[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 sowie ein Verfahren zu deren Betrieb.
[0002] Druckeinrichtungen der eingangs genannten Art sind entweder als Thermotransfer-Druckeinrichtungen
oder als Bubble-Jet-Druckeineinrichtungen bekannt. Sie werden allgemein als elektrothermische
oder thermoelektrische Drucker bezeichnet.
[0003] Bei Thermotransfer-Druckeinrichtungen wird über einen Heizelemente aufweisenden Thermokamm
eine feste Farbe enthaltendes Farbband zeichenabhängig lokal erhitzt und so die Farbe
zeichenpunktweise verflüssigt und auf einen hinter dem Farbband angeordneten Aufzeichnungsträger
übertragen.
[0004] Bei Bubble-Jet-Tintendruckeinrichtungen, wie sie zum Beispiel in der deutschen Offenlegungsschrift
30 12 946 beschrieben werden sind in einem Tintendruckkopf in Tintenkanälen eine Vielzahl
von einzelnen, impulsweise ansteuerbaren Heizelementen enthalten. Diese Heizelemente
werden von einer Schreibflüssigkeit umspült und im Schreibbetrieb lokal erhitzt. Die
Heizelemente erzeugen lokale Dampfblasen in der Schreibflüssigkeit, die den Ausstoß
von Tintentröpfchen aus den Tintenkanälen bewirken.
[0005] Heizelemente von elektrothermisch betriebenen Druckern bestehen im allgemeinen aus
Halbleiterwiderstandselementen, die impulsweise über einen Heizstrom angesteuert werden.
Die mit derartigen Druckern erzielbare Schreibgeschwindigkeit ist im wesentlichen
begrenzt von der Größe der Restwärme eines Schreibvorganges und durch deren Abfuhr.
Bei hohen Schreibfrequenzen erwärmt sich der Schreibkopf, bis seine Funktion nicht
mehr gewährleistet ist. Die von Umwelteinflüssen abhängige Grundtemperatur des Schreibkopfes
hat dabei einen wesentlichen Einfluß.
[0006] Um eine sichere Betriebsweise von thermoelektrischen Druckköpfen sicherzustellen,
war es bisher üblich, die Höhe der Schreibfrequenz auf Dauerbetrieb aller Schreib-
bzw. Heizelemente auszulegen und die Heizdauer der Heizelemente den ungünstigsten
Betriebsbedingungen sowie Schreibwerkstoleranzen anzupassen.
[0007] So wird in der deutschen Offenlegungsschrift 36 12 469 eine elektrothermisch betriebene
Druckeinrichtung beschrieben, bei der die Betriebsfrequenz des Tintendruckkopfes entsprechend
der Temperatur verändert wird. Die Temperatur des Tintendruckkopfes wird dabei über
einen im Kopf angebrachten Temperatursensor erfaßt.
[0008] Eine derartige Temperaturmessung ist ungenau, weil sie im Prinzip nur die Durchschnittstemperatur
aller Heizelemente erfaßt, nicht jedoch das Temperaturverhalten eines einzelnen Heizelementes.
Weiterhin hat eine derartige Temperaturmessung einen großen zeitlichen Nachlauf gegenüber
der Wärmeabgabe der einzelnen Heizelemente. Wird z.B. ein einzelnes Heizelement im
Dauerbetrieb betrieben, so führt dies schnell zu einer lokalen Überhitzung, die Gesamtwärmeabgabe
an den Kopf ist jedoch gering.
[0009] Es ist weiterhin aus der DE-A-33 00 395 eine Vorrichtung zum Ausstoßen flüssiger
Tröpfchen unter Verwendung thermischer Energie bekannt. Um festzustellen, ob an einer
Düse Flüssigkeit vorhanden ist, ist im Abstand getrennt von dem Heizelement einer
Düse ein leitendes Sensorelement angeordnet.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, bei einer Druckeinrichtung der eingangs genannten
Art eine Einrichtung bereitzustellen, die es ermöglicht, auch während des Druckbetriebes
das Temperaturverhalten jedes einzelnen Heizelementes zu erfassen.
[0011] Diese Aufgabe wird bei einer Druckeinrichtung der eingangs genannten Art gemäß dem
kennzeichnenden Teil des ersten Patentanspruches gelöst.
[0012] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Dadurch, daß eine den Zustandswechsel des Schreibmediums an jedem Heizelement erfassende
Sensoreinrichtung vorgesehen ist, die die beim Zustandswechsel auftretende Leitwertänderung
der Heizelemente durch Strommessung erfaßt und abhängig davon ein Sensorsignal generiert,
läßt sich ein Schreibkopf mit mehreren derartigen Heizelementen optimal ansteuern.
[0014] Die Erfassung des Zustandwechsels über die Leitwerterfassung entspricht einer selektiven
Heizelementetemperaturmessung.
[0015] Kennt man aber den Erhitzungsgrad der einzelnen Heizelemente, so kann man entsprechend
der momentanen thermischen Belastung erheblich höhere Schreibfrequenzen zulassen,
ohne an Zuverlässigkeit zu verlieren.
[0016] Deaktiviert man die Heizelemente abhängig vom festgestellten Zustandswechsel dadurch,
daß man den Heizstrom rechtzeitig abschaltet, so ergibt sich eine geringere thermische
Belastung und damit eine höhere Schreibgeschwindigkeit bei gleichzeitigem Betrieb
aller Heizelemente.
[0017] Die Schreibgeschwindigkeit läßt sich dadurch dynamisch der thermischen Belastung
anpassen, wobei auch die anderen Temperaturkomponenten, wie Umgebungstemperatur, Temperatur
der Schreibflüssigkeit etc. automatisch im Betrieb berücksichtigt werden.
[0018] Da gemäß der Erfindung das Temperaturverhalten jedes einzelnen Heizelementes erfaßt
wird, läßt sich die Betriebsfrequenz des Druckkopfes in Abhängigkeit von dem thermisch
am stärksten belasteten Element steuern.
[0019] Es ist außerdem über den Zustandswechsel möglich, die Funktionsfähigkeit des einzelnen
Heizelementes zu überwachen.
[0020] Über die Feststellung des Zustandswechsels läßt sich außerdem bei der Herstellung
des Druckkopfes die Aufheizzeit bei einer vorgegebenen Spannung messen und als Abgleichwert
für eine statische, sowie als Ausgangswert für eine dynamische Anpassung der Heizdauer
verwenden.
[0021] Aus der festgestellten Betätigungsfolge der Heizelemente läßt sich die thermische
Belastung errechnen und die Heizdauer dynamisch anpassen.
[0022] Da bei steigender Temperatur die Aufheizzeit der Heizelemente bis zum Zustandswechsel
immer geringer wird, läßt sich gemäß einer Ausführungsform der Erfindung diese Aufheizzeit
in einfacher Weise zum Steuern der Schreibgeschwindigkeit und zur Funktionsüberwachung
verwenden.
[0023] Wird z.B. die festgelegte Mindestaufheizzeit infolge zu starker Erwärmung unterschritten,
wobei dies durch einfachen Vergleich mit einem gespeicherten Mindestwert geschehen
kann, so kann dieser Vergleichsvorgang sofort zur Steuerung der Betriebsfrequenz verwendet
werden.
[0024] Die nicht zu unterschreitende Mindestaufheizzeit läßt sich in einfacher Weise bei
einem Testlauf bei definierter Kopftemperatur feststellen. Daraus läßt sich gegebenenfalls
ein in einer Auswerteschaltungsanordnung verwendeter und gespeicherter Grenzwert ableiten.
[0025] Von besonderer Bedeutung ist die Erfindung für die Feststellung des Zustandswechsels
in Tintendruckeinrichtungen (sog. Bubble-Jet-Druckeinrichtungen). Die Feststellung
des Zustandswechsels Gas-flüssig, d.h. des Taupunktes bzw. des Zeitpunktes des Zusammenfallens
der Gasblase vermittelt den Zeitpunkt für die Steuerung des nächsten Heizzyklus.
[0026] Damit können Totzeiten vermieden und das Betriebsverhalten exakt erfaßt und optimiert
werden.
[0027] Werden in derartigen Tintendruckköpfen Tinten unterschiedlicher Konsistenz und unterschiedlichem
Verdampfungs- und Kondensationsverhalten verwendet, so läßt sich deren unterschiedliches
Temperaturverhalten über die Feststellung des Zustands des Zeitpunktes des Zustandswechsels
feststellen und über entsprechend ausgebildete Kompensationseinrichtungen ausgleichen.
[0028] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im
folgenden beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen
[0029] FIG 1 ein schematisches Diagramm der Veränderung des Leitwertes der Heizelemente
in Abhängigkeit von der Zeit bei der Tröpfchenerzeugung, dargestellt durch die Stromänderung
über die Zeit.
[0030] FIG 2 ein schematisches Diagramm der Abhängigkeit der Verdampfungs- und Kondensationsparameter
von der Spritzfrequenz.
[0031] FIG 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Erfindung für einen Bubble-Jet-Drucker
und
[0032] FIG 4 und 5 schematische Darstellungen der Erfassung der Zustandswechsel in der Fertigung
durch eine druckerunabhängige Sensoreinrichtung sowie das Erfassen der im Druckkopf
gespeicherte Abgleichwerte im Drucker.
[0033] Bei Bubble-Jet-Tintenschreibwerken, wie sie z.B. in der deutschen Offenlegungsschrift
30 12 946 beschrieben sind, werden Tintentropfen durch Dampfblasen ausgestoßen. Zur
Erzeugung eines Tropfens verdampft man Tinte auf einer sehr kleinen Heizfläche. Die
entstehende Dampfblase vergrößert sich und drückt die noch flüssige Tinte aus der
Düse. Anschließend kondensiert die Blase und fällt zusammen. Die Heizelemente bestehen
dabei aus tintenresistenten Widerstandselementen, vorzugsweise aus Halbleitermaterial,
die über einen in Rechteckspannungsimpuls definierter Höhe angesteuert werden. Dies
kann z.B. durch Anschalten an eine Versorgungsspannung geschehen. Dabei ist zu beobachten,
daß die Größe der ausgestoßenen Tropfen bzw. deren Geschwindigkeit abhängig ist von
der Heizleistung, d.h. im wesentlichen von der Höhe des Spannungsimpulses. Bei konstantem
Spannungsimpuls ist die Dauer des angelegten Impulses insoweit ohne Einfluß auf die
Größe des Tröpfchens, als bei Erreichen der Siedetemperatur der Tinte am Heizelement
die Dampfblasenbildung automatisch abläuft, da aufgrund der Gasbildung am Heizelement
eine weitere Wärmezufuhr im Prinzip unterbrochen wird.
[0034] Der Übergang, d.h. die Zustandsänderung von flüssig in gasförmig bewirkt eine schnellere
Änderung des Widerstands- bzw. Leitwertes am Heizelement. Dasselbe gilt für den Kondensationszeitpunkt
der Dampfblase, einem Zeitpunkt, in dem die Dampfblase zusammenfällt und erneut Tinte
die Heizelemente umhüllt.
[0035] Diese Dampfblasenbildung und Kondensation und die damit zusammenhängende Leitwertänderung
am Heizelement ist in der Figur 1 dargestellt. Die Figur 1 zeigt im Prinzip die normierte
Darstellung der Veränderungen des Leitwertes des Heizelementes, ausgedrückt durch
die Stromänderung Δ J im Heizelement in Abhängigkeit von der Zeit T, wenn man einen
konstanten Erregerpuls definierter Länge anlegt. Die Stromänderung Δ J ist bezogen
auf den Anfangsstromwert bei Heizbeginn.
[0036] An ein Halbleiterheizelement eines handelsüblichen Bubble-Jet-Druckkopfes wird zum
Zeitpunkt T1 ein Rechteckimpuls von einer Impulsspannungshöhe von 22,5 V und einer
Dauer von 6 µs angelegt. Aus der normierten Darstellung erkennt man, daß die Stromänderung
und damit die Leitwertänderung bis zum Zeitpunkt der Dampfblasenbildung TV infolge
der Erhitzung etwa einen

-Verlauf zeigt. Zum Zeitpunkt der Dampfblasenbildung TV ist ein Knick in der Kurve
zu beobachten, da infolge der verringerten Wärmeabfuhr am Heizelement dieses sich
jetzt stärker erhitzt und damit der Leitwert sich schneller verändert. Der Verdampfungszeitpunkt
ist dabei definiert durch die Verdampfungszeit TV und den Verdampfungsleitwert gemessen
über die Stromänderung Δ JV.
[0037] Zum Zeitpunkt T3 ist der Impuls abgeschaltet, das Heizelement kühlt sich wieder ab
und zum Zeitpunkt TK kondensiert die Dampfblase. Dies verändert die Leitwertänderungsgeschwindigkeit
und verursacht damit einen erneuten Knick in der Leitwertkurve. Der Kondensationszeitpunkt
ist dabei definiert durch die Stromänderung Δ JK zum Kondensationszeitpunkt TK.
[0038] In der Figur 2 ist nun die Abhängigkeit der Verdampfungsund Kondensationsparameter
in Abhängigkeit von der Spritzfrequenz F dargestellt. Die Ordinate bezeichnet die
einerseits durch die Werteskala 1 - 10 die Stromänderungswerte ΔI und den Verdampfungszeitpunkt
TV sowie andererseits durch die Werteskala 27 - 35 die Kondensationszeit TK. Die Abszisse
die Betriebsfrequenz F in logarithmischer Darstellung. Die Dauerbetriebsfrequenz des
hier beschriebenen Tintendruckkopfes liegt bei 1,2 kHz (FD).
[0039] Mit steigender Spritzfrequenz F nimmt die Schreibkopftemperatur zu. Die Verdampfungs-
und Kondensationstemperaturen verhalten sich dagegen wie Fixpunkte. Deswegen wird
der Abstand der Grundtemperatur zu den Verdampfungs- und Kondensationstemperaturen
bei hohen Frequenzen geringer, was sich in den fallenden Strom- bzw. Leitwertänderungen
Δ IV, Δ IK der Verdampfungspunkte bzw. der Kondensationspunkte zeigt. Darüber hinaus
verringert sich die Zeit TV, bis die Verdampfung eintritt. Die Zeit bis zur vollständigen
Kondensation TK verlängert sich dagegen mit zunehmender Grundtemperatur.
[0040] Erfaßt man nun gemäß der Erfindung die am Verdampfungszeitpunkt und dem Kondensationszeitpunkt
festzustellende Leitwert- bzw. Widerstandsänderung und damit den Zustandswechsel des
Schreibmediums über einen Sensor, so ist die festgestellte Verdampfungszeit TV vom
Heizbeginn bis zum Verdampfungszeitpunkt bzw. die Kondensationszeit TK ein Maß für
den Erhitzungsgrad der Heizelemente und es findet mit Erfassung des Zustandswechsels
im Prinzip eine Temperaturmessung durch Zeitmessung statt.
[0041] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der Zustandswechsel
des Schreibmediums anhand eines Bubble-Jet-Druckers beschrieben. Die Erfindung läßt
sich jedoch auch zur Erfassung des Zustandswechsels bei Thermotransfer-Druckeinrichtungen
verwenden, um damit z.B. den Erhitzungsgrad und den Betriebszustand der einzelnen
Heizelemente des Thermokammes erfassen zu können.
[0042] Die Erfassung der Zustandswechsel und damit im Prinzip die Erfassung der Temperatur
bzw. des Temperaturverhaltens der einzelnen Heizelemente läßt sich nun für verschiedene
Steuerungsund Regelungszwecke am Drucker ausnutzen.
[0043] Durch Feststellung der Verdampfungszeit während des Betriebes läßt sich die Heizenergie
in einfacher Weise begrenzen. Der Heizimpuls kann sofort nach dem Verdampfen abgeschaltet
werden. Eine unnötige Erwärmung des Schreibkopfes wird gerade bei hohen Frequenzen
vermieden. Bei dem dargestellten Beispiel der Figur 1 läßt sich z.B. die Heizdauer
um 2 µs verkürzen. Bei hohen Frequenzen sind es 3 µs. Das bedeutet eine Verringerung
der thermischen Belastung des Schreibkopfes auf bis zu 40% der sich original Einstellenden.
[0044] Bei gleichem Schreibkopf ist durch dynamisches Abschalten des Heizimpulses eine über
2-fache Dauerschreibgeschwindigkeit gegenüber dem Stand der Technik erreichbar. Geht
man von einem normalen Ausdruck von alphanumerischen Zeichen aus, bei denen weniger
als 5% der Fläche tatsächlich bedruckt werden, beträgt die durch die Erfindung erreichbare
Steigerung der Geschwindigkeit etwa den Faktor 10. Die unterschiedliche Belastung
der einzelnen Element ist hier schon enthalten.
[0045] Weiterhin ist mit der Erfindung eine Funktionsprüfung der einzelnen Heizelemente
im Betrieb möglich. Tritt z.B. kein Knick in der den Leitwert repräsentierenden Stromänderungskurve
Δ J (FIG 1) bei Erhitzung auf, so ist dies ein Zeichen, daß keine Dampfblase erzeugt
wurde. Ein derartiger Funktionsausfall kann dann angezeigt werden.
[0046] Weiterhin ist es mit der Erfindung möglich, die Schreibgeschwindigkeit der thermischen
Belastung anzupassen. Dies kann z.B. dadurch geschehen, daß die Zeit bis zum Zustandswechsel
gemessen wird und nach dem Vergleich mit einem Grenzwert die Druckgeschwindigkeit
gesteuert wird. Der Grenzwert läßt sich bei einem Testlauf erfassen und entsprechend
optimieren. Da außerdem die Temperaturbelastung der Heizelemente für jedes Heizelement
einzeln gemessen wird, läßt sich die Schreibfrequenz nach dem thermisch am stärksten
belasteten Heizelement steuern.
[0047] Es läßt sich außerdem aus der festgestellten Folge der Betätigungen der Heizelemente
die thermische Gesamtbelastung des Druckkopfes berechnen und das Ergebnis zur Geschwindigkeitssteuerung
verwenden.
[0048] Insgesamt gesehen ist mit der Erfindung eine dynamische Anpassung der Schreibgeschwindigkeit
möglich.
[0049] Diese dynamische Anpassung der Schreibgeschwindigkeit wird nun im folgenden anhand
dem Blockschaltbild der Figur 3 beschrieben.
[0050] Ein hier nicht im einzelnen dargestellter Bubble-Jet-Drucker enthält einen Schreibkopf
10 mit einer der Düsenzahl entsprechenden Anzahl von Heizelementen 11. Der Tintendruckkopf
10 wird über eine hier nicht dargestellte Mechanik im Schreibbetrieb zeilenweise entlang
von einem Aufzeichnungsträger 12 bewegt und abhängig von den aus einer Datenquelle
D - die z.B. ein Rechner sein kann- über eine im Drucker enthaltene Zentralsteuerung
ZS angesteuert. Die Zentralsteuerung ZS ist in üblicher Weise aufgebaut, z.B. entsprechend
der in der deutschen Offenlegungsschrift 36 12 469 beschriebenen, und steuert die
Ansteuerung der Heizelemente 11 durch Abgabe von Ansteuerimpulsen 13. Außerdem steuert
sie die Bewegung des Druckerwagens und den Papiervorschub über die Motorsteuerung
MS.
[0051] Zum Erkennen des Verdampfungszeitpunktes an den Heizelementen ist erfindungsgemäß
eine Sensoreinrichtung S vorgesehen.
[0052] Weiterhin eine Auswerteanordnung AA, die den festgestellten thermischen Zustand der
einzelnen Heizelemente auswertet und einer Verknüpfungsanordnung VA zuleitet. Die
Verknüpfungsanordnung VA führt die Auswerteergebnisse sämtlicher Heizelemente 11 zusammen
und generiert ein die Druckgeschwindigkeit (Betriebsfrequenz) steuerndes Signal, das
der Zentralsteuerung ZS zugeleitet wird.
[0053] Die Funktion der einzelnen Baugruppen ist dabei wie folgt: Der von der Zentralsteuerung
ausgehende Ansteuerimpuls 13 wird einer Zähleinrichtung 14 in der Auswerteanordnung
AA zugeführt und damit ein Zähler 14 zurückgesetzt. Der Ansteuerimpuls 13 setzt weiterhin
ein RS-Flip-Flop 15 über den Rücksetzeingang R dynamisch zurück. Der Ausgang des Flip-Flops
15 liegt am Eingang eines UND-Gliedes 16 an, dessen anderer Eingang wiederum durch
den Ansteuerimpuls 13 beaufschlagt ist. Ein so generiertes Verknüpfungssignal wird
einerseits über ein Quarz 17 getaktetes UND-Glied 18 dem Zähler 14 zugeführt und setzt
diesen in Betrieb, andererseits gelangt es über eine Treiberstufe 19 verstärkt an
einen Differentialtransformator 20, wodurch über eine Spannungsquelle 21 ein Heizstrom
im Heizelement 11 und in einem Vergleichswiderstands 22 erzeugt wird. Der Vergleichswiderstand
22 hat etwa die Größe des Widerstandes des Heizelementes 11 und kann z.B. aus Kompensationsgründen
im Tintendruckkopf 10 aber getrennt von den Heizelementen 11 angeordnet sein. Der
entstehende Strom im Heizelement 11 wird von dem Strom durch den Vergleichswiderstand
22 in dem Differentialtransformator 20 subtrahiert und das so entstandeng Signal über
ein Filternetzwerk 23 gefiltert.
Da sich der Leitwert des Heizwiderstandes 11 beim Erwärmen ändert, entsteht ein entsprechend
gefiltertes Wechselsignal am Eingang eines Verstärkers 24. Dieses verstärkte und über
einen Hochpaß 25 gefilterte Signal wird einem Analogkomparator 26 zugeführt. Zwischen
Komparator 26 und Flip-Flop 15 ist ein Zeitfilter 27 angeordnet, das ein Zeitglied
28 und ein Verknüpfungsglied 29 enthält.
[0054] Das Komparatorsignal wird erst nach der Zeit t ab Auslösung des Heizimpulses über
den Impuls 13 an das RS-Flip-Flop 15 verknüpft durch das UND-Glied 29 durchgeschaltet,
wobei ein Komparatorsignal zum Zeitpunkt der Verdampfung auftritt , ("High"-Signal).
[0055] Zum Verdampfungszeitpunkt wird das RS-Flip-Flop 15 rückgesetzt und so der Zähler
14 gestoppt. Der Zählerstand entspricht damit der Heizzeit. Durch das Setzen des RS-Flip-Flops
15 über das Komparatorsignal wird gleichzeitig der Treiber 19 abgeschaltet und damit
das Heizelement 11. Die Heizenergie wird damit auf das notwendige Maß begrenzt.
[0056] Tritt ein Komparatorsignal nicht auf, so ist das Heizelement 11 defekt und es kann
aus dem noch nicht zurückgesetzten Zustand des Flip-Flop 15 ein Fehlersignal abgeleitet
werden und zwar über eine entsprechende Fehlererkennungsanordnung 30 durch Vergleich
des Impulses 13 mit dem Ausgang des RS-Flip-Flops 15. Dieses Fehlersignal kann zur
Fehleranzeige z.B. auf einem Display 31 verwendet werden.
[0057] In der Auswerteanordnung AA wird der der Heizdauer resultierende Zählerstand 14 über
einen Komparator 32 mit einem in einem Speicher 33 gespeicherten Grenzwert verglichen.
Dieser im Speicher 33 gespeicherte Grenzwert stellt einen minimal zulässigen Wert
der Heizdauer dar. Er wird vor dem Druckbetrieb in einem Testlauf aus der Heizdauer
im kalten Zustand bestimmt und beträgt z.B. 90% dieser Heizdauer. Dieser Testlauf
wird z.B. bei der Fertigung des Tintendruckkopfes durchgeführt.
[0058] Wird der im Speicher 33 gespeicherte Grenzwert unterschritten, so liefert der Digitalkomparator
32 ein Signal an die Verknüpfungsanordnung VA, die in diesem Fall aus einem Mehrfach-ODER-Gatter
besteht und die die einzelnen Kanäle, d.h. die einzelnen Auswertearordnungen der verschiedenen
Heizelemente zusammenführt.
[0059] Wird der Grenzwert in einem Kanal unterschritten, so liefert der Digitalkomparator
32 ein Signal an das Mehrfach-ODER-Gatter VA, das die Druckgeschwindigkeit über die
Zentralsteuerung langsamer schaltet. Die übrigen Eingänge des ODER-Gatters sind mit
den Komparatorausgängen der weiteren Heizelemente verbunden. Das jeweils am stärksten
belastete Heizelement bestimmt so die Druckgeschwindigkeit.
[0060] In dem vorstehenden Ausführungsbeispiel wurde im Sensor S ein der Leitwertänderung
entsprechendes Signal mit Hilfe eines Vergleichswiderstandes eines Differentialtransformators
erzeugt. Anstelle derartiger Analogelemente lassen sich jedoch auch andere Elemente
verwenden, z.B. ein digitaler Kurvenvergleich o.ä., so daß auf Transformatoren verzichtet
werden kann.
[0061] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der FIG 3 ist die Sensoreinrichtung S im
Drucker integriert. Es ist jedoch auch möglich mit Hilfe einer druckerunabhängigen
Sensoreinrichtung bei der Herstellung des Druckkopfes den Zustandswechsel des Schreigmediums
an den Heizelementen zu erfassen und als Abgleichwert jedem einzelnen Druckkopf zuzuordnen.
Dies kann z.B. entsprechend der FIG 4 dadurch geschehen, daß in einem Test-Schreibbetrieb
in der Fertigung der Zustandswechsel des Schreibmediums am Heizelement in der beschriebenen
Weise mit Hilfe eines Normimpulses durch Strommessung erfaßt und dabei die Heizdauer
der Heizelemente bis zum Zustandswechsel gemessen wird. Diese Heizdauer wird dann
als Abgleichwert in irgendeiner Form auf dem Tintendruckkopf codiert gespeichert,
z.B. in einen Speicher M oder als ein in seinem Wert veränderbares Abgleichelement
(ein Potentiometer oder ähnliches). Nach dem Einbau dieses so codierten Tintendruckkopfes
in den Drucker faßt eine entsprechende Fühleinrichtung FE (FIG 5), die z.B. aus einer
üblichen Speicher-Leseeinrichtung bestehen kann, diesen Abgleichwert und führt in
decodierter Form der Auswerteinrichtung AA im Drucker P zu. Wird nun der Drucker mit
dem entsprechenden Normimpuls betrieben, entspricht dies den Test-Schreibbetriebsbedingungen
und die festgestellten Werte des Zustandswechsel können in der beschriebenen Weise
zur Steuerung des Druckers, z.B. hinsichtlich Heizdauerbegrenzung und Schreibgeschwindigkeit
verwendet werden. Dabei wird davon ausgegangen, daß sich das Betriebsverhalten des
Schreibkopfes im Betrieb über die Zeit nicht wesentlich verändert.
Bezugszeichenliste
[0062]
- T
- = Zeit
- T1
- = Heizstart, Erregungsbeginn
- TV
- = Verdampfungszeit bzw. Zeitpunkt, Heizzeit
- ΔJK
- = Stromänderung als Maß für den Kondensationsleitwert
- ΔIV
- = Stromänderung als Maß für den Verdampfungsleitwert
- TK
- = Kondensationszeit bzw. Zeitpunkt
- T3
- = Abschaltzeitpunkt des Heizelementes
- FD
- = Betriebsfrequenz (Dauer)
- F
- = Betriebsfrequenz
- 10
- = Schreibkopf
- 11
- = Heizelemente
- 12
- = Aufzeichnungsträger
- D
- = Datenquelle, Terminal, Rechner
- ZS
- = Zentralsteuerung
- 13
- = Ansteuerimpulse
- MS
- = Motorsteuerung
- S
- = Sensoreinrichtung
- AA
- = Auswerteanordnung
- VA
- = Verknüpfungsanordnung
- 14
- = Zähleinrichtung
- 15
- = R-S Flip-Flop
- R
- = Rücksetzeingang
- SE
- = Setzeingang
- 16
- = UND-Glied
- 17
- = Quarz
- 18
- = UND-Glied
- 19
- = Treiberstufe
- 20
- = Differentialtransformator
- 21
- = Spannungsquelle
- 22
- = Vergleichswiderstand
- 23
- = Filternetzwerk
- 24
- = Verstärker
- 25
- = Hochpaß
- 26
- = Analogkomparator
- 27
- = Zeitfilter
- 28
- = Zeitglied
- 29
- = Verknüpfungsglied (UND-Glied)
- 30
- = Fehlererkennungsanordnung
- 31
- = Display, Anzeige
- 32
- = Komparator (digital)
- 33
- = Speicher
- M
- = Speicher
- P
- = Drucker
- FE
- = Fühleinrichtung
1. Druckeinrichtung mit einem elektrothermisch betriebenen Druckkopf (10), der eine Vielzahl
von einzeln impulsweise ansteuerbaren Heizelementen (11) aufweist, wobei im Schreibbetrieb
über die Heizelemente (11) ein Schreibmedium zeichenabhängig lokal erhitzt und durch
Auslösen eines Aggregatzustandswechsels auf einen Aufzeichnungsträger (12) übertragen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinrichtung (S) vorgesehen ist, die über die Heizelemente (11) selbst
den Zustandswechsel des Schreibmediums anhand der sich beim Zustandswechsel ändernden
elektrischen Werte erfaßt.
2. Druckeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (S) zur Bestimmung des Zeitpunktes des Zustandwechsels
die beim Zustandswechsel auftretende Leitwertänderung (IV) der Heizelemente (11) durch
Strommessung erfaßt und ein dem Zeitpunkt des Zustandswechsels zugeordnetes Sensorsignal
generiert.
3. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von dem durch die
Sensoreinrichtung (S) erfaßten Zeitpunkt des Zustandswechsels die Heizelemente (11)
deaktiviert.
4. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung vorgesehen ist, die die zwischen Heizbeginn und Zustandswechsel
liegende Zeit erfaßt.
5. Druckeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung einen über die Heizimpulse und die Sensorimpulse ansteuerbaren
Zähler (14) aufweist.
6. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswerteeinrichtung (AA) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von einem
festgestellten Zustandswechsel des Schreibmediums und damit dem Temperaturverhalten
der Heizelemente (11) die Betriebsfrequenz des Druckkopfes (10) steuert.
7. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswerteeinrichtung (AA) einen Grenzwertspeicher (33) zur Aufnahme eines
Heizzeit-Grenzwertes aufweist und daß ein Vergleicher (32) vorgesehen ist, der die
von der Meßeinrichtung bereitgestellte aktuelle Heizzeit mit dem zugeordneten Heizzeitgrenzwert
vergleicht und in Abhängigkeit davon die Betriebsfrequenz der Druckeinrichtung steuert.
8. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswerteeinrichtung (AA) derart ausgestaltet ist, daß sie das Temperaturverhalten
sämtlicher Heizelemente (11) erfaßt und in Abhängigkeit von dem thermisch am stärksten
belasteten Heizelement die Betriebsfrequenz der Druckeinrichtung steuert.
9. Druckeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkopf (10) als Tintendruckkopf ausgebildet ist und die Sensoreinrichtung
(S) den Zustandswechsel der Schreibflüssigkeit bei der Dampfblasenerzeugung und/oder
der Dampfblasenkondensation erfaßt.
10. Verfahren zum betrieb einer elektrothermischen Druckeinrichtung gemäß Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- über eine Sensoreinrichtung (S) wird der Zustandswechsel des Schreibmediums durch
Messen des durch das Heizelement (11) fließenden Stroms im Schreibbetrieb erfaßt,
- die Zeit (TV) von der Erregung des Heizelementes (11) bis zum Zustandswechsel wird
gemessen
- in Abhängigkeit von der gemessenen Zeit (TV) wird der Drucker insbesondere hinsichtlich
Fehlererkennung Heizdauerbegrenzung und Schreibgeschwindigkeit gesteuert
11. Verfahren zum betrieb einer elektrothermischen Druckeinrichtung gemäß Anspruch 10
gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
- über eine druckerunabhängige Sensoreinrichtung (S) wird der Zustandswechsel des
Schreibmediums am Heizelement (11) unter Normbedingungen erfaßt und die Heizzeit gemessen.
- die Heizzeit wird in codierter Form auf dem Tintendruckkopf gespeichert (M).
- eine dem Drucker zugeordnete Fühleinrichtung (FE) erfaßt die codierte Heizzeit jedes
Tintendruckkopfes.
1. Printing device having an electrothermally operated printing head (10), which has
a plurality of heating elements (11) which can be individually controlled by way of
pulses, whereby in writing operation by way of the heating elements (11) a writing
medium is locally heated dependent on the symbol and, through the initiation of a
change of state of the unit, is transmitted to a recording medium (12), characterized
in that a sensor device (S) is provided, which, by way of the heating elements (11)
themselves, determines the change of state of the writing medium with the aid of the
electrical values which change with the change of state.
2. Printing device according to claim 1, characterized in that the sensor device (S)
for determining the instant of the change of state determines the conductance change
(IV) of the heating elements (11), occurring at the change of state, through measurement
of current and generates a sensor signal associated with the instant of the change
of state.
3. Printing device according to one of claims 1 or 2, characterized in that a switching
device is provided, which deactivates the heating elements (11) in dependence upon
the instant of the change of state determined by the sensor device (S).
4. Printing device according to one of claims 1 to 3, characterized in that a measuring
device is provided, which determines the period between the beginning of the heating
and the change of state.
5. Printing device according to claim 4, characterized in that the measuring device has
a counter (14) which can be controlled by way of the heating pulses and the sensor
pulses.
6. Printing device according to one of claims 1 to 5, characterized in that an evaluation
device (AA) is provided, which controls the operational frequency of the printing
head (10) in dependence upon an established change of state of the writing medium
and therefore upon the temperature behaviour of the heating elements (11).
7. Printing device according to one of claims 1 to 4, characterized in that an evaluation
device (AA) has a limiting-value memory (33) for the incorporation of a heating-period
limiting value and in that a comparator (32) is provided, which compares the actual
heating period prepared by the measuring device with the associated heating-period
limiting value and controls the operational frequency of the printing device in dependence
thereupon.
8. Printing device according to one of claims 1 to 7, characterized in that an evaluation
device (AA) is developed in such a way that it determines the temperature behaviour
of all heating elements (11) and controls the operational frequency of the printing
device in dependence upon the heating element which is most thermally loaded.
9. Printing device according to one of claims 1 to 8, characterized in that the printing
head (10) is constructed as an ink printing head and the sensor device (S) determines
the change of state of the writing liquid by the generation of vapour bubbles and/or
the condensation of vapour bubbles.
10. Method for the operation of an electrothermal printing device in accordance with claim
1, characterized by the following procedural steps:
- by way of a sensor device (S) the change of state of the writing medium is determined
by measuring the current flowing through the heating element (11) in writing operation,
- the period (TV) from the excitation of the heating element (11) to the change of
state is measured,
- in dependence upon the period (TV) measured, the printer is controlled in particular
with regard to fault recognition, limitation of heating duration and writing speed.
11. Method for the operation of an electrothermal printing device in accordance with claim
10, characterized by the following procedural steps:
- by way of a printer-independent sensor device (S) the change of state of the writing
medium at the heating element (11) under normal conditions is determined and the heating
period is measured,
- the heating period is stored in coded form on the ink printing head (M),
- a sensing device (FE) associated with the printer determines the coded heating period
of each ink printing head.
1. Dispositif d'impression comportant une tête d'impression (10) à commande électrothermique,
qui possède une multiplicité d'éléments chauffants (11) pouvant être commandés individuellement
de façon impulsionnelle, et dans lequel, lors de l'opération d'écriture, un milieu
d'inscription est chauffé localement en fonction des caractères, par l'intermédiaire
des éléments chauffants (11), et est transféré à un support d'inscription (12) par
déclenchement d'un changement d'état d'agrégation, caractérisé par le fait qu'il est
prévu un dispositif de détection (S) qui détecte, par l'intermédiaire des éléments
chauffants (11) eux-mêmes, le changement d'état du milieu d'inscription, sur la base
de la variation des valeurs électriques lors du changement d'état.
2. Dispositif d'impression suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que pour
la détermination de l'instant du changement d'état, le dispositif de détection (S)
détecte, au moyen d'une mesure du courant, la variation de conductance (IV), qui apparaît
lors du changement d'état, des éléments chauffants (11) et produit un signal de détection
associé à l'instant du changement d'état.
3. Dispositif d'impression suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le
fait qu'il est prévu un dispositif de commutation qui désactive les éléments chauffants
(11) en fonction de l'instant du changement d'état, détecté par le dispositif de détection
(S).
4. Dispositif d'impression suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le
fait qu'il est prévu un dispositif de mesure, qui détecte la durée s'étendant entre
le début du chauffage et le changement d'état.
5. Dispositif d'impression suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que le
dispositif de mesure comporte un compteur (14) pouvant être commandé par l'intermédiaire
des impulsions de chauffage et des impulsions de détection.
6. Dispositif d'impression suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le
fait qu'il est prévu un dispositif d'évaluation (AA), qui commande la fréquence de
fonctionnement de la tête d'impression (10), en fonction d'un changement de l'état
déterminé du milieu d'inscription et par conséquent en fonction du comportement en
température des éléments chauffants (11).
7. Dispositif d'impression suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le
fait qu'un dispositif d'évaluation (AA) comporte une mémoire de valeurs limites (33)
servant à mémoriser une valeur limite de la durée de chauffage, et qu'il est prévu
un comparateur (32), qui compare la durée de chauffage réelle, préparée par le dispositif
de mesure, à la valeur limite associée de la durée de chauffage et commande, en fonction
de cela, la fréquence de fonctionnement du dispositif d'impression.
8. Dispositif d'impression suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le
fait qu'un dispositif d'évaluation (AA) est agencé de telle sorte qu'il détecte le
comportement en température de tous les éléments chauffants (11) et commande la fréquence
de fonctionnement du dispositif d'impression en fonction de l'élément chauffant qui
est le plus fortement chargé thermiquement.
9. Dispositif d'impression suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le
fait que la tête d'impression (10) est réalisée sous la forme d'une tête d'impression
à encre et que le dispositif de détection (S) détecte le changement d'état du liquide
d'inscription lors de la production de bulles de vapeur et/ou de la condensation de
bulles de vapeur.
10. Procédé pour faire fonctionner un dispositif d'impression électrothermique suivant
la revendication 1, caractérisé par les étapes opératoires suivantes :
- le changement d'état du milieu d'inscription est détecté par l'intermédiaire du
dispositif de détection (S), par mesure du courant circulant dans l'élément chauffant
(11), pendant l'opération d'écriture,
- la durée (TV) entre l'excitation de l'élément chauffant (11) et le changement d'état
est mesurée,
- l'imprimante est commandée, en fonction de la durée (TV) mesurée, notamment en ce
qui concerne l'identification d'erreurs, la limitation de la durée du chauffage et
la vitesse d'inscription.
11. Procédé pour faire fonctionner un dispositif d'impression électrothermique suivant
la revendication 10, caractérisé par les étapes opératoires suivantes :
- le changement d'état du milieu d'inscription est détecté dans des conditions normales
au niveau de l'élément chauffant (11) au moyen d'un dispositif de détection (S) indépendant
de l'imprimante et la durée de chauffage est mesurée,
- la durée de chauffage est mémorisée (M) sous forme codée dans la tête d'impression
à encre, et
- un dispositif de détection (FE) associé à l'imprimante détecte la durée de chauffage
codée de chaque tête d'impression à encre.