (17,18) an einem zum Maschinenrahmen (4) in Gleislängsrichtung über einen Antrieb (41) relativ verschiebbaren - vorzugsweise mit einem Ende über ein Fahrwerk (16) abstützbaren und mit seinem anderen Ende am Maschinenrahmen (4) längsverschiebbar gelagerten Werkzeugrahmen (15) angeordnet sind.
     
    3. Maschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Querführungen (30; 101) und den vier Stopfaggregat-Einheiten (21-24;90-93) verbundene Zwischenrahmen (29;98) in Querrichtung endseitig jeweils auf dem Maschinen- oder Werkzeugrahmen (15;73) mittels Führungsstützen (51) abstützbar ausgebildet und mit wenigstens einem Verdreh-Antrieb (46; 104) sowie den vier Querverstell-Antrieben (47-50;94-97) verbunden ist, und daß vorzugsweise vier um etwa vertikale Achsen (52) verdrehbare Führungsrollen (53) für eine Zentrierung bzw. Anlage an eine wenigstens kreissegmentförmige Führungsfläche (54) des Maschinen- oder Werkzeug-Rahmens (15;73) am Zwischenrahmen (29;98) vorgesehen sind.
     
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den verschiebbaren Stopfaggregat-Einheiten (21 -24) verbundene Zwischenrahmen (29) im wesentlichen eine rechteckförmige bis über die ganze Maschinenrahmenbreite reichende Querschnittsform aufweist und im Bereich seiner vier Ecken mit seinen Führungsstützen (51) auf entsprechenden Führungslagern (55) des Maschinen- oder Werkzeugrahmens (15) verdrehbar gelagert ist.
     
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstützen (51) und die Führungslager (55) für eine Verdrehbarkeit des Zwischenrahmens (29) um wenigstens 10 bis 20° ausgebildet sind.
     
    6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden jeweils durch einen eigenen Vibrationsantrieb (69) beaufschlagbaren Stopfwerkzeug-Paare (25,26,27,28) der beiden jeweils einer Schiene (6,7) zugeordneten und gemeinsam zum Maschinen- bzw. Werkzeugrahmen verdrehbaren Stopfaggregat-Einheiten (21,22,23,24) mit ihren jeweiligen auf der Querführung (30) verschiebbar gelagerten Aggregatrahmen (62-65) - jeweils auf der voneinander abgewandten Längsseite über ihren Aggregatrahmen (62-65) in Querrichtung vorkragend angeordnet sind, wobei vorzugsweise die beiden einer Schiene (6 bzw. 7) zugeordneten Stopfaggregat-Einheiten (21 -24) - für eine gemeinsame Querverschiebung der beiden unmittelbar benachbarten Stopfwerkzeug-Paare (25,26 bzw. 27,28) - mit einer vorzugsweise mechanischen Kupplung (70) verbindbar sind.
     
    7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfwerkzeuge der quer- und höhenverstellbaren und zum Maschinen- bzw. Werkzeugrahmen (73) verdrehbaren Stopfaggregate bzw. Stopfaggregat-Einheiten (81,82 bzw. 90-93) mit Stopfpickeln, vorzugsweise Doppel-Stopfpickeln (105, 106, 109, 110) ausgerüstet sind, die jeweils um in Maschinenlängsrichtung verlaufende Achsen seitlich verschwenkbar gelagert und jeweils mit einem eigenen, vorzugsweise hydraulischen Seitenverschwenk-Antrieb (107, 108) verbunden sind.
     


    Claims

    1. Track tamping, levelling and aligning machine (1) comprising at least two undercarriages (2, 3) and a machine frame (4; 73) carrying the drive, brake, power supply and control means; and comprising tamping units (17, 18; 81; 82) which are equipped with vibratable tamping tools adjustable in pairs relative to one another longitudinally of the track and which are adjustable transversely and vertically with respect to the machine frame independently of one another and by means of drives and transverse and vertical guides, these tamping units each having a unit frame (62 - 65) which is vertically adjustable on vertical guides (31) and being mounted transversely displaceably on guides on an intermediate frame (29; 98) which is secured with the aid of a drive (46; 104) to the machine frame (4; 73) such that it is pivotal about a vertical axis (43; 103), characterized in that a total of four pairs (25 - 28) of tamping tools of the tamping units (17, 10; 01, 02), for mutually independent vertical and transverse displacement, are each connected to separate vertical and transverse adjustment drives (32, 47-50; 94-97) linked to the unit or intermediate frame (62-65, 29; 98) and are provided next to one another in the transverse direction of the machine, the intermediate frame (29; 98) extending along a plane running parallel to the plane of the track being arranged above the tamping units (17, 18; 81, 82), and the axis (43; 103) lying in the intersection line of the plane (44) of longitudinal symmetry of the machine and the vertical plane (45) of transverse symmetry through the tamping units (17, 18, 81, 82), and in that the tamping units (17, 18; 81, 82) which are provided, together with a track lifting and aligning unit (33; 85), between two undercarriages spaced for apart from one another are arranged, as seen in the direction of operation, directly in the region in front of a rear undercarriage (16; 74) and directly behind the track lifting and aligning unit (33; 85) on the machine (1; 72).
     
    2. Machine according to Claim 1, characterised in that the tamping units (17, 18) which are rotatable about the axis (43) relative to the machine frame (4) by means of their intermediate frame (29) are arranged on a tool frame (15) which is displaceable relative to the machine frame (4) in the longitudinal direction of the track by way of a drive (41) and is preferably supportable at one end by way of an undercarriage (16) and mounted longitudinally displaceably at its other end on the machine frame (4).
     
    3. Machine according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the intermediate frame (29; 98) connected to the transverse guides (30; 101) and the four tamping unit components (21-24; 90-93) is constructed to be supportable in a transverse direction at each of its ends on the machine or tool frame (15; 73) by means of guide supports (51), and is connected to at least one rotation drive (46; 104) and the four transverse adjustment drives (47-50; 94-97), and in that preferably four guide rollers (53) rotatable about approximately vertical axes (52) are provided on the intermediate frame (29; 98) for centring or bearing against an at least circle-segment-shaped guide surface (54) of the machine or tool frame (15; 73).
     
    4. Machine according to Claim 3, characterized in that the intermediate frame (29) connected to the displaceable tamping unit components (20-24) substantially has a rectangular cross-sectional shape extending over the entire width of the machine frame and, in the region of its four corners, is rotatably mounted by means of its guide supports (51) on corresponding guide bearings (55) of the machine or tool frame (15).
     
    5. Machine according to Claim 4, characterized in that the guide supports (51) and the guide bearings (55) are constructed for rotatably of the intermediate frame (29) through at least 10 to 20°.
     
    6. Machine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the two tamping tool pairs (25, 26, 27, 28) of the two tamping unit components (21, 22, 23, 24) each assigned to a rail (6, 7) and rotatable together with respect to the machine or tool frame, each of these tamping tool pairs (25, 26, 27, 28) being capable of being acted upon by a separate vibration drive (69), are arranged to overhang in the transverse direction their unit frames (62-65) in each case on the mutually remote longitudinal side, by means of their respective unit frames (62-65) mounted to be displaceable on the transverse guides (30), the two tamping unit components (21-24) associated with one rail (6 and 7 respectively) preferably being connectable to a preferably mechanical coupling (70) - for common transverse displacement of the two directly adjacent pairs of tamping tools (25, 26 and 27, 28).
     
    7. Machine according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the tamping tools of the tamping units or tamping unit components (81, 82 and 90-93) which are adjustable transversely and vertically and rotatable with respect to the machine or tool frame (73) are equipped with tamping tines, preferably double tamping tines (105, 106, 109, 110) which are each mounted to be laterally pivotal about axes extending in the longitudinal direction of the machine and are each connected to a separate, preferably hydraulic lateral pivot drive (107, 108).
     


    Revendications

    1. Machine pour bourrer, niveller et dresser les voies ferrées (1) comprenant au moins deux trains de roulement (2, 3) et un châssis de machine (4, 73) supportant les dispositifs d'entraînement, de freinage, d'alimentation en énergie et de commande, ainsi que des appareils de bourrage (17, 18; 81, 82) déplaçables par rapport à ce châssis de machine transversalement et en hauteur indépendamment les uns des autres par l'intermédiaire de dispositifs d'entraînement et de guidage transversaux et en hauteur et équipés d'outils de bourrage pouvant être mis en vibration ainsi que déplaçables, par paires, les uns par rapport aux autres dans la direction longitudinale de la voie ferrée, appareils de bourrage qui présentent chacun un châssis de dispositif (62-65) déplaçable en hauteur sur des guidages verticaux (31) et qui sont montés, déplaçables transversalement sur des guidages, sur un châssis intermédiaire (29; 98) qui est fixé, à l'aide d'un dispositif d'entraînement (46; 104) pivotant autour d'un axe vertical (43; 103) au châssis de machine (4; 73) caractérisé en ce qu'au total quatre paires d'outils de bourrage (25-28) des appareils de bourrage (17, 18; 81, 82) reliées, chacune en vue d'un déplacement transversal et en hauteur indépendants, à des entraînements de déplacement transversal et en hauteur (32, 47-50; 94-97) articulés au châssis intermédiaire ou d'appareil (62-65, 29; 98) sont prévues les unes à côté des autres dans la direction transversale de la machine, le châssis intermédiaire (29; 98) s'étendant dans un plan parallèle au plan de la voie ferrée et disposé au-dessus des appareils de bourrage (17, 18; 81, 82), et en ce que l'axe (43; 103) se situe dans la ligne de coupe du plan de symétrie longitudinale de la machine (44) avec le plan de symétrie transversal (45) vertical passant à travers les appareils de bourrage (17, 18; 81, 82), et en ce que les appareils de bourrage (17, 18; 81, 82) prévus conjointement avec l'appareil de relevage et de dressage de voie ferrée (33; 85) entre deux trains de roulement à une grande distance l'un de l'autre sont disposés dans le sens de travail directement dans la région devant un train de roulement arrière (16; 74) et directement derrière l'appareil de relevage et de dressage de voie ferrée (33; 85) sur la machine (1; 72).
     
    2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que les appareils de bourrage (17, 18) pouvant tourner, par rapport au châssis de machine (4), par l'intermédiaire de leur châssis intermédiaire (29), autour de l'axe (43) sont disposés sur un châssis d'outil (15) déplaçable par rapport au châssis de machine (4) dans la direction longitudinale de la voie ferrée par l'intermédiaire d'un dispositif d'entraînement (41) - de préférence pouvant prendre appui par une extrémité sur un train de roulement (16) et placé avec son autre extrémité de façon déplaçable longitudinalement sur le châssis de machine (4).
     
    3. Machine selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le châssis intermédiaire (29; 98) relié aux guidages transversaux (30; 101) et aux quatre unités d'appareils de bourrage (21-24; 90-93) est réalisé de façon à prendre appui, au moyen de supports de guidage (51), dans la direction transversale, côté extrémité, respectivement sur le châssis de machine ou châssis d'outil (15; 73) et est relié à au moins un entraînement en rotation (46; 104) ainsi qu'aux quatre entraînements de déplacement transversal (47-50, 94-97), et en ce que sont prévus, de préférence, quatre galets de guidage (53) pouvant tourner autour d'axes à peu près verticaux (52) pour un centrage ou une application contre une surface de guidage (54) ayant au moins une forme de segment de cercle du châssis de machine ou du châssis d'outils (15; 73) sur le châssis intermédiaire (29; 98).
     
    4. Machine selon la revendication 3, caractérisée en ce que le châssis intermédiaire (29) relié aux unités d'appareils de bourrage (21-24) déplaçables présente une forme en section transversale substantiellement rectangulaire et s'étendant sur toute la largeur du châssis de machine et est disposé de façon à pouvoir tourner au voisinage de ses quatre coins avec ses supports de guidage (51) sur des paliers de guidage (55) correspondants du châssis de machine ou du châssis d'outil (15).
     
    5. Machine selon la revendication 4, caractérisée en ce que les supports de guidage (51) et les paliers de guidage (55) sont réalisés pour permettre la rotation du châssis intermédiaire (29) d'au moins 10 à 20°.
     
    6. Machine selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les paires d'outils de bourrage (25, 26, 27, 28) pouvant être sollicitées chacune par un entraînement en vibration propre (69) des deux unités d'appareil de bourrage (21, 22, 23, 24) associées chacune à un rail (6, 7) et pouvant tourner conjointement par rapport au châssis de machine ou au châssis d'outil sont disposées, par leur châssis d'appareil (62-65) respectifs, déplaçables sur le guidage transversal (30), chacune sur le côté longitudinal éloigné l'un de l'autre en saillie dans la direction transversale au-dessus de leur châssis d'appareil (62-65), et, de préférence, les deux unités d'appareil de bourrage (21-24) associés à un rail (6 ou 7) pouvant être reliées, à l'aide d'un accouplement (70), de préférence mécanique, pour un déplacement transversal commun des deux paires d'outils de bourrage (25, 26 ou 27, 28) directement avoisinantes.
     
    7. Machine selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les outils de bourrage des appareils de bourrage ou unités d'appareils de bourrage (81, 82 ou 90-93) déplaçable en hauteur et transversalement et pouvant tourner par rapport au châssis de machine ou au châssis d'outil (73) sont équipés de pics de bourrage, de préférence de doubles pics de bourrage (105, 106, 109, 110) montés pivotants latéralement autour d'axes s'étendant dans la direction longitudinale de la machine et reliés chacun à un entraînement de pivotement latéral (107, 108) propre, de préférence hydraulique.
     




    Zeichnung