[0001] Die Erfindung betrifft Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel, die Alkali- und/oder
Ammoniumsalze von 2-Ethylhexylsulfat, endgruppenverschlossene Polyether und gegebenenfalls
Trialkylphosphate enthalten.
[0002] Das Mercerisieren und Laugieren von Baumwolle, d. h. die Behandlung von Zellulose
mit Laugen unterschiedlicher Konzentrationen dient dem Zweck, den Fasern bessere Glanzeffekte,
ein gesteigertes Aufnahmevermögen für Farbstoffe, größere Reißfestigkeiten und einen
weicheren, fülligeren Griff zu verleihen. Die in der Praxis verwendete konzentrierte
Natronlauge besitzt jedoch kein großes Netzvermögen. Außerdem wird das Netzen durch
die an den Zellulosefasern anhaftenden hydrophoben Stoffe stark erschwert. Zur Erzielung
einer raschen und gleichmäßigen Reaktion der Lauge mit der Zellulose werden daher
in vielen Fällen den Mercerisier- und/oder Laugierflotten Netzmittel zugesetzt (Chwala/
Anger : "Handbuch der Textilhilfsmittel" Seiten 347 - 350, 1977).
[0003] Neben einem guten Netzvermögen sollen die Netzmittel kein Schäumen in den Laugen
verursachen, innerhalb eines großen Alkalikonzentrationsbereiches stabil sein und
biologisch sehr gut abgebaut werden. Diese hohen Anforderungen werden jedoch von den
meisten bekannten Mercerisier- und/oder Laugiernetzmitteln nicht in zufriedenstellender
Weise erfüllt. So neigen beispielsweise die als Netzmittel häufig verwendeten Salze
von 2-Ethylhexylsulfat in Mercerisier- und/oder Laugierflotten zu starker Schaumentwicklung.
[0004] In DE-A-12 45 898 werden Gemische aus verzweigtkettigen Carbonsäureestern, Phosphorsäureestern
von aliphatischen Alkoholen, Fettsäuren oder Seifen und alkoxylierte Verbindungen
oder Alkylschwefelsäureester als schaumarme Netzmittel beschrieben. Aus dem Chemical
Abstract Referat CA
93, 115887 g - (1980) ist ferner bekannt, daß Fettalkohole, alkoxyliert mit 20 Mol Ethylenoxid
in Kombination mit 2-Ethylhexyl-Natriumsulfat das Netzvermögen von Mercerisierflotten
verbessern und die Schaumentwicklung in diesen Flotten reduzieren.
[0005] Aus DE-A-33 15 951, DE-A-37 27 378 und DE-A-38 00 490 sind endgruppenverschlossene
Alkylalkoholethoxylate als schaumdrückende Zusätze in schaumarmen Reinigungsmitteln
bekannt.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung bestand in der Entwicklung von schaumarmen, alkalistabilen
und biologisch gut abbaubaren Mercerisier- und/oder Laugiernetzmitteln mit sehr gutem
Schrumpfnetzvermögen.
[0007] Überraschenderweise wurde gefunden, daß Netzmittel, die Alkali-und /oder Ammoniumsalze
von 2-Ethylhexylsulfat, spezielle endgruppenverschlossene Polyether und gegebenenfalls
Trialkylphosphate enthalten, die an sie gestellten hohen Anforderungen weitgehend
erfüllen.
[0008] Erfindungsgegenstand sind dementsprechend Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel
enthaltend
15 - 30 Gew.-% Alkali- und/oder Ammoniumsalze von 2-Ethylhexylsulfat
1 - 10 Gew.-% eines Gemisches aus endgruppenverschlossenen Polyethern der allgemeinen
Formeln
A)

worin R¹ einen geradkettigen Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen, R² einen geradkettigen
Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen und R³ einen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-,
Arylalkyl- oder Alkylarylrest mit 1 bis 22 C-Atomen bedeutet und n 2 und/oder 3 und/oder
4 und x eine Zahl zwischen 2 und 25 darstellt, und
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³,
worin R⁴ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen und R³ einen Alkyl-,
Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Arylalkyl- oder Alkylarylrest mit 1 bis 22 C-Atomen
bedeuten und n 2 und/oder 3 und/oder 4 und x eine Zahl zwischen 2 und 25 darstellt
0 - 5 Gew.-% Trialkylphosphate mit 1 bis 6 C-Atomen in den Alkylresten.
[0009] Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel
solche endgruppenverschlossenen Polyether der allgemeinen Formeln A und B, in denen
die Reste R¹ einen geradkettigen Alkylrest mit 8 bis 12 C-Atomen, R² einen geradkettigen
Alkylrest mit 6 bis 10 C-Atomen, R³ ein Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen und R⁴ einen
Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 - 18 C-Atomen und die Indices n die Zahl 2 und x eine
Zahl zwischen 2 und 10 bedeuten. Das Gewichtsverhältnis der endgruppenverschlossenen
Polyether A : B liegt vorzugsweise zwischen 0,1 und 10, besonders bevorzugt zwischen
0,9 und 1,1.
[0010] Die endgruppenverschlossenen Polyether der allgemeinen Formel A sind nach bekannten
Verfahren zugänglich: Guerbetalkohole, hergestellt durch Umsetzung von gesättigten,
primären Alkoholen mit 1 - 20 C-Atomen in Gegenwart von Alkali (siehe beispielsweise
in Angew. Chem.
64, 213 - 220 (1952)) werden einer Oxalkylierung mit Ethylenoxid, Propylenoxid und/oder
Butylenoxid, vorzugsweise einer Ethoxylierung unterworfen ("Chemische Technologie"
Band 7, Seite 131 - 132, Carl-Hanser Verlag, München-Wien (1986)) und anschließend
vorzugsweise mit Alkylhalogeniden mit 1 bis 6 C-Atomen, beispielsweise Methylchlorid,
Ethylchlorid, Propylchlorid, Butylchlorid, Butylbromid, Pentylchlorid und/oder Hexylchlorid
bei Temperaturen zwischen 60 und 140 °C umgesetzt (DE-OS 37 44 525). Beispiele für
die zur Herstellung von Guerbetalkoholen benötigten Alkohole sind Capryl-, Caprin-,
Lauryl-, Myristyl-, Cetyl-, Stearylalkohol sowie Mischungen dieser Alkohole.
[0011] Die endgruppenverschlossenen Polyether der allgemeinen Formel B lassen sich ebenfalls
nach literaturbekannten Verfahren herstellen. Als Edukte werden aliphatische, gesättigte
und/oder ungesättigte Alkohole natürlichen und/oder synthetischen Ursprungs mit 8
- 22 C-Atomen beispielsweise Octyl-, Decyl-, Dodecyl-, Myristyl-, Cetyl-, Stearyl-,
Oleyl-, Linoleyl-, Behenyl-, Erucaalkohol oder Mischungen dieser Alkohole eingesetzt.
Bevorzugt werden Alkohole mit 12 - 18 C-Atomen, beispielsweise Lauryl-, Myristyl-,
Cetyl-, Stearyl-, Oleylalkohol sowie Mischungen dieser Alkohole. Die Oxalkylierung
dieser Alkohole mit Ethylenoxid, Propylenoxid und/oder Butylenoxid, vorzugsweise mit
Ethylenoxid werden nach bekannten großtechnischen Verfahren durchgeführt (siehe beispielsweise
im "Chemischen Technologie" Band 7, Seite 131 - 132, Carl-Hanser Verlag, München-Wien
(1986)). Anschliessend werden die oxalkylierten Alkohole in an sich bekannter Weise
vorzugsweise mit Alkylhalogeniden mit 1 - 6 C-Atomen, beispielsweise Methylchlorid,
Ethylchlorid, Propylchlorid, Butylchlorid, Butylbromid, Pentylchlorid und/oder Hexylchlorid
zu den endgruppenverschlossenen Polyethern umgesetzt.
[0012] Die in den erfindungsgemäßen Netzmitteln enthaltenen Alkali-und /oder Ammoniumsalze
von 2-Ethylhexylsulfat sind handelsübliche Produkte, beispielsweise Texapon
R EHS, Henkel KGaA.
[0013] Die gewünschtenfalls in den erfindungsgemäßen Netzmitteln enthaltenen Trialkylphosphate
werden in an sich bekannter Weise beispielsweise durch Umsetzung von Phosphoroxychlorid
mit Alkylalkoholen hergestellt (Chem. and Ind.
1962, 1032 - 1035). Als Alkylalkohole werden beispielsweise Methanol, Ethanol, Propanol,
n-Butanol, n-Pentanol oder n-Hexanol eingesetzt. Vorzugsweise enthalten die erfindungsgemäßen
Netzmittel 0,5 bis 5 Gew.-% Trialkylphosphate.
[0014] Die Herstellung der erfindungsgemäßen Netzmittel erfolgt bei 18 bis 50 °C, indem
man die einzelnen Komponenten, gegebenenfalls nach Aufschmelzen, zu einer homogenen
Lösung verrührt.
[0015] Die erfindungsgemäßen Netzmittel, die in Form wäßriger Lösungen vorliegen, zeichnen
sich durch ein hohes Schrumpfnetzvermögen bei gleichzeitiger Schaumarmut aus. Des
weiteren sind sie sehr gut biologisch abbaubar. Die erfindungsgemäßen Netzmittel enthalten
keine oder nur geringe Mengen an Lösungsmitteln wie Polyalkohole, beispielsweise Hexylenglycol
und/oder Butylenglycol.
[0016] Aufgrund ihrer Stabilität in einem weiten Alkalikonzentrationsbereich lassen sich
die erfindungsgemäßen Netzmittel sowohl zum Mercerisieren als auch zum Laugieren von
beispielsweise zellulosehaltigen Webwaren, Wirkwaren und/oder Garnen verwenden. In
den Mercerisier- und/oder Laugierflotten liegt der Gehalt der erfindungsgemäßen Netzmittel
zwischen 2 und 12 g/l Flotte.
Beispiele
1. Herstellung erfindungsgemäßer Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel
[0017]
a)
- 81 Gew.-%
- 2-Ethylhexylsulfat-Natriumsalz (Aktivsubstanzgehalt: 30 Gew.-%, Wassergehalt: 70 Gew.-%)
- 2,5 Gew.-%
- C₁₂₋₁₈-Fettalkohol x 5 Mol Ethylenoxid-Butylether
- 2,5 Gew.-%
- 2-Hexyldecanol-1 x 6 Mol Ethylenoxid-Butylether
- 2 Gew.-%
- n-Tributylphosphat
- 4 Gew.-%
- Hexylenglycol
- 8 Gew.-%
- Wasser
b)
- 81 Gew.-%
- 2-Ethylhexylsulfat-Natriumsalz (Aktivsubstanzgehalt = 30 Gew.-%, Wassergehalt = 70
Gew.-%)
- 2,5 Gew.-%
- C₁₂₋₁₈-Fettalkohol x 5 Mol Ethylenoxid-Butylether
- 2,5 Gew.-%
- 2-Octyldodecanol-1 x 8 Mol Ethylenoxid-Butylether
- 2 Gew.-%
- n-Tributylphosphat
- 4 Gew.-%
- Hexylenglycol
- 8 Gew.-%
- Wasser
c)
- 81 Gew.-%
- 2-Ethylhexylsulfat-Natriumsalz (Aktivsubstanzgehalt = 30 Gew.-%, Wassergehalt = 70
Gew.-%)
- 2,5 Gew.-%
- C₁₂₋₁₈-Fettalkohol x 7 Mol Ethylenoxid-Butylether
- 2,5 Gew.-%
- 2-Octyldodecanol-1 x 8 Mol Ethylenoxid-Butylether
- 2 Gew.-%
- n-Tributylphosphat
- 4 Gew.-%
- Hexylenglycol
- 8 Gew.-%
- Wasser
Schrumpfnetzvermögen der erfindungsgemäßen Netzmittel
Schaumvermögen der erfindungsgemäßen Netzmittel
[0019] Das Schaumvermögen wurde nach der in Melliand Textilberichte
48, 311 - 315 und 450 - 456 beschriebenen Glasfrittenmethode bei 18 °C mit einer Netzmittelmenge
von 5 g/l bestimmt. Die Schaumhöhe ist in mm angegeben (200 mm ist unter den Testbedingungen
die maximale Höhe).

Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT.BE.CH.DE.FR.GB.GR.IT.LI.NL.SE
1. Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel enthaltend
15 - 30 Gew.-% Alkali- und/oder Ammoniumsalze von 2-Ethylhexylsulfat
1 - 10 Gew.-% eines Gemisches aus endgruppenverschlossenen Polyethern der allgemeinen
Formeln
A)

worin R¹ einen geradkettigen Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen, R² einen geradkettigen
Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen und R³ einen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-,
Arylalkyl- oder Alkylarylrest mit 1 bis 22 C-Atomen bedeutet und n 2 und/oder 3 und/oder
4 und x eine Zahl zwischen 2 und 25 darstellt, und
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³,
worin R⁴ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen und R³ einen Alkyl-,
Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Arylalkyl- oder Alkylarylrest mit 1 bis 22 C-Atomen
bedeuten und n 2 und/oder 3 und /oder 4 und x eine Zahl zwischen 2 und 25 darstellt,
0 - 5 Gew.-% Trialkylphosphate mit 1 bis 6 C-Atomen in den Alkylresten.
2. Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
in den allgemeinen Formeln zu A und zu B die Reste R¹ einen geradkettigen Alkylrest
mit 8 bis 12 C-Atomen, R² einen geradkettigen Alkylrest mit 6 bis 10 C-Atomen, R³
einen Alkylrest mit 1 - 6 C-Atomen und R⁴ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 - 18
C-Atomen bedeuten, n 2 ist und x eine Zahl zwischen 2 und 10 darstellt.
3. Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel nach einem oder beiden der Ansprüche 1 - 2
dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis A : B zwischen 0,1 und 10, vorzugsweise
zwischen 0,9 und 1,1 liegt.
4. Mercerisier- und/oder Laugiernetzmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 -
3 dadurch gekennzeichnet, daß der Trialkylphosphatgehalt zwischen 0,5 und 5 Gew.-%
liegt.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): ES
1. Verwendung von Mischungen, die
15 - 30 Gew.-% Alkali- und/oder Ammoniumsalze von 2-Ethylhexylsulfat
1 - 10 Gew.-% eines Gemisches aus endgruppenverschlossenen Polyethern der allgemeinen
Formeln
A)

worin R¹ einen geradkettigen Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen, R² einen geradkettigen
Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen und R³ einen Alkyl-, Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-,
Arylalkyl- oder Alkylarylrest mit 1 bis 22 C-Atomen bedeutet und n 2 und/oder 3 und/oder
4 und x eine Zahl zwischen 2 und 25 darstellt, und
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³,
worin R⁴ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen und R³ einen Alkyl-,
Alkenyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Arylalkyl- oder Alkylarylrest mit 1 bis 22 C-Atomen
bedeuten und n 2 und/oder 3 und /oder 4 und x eine Zahl zwischen 2 und 25 darstellt,
0 - 5 Gew.-% Trialkylphosphate mit 1 bis 6 C-Atomen in den Alkylresten
enthalten, als Netzmittel zum Mercerisieren und/oder Laugieren.
2. Verwendung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in den allgemeinen Formeln
zu A und zu B die Reste R¹ einen geradkettigen Alkylrest mit 8 bis 12 C-Atomen, R²
einen geradkettigen Alkylrest mit 6 bis 10 C-Atomen, R³ einen Alkylrest mit 1 - 6
C-Atomen und R⁴ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 - 18 C-Atomen bedeuten, n 2 ist
und x eine Zahl zwischen 2 und 10 darstellt.
3. Verwendung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 - 2 dadurch gekennzeichnet, daß
das Gewichtsverhältnis A : B zwischen 0,1 und 10, vorzugsweise zwischen 0,9 und 1,1
liegt.
4. Verwendung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß
der Trialkylphosphatgehalt zwischen 0,5 und 5 Gew. % liegt.
Claims for the following Contracting State(s): AT.BE.CH.DE.FR.GB.GR.IT.LI.NL.SE
1. Mercerizing and/or causticizing wetting agents containing
15 to 30% by weight alkali metal and/or ammonium salts of 2-ethyl hexyl sulfate,
1 to 10% by weight of a mixture of end-capped polyethers corresponding to the following
general formulae
A)

in which R¹ is a linear C₁₋₂₀ alkyl radical, R² is a linear C₁₋₂₀ alkyl radical
and R³ is a C₁₋₂₂ alkyl, alkenyl, cycloalkyl, aryl, arylalkyl or alkylaryl radical
and n is the number 2 and/or 3 and/or 4 and x is a number of 2 to 25, and
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³
in which R⁴ is a C₈₋₂₂ alkyl or alkenyl radical and R³ is a C₁₋₂₂ alkyl, alkenyl,
cycloalkyl, aryl, arylalkyl or alkylaryl radical and n is the number and 2 and/or
3 and/or 4 and x is a number of 2 to 25,
0 to 5% by weight trialkyl phosphates containing 1 to 6 carbon atoms in the alkyl
groups.
2. Mercerizing and/or causticizing wetting agents as claimed in claim 1, characterized
in that, in general formulae A and B, R¹ is a linear C₂₋₁₂ alkyl radical, R² is a
linear C₆₋₁₀ alkyl radical, R³ is a C₁₋₆ alkyl radical and R⁴ is a C₁₂₋₁₈ alkyl or
alkenyl radical, n is the number 2 and x is a number of 2 to 10.
3. Mercerizing and/or causticizing wetting agents as claimed in claim 1 or 2, characterized
in that the ratio by weight of A to B is between 0.1 and 10 and preferably between
0.9 and 1.1.
4. Mercerizing and/or causticizing wetting agents as claimed in one or more of claims
1 to 3, characterized in that the trialkyl phosphate content is from 0.5 to 5% by
weight.
Claims for the following Contracting State(s): ES
1. The use of mixtures containing
15 to 30% by weight alkali metal and/or ammonium salts of 2-ethyl hexyl sulfate,
1 to 10% by weight of a mixture of end-capped polyethers corresponding to the following
general formulae
A)

in which R¹ is a linear C₁₋₂₀ alkyl radical, R² is a linear C₁₋₂₀ alkyl radical
and R³ is a C₁₋₂₂ alkyl, alkenyl, cycloalkyl, aryl, arylalkyl or alkylaryl radical
and n is the number 2 and/or 3 and/or 4 and x is a number of 2 to 25, and
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³
in which R⁴ is a C₈₋₂₂ alkyl or alkenyl radical and R³ is a C₁₋₂₂ alkyl, alkenyl,
cycloalkyl, aryl, arylalkyl or alkylaryl radical and n is the number and 2 and/or
3 and/or 4 and x is a number of 2 to 25,
0 to 5% by weight trialkyl phosphates containing 1 to 6 carbon atoms in the alkyl
groups,
as mercerizing and/or causticizing wetting agents.
2. The use claimed in claim 1, characterized in that, in general formulae A and B, R¹
is a linear C₈₋₁₂ alkyl radical, R² is a linear C₆₋₁₀ alkyl radical, R³ is a C₁₋₅
alkyl radical and R⁴ is a C₁₂₋₁₈ alkyl or alkenyl radical, n is the number 2 and x
is a number of 2 to 10.
3. The use claimed in one or both of claims 1 - 2, characterized in that the ratio by
weight of A to B is between 0.1 and 10 and preferably between 0.9 and 1.1.
4. The use claimed in one or more of claims 1 to 3, characterized in that the trialkyl
phosphate content is from 0.5 to 5% by weight.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT.BE.CH.DE.FR.GB.GR.IT.LI.NL.SE
1. Agents mouillants pour le mercerisage et/ou le traitement alcalin renfermant
15 à 30 % en poids de sels de métaux alcalins et/ou d'ammonium de 2-éthylhexylsulfate
1 à 10 % en poids d'un mélange de polyéthers fermés par des groupes terminaux, des
formules générales
A)

dans laquelle R¹ représente un radical alkyle à chaîne droite comportant 1 à 20
atomes de C, R² correspond à un radical alkyle à chaîne droite présentant 1 à 20 atomes
de C et R³ est un radical alkyle, alcényle, cycloalkyle, aryle, arylalkyle ou alkylaryle
comportant 1 à 22 atomes de C, n étant égal à 2 et/ou à 3 et/ou à 4 et x étant un
nombre compris entre 2 et 25, et
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³,
dans laquelle R⁴ est un radical alkyle ou alcényle comportant 8 à 22 atomes de
C et R³ correspond à un radical alkyle, alcényle, cycloalkyle, aryle, arylalkyle ou
alkylaryle présentant 1 à 22 atomes de C, n étant égal à 2 et/ou à 3 et/ou à 4 et
x étant un nombre compris entre 2 et 25
0 à 5 % en poids de trialkylphosphates dont les radicaux alkyle comportent 1 à 6
atomes de C.
2. Agents mouillants pour le mercerisage et/ou le traitement alcalin selon la revendication
1, caractérisés en ce que dans les formules générales pour A et pour B, le radical
R¹ représente un groupe alkyle à chaîne droite comportant 8 à 12 atomes de C, R² correspond
à un radical alkyle à chaîne droite possédant 6 à 10 atomes de C, R³ est un radical
alkyle présentant 1 à 6 atomes de C, R⁴ représente un radical alkyle ou alcényle comportant
12 à 18 atomes C, n est égal à 2 et x correspond à un nombre entre 2 et 10.
3. Agents mouillants pour le mercerisage et/ou le traitement alcalin selon l'une des
revendications 1 et 2 ou selon les deux, caractérisés en ce que le rapport pondéral
A:B est compris entre 0,1 et 10, de préférence entre 0,9 et 1,1.
4. Agents mouillants pour le mercerisage et/ou le traitement alcalin selon l'une ou plusieurs
des revendications 1 à 3, caractérisés en ce que la concentration en trialkylphosphate
est comprise entre 0,5 et 5 % en poids.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): ES
1. Mise en oeuvre de mélanges, qui contiennent
15 à 30 % en poids de sels de métaux alcalins et/ou d'ammonium de 2-éthylhexylsulfate
1 à 10 % en poids d'un mélange de polyéthers fermés par des groupes terminaux, des
formules générales
A)

dans laquelle R¹ représente un radical alkyle à chaîne droite comportant 1 à 20
atomes de C, R² correspond à un radical alkyle à chaîne droite présentant 1 à 20 atomes
de C et R³ est un radical alkyle, alcényle, cycloalkyle, aryle, arylalkyle ou alkylaryle
comportant 1 à 22 atomes de C, n étant égal à 2 et/ou à 3 et/ou à 4 et x étant un
nombre compris entre 2 et 25, et
B) R⁴ - O -(CnH2nO)x- R³,
dans laquelle R⁴ est un radical alkyle ou alcényle comportant 8 à 22 atomes de
C et R³ correspond à un radical alkyle, alcényle, cycloalkyle, aryle, arylalkyle ou
alkylaryle présentant 1 à 22 atomes de C, n étant égal à 2 et/ou à 3 et/ou à 4 et
x étant un nombre compris entre 2 et 25
0 à 5 % en poids de trialkylphosphates dont les radicaux alkyle comportent 1 à 6
atomes de C
comme agents mouillants pour le mercerisage et/ou le traitement alcalin.
2. Mise en oeuvre selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans les formules
générales pour A et pour B, le radical R¹ représente un groupe alkyle à chaîne droite
comportant 8 à 12 atomes de C, R² correspond à un radical alkyle à chaîne droite possédant
6 à 10 atomes de C, R³ est un radical alkyle présentant 1 à 6 atomes de C, R⁴ représente
un radical alkyle ou alcényle comportant 12 à 18 atomes C, n est égal à 2 et x correspond
à un nombre entre 2 et 10.
3. Mise en oeuvre selon l'une des revendications 1 et 2 ou selon les deux, caractérisée
en ce que le rapport pondéral A:B est compris entre 0,1 et 10, de préférence entre
0,9 et 1,1.
4. Mise en oeuvre selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisée en
ce que la concentration en trialkylphosphate est comprise entre 0,5 et 5 % en poids.